WLAN Reichweite erhöhen – die 15 besten Tipps

Hardware Tipps

WLAN Reichweite erhöhen & verbessern

Die 15 besten Tipps für ein stärkeres WLAN

Ihr wollt eure WLAN Reichweite erhöhen oder einfach in bestimmten Ecken eurer Wohnung in stärkeres WLAN-Signal haben? Können wir nur zu gut nachvollziehen, denn eins ist klar: Kaum ein Haushalt kommt heute mehr ohne WLAN aus. Denn: Selbst wenn ihr schon einen der besten WLAN Router im Haus habt, heißt das noch lange nicht, dass euer WLAN optimal funktioniert.

PC Gamer haben seltener Probleme damit, da unsere Computer meist mit Ethernet-Kabeln ans Netz angeschlossen sind, aber wenn ihr Konsoleros seid, ist die Wahrscheinlichkeit schon höher, dass ihr ein WLAN-Netzwerk nutzt. Damit ihr das Maximum aus eurem Netzwerk rausholt und noch an der hintersten Ecke eurer Wohnung Netz habt, haben wir euch die besten Tipps rausgesucht.

Folgende Übersicht zeigt euch alle unsere Tipps auf einen Blick. Ein Klick bringt euch zum jeweiligen Tipp mit ausführlicher Erklärung. Viel Spaß beim Optimieren und Rumprobieren!


1.

Den Router richtig platzieren (fixt die meisten Probleme)

Bevor ihr überhaupt irgendetwas anderes von unseren Tipps hier versucht, beherzigt zuerst die folgenden Punkte. Denn den meisten von euch wird das schon genügen, um die die größten Probleme mit eurem WLAN-Signal zu lösen.

Aber wie und vor allem wo solltet ihr euren WLAN Router überhaupt aufstellen?

  • An einem Ort, mit so wenig Hindernissen wie möglich
  • Am besten an einem hohen Punkt (Wand, Schrägbalken an der Decke etc.), um die Reichweite zu erhöhen (Nicht auf den Boden!)
  • Am besten auf einer flachen Oberfläche in der Mitte des Raumes
  • wifi
    So weit weg wie möglich vom WLAN-Router des Nachbarn ( um einen anderen Kanal verwenden)
  • wifi
    Es sollten keine Spiegel in der Nähe sein (um Reflexionen zu vermeiden
  • wifi
    Keine Möbel in der Funkrichtung: Schiebt eure großen Möbelstücke wie Regale am besten an die Wand

Router mögen nicht schön anzuschauen sein, aber das bedeutet nicht, dass man sie hinter dem Fernsehschrank verstecken sollte. Wenn ihr das beste Signal wollt, braucht ihr es im offenen Raum, frei von Wänden und Hindernissen. Wenn der optimale Standort eures Routers ein Raum ohne Tisch oder ebene Fläche ist, prüft, ob ihr ihn entweder mit den vorinstallierten Befestigungslöchern oder einer Halterung eines Drittanbieters an der Wand befestigen könnt. Richtet die Antennen senkrecht aus und hebt den Router an, wenn möglich (Viele schwören darauf die Router auf dem Dachboden zu installieren). Stellt letztendlich sicher, dass er in der Mitte des Hauses/der Wohnung steht, so dass ihr die bestmögliche Abdeckung bekommt.

Router sind oft auf bestimmte Orte beschränkt, je nachdem, wo eure Internetverbindung im Haus anliegt und sich mit dem Modem verbindet. Ihr könnt euch dann mit ein paar längeren Ethernet-Kabeln behelfen. Nutzt dann Kabelschellen um Kabel aus dem Sichtfeld zu halten.

Das folgende Video zeigt euch das ganze nochmal etwas anschaulicher (wenn auch nicht ganz so ernst):


2.

Interferenzen mit anderen Geräten minimieren

Dieser Punkt geht eigentlich Hand in Hand mit dem vorherigen. Die Platzierung des Routers sollte auch unter Berücksichtigung folgender Punkte stattfinden:

  • wifi
    So weit weg wie möglich vom WLAN-Router des Nachbarn ( um einen anderen Kanal verwenden)
  • wifi
    Fern von schnurlosen Telefonen und Mikrowellen, die auf der gleichen 2,4-GHz-Frequenz funken
  • wifi
    Weg von Stromkabeln, Computerdrähten, Mikrowellen, Babyphones und Halogenlampen

Nicht nur andere Router können Störungen verursachen. Auch schnurlose Telefone, Mikrowellen und andere Geräte können das Signal verfälschen. Der Kauf eines Dual-Band-Routers oder schnurloser Telefone mit dem “DECT 6.0” Standard können dabei helfen. Wenn ihr keine neue Hardware kaufen möchtet, könnt ihr auch versuchen den Router einfach etwas weiter weg von störenden Geräten zu bewegen.


3.

Nutzt die neueste WLAN Technik (aktuelle Router)

Eine der besten Möglichkeiten, um sicherzustellen, dass euer Netzwerk so schnell und zuverlässig wie möglich ist, ist die Verwendung aktueller Hardware. Das Wichtigste, was ihr wissen müsst: Wireless A, B, G und N sind ältere Wireless-Standards, während Wireless-AC das aktuellste Angebot ist.

Wenn ihr mehr und mehr HD Filme und Serien auf Geräten wie Chromecasts oder Smartphones streamt, wird eine kabellose AC-Verbindung das Stottern oder Puffern von Videos durch die Fähigkeit, mehr Daten schneller als der ältere N-Standard zu übertragen, verringern. Sein Nachfolger, AX, ist erst 2019 fällig, so dass ihr euch zumindest dieses Jahr keine Sorgen mehr um die Aktualisierung eurer Wireless-Technologie machen müsst.

Beachtet, dass ihr sowohl einen kabellosen AC-Router als auch ein Gerät, eine Netzwerkkarte oder einen USB-Dongle mit kabelloser AC-Unterstützung im Computer benötigt, wenn ihr die volle Geschwindigkeit erhöhen möchtet.

Fakt ist jedoch: Mit einem Router der den WLAN-ac Standard unterstützt, seid ihr erstmal für die nächsten 4-5 Jahre versorgt.

O4G-TIPP: GUT ZU WISSEN

Habt ihr bereits ein neueres Modell der FRITZ!Box von AVM (7590, 7580, 7560, 7490), könnt ihr per Firmware Update bereits auf das neue System updaten.


4.

Richtiges Signalband & Modus wählen (WLAN-n und ac)

Ihr habt also einen neuen Router gekauft, der nicht mehr mit einer uralt Technik läuft? Gut. Trotzdem müsst ihr euren Router noch auf dem richtigen WLAN Signalband laufen lassen, insofern er es unterstützt.

Ergo: Wechselt auf den 802.11-n oder ac-Modus, falls euer Router dafür fit ist. Im besten Fall sogar auf dem 5Ghz-Band für Fullspeed und weniger verstopften Kanälen.

Die Konfigurationsoberfläche eines D-Link Routers: Beim Modus-Pulldown den n- oder ac-Modus wählen


5.

Richtigen Kanal wählen (oder wechseln)

Wenn Ihr Nachbarn habt, können deren Router euren stören und das Signal verschlechtern. Drahtlose Router können auf verschiedenen Kanälen betrieben werden, und ihr möchtet euren auf einem Kanal mit so wenig Störungen wie möglich. Viele Router haben bereits Software installiert, mithilfe derer ihr die freisten Kanäle finden könnt. Ansonsten gibt es viele kostenlose Tools, die ihr euch zu diesem Zweck herunterladen könnt, wie zum Beispiel den WiFi Analyzer für Android Smartphones.

Der Wifi-Analyzer zeigt euch, welche Kanäle in eurer Umgebung die freiesten sind

Nachdem ihr den besten WLAN-Kanal mit dem Tool herausgefunden habt, geht ihr einfach in eure Benutzeroberfläche und wechselt zum entsprechenden Kanal. Dann flutscht die Internet-Geschwindigkeit auch endlich!

Es lohnt sich, den WLAN-Kanal zu wechseln


6.

Bandbreiten-hungrige Anwendungen beschränken

Wenn jemand in eurem Haushalt regelmäßig in Video-Chats abhängt, Online-Spiele spielt, “Sicherungskopien” herunterlädt, oder Dienste wie Netflix nutzt, kann das euer Netzwerk verstopfen und damit das Internet langsamer für alle anderen machen. Glücklicherweise gibt es Dienste namens Quality of Service (QoS), die dabei helfen um dem Einhalt zu gebieten. Mit QoS könnt ihr bestimmte Anwendungen (z.B. Videochat) gegenüber anderen (z.B. Videospiele) priorisieren, damit die wichtigsten Anwendungen die Bandbreite erhalten, die sie verdienen. 

Schaut mal auf eurem Router nach, ob ihr eine solche Option bereits installiert habt. Auf der FRITZ!Box heißt dies zum Beispiel Priorisierung und findet sich in den Filter-Einstellungen der Internet Optionen.

QoS-Setup am Beispiel der Fritzbox 7430

Für optimales Online-Gaming wählt ihr bei eurer Fritzbox dazu einfach in der zweiten Kategorie "Priorisierte Anwendungen" das jeweilige Endgerät aus, welches vom QoS-Feature profitieren soll. Bei "Netzwerkanwendung" definiert ihr außerdem, dass "alles außer Surfen und Mailen" priorisiert werden soll (ergo: Gaming). Einfache Einstellung die echt was bringen kann.


7.

WLAN Sicherheit erhöhen (und Leecher blocken)

Durch ungewünschte Besucher in eurem WLAN, kann sich euer WLAN-Speed natürlich deutlich verringern, oder sogar euren Kanal verstopfen. Das solltet ihr tunlichst vermeiden!

Ihr könnt neugierige Blicke von eurem Router-Netzwerk fernhalten, indem ihr seine SSID (den Namen des WLAN-Netzwerks) versteckt und jeden, der Eintritt erhalten möchte, dazu zwingen diese manuell einzugeben. Ihr könnt die SSID-Broadcast-Option in den Einstellungen eures Routers umschalten. In den Netzwerkeinstellungen eures Routers heißt die Option meistens "Sichtbarkeitsstatus", klickt dort einfach "Unsichtbar" an.

Während die SSID versteckt ist, wird sie aber auch für euch nicht angezeigt, wenn ihr neue Geräte einrichtet, oder nach einer Verbindung auf eurem Smartphone sucht; Ihr müsst sie dann selbst manuell eingeben.

Beim Passwortschutz sollten der Standard-Administrator-Benutzername und das Passwort eures Routers sofort geändert und gespeichert werden, wo immer ihr eure restlichen Passwörter aufbewahrt (zum Beispiel im Passwort Manager). Außerdem solltet ihr den WPA2-Passwortschutz aktivieren. Er ist verschlüsselt und somit sicherer als die älteren WPA- oder WEP-Sicherheitsprotokolle.


8.

Firmware updaten

Vielleicht braucht euer Router nur ein Firmware-Update. Routerhersteller optimieren ihre Software ständig, um ein wenig mehr Leistung und Geschwindigkeit herauszuholen. Wie einfach oder wie schwer es ist, eure Firmware zu aktualisieren, hängt ganz von eurem Gerätehersteller und -modell ab. Die meisten aktuellen Router haben den Update-Prozess direkt in die Administrationsoberfläche integriert, so dass es nur eine Frage der Betätigung eines Firmware-Upgrade-Buttons ist. Bei einigen Modellen, insbesondere wenn sie älter sind, müsst ihr die Firmware zuerst auf der Website des Routers finden und herunterladen. Es ist zwar etwas aufwendiger, kann sich aber sehr lohnen.

Das Häkchen muss weg!

Selbst wenn euer drahtloses Netzwerk nicht kränkelt, solltet ihr darauf achten, eure Firmware regelmäßig zu aktualisieren. Auf diese Weise erhaltet ihr Leistungsverbesserungen, bessere Funktionen und Sicherheitsupdates.


9.

DD-WRT-fähigen Router anschaffen

Die Abenteuerlustigen unter euch sollten sich das Open-Source-Router-Betriebssystem DD-WRT ansehen. Viele große Routerhersteller wie Linksys, Netgear und weitere bieten Router an, die DD-WRT ausführen können. Oder ihr ladet euch einfach DD-WRT herunter und installiert es auf einem beliebigen Router, den ihr herumliegen habt. DD-WRT kann die Leistung steigern und euch Zugriff auf erweiterte Netzwerkfunktionen wie Virtual Private Networking (VPN), Sicherheit und sehr detaillierte Anpassungen geben.

Moderne Router wie der Linksys WRT1200AC unterstützen DD-WRT


10.

Der Trick mit der Alufolie (ernsthaft)

Wenn euer Router immer noch nicht weit genug reicht, könnt ihr seine Reichweite mit einfachen DIY-Tricks erweitern. Der Trick, der wohl am meisten das Prädikat “McGyvert” verdient, ist der Alufolien-Hack. Einfach ein quadratisches Stück Aluminiumfolie (ca. 20x20 cm) zuschneiden, ein paar Sekunden um eine große (2L) PET Flasche wickeln. Voila, fertig ist der Signalschirm. Positioniert ihn hinter euren Router, sodass der “Brennpunkt” der Reflektion in die Richtung zeigt, wo ihr das Signal haben möchtet. Ihr könnt dafür auch eine alte zugeschnittene Bierdose, einen Schuhkarton mit Alufolie oder ein Kochsieb verwenden, um die Reichweite eures Routers zu erweitern. Die Ergebnisse sind nicht unbedingt umwerfend, aber Ihr solltet so in der Lage sein, mit minimalem Aufwand etwas mehr Reichweite aus eurem WLAN-Netzwerk herauszuquetschen.

Das Ganze kann dann so aussehen (sieht bescheiden aus, aber wirkt!):


11.

Externe Antennen ersetzen oder anbringen

Ihr könnt auch ein wenig Geld ausgeben, um Netzwerkreichweite zu erhöhen, ohne gleich zu verarmen. Fast alle Router und PC-Netzwerkkarten (vor Allem solche mit verstellbaren Antennen) verwenden abschraubbare Antennen mit RP-SMA Anschlüssen. Ihr könnt RP-SMA Antennenverlängerungskabel oder sogar eine Richtantenne kaufen, um die Leistung eures Netzwerks zu steigern.

Wenn euer aktueller Router nur über eine interne Antenne verfügt, ist es sinnvoll, eine externe Antenne hinzuzufügen (fall das möglich ist). Externe Antennen senden üblicherweise ein stärkeres Signal, wodurch ihr eure WLAN Reichweite weiter erhöhen könnt. Bei der Antennen-Art habt ihr die Wahl zwischen omnidirektionalen und gerichteten Antennen. Erstere senden das WLAN-Signal in alle Richtungen, anstatt es zu bündeln. Eine Richtantenne ist tendenziell eine bessere Option, da es wohl wahrscheinlicher ist, dass ihr in eurem Netzwerk nicht in jeder Richtung Schwachstellen habt. Richtet die externe Antenne in Richtung der Schwachstelle und das Signal wird entsprechend verstärkt. Informiert euch einfach auf der Seite eures Herstellers über die verfügbaren Antennen für euer Modell.


12.

Alte Router als Repeater nutzen

Wenn euch gerade das nötige Kleingeld für weitere Hardware fehlt, könnt ihr häufig auch einen alten Wireless-Router als Repeater konfigurieren. Viele Router haben eigens dafür eine extra Option. Eine andere Möglichkeit besteht darin den alten Router per Ethernetkabel ans Netz anzuschließen und als Accesspoint zu konfigurieren. Auch dafür gibt es häufig Optionen in der Router Software. Gut erklärt wird der Prozess im folgenden Video von AVM:


13.

WLAN Repeater oder Verstärker einsetzen

Wenn all das immer noch nicht hilft, braucht ihr einen Repeater. Ein WLAN-Repeater besteht im Grunde aus zwei Wireless-Routern, ähnlich dem Wireless-Router, den ihr bereits zu Hause oder im Büro habt. Einer dieser drahtlosen Router nimmt das vorhandene WLAN-Signal auf. Anschließend überträgt er das Signal an den anderen Wireless-Router, der das verstärkte Signal überträgt. Für eine Übersicht von guten Modellen, schaut in unseren Artikel zu den besten WLAN Repeatern rein.

Repeater sind einfach zu installieren. Alles was ihr tun müsst ist, den Repeater an einem Ort zu platzieren, der euer vorhandenes WLAN-Netzwerk empfangen kann und diesen dort per Netzteil mit Strom zu versorgen. Ihr könnt euch dann über den PC in den Repeater einloggen und die Zugangsdaten und das Passwort des bestehenden WLAN-Netzwerks eingeben, damit sich der Repeater verbinden und das Signal erweitern kann.

Der WLAN-Repeater ist die große Hoffnung, um eure WLAN Reichweite zu erhöhen

Nachteil: Nur wenn Ihr völlig außerhalb der Reichweite des ersten Netzwerks seid, wird sich euer kabelloses Gerät (Smartphone/Laptop) mit dem anderen Netz verbinden. Ein Repeater erzeugt nämlich ein zweites Netzwerk, statt es einfach nur zu erweitern. Wenn das erste Netzwerk nicht verfügbar ist, verbindet sich das Gerät erst mit dem zweiten. Aber in einigen Teilen des Haushalts wird das Gerät in der Lage sein, beide Netzwerke gleichzeitig zu erkennen. Dies bedeutet, dass ihr, wenn ihr vom ursprünglichen Netzwerk zum verstärkten Netzwerk wechseln möchtet, die Verbindung trennen und dann wiederherstellen müsst.

Alle Repeater haben einen Geschwindigkeitsverlust, aber einige sind viel schlimmer als andere. Repeater funktionieren, indem sie ein drahtloses Signal empfangen und erneut versenden, aber Singleband-Repeater müssen jedes Datenpaket über dasselbe Funkgerät auf demselben Kanal empfangen und dann erneut senden. Dies kann Singleband-Repeater 50% ihrer Bandbreite kosten. Dualband-Repeater umgehen dies, indem sie sich auf einem Kanal mit dem Router verbinden und auf einem anderen ein WLAN-Signal ausgeben.

Ein weiteres Feature, das hilft, den Geschwindigkeitsverlust zu reduzieren, sind Dual-Radio-Repeater. Wenn das Gerät über die Dual-Radio Technologie verfügt, kann es mit dem Hauptrouter auf niedrigeren Kanälen (2,4 GHz) empfangen und dann auf höheren Kanälen (5GHz) erneut senden. Dieses clevere Design ermöglicht es dem verstärkten Signal, einen anderen Kanal zu nutzen, was die Leistung im Vergleich zu Single-Radio-Repeatern deutlich erhöht.


14.

Den Router zu festen Zeiten neustarten

"Have you tried to turn it off and on again?" Endlich mal ein Meme, das einen weiteren Nutzen hat, als uns zum Lachen zu bringen. Jedes Stück Hardware muss von Zeit zu Zeit neugestartet werden, vor Allem wenn sie schon etwas betagt ist und die verbauten Platinen, RAM-Riegel etc. nicht mehr die neuesten sind. Ihr bekommt online schon für wenig Geld Zeitschaltuhren, die ihr so programmieren könnt, dass sie zu einer bestimmten Zeit den Router neustarten lassen.


15.

Auf ein Mesh-Netzwerk upgraden

Wie wir unter Tipp #13 gesehen haben, bereiten einem WLAN-Repeater doch ein bisschen Kopfzerbrechen. Sie erhöhen zwar die Konnektivität in euren "toten Zonen", haben aber normalerweise nur die Hälfte der Bandbreite eures Routers.

Ähnliches Problem mit Access Points: Sie bieten mehr Bandbreite, erfordern jedoch eine Kabelverbindung zum Hauptrouter. Beide Lösungen erstellen außerdem eine neue Netzwerk-SSID, bei der ihr euch anmelden müsst, wenn ihr im Haus rumlauft.

Wenn ihr eine nahtlose Konnektivität überall in eurem Zuhause wollt, dann schaut euch Mesh-Systeme an.

Mesh-Systeme sind darauf ausgelegt, jede Ecke eures Haus mit WLAN zu beglücken. Die Dinger funktionieren mit einem Hauptrouter, der sich direkt mit eurem Modem verbindet, sowie kleineren "Satelliten", die rund ums Haus verteilt werden.

Die Komponenten sind alle Teil eines einzigen drahtlosen Netzwerks und teilen die gleiche SSID sowie Passwort. Im Gegensatz zu WLAN-Verstärkern, die über die 2,4-GHz- oder 5-GHz-Funkbänder mit dem Router kommunizieren, verwenden die meisten WLAN-Satelliten die Mesh-Technologie, um mit dem Router und untereinander zu kommunizieren.

Das Mesh-System Netgear Orbi - die Dinger laufen mit Dreiband-WLAN und geben euch überall Empfang

Sie alle verfügen über einen einfachen Setup-Prozess durch eine Smartphone-App, mit der ihr fast alles überwachen könnt, was in eurem Netzwerk vor sich geht, einschließlich der besuchten Websites und der Geräte, die mit dem Setup verbunden sind.

Haben wir einen Tipp vergessen? Habt ihr noch einen Geheimtrick, um eure WLAN Reichweite zu verbessern? Dann ab damit in die Kommentare!


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