Netgear XR300 Test: Der beste günstige Gaming Router?

Der Netgear XR300 ist ein recht neuer Router in Netgear’s Gamingsparte. Netgear hat mit dem XR300 versucht, einen etwas günstigeren WLAN-Router für uns Gamer auf den Markt zu bringen und trotzdem mit sinnvollen Features vollzupacken.

Was der Router taugt und ob er euer Geld wert ist, erfahrt ihr in unserem Netgear XR300 Test.

Was uns gefallen hat


  • Schickes Design
  • Gute Reichweite
  • Umfangreiche Funktionen
  • Stabiler Durchsatz
  • Leichtes Setup
  • QoS, Beamforming und MU-MIMO

Das war weniger gut


  • Nicht ganz günstig
  • Software teilweise mit Bugs 
  • Nicht genug Sicherheitseinstellungen für "Netzwerk-Profis"
Netgear XR300 Testergebnis
  • 8/10
    Performance - 8/10
  • 9/10
    Setup - 9/10
  • 7/10
    Software & Interface - 7/10
  • 8/10
    Preisleistung & Features - 8/10
8.0/10

Kurzfassung

Der Netgear XR300 Nighthawk Pro Gaming überzeugt mit einem einfachen Setup, sowie solider Performance. Eine stabile Verbindung, ein satter Durchsatz sowie eine sehr gute WLAN-Reichweite sprechen für sich. Bei der dumaOS-Software gibt es noch einige kleine Bugs, die die Nutzung etwas trüben. Auf Grund des doch noch recht hohen Preises für einen AC1750-Router, müssen wir bei der Preisleistung auch zwei Punkte abziehen. Dennoch bietet der XR300 nicht nur für Gamer jede Menge sinnvolle Features und bekommt von uns eine klare Kaufempfehlung im mittleren Preissegment.

Anmerkung: Dieser Artikel ist Teil unseres großen Router Test. Dort findet ihr weitere Top Gaming Router als Alternative.


Features & Preisleistung

    Bevor wir hier überhaupt loslegen, lasst uns kurz einen Blick auf die Features werfen:

  • Maße: 18,3x28,5x6,2 cm
  • Gewicht: 720g
  • WLAN-Standard: 3x3 AC1750 (450mbps @ 2,4 Ghz, 802.11n mit 64 QAM Support + 1300 Mbps @ 5 Ghz 802.11acc)
  • Hardware: Dual-Core 1 Ghz Prozesser, 512MB RAM, 128MB Flash
  • Anschlüsse: 4x Gigabit LAN, 1x Gigabit WAN, 1x USB 3.0
  • Firmware: DumaOS
  • Spezialfeatures: Geo-Filterung für Ping-Optimierung, Quality of Service, Netzwerküberwachung, MU-MIMO, Band-Steering/ Beamforming

Wir meinen: Die Features dieses Routers sind für Heimnetzwerke mehr als ausreichend. 4 LAN-Anschlüsse und ein USB-Anschluss für Mediengeräte oder Drucker bieten genügend Anschlussmöglichkeiten.

Sicherlich gibt es konkurrierende Router mit mehr LAN-Anschlüssen, aber die meisten Gamer haben nur einen PC mit Direktverbindung und betreiben den Rest aller Geräte über WLAN. In einer Büroumgebung könnten die nur 4 LAN-Ports natürlich zum Problem werden.

Das ist in der Box

In den 3-Empfangsantennen liegt definitiv ein Teil der Magie des XR300. Netgear behauptet, dieser Router in der Lage, auch große Häuser mit ausreichend WLAN abzudecken. Wir konnten ihn zwar in keinem großen Haus testen, aber können die große Reichweite bestätigen.

Doch damit nicht genug. Dieser Router verfügt über einen schnellen 1,0-GHz-Dual-Core-Prozessor, um damit das DumaOS auszuführen und ein Netzwerk zu ermöglichen, das viele Daten mit maximaler Effizienz überträgt.

Klar, die AC1750-Geschwindigkeit überzeugt uns in Relation zu dem doch recht gesalzenen Preis nicht so recht, die gute Reichweite, die vielen Features und die gute Software gleichen es dann aber wieder aus.

Außerdem haben die wenigsten von uns die ultimative Glasfaserleitung, um noch mehr Bandbreite zu bekommen. Wir denken, der Netgear XR300 ist sein Geld definitiv wert.


Verarbeitung & Design

Ähnlich wie bei den meisten Nighthawk-Routern, ist die Form des XR300 sehr charakteristisch. Auch die Anzahl der Antennen ist ein bisschen einzigartig. Denn normalerweise haben die meisten Router entweder eine, zwei Antennen, vier oder mehr Antennen. Der Netgear XR300 kommt mit drei Antennen daher.

Darüber hinaus sind alle drei Antennen an der Rückseite angebracht. Bei Routern wie dem XR300 ist es zunehmend üblich, die Antennen an mindestens drei Seiten des Geräts anzubringen. Dies kann bei suboptimaler Platzierung und Installation zu geringfügigen Problemen führen. Allerdings sind die Antennen hier schon montiert und ihr müsst sie nur wie im unteren Bild ausrichten.

Entlang der Vorderseite befinden sich insgesamt zwölf LED-Anzeigen, die euch Auskunft über Stromstatus, die Bänder, den Status der Verbindung und die individuelle Konnektivität jeder Kabelverbindung geben.

Zudem gibt es hier noch einen USB-Anschluss. Ähnlich wie bei der Reset-Taste ist der USB-Steckplatz im Gehäuse versenkt. Diese Platzierung ist extrem praktisch, auch wenn das möglicherweise nicht die beste ästhetische Entscheidung war.

Auf der Rückseite gibt es dann noch die vier LAN-Ports, den Power-Knopf, Stromanschluss, sowie den WAN-Anschluss fürs Internetkabel.

Seitlich hat der XR300 dann noch schöne Lüftungsschlitze bekommen - und die braucht er auch, da er dann doch recht warm wird im Betrieb. 

Die Verarbeitung des Gehäuses ist trotz reiner Hartplastik- Konstruktion sehr solide. Hier wackelt oder knarzt nichts, das Gehäuse hält Druck stand und alles in allem sind wir hiermit zufrieden. Dennoch ist der Router recht leicht und zerbrechlich, also runterfallen sollte er euch nicht allzu oft.

An der Wand anbringen lässt sich dieser Router übrigens nicht. Schade.


Netgear XR300 Router einrichten: Das Setup

In dieser Testkategorie überzeugt uns der Netgear XR300 direkt. Nach ein paar Minuten Konfigurationszeit könnt ihr praktisch jeden Aspekt eurer Verbindung einfach optimieren. Extrem nützlich, um zum Beispiel euren Ping zu stabilisieren.

Da Sascha bereits ein Modem von seinem Provider im Heizungsraum hängen hat, brauchte er hier kein neues. Denn der Netgear XR300 fungiert lediglich als Router und hat wie beispielsweise die Fritzboxen kein Modem integriert.

Dementsprechend wurde einfach der alte Schrottrouter vom Internetprovider mit dem Nighthawk XR300 ausgetauscht und das mitgelieferte WAN-Kabel an das Modem angeschlossen. Stromkabel rein und los gings - auf dem Nighthawk fingen die Lichter an zu blinken.

Achtung: Leider liefert Netgear hier KEIN Ethernet-Kabel mit! Wenn ihr also euren Gaming PC per Kabel mit dem Router verbinden wollt, müsst ihr das Netzwerkkabel extra kaufen.

Der Netgear XR300 ist bei Sascha jetzt voll in Betrieb

Danach fix vor den PC gesetzt. WLAN-Namen und Passwort eingeben (stehen auf dem Aufkleber am Router). Wenn man seinen Browser der Wahl öffnet und versucht, zu einer Website zu navigieren, wird man automatisch durch den Einrichtungsprozess für das WLAN geleitet:

  1. Das Erkennen der Verbindung
  2. Überprüfen der Internet-Geschwindigkeit
  3. Benennen eures neuen WLAN-Netzwerks (bei diesem Schritt hätten wir gerne ein Gastnetzwerk hinzugefügt)
  4. Passwort ändern
  5. Firmware aktualisieren

Sollte das bei euch nicht automatisch gehen, gebt www.routerlogin.net in eure Adresszeile ein. Danach sollte das Setup direkt starten.

So werdet ihr im Setup begrüßt - wir wissen nicht genau, ob es das Setup auch auf Deutsch gibt

Am Ende wird man dann zum DumaOS-Dashboard weitergeleitet. Alles in allem ein sehr einfaches Setup, auch für Router-Noobs wie Sascha!

Tipp zur Einrichtung des Netgear XR300

Sascha hatte leider etwas zu kämpfen mit seinem Internetprovider BT in London, da sich der Router nicht automatisch ins Internet einloggt. Sprich: Das Internet ging nach dem Setup noch nicht direkt. Falls das bei euch der Fall ist müsst ihr einfach nur euren Internetprovider nach den Login-Daten fragen. Diese gebt ihr dann in der dumaOS-Weboberfläche unter "Internet-Setup" ein. 

Normalerweise müsst ihr für die Einrichtung nichts mehr weiter tun und könnt direkt loszocken.

Falls euer Internet nicht geht mit dem XR300 müsst ihr die Zugangsdaten eures Providers im Web-UI eingeben


Software DumaOS

Das DumaOS ist ein beeindruckendes, leistungsstarkes Betriebssystem. In der derzeitigen Version kam es noch manchmal zu nervigen Fehlermeldungen, wodurch wir uns neu einloggen mussten. Hoffentlich wird das bald gelöst, aber ansonsten läuft die Sache rund.

Wenn ihr euch bei www.routerlogin.net anmeldet, findet ihr ein Dashboard und eine Reihe weiterer Registerkarten, zu denen ihr navigieren könnt. Darunter zum Beispiel:

  • Geofilter
  • QoS Einstellungen
  • Geräte-Manager
  • Netzwerk-Manager
  • und mehr

R-Apps und R-App-Store

Diese Module erhalten den Namen "R-Apps" und ihr könnt für diese definieren, welche ihr beim Start ausführen wollt, oder sie deaktivieren beziehungsweise aktivieren.

Außerdem gibt es wohl in Zukunft noch einen R-App-Store, in dem ihr weitere R-Apps downloaden könnt. Dieser soll mit zukünftigen Firmware-Updates integriert werden.

DumaOS startet automatisch eine Tour, die euch durch die einzelnen Funktionen führt und einige schnelle Tipps für den richtigen Einstieg gibt. Zusätzlich hat jede R-App oben rechts eine Hilfeschaltfläche. Wenn ihr darauf klickt, erhaltet ihr weitere Informationen und gegebenenfalls eine Einrichtungsanleitung. Eigentlich ist sowieso alles sehr intuitiv, aber die Tour- und Hilfetasten sind nette Details.

Das dumaOS Dashboard

Uns gefällt außerdem die Geräteüberwachung R-App. Hiermit bekommt ihr einen Überblick zu allen Endgeräten, die derzeit mit dem Netzwerk verbunden sind, sowie über Geräte, die offline sind. Ihr könnt jedes Gerät umbenennen und als Smartphone, PC, Laptop, PS4 etc. klassifizieren. Damit seht ihr direkt, welche Geräte eure Bandbreite überlasten. Vor allem praktisch in größeren Wohnungen mit mehreren Nutzern.

In der Netzwerküberwachung seht ihr alle aktiven Geräte

Band-Steering & Beamforming

Eine wirklich coole Sache am Nighthawk XR300 ist, dass beide Bänder (5 GHz und 2,4 GHz) zusammengeführt werden. Alles was man tun muss ist, den Router mit dem WLAN-Netzwerk zu verbinden. Dafür haben wir ja beim Setup schon einen Namen und Passwort erstellt.

Sobald die Verbindung steht, kümmert sich der Router um den Rest. Es gibt keine nervige Wahl zwischen den 5-GHz- und 2,4-GHz-Bändern, wodurch euch jede Menge Ärger erspart wird.

Durch das sogenannte „Band-Steering“ (Band-Steuerung) verwaltet der Router all eure Geräte komplett automatisiert und wählt somit immer das beste Frequenzband um die Bandbreite zu optimieren.

Außerdem könnt ihr den ausgewählten Geräten gezielt Bandbreite zuweisen. Für uns Gamer heißt das, dass unsere Spielkonsolen den meisten Saft bekommen, oder eben der Desktop-PC. Eine richtig runde Sache ist das!

Damit ist der Netgear XR300 Gaming Router in der Lage, jedes Gerät automatisch zwischen drei Zuständen umzuschalten: Offline, 2,4 GHz- und 5 GHz-Betrieb. Dadurch wird der Bedarf an Bandbreite optimiert und der Router sorgt für maximale Effizienz eures Netzwerks.

QoS-App

Wenn euch die automatische Zuteilung nicht passt, könnt ihr ganz einfach selbst Hand anlegen. Dazu nutzt ihr die QoS R-App (Quality of Service), mit der ihr die Bandbreitenzuweisung für jedes Gerät manuell festlegen könnt.

Denkt dabei nur daran, alle Endgeräte entsprechend umzubenennen. Insbesondere bei Familienwohnungen, Büros oder großen WGs mit einer Vielzahl von Endgeräten, kann das nämlich manchmal ziemlich chaotisch werden.

In der QoS-App könnt ihr gezielt Bandbreite verteilen

Große Funktionsvielfalt für Router-Freaks

In Punkto DumaOS haben wir wirklich nur an der Oberfläche gekratzt. Für alle die etwas affiner in den Themen Netzwerk und Router-Setup sind, gibt es hier einige Optionen. In der Einstellungs-R-App sind das sechs Registerkarten:

  • Einrichtung
  • Überwachung
  • Inhaltsfilterung
  • Verwaltung
  • USB-Speicher
  • erweiterte Einstellungen

Durch Klicken auf eine dieser Karten wird diese in eine Liste anpassbarer Optionen erweitert. Darüber hinaus gibt es unter den erweiterten Einstellungen eine Reihe von Extras wie Portweiterleitung, VPN-Dienste, VPN-Client, dynamisches DNS, Remoteverwaltung und LED-Steuerungseinstellungen, um nur einige zu nennen.

Das sollte definitiv ausreichen, um die meisten Netzwerk-Experten und Performance-Junkies unter euch zufrieden zu stellen. Klar, es gibt Router mit mehr Sicherheitseinstellungen oder VPN-Optionen, aber für Gamer sollten die verfügbaren Einstellungen reichen.

Die erweiterten Einstellungen im dumaOS


Netgear XR300 Test: Performance & Reichweite

Das hier wäre nicht Only4gamers, wenn wir den Netgear XR300 nicht ordentlich durch Speed-Tests gejagt hätten.  Zudem haben wir die Reichweite getestet.

Geschwindigkeiten Download/Upload

Um die Performance des XR300 zu testen, hat Sascha bei sich zuhause zunächst mal den „alten“ Internetspeed mit seinem alten Standardrouter (vom Internetprovider BT) via Direktverbindung auf seinem Desktop PC getestet.

Das Testsetup sieht folgendermaßen aus:

  • Sascha‘s in die Jahre gekommenes MSI H97 Gaming 3 Mainboard mit dem Killer E2205 Gigabit LAN Ethernet-Controller.
  • Sascha’s Sony Xperia Smartphone
  • Eine Internetleitung die leider bei 50Mbps abriegelt

Bedenkt also, dass Sascha’s Setup die Geschwindigkeit des Netgear XR300 definitiv NICHT richtig ausnutzen kann. Um einen direkten Vergleich zu ziehen, hat er dann den Netgear XR300 angeschlossen und unter den gleichen Bedingungen eine zweite Messung durchgeführt. Die Ergebnisse für seinen Desktop-PC seht ihr hier:

Links die Ergebnisse des Google-Speedtests mit dem alten Router, rechts daneben die des XR300. Wir sehen also, an der Performance hat sich nichts geändert. Das liegt allerdings daran, dass Sascha's Leitung durch seinen Provider bei 50Mbps abriegelt. Daher kann der XR300 seine Geschwindigkeit nicht ausnutzen. Beachtet auch, dass die Bandbreite die euch euer Provider zuweist tagesabhängig ist und sogar stündlich schwanken kann. Zumindest der Upload hat sich leicht verbessert.

Klar, wir führen hier keine Labormessungen unter perfekten Bedingungen durch. Trotzdem sollten euch diese Zahlen eine gute Einschätzung des Potenzials des XR300 geben (je nach Internetleitung eben - da wäre sicherlich mehr drin!). Hier noch die Werte aus dem Speedtest.net Tool:

Alter BTHub6 Router

Netgear XR300 Router

Zum Abschluss noch die Messwerte von Sascha's Android Smartphone, um das WLAN zu testen. Die Messungen wurden auf dem 5Ghz-Band gemacht:

Alter BTHub6 Router

Netgear XR300 Router

Auch hier das gleiche Ergebnis. Trotzdem fühlt es sich so an, als ob der Netgear XR300 die Bandbreite besser nutzt, als Sascha’s alte Modem/Router Kombination.

Außerdem scheint jetzt alles ein bisschen schneller und besser zu flutschen, egal ob Surfen im Internet, die Streaming-Qualität auf Netflix, Aktualisieren von Apps, Herunterladen größerer Dateien oder der Ingame-Ping. Klar, das ist jetzt vielleicht auch etwas subjektiv, aber trotzdem soll es gesagt sein.

Anmerkung zur Performance des XR300

Ob der XR300 mit einer dickeren Leitung MEHR Leistung rauskitzeln könnte? Wahrscheinlich ja. Trotzdem gibt euch euer Internetprovider genau wie in Sascha's Fall genau die Bandbreite, die ihr bezahlt und nicht mehr (außer ihr upgradet eure Leitung). Zudem soll anscheinend Kabel-Internet unter allen Nutzern in einem Gebiet aufgeteilt werden, was sich auch auf eure Geschwindigkeit auswirken kann. Daher kann es sein, dass während des ersten Geschwindigkeitstests einfach mehr Bandbreite verfügbar war.

Reichweite & Signalstärke

Eine Sache die sehr deutlich war in unserem Netgear XR300 Test: Die verbesserte Signalreichweite und Signalstärke. Getestet wurde auf Sascha‘s Sony Xperia Android-Smartphone.

Auf dem Balkon haben wir mit dem XR300 dauerhaft 4 volle Balken, mit dem alten BTHub hatten wir nur 2-3.

Auf dem Flur außerhalb der Wohnung hat der XR300 auch durch zwei Wände locker 10-15 Meter mehr Reichweite gebracht. Das sollte in größeren Wohnungen also definitiv einiges bringen.

Die drei Beamforming-Antennen des XR300 leisten also ganze Arbeit.

Ping-Optimierung mittels Geo-Filter

Der Geo-Filter ist für uns eines der Highlights des XR300. Wie die meisten von euch wissen, ist die Entfernung zwischen eurem PC (oder Konsole) und dem Host des Spiels (dem Server) eine der Hauptursachen für Verzögerungen (Lag) beim Online-Gaming.

Mithilfe der Geo-Filter-App im DumaOS kann dieses Problem aber bekämpft werden. Die App garantiert euch einen Host / Server in der Nähe, der euren Ping erheblich verringert. Dadurch bekommt ihr natürlich ein reibungsloseres Spielerlebnis.

Die Ping-Optimierung funktioniert schon für einige Games

Es werden potenzielle Hosts gefiltert und ihr habt die Wahl, nur eine Verbindung zu denjenigen innerhalb eines bestimmten Radius herzustellen, den ihr definiert.

Wir brauchen euch wohl nicht erklären, dass ein niedriger Ping vor allem in kompetitiven Spielen wie CS, Overwatch oder sonstigen schnellen Shootern (bei denen es auf Millisekunden ankommt!) ein großer Vorteil ist.

Spiele wie Call of Duty, Overwatch, Halo 5 oder Destiny 2 unterstützen Geo-Filter und lassen euch diese Funktion hervorragend testen (vor allem weil es so viele Server gibt).

Wir haben die Funktion in World of Warcraft ausgetestet und konnten gute 5-10ms Ping gut machen. Echt praktisch!


Fazit unseres Netgear XR300 Nighthawk Test

Lohnt sich eine hervorragende Netzwerkleistung für knappe 200€? Denn soviel müsst ihr ungefähr für den Netgear XR300 hinlegen.

Wir sagen: Ja, vor allem wenn ihr semi-professioneller Gamer seid, der ausschließlich online spielt. In Bezug auf die Leistung eurer Verbindung könnt ihr nur zwei Dinge steuern: Euer Internetpaket und euren Router. Ihr wollt auf jeden Fall das Beste aus beiden Teilen rausholen.

Doch es gibt es ein weiteres überzeugendes Argument: Nicht nur ihr selbst profitiert von einer optimierten Verbindung bei euch zuhause, sondern eure ganze Familie (und Besucher). Von uns gibt es daher eine klare Kaufempfehlung für das gute Gesamtpaket, dass der XR300 liefert. Wenn er etwas günstiger wäre, hätten wir sogar noch mehr Punkte vergeben.

 Für Gelegenheitsspieler oder Leute, die bereits einen anständigen Router haben, sieht das natürlich anders aus.

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Weiterführende Links zum Netgear XR300

  • Die Netgear Nighthawk App für den XR 300 –
  • Offizielle Seite des Netgear XR 300 –

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