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Gehäuselüfter Test 2020: Die besten PC Lüfter (80-200MM)

gehäuselüfter test

Ihr sucht die aktuell besten Gehäuselüfter für euren PC? Wir haben sie für euch gefunden und übersichtlich in unserem Gehäuselüfter-Test zusammen gefasst .

Denn eins ist klar: Wenn ihr unseren Ratgeber nicht lest, kauft ihr schnell den falschen PC Lüfter. Es gibt nämlich jede Menge Schrott da draußen auf dem Markt.

Also Achtung: Lieber bei uns reinlesen, anstatt Geld zu verbrennen.

Wenn ihr schon genau wisst was ihr sucht, direkt ab zu unserer Bestenliste. In unserer Detailsektion stellen wir euch jeden PC Gehäuselüfter einzeln vor, danach gibt's noch eine große Kaufberatung. Dort werden alle Fragen zum Thema behandelt, damit ihr auch wirklich den besten Lüfter für den PC findet.


Auf einen Blick: Gehäuselüfter Test 2020

Folgende Tabelle fasst unseren PC Gehäuselüfter Vergleich übersichtlich zusammen: Ihr seht alle Empfehlungen auf einen Blick. Das ist allerdings keine Rangliste, ergo bedeutet weiter oben nicht zwangsläufig auch besser. Wir haben die PC Lüfter hier für euch von klein nach groß geordnet. Da die Preise der PC Lüfter immer mal variieren, checkt den Preis am besten lieber direkt aus, bevor wir hier falsche Infos posten.

Die besten 80mm PC-Lüfter

 Noctua NF-A8 PWM*

  • Maße: 80x80x25 mm
  • Max. Lautstärke: 17,7 dbA
  • Luftstrom: 59,1 CFM 
  • Statischer Druck: 2,37 mm H₂O

Bester 80mm Gehäuselüfter

 ARCTIC F8 Silent*

  • Maße: 80x80x25 mm
  • Max. Lautstärke: 0,08 Sone
  • Luftstrom: 15,1 CFM 
  • Statischer Druck: keine Angabe

Bester günstiger 80mm

 be quiet! Pure Wings 2*

  • Maße: 80x80x25 mm
  • Max. Lautstärke: 19,2 dbA
  • Luftstrom: 44,5 CFM 
  • Statischer Druck: 1,85 mm H₂O

Bester Preisleistung 80mm


Die besten 120 mm PC-Lüfter

 ARCTIC P12 PWM PST*

  • Maße: 120x120x25 mm
  • Max. Lautstärke: 20 dbA
  • Luftstrom: 57 CFM 
  • Statischer Druck: keine Angabe

Bester günstiger für 120mm

 Corsair AF120 LED*

  • Maße: 120x120x25 mm
  • Max. Lautstärke: 25,2 dbA
  • Luftstrom: 52,2 CFM 
  • Statischer Druck: 0,75 mm H₂O

Beste Preisleistung für 120mm

 Cooler Master Silencio FP 120*

  • Maße: 120x120x25 mm
  • Max. Lautstärke: 14 dbA
  • Luftstrom: 44 CFM 
  • Statischer Druck: 1,69 mm H₂O

Leisester 120 mm Gehäuselüfter

 Corsair LL120 RGB*

  • Maße: 120x120x25 mm
  • Max. Lautstärke: 24,8 dbA
  • Luftstrom: 43 CFM 
  • Statischer Druck: 1,61 mm H₂O

Bester 120 mm Gehäuselüfter für RGB-Builds

  Noctua NF-A12x25*

  • Maße: 120x120x25 mm
  • Max. Lautstärke: 22,6 dbA
  • Luftstrom: 60 CFM 
  • Statischer Druck: 2,34 mm H₂O

Bester Luftstrom für 120 mm


Die besten 140 mm Gehäuse-Lüfter

 Enermax T.B. Silence ADV*

  • Maße: 140x140x25 mm
  • Max. Lautstärke: 15,8 dbA
  • Luftstrom: 66,5 CFM 
  • Statischer Druck: 1,63 mm H₂O

Leisester 140 mm Gehäuselüfter

 Corsair ML140 Pro*

  • Maße: 140x140x25 mm
  • Max. Lautstärke: 37 dbA
  • Luftstrom: 97 CFM 
  • Statischer Druck: Bis 3,0 mm H₂O

140 mm Gehäuselüfter mit bester Preisleistung

 ​Fractal Venturi HF-14*

  • Maße: 140x140x25 mm
  • Max. Lautstärke: 26,5 dbA
  • Luftstrom: 118,2 CFM 
  • Statischer Druck: 0,95 mm H₂O

140 mm Gehäuselüfter mit bestem Airflow

 be quiet! SILENTWINGS 3*

  • Maße: 140x140x25 mm
  • Max. Lautstärke: 28 dbA
  • Luftstrom: 77,5 CFM 
  • Statischer Druck: 2,16 mm H₂O

Bester Allrounder


Die besten 200 mm Gehäuselüfter

 Noctua NF-A20 PWM*

  • Maße: 200x200x30 mm
  • Max. Lautstärke: 18,1 dbA
  • Luftstrom: 86 CFM 
  • Statischer Druck: 1,08 mm H₂O

Leisester 200 mm Gehäuselüfter

 Cooler Master MasterFan MF200R*

  • Maße: 200x200x25 mm
  • Max. Lautstärke: 28 dbA
  • Luftstrom: 90 CFM 
  • Statischer Druck: 0,88 mm H₂O

200 mm Gehäuselüfter mit bester Preisleistung

 Thermaltake Pure 20*

  • Maße: 200x200x30 mm
  • Max. Lautstärke: 28 dbA
  • Luftstrom: 130 CFM 
  • Statischer Druck: 0,99 mm H₂O

Bester günstiger 200 mm Gehäuselüfter


Die besten Gehäuselüfter im Detail

Im Folgenden haben wir für euch unsere Top PC Gehäuselüfter genauer unter die Lupe genommen: Ihr findet alle wichtigen Leistungsmerkmale, Vor- und Nachteile sowie jeweils ein Kurzfazit zu jedem Modell. Damit bekommt ihr guten Eindruck darüber, für welchen Zweck der jeweilige Lüfter taugt, oder auch nicht.

Noctua NF-A8 PWM

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 80x80x25mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 55,5 m³/h
  • Maximale RPM: 2200
  • Lautstärke: 17,7 dB(A), 13,8 mit LN-Adapter
  • LED: Nein
  • Gewicht: 304 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Der NF-A8 ist ein PWM-Lüfter der euch die Geschwindigkeit automatisch anpassen lässt, insofern er mit dem PWM-Anschluss am Mainboard angeschlossen ist. In gewohnter Noctua-Manier ist dieser PC-Lüfter hochoptimiert und gleichzeitig sehr leise. Mit seinen 80mm und dem speziellen AAO-Rahmen (Advanced Acoustic Optimization), sowie einem ausgefeilten aerodynamischen Design der Rotorblätter, kann der NF-A8 ordentlich Kühlleistung bringen – sogar mehr als der preisgekrönte NF-R8. Die PWM-Version ist mit Noctuas speziell entwickeltem System für die vollautomatische Drehzahlregelung ausgestattet und verfügt zudem über einen Adapter zur Reduzierung der maximalen Drehzahl (damit wird er noch leiser). Seine hervorragende Laufruhe, das SSO2-Referenzlager und die bewährte Premium-Qualität von Noctua machen den NF-A8 zu einem Highend-Lüfter im 80mm-Bereich.


ARCTIC F8 Silent

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 82x80x25mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 25,7m³/h
  • Maximale RPM: 400-1200
  • Lautstärke in dbA: 17,8
  • LED: Nein
  • Gewicht: 81 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Der Arctic  F8 Silent ist genau das – leise. Das Ding ist auf niedrigster RPM-Stufe quasi nicht hörbar und selbst bei 1200 RPM nur bei 17,8 dbA (was man auch kaum hört). Außerdem verfügt der ARCTIC F12 über ein 9-Blatt-Design, das im Vergleich zu einem herkömmlichen 7-Blatt-Gehäuselüfter eine um 20% höhere Luftströmung  erzeugt. Dank der hochwertigen dynamischen Lager und des neuen Laufraddesigns wird ein nahezu unhörbarer Betrieb ermöglicht. Darüber hinaus ist das Ding supergünstig. Hier könnt ihr wirklich nicht viel falsch machen, wenn ihr einen leisen und günstigen 80mm-Lüfter sucht.


be quiet! Pure Wings 2

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 80x80x25mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 44,5 CFM
  • Maximale RPM: 1900
  • Lautstärke in dbA: 19,2
  • LED: Nein
  • Gewicht: 72 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Die Pure Wings 2 von beQuiet! bieten euch eine sehr gute Preisleistung im 80mm-Lüftermarkt. Eine hochwertige Verarbeitung, leiser Betrieb bei gleichzeitig gutem Luftstrom bekommt ihr hier ein rundes Gesamtpaket in gewohnter be Quiet Qualität.

Mit einer Lautstärke von 19 dbA sind sie zwar etwas lauter als die Konkurrenz von Noctua, allerdings hört ihr sie trotzdem kaum. Der Vorteil liegt hier ganz klar beim Preis, zumal ihr hier mal eben 6-7€ sparen könnt und trotzdem eine vergleichbare Kühl-Performance bekommt. Dank der Antivibrationsbefestigungen und dem gummierten Lüfterrahmen wird ein sehr leiser Betrieb ermöglicht, wodurch wirklich jeder Standardlüfter abgelöst wird. Falls ihr also einen leisen und kompakten Gehäuselüfter sucht, schlagt hier zu.


ARCTIC P12 PWM PST

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 57 CFM / 96.8 m3/h
  • Maximale RPM: 1800
  • Lautstärke in dbA: 20 dbA bei 1350 RPM
  • LED: Nein
  • Gewicht: 127 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Die PWM-Gehäuselüfter von Arctic unterscheiden sich ein wenig von anderen PWM-Lüftern. Dank der patentierten PST (PWM Sharing Technologie) wird die Verkettung von bis zu fünf dieser Lüfter ermöglicht. Dadurch kann das Mainboard alle fünf Lüfter von einem PWM-Lüfteranschluss aus mit Strom versorgen und regulieren. Das ist vor allem praktisch, wenn eure CPU und Grafikkarte viel Wärme erzeugen. Durch die PST werden zum Beispiel Front- und Rücklüfter parallel reguliert, wodurch sich die Lautstärke nicht unnötig erhöht und kein Strom verschwendet wird. Bedeutet: Ihr könnt die Geschwindigkeit mehrerer dieser Lüfter gleichzeitig mit nur einem PWM-Signal verwalten.

Jedenfalls bietet euch der P12 von Arctic eine sehr gute Kühlleistung bei einem Preis von oft unter 6 Euro. Da kann man gar nichts sagen und schon gar nichts falsch machen. Der P12 PWM PST ist ein guter, solider Lüfter. Mit nur fünf Lüfterblättern läuft er zudem sehr ruhig und auch oft leiser, als Lüfter mit sieben oder mehr Blättern (hängt natürlich von der Geschwindigkeit ab). Perfekt für Leute die keinen Schnickschnack ins Gehäuse wollen.


Corsair Air Series 120 AF

AOC G2770PF
  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Nur bei SP-Reihe
  • CFM-Wert/Luftstrom: Variabel je nach Modell
  • Maximale RPM: Variabel
  • Lautstärke in dbA: Variabel
  • LED: Verfügbar bei AF-Reihe
  • Gewicht: 249 Gramm
  • Anschluss: 3-pin, 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Mit der Air Series 120 bietet Corsair eine Reihe von Modellen an, die für jeden Zweck die passende Lösung bieten. Die Corsair Air Flow Reihe bietet mit dem AF120 Performance* den perfekten Lüfter für euer Gehäuse an, falls ihr keine Wasserkühlung verwendet und ordentlich Kühlleistung braucht. Solltet ihr eine Wasserkühlung verwenden, greift eher auf die SP-Reihe* zurück, da dieser die beste Kühlleistung dieser Lüfter-Reihe bringt. Die SP120-Quiet Edition* ist dann für alle, die eine sehr leise Lüfterlösung suchen. Egal für welches Modell ihr euch entscheidet: Die Unterschiede bei RPM, CFM und Lautstärke sind eher gering, am Ende ist es Geschmacksache was ihr sucht. Für alle, die es etwas farbiger wollen, gibt es dann noch die LED Quiet Edition* der AF120 Reihe, welche in 4 coolen Farben erhältlich ist.


Cooler Master Silencio FP 120

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 44 CFM
  • Maximale RPM: 800-1400
  • Lautstärke in dbA: 14
  • LED: Nein
  • Gewicht: 158 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 5 Jahre

Der Silencio FP ist ein Modell aus der neueren High-Tech-Lüfterserie von Cooler Master und kommt mit den neuesten Technologien wie dynamische Lager, Silent Driver IC und Smart-Fan daher.

Durch die speziellen Lager werden Vibrationen und Geräusche reduziert und die Lebensdauer auf bis zu 160.000 Stunden erhöht. Das selbstschmierende und staubdichte IP6X-Design schützt das Lager sowie sorgt für einen reibungslosen Betrieb, wodurch eine lange Lebensdauer und ein stabiler Betrieb gewährleistet werden.

Abgesehen von den speziellen Lagern sind die Lüfter mit der neuesten exklusiven Silent Driver IC-Funktion ausgestattet, mit der die Drehzahl der Lüfter im Vergleich zu anderen Lüftern auf dem Markt genauer gesteuert werden kann. Diese Funktion macht die Lüfter zur perfekten Wahl für alle die Lüftersteuerungen verwenden und bietet eine präzise Steuerung der Lüfterumdrehungen pro Minute im Bereich von ± 0,05%. Der Silent-Driver-IC unterdrückt das typische PWM-Schaltgeräusch, wodurch der Geräuschpegel gesenkt und die Lüfter bei bis zu 14 dB extrem leise laufen.

Wer extrem leise 120 mm Gehäuselüfter sucht, ist hier an der richtigen Adresse.


Corsair LL120 PRO RGB

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 43 CFM
  • Maximale RPM: 400-1600
  • Lautstärke in dbA: 25 
  • LED: RGB
  • Gewicht: 204 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 5 Jahre

Mit dem LL120 bringt Corsair einen der besten 120mm Lüfter für Wasserkühlsysteme an den Start. Dank der speziellen Magnettechnik werden Schleifgeräusche vermieden, dennoch ist dieser Lüfter im Vergleich zu anderen Modellen nicht der leiseste. Falls ihr jedoch einen RGB-Lüfter für euer Gehäuse sucht, dann ist der LL120 die erste Wahl. Abgesehen vom hohen Preis bringt das Ding ordentlich Kühlleistung und überzeugt mit einer 5 jährigen Garantie. Hervorragend sind die LL120 für die Radiatorbe- und entlüftung, dennoch eignen sie sich auch für den normalen Einsatz im Gehäuse.

Das Dreierpack gibt es für unter 100 Euro, dennoch ist das natürlich ein stolzer Preis. Jedoch bekommt ihr auch was dafür: Die sechzehn ansteuerbaren RGB-LEDs (die auf zwei Ringe verteilt sind) sorgen für eine gleichmäßige Beleuchtung und sehen absolut fantastisch aus, wenn ihr euren PC oder sogar einen ganzen Raum beleuchten möchtet (ja, die Lüfter sind so hell).


Noctua NF-A12x25

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 60 CFM
  • Maximale RPM: 2000
  • Lautstärke in dbA: 23
  • LED: Nein
  • Gewicht: 191 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 6 Jahre

Wenn ihr auf der Suche nach einem 120-mm-Modell der Spitzenklasse seid, welches viel Luft bewegen kann, ist der etwas weniger schöne NF-A12x25 die beste Wahl. Von allen 120-mm-Gehäuselüftern kann dieser Kollege die meiste Luft durch euer Gehäuse pumpen.

Natürlich kann er das nur, weil er bei geschmeidigen 2000 RPM laufen kann (der größte Teil der Konkurrenz läuft zwischen 1200 und 1500). Und so viel Luft zu bewegen erzeugt natürlich Lärm. Laut Noctuas eigenen Statistiken befindet sich der NF-A12x25 bei um die 23 dbA, aber andere Tests sagen etwas anderes aus - zumindest bei Höchstgeschwindigkeit liegt er dann doch etwas höher. Aber dafür läuft der A12x25 bei geringeren RPM umso leiser.

Für alle die also richtig viel Power im Gehäuse brauchen und viel Luft bewegen müssen, ist dieser Noctua-Lüfter die erste Wahl. Reguliert ihn vielleicht aber etwas runter, damit euch der Lärm nicht nervt.


Enermax T.B. Silence ADV

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 140x140x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 66,5 CFM, 1,63 mm H₂O
  • Maximale RPM: 1300
  • Lautstärke in dbA: 15,8
  • LED: Nein
  • Gewicht: 250 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Die zweite Generation der hochgelobten T.B.SILENCE-Lüfter verfügt über verschiedene neue Funktionen, darunter eine optimierte niedrige Drehzahl von 300 U / min, ein Enerflo-Kanalblattdesign und vibrationsdämpfende Gummipads für einen reibungslosen sowie dauerhaft leisen Betrieb. Und dieser wird auch definitiv erreicht: Selbst auf hohen Drehzahlen wird der Silence Advanced von Enermax nicht laut.

Darüber hinaus behält der T.B.SILENCE ADV einige der bewährten Designs der Vorgängerserie bei. Darunter die Twister-Lagertechnologie, das abnehmbare Flügeldesign und den modularen Rahmen mit Aluminiumring, der einen stabilen und geräuscharmen Betrieb des Lüfters ermöglicht. Für alle die also einen sehr leisen 140mm-Lüfter suchen, die werden hiermit ihre Freude haben.

​AOC AGON AG251FZ

Corsair ML140 Pro

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 140x140x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 97  CFM, 3,0 mm H₂O
  • Maximale RPM: 2000
  • Lautstärke in dbA: 37 bei max. RPM
  • LED: Optional
  • Gewicht: 230 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 5 Jahre

Wie bei einigen Corsair-Lüftern üblich habt ihr auch die Wahl zwischen einer "normalen" Non-RGB-Version, sowie mit blauen, roten oder sogar RGB-LEDs (wobei die mit LEDs rund 5 Euro teurer sind - und das bei einem schon ohnehin hohen Preis). Die Non-RGB-Variante geht für um die 20 Euro pro Lüfter über den Tisch - nicht gerade wenig Geld, aber ihr bekommt auch was dafür.

Nämlich ordentlich Power in Form von Luftstrom und hohem Druck. Wer also noch mehr Luft bewegen muss, als es der Noctua A12x25 kann, der muss hier zugreifen. Aber die ML140 Pro können mehr als nur rohe Kraft. Sie sind zudem auch extrem hochwertig verarbeitet und laufen dank ihrer magnetbasierten Kugellager bei geringen RPM beinahe geräuschlos.

Corsair hat bei seinen neuen ML Pro RGB-Lüftern die Kombination von RGB-Effekten mit der Magnetic Levitation-Technologie ausgezeichnet umgesetzt. Wenn ihr also eine geräuscharme Leistung mit leichten RGB-Lichteffekten wollt, dann greift zur ML Pro RGB-Reihe. 


Fractal Venturi HF-14

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 140x140x25 mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 118,2 CFM, 0,95 mm H₂O
  • Maximale RPM: 1200
  • Lautstärke in dbA: 26,5
  • LED: Nein
  • Gewicht: 249 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Fractal Design Venturi ist eine Lüfterserie mit 2 x 120 mm- und 2 x 140 mm-Modellen, die ein hochwertiges Design mit integrierten vibrationsdämpfenden Gummiecken in Verbindung mit hochwertiger Elektronik sowie erstklassigen Materialien bietet.

Der Venturi HF-14 Lüfter kommt mit einem ziemlich einzigartigen, vollständig in schwarz lackierten Achteckrahmen aus hochwertigem glasfaserverstärktem Polymer daher. Zudem sind die vibrationsdämpfenden Ecken aus massivem, hochwertigem Synthesekautschuk abnehmbar. Die Lüfter können mithilfe der kleineren Ecken in 120-mm-Lüfterschlitzen installiert oder mithilfe der größeren Ecken in 140-mm-Slots montiert werden. Ziemlich interessantes Feature, da es vielseitige Montage- und Kühlungsoptionen bietet.

Der Venturi HF-14 ist in Bezug auf die Leistung der vielseitigste Lüfter in der Serie (es gibt ihn auch als PWM-Lüfter), da er das bestmögliche Verhältnis zwischen Luftstrom / statischem Druck / Lautstärke liefert. Das macht ihn zu einer sehr guten Wahl zur Erhöhung des Gesamtluftstroms im Gehäuse oder als Hauptkühleinheit für CPU-Kühlkörper mit Rippenstruktur mit geringer Dichte.


be quiet! SILENTWINGS 3 PWM Highspeed

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 140x140x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 77,5 CFM, 2,16 mm H₂O
  • Maximale RPM: 1600
  • Lautstärke in dbA: 28
  • LED: Nein
  • Gewicht: 167 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Die Silent-Wings 3 Reihe von be Quiet ist in vielen verschiedenen Versionen erhältlich (PWM, non-PWM, Highspeed und eine langsamere 1000 RPM Version). Im Grundaufbau und Design sind alle Modelle jedoch gleich.

Wie bei den anderen Silent Wings 3-Lüftern kann man auch hier nicht viel falsch machen - sei es Verpackung, Verarbeitungsqualität, Geräuschentwicklung oder Leistung der Lüfter. Das rein schwarze Farbschema, die mitgelieferten und aktualisierten Lüfterecken und die gesteigerte Lüfterleistung im Vergleich zum Vorgänger sind gerne gesehen. Dadurch bekommt ihr hier nicht nur einen Lüfter der leise ist, sondern auch eine gute Kühlleistung bietet.

Durch den guten Luftdruck und CFM-Wert eignet sich die hier vorgestellte Highspeed-Version auch gut als Radiator-Lüfter. Zudem gibt es hier die patentierten FDB-Lager, welche zwar die Lebensdauer des Lüfters erhöht, aber die Kosten steigen lässt. Obwohl der Silent Wings 3 zu den teureren Gehäuselüftern gehört, lohnt sich der Preis dennoch.


Noctua NF-A20 PWM

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 200x200x30 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 146,9 m³/h [86.5 cfm], 1.08 mm H₂O
  • Maximale RPM: 800
  • Lautstärke in dbA: 10,7-18 dbA (mit Adapter) 
  • LED: Nein
  • Gewicht: 200 Gramm
  • Anschluss: 3-pin, 4-pin
  • Garantie: 6 Jahre

Der Noctua NF-A20 ist wirklich ein Riesenbaby. Der 200mm-Riese bringt alles an den Start, was ein guter Lüfter braucht: Sehr guten Luftdruck, einen hohen Durchsatz und das ganze bei einer sehr geringen Lautstärke (gehört auf jeden Fall zu den leisesten 200mm-Lüftern mit seinen 18 dbA). Wenn euer Gehäuse also Platz für einen 200mm-Lüfter hat, dann schaut euch den NF-A20 genauer an. Nur wenige Lüfter sind in der Lage, so viel Luft zu transportieren und trotzdem immer noch leise zu sein. Ganz zu schweigen von der 6 Jahren Garantie die ihr hier auf den Nacken bekommt – nimmt man gerne mit. Achtet nur darauf, dass euer Gehäuse Platz für die 30mm Tiefe anstatt der üblichen 25mm hat.


Cooler Master MasterFan MF200R

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 200x200x25 mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 90  CFM; 0,88 mm-H2O
  • Maximale RPM: 800
  • Lautstärke in dbA: 28,2 
  • LED: RGB
  • Gewicht: 254 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 2 Jahre

Der MF200R von Coolermaster wurde speziell entwickelt, um den Luftstrom in eurem Gehäuse zu maximieren, zudem ist er als einer der wenigen 200mm-Lüfter RGB-fähig und bietet die Möglichkeit, die Farbe vollständig an euer Gehäuse und Komponenten anzupassen. Außerdem ist er einer der wenigen 200-mm-RGB-Lüfter, der vollständig mit der RGB-Software von vielen Mainboard-Herstellern kompatibel ist. Dank einer speziellen Geräuschunterdrückungstechnologie bietet er außerdem eine gute Balance zwischen Leistung und Lautstärke.

Im Test bei Gamersnexus wurde der MF200R direkt mit dem Noctua NF-A20 verglichen. Hierbei muss sich der Coolermaster-Lüfter leicht geschlagen geben, zumal der Noctua dann doch mehr Luft bei gleicher Lautstärke bewegt. Allerdings ist der MF200R günstiger und hat natürlich einen optischen Vorteil. Je nach dem was ihr also braucht, sind beide 200mm-Modelle eine gute Option für euch.


Thermaltake Pure 20

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 200x200x30 mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 130 CFM, 0,99 mmH2O
  • Maximale RPM: 800
  • Lautstärke in dbA: 28
  • LED: Nein
  • Gewicht: 304 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Ihr sucht eine Alternative zum hässlichen Noctua-Lüfter oben, oder wollt gar kein RGB? Dann habt ihr sie gefunden! Der Thermaltake Pure 20 bietet euch einen sehr guten Luftdurchsatz sowie statischen Druck und das bei einem günstigen Preis. Für 2 Euro mehr gibt es das Teil auch noch mit blauer LED*.

Dank seines Rahmendesigns ist er einfach zu installieren, während das spezielle Design der Lüfterflügel für eine gute Luftzirkulation sorgt und den Geräuschpegel (zumindest auf niedrigen RPM) so niedrig wie möglich hält. Ähnlich wie andere große 200-mm-Lüfter hat der Thermaltake Pure 20 eine maximale Drehzahl von ca. 800 U / min und bietet im Allgemeinen eine gute Kühlleistung. Da es sich um einen 200-mm-Lüfter handelt solltet ihr aber nicht erwarten, dass er absolut leise ist - er ist sicherlich lauter als beispielsweise ähnliche 120-mm-Lüfter, aber das ist für diese Abmessungen mehr als akzeptabel.


Gehäuselüfter Kaufberatung: Darauf solltet ihr achten

In unserem ausführlichen Kaufratgeber geben wir euch alles an die Hand, was ihr vor dem Kauf eines Gehäuselüfters wissen müsst. Insbesondere um zukünftige Schäden zu vermeiden lohnt es sich, die paar Euro zu investieren - Eure CPU und GPU werden es euch danken.

Denn: Gute Gehäuselüfter eignen sich hervorragend für die Unterstützung eures CPU-Kühlers. Bei Gehäuselüftern gibt es eine große Auswahl und es ist wichtig, den richtigen zu wählen. Deshalb haben wir für euch diese Kaufberatung zusammen gestellt damit ihr wisst, worauf es ankommt. Erfahrt wie ein Kühlsystem in eurem PC funktionieren kann und wie ihr den für eure Komponenten und Spezifikationen besten Gehäuselüfter auswählt.

Was ist ein Gehäuselüfter und für was braucht ihr die Dinger?

Vor allem Gaming-PCs werden heutzutage immer stromhungriger und schneller, erzeugen aber gleichzeitig auch immer mehr Abwärme. Genau an diesem Punkt kommen Gehäuselüfter ins Spiel.

Ein Gehäuselüfter spielt eine wichtige Rolle bei der Kühlung eures Gaming-PCs: Er sorgt dafür, die von den PC-Komponenten erzeugte Wärme abzuleiten, indem er kühlere Luft von außerhalb des Gehäuses ansaugt und die Hitze wieder abtransportiert, bevor Schäden an den PC-Komponenten entstehen können.

Üblicherweise verwendet man mindestens 2-3 Lüfter im Gehäuse, damit eine sinnvolle Luftzirkulation und -Kreislauf gewährleistet wird. Gehäuselüfter gibt es in unterschiedlichen Größen angefangen bei 80mm bis zu 250mm.

Wann macht der Einsatz mehrerer Gehäuselüfter Sinn?

Wenn wichtige Komponenten wie CPU und Netzteil durch passive Kühlung nicht auf Umgebungstemperatur gehalten werden können, braucht ihr dringend einen oder zwei Gehäuselüfter, ansonsten bekommt ihr Probleme durch die überschüssige Wärmebelastung. Denn falls die überschüssige Wärme zu lange im Gehäuse bleibt, wird sich die Lebensdauer eurer PC-Teile wie Mainboard, CPU und vor allem der Grafikkarte stark verkürzen.

Wann solltet ihr also eure Standardlüfter mit besseren austauschen? Hier mal einige Gründe dafür, wann das Sinn machen würde: 

  • Ihr upgradet eure CPU, Grafikkarte oder sonstige Hardware
  • Ihr wollt mit Übertaktung anfangen
  • Euer PC erzeugt viel Wärme und neigt zur Überhitzung (oder Bottlenecking)
  • Euch ist maximale Leistung wichtig
  • Ihr macht euch Sorgen über die Langlebigkeit eurer Komponenten
  • Euer Gehäuse soll einfach richtig geil aussehen

Wie funktioniert ein Gehäuselüfter?

Aktive Kühlung sollte zu einem festen Bestandteil von jedem Versuch gehören, einen gescheiten Gaming-PC zu bauen. Mit richtiger Positionierung und Montage, transportieren eure Gehäuselüfter gleichzeitig heiße Luft von Problembereichen wie dem CPU-Kühlkörper weg und holen sich neue, frische und kühle Luft von außen. Das folgende Bild von Extremetech erklärt das Ganze am Besten:

Der optimale Luftstrom in eurem Gehäuse beginnt an der Gehäusefront (Bildquelle: Extremetech.com)

Wie ihr im Bild sehen könnt, solltet ihr unbedingt an der Vorderseite einen Gehäuselüfter anbringen. Dieser saugt kalte Luft an und bläst sie ins Innere. Lüfter an der Rückseite und Oberseite befördern warme Luft nach draussen. So bleiben die Temperaturen im Inneren auf einem guten Level.


Wie wähle ich den richtigen Gehäuselüfter?

Wenn ihr euch fragt: Welchen PC Lüfter brauche ich überhaupt? Wie finde ich den besten Lüfter für meinen PC? Wir helfen euch weiter. Denn bevor ihr einfach wild drauflos kauft, beachtet lieber folgende Punkte und orientiert euch daran:

1. Gehäusemaße checken:

Checkt die Maße von eurem Gehäuse. Logischerweise solltet ihr einen Lüfter wählen, der in euer Gehäuse passt. Ansonsten gibt es jede Menge Frust bei der Montage. Auch wichtig: Wählt die Lüftergröße in Abhängigkeit eurer Gehäusegröße. Ein 80mm-Lüfter wird euch nämlich in einem eATX-Gehäuse wenig bringen, da er weder die RPM noch genügend Luftdruck hat, um genügend Luft zu transportieren.

2. Wie viele Lüfter braucht ihr wirklich:

Überprüft für euch, wie viele Lüfter ihr für eure Kühlung tatsächlich braucht. In manchen Fällen ist es besser, wenn ihr anstatt eines einzelnen eher mehrere Lüfter verwendet. Es hängt wirklich davon ab, was ihr in Punkto Kühlung haben wollt.

3. Wie soll der Luftkreislauf in eurem Gehäuse aussehen:

Geht einher mit der vorherigen Frage. Plant die Positionierung eurer Lüfter am besten bevor ihr sie kauft. So stellt ihr sicher, dass alles passt und auch Sinn macht.

4. Spielt Ästhetik für euch eine Rolle?

Für manche mag das Aussehen der Lüfter durchaus eine Rolle spielen. Insbesondere wenn ihr ein durchsichtiges Gehäuse habt können coole LED-Lüfter optisch ordentlich was her machen.

5. Was ist euer primäres Ziel bei der aktiven Kühlung? 

Habt ihr spezielle Problembereiche im Gehäuse, die aktiv gekühlt werden müssen, oder wollt ihr nur vorbeugende Maßnahmen ergreifen? Wollt ihr eher einen sehr leisen Gehäuselüfter, einen extrem leistungsstarken oder gar beides? Werdet ihr euch darüber im Vorfeld klar.

6. Wie viel Lärm könnt ihr ertragen?

Lärmprobleme in Punkto Kühlung treten am häufigsten beim Übertakten auf, aber auch „normale“ Zocker haben sicherlich schon mal das Problem eins lauten Lüfters gehabt. Dafür gibt es aber auch eine Lösung: Extrem leise Modelle, falls ihr etwas mehr auf den Tisch legen wollt.

7. Wie möchtet ihr eure Lüfter steuern? 

Wollt ihr einen einfachen Plug-and-Play-Lüfter, der sich einfach bei Bedarf ein- und ausgeschaltet? Wenn ihr eure Lüftereinstellungen jedoch manuell steuern wollt, könnt ihr über den Einsatz eines Lüftercontrollers nachdenken. Alternativ könnt ihr auch Software verwenden, um den Lüfterbetrieb zu steuern.


Vor- und Nachteile von Gehäuselüftern

Warum lohnt es sich überhaupt, Gehäuselüfter einzusetzen? Haben die Dinger wirklich nur Vorteile? Schaut euch folgende Punkte näher an, um Bescheid zu wissen.

Vorteile von Gehäuselüftern

  • Bessere Luftzirkulation im Gehäuse
  • Vermeidung von „Hitzezonen“
  • Vermeidung von Beschädigung anderer PC-Komponenten
  • Ermöglicht gute Kühlung bei Übertaktung
  • Gute Gehäuselüfter können laute Standardlüfter ersetzen
  • Viel Nutzen für wenig Geld
  • Erhöht Lebenszeit von anderen Komponenten

Nachteile von Gehäuselüftern

  • Erhöht Lärmentwicklung von eurem PC
  • Staub kann zu Problem werden, wenn man nicht aufpasst
  • Abnehmender Nutzen je mehr Lüfter eingesetzt werden
  • Minimal mehr Energiekosten und Last auf Netzteil

Alles in allem gilt natürlich: Mehr und bessere Gehäuselüfter können nie wirklich schaden. Nur irgendwann macht es keinen Sinn mehr, weitere zu verbauen und die Lärmentwicklung ist natürlich auch ein wichtiger Faktor den ihr beachten solltet.


Wann brauche ich wirklich Gehäuselüfter?

Ihr habt euch schon öfter die Frage gestellt, ob ihr wirklich Gehäuselüfter für euren PC braucht? Dann geben wir euch hier die Antwort!

Gehäuselüfter erhöhen zwar den Luftstrom in eurem Gehäuse und bringen die Gehäusetemperatur näher an die Außentemperatur heran. Meistens sind die Standardlüfter eures Gehäuses jedoch vollkommen ausreichend. Ihr braucht nur unter folgenden Umständen zusätzliche, beziehungsweise bessere Gehäuselüfter:

  • Ihr übertaktet
  • Ihr betreibt mehr als eine Grafikkarte
  • Ihr betreibt mehr als eine CPU
  • Euer PC wird für sehr anspruchsvolle Videobearbeitung oder Ähnliches eingesetzt
  • Eure Raumtemperatur ist überdurchschnittlich hoch 

Für normale Gaming-PCs ist 1 Gehäuselüfter an der Rückseite absolut akzeptabel. Alles andere bedeutet nur mehr Lärm. Wenn ihr jedoch übertaktet oder sonstige Faxen vorhabt und wirklich jedes Quäntchen an Kühlung rausholen wollt, dann solltet ihr euch zusätzliche Gehäuselüfter verbauen. Das kann durchaus die ein oder anderen 0,5°-Celsius ausmachen.


Wie viele Gehäuselüfter brauche ich?

Dazu gibt es keine klare Antwort. Denn: Es kommt immer darauf an. Folgende Daumenregel kann man trotzdem befolgen:

  • 1x Lüfter an der Frontseite zum Ansaugen
  • 1x Lüfter an der Rückseite
  • 1x Lüfter an der Oberseite oder seitlich ausgerichtet (weniger empfehlenswert)

Damit fahrt ihr erstmal gut und habt ihr solide Basis. Generell gilt: Je energiehungriger euer Setup ist, desto mehr bringen Gehäuselüfter.
Mehr Lüfter verbessern die Luftzirkulation, ziehen aber auch mehr Staub von außen an, der im Laufe der Zeit eure Kühlkörper blockieren kann. Solltet ihr euren Gaming-PC nicht Übertakten, beobachtet erst mal die Wärmeentwicklung eurer Grafikkarte beim Zocken, bevor ihr einfach sinnlos mehrere Lüfter installiert.

Ihr seht also: Es ist immer abzuwägen, ob sich die Installation von mehr 3 Lüftern für euch lohnt, oder ihr gar komplett auf Gehäuselüfter verzichten könnt.
Mehr ist definitiv nicht immer besser. Ein effizienter und gleichmäßiger Luftstrom ist nachweislich wichtiger, als ein höherer Gesamtluftstrom (CFM) in eurem Gehäuse.

Soll heißen: Der Luftstrom sollte möglichst ungehindert strömen können. Ein gutes Gehäuse-Layout spielt hierbei eine große Rolle: Schaut für Empfehlungen mal in unseren Artikel zum Thema der besten Gaming PC Gehäuse.

o4g-Spezialtipp

Wenn ihr wirklich große Probleme mit der Temperatur habt, dann solltet ihr eher über eine Wasserkühlung nachdenken, anstatt euch über Gehäuselüfter den Kopf zu zerbrechen. Aber auch hier gilt: Wenn ihr nicht übertaktet, braucht ihr auch keine Wasserkühlung.

Hier noch ein sehr interessantes Video zum Thema "Wie viele Lüfter brauche ich?" und mit Erklärung zum Überdruck sowie Unterdruck Prinzip bei der Lüftung. Ergebnis der Messungen? Es macht keinen sehr großen Unterschied, ob ihr 2,3 oder nur 1 Lüfter verwendet.


Welche Größen gibt es und welche Lüftergröße braucht ihr?

Die Größe des Lüfters die ihr braucht, wird in der Regel durch die Größe der Lüfterslots in eurem PC-Gehäuse bestimmt. Die gängigsten Größen für Gehäuselüfter sind:

  • 80mm
  • 120mm
  • 140mm
  • 200mm

200mm-Lüfter sind echt riesig - Sorgt lieber für genügend Platz im Gehäuse

Die Größe des Lüfters hat Einfluss auf zwei Punkte: Lautstärke und Luftstrom. Generell gilt: Je größer der Lüfter, desto mehr Luft kann er mit weniger Lärm transportieren. Umgekehrt gilt: Je kleiner der Lüfter, desto mehr Lärm und weniger Luftstrom. Logisch: Kleinere Lüfter müssen mit einer höheren Drehzahl laufen, um die gleiche Menge an Luft zu bewegen.

Was ist denn nun besser? Ein großer oder kleiner Lüfter? 

Auch diese Frage kann man nicht so einfach beantworten. Größere Lüfter können normalerweise mit niedrigeren Drehzahlen betrieben werden und trotzdem viel Luft bewegen, ohne viel Lärm zu machen. Eigentlich wäre der Drops dadurch schon gelutscht, oder? Nicht ganz.

Größere Lüfter, insbesondere die großen 200mm-Modelle haben auch einige Nachteile:

  • Mehr Platzbedarf im Gehäuse durch größere Abmessungen
  • Teurer in der Produktion und dadurch im Verkauf
  • Nicht standardisierter Abstand zwischen den Lüfterlöchern bedeutet Kompatibilitätsprobleme bei der Montage
  • Schlecht verarbeitete 200mm-Lüfter gehen schneller kaputt

Ihr seht also: Größer bedeutet nicht immer gleich besser. Wenn ihr aber Platz in eurem Gehäuse und das nötige Kleingeld habt, greift eher zu einem größeren Gehäuselüfter. Eure Ohren werden es euch danken. Achtet aber darauf, dass die großen Lüfter in euer Gehäuse reinpassen.

Wie messe ich die Lüftergröße richtig und welcher Lüfter passt wo?

Wenn ihr wirklich ganz sicher sein wollt, dass euer neuer Lüfter ins Gehäuse passt, solltet ihr genau nachmessen. So messt ihr die benötigte Lüftergröße richtig:

Wenn ihr einen leeren Steckplatz für einen Gehäuselüfter habt und die entsprechende Lüftergröße ermitteln möchtet, müsst ihr den Abstand zwischen den Schraubenlöchern messen und dann ungefähr 10-15 mm hinzufügen. Messt den Abstand horizontal (waagrecht) oder vertikal (senkrecht), nicht diagonal!

Wenn der Abstand also 70-72mm beträgt, braucht ihr einen 80mm-Lüfter. Normalerweise passt in jeden Steckplatz immer nur eine Lüftergröße. Als Anhaltspunkt könnt ihr auch folgende Tabelle verwenden:

Abstand zwischen Schraubenlöchern

Empfohlene Lüftergröße

32mm

40mm Lüfter

50mm

60mm Lüfter

72mm

80mm Lüfter

105mm

120mm Lüfter

125mm

140mm Lüfter

185mm

200mm Lüfter


Brauche ich einen PWM-Lüfter?

Kurze Antwort: Wahrscheinlich nein.

PWM steht für Pulse-Width-Modulation und ist ein Begriff aus der Elektrotechnik. PWM-Lüfter funktionieren quasi wie ein Schalter, der ständig ein- und ausgeschaltet wird und dadurch die Leistung eurer Lüfter oder des Pumpenmotors bei Wasserkühlungen regelt.

PWM-Lüfter sind sehr vielseitig einsetzbar: Ein PWM-Lüfter kann als Gehäuselüfter, als Kühlkörperlüfter oder als Radiallüfter verwendet werden. Eins sei jedoch vorweg gesagt: Es gibt hier kein besser oder schlechter. Ob ihr einen PWM-Lüfter braucht hängt davon ab, wie ihr eure Lüftersteuerung regeln möchtet und ob euer Mainboard PWM unterstützt.

PWM-Lüfter können für euch interessant sein, falls folgende Punkte auf euer System zutreffen:

  • Ihr wollt automatische Geschwindigkeitsregelung für eure Gehäuselüfter
  • Ihr wollt wirklich jedes bisschen Watt sparen (PWM-Lüfter verbrauchen etwas weniger Strom)
  • Eure Lüfter sollen auch manchmal auf sehr niedrigen RPM laufen (300-600 RPM)
  • Euer System soll extrem leise laufen
  • Ihr wollt alle eure Lüfter oder Pumpen gleichzeitig steuern und synchron laufen lassen
  • Ihr möchtet volle Kontrolle über eure Lüftersteuerung haben

Beachtet aber, dass die Einrichtung von PWM-Lüftern zum Teil recht kompliziert sein kann. Wenn ihr euch also nicht damit befassen möchtet, reichen euch auch normale Nicht-PWM-Lüfter.


Wie schließe ich meinen PC Lüfter an und wie baut man ihn ein?

Ihr fragt euch, wie ihr die Gehäuselüfter am besten einbaut? Bevor wir hier lange rumlabern, checkt dazu einfach das tolle Video von PCGH:

Passend zur Frage hier auch noch ein Video vom PCMate. Sehr gut erklärt wie wir finden und noch ein paar interessante Gedanken zum Thema Wasserkühlung:

Sollte man Gehäuselüfter seitlich einbauen?

Ob man einen Gehäuselüfter seitlich einbauen sollte, ist auch ein häufig diskutiertes Thema in der Modding-Szene. Wir sagen dazu folgendes:

Spezialtipp zur Frage: Sind seitlich montierte Lüfter gut?

Gehäuselüfter, die an der Seite des Gehäuses angebracht sind können nützlich sein, aber sie führen oft zu Problemen. Wenn seitlich angebrachte Lüfter bei einem zu hohen RPM-Wert betrieben werden, können sie Kühlkörperlüfter auf Grafikkarten und CPUs nutzlos machen.

Seitlich montierte Lüfter können Turbulenzen verursachen, die einen effizienten Luftstrom durch das Gehäuse behindern und zudem erheblich zur Staubbildung beitragen. Ein seitlich angebrachter Lüfter sollte immer nur dann verwendet werden, wenn ihr einen "toten Punkt" unter Grafikkarten und PCI-Karten habt, wo sich viel Warmluft aufstauen kann. Dazu benutzt ihr am besten einen größeren Lüfter mit niedriger Drehzahl.

Spezialtipp zum Thema Montage:
Positiver Luftdruck 

Wenn ihr Lüfter in eurem Gehäuse verbaut achtet darauf, dass ihr einen positiven Druck im Innern aufrechterhaltet. Dadurch wird verhindert, dass Staub in irgendwelche offenen Löcher oder Spalten gelangt.

So geht’s: Um den Überdruck aufrecht zu erhalten, müssen eure Frontlüfter einen höheren kombinierten CFM-Wert haben, als die Abluftventilatoren.

Die meisten Gehäuselüfter haben kleine Pfeile auf ihren Rahmen, die euch die Richtung der Luftströmung anzeigen. Ergo: Pfeil nach innen zum Gehäuse für Ansaugen, Pfeil nach Außen für Abluft.


Häufig gestellte Fragen zu PC Lüftern

Was bedeutet CFM und wie wichtig ist der Wert?

Was bedeutet dB (A)? 

Was bedeutet RPM?

Was bedeuten die Angaben zu „Pin-Anschlüssen“? 

Ist es möglich, einen 4-Pin-PWM-Lüfter mit einem Motherboard zu verwenden, das nur 3-Pin-Lüfter-Header hat? 

Kann ich Gehäuselüfter an das Netzteil anschließen?

Was bedeuten positiver Luftdruck und negativer Luftdruck?

Was ist der Unterschied zwischen Lufstrom (CFM) und statischem Luftdruck eines Lüfters?


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