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Bester HOTAS Joystick 2020: Vergleich, Kaufberatung & aktuelle Rangliste für PC-Joysticks

Anstatt einen Standard-Joystick zu verwenden, entscheiden sich jetzt immer mehr Gamer dafür, in einen HOTAS-Joystick zu investieren. HOTAS, was "Hands On Throttle And Stick" bedeutet, bieten euch das beste Simulationserlebnis - egal ob für Flugsimulatoren wie Elite: Dangerous oder Spiele wie World of Tanks. Mit den besten HOTAS bekommt ihr einfach ein außergewöhnliches Fluggefühl und verbessert gleichzeitig eure Pilotenfähigkeiten drastisch.

Um euch bei der Kaufentscheidung zu helfen, werden wir hier einige der am besten bewerteten HOTAS-Joysticks für PC und Playstation vorstellen. Wir werden einige kostengünstige Optionen und auch einige der teureren, professionellen HOTAS-Joysticks vorstellen. Nach einer kurzen Übersicht über die jeweiligen Modelle, folgt eine ausführliche Kaufberatung, damit ihr anhand dieser den für euch passenden HOTAS Joystick kaufen könnt.


Beste HOTAS und PC-Joysticks 2020: Die besten Modelle im Vergleich

 Logitech G Extreme 3D Pro*

Top-Einsteigermodell für Sparfüchse und alle, die eher nach einem normalen Joystick suchen. Einfacher, aber robuster USB-Joystick für Plug&Play mit allem was ihr braucht.

Bester günstiger PC-Joystick

 Thrustmaster T.Flight HOTAS*

Ihr wollt einen richtigen HOTAS Joystick, aber nicht die Welt dafür ausgeben? Dann bietet euch dieses Modell eine super Preisleistung. Verfügbar für PC, PS4 und Xbox One.

Bester günstiger HOTAS unter 100 Euro

 Thrustmaster T16000M FCS HOTAS*

Auch hier bekommt ihr viel für euer Geld. Der Thrustmaster T.16000m FCS HOTAS ist sauber verarbeitet, bietet eine große Anzahl von Knöpfen, ist sehr präzise und ergonomisch.

Bester HOTAS unter 150 Euro

 Logitech G Saitek X52*

Perfekt für alle, die ein realistisches Erlebnis wollen, aber nicht mehrere hundert Euro ausgeben wollen. Mit integriertem LCD-Display und speziell dafür entwickelt, um reibungslose und genaue Steuerung in Kampfflug-Simulatoren zu ermöglichen.

Bester HOTAS unter 200€

 Logitech G X56 H.O.T.A.S*

Das HOTAS wurde speziell für VR-Spiele und Weltraumsimulatoren entwickelt und überzeugt durch sein Design sowie seine Funktionalität. Ein gutes Upgrade zum älteren X55 von Saitek, leider etwas teurer.

Bester HOTAS für VR-Gaming

 Thrustmaster Warthog*

Wenn ihr wirklich das Beste vom Besten wollt, dann kommt ihr am Warthog nicht vorbei. Unangefochten in allen Kategorien, aber dementsprechend teuer. Extrem hochwertig verarbeitet und für alle Zwecke geeignet.

Bester HOTAS Joystick

Anmerkung: Das hier ist kein technischer Joystick Test - wir haben die HOTAS nicht selbst getestet. Allerdings haben wir unzählige Quellen und HOTAS Tests durchgelesen, um euch nur die besten Modelle zu empfehlen.


Logitech G Extreme 3D Pro

  • Recht günstig
  • Beständig und langlebig
  • Einfach zu nutzen
  • Kontrollachsen mit Schwächen
  • Eher nur für Anfänger geeignet
  • Etwas schwergängig

Zwar nur ein "einfacher" Joystick, dafür aber genial für seinen Preis. Der Extreme 3D Pro kommt ohne Schnickschnack daher und zeichnet sich durch Benutzerfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit aus. Zudem verfügt der Stick über einen stabilen und beschwerten Sockel, welcher zuverlässig ein Umfallen oder Verrutschen des Joysticks während des Spielens verhindert. 

Es stehen euch 11 programmierbare Tasten und ein Abzug zur Verfügung. Die 11 Tasten, wovon sich fünf auf dem Stick und sechs auf dem Sockel befinden sind frei programmierbar. Die Spannweite des Programmierens reicht von einfachen Befehlen bis hin zu komplexen Makros. Außerdem verfügt das Modell über vier Kontrollachsen, die eine Bewegung des Steuerknüppels nach vorn und hinten sowie rechts und links ermöglichen.

Der 8-Wege-Rundblickschalter erlaubt euch einen schnellen Wechsel zwischen Perspektiven, Waffen, etc. In chaotischen Spielsituationen wahrt ihr so den Überblick über das Spielgeschehen. Außerdem besticht der Logitech G Extreme 3D Pro durch sein ergonomisches Design, weswegen ihr selbst nach stundenlangem Spielvergnügen keine Beschwerden in euren Armen bemerken werdet.

Für den Extreme 3D spricht eindeutig sein Preisleistungsverhältnis. Bei keinem anderen Modell bekommt ihr für den Preis so viel geboten. Allerdings richtet sich das Modell hauptsächlich an Gelegenheitsspieler bzw. Anfänger. Wenn ihr einen Flugsimulator in vollen Zügen genießen wollt, solltet ihr euch ein teureres Modell anschaffen.

Die Verarbeitung der einzelnen Komponenten fühlt sich insgesamt sehr stabil an, zudem bekommt ihr beim Kauf eine dreijährige Garantie.

Wie auch schon bei seinen Vorgängern hat auch beim Logitech G Extreme 3D die Twistachse einen leichten Einschlag nach links, was euer Flugzeug ständig leicht in diese Richtung drückt. Daran müsst ihr euch bei diesem Modell wohl oder übel gewöhnen.

Dem Begriff „Plug and Play“ wird er mehr als gerecht, denn ihr könnt den Stick sofort an euren Computer anschließen und Windows konfiguriert das Ganze dann innerhalb von kürzester Zeit. Gleich danach könnt ihr loslegen und spielen. Wenn ihr nach einem einfach zu verwendenden Joystick sucht der sehr langlebig ist und wenig kostet, dann ist dies der richtige.


Thrustmaster T.Flight HOTAS

  • Klasse Layout der Buttons
  • Stabil gebaut
  • Günstig für einen HOTAS
  • Kabel recht kurz
  • Teilweise ungenaue Mechanik und Kontrolle
  • Ergonomie könnte besser sein

Falls ihr einen günstigen HOTAS Joystick zum Ausprobieren sucht, dann ist dies eure Wahl. Den Thrustmaster T.Flight HOTAS gibt in zwei Ausführungen, „one“ und „4“. Wobei die Ausführung „One“ mit PC und der XBOX one kompatibel ist und die Ausführung „4“ mit PC und der PlayStation 4.

Beide Versionen verfügen über einen abnehmbaren Schubregler. Das ermöglicht es euch, ein authentisches „Pilotenfeeling“ zu schaffen, wenn ihr Joystick und Schubregler nebeneinander positioniert. Da das USB-Verbindungskabel des Joysticks nur rund 1,5 Meter lang ist, solltet ihr euch möglicherweise ein passendes Verlängerungskabel zulegen, damit ihr weit genug weg vom Bildschirm sitzen könnt.

Ihr werdet eine Vielzahl von Tasten auf Joystick und Schubregler finden. Insgesamt handelt es sich um zwölf von euch programmierbare Tasten. Beispielsweise verfügt der Joystick über zwei Tasten für euren Abzugsfinger und zwei weitere, sowie einen Hat-Switch für euren Daumen. Außerdem verfügt der Joystick über ein duales Rudersystem, welches ihr durch Drehen des Joysticks oder mittels eines progressiven Kipphebels steuern könnt.

Der interne Speicher des Thrustmaster T.Flight ermöglicht es euch, den Joystick an verschiedenen Geräten zu verwenden, ohne dass ihr jedes Mal die Einstellungen neu konfigurieren müsst.

Beide Modelle zeichnen sich durch eine robuste Verarbeitung und eine leichte Bedienbarkeit aus. Allerdings könnte der Thrustmaster T Flight HOTAS gern auch über eine größere Anzahl an Tasten verfügen, im Vergleich zu den anderen Joysticks wurde in diesem Bereich schon etwas eingespart.


Thrustmaster T16000M FCS

  • Enorm viele Funktionen
  • Sehr präzise Steuerung und Mechanik
  • Sehr robust gut verarbeitet
  • Widerstand nicht anpassbar
  • T.A.R.G.E.T Software könnte besser sein
  • Analoges Ruder in einer etwas merkwürdigen Position

Der T.16000m FCS HOTAS befindet sich im preislichen Mittelfeld, während er eine Vielzahl von Funktionen bietet, die man bei Einstiegs-Modellen nicht findet. Mit Ausnahme einiger gummierter Teile am Griff besteht er ausschließlich aus Hartplastik, welches jedoch gut verarbeitet ist. Zudem liegt der T16000 bequem in der Hand zumal die Knöpfe alle sinnvoll platziert sind - und das auch nach stundenlangem Einsatz.

Ihr könnt das Modell zudem mit ein paar Handgriffen für Rechts- bzw. Linkshänder konfigurieren. Das hierfür notwendige Werkzeug liegt dem Joystick bei.

Der Thrustmaster T16000M FCS HOTAS ist mit 16 Action-Buttons ausgestattet, welche mit einer Art Blindenschrift versehen sind. So könnt ihr die richtigen Tasten auch ohne den Blick vom Bildschirm zu nehmen finden.

Der Schubregler ist tiefer positioniert, als das normalerweise bei vergleichbaren Modellen der Fall ist. Dadurch wird euch insgesamt eine komfortablere Bedienung des Joysticks ermöglicht. Außerdem sind auf dem Schubregler noch 14 weitere Tasten und ein Acht-Wege-Hat Switch angebracht. Somit stehen euch insgesamt 30 programmierbare Tasten zur Verfügung, welche es euch ermöglichen, die Einstellungen des Thrustmaster T16000M FCS Hotas entsprechend euren Bedürfnissen anzupassen.

Die Bewegung des eigentlichen Steuerknüppels geht locker und reibungslos von der Hand, einschließlich der Drehbewegung. Es fühlt sich alles sehr gut an und der Joystick kehrt auch schnell zum Ausgangspunkt zurück. Dennoch ist der Widerstand wohl dosiert und passt genau richtig, aber leider ist er nicht anpassbar. Selbiges gilt auch für den Schubregler, welcher euch jede Buttons zur Verfügung stellt. Wer möchte kann mittels der TARGET-Software auch bis zu 256 Butons auf dem Joystick programmieren.

Alles in allem könnt ihr euch den Thrustmaster T16000M FCS HOTAS bedenkenlos zulegen - ganz egal, ob ihr Links- oder Rechtshänder seid.


Logitech G Saitek X52

  • Beleuchtete Knöpfe
  • Sehr präzise Steuerung und Mechanik
  • Praktisches LCD-Display
  • Etwas teurer
  • Schubregler kann etwas zäh sein
  • Daumentaste am Schubregler kann steckenbleiben

Auch nach 15 Jahren auf dem Markt hat der G Saitek X52 noch einiges zu bieten. Der G Saitek X52 besteht hauptsächlich aus gebürstetem Aluminium mit ein paar Elementen von schwarzem Plastik. Blaue LEDs auf Joystick und Schubregler hüllen das Ganze dann in ein blaues Schimmern.

Die LEDs sind allerdings nicht nur zur Zierde da. Wenn ihr eine Taste drückt leuchtet diese blau auf. So könnt ihr die Koordination von Hand und Auge sowie euer peripheres Sehen trainieren.

Auf dem Joystick findet ihr eine Vielzahl von Tasten. Beispielsweise zwei 8-Wege-Hat Switch, 4 Weapons-Buttons und jeweils einen Trigger für den Zeige- und den kleinen Finger.

Die Multifunktions-LCD-Anzeige ist das erste, was bei Betrachtung des Schubreglers ins Auge sticht. Unter anderem ermöglicht euch das Display, eingegebene Befehle noch einmal auf deren Richtigkeit zu überprüfen. Ihr könnt euch auch die momentan zugewiesene Aufgabe einer Taste anzeigen lassen. Dafür müsst ihr auf die „i-Taste“ und die Taste, für welche ihr euch die Aufgabe anzeigen lassen wollt, zeitgleich drücken. Die „i-Taste“ findet ihr dort wo sich im Normalfall euer Daumen befindet.

Mittels der fünf stufigen Griffjustierung könnt ihr den Joystick an eure Handgröße anpassen. Sowohl Schubregler als auch der Joystick haben einen konstanten Widerstand, so dass alle Bedienelemente den gleichen Druck erfordern. Wenn ihr den Motor im Leerlauf laufen lasst, erhaltet ihr dank der eingebauten Arretierungen auch ein realistisches Feedback. Darüber hinaus gibt es einen Zentriermechanismus, der den Joystick genau in die Mitte bringt, wenn ihr eine Drehbewegung macht oder den Druck rausnehmt. Mit dieser Technologie liefern sowohl die X- als auch die Y-Achse eine konstante Federkraft, sodass jede Bewegung flüssig und präzise ausgeführt wird.

Hier bekommt ihr auf jeden Fall jede Menge Features und ein qualitativ hochwertiges Paket, allerdings ist das Ganze nicht günstig.


Logitech G X56 H.O.T.A.S

  • Viele einzigartige Features
  • Extrem viele Einstellmöglichkeiten
  • Mini-Analogsticks sehr nützlich
  • Könnte ruhig etwas schwerer und stabiler sein
  • Teuer
  • Tastenlayout teilweise nicht optimal
  • Mini-Sticks ohne Deadzone in Software 

Das Nachfolgemodell des X55 hat einige der Features nochmals verbessert, welche das Vorgängermodell zu einem echten Kassenschlager machten. Der Schubregler kann in zwei, unabhängig voneinander agierende Elemente geteilt werden. Damit könnt ihr zweimotorige Raumschiffe, Flugzeuge, etc. viel realitätsnaher steuern. Das Ganze wird mit insgesamt sechs Steuerachsen abgerundet.

Die Federkraft des Modells könnt ihr dank eines anpassbaren Federspannsystems euren Vorlieben entsprechend anpassen. Das wichtigste neue Merkmal des X-56 sind zwei analoge Ministicks, von denen einer auf dem Joystick und der andere auf dem Throttle sitzt. In Elite: Dangerous legt man zum Beispiel den Mini-Stick des Schubreglers auf vertikalen und horizontalen Schub sowie den Mini-Stick des Joysticks auf Vorwärts- und Rückwärtsschub. Dadurch optimiert ihr eure Landungen.

Allerdings sind die Sockel von Joystick und Schubregler zu leicht. Das geht mit einem Stabilitätsverlust einher, was gerade in Gefechtssituationen problematisch werden kann, wenn sich Joystick und Schubregler eventuell von der Stelle bewegen könnten. Auch wenn vorgefertigte Löcher in den beiden Sockeln sind, sollte ein Joystick in dieser Preisklasse nicht noch extra an eine Holz- bzw. Metallplatte befestigt werden müssen, um stabil zu sein.

Dahingehen verfügt der G X56 HOTAS über insgesamt über 189 Bedienelemente, welche ihr nach euren Wünschen und Vorstellungen programmieren könnt. Man muss schon sagen: Die Ausstattung des G X56 hinsichtlich der Tasten und Achsen schlägt im direkten Vergleich die meisten anderen HOTAS Modelle.

Jedoch hätte man bei einem Joystick dieser Preisklasse mehr auf Metall bei der Verarbeitung setzen können. Optisch und qualitativ wäre das definitiv etwas anderes.

Manche Tasten sind am Joystick unter Umständen auch etwas schwer zu erreichen. Die rechten oberen Hats können beispielsweise nur durch ein leichtes Verschieben der Hand erreicht werden, was zum ungewollten Drücken von Tasten führen kann. Unterm Strich bekommt ihr hier allerdings enorm viele nützliche Features in einem guten Gesamtpaket geboten.


Thrustmaster Warthog

AOC G2770PF
  • Mit Abstand bester HOTAS Joystick
  • Sehr hochwertige Materialien und Verarbeitung
  • Fehlerfreie Steuerung
  • Extrem teuer
  • Keine Z-Achsen Rotation

Der Warthog ist vom Design her an das A-10 Kampfflugzeug der US Airforce angelehnt und besteht – wie auch das Original – komplett aus Metall. Deshalb braucht ihr euch bei diesem Modell keine Sorgen bezüglich der Stabilität während des Spielens machen. Mit einem Gewicht von insgesamt ca. 6,5 kg bewegen sich Joystick und Schubregler nicht so leicht von der Stelle.

Das Modell ist seinem Preis auch entsprechend ausgestattet. Unter anderem verfügt der Joystick über einen 8-Wege Blickwinkelschalter, zwei herkömmliche 8-Wege-Kopfschalter und insgesamt 19 Actionbuttons, welche ihr euren Wünschen entsprechend programmieren könnt.

Der Schubregler des Warthog lässt sich in zwei, unabhängig voneinander einsetzbare Elemente unterteilen. Das ermöglicht euch eine bessere Steuerung von Raumschiffen, Flugzeugen, etc. Über einen Schließmechanismus könnt ihr die beiden Elemente wieder zu einem Schubregler zusammenfügen. Des Weiteren finden sich am Schubregler noch 17 programmierbare Actionbuttons und ein „Blickwinkelschalter“.

Enthusiasten können das Modell sogar in ein Cockpit einbauen. Hierfür müsst ihr lediglich Joystick und Schubregler von der Metallbefestigung abnehmen – dann könnt ihr die Teile entsprechend einbauen.

Einziger Wermutstropfen ist das Fehlen einer Z-Drehung am Steuerknüppel, um eine Ruderkontrolle zu ermöglichen. Dies lässt sich jedoch problemlos auf eine beliebige Anzahl zusätzlicher Hat-Switches oder sogar zusätzlicher analoger Joysticks abbilden.

Ja, der Warthog ist schon ein paar Jahre alt, aber es ist immer noch das Beste, was ihr in Punkto HOTAS kaufen könnt. Das bedeutet aber auch, dass der Preis in der Zwischenzeit gesunken ist. Aber glaubt uns: Wenn ihr wirklich die beste PC-Joystick und Schubreglerkombi wollt - das Teil ist es.

AOC AGON AG251FZ

Kaufberatung: Worauf müsst ihr bei HOTAS und Joysticks achten?

Im Vorfeld des Kaufes solltet ihr euch mit den folgenden Fragen etwas näher beschäftigen. Damit ihr nicht aus mangelnder Kenntnis für viel Geld ein für euch falsches Produkt kauft. Beachtet diese Punkte und ihr werdet den für euch richtigen Joystick beziehungsweise HOTAS-Joystick finden.

Verwendungszweck festlegen

Ihr müsst natürlich zuerst wissen, wofür ihr euren Joystick verwenden wollt. Es macht einen deutlichen Unterschied, ob ihr ausschließlich Weltraum- bzw. Flugsimulatoren spielt, oder ob das für euch nur eine nette, kleine Nebensache ist. Liegt euer Hauptfokus bei den Simulatoren, solltet ihr euch unbedingt ein (teureres) HOTAS-Modell anschaffen. Bei gelegentlicher Nutzung von nicht allzu aufwändigen Simulatoren kann euch unter Umständen auch ein Standard Joystick ausreichen.

 Anhand der noch folgenden Kaufkriterien könnt ihr so genau abwägen, welches Modell zu euren Ansprüchen passt.

Welche Joystick-Arten gibt es?

Auch wenn der Fokus in diesem Artikel auf den HOTAS-Joysticks liegt, werfen wir auch einen Blick auf die beiden anderen Joystick-Arten.

  1. Standard-Joysticks sind, wie der Name schon vermuten lässt am vielseitigsten einsetzbar. Der große Vorteil von diesen ist, dass sie nicht an ein bestimmtes Genre gebunden sind. Durch ihre Vielseitigkeit fällt auch einiges an genrebedingten Features weg, was für einen oftmals günstigen Preis sorgt.
    Allerdings ist ihr größter Vorteil auch gleichzeitig der größte Nachteil. Da Standard-Joysticks nicht in eine bestimmte Richtung spezialisiert sind, könnt ihr sie nicht wirklich für den genrespezifischen Gebrauch einsetzen.
    Wenn ihr euch noch nicht sicher seid, ob ein HOTAS-Joystick die richtige Wahl für euch ist, könnt ihr euch auch überlegen, einen ganz normalen Standard-Joystick anzuschaffen.
  2. Fighting Sticks: Wenn ihr ein Freund des Fighting-Genres seid, werdet ihr an einem Fighting-Stick nicht vorbeikommen. Diese oftmals im Retrolook designten Joysticks zeichnen sich durch eine schnelle Bedienbarkeit aus, da ihr gerade bei Fighting-Games blitzschnell reagieren müsst. Deswegen sind die Tasten und Knöpfe auch etwas größer als bei anderen Joysticks. Ein solches Gerät erfordert auch einiges an Übung und ähnlich wie bei den HOTAS-Modellen, kann die Anschaffung für euch unter Umständen ein kostenintensives Vorhaben werden.
  3. HOTAS-Joysticks: Optimiert speziell für Flugsimulatoren und mit vielen Extras. Zeichnen sich durch präzisere Steuerung und einzigartige Features aus, damit eure Games realistischer rüberkommen. Unterscheidet sich abgesehen von dem mitgelieferten Schubregler nicht wirklich von einem Standard-Joystick.

Welche Basisfunktionen hat ein Joystick?

Die folgenden Funktionen finden sich in so gut wie jedem HOTAS-Modell sowie Standard-Joystick wieder. Für die Wahl des passenden Joysticks solltet ihr verstehen, was sich hinter den einzelnen Begrifflichkeiten verbirgt. Denn diese sind ein entscheidendes Kriterium für die Auswahl eures Joysticks.

Z-Achse

Die Z-Achse ermöglicht euch eine dreidimensionale Steuerung des Fluggeräts, da ihr dank dieser Achse den Steuerknüppel um die eigene Achse drehen könnt.

Force Feedback

Die Force Feedback Funktion sorgt für eine gehörige Portion Realismus beim Spielen, da externe Einflüsse (Witterung, Beschuss, etc.) sich auf die Bedienbarkeit des Joysticks auswirken.

Rundblickschalter

Mit Hilfe des Rundblickschalters könnt ihr das Spielgeschehen aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten und so stets den Überblick haben. Wird oft auch als Hat-Switch oder Coolie-Hat bezeichnet.

Ergonomie spielt eine wichtige Rolle

Damit für euch auch stundenlange Spielsessions zu keinem unangenehmen Vergnügen werden, solltet ihr euch mit der Ergonomie der verschiedenen HOTAS-Joysticks auseinandersetzen. Selbst wenn alle anderen Faktoren für euch passen, kann eine für euch problematische Ergonomie den Spielspaß nachhaltig dämpfen. Ihr solltet die verschiedenen Tasten mit eurer Hand einfach und bequem erreichen können. Es wäre von Vorteil, wenn eine Art Ruhefläche für euren Arm vorhanden ist, das vermeidet unangenehme Fehlhaltungen beim Zocken.

Anpassungsmöglichkeiten

Wenn ihr schon etwas tiefer in der Materie drinnen seid, sind die Adaptionsmöglichkeiten eines der zentralen Kaufkriterien für euch. Die wichtigsten stellen wir euch im Folgenden vor.

Widerstand

Bei einigen Modellen könnt ihr den Widerstand, welchen ihr überwinden müsst, um Joystick und Schubregler bedienen zu können, individuell anpassen. So könnt ihr diesen entsprechend eurer Vorlieben im Spielverlauf stetig verändern.

Tastenanzahl

HOTAS-Joysticks kommen oftmals mit einer Vielzahl an Tasten daher, was euch die Durchführung komplexer Flugmanöver erlaubt. Außerdem könnt ihr so eher Eingabebefehle mit den Tasten verknüpfen, die für euch am sinnigsten sind. Bei einem Hochpreismodell findet ihr oftmals noch Features wie Drehregler oder Kippschalter. Dank dieser zusätzlichen Tasten habt ihr eine Vielzahl an Konfigurationsmöglichkeiten.

Mapping

Mit der Mapping-Funktion könnt ihr dank einer speziellen Software sämtliche Tasten eures Joysticks ganz einfach euren Wünschen entsprechend konfigurieren. Wenn euer Joystick über einen internen Speicher verfügt, könnt ihr diesen bedenkenlos von eurem PC trennen, ohne dass die Einstellungen verloren gehen.

Teilbare Basis

Ist die Basis eures HOTAS teilbar, so könnt ihr Joystick und Schubregler euren Wünschen entsprechend getrennt voneinander aufstellen.

Komforteigenschaften

Zu den grundlegenden Funktionen, welche ein HOTAS-Joystick mitbringen sollte, gibt es noch weitere Eigenschaften, die zwar nicht essentiell sind – aber trotzdem gern gesehen.

Beleuchtung

Die richtige Beleuchtung macht vor allem auch optisch was her, jedoch hat diese auch ihren Nutzen. Ihr findet auch im Dunkeln die passenden Tasten und behaltet so auch in Gefechtssituationen stets den Durchblick. Gerade, wenn ihr gern nachts spielt, kann eine Beleuchtung ein tolles Zusatz-Feature sein.

Länge des Kabels

Ist euer Kabel lang genug, müsst ihr nicht direkt vor dem PC oder der Konsole sitzen, ihr könnt euch auch aufs Sofa hauen. Hat der Joystick kein Kabel, welches hierfür lang genug ist, könnt ihr euch preisgünstig ein Verlängerungskabel anschaffen.

Material

Je nach Preisklasse werden bei den HOTAS-Joysticks verschiedene Materialien verbaut. Die preiswerteren Modelle bestehen größtenteils aus Plastik. Metall wird vor allem bei hochpreisigen Modellen verbaut und sorgt aufgrund des Gewichts für zusätzliche Stabilität beim Zocken sowie Langlebigkeit.

Interner Speicher

Ihr könnt dank eines internen Speichers sämtliche Einstellungen, die ihr an eurem Joystick vorgenommen habt, direkt auf dem Joystick speichern. Das wird insbesondere dann nützlich, wenn ihr euren HOTAS mit einer Vielzahl von Spielen verwendet.

Stabilität

Ihr solltet auch darauf achten, dass bei eurem zukünftigen Joystick die Stabilität gewährleistet ist. Sei es durch ein höheres Gewicht oder in Form von Saugnäpfen, welche auch leichtere Modelle beim Spielen an Ort und Stelle halten. Ist das nicht der Fall, wird euer Joystick leichter verrutschen oder umkippen. Bei den teuren Modellen habt ihr zusätzlich noch die Option, mittels eines anpassbaren Federwiederstands die Widerstände von Joystick und Schubregler so zu dosieren, dass ein Umfallen möglichst ausgeschlossen wird.


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