Mainboard Defekt testen – so geht’s

Mainboard defekt oder kaputt? So könnt ihr es testen

defektes mainboard in nahaufnahme

Bildquelle: WackyWRZ (Anandtechforum)

Um einem etwaigen Defekt eures Mainboards auf die Spur zu kommen, müsst ihr nicht unbedingt einen Techniker hinzuziehen. Ihr könnt euch auch selbstständig an die Lösung des Problems machen. In diesem Artikel erfahrt ihr, welche Ursachen ein defektes Mainboard haben kann und welche Anzeichen es für einen solchen Defekt gibt. Außerdem gehen wir auf die Durchführung der Diagnose und darauf ein, wie ihr euer Motherboard auf Fehler testen könnt. Und letztlich auch darauf was ihr tun könnt, wenn euer Mainboard defekt ist.

Häufige Anzeichen für ein kaputtes Mainboard

Gehen wir direkt auf das Wichtigste ein: Ihr wollt einfach nur wissen, ob euer Mainboard eventuell kaputt ist.

Es gibt ein paar deutliche Warnzeichen, die für ein defektes Mainboard sprechen. Solltet ihr eines oder mehrere der folgenden Probleme bei eurem Computer feststellen, ist euer Mainboard sehr wahrscheinlich defekt. Schaut euch die Liste an, um direkt zu wissen was Sache ist.

  • Peripheriegeräte wie Tastatur und Maus funktionieren für einige Sekunden (manchmal auch länger) nicht mehr.
  • Der PC erkennt eingesteckte Peripheriegeräte nicht. Stellt sicher, dass alle Gerätetreiber auf dem aktuellsten Stand sind und testet verschiedene Ports aus.
  • Der PC benötigt sehr lange für das Hochfahren des Betriebssystems, nachdem dieser eingeschalten wurde.
  • Der Computer erkennt keine Flash-Treiber oder der Monitor zeigt seltsame Linien an. Das ist insbesondere wichtig, wenn euer Mainboard über einen integrierten Grafikprozessor verfügt.
  • Das Motherboard führt den POST (Power On Self-Test) nicht aus. In diesem Fall ist eine Fehlfunktion im Hardwarebereich so gut wie sicher. Aber es muss sich nicht unbedingt um eine Fehlfunktion des Mainboards handeln. Mehr dazu später.
  • Die Kondensatoren des Motherboards sind beschädigt oder lecken. Diese müsst ihr dann reparieren bzw. sofort austauschen, sollte eine Reparatur nicht mehr möglich sein.
  • Sonstige Schäden des Motherboards. Jeder (sichtbare) Schaden an eurem Mainboard wirkt sich auf dessen Funktionsweise aus.
  • Datum und Uhrzeit setzt es auch nach Korrektur im BIOS immer wieder zurück. Das ist das häufigste Anzeichen für eine Fehlfunktion eurer CMOS-Batterie.
  • Komischer, verbrannter Geruch beim Betrieb des Rechners aus dem Inneren des PC-Gehäuses. Das ist ein starker Indikator für einen kurzschlussbedingten Schaden an eurem Motherboard.
  • Der PC fährt nicht hoch bzw. schaltet sich nachdem er hochgefahren ist sofort wieder aus.
  • Der Computer fährt aus dem nichts einfach so herunter. Das muss nicht zwangsläufig am Mainboard liegen. Es kann auch am Netzteil oder Verbindungskabel liegen. Um das auszuschließen, müsst ihr Netzteil und/oder Verbindungskabel an ein anderes System anschließen und beobachten, ob auch dort die genannten Probleme auftreten.
  • Die Power-LED leuchtet nicht (auf dem Mainboard oder vorne am Gehäuse). Prüft in diesem Zusammenhang, ob die entsprechenden Stecker (PWR +, PWR –) im Inneren des PC-Gehäuses an der jeweils passenden Stelle eingesteckt sind. Sind diese eingesteckt, deutet es auf einen Defekt des Mainboards hin.
  • Die Kühlrippen der CPU bleiben kalt wenn ihr den Rechner laufen lasst (auch ohne Videosignal oder Power-LED). Ergo die CPU wird nicht angesteuert. Tritt das in Zusammenhang mit den anderen hier genannten Punkten auf, ist ein kaputtes Mainboard immer wahrscheinlicher.
  • Es tritt kein Bildsignal auf, wenn der integrierte Grafikprozessor (GPU) verwendet wird.
  • Der Mainboard-Speaker gibt kein Piep-Signal von sich. Hierbei solltet ihr darauf achten, wie sich dieser in der Vergangenheit verhalten hat. Hat der Speaker früher einen Ton von sich gegeben, dann deutet es wieder auf das Mainboard hin.

Diagnose durchführen: Mainboard auf Fehler testen

Jetzt da wir die Anzeichen für ein defektes Mainboard kennen wollen wir aber überprüfen, ob wirklich das Mainboard euer Problem ist.

Anhand von ein paar einfach durchzuführenden Schritten könnt ihr das überprüfen.

Hierzu müsst ihr zunächst die anderen Hardware-Komponenten als Verursacher des Problems ausschließen (wenn euer PC noch hochfährt und sogar das Betriebssystem startet!). Am besten geht ihr in der nachfolgenden Reihenfolge vor, wenn ihr euer Mainboard auf Fehler testet.

Netzteil checken

Wenn aufgrund des PC-Netzteils eine fehlerhafte oder unzureichende Stromversorgung des PCs stattfindet, kann das schnell zu einer Instabilität des Systems führen. Die Probleme mit der Stromversorgung des Computers führen möglicherweise zu Beschädigungen am gesamten Computer-System oder natürlich auch zu einem nicht-bootenden PC.

Der einfachste Weg euer Netzteil zu testen besteht darin, es an ein einwandfreies System anzuschließen und einzuschalten. Wenn das nicht funktioniert, war es das Netzteil und nicht das Mainboard. Wenn ihr ein anderes funktionierendes Netzteil habt, könnt ihr das alternativ auch ausprobieren.

Bei Laptops ist der Akku möglicherweise vollständig entladen: Verbindet euren Laptop mit dem Netzteil und schaltet ihn ein. Wenn das funktioniert wisst ihr, dass das Motherboard in Ordnung ist.

GPU testen

Wenn auf eurem Bildschirm flackernde Streifen oder ähnliche Abnormitäten auftreten und grafikintensive Anwendungen zu Bluescreens oder gar einem Absturz des Systems führen, dann könnte auch ein Defekt bei eurer Grafikkarte vorliegen.

Wenn ihr einen solchen Verdacht hab, solltet ihr der Sache auf jeden Fall weiter nachgehen. Wir haben zu diesem Thema einen ausführlichen Artikel:

CPU testen

Auch ein Versagen der CPU könnte hinter euren PC-Schwierigkeiten stecken. Wenn ihr einen Intel-Prozessor habt, müsst ihr das „Intel Processor Diagnostic Tool“ herunterladen und ausführen. Bei einem AMD-Prozessor verwendet ihr stattdessen das „AMD System Monitor Tool“. 

Arbeitsspeicher überprüfen

Um herauszufinden, ob euer Arbeitsspeicher für die Probleme verantwortlich ist empfiehlt es sich, mittels einer Software wie Memtest86 den Arbeitsspeicher des Computers auf Fehler zu überprüfen. Auch zu diesem Thema haben wir einen Artikel für euch:

Überhitzung ausschließen

Systemfehler treten in vielen Fällen aufgrund von Hitzeschäden infolge einer fehlerhaften Systemkühlung auf. Wenn eine Systemkomponente des Computers aufgrund von Überhitzung nicht ordnungsgemäß funktioniert, kann das zu einer Instabilität des gesamten Systems führen.

Wenn ihr die Vermutung habt, dass bei eurem Computer ein Hitzeschaden vorliegt solltet ihr überprüfen, ob alle Komponenten richtig sitzen und die entsprechenden Kühlvorrichtungen ordnungsgemäß funktionieren. Es existieren einige kostenlose Tools, mit welchen ihr die Temperaturentwicklung in eurem PC-Gehäuse überwachen könnt.

 Mainboard BIOS-Updates durchführen

Viele System-Instabilitäten könnt ihr über ein Update des BIOS auf die aktuellste Version beheben. Nähere Informationen findet ihr hierzu auf der jeweiligen Support-Webseite des Herstellers eures Motherboards.

Defekte Festplatte ausschließen

Es gibt ein paar typische Anzeichen, die auf einen Defekt der Festplatte (n) hindeuten. Diese währen:

  • Die Übertragung von Daten dauert wesentlich länger als sonst
  • Es werden euch Fehlermeldungen oder insbesondere Bluescreen-Fehler angezeigt
  • Der Computer benötigt wesentlich mehr Zeit als sonst zum Hochfahren (booten)
  • Ihr hört seltsame, klickende Geräusche, während ihr den Computer benutzt

Wenn ihr eines oder mehrere dieser Anzeichen in eurem Fall feststellt, dann solltet ihr die windowseigenen Fehlerüberprüfungs-tools für die Festplatte verwenden.

Wenn ihr alle genannten Hardware-Komponenten überprüft habt und der Fehler noch immer nicht gefunden wurde, dann ist euer Mainboard mit sehr großer Wahrscheinlichkeit defekt. Was in einem solchen Fall zu tun ist, erfahrt ihr im letzten Abschnitt.

PC fährt nicht hoch oder Mainboard macht keinen POST-Selbsttest

Wenn ihr euer Mainboard außerhalb des Gehäuses testen könnt, geht die Fehlersuche oft sehr einfach und schnell

Wenn euer PC den POST-Test nicht besteht oder sich nicht einschaltet, ist ein Hardwarefehler fast sicher. Das Mainboard ist jedoch möglicherweise noch funktionsfähig. Wir möchten sicherstellen, dass es sich nicht um einen anderen Schuldigen handelt.

  1. Zuerst macht ihr einen kurzen Sichttest: Sind alle Komponenten richtig eingesetzt? Drehen sich alle Lüfter? Ist etwas beschädigt? Wenn das Motherboard über eine visuelle LED-Anzeige verfügt, welche Farbe hat sie (normalerweise bedeutet Grün, dass alles in Ordnung ist)?
  2. LED-Anzeige checken: Einige moderne Mainboards verfügen sogar über LEDs für einzelne Komponenten. Wenn beispielsweise ein Problem mit eurem RAM oder der CPU vorliegt, solltet ihr eine LED in der Nähe dieser bestimmten Komponente finden. Diese zeigt euch dann an, ob ein Problem vorliegt oder nicht.
  3. Als nächstes überprüfen wir, ob das Mainboard Fehler- (oder Signalton-) Codes erzeugt wenn ihr versucht, das System mit fehlenden Schlüsselkomponenten (GPU, CPU, RAM) zu starten. Wenn ihr beispielsweise den Arbeitsspeicher entfernt und den Computer startet, reagiert er mit Fehlertönen? Beachtet, dass einige moderne Mainboards keine Signaltoncodes mehr unterstützen und das diese auch bei jedem Modell etwas anderes bedeuten können (lest dazu das Handbuch eures Motherboards).
  4. Ein weiterer Schnelltest: Versucht, das CMOS durch Entfernen der Batterie eures Mainboards zurückzusetzen. 

Ursachen: Was kann zu einem kaputten Mainboard führen?

Es gibt viele Gründe dafür, warum euer Mainboard kaputt gehen kann. Im Folgenden erfahrt ihr die häufigsten Ursachen. Falls ihr diese Dinge vermeidet, wird euch euer nächstes Mainboard dafür danken – denn wir wollen ja vorbeugen.

Überhitzung

Ein Hauptverursacher für Hardware-Schäden aller Art ist Überhitzung. Durch Hitze werden alle Hardware-Komponenten im Laufe der Zeit immer mehr in Mitleidenschaft gezogen. Das ist besonders schlimm im Fall des Mainboards, da durch dieses alle Systemkomponenten wie zum Beispiel Grafikkarte, CPU, etc. miteinander verbunden werden.

Überhitzung führt zu Schänden bei den integrierten Schaltkreisen, beschleunigt den Defekt der Elektrolytkondensatoren und führt zum Versagen von Lüftern und Festplatten. Aus diesem Grund ist ein Übertakten von jeglichen Bauteilen des Computers so gefährlich – da dieser Vorgang noch mehr Hitze erzeugt.

Deshalb ist es essentiell, dass euer Computer über eine ausreichende Kühlung verfügt, damit die erzeugte Wärme sicher abgeführt werden kann. Die Lüfter eures Computers dürft ihr niemals blockieren!

Überhitzung ist eher eine Gefahr bei Laptops oder kleineren Gehäusen (wegen eng beieinander liegenden Komponenten), kann aber auch bei Desktop-PCs schnell zum Problem werden.

Zu viel Staub oder Schmutz im Gehäuse

Dass sich im Laufe der Zeit Staub und Schmutz im Gehäuse des PCs verteilen und ablagern, lässt sich leider nicht verhindern. Durch diese Ablagerungen wird die Hitze im Inneren des Gehäuses eingesperrt und zentrale Bauteile überhitzen im Laufe der Zeit. Wenn ihr euren Computer nicht regelmäßig von den Ablagerungen befreit, wird dieser früher oder später deswegen kaputt gehen.

Doch bei der Reinigung eures Gehäuses ist Vorsicht geboten. Wenn ihr nicht aufpasst, beschädigt ihr die empfindlichen Hardware-Komponenten im Inneren des Gehäuses, was wiederum zu einer elektrostatischen Entladung führen kann.

Teilweise angeschlossene oder falsch angeschlossene Kabel

Mainboards sind mit einer Vielzahl von Kabeln verbunden. Wenn diese nicht ordnungsgemäß angeschlossen sind, kann das bis zu einem Kurzschluss am Mainboard führen. In solchen Fällen sind meist enorme Hardware-Schäden die Folge.

Wenn ihr euren PC reinigt oder zusammenbaut, müsst ihr sorgfältig die entsprechenden Kabel überprüfen, ob diese auch sachgemäß und richtig angeschlossen sind. Die Bedienungsanleitung für das Mainboard sollte in jedem Fall miteinbezogen werden.

Falsch sitzende Komponenten

Nicht nur falsch angeschlossene Kabel können einen Kurzschluss verursachen, sondern auch nicht ordnungsgemäß platzierte Komponenten, wie z.B. Festplatten, Hauptprozessor, etc. Ihr müsst sicherstellen, dass sich alle Komponenten am angestammten Platz befinden und sachgemäß mit dem Mainboard verbunden sind.

Am besten schützt ihr euch dagegen, wenn ihr euch Zeit lasst beim zusammensetzen eures PCs und mit äußerster Sorgfalt vorgeht.

Spannungsspitzen

Überspannungen, wie sie beispielsweise durch Blitzeinschlag verursacht werden, lassen sich am einfachsten mittels eines Überspannungsschutzes verhindern. Jedoch solltet ihr in diesem Fall beachten, dass ein solcher Schutz nicht vor sämtlichen Überspannungen schützt. Ist diese stark genug, wird das Mainboard trotz des Schutzes beschädigt werden.

Alte BIOS-Batterie

Die BIOS-Batterie, welche Konfigurationen und Informationen gespeichert hat muss alle fünf bis sechs Jahre erneuert werden. Wenn die CMOS-Batterie schwach ist, verliert das BIOS Daten, das kann wiederum zu Fehlfunktionen des Computers führen. 

Alterung der Kondensatoren

Auf allen Mainboards sind Kondensatoren für verschiedene Zwecke verbaut. Gerade auf älteren, kostengünstigen Motherboards sind Elektrolytkondensatoren verbaut. Diese gehen im Laufe der Zeit kaputt und müssen ausgetauscht werden. Wenn ihr euch mit Lötarbeiten auskennt, könnt ihr die entsprechenden Kondensatoren selbstständig austauschen.

Jedoch empfiehlt es sich, einen großen Bogen um solche Motherboards zu machen. Stattdessen solltet ihr nach Mainboards Ausschau halten, die Festkörper- oder Metallkondensatoren verbaut haben. Denn bei hochwertigen neueren Mainboards halten auch die Kondensatoren quasi ewig.

Elektrostatische Entladung

Für die Leiterbahnen des Mainboards ist es katastrophal, wenn sie einer elektrostatischen Entladung ausgesetzt sind. Um eine solche zu verhindern, gibt es ein paar Regeln, an die ihr euch halten müsst:

  • Trennt oder schließt niemals Kabel an einen Computer an, welcher eingeschaltet ist. Es sei denn, ihr arbeitet mit Kabeln, die eigens darauf ausgelegt wurden.
  • Berührt auf keinen Fall die freiliegenden Metallkontakte der Anschlüsse eures Mainboards mit euren Fingern.
  • Wenn ihr Arbeiten an eurem Motherboard durchführt, tragt am besten locker sitzende Kleidung und ein Antistatik-Band an eurem Handgelenk.
  • Vergesst beim Einsetzen des Mainboards nie, eure Abstandshalter vorher ins Gehäuse zu schrauben. Ansonsten frittiert ihr euer Mainboard selbst, sobald der Strom fließt.

Unachtsamkeit beim Hantieren mit PC-Teilen

Gerade aufgrund von Eile und Unachtsamkeit beim Hantieren mit den Hardwarekomponenten des PCs können Beschädigungen am Motherboard auftreten. Von Schrauben, die auf das Mainboard fallen und Kurzschlüsse verursachen, bis hin zu Kabel- und Steckerbrüchen ist alles möglich.

Am besten lassen sich solche Beschädigungen verhindern, indem ihr euch ausreichend Zeit beim Arbeiten an eurer Hardware lasst.

Mein Mainboard ist kaputt – Was kann ich tun?

Wenn ihr alle anderen Komponenten als Fehlerquelle ausschließen könnt, wird es wohl höchste Zeit, dass ihr euch ein neues Mainboard anschafft. Natürlich gäbe es da noch die Option, dass ihr das kaputte Motherboard repariert – aber hierfür ist ein solides technisches Verständnis der einzelnen Komponenten (vor allem der Kondensatoren) notwendig.

Ihr müsst auch immer das Risiko eines Stromschlags vor Augen haben, wenn ihr euch an die Reparatur des Mainboards macht. Gerade, wenn ihr mit den Kondensatoren arbeitet. Bei modernen Motherboards ist ein Defekt der Kondensatoren ohnehin schwer festzustellen.

Für die Meisten ist der Kauf eines neuen Mainboards sicherlich die beste Alternative. Ihr solltet nach einer exakten Kopie eures alten Modells Ausschau halten. Ist euer Mainboard bereits zu alt empfehlen wir euch, über die Zusammenstellung eines komplett neuen PCs nachzudenken – sofern ihr es euch leisten könnt.

Für eine Übersicht an guten Mainboards, schaut doch mal in unsere Kaufberatung rein:

Wir wollen euch zwar nicht noch mehr schlechte Nachrichten bringen, aber wenn euer Mainboard ausfällt, können auch andere Komponenten wie die CPU mit dran glauben, insbesondere wenn die Ursache ein Stromstoß war.

Mainboard defekt: Sind meine Daten noch zu retten?

Was die Datenwiederherstellung angeht, habt ihr im Fall eines kaputten Mainboards nochmal Glück gehabt. Eure Daten sollten sicher sein.

Ihr müsst eure alte Festplatte oder SSD in den BIOS-Einstellungen bei eurem neuen PC einfach als Boot-Medium auswählen. Danach sollten beim Booten eures Computers alle Daten noch vorhanden sein.

Alternativ benötigt ihr einen Adapter, mit welchem ihr eure Festplatte in eine externe Festplatte verwandelt. Jetzt könnt ihr diese einfach an einen anderen Computer anschließen und all eure Daten sollten verfügbar sein.

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