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Gehäuselüfter test 2018

Die 15 besten PC Lüfter (80-200mm)

Ihr sucht die aktuell besten Gehäuselüfter für euren PC? Wir haben sie für euch gefunden und übersichtlich zusammen gefasst.

Denn eins ist klar: Wenn ihr unseren Ratgeber nicht lest, kauft ihr schnell den falschen PC Lüfter. Es gibt nämlich jede Menge Schrott da draußen auf dem Markt.

Also Achtung: Lieber bei uns reinlesen, anstatt Geld zu verbrennen.

Wenn ihr schon genau wisst was ihr sucht, direkt ab zu unserer Bestenliste. In unserer Detailsektion stellen wir euch jeden PC Gehäuselüfter einzeln vor, danach gibt's noch eine große Kaufberatung. Dort werden alle Fragen zum Thema behandelt, damit ihr auch wirklich den besten Lüfter für den PC findet.


Auf einen Blick: Die 15 besten Gehäuselüfter 2018

Folgende Tabelle fasst unseren PC Gehäuselüfter Vergleich übersichtlich zusammen: Ihr seht alle Empfehlungen auf einen Blick. Das ist allerdings keine Rangliste, ergo bedeutet weiter oben nicht zwangsläufig auch besser. Wir haben die PC Lüfter hier für euch von klein nach groß geordnet. Da die Preise der PC Lüfter immer mal variieren, checkt den Preis am besten lieber direkt aus, bevor wir hier falsche Infos posten.

Lüfter

Größe

Lautstärke

Luftstrom

Druck

Preis

80mm

17,7 dbA

59,1 CFM 

2,37 mm H₂O

80mm

18-30 dbA

34 CFM

keine Angabe

92mm

18-30 dbA

32,6 CFM

1,98 mm H₂O

80mm

18-30 dbA

15,1 CFM

keine Angabe

120mm

20 dbA

57 CFM

keine Angabe

120mm

18-22 dbA

55 CFM

2,61 mm H₂O

120mm

18-22 dbA

Abhängig von Modell

Abhängig von Modell

120mm

25 dbA

47,3 CFM

1,78 mm H₂O

140mm

19,2 dbA

51,4 CFM

1,25 mm H₂O

140mm

20,4 dbA

55,4 CFM

1,27 mm H₂O

140mm

19-25 dbA

82,5 CFM

2,08 mm H₂O

140mm

21 dbA

50 CFM

0,9 mm H₂O

200mm

10-18 dbA

86,5 CFM

1,08 mm H₂O

200mm

28,2 dbA

129,6 CFM

0,99 mm H₂O

200mm

18 dbA

47,4 CFM

0,41 mm H₂O


Die besten Gehäuselüfter 2018 im Detail

Im Folgenden haben wir für euch unsere Top 15 PC Gehäuselüfter genauer unter die Lupe genommen: Ihr findet alle wichtigen Leistungsmerkmale, Vor- und Nachteile sowie jeweils ein Kurzfazit zu jedem Modell. Damit bekommt ihr guten Eindruck darüber, für welchen Zweck der jeweilige Lüfter taugt, oder auch nicht.

Noctua NF-A8 PWM: Bester 80mm Allround Gehäuselüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 80x80x25mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 55,5 m³/h
  • Maximale RPM: 2200
  • Lautstärke: 17,7 dB(A), 13,8 mit LN-Adapter
  • LED: Nein
  • Gewicht: 304 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Der NF-A8 ist ein PWM-Lüfter der euch die Geschwindigkeit automatisch anpassen lässt, insofern er mit dem PWM-Anschluss am Mainboard angeschlossen ist. In gewohnter Noctua-Manier ist dieser PC-Lüfter hochoptimiert und gleichzeitig sehr leise. Mit seinen 80mm und dem speziellen AAO-Rahmen (Advanced Acoustic Optimization), sowie einem ausgefeilten aerodynamischen Design der Rotorblätter, kann der NF-A8 ordentlich Kühlleistung bringen – sogar mehr als der preisgekrönte NF-R8. Die PWM-Version ist mit Noctuas speziell entwickeltem System für die vollautomatische Drehzahlregelung ausgestattet und verfügt zudem über einen Adapter zur Reduzierung der maximalen Drehzahl (damit wird er noch leiser). Seine hervorragende Laufruhe, das SSO2-Referenzlager und die bewährte Premium-Qualität von Noctua machen den NF-A8 zu einem Highend-Lüfter im 80mm-Bereich.


Antec TRICOOL 80MM DBB: Flexibelster 80mm Lüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 80x80x25mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 34 m³/h
  • Maximale RPM: 1500-2600
  • Lautstärke in dbA: 18-30
  • LED: Nein
  • Gewicht: 304 Gramm
  • Anschluss: 3-pin, 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Der Antec TriCool ist ein flexibler Gehäuselüfter der den Mittelweg zwischen Kühlleistung und Lautstärke geht. Mit seinem 3 RPM-Stufenschalter könnt ihr den Luftstrom spielend einfach regulieren, ohne dabei mit einer PWM-Lüftersteuerung zu hantieren. Dabei reichen die RPM-Einstellungen von 1500-2000-2600, die Lautstärken bewegen sich respektive im Bereich von 18-30 db (A). Falls ihr einen unkomplizierten Gehäuselüfter sucht, ist der Antec TriCool einen Blick wert!


be quiet! PWM Shadow Wings: Extrem guter 92mm-Lüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 92x92x25mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 54,4m³/h
  • Maximale RPM: 1800
  • Lautstärke in dbA: 17,8
  • LED: Nein
  • Gewicht: 168 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Mit seinen 92mm tanzt der Shadow Wings von beQuiet! etwas aus der Reihe unserer kompakten Gehäuselüfter, falls ihr dafür aber genügend Platz im Gehäuse habt, lohnt es sich. Preislich auch eher in der oberen Liga der kleinen Gehäuselüfter angesiedelt, ist der Shadow Wings definitiv ein Premium-Modell. Der Shadow Wings macht seinem Namen alle Ehre: Mit unter 17 dbA ist einer der leichtesten in unserem Vergleich. Dank der Antivibrationsbefestigungen und dem gummierten Lüfterrahmen wird ein sehr leiser Betrieb ermöglicht, wodurch wirklich jeder Standardlüfter abgelöst wird. Falls ihr also einen leisen und kompakten Gehäuselüfter sucht, schlagt hier zu.


ARCTIC F8 Silent: Extrem leise und sehr günstig

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 82x80x25mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 25,7m³/h
  • Maximale RPM: 400-1200
  • Lautstärke in dbA: 17,8
  • LED: Nein
  • Gewicht: 81 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Der Arctic  F8 Silent ist genau das – leise. Das Ding ist auf niedrigster RPM-Stuff quasi nicht hörbar und selbst bei 1200 RPM nur bei 17,8 dbA (was man auch kaum hört). Außerdem verfügt der ARCTIC F12 über ein 9-Blatt-Design, das im Vergleich zu einem herkömmlichen 7-Blatt-Gehäuselüfter eine um 20% höhere Luftströmung  erzeugt. Dank der hochwertigen dynamischen Lager und des neuen Laufraddesigns wird ein nahezu unhörbarer Betrieb ermöglicht. Darüber hinaus ist das Ding supergünstig. Hier könnt ihr wirklich nicht viel falsch machen, wenn ihr einen leisen und günstigen 80mm-Lüfter sucht.


ARCTIC F12 PWM PST: Leisester 120mm Lüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 57 CFM / 96.8 m3/h
  • Maximale RPM: 1350
  • Lautstärke in dbA: 20 dbA bei 1350 RPM
  • LED: Nein
  • Gewicht: 127 Gramm
  • Anschluss: 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Die PWM-Gehäuselüfter von Arctic unterscheiden sich ein wenig von anderen PWM-Lüftern. Dank der patentierten PST (PWM Sharing Technologie) wird die Verkettung von bis zu fünf dieser Lüfter ermöglicht. Dadurch kann das Mainboard alle fünf Lüfter von einem PWM-Lüfteranschluss aus mit Strom versorgen und regulieren. Das ist vor allem praktisch, wenn eure CPU und Grafikkarte viel Wärme erzeugen. Durch die PST werden zum Beispiel Front- und Rücklüfter parallel reguliert, wodurch sich die Lautstärke nicht unnötig erhöht und kein Strom verschwendet wird. Bedeutet: Ihr könnt die Geschwindigkeit mehrerer dieser Lüfter gleichzeitig mit nur einem PWM-Signal verwalten.


Noctua NF-F12: Bester leiser 120mm Gehäuselüfter für Übertakter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Sehr leise
  • plus-square
    6 Jahre Garantie
  • plus-square
    Sehr hochwertige Verarbeitung
  • Sehr teuer
  • minus-circle
    Farben sind nicht jedermanns Sache

Der Noctua NF-F12 gehört ganz klar zu den besten 120mm Gehäuselüftern in unserem Vergleich. Im Test bei Tweaktown räumt das Ding mal eben 94% ab, der einzige Nachteil ist wohl der hohe Preis. Wenn ihr aber etwas mehr Geld in die Hand nehmen wollt, werdet ihr mit Sicherheit nicht enttäuscht. Der NF-F12 hat eine extrem gute Kühlleistung, selbst in Extremsituationen. Dabei bleibt der gute Lüfter auch noch angenehm leise, dem überarbeiteten Design sei Dank. Die 6 Jahre Garantie die Noctua hier gibt, sprechen auch für sich. Praktisch: Auch bei diesem Noctua-Modell habt ihr die Möglichkeit die Lautstärke über einen Adapter zu reduzieren. Also: Wenn euch das Braun nicht stört, schlagt zu.


Corsair Air Series 120 (AF & SP): Flexibelste 120mm Lüfterlösung

AOC G2770PF
  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 120x120x25 mm
  • PWM-Lüfter: Nur bei SP-Reihe
  • CFM-Wert/Luftstrom: Variabel je nach Modell
  • Maximale RPM: Variabel
  • Lautstärke in dbA: Variabel
  • LED: Verfügbar bei AF-Reihe
  • Gewicht: 249 Gramm
  • Anschluss: 3-pin, 4-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Mit der Air Series 120 bietet Corsair eine Reihe von Modellen an, die für jeden Zweck die passende Lösung bieten. Die Corsair Air Flow Reihe bietet mit dem AF120 Performance den perfekten Lüfter für euer Gehäuse an, falls ihr keine Wasserkühlung verwendet und ordentlich Kühlleistung braucht. Solltet ihr eine Wasserkühlung verwenden, greift eher auf die SP-Reihe zurück, da dieser die beste Kühlleistung dieser Lüfter-Reihe bringt. Die SP120-Quiet Edition ist dann für alle, die eine sehr leise Lüfterlösung suchen. Egal für welches Modell ihr euch entscheidet: Die Unterschiede bei RPM, CFM und Lautstärke sind eher gering, am Ende ist es Geschmacksache was ihr sucht. Für alle, die es etwas farbiger wollen, gibt es dann noch die LED Quiet Edition der AF120 Reihe, welche in 4 coolen Farben erhältlich ist.


Corsair ML120 PRO RGB: Bester 120mm Lüfter für Wasserkühlung

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Extreme geile Optik
  • plus-square
    5 Jahre Garantie
  • Etwas schwacher Luftdurchsatz
  • minus-circle
    Lauter als andere Lüfter
  • minus-circle
    Sehr teuer

Mit dem ML120 bringt Corsair einen der besten 120mm Lüfter für Wasserkühlsysteme an den Start. Dank der speziellen Magnettechnik werden Schleifgeräusche vermieden, dennoch ist dieser Lüfter im Vergleich zu anderen Modellen nicht der leiseste. Falls ihr jedoch einen RGB-Lüfter für euer Gehäuse sucht, dann ist der ML120 die erste Wahl. Abgesehen vom hohen Preis bringt das Ding ordentlich Kühlleistung und überzeugt mit einer 5 jährigen Garantie. Hervorragend sind die ML120 für die Radiatorbe- und entlüftung, dennoch eignen sie sich auch für den normalen Einsatz im Gehäuse.


be quiet! Pure Wings 2: Bester günstiger 140mm Lüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 140x140x25 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 51.4CFM , 104 m3/h
  • Maximale RPM: 1000
  • Lautstärke in dbA: 18,8 
  • LED: Nein
  • Gewicht: 191 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Die Pure Wings 2 von bequiet! sind absolute deutsche Qualitätsarbeit: Leise mit ordentlich Luftdruck (0,76 mm H2O) und Durchsatz bei gleichzeitig hoher Verarbeitungsqualität – alles was man von einem guten Gehäuselüfter erwartet. Die optimierten Lüfterblätter machen ihrem Namen wirklich alle Ehre, da ihr die Pure Wings selbst unter Last kaum hört. Dadurch eignen sich die Pure Wings perfekt fürs Gaming, Multimedia-PCs oder für wassergekühlte Systeme. Empfehlung für alle, die wirklich extrem leise Lüfter haben wollen und laute Lüfter hassen. Die Pure Wings von beQuiet! schlagen vergleichbare Modelle locker im Bereich Lautstärke. Wer es noch etwas leiser und kraftvoller will (15,8 dbA), der sollte sich die Silent Wings 2 anschauen, wenn auch etwas schwer zu bekommen im Moment.


Corsair ML140 PRO RGB: Leisester RGB-Lüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Coole RGB-Optik
  • plus-square
    Hoher RPM-Wert
  • plus-square
    Guter Durchsatz
  • plus-square
    Software für Spielereien
  • plus-square
    Leise
  • plus-square
    Gute Verarbeitung
  • Extrem teuer
  • minus-circle
    Schlechteres RGB als bei der LL-Reihe

Die ML140 Pro RGB bieten im Vergleich zu dem kleinen 120mm Bruder etwas mehr Luftdurchsatz, sowie eine bessere Laufruhe. Auch hier gibt’s RGB auf die Augen, was für eine coole Optik im Gehäuseinneren sorgen kann. Im Gegensatz zu der LL-Reihe bekommt ihr hier jedoch nur einen inneren LED-Ring. Abgesehen von der Lichtershow gibt’s hier auch Leistung: Sogar bei Volldampf ist der Lüfter kaum hörbar. Dazu kommen eine hohe Verarbeitungsqualität, gute Vibrationsdämpfung, sowie eine sehr gute Kühlleistung. Die ML140 Pro RGB sind ein super Allround-Paket für alle, die leise RGB-Lüfter mögen.


Noctua NF-A14 PWM: Bester 140mm Lüfter für Wasserkühler mit Power

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Antivibrationspolster
  • plus-square
    Verbesserte SSO2-Gleitlager
  • plus-square
    6 Jahre Garantie
  • plus-square
    PWM-Lüfter
  • plus-square
    Sehr starker Durchsatz & Luftdruck
  • Teuer
  • minus-circle
    Ohne Adapter nicht ganz leise unter Last

Der Nachfolger des preisgekrönten NF-P14. Durch seine eckige Form eignet sich der NF-A14 von Noctua perfekt zur Belüftung von Wasserkühlern, oder einfach nur als ein Upgrade zu euren normalen 140mm Gehäuselüftern. Das bekannte aerodynamische Design gepaart mit einem leistungsorientierten 1500 RPM-Wert, machen den NF-A14 zu einem Kühlmonster. Als PWM-Lüfter lässt er sich natürlich auch automatisch steuern, der Geräuschadapter zur Lautstärkereduktion liegt hier auch wie gewohnt bei. Der NF-A14 ist eine super Wahl für alle, die eine perfekte Balance zwischen exzellenter Kühlleistung und hervorragender Laufruhe suchen – egal ob die Zu- und Abluft für Wasserkühler, Kühlkörper oder bei der Belüftung des Gehäuses gebraucht wird.

​AOC AGON AG251FZ

NZXT FN V2 Performance: Vibrationsärmster 140mm Gehäuselüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 140x140x25 mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 50 CFM
  • Maximale RPM: 1000
  • Lautstärke in dbA: 21 
  • LED: Nein
  • Gewicht: 400 Gramm
  • Anschluss: 3-pin, 4-pin
  • Garantie: 2 Jahre

Die neuere Version des NZXT FN bietet eine bessere Kühlleistung, sowie leiseren Betrieb im Vergleich zum Vorgängermodell. An den Ecken des Lüfters findet ihr Vibrationsdämpfer, die ummantelte Kabelführung macht die Installation angenehm einfach und die Lüfterblätter wurden zwecks längerer Haltbarkeit dicker designt. Leider gibt es vom Hersteller trotzdem nur 2 Jahre Garantie. Die FN V2 Lüfter sind ideal für alle, denen Lärm und Vibration auf den Sender geht.


Noctua NF-A20 PWM: Bester Premium 200mm Gehäuselüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 200x200x30 mm
  • PWM-Lüfter: Ja
  • CFM-Wert/Luftstrom: 146,9 m³/h [86.5 cfm], 1.08 mm H₂O
  • Maximale RPM: 800
  • Lautstärke in dbA: 10,7-18 dbA (mit Adapter) 
  • LED: Nein
  • Gewicht: 200 Gramm
  • Anschluss: 3-pin, 4-pin
  • Garantie: 6 Jahre

Der Noctua NF-A20 ist wirklich ein Riesenbaby. Der 200mm-Riese bringt alles an den Start, was ein guter Lüfter braucht: Sehr guten Luftdruck, einen hohen Durchsatz und das ganze bei einer sehr geringen Lautstärke (gehört auf jeden Fall zu den leisesten 200mm-Lüftern mit seinen 18 dbA). Wenn euer Gehäuse also Platz für einen 200mm-Lüfter hat, dann schaut euch den NF-A20 genauer an. Nur wenige Lüfter sind in der Lage, so viel Luft zu transportieren und trotzdem immer noch leise zu sein. Ganz zu schweigen von der 6 Jahren Garantie die ihr hier auf den Nacken bekommt – nimmt man gerne mit. Achtet nur darauf, dass euer Gehäuse Platz für die 30mm Tiefe anstatt der üblichen 25mm hat.


Thermaltake Luna 20: Coolster 200mm Lüfter mit LED

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 200x200x30 mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 129.639 CFM; 0.996 mm-H2O
  • Maximale RPM: 800
  • Lautstärke in dbA: 28,2 
  • LED: Blau
  • Gewicht: 340 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: 3 Jahre

Der Thermaltake Luna 20 LED ist ein effizienter und leiser Lüfter für entsprechend große Gehäuse. Genau wie bei unserem Noctua-Tipp hat auch der Luna 20 eine Extratiefe von 30mm anstatt 25mm. Praktisch: Das Antivibrations-Design erhöht die Stabilität während des Betriebs und sorgt für die nötige Laufruhe. Ein ausgewogenes elfblättriges Lüfterblattdesign sorgt für optimale Luftzirkulation, dennoch ist der Luna 20 leider doch etwas lauter. Empfehlung für alle, die einen großen 200mm-Lüfter mit LED-Beleuchtung suchen und nicht ganz so geräuschempfindlich sind.


BitFenix Spectre: Bester günstiger 200mm Lüfter

  • Technische Daten
  • Vor- und Nachteile
  • Maße: 200x200x25 mm
  • PWM-Lüfter: Nein
  • CFM-Wert/Luftstrom: 47,4 CFM, 0,41 mmH2O
  • Maximale RPM: 700
  • Lautstärke in dbA: 18 
  • LED: Nein
  • Gewicht: 200 Gramm
  • Anschluss: 3-pin
  • Garantie: k.A.

Wenn der BitFenix Spectre etwas ist, dann leise. Der 200mm Lüfter hat vielleicht nicht den höchsten RPM-Wert, dafür aber einen sehr guten Luftdruck und Durchsatz bei gleichzeitiger Laufruhe. Großer Vorteil: Der Lüfter passt auch problemlos in schmalere Gehäuse. Empfehlung für alle, die einen schlichten Lüfter in Schwarz ohne LED oder sonstige Schnörkel suchen. Weniger geeignet für Übertakter oder Leute, die maximale Kühlleistung suchen. Das was der Spectre in der Leistung einbüßt, holt er aber beim Preis wieder raus. Wer es ein bisschen farbiger haben möchte, kann sich mal den Spectre Pro anschauen


Gehäuselüfter Kaufberatung: Darauf solltet ihr achten

In unserem ausführlichen Kaufratgeber geben wir euch alles an die Hand, was ihr vor dem Kauf eines Gehäuselüfters wissen müsst. Insbesondere um zukünftige Schäden zu vermeiden lohnt es sich, die paar Euro zu investieren - Eure CPU und GPU werden es euch danken.

Denn: Gute Gehäuselüfter eignen sich hervorragend für die Unterstützung eures CPU-Kühlers. Bei Gehäuselüftern gibt es eine große Auswahl und es ist wichtig, den richtigen zu wählen. Deshalb haben wir für euch diese Kaufberatung zusammen gestellt damit ihr wisst, worauf es ankommt. Erfahrt wie ein Kühlsystem in eurem PC funktionieren kann und wie ihr den für eure Komponenten und Spezifikationen besten Gehäuselüfter auswählt.


Was ist ein Gehäuselüfter und für was braucht ihr die Dinger?

Vor allem Gaming-PCs werden heutzutage immer stromhungriger und schneller, erzeugen aber gleichzeitig auch immer mehr Abwärme. Genau an diesem Punkt kommen Gehäuselüfter ins Spiel.

Ein Gehäuselüfter spielt eine wichtige Rolle bei der Kühlung eures Gaming-PCs: Er sorgt dafür, die von den PC-Komponenten erzeugte Wärme abzuleiten, indem er kühlere Luft von außerhalb des Gehäuses ansaugt und die Hitze wieder abtransportiert, bevor Schäden an den PC-Komponenten entstehen können.

Üblicherweise verwendet man mindestens 2-3 Lüfter im Gehäuse, damit eine sinnvolle Luftzirkulation und -Kreislauf gewährleistet wird. Gehäuselüfter gibt es in unterschiedlichen Größen angefangen bei 80mm bis zu 250mm.

Wann macht der Einsatz mehrerer Gehäuselüfter Sinn?

Wenn wichtige Komponenten wie CPU und Netzteil durch passive Kühlung nicht auf Umgebungstemperatur gehalten werden können, braucht ihr dringend einen oder zwei Gehäuselüfter, ansonsten bekommt ihr Probleme durch die überschüssige Wärmebelastung. Denn falls die überschüssige Wärme zu lange im Gehäuse bleibt, wird sich die Lebensdauer eurer PC-Teile wie Mainboard, CPU und vor allem der Grafikkarte stark verkürzen.

Wann solltet ihr also eure Standardlüfter mit besseren austauschen? Hier mal einige Gründe dafür, wann das Sinn machen würde: 

  • Ihr upgradet eure CPU, Grafikkarte oder sonstige Hardware
  • Ihr wollt mit Übertaktung anfangen
  • Euer PC erzeugt viel Wärme und neigt zur Überhitzung (oder Bottlenecking)
  • Euch ist maximale Leistung wichtig
  • Ihr macht euch Sorgen über die Langlebigkeit eurer Komponenten
  • Euer Gehäuse soll einfach richtig geil aussehen

Wie funktioniert ein Gehäuselüfter?

Aktive Kühlung sollte zu einem festen Bestandteil von jedem Versuch gehören, einen gescheiten Gaming-PC zu bauen. Mit richtiger Positionierung und Montage, transportieren eure Gehäuselüfter gleichzeitig heiße Luft von Problembereichen wie dem CPU-Kühlkörper weg und holen sich neue, frische und kühle Luft von außen. Das folgende Bild von Extremetech erklärt das Ganze am Besten:

Der optimale Luftstrom in eurem Gehäuse beginnt an der Gehäusefront (Bildquelle: Extremetech.com)

Wie ihr im Bild sehen könnt, solltet ihr unbedingt an der Vorderseite einen Gehäuselüfter anbringen. Dieser saugt kalte Luft an und bläst sie ins Innere. Lüfter an der Rückseite und Oberseite befördern warme Luft nach draussen. So bleiben die Temperaturen im Inneren auf einem guten Level.


Wie wähle ich den richtigen Gehäuselüfter?

Wenn ihr euch fragt: Welchen PC Lüfter brauche ich überhaupt? Wie finde ich den besten Lüfter für meinen PC? Wir helfen euch weiter. Denn bevor ihr einfach wild drauflos kauft, beachtet lieber folgende Punkte und orientiert euch daran:

1. Gehäusemaße checken:

Checkt die Maße von eurem Gehäuse. Logischerweise solltet ihr einen Lüfter wählen, der in euer Gehäuse passt. Ansonsten gibt es jede Menge Frust bei der Montage. Auch wichtig: Wählt die Lüftergröße in Abhängigkeit eurer Gehäusegröße. Ein 80mm-Lüfter wird euch nämlich in einem eATX-Gehäuse wenig bringen, da er weder die RPM noch genügend Luftdruck hat, um genügend Luft zu transportieren.

2. Wie viele Lüfter braucht ihr wirklich:

Überprüft für euch, wie viele Lüfter ihr für eure Kühlung tatsächlich braucht. In manchen Fällen ist es besser, wenn ihr anstatt eines einzelnen eher mehrere Lüfter verwendet. Es hängt wirklich davon ab, was ihr in Punkto Kühlung haben wollt.

3. Wie soll der Luftkreislauf in eurem Gehäuse aussehen:

Geht einher mit der vorherigen Frage. Plant die Positionierung eurer Lüfter am besten bevor ihr sie kauft. So stellt ihr sicher, dass alles passt und auch Sinn macht.

4. Spielt Ästhetik für euch eine Rolle?

Für manche mag das Aussehen der Lüfter durchaus eine Rolle spielen. Insbesondere wenn ihr ein durchsichtiges Gehäuse habt können coole LED-Lüfter optisch ordentlich was her machen.

5. Was ist euer primäres Ziel bei der aktiven Kühlung? 

Habt ihr spezielle Problembereiche im Gehäuse, die aktiv gekühlt werden müssen, oder wollt ihr nur vorbeugende Maßnahmen ergreifen? Wollt ihr eher einen sehr leisen Gehäuselüfter, einen extrem leistungsstarken oder gar beides? Werdet ihr euch darüber im Vorfeld klar.

6. Wie viel Lärm könnt ihr ertragen?

Lärmprobleme in Punkto Kühlung treten am häufigsten beim Übertakten auf, aber auch „normale“ Zocker haben sicherlich schon mal das Problem eins lauten Lüfters gehabt. Dafür gibt es aber auch eine Lösung: Extrem leise Modelle, falls ihr etwas mehr auf den Tisch legen wollt.

7. Wie möchtet ihr eure Lüfter steuern? 

Wollt ihr einen einfachen Plug-and-Play-Lüfter, der sich einfach bei Bedarf ein- und ausgeschaltet? Wenn ihr eure Lüftereinstellungen jedoch manuell steuern wollt, könnt ihr über den Einsatz eines Lüftercontrollers nachdenken. Alternativ könnt ihr auch Software verwenden, um den Lüfterbetrieb zu steuern.


Vor- und Nachteile von Gehäuselüftern

Warum lohnt es sich überhaupt, Gehäuselüfter einzusetzen? Haben die Dinger wirklich nur Vorteile? Schaut euch folgende Punkte näher an, um Bescheid zu wissen.

Vorteile von Gehäuselüftern

  • Bessere Luftzirkulation im Gehäuse
  • Vermeidung von „Hitzezonen“
  • Vermeidung von Beschädigung anderer PC-Komponenten
  • Ermöglicht gute Kühlung bei Übertaktung
  • Gute Gehäuselüfter können laute Standardlüfter ersetzen
  • Viel Nutzen für wenig Geld
  • Erhöht Lebenszeit von anderen Komponenten

Nachteile von Gehäuselüftern

  • Erhöht Lärmentwicklung von eurem PC
  • Staub kann zu Problem werden, wenn man nicht aufpasst
  • Abnehmender Nutzen je mehr Lüfter eingesetzt werden
  • Minimal mehr Energiekosten und Last auf Netzteil

Alles in allem gilt natürlich: Mehr und bessere Gehäuselüfter können nie wirklich schaden. Nur irgendwann macht es keinen Sinn mehr, weitere zu verbauen und die Lärmentwicklung ist natürlich auch ein wichtiger Faktor den ihr beachten solltet.


Wann brauche ich wirklich Gehäuselüfter?

Ihr habt euch schon öfter die Frage gestellt, ob ihr wirklich Gehäuselüfter für euren PC braucht? Dann geben wir euch hier die Antwort!

Gehäuselüfter erhöhen zwar den Luftstrom in eurem Gehäuse und bringen die Gehäusetemperatur näher an die Außentemperatur heran. Meistens sind die Standardlüfter eures Gehäuses jedoch vollkommen ausreichend. Ihr braucht nur unter folgenden Umständen zusätzliche, beziehungsweise bessere Gehäuselüfter:

  • Ihr übertaktet
  • Ihr betreibt mehr als eine Grafikkarte
  • Ihr betreibt mehr als eine CPU
  • Euer PC wird für sehr anspruchsvolle Videobearbeitung oder Ähnliches eingesetzt
  • Eure Raumtemperatur ist überdurchschnittlich hoch 

Für normale Gaming-PCs ist 1 Gehäuselüfter an der Rückseite absolut akzeptabel. Alles andere bedeutet nur mehr Lärm. Wenn ihr jedoch übertaktet oder sonstige Faxen vorhabt und wirklich jedes Quäntchen an Kühlung rausholen wollt, dann solltet ihr euch zusätzliche Gehäuselüfter verbauen. Das kann durchaus die ein oder anderen 0,5°-Celsius ausmachen.


Wie viele Gehäuselüfter brauche ich?

Dazu gibt es keine klare Antwort. Denn: Es kommt immer darauf an. Folgende Daumenregel kann man trotzdem befolgen:

  • 1x Lüfter an der Frontseite zum Ansaugen
  • 1x Lüfter an der Rückseite
  • 1x Lüfter an der Oberseite oder seitlich ausgerichtet (weniger empfehlenswert)

Damit fahrt ihr erstmal gut und habt ihr solide Basis. Generell gilt: Je energiehungriger euer Setup ist, desto mehr bringen Gehäuselüfter.
Mehr Lüfter verbessern die Luftzirkulation, ziehen aber auch mehr Staub von außen an, der im Laufe der Zeit eure Kühlkörper blockieren kann. Solltet ihr euren Gaming-PC nicht Übertakten, beobachtet erst mal die Wärmeentwicklung eurer Grafikkarte beim Zocken, bevor ihr einfach sinnlos mehrere Lüfter installiert.

Ihr seht also: Es ist immer abzuwägen, ob sich die Installation von mehr 3 Lüftern für euch lohnt, oder ihr gar komplett auf Gehäuselüfter verzichten könnt.
Mehr ist definitiv nicht immer besser. Ein effizienter und gleichmäßiger Luftstrom ist nachweislich wichtiger, als ein höherer Gesamtluftstrom (CFM) in eurem Gehäuse.

Soll heißen: Der Luftstrom sollte möglichst ungehindert strömen können. Ein gutes Gehäuse-Layout spielt hierbei eine große Rolle: Schaut für Empfehlungen mal in unseren Artikel zum Thema der besten Gaming PC Gehäuse.

o4g-Spezialtipp

Wenn ihr wirklich große Probleme mit der Temperatur habt, dann solltet ihr eher über eine Wasserkühlung nachdenken, anstatt euch über Gehäuselüfter den Kopf zu zerbrechen. Aber auch hier gilt: Wenn ihr nicht übertaktet, braucht ihr auch keine Wasserkühlung.

Hier noch ein sehr interessantes Video zum Thema "Wie viele Lüfter brauche ich?" und mit Erklärung zum Überdruck sowie Unterdruck Prinzip bei der Lüftung. Ergebnis der Messungen? Es macht keinen sehr großen Unterschied, ob ihr 2,3 oder nur 1 Lüfter verwendet.


Welche Größen gibt es und welche Lüftergröße braucht ihr?

Die Größe des Lüfters die ihr braucht, wird in der Regel durch die Größe der Lüfterslots in eurem PC-Gehäuse bestimmt. Die gängigsten Größen für Gehäuselüfter sind:

  • 80mm
  • 120mm
  • 140mm
  • 200mm

200mm-Lüfter sind echt riesig - Sorgt lieber für genügend Platz im Gehäuse

Die Größe des Lüfters hat Einfluss auf zwei Punkte: Lautstärke und Luftstrom. Generell gilt: Je größer der Lüfter, desto mehr Luft kann er mit weniger Lärm transportieren. Umgekehrt gilt: Je kleiner der Lüfter, desto mehr Lärm und weniger Luftstrom. Logisch: Kleinere Lüfter müssen mit einer höheren Drehzahl laufen, um die gleiche Menge an Luft zu bewegen.

Was ist denn nun besser? Ein großer oder kleiner Lüfter? 

Auch diese Frage kann man nicht so einfach beantworten. Größere Lüfter können normalerweise mit niedrigeren Drehzahlen betrieben werden und trotzdem viel Luft bewegen, ohne viel Lärm zu machen. Eigentlich wäre der Drops dadurch schon gelutscht, oder? Nicht ganz.

Größere Lüfter, insbesondere die großen 200mm-Modelle haben auch einige Nachteile:

  • Mehr Platzbedarf im Gehäuse durch größere Abmessungen
  • Teurer in der Produktion und dadurch im Verkauf
  • Nicht standardisierter Abstand zwischen den Lüfterlöchern bedeutet Kompatibilitätsprobleme bei der Montage
  • Schlecht verarbeitete 200mm-Lüfter gehen schneller kaputt

Ihr seht also: Größer bedeutet nicht immer gleich besser. Wenn ihr aber Platz in eurem Gehäuse und das nötige Kleingeld habt, greift eher zu einem größeren Gehäuselüfter. Eure Ohren werden es euch danken. Achtet aber darauf, dass die großen Lüfter in euer Gehäuse reinpassen.

Wie messe ich die Lüftergröße richtig und welcher Lüfter passt wo?

Wenn ihr wirklich ganz sicher sein wollt, dass euer neuer Lüfter ins Gehäuse passt, solltet ihr genau nachmessen. So messt ihr die benötigte Lüftergröße richtig:

Wenn ihr einen leeren Steckplatz für einen Gehäuselüfter habt und die entsprechende Lüftergröße ermitteln möchtet, müsst ihr den Abstand zwischen den Schraubenlöchern messen und dann ungefähr 10-15 mm hinzufügen. Messt den Abstand horizontal (waagrecht) oder vertikal (senkrecht), nicht diagonal!

Wenn der Abstand also 70-72mm beträgt, braucht ihr einen 80mm-Lüfter. Normalerweise passt in jeden Steckplatz immer nur eine Lüftergröße. Als Anhaltspunkt könnt ihr auch folgende Tabelle verwenden:

Abstand zwischen Schraubenlöchern

Empfohlene Lüftergröße

32mm

40mm Lüfter

50mm

60mm Lüfter

72mm

80mm Lüfter

105mm

120mm Lüfter

125mm

140mm Lüfter

185mm

200mm Lüfter


Brauche ich einen PWM-Lüfter?

Kurze Antwort: Wahrscheinlich nein.

PWM steht für Pulse-Width-Modulation und ist ein Begriff aus der Elektrotechnik. PWM-Lüfter funktionieren quasi wie ein Schalter, der ständig ein- und ausgeschaltet wird und dadurch die Leistung eurer Lüfter oder des Pumpenmotors bei Wasserkühlungen regelt.

PWM-Lüfter sind sehr vielseitig einsetzbar: Ein PWM-Lüfter kann als Gehäuselüfter, als Kühlkörperlüfter oder als Radiallüfter verwendet werden. Eins sei jedoch vorweg gesagt: Es gibt hier kein besser oder schlechter. Ob ihr einen PWM-Lüfter braucht hängt davon ab, wie ihr eure Lüftersteuerung regeln möchtet und ob euer Mainboard PWM unterstützt.

PWM-Lüfter können für euch interessant sein, falls folgende Punkte auf euer System zutreffen:

  • Ihr wollt automatische Geschwindigkeitsregelung für eure Gehäuselüfter
  • Ihr wollt wirklich jedes bisschen Watt sparen (PWM-Lüfter verbrauchen etwas weniger Strom)
  • Eure Lüfter sollen auch manchmal auf sehr niedrigen RPM laufen (300-600 RPM)
  • Euer System soll extrem leise laufen
  • Ihr wollt alle eure Lüfter oder Pumpen gleichzeitig steuern und synchron laufen lassen
  • Ihr möchtet volle Kontrolle über eure Lüftersteuerung haben

Beachtet aber, dass die Einrichtung von PWM-Lüftern zum Teil recht kompliziert sein kann. Wenn ihr euch also nicht damit befassen möchtet, reichen euch auch normale Nicht-PWM-Lüfter.


Wie schließe ich meinen PC Lüfter an und wie baut man ihn ein?

Ihr fragt euch, wie ihr die Gehäuselüfter am besten einbaut? Bevor wir hier lange rumlabern, checkt dazu einfach das tolle Video von PCGH:

Passend zur Frage hier auch noch ein Video vom PCMate. Sehr gut erklärt wie wir finden und noch ein paar interessante Gedanken zum Thema Wasserkühlung:

Sollte man Gehäuselüfter seitlich einbauen?

Ob man einen Gehäuselüfter seitlich einbauen sollte, ist auch ein häufig diskutiertes Thema in der Modding-Szene. Wir sagen dazu folgendes:

Spezialtipp zur Frage: Sind seitlich montierte Lüfter gut?

Gehäuselüfter, die an der Seite des Gehäuses angebracht sind können nützlich sein, aber sie führen oft zu Problemen. Wenn seitlich angebrachte Lüfter bei einem zu hohen RPM-Wert betrieben werden, können sie Kühlkörperlüfter auf Grafikkarten und CPUs nutzlos machen.

Seitlich montierte Lüfter können Turbulenzen verursachen, die einen effizienten Luftstrom durch das Gehäuse behindern und zudem erheblich zur Staubbildung beitragen. Ein seitlich angebrachter Lüfter sollte immer nur dann verwendet werden, wenn ihr einen "toten Punkt" unter Grafikkarten und PCI-Karten habt, wo sich viel Warmluft aufstauen kann. Dazu benutzt ihr am besten einen größeren Lüfter mit niedriger Drehzahl.

Spezialtipp zum Thema Montage:
Positiver Luftdruck 

Wenn ihr Lüfter in eurem Gehäuse verbaut achtet darauf, dass ihr einen positiven Druck im Innern aufrechterhaltet. Dadurch wird verhindert, dass Staub in irgendwelche offenen Löcher oder Spalten gelangt.

So geht’s: Um den Überdruck aufrecht zu erhalten, müssen eure Frontlüfter einen höheren kombinierten CFM-Wert haben, als die Abluftventilatoren.

Die meisten Gehäuselüfter haben kleine Pfeile auf ihren Rahmen, die euch die Richtung der Luftströmung anzeigen. Ergo: Pfeil nach innen zum Gehäuse für Ansaugen, Pfeil nach Außen für Abluft.


Häufig gestellte Fragen zu PC Lüftern

Was bedeutet CFM und wie wichtig ist der Wert?

Was bedeutet dB (A)? 

Was bedeutet RPM?

Was bedeuten die Angaben zu „Pin-Anschlüssen“? 

Ist es möglich, einen 4-Pin-PWM-Lüfter mit einem Motherboard zu verwenden, das nur 3-Pin-Lüfter-Header hat? 

Kann ich Gehäuselüfter an das Netzteil anschließen?

Was bedeuten positiver Luftdruck und negativer Luftdruck?

Was ist der Unterschied zwischen Lufstrom (CFM) und statischem Luftdruck eines Lüfters?


Euch gefällt unser Gehäuselüfter Vergleich? Dann nehmt euch eine Sekunde und bewertet ihn 🙂

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Recherchequellen und weitere Informationen zum Thema:


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