PC Lüfter sind laut – Was tun?

Meine PC-Lüfter sind laut: Wie kann ich sie leiser machen?

Zuletzt aktualisiert am: 27.10.2019

Eure PC Lüfter sind zu laut und ihr wollt sie leiser machen? Keine Sorge, wir verstehen euren Frust! Denn egal ob es die Gehäuselüfter sind die nerven, oder sich euer CPU-Kühler wie eine Rakete anhört - mit unseren Tipps werdet ihr schnell eine Lösung dafür finden, versprochen.

Die Tipps und Tricks in diesem Artikel zeigen euch praktische Möglichkeiten, um euren PC leiser zu machen. Von einfachen Optimierungen bis hin zu Hardware-Upgrades ist alles dabei und oft müsst ihr nicht mal die Lüfter eures PC anfassen.


Tipp 1: Leise Gehäuselüfter verbauen

Gehäuselüfter können einer der lautesten Teile jedes PCs sein. Zwar sind sie unerlässlich, um eure Komponenten kühl zu halten, das bedeutet jedoch nicht, dass sie laut sein müssen.

Standardmäßig gibt es Gehäuselüfter in den Größen 80 mm, 120 mm, 140 mm und 200 mm. Dabei gibt es Hochleistungs-, Premium- und extrem leise Lüfter und obwohl diese bis zu 20€ oder mehr kosten können, ist der Unterschied zu billigeren Modellen erstaunlich.

Eine gute Übersicht zu aktuellen Modellen aller Größen findet ihr in unserem Ratgeberartikel dazu.

Hochwertige Gehäuselüfter sind oft mit Silikon-Schwingungsdämpfern in den Ecken ausgestattet. Diese helfen, die Lüfter vom Gehäuse zu entkoppeln und die Übertragung von Vibrationen zu verringern, was die Lautstärke reduziert.

Wenn ihr eure Gehäuselüfter auf gute Modelle umrüstet, wird die Lautstärke erheblich verringert. Egal ob ihr einen neuen Highend-PC baut, oder auch wenn ihr ein älteres System aufrüsten wollt - es lohnt sich und die Lüfter werden leiser laufen.


Tipp 2: Anti-Vibrations-Lüfterhalterungen / Schrauben verwenden

Wo wir gerade bei Gehäuselüftern sind. Wie oben erwähnt, werden einige der höherwertigen Gehäuselüfter mit Antivibrationspads beziehungsweise Schwingungsdämpfern geliefert. 

Diese können Wunder wirken, aber ein wichtiger Bereich, in dem Vibrationen zwischen Gehäuse und Lüfter übertragen werden können, sind die Befestigungsschrauben. Diese sind meistens aus Metall und verbinden die Lüfter mit dem Metallgehäuse.

Diese Befestigungsschrauben aus Silikon helfen dabei, Vibrationen zu verringern und reduzieren damit die Lautstärke eures PCs

Wenn ihr zur Montage eurer Lüfter schwingungsdämpfende Lüfterhalterungen verwendet werdet ihr überrascht sein, wie leise die Teile sein können. Das Beste ist, diese Halterungen können für ein paar Euro pro Lüfter gekauft werden. Perfekt für alle, die ihre PC-Lüfter wirklich leiser machen wollen.


Tipp 3: PC-Lüfter und Gehäuse reinigen

Wir bleiben mal noch direkt bei den Lüftern. Obwohl ihr für diesen Tipp euer Gehäuse aufmachen müsst, lohnt es sich.

Denn ihr solltet auf jeden Fall den gesamten Staub aus eurem Gehäuse entfernen, da dies zu einer Überhitzung führen kann. Durch den Wärmestau werden eure PC-Lüfter dann auch laut, egal ob CPU-Kühler oder Gehäuselüfter. Und wenn eure Lüfter wirklich staubig sind, können sie auch besonders laut werden.

Ihr braucht dafür auch nur etwas Druckluft und eventuell ein paar Wattestäbchen für die Lüfter. Falls ihr keine Wattestäbchen zur Hand habt oder die Lüfterblätter sehr verschmutzt sind, hilft auch ein feuchtes Tuch. Damit dann natürlich sehr vorsichtig sein und den Lüfter lieber davor ausbauen.

Jedenfalls kann ein Frühjahrsputz in eurem Rechner definitiv dabei helfen, euren PC und die Lüfter leiser zu machen.

Spezialtipp zur Reinigung von PC-Lüftern

Achtung: Druckluft sollte nicht zum Reinigen von Lüfterflügeln verwendet werden, da sie sich dadurch schneller drehen als vorgesehen, was zu Schäden führen kann. Der Lüfter ist ohnehin aus Kunststoff und kann mit einem feuchten Tuch gereinigt werden.


Tipp 4: PC-Lüfter ölen

Ja, richtig gelesen. Ihr solltet definitiv versuchen, eure PC-Lüfter zu schmieren. Overclockers hat dafür eine großartige, bebilderte Anleitung dazu erstellt (leider auf Englisch). 

Daher hier kurz die Zusammenfassung. Als Öl könnt ihr quasi alles wählen, Feinmechaniköl wie das hier hat sich aber bewährt.

  1. Zieht das Etikett oben auf dem Lüfter ab. Die meisten Gleitlagerlüfter haben eine kleine Kappe, wo das Öl reinkommt. Kugellagerlüfter haben normalerweise keine Kappe.
  2. Nehmt mit einem Zahnstocher vorsichtig die Kappe ab und füllt etwas Öl ein.
  3. Setzt die Kappe wieder drauf. Reinigt dann die Oberfläche, wenn Öl verschüttet wurde. Reinigungsalkohol reicht aus - je höher der Alkoholgehalt, desto besser.

Seid beim Befüllen vorsichtig, sodass ihr das "Loch" nicht zu hoch befüllt. (Bilderquelle: Overclockers.com)

Dies sollte dazu beitragen, dass eure Lüfter schneller und leiser laufen. Ihr solltet das Ölen alle paar Monate vornehmen, damit die Lüfter geschmeidig laufen.


Tipp 5: Überprüft eure Prozesse

Mal etwas, was ihr vor allem anderen prüfen könnt - eure CPU-Auslastung. 

Euer CPU-Lüfter wird aufdrehen, wenn ihr viele CPU-intensive Prozesse wie Spiele oder Videokonvertierungen gleichzeitig ausführt. Wenn ihr aber weder noch am Laufen habt solltet ihr auf jeden Fall nachsehen, ob ein anderer Prozess eure CPU ohne Grund auffrisst.

Drückt einfach Strg + Alt+ Entf, um den Task-Manager aufzurufen. Überprüft die Registerkarte "Prozesse" um zu prüfen, ob ein ungewöhnlich hoher Prozentsatz der CPU-Leistung verbraucht wird. Wenn etwas nicht ganz sauber ist, liegt dieser Wert normalerweise bei nahezu 100 (beachtet, dass der System-Leerlauf-Prozess so hoch sein darf).

Wenn alles relativ niedrig ist (einstellige Zahl oder Zehnerzahl), dann ist es nicht eure CPU die außer Kontrolle gerät, sondern der Lüfter. 

Es besteht auch die Möglichkeit, dass der Lüfter eurer Grafikkarte zu hoch dreht. In diesem Fall solltet ihr möglicherweise eure Treiber aktualisieren. Definitiv einen Versuch wert!


Tipp 6: Kühlt euren PC oder Laptop mal runter

Außerdem ist es gut möglich, dass euer PC aus dem einen oder anderen Grund einfach zu heiß wird. Möglicherweise befindet sich euer Tower in einem kleinen Schrank mit geringer Luftzirkulation, oder euer Gaming Laptop überhitzt auf eurem Schoß oder Tisch und ihr lasst nicht genügend Wärme entweichen.

Beides führt zu einer Überhitzung von PC oder Laptop, auch wenn sie nicht mal ausgelastet sind. Dadurch werden eure PC-Lüfter laut und wie verrückt aufdrehen.

Stellt euren Gaming PC lieber AUF statt unter den Tisch für bessere Luftzufuhr

Wenn ihr auf eurem Desktop zockt stellt sicher, dass der Luftstrom in und um den PC-Turm ausreichend ist. Stellt ihn am besten auf euren Tisch, damit er genügend Luft bekommt. 

Bei einem Laptop könnt ihr einen der von uns vorgestellten Laptop-Kühler ausprobieren, oder einfach mal zwei Korken unter den Laptop legen, damit ihr an der Rückseite mehr Luft bekommt. Dies kann die lauten Lüfter beruhigen.

Auf alle Fälle solltet ihr eure Temperaturen mit Programmen wie HWMonitor oder CoreTemp überprüfen um zu schauen, ob eure Komponenten zu heiß werden. Wir haben einen großen Guide zum Thema CPU-Temperaturen hier.


Tipp 7: Eine Lüftersteuerung verwenden

Eine Lüftersteuerung ist eine häufig übersehene Komponente beim Bau eines Gaming PCs. Euer CPU-Lüfter wird vom Mainboard gesteuert und kann abhängig von der Systemlast und der aktuellen Temperatur automatisch hoch- oder runterdrehen.

Aber Gehäuselüfter sind nicht immer so schlau. Denn normalerweise laufen sie einfach vor sich hin und das mit der gleichen Geschwindigkeit, unabhängig von der Systemtemperatur. Durch die Installation eines Lüfter-Controllers beziehungsweise einer Lüftersteuerung könnt ihr eure Systemlüfter etwas intelligenter werden lassen.

Das Modell von Thermaltake im Bild bietet euch zum Beispiel Kontrolle über bis zu fünf Lüfter. Alles was ihr dazu braucht, ist ein leerer 5,25-Zoll Laufwerksschacht. 

Es gibt aber noch viele andere Lüftersteuerungen mit intelligenter bis zur manuellen Steuerung oder sogar mit Thermostatfunktionen. Am schwierigsten ist es einen zu wählen, der zu eurem Farbschema und Budget passt!

Jedenfalls kann euch eine Lüftersteuerung dabei helfen, die Temperatur optimal zu überwachen, sowie natürlich all eure PC-Lüfter leiser zu machen. Denn sollte keine starke Kühlung erforderlich sein, reguliert die Steuerung die Lüfter einfach runter, womit ihr weniger Lärm im Gehäuse habt.


Tipp 8: Lüfterdrehzahlen im BIOS oder mit Software runterstellen

Wenn ihr sicher seid, dass euer PC mit einer angemessenen Temperatur läuft, dann solltet ihr die Geschwindigkeit eurer Lüfter anpassen können. Dies geschieht normalerweise im BIOS, aber euer Mainboard-Hersteller bietet möglicherweise eine Windows-App an, mit der ihr die Lüftergeschwindigkeit vom Desktop aus ändern könnt.

Wie auch immer ihr es macht: Hierdurch könnt ihr eure Lüfter langsamer laufen lassen, wodurch nerviger Lärm reduziert wird. Zudem ist das eine perfekte Alternative zu den gerade vorgestellten Lüftersteuerungen, die oft gute 30€ kosten können.

Bei vielen Mainboards gibt es Einstellungen für eure Lüfter via Software (hier die Asus-Suite)

Heutzutage sieht man im BIOS oft eine grafische Lüftersteuerung, bei der ihr die Geschwindigkeit für jeden an das Mainbaord angeschlossenen Lüfter auf Grundlage der Temperatur einstellen könnt. Ihr könnt es dann so einstellen, dass eure Lüfter auch bei höheren Temperaturen mit niedrigeren Drehzahlen betrieben werden, wodurch die Geräuschentwicklung verringert wird.

Achtung: Seid hier natürlich vorsichtig, damit die Komponenten nicht überhitzen!

Um das Ganze im BIOS einzustellen, geht wie folgt vor:

  1. Startet euren PC neu und drückt beim Hochfahren "Entf", "Esc", "F12" oder was sonst auf dem Bildschirm steht.
  2. Verwendet die Pfeiltasten auf der Tastatur, um durch das BIOS-Menü zu "Monitor", "Status" oder einem anderen Untermenü mit ähnlichem Namen zu wechseln (variiert ebenfalls geringfügig je nach Hersteller). Wählt im Untermenü die Option "Fan Speed Control", um die Lüftersteuerung zu öffnen.
  3. Scrollt zum Abschnitt "Fan Speed Control" auf der Seite. Dieser Abschnitt enthält die Umdrehungs-Einstellungen für die PC-Lüfter. Wählt den Lüfter aus, den ihr runterdrehen wollt und drückt Enter. Dann die gewünschte Geschwindigkeit aus der Liste wählen (zum Beispiel: "400 U / min" oder "500 U / min") und erneut mit Enter bestätigen, um die Einstellung zu speichern. 
  4. Stellt jeden Lüfter so ein wie ihr wollt und verlasst das BIOS mit Escape, speichern nicht vergessen.
  5. Alternativ könnt ihr auch im Hardware-Monitor das "CPU Smart Fan Target" auf die Maximaltemperatur eurer CPU setzen. Diese findet ihr auf der Herstellerseite.
  6. Wenn ihr euren Rechner jetzt neu startet, sollten eure Lüfter leiser sein und langsamer drehen.

Wenn ihr keine Lust habt im BIOS rumzuspielen, gibt es eine hervorragende Windows-Software namens Speedfan, mit der ihr dieselben Einstellungen auf dem Desktop vornehmen und konfigurieren könnt. Möglicherweise muss es jedoch nach jedem Start manuell zurückgesetzt werden und oft erkennt Speedfan auch nicht alle Lüfter.

Achtung bei der manuellen Lüftersteuerung!

Zwar sind Tools wie Speedfan und smcFanControl praktisch, aber wir würden euch diese weniger empfehlen. Wenn euer Lüfter laut läuft, gibt es wahrscheinlich einen Grund dafür - normalerweise ist es einfach zu heiß im Gehäuse. Wenn ihr ihn verlangsamt ohne die betroffenen Komponenten abzukühlen, kann es zu einer Überhitzung kommen.

Klar, diese Tools könnten nützlich sein um herauszufinden, welcher Lüfter das laute Geräusch macht. Aber ansonsten solltet ihr hier nicht rumspielen, bis ihr das Problem tatsächlich behoben habt. 


Tipp 9: Tauscht euren CPU-Kühler aus

Euer PC ist euch immer noch nicht leise genug? Dann müsst ihr drastischere Maßnahmen ergreifen.

Der CPU-Kühler wird einer der Lüfter sein, der in eurem System am härtesten arbeitet. Die meisten CPUs werden mit einem Standard-Kühler geliefert, der normalerweise nicht der effektivste und daher normalerweise lauter als ein Aftermarket-Kühler ist. Wenn euer CPU-Lüfter zu laut ist dann ist es eine gute Idee, ihn durch ein größeres und leiseres Modell zu ersetzen.

Hierzu schaut einfach in unsere Kaufberatung zum Thema CPU-Kühler, dort haben wir viele Vorschläge für jedes Budget. Aber wenn ihr den leisesten wollt, empfehlen wir euch Modelle von beQuiet oder Noctua.


Tipp 10: Euer PC-Gehäuse austauschen

Sobald ihr eure PC-Lüfter in Ordnung gebracht habt, könnt ihr euch dem Gehäuse widmen. Denn es gibt spezielle, sehr leise Gehäuse. Viele leise Gehäuse sind ähnlich aufgebaut: Die Innenverkleidungen sind mit einem speziellen schalldämpfenden Material ausgekleidet, das die Umgebungsgeräusche eures Rechners reduziert.

In unserer großen Kaufberatung zu PC-Gehäusen findet ihr mit Sicherheit was passendes. Auch hier sind Modelle von beQuiet wieder zu empfehlen.

Aber selbst wenn ihr ein "leises" Gehäuse kauft, bringt ihr euren Rechner nicht zu 100 Prozent zum Schweigen. Denn rund um Lüftungsöffnungen, Lüfteranschlüsse und andere Teile werden immer Geräusche austreten. Dies ist in Ordnung und in Kombination mit allen anderen hier genannten Tipps und Tricks aber kein Problem.

Außerdem ist es möglich, selbst schalldämpfendes Material in euer Gehäuse einzubauen (hier aber bitte vorsichtig sein und keine Lüfter verdecken!). Aber ihr werdet fast immer bessere Ergebnisse erzielen, wenn ihr ein Gehäuse kauft, das von Anfang an auf Geräuschlosigkeit ausgelegt ist.


Tipp 11: Netzteil tauschen

Jetzt kommen wir zu den etwas teureren Optionen. Es ist bekannt, dass Netzteile mit ihren Lüftern ziemlich viel Lärm machen können. Das Austauschen des Netzteils ist relativ einfach, aber leider nicht billig. Auch hier können wir wieder beQuiet empfehlen, denn da gibt es einige fantastische, leise laufende Netzteile, Corsair-Netzteile sind aber auch nicht übel.

Netzteile können aufgrund der Hitze die sie erzeugen und des riesigen Lüfters laut sein. Glücklicherweise sind viele neuwertige Netzteile jetzt so konzipiert, dass sie leise sind und einige schalten den Lüfter sogar aus, wenn er nicht benötigt wird. Eine gute Übersicht zu guten Modellen findet ihr in unserem PC Netzteil Test.

Achtet beim Kauf eines neuen Netzteils aber darauf, dass es genügend Strom für den Betrieb eurer Komponenten liefert. Die Leistung sollte nicht niedriger als die des aktuellen Netzteils sein und im Idealfall etwas höher.


Tipp 12: Auf eine Wasserkühlung setzen

Wasserkühlung ist eine extreme und oft teure Art, eure Komponenten auf leise Art zu kühlen. Die Installation kann komplex sein und es sind immer noch viele Lüfter erforderlich, um die Reservoirs zu kühlen. Wusstet ihr jedoch, dass ihr mittlerweile Wasserkühlungen in einem All-in-One-Paket kaufen könnt, das sofort einsatzbereit ist?

AiO-Systeme wie das NZXT Kraken M22 bieten eine kostengünstige Lösung mit geringem Platzbedarf, mit dem die meisten kompatiblen CPUs problemlos gekühlt werden können. Mit einem einzigen leisen Lüfter läuft das Teil auch quasi lautlos, zudem könnt ihr den Lüfter auch ausschalten.

Für weitere Empfehlungen checkt unsere Kaufberatung zu den besten AiO-Wasserkühlungen hier aus.


Tipp 13: Kabelmanagement verbessern

Dieser vorletzte Tipp ist einfach und möglicherweise habt ihr bereits die dafür erforderlichen Teile. Durch eine optimierte Kabelführung im Inneren eures Gehäuses könnt ihr bei Desktop-PCs den Luftstrom erhöhen, die Wärmeentwicklung und damit die Geräuschentwicklung reduzieren.

Denn wenn Kabel einfach nur wild zusammengeworfen und ignoriert werden, können sie Komponenten in die Quere kommen. Wenn sie den Luftstrom behindern, läuft euer System möglicherweise heißer als nötig. Das kann dazu führrn, dass die Lüfter schneller (und daher lauter) laufen, um die überschüssige Wärme abzuleiten.

Durch die Verwendung einer Kombination aus Kabelbindern, Klettverschlüssen und Kabelführung könnt ihr problemlos alle Kabel aus dem Hauptluftstrom heraushalten.

So sollte euer Kabelmanagement besser nicht aussehen


Tipp 14: Gehäuselüfter entfernen

Ja, richtig gelesen. Zwar etwas drastisch, aber das kann euch dabei helfen, euren PC leiser zu machen.

Denn was ist, wenn ihr tatsächlich zu viele Lüfter verbaut habt? Entfernt einfach welche! Beginnt mit den Lüftern an der Seite oder der Oberseite des Gehäuses, geht dann an die Einlasslüfter an der Vorderseite und schließlich zu den Auslasslüftern an der Rückseite. Aber stellt sicher, dass ihr mindestens einen Einlasslüfter und einen Auslasslüfter übrig lasst.


Fazit: Wie leise soll euer PC sein?

Wie leise werdet ihr euren PC machen? Haut es uns in die Kommentare!

Diese Tricks zeigen wie einfach es ist, die Lautstärke von euren PC-Lüftern und generell eurem PC zu reduzieren. Viele dieser Tipps sind bei dem Bau eines neuen Gaming-PCs einfach und direkt umzusetzen, sie können aber auch bei jedem vorhandenen System umgesetzt werden. Aber gerade, wenn ihr einen Gaming PC zusammenstellen wollt, könnt ihr diese Tipps von Anfang an befolgen.


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