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Beste Ego Shooter 2020: Die aktuellen Top Ballerspiele

doom einer der besten ego shooter

Die Welt der besten Ego-Shooter ist vollgepackt mit Spielen. Daher war es nicht leicht diese Liste zu erstellen, da es ständig so viele neue FPS-Spiele gibt. Damit wir also eine klare Linie haben und aussieben können, mussten wir uns auf zwei "Regeln" berufen, um die besten Ego-Shooter zu bestimmen.

Zunächst müssen die Spiele in dieser Bestenliste "echte" Ego-Shooter sein, als aus der First-Person-Perspektive gezockt werden. Ihr findet hier also kein Fortnite oder Gears of War. Außerdem wollen wir hier die aktuell besten Ego-Shooter Spiele listen, die ihr auch wirklich zocken könnt. Also werdet ihr hier nicht alle FPS-Spiele finden, die historisch gesehen am meisten Relevanz für das Genre hatten.

Also, lasst uns direkt eintauchen in unsere von neu nach alt geordnete Liste der besten Ego Shooter! Viel Spaß beim Stöbern. 


Die besten Ego Shooter aller Zeiten (in 2020)


Doom Eternal 

Das Doom von 2016 hat den klassischen Shooter in eine hektische, aber moderne Form verwandelt. Die blutigen Eskapaden des Doom Slayer gehen mit Doom Eternal in 2020 weiter - es ist größer und blutiger, fast bis zum Übermaß. Es ist das gleiche Prinzip wie im Vorgänger, nur mit etwas Extrapuderzucker oben drauf.

Trotz des Gefühls, dass das Spiel manchmal etwas zu viel "will", ist Doom Eternal unglaublich gut. Es ist ein höllisch mutiger Schritt vorwärts von der in 2016 neu gestarteten Serie, der selbst die schwerfälligsten Doom-Fans der alten Schule glücklich machen wird (schaut euch trotzdem auch die älteren Teile an!). Klar ist es teilweise zu viel Jump and Run und auch die ganzen Fähigkeiten wirken etwas überladen, dennoch ist das Gameplay für einen Ego-Shooter erstklassig.

Wenn du "zerfetzen und zerreißen" willst, gibt es wohl keinen besseren Ego-Shooter als Doom Eternal. Es gibt Ergänzungen zum Kampfsystem, eine Reihe von freischaltbaren Gegenständen, Online-Multiplayer gegen Dämonen, Dutzende von Waffen-Upgrades sowie wesentlich mehr Story-Verbindungen zu älteren Spielen, die überraschende Enthüllungen bieten. Doom Eternal folgt einer einzigen Maxime: mehr, mehr, mehr. Und das macht es sehr gut.


Apex Legends

Titanfall 2 startete nie so richtig durch, obwohl es wesentlich mehr Erfolg verdient hatte. Was für eine angenehme Überraschung für Respawn, dieses Battle Royale-Spiel aus dem Nichts heraus zu veröffentlichen und plötzlich ein massives Publikum für Apex Legends zu finden. Es enthält viel von dem, was wir an den Respawn / Infinity Ward Shootern lieben, insbesondere die Charakteranimationen und die hervorragenden Waffen. Dank seines innovativen Ping-Systems können auch schüchterne Spieler Teil eines Drei-Spieler-Teams sein und dabei Spaß haben.

In weiterer Teil des Erfolgsrezepts sind natürlich die stetig wachsende Liste an neuen Helden, sowie die abwechslungsreichen Seasons. Das Battle-Royale Konzept geht hier voll auf und wird hier in einer schönen, modernen Grafik verpackt. Wer auf eSports-Shooter, taktisches Gameplay, einzigartige Charaktere und Battle-Royale steht, der sollte Apex Legends auf jeden Fall mal testen. Denn es ist kostenlos auf allen Systemen spielbar, mit sogenannten "Apex Coins" könnt ihr lediglich kosmetische Gegenstände wie Skins erwerben.


Dusk

Dusk ist einer der bestbewerteten Ego-Shooter aus 2018 und eine Hommage an klassische FPS-Spiele mit deutlichen Einflüssen von Quake, Doom und Half-Life. Falls ihr denkt, dass Ego-Shooter seit Ende der 90er Jahre zu langsam geworden sind, ist dies wahrscheinlich das richtige Spiel für euch. In drei Kampagnen habt ihr Zugriff auf ein lustiges und oft lächerliches Waffenarsenal (zum Beispiel eine Waffe, die explodierende Nietbolzen auf eure Feinde abfeuert).

Dusk ist aber mehr als nur ein nostalgisches Schwelgen und Dusk ist prall gefüllt mit unvergesslichen, abwechslungsreichen Levels und einer wirklich guten Horror-Story. Dusk versucht also nicht die FPS-Spiele aus den 90ern zu imitieren, sondern fängt stattdessen ein, wie sich diese Spiele angefühlt haben und verpackt es in ein moderneres Paket. Denn wirklich heutzutage nochmal die Uralt-Klassiker auspacken, macht trotz Rosaroter-Brille nicht mehr so viel Bock wie damals. Lasst euch von der Pixel-Grafik nicht abschrecken, denn das Gameplay ist erste Sahne.


Destiny 2

Wenn ihr einen der besten, geschmeidigsten und flüssigsten Ego-Shooter mit extrem viel Abwechslung erleben wollt, dann schlagt zu. Hier gibt es locker über 800 Stunden Inhalte zum Verschlingen und niemand hat erwartet, dass Destiny 2 so gut ist wie es ist. 

Destiny 2 lässt das erste Spiel sofort wie eine Art Prototyp aussehen und verbessert sich in jedem Bereich. Zudem entwickelt es sich weiter, nimmt den Kern der MMOFPS-Idee des ersten Spiels und bietet eine ganz neue, reichhaltigere, tiefgängigere und umfassendere Erfahrung. Die Kampagne von Destiny 2 überzeugt und findet jetzt in einer vollständigen Welt voller Menschlichkeit, Charakter, Detail und Geschichte statt. Das allein reicht aus, um dem Spiel einen Platz in unserer Liste zu geben.

Aber das ist nur der Anfang. Mit einem vereinfachten, optimierten Levelsystem, das alle der stark erweiterten Aktivitäten von Destiny 2 durchläuft, wird es hier selten langweilig. Von geschichtsträchtigen Nebenquests über mehrteilige exotische Questreihen, Schatzsuche, Erkundung, bis hin zum taktisch überarbeiteten Crucible PvP - hier gibt es für jeden etwas.


Prey

Bei Prey geht es viel mehr ums Schießen, als bei den meisten seiner Brüder. Arkanes neueres Spiel ist weniger eine Fortsetzung von Prey aus dem Jahr 2006, sondern vielmehr eine Fortsetzung von System Shock aus dem Jahr 1994 und Nachfolgern wie BioShock aus dem Jahr 2007. Die Shock-Spiele sind dafür bekannt, eine starke Immersion zu etablieren und den Spielern die Möglichkeit zu geben, sich auf vielfältige Weise durch das Spiel zu kämpfen. Dies ist bei Prey genauso der Fall, allerdings werdet ihr hier weniger ums Ballern rumkommen und der "Stealth"-Anteil ist geringer. 

Dennoch habt ihr hier eine Reihe von ineinandergreifenden Systemen, die euch bei jeder Gelegenheit Freiheit geben. Prey ist voll von Momenten, die für jeden Spieler einzigartig sind und es ist ein Spiel das glänzt, wenn ihr euch die Zeit, nehmt euren eigenen Weg zu gehen. Die Kulisse, eine Raumstation namens Talos-1, ist eine der besten Spielumgebungen des Genres, die während eures Aufenthalts zu einem zweiten Zuhause wird.

Prey's interessantes Universum, faszinierende Nebenquests und detailliertes Geschichtenerzählen geben euch den Drang zu erkunden. Das beunruhigende Gefühl der Paranoia das entsteht wenn man weiß, dass sich ein Objekt als versteckter Feind herausstellen könnte, gibt selbst den ruhigen Momenten eine spürbare Spannung.


Escape from Tarkov

Escape From Tarkov ist ein Militär-Ego-Shooter, der sich derzeit in der Closed Beta befindet und quasi auf eine Sache reduzieren lässt: Andere Spieler umnieten und ihre Ausrüstung stehlen. Es spielt in einer fiktiven osteuropäischen Stadt voller Konflikte und fühlt sich wie eine Mischung aus ARMA und Borderlands an.

Ihr beginnt euren Ausflug an verschiedenen Orten auf der Karte und sucht nach Waffen sowie Beute die ihr mitnehmen könnt, wenn ihr den Extraktionspunkt findet. Tarkovs wichtigster Kerngedanke ist das Risiko alles zu verlieren, was ihr in ein Match mitbringt. Es ist daher nicht immer eine gute Idee, eure beste Ausrüstung für Missionen mitzunehmen da ihr alles dauerhaft verliert, wenn euch jemand abknallt und alles stiehlt. Vor dem Beitritt zu einer Partie können sich Spieler trotzdem mit so viel Ausrüstung eindecken, wie sie möchten. Wenn ein anderer Spieler mit eurer Ausrüstung den Extraktionspunkt erreicht, ist sie aber endgültig verloren.

Das gesamte Spiel konzentriert sich also auf eine Abwägung zwischen Risiko und Ertrag, bei dem das Starten eines Spiels mit einer starken Ausrüstung  einen erheblichen Vorteil bietet, ein falscher Schritt jedoch zu einer Katastrophe führen kann. Tarkov ist ein absoluter Hardcore-Shooter der versucht, alle Details der Verwendung einer Schusswaffe zu erfassen. Wenn ihr also vollkommen in die Waffenwelt eintauchen wollt und auf PVP-Leichenplündern steht, dann schaut mal rein. Bisher gibt es das Spiel nur über die offizielle Seite zu kaufen (mit direktem Zugang zur Closed Beta).


Day of Infamy

Day of Infamy überwältigt euch mit Feinden. Sie sind zwar nicht die Schlauesten, aber dafür treffsicher. Zudem tragen sie eine Vielzahl von Waffen (einschließlich Flammenwerfern) und werden nicht aufhören euch zu jagen. Außerdem fordern sie Luftangriffe gegen euch an - es sei denn, ihr könnt die feindlichen funkenden Kommandeure rechtzeitig ausschalten.

Day of Infamy ist ein klassenbasierter Shooter. Da es sich jedoch um ein relativ realistisches Spiel handelt, dienen die meisten Klassen nur dazu, den Zugang zu bestimmten Waffenklassen zu beschränken. Hier gibt es keine Sanitäter oder Fallschirm-Truppen. Es ist ein Wer-Zuerst-Kommt-Mahlt-Zuerst-System, aber es funktioniert gut. Jede Klasse verfügt über leicht anpassbare Waffen und eine zusätzliche Fähigkeit / Spezialisierung: Zum Beispiel haben Schützen mehr Ausdauer, was wichtig ist, um auf der Karte herumzulaufen. Der Funker ermöglicht eine schnellere Erfassung von Punkten auf dem Schlachtfeld, hat aber auch Synergien mit dem Offizier. Der Offizier - einer pro Team - kann nicht nur Befehle erteilen und hat Zugriff auf Maschinengewehre, sondern kann auch Artillerie-Beschuss anfordern.

Day of Infamy ist ein kniffliger Test für eure Treffsicherheit (Achtung: Friendly-Fire!) und Teamwork, der in Bezug auf Waffenhandling und Kartenlayout ziemlich ähnlich wie Red Orchestra oder Rising Storm 2 ist. Wenn ihr auf WW2-Shooter mit Multiplayer steht, dann ist das euer FPS.


Killing Floor 2

Tripwire ist einer der besten Entwickler wenn es darum geht, coole und überzeugende Waffen (eine Vielzahl davon!), sowie grausame Feinde zu entwerfen. Der Coop-Shooter bietet jede Menge Splatter-Effekte und wird hauptsächlich im Überlebensmodus gespielt. Und das mit einem einfachen Regelsatz: Zunehmend herausfordernde Monsterwellen werden auf eine Gruppe von Spielern losgelassen (normalerweise sechs oder weniger Spieler, obwohl benutzerdefinierte Server 50 oder mehr Spieler haben können). Zwischen den Wellen können die Spieler ihr Geld für Rüstungen, Munition und Waffen ausgeben.

Es macht riesigen Spaß sich Rücken an Rücken zu gruppieren, zu heilen und zu versuchen, allerlei Kreaturen abzuknallen. Aber es macht auch in chaotischen Momenten Spaß, wenn ein riesiger Fleischhund das Team zerstreut, oder dich ein gesichtsloser Dämon von hinten packt und du herumwirbelst, um ihm mit deiner Wumme den Kopf wegzublasen. Seid vorgewarnt: Es wird sehr hektisch im Multiplayer, aber das Spiel macht echt richtig Bock mit Freunden. Die ausgefallenen, von Spielern erstellten Karten bieten viel Abwechslung, und neuartige wöchentliche Ereignisse bringen euch immer wieder zurück.


Call of Duty 4: Modern Warfare

Seien wir mal ehrlich: Es gibt keinen Zweifel daran, dass Call of Duty 4: Modern Warfare das Highlight der Serie ist. Eine Offenbarung bei der Veröffentlichung und jetzt ein unbestreitbarer Klassiker. Quasi die Messlatte, der jeder neue Titel der Reihe gerecht werden muss. Der revolutionäre Mehrspielermodus, insbesondere auf Konsolen, ist der Hauptgrund dafür. Eine verführerische Mischung aus zwanghaftem Farmen von XP um im Rang zu steigen, brillantes Kartendesign und geniales Gameplay begeistert die Spieler bis heute.

Und dann gibt es noch die unvergleichliche Kampagne. Es ist die beste Kriegsgeschichte, die die Serie je erzählt hat. Die Remastered-Version von 2016 verbessert das Ganze noch und verpasst dem Spiel ein grafisches Update, das den Titel genauso knackig macht wie seinen Bruder Infinite Warfare. Wenn ihr überhaupt mal an Call Of Duty gedacht habt, dann testet definitiv Modern Warfare.


Overwatch 

Overwatch gehört in jede Ego-Shooter Bestenliste. Das Spiel vereint tolle Charaktere mit knackigem Gameplay, puren taktischen Spaß mit skillbasiertem "Try-Harden". Als teambasierter 6-gegen-6-Multiplayer-Shooter wird Overwatch nicht durch das Verringern der Skill-Obergrenze einer breiten Masse an Spielern zugänglich gemacht, sondern durch das Erweitern der Definition von "Skill".

Denn das Teammitglied mit dem perfekten Aiming ist nicht wertvoller als die Person mit der besten taktischen Entscheidungsfähigkeit. Zu wissen, wann man Fähigkeiten einsetzt, einen Teamfight startet oder die jeweilge Karte perfekt kennt - dies sind alles "Skills" die genauso wertvoll sind in Overwatch. Deshalb spricht es mit seinen unterschiedlichen MOBA-artigen Charakteren auch so viele Spieler an - jeder kann seinen Spielstil finden.

Ausgehend von den Grundlagen eines klassenbasierten Multiplayer-Shooters schleifte Blizzard jede kleine raue Kante ab, die von Spielen wie Team Fortress 2 übrig geblieben war. In Zukunft soll das Spiel durch mehr PVE-Inhalte erweitert werden, außerdem halten neu entwickelte Helden das Spiel dauerhaft frisch und eine große eSports-Szene inspiriert die Community. Egal auf welcher Plattform - Overwatch macht immer Spaß.


Titanfall 2

Verdammt brillant, das ist der Science-Fiction-Shooter Titanfall 2. Wenn man bedenkt woher der Titanfall-Entwickler Respawn Entertainment kam, macht der Erfolg des Spiels Sinn. Das Studio wurde von den Machern von Call of Duty gegründet und von einigen der geschicktesten Entwickler des Ego-Shooter-Genres zum Leben erweckt. Titanfall 2 erweitert das Multiplayer-Konzept des ersten Teils und fügt eine unglaublich kreative Einzelspieler-Kampagne hinzu.

In der Kampagne übernehmt ihr die Rolle von Jack Cooper, ein Pilot - Spezialsoldaten mit besonderen Fähigkeiten die es euch  ermöglichen, Doppelsprünge zu machen und an Wänden entlang zu rennen (und dabei zu schießen). Dann gibt es natürlich eure Titanen - massive, KI-fähige Mechs, die über eine neuronale Verbindung mit ihren Piloten oder autonom ihren Dienst vollrichten. Mit eurem Titan BT-7274 macht ihr euch auf eine Verschwörung aufzudecken und eine Rebellion zu beenden.

Und dann gibt es noch den Multiplayer-Modus. Standardmäßig startet ihr als Pilot, der mit einer Vielzahl von Ausrüstungsoptionen ausgestattet werden kann. Im Laufe der Zeit erhaltet ihr dann die Möglichkeit, einen Titan auf die Karte zu rufen. Und genau hierbei unterscheidet sich Titanfall 2 von anderen Online-Shootern (abgesehen von dem "an der Wand laufen" und Doppelsprünge).

Die deutlichste Änderung in Titanfall 2 ist die Erweiterung der Fähigkeiten von Piloten und Titanen, welche für mehr Abwechslung sorgen. Jetzt gibt es eine Vielzahl verschiedener Pilotenfähigkeiten, die vom Tarnen bis zum Greifhaken reichen, der an Gebäuden und sogar Titanen befestigt werden kann. Jedes Titanmodell verfügt darüber hinaus über vier Spezialisierungen. Das schnelle und flüssige Gameplay, sowie die einzigartigen Mechaniken machen Titanfall 2 zu einem besonderen Ego-Shooter, der vor allem Sci-Fi-Fans gefallen wird.


Battlefield 1

Battlefield 1 ist ein Ego-Shooter, der zu Zeiten des ersten Weltkriegs spielt. Dieser Teil hat alle bekannten Battlefield-Modi, die wir lieben gelernt haben, einschließlich Eroberung, Ansturm und Herrschaft. Aber dieser Teil fügt den beeindruckenden "Operations-Modus" hinzu, der die Reihe zu neuen Höhen führt.

Dieses Spiel funktioniert als Multiplayer-Shooter so gut, weil es so ausgewogen ist - es gibt keine Klasse, Waffe oder Taktik, die einen unfairen Vorteil gegenüber anderen bietet. Die Waffen des Ersten Weltkriegs sind von Natur aus nicht wirklich präzise und machen dies durch rohe Gewalt und Effektivität im Nahkampf wieder wett, sodass die Chancen online wirklich ausgeglichen sind. Die Karten sind auch brillant und ändern sich ständig, wenn Mörserkrater und zerstörte Fahrzeuge die Landschaft zieren. Auch der Einzelspieler-Modus ist ziemlich unterhaltsam, da die emotionalen Kriegsgeschichten einen Überblick über die verschiedenen Fronten des Ersten Weltkriegs geben. Insgesamt ist es ein immenses Paket, was ihr hier bekommt.

Battlefield 1 beweist, dass man manchmal einen Schritt zurück gehen muss, um etwas vorwärts zu kommen. Dies ist eine der besten Online-Erfahrungen, die ihr machen könnt - schnell, chaotisch, abwechslungsreich und dennoch äußerst ausgewogen und stabil spielbar.


PlayerUnknown's Battlegrounds

Das Format von PUBG ist so einfach zu verstehen, dass es keine Überraschung ist, dass es schon im Early Access millionenfach verkauft wurde. Die Spieler landen auf einer 8 x 8 km großen Insel und suchen in einem groß angelegten Battle Royale nach Waffen, Werkzeugen und anderen Gegenständen. Da die sichere Zone der Karte im Laufe des Spiels immer kleiner wird, ist ein Scharmützel mit euren Gegnern unvermeidlich. Selbst bei einer Niederlage macht PUBG einfach Bock, da es immer witzige Situationen gibt, egal ob fehlgeschlagene Schießereien oder komische unfreiwillige Fahrzeugstunts - Albernheit und Ernsthaftigkeit werden hier immer vermischt.

PUBG hat in einem veröffentlichten Update Server mit First-Person-Only hinzugefügt und das Spiel damit zum Besseren verändert. Was bereits davor eine angespannte Stimmung mit Verstecken, Erkunden und Hinterhalten war, wird jetzt noch nervenaufreibender - ohne die Möglichkeit, um die Ecke zu schauen oder mit der Kamera in 3rd-Person eine bessere Perspektive auf die Umgebung zu erhalten.

Wer es einfach gestrickt will, ist hier richtig. Diese wirklich simple Version des Deathmatch im Battle Royale-Stil (der letzte Überlebende gewinnt) verzichtet auf Unnötiges und die hohe Zeitinvestition der meisten Hardcore-Überlebenssimulationen. Und das zugunsten schneller, leicht verdaulicher FPS-Action. Das Ergebnis ist eine straffe, konzentrierte und schnörkellose Erfahrung, die ebenso aufregend wie unvorhersehbar ist und in der keine zwei Spiele jemals gleich sind.


Superhot

Superhot ist ein einzigartiger Shooter, denn die Zeit bewegt sich nur, wenn ihr euch bewegt. Das ist das Alleinstellungsmerkmal von Superhot, einem Ego-Shooter von einem kleinen, unabhängigen Studio aus Polen. Und genau das macht Superhot so berauschend. Gefangen in einer Reihe minimalistischer Darstellungen von Bürogebäuden, Aufzügen und Restaurants durchsucht ihr Räume nach Pistolen und improvisierten Waffen, um Wellen von roten kristallartigen Feinden zu besiegen - aber solange ihr still steht, habt ihr genügend Zeit um euren nächsten Schritt zu planen.

Dies verwandelt ein typisch hektisches Genre in ein weitaus taktischeres Unterfangen, das sich um das improvisierte Chaos einer stilisierten, filmischen Action-Szene dreht. Ein Feind feuert seine Waffe ab und ihr weicht den entgegenkommenden Kugeln aus und beobachtet, wie die roten Linien an euch vorbeiziehen. Dann nehmt ihr einen rumliegenden Aschenbecher, werft ihn an seinen Kopf und tretet einen Schritt vor, damit die Zeit es ihm ermöglicht, durch die Luft zu fliegen. Ihr schnappt euch seine Waffe, während sie aus seinen Händen fliegt, und schießt ihm in den Bauch. Sein Körper explodiert in tausend herrliche Stücke. Aber dann kommt ein anderer Gegner um die Ecke und zieht euch einen Knüppel über den Schädel.

Superhot macht enorm viel Spaß und es ist motivierend, die ineinandergreifenden Teile jedes Levels zu entdecken. Wenn ihr einen Shooter spielen wollt, bei dem ihr euch wie in der Matrix fühlt, dann schaut hier mal rein. Übrigens auch in VR richtig genial.


Tom Clancy’s Rainbow Six Siege

Rainbow Six Siege hat sich klammheimlich zu einem der besten Multiplayer-Shooter entwickelt und kombiniert die Intensität und Wiederspielwert von Counter-Strike mit den einzigartigen Fähigkeiten sowie der Persönlichkeit von Overwatch (wenn auch mit einer ernsteren Besetzung). Das Genialste des Spiels ist, dass ihr eure Umgebung selbst "formen" könnt: Wände, Böden und Decken können durchschossen und letztendlich zerstört werden. Ihr müsst also sorgfältig überlegen, welche Flanken abgedeckt und welche Wände verstärkt werden sollen, damit sie nicht jemand wegsprengt.

Ihr und eure Teamkollegen wählen aus einer Vielzahl hochqualifizierter Spezialsten aus, von denen jeder seine eigenen Stärken hat. Somit lassen sich interessante Teamzusammenstellungen bilden, zumal sich die jeweiligen "Klassen" gegenseitig ergänzen können. Dennoch spielt eure Neigung zum Schleichen und das Zielvermögen mit eurer Waffe die größte Rolle. Jede Runde wird zu einem taktischen, unglaublich angespannten Katz-und-Maus-Spiel.

Am besten ist Rainbow Six Siege für alle, die Online-Shooter mögen und lieber sorgfältige Planung und koordinierte Teamarbeit haben, als dumpfe Action. Jedenfalls zählt dieser Rainbow Six Titel ohne Zweifel zu den besten Ego-Shootern.


Far Cry 4

Im Wesentlichen geht es bei Far Cry 4 in den Himalaya. Far Cry 4 tauscht das sonnige, nicht ganz so perfekte Touristenziel Rook Island gegen das schwindelerregende Kyrat aus und verleiht einer bereits soliden Grundlage noch mehr mörderisch gute Erkundung und tödlichen Schnickschnack. Noch mehr Flora und Fauna kann gepflückt und gehäutet werden, und ganze Ökosysteme warten nur darauf, zerstört zu werden, wenn auf eurer Reise seid.

Die Geschichte von Protagonist Ajay Ghale ist fast nebensächlich in Far Crys einschüchternd großer, offener Welt. Es gibt unglaublich viel zu entdecken und ihr könnt euch sowohl mit Stealth-Taktiken, als auch mit purer Action durchboxen. Egal, ob ihr eine Drohne über ein feindliches Lager schweben lasst und alle Feinde einzeln markiert, bevor ihr sie einzeln mit brutalen Nahkampf-Attacken ausschaltet. Oder ihr schießt einen Tiger aus sicherer Entfernung aus seinem Käfig um zuzusehen, wie er eure Feinde in Stücke reißt. Es liegt ganz bei euch. Wie auch immer ihr Far Cry 4 spielt, das Spiel ist ein berauschender Cocktail aus Tod und Zerstörung. Perfekter Ego-Shooter für Einzelspieler-Freunde.


Wolfenstein: The New Order

Wolfenstein: The New Order weiß einfach, worauf es bei einem Shooter ankommt. Es versteht, warum das Genre wichtig ist und wie lebendig es ist, sowohl intellektuell als auch auf einer reinen, instinktiven Ebene. Wolfenstein weiß, dass die Seele von Ego-Shootern dort lebt, wo lächerlich leistungsstarke Waffen auf Geschwindigkeit, Wildheit und taktische Intelligenz treffen. Und so stattet es euch mit einigen der größten und spaßigsten Waffen in der Geschichte des Genres auf, zeigt euch einen Feind, der zweifellos eine Bestrafung verdient, und lässt euch darauf los. Und das Spiel macht genau das extrem gut.

Das Gameplay geht nach dem Prinzip hohes Risiko mit großer Belohnung. Deckung hilft zwar, aber Stillstand ist Selbstmord. Es gibt die Möglichkeit für unbegrenztes "Unsichtbarsein". Aber weniger um vorbei zu schleichen, sondern eher um strategisch die richtigen Bedingungen für den Sieg zu erkunden und festzulegen - bevor ihr die Hölle entfesselt. Und dann gibt es noch die Geschichte und detailreiche Welt die es schafft, die Comic-Action mit echter Menschlichkeit zu erfüllen und dem Ganzen einen Sinn zu geben - damit ihr niemals vergesst, warum ihr diese Faschisten an die Wand nagelt.


Arma 3

In Arma 3 geht es um Skalierung und Detail zusammen: Es ist nicht nur eine Momentaufnahme einer Schlacht, es ist das große Ganze. Es ist das realistische Nachladen, die Hubschrauber, für deren Kontrolle fast echte Hubschrauberpiloten erforderlich sind, und der Schaden, den ihr durch einen feindlichen Schuss erleidet. Kein anderer Ego-Shooter bietet eine Simulation auf diesem Niveau mit so hoher Qualität.

Arma 3 repräsentiert aber auch eine ästhetische Überarbeitung der Serie. Unglaubliche dynamische Lichteffekte, ein neues Wolkensystem, echte Fahrzeugphysik, 3D-Waffenoptik, Ragdoll-Physikengine, deutlich verbessertes Waffenaudio und andere Details wurden in Arma 3 ordentlich aufpoliert.

Doch bedenkt: Die Komplexität von Arma III ist ein zweischneidiges Schwert. Es dauert lange bis man alle Mechaniken versteht, aber sobald man damit vertraut ist, kann man sich auf einen taktischen Kampf einlassen, der anderswo einfach nicht geboten wird.

Entwickler Bohemia hat Arma 3 zudem mit der hervorragenden Apex-Erweiterung ausgebaut die Tanoa hinzufügt, eine 100 Quadratkilometer weite wunderschöne tropische Landschaft zum Erkunden. An einer Stelle könnt ihr in Arma 3 sogar Go-Kart fahren. Wie kann man das Spiel nicht mögen bitte?


Metro: Last Light

Metro: Last Light ist ein Stealth-Shooter, der großartiges Gameplay mit Horror und übernatürlichen Elementen kombiniert. Das Spiel schafft es, eine ganz eigene Stimmung zu schaffen. Sein Retro-Apokalypse-Stil ist eine grobkörnigere, dunklere Version von Fallout: Russische Überlebende eines Atomkrieges versuchen hier in Untergrundtunnelsystemen zu überleben.

Diese Szenerie lässt eine Reihe von erfinderischen und lustigen Waffen wie Druckluftgewehre und selbstgebaute Maschinengewehre zu. Da de Kampf an sich ziemlich knifflig könnt ihr erwarten dafür belohnt zu werden, wenn ihr strategisch vorgeht und eine kluge Waffenauswahl an den Tag legt. Auch der Schleichaspekt ist hier richtig gut umgesetzt: Wenn ihr mit schallgedämpften Waffen herumschleicht und Glühbirnen ausknipst, damit ihr im Dunkeln jagen könnt, dann kommt echt Stimmung auf. Außerdem warten auf euch furchteinflößende Gegner, mit einer Mischung aus mutierten Monstern und geisterhaften Schemen.

Metro: Last Light gilt als einer der besten Teile der Reihe. Wenn ihr einen sehr atmosphärischen Einzelspieler-Shooter sucht, der eine Mischung aus Call of Duty und Silent Hill ist, dann seid ihr hier richtig.


Bioshock Infinite

Ja, wir wissen es auch - das erste Bioshock ist ein besseres Spiel. Aber dies ist die Liste der besten Ego-Shooter und was auch immer ihr von der Fortsetzung haltet - Tatsache ist, dass Bioshock Infinite einfach ein besserer reiner Shooter ist, als jeder seiner Vorgänger. Die Vorgänger hatten vielleicht Waffen und eine First-Person-Sicht, aber das Schießen an sich war nie ihr Fokus. Es waren eher immersive, storyfokussierte Rollenspiele mit Schrotflinten.

Bei Infinite bekommt ihr aber das volle Paket. Ja, nicht mehr so cool und düster wie im ersten Bioshock, aber dennoch. Man entschied sich hier für einen direkteren, actionorientierteren Ansatz und verpflichtete sich, das gesamte Spektrum der Bioshock-Kräfte und des Ballerns abzudecken - mit dem Ziel eine intensivere Kampferfahrung zu bekommen. An dem Punkt, an dem ihr alle Vigors habt, spielt ihr eines der flexibelsten, vielseitigsten und abwechslungsreichsten FPS-Spiele. Wenn ihr kreativ seid und die oft weitläufigen, mehrstöckigen Arenen von Infinite clever nutzt werdet ihr oft das Gefühl haben, eine Mischung aus Shooter und Echtzeitstrategie zu spielen. Langweilig wird euch hier garantiert nicht und die Möglichkeiten sind unbegrenzt.

Wenn ihr also in Shootern gerne mal rumexperimentiert anstatt Schema F zu folgen und das Ganze noch mit einer umwerfenden Geschichte verbinden möchtet, dann ist Bioshock Infinite was für euch. Schaut euch dennoch auch die anderen Teile der Reihe an, die sind Kult.


PlanetSide 2

Sony Online (jetzt Daybreak) hat mit PlanetSide 2 eine multikontinentale Welt aufgebaut, in der Tausende von Spielern mit drei Fraktionen in der Luft, am Boden und in Stützpunkten kämpfen können - und das Ganze auch noch kostenlos veröffentlicht. Ein ambitioniertes Projekt, vor allem wenn man alle Features bringen will, die große Multiplayer-Shooter erst richtig gut macht. PlanetSide 2 ist eigentlich ein MMO, aber das Ballern steht hier im Vordergrund: Hektische Feuergefechte die auf realer Physik basieren, sowie Fahrzeugkämpfe, die Sekundenbruchteilreaktionen erfordern. Nur wenige Spiele haben die beiden Konzepte gut kombiniert.

Eure ersten Stunden in Planetside2 lassen euch darüber staunen, was auf dem PC so möglich ist. Wie viele Panzer sind das da auf dem Bildschirm? Wie geht der Server mit einem Dutzend Feuergefechten auf sechs verschiedenen Basen um? Wie können die Partikeleffekte so gut aussehen?

Am Beeindruckendsten ist die Art und Weise, wie einzelne Heldentaten neben den massiven, endlosen Territorialschlachten in Canyons, Schnee und Savanne so locker nebeneinander existieren können. Das Ausmaß der Schlachten von PlanetSide 2 ist oft atemberaubend: Panzer ballern auf Stützpunkte, Flugzeuge lassen den Himmel brennen und Hunderte von Spielern füllen die Szene noch mit tödlichem Waffenfeuer.

Mit vielseitigen Klassen, tiefgängigen Systemen und verschiedenen Arten von Luft- und Bodenfahrzeugen gibt allerlei Abwechslung. PlanetSide 2 ist einer der besten Online-Shooter, die ihr spielen könnt.


Counter-Strike: Global Offensive

Seit seinem Debüt als expansiver Half-Life-Mod hat sich die Counter-Strike-Reihe stets an der Spitze der skillbasierten eSports-Shooter behauptet. Und obwohl CS: GO jetzt der Standard ist, das "CTs gegen Terroristen" FPS auf dem PC zu spielen, begann es ursprünglich als modernisierter Port für Konsolen.

Wie beim klassischen CS dreht sich auch bei CS: GO alles um Spannung: Während der Runden gibt es keine Respawns. Wenn ihr also sterbt, könnt ihr nur noch zuschauen und hoffen, dass euer Team die Bombe legt / entschärft, oder die Geiseln erfolgreich rettet / bewacht. Jede Karte ist sorgfältig ausgearbeitet um unzählige Taktiken zu ermöglichen, die ein unterschiedliches Maß an Geschick erfordern, und die liebevoll modellierten Waffen in eurem umfangreichen Arsenal haben alle ihre Eigenheiten, die nur durch Erfahrung erlernt werden können.

Die "Skillgrenze" von CS:GO liegt praktisch in der Stratosphäre - euer Aiming wird nie perfekt sein und auch eure Taktik sowie das Teamwork lässt sich stetig verbessern. Denn es wird gleichermaßen Wert auf kooperative Teamarbeit und heldenhafte Einzelmomente gelegt, in denen ihr euer Team "carried". Wer also gerne kompetitive Online-Shooter zockt und seine Reflexe, den Verstand und Scharfschützenfähigkeit testen will, der wird hier glücklich. Alle mit zerbrechlichen Egos sollten sich aber einen anderen Ego-Shooter suchen.


Borderlands 2

Wie soll man Borderlands 2 am Besten beschreiben? Man könnte sagen, es sind die Grundprinzipien des ersten Teils, die in eine makellosere, witzigere Hülle verpackt wurden. Oder man könnte es als ein World of Warcraft Ego-Shooter bezeichnen. Mit seiner starken Betonung auf Beute, Beute und mehr Beute ertränkt Borderlands 2 den Spieler förmlich in einem Meer von Waffen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Werten (einschließlich einer Waffe, die Schwerter schießt). Natürlich mit Farbcodes für die Seltenheit.

Die farbenfrohe Besetzung von Charakteren löst sich von den traditionellen Archetypen "Krieger, Zauberer, Schurke", und jeder Held ist für sich unvergesslich. Sicher, es spielt sich etwas mühselig, wenn man keine Freunde fürs Koop hat, aber schlussendlich ist diese Fortsetzung immer noch der Höhepunkt der Borderlands-Reihe.

Borderlands 2 ist am besten für diejenigen die möchten, dass ihre FPS-Spiele genauso lustig wie gewalttätig sind - besonders wenn ihr nicht an eurem Waffenarsenal hängt, da es immer direkt was Stärkeres um die Ecke gibt.


The Darkness 2

The Darkness 2 ist eine Liebesgeschichte. Eine wundervolle, berührende Geschichte eines ehemaligen Gangsters der versucht, mit dem Verlust seiner Freundin fertig zu werden. Und all das während er seine Feinde mit einer Kombination aus klobigen automatischen Waffen und dämonischen Tentakelkräften ermordet. Oft beides gleichzeitig.

Wie viele andere Spiele lassen euch zum Beispiel einen Schurken an seinen Füßen packen und ihn mit einer Schrotflinte wegpusten? Oder ihn mit euren Tentakeln in zwei Hälften zerreißen? Oder ihr schiebt ihm einen eurer Fangarme in den Allerwertesten und...wir beschreiben das hier lieber nicht. Jedenfalls sieht man sowas nicht oft.

Aber ja, The Darkness 2 ist im Herzen eine Liebesgeschichte. Und es ist immer noch auf dem PC spielbar (das Spiel kam damals für die PS3 und Xbox 360 raus) sodass ihr die Chance habt, einen der kreativsten, berührendsten und absolut kranken Shooter zu spielen, der jemals gemacht wurde.

Wenn ihr einen starken Magen habt, heftige Gewalt abkönnt und kreative Wege sucht um euch eurer Feinde zu entledigen, dann schaut rein. Obwohl die Geschichte sehr schön ist, macht es einfach einen Heidenspaß, eure Widersacher mit euren Tentakelkräften plattzumachen.


Bulletstorm

Noch nie hat sich ein so intelligentes Spiel so sehr bemüht, wie ein Idiot auszusehen - und war dabei so urkomisch. Bulletstorm ist an der Oberfläche frech, kommt mit einer "interessiert-mich-einen-Dreck" Einstellung daher und haut euch die herrlichsten kreativen Fluchereien um die Ohren. Darunter findet man aber eines der tiefgängigsten, detailliertesten und breitest verzweigten Shooter-Systeme, die jemals entwickelt wurden.

Hauptsächlich sind es die Skillshots, die dafür sorgen. Eine riesige, miteinander verbundene Liste an Tötungsmethoden, die wirklich alles abdeckt - einem Feind in die Eier schießen oder ihr fangt ihn mit einem Lasso und tretet ihn dann in eine fleischfressende Pflanze. Diese "Methoden" lassen sich nahezu endlos kombinieren, um herrlich brutale Frags zu erzielen. Extravagante Kills bedeuten mehr Punkte und mehr Punkte bedeuten mehr Munition zum Ballern. Vor allem aber ist alles eine unglaublich spaßige, unaufhörlich motivierende und kreative Herausforderung an sich.

Du weißt wirklich nicht, wie viel Spaß ein Shooter machen kann, bis du einen Feind in die Luft gepeitscht, ihn in den Hintern geschossen und dann auf die nächsten Stacheln katapultiert hast. Wenn ihr also mal nach einem Shooter der etwas anderen Art sucht, dann könnte euch Bulletstorm gefallen, egal ob Single- oder Multiplayer.


S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat

Call of Pripyat ist der zweite Titel nach Shadow of Chernobyl und findet nach den Ereignissen des ersten statt. Das Spiel spielt in der Zone, einem Landstrich rund um das Kernkraftwerk Tschernobyl, in dem alles Leben korrumpiert und in schreckliche und tödliche Formen verwandelt wurde. 

Das Erfrischendste an Stalker Pripyat ist, wie viel Vertrauen es euch entgegenbringt, um seine brutale Situation selbst herauszufinden. In "The Zone" braucht es nicht viel, um dich zu töten. Bevölkert mit Zombies, die Waffen tragen, unsichtbaren humanoiden Cthulhus und schrecklichen Fallen. Gefährliche Fallen, die Feuer aus dem Boden spritzen und verheerende Stürme auslösen. Hin und wieder gibt es auch Explosionen die alles auslöschen, das keinen Schutz sucht.

Es ist ein Spiel, bei dem es nur wenig Händchenhalten gibt. Jedes Mal wenn ihr überlebt fühlt sich also richtig gut an. Die Kompromisse zwischen Realismus und Spielbarkeit sind klug, dazu kommen hervorragende Ballistiksimulationen für intensive Feuergefechte.

Das ursprüngliche "Schatten von Tschernobyl" war in vielerlei Hinsicht ein unglaubliches Spiel und bot den Spielern die Möglichkeit, eine außergewöhnlich realistische, strahlungsverseuchte Umgebung zu erkunden, die voller Horror und Unterhaltung ist. Es fehlte jedoch auch in einigen Bereichen, welche aber mit Call of Pripyat definitiv aufpoliert wurden.


Halo: Reach

Halo Reach ist eine vorgefertigte Tragödie. Wir wissen bereits, dass der Covenant den Planeten Reach und den UNSC-Außenposten dort verwüstet. Wir wissen, dass der verzweifelte Kampf ums Überleben direkt zu den vielen Missgeschicken des Master Chief führt. Bevor das Spinoff der Xbox-Reihe herauskam war auch bekannt, dass dies das letzte Halo von Bungie Studios sein würde.

All diese Dinge zu wissen bevor man diesen exzellenten Shooter spielt ist keine Vorbereitung darauf, wie genial es in der Praxis tatsächlich ist. Obwohl Halo Reach nicht die gleiche leistungsstarke Multiplayer-Community wie Halo 3 hervorbringen konnte, hat es die Kampagne perfektioniert. Halo Reach tauscht die experimentelle Struktur von ODST gegen das Design der ursprünglichen Trilogie und ist der beste Ausdruck von Bungies Talent für die Erstellung komplizierter Ego-Shooter. 

Jedes neue Level fühlt sich in Reach dynamisch an und fordert euch auf, euch an sich schnell ändernde Umstände anzupassen. Das Ganze bleibt aber stets spannend und Langeweile kommt hier nicht auf - obwohl sie sich unweigerlich in die Abenteuer des Master Chief eingeschlichen hat. Für alle SciFi-Shooter Fans, die die perfekte Kampagne für Einzelspieler oder Koop wollen. Spielbar auf eurer Xbox-One oder via Steam.


Left 4 Dead 2

Schon beinahe ein Klassiker unter den Ego-Shootern und definitiv einer der spaßigsten Koop-Shooter. Valves Zombie-Spiel bestraft diejenigen, die die Hilfe ihrer Kameraden nicht wollen. Denn hier gibt es keine Helden, sondern ihr müsst im Team zusammen arbeiten, um die Zombiehölle zu überleben. Ihr müsst euch zusammen durch die Karten kämpfen und bei eurem Team bleiben, ansonsten bleibt ihr zurück und sterbt womöglich. Wenn du versuchst alleine voran zu kommen, wirst du definitiv ein blutiges Ende finden.

Was Zombies an Stärke fehlt, machen sie in Zahlen wieder wett, aber spezielle Infizierte sorgen dafür, dass ihr dauerhaft auf Zack sein müsst - denn nur ein einziger übersehener Smoker-Zombie kann euer gesamtes Sechser-Team ausräuchern. Der Versus-Modus dreht den Spieß um, indem ihr als "Spezialinfizierte" (Super-Zombies mit speziellen Fähigkeiten) spielt und die Fluchtbemühungen der Überlebenden stört. Left 4 Dead 2 ist ein umwerfend einfaches Konzept, das perfekt umgesetzt wurde. Perfekt für alle, die Koop-Survival-Shooter mögen.


Crysis 

Auch Crysis hat mittlerweile schon Kultstatus unter den Ego-Shootern, da es früher (oder immer noch) oft als Grafik-Benchmark herangezogen wurde. Crytek machte diesen Shooter technisch so anspruchsvoll, dass es sich viele PC-Spieler zur Mission machten, das Spiel auf ihrem Rechner in passablen Einstellungen zum Laufen zu bringen. 

Crysis ist eines der schönsten Spiele, die wir je gesehen haben. Aber auch darüber hinaus ist es ein ziemlich fantastischer Shooter. Solide Waffen, intelligente Feinde und ziemlich offene Level-Designs mischen sich mit coolen Nano-Anzug-Kräften. Dazu kommt schnelles, gut gestaltetes Gameplay mit genügend Optionen, damit ihr euren eigenen Angriffsstil finden könnt. Crytek zeigt Liebe zum Detail und wenn man alle Teile betrachtet, ist Crysis einfach bemerkenswert.

Dies ist ein Spiel, das sowohl in Bezug auf die Technologie als auch in Bezug auf das Gameplay Maßstäbe gesetzt hat. Crysis erhöht die Erwartungen, denen jeder zukünftige Shooter folgen muss, egal ob Grafik, Interaktivität, Immersion, KI oder Gameplay. Mittlerweile gibt es die gesamte Crysis-Trilogie schon für wenig Geld in einem Paket zu kaufen, ergo kann man hier zugreifen.


Team Fortress 2

Es startete mit sechs Karten, vier Spieltypen und 26 Waffen, die auf neun Klassen verteilt waren. 358 Patches später würde Team Fortress 2 sein früheres Selbst im Spiegel nicht erkennen. Die offizielle Kartenliste ist auf Dutzende angewachsen und stützt sich auf endlose Community-Talente.

Auf wundersame Weise ist es ein Shooter geblieben, der sowohl kompetitiv oder im Casual-Modus nebenbei gedaddelt werden kann - und das mit gleicher Motivation. Egal ob in Online-Ligen, im LAN mit einem Clan, bei einem Bier oder kooperativ im Mann-gegen-Maschine-Modus. Es ist eine unglaubliche Leistung für einen Shooter, so umfassend und vielseitig zu sein und über Jahre hinweg relevant zu bleiben.

Gemessen an der perfekten Balance zwischen Einsteigerfreundlichkeit und Skillpotenzial, Langlebigkeit, erfinderischen Mechaniken, dem visuellen Design und der absurden Menge an Inhalten empfehlen wir TF2 vor jedem anderen Shooter. Es hat eine reichhaltige, überraschende Geschichte und wir gehen davon aus, dass es noch lange gezockt wird.


F.E.A.R.

Die übernatürlichen Begegnungen von F.E.A.R. sind ein krasser Kontrast zu den Schießereien. In einem Moment bist du ein SWAT-Superman, im nächsten Korridor pinkelst du in die Hose, weil ein achtjähriger Geist in deinem Flur lauert. Dieses Wechselbad der Gefühle macht FEAR aber gerade so gut - fast schon Kunststück für Spiele, die versuchen Action und Horror zu verbinden.

Das Gruseln, das alles durchdringt, passt perfekt zum herausragenden Waffendesign von F.E.A.R., der cleveren Wegfindung der Feinde und den schwach beleuchteten Büros. F.E.A.R ist einer der wenigen Shooter, der gruseligen Horror mit kinetischer und viszeraler Action kombiniert und das Genre auf ein völlig neues Maß an Intensität hebt.

Man kommt nicht um das Gefühl herum, dass dies der spirituelle Nachfolger des ursprünglichen Half-Life ist, weil es so offensichtlich von diesem klassischen Spiel inspiriert ist. In der Tat erinnern einige der Orte und Feinde stark an die in Half-Life. Falls ihr diesen Klassiker noch nicht gespielt habt, solltet ihr das nachholen.


Half-Life 2

Wer Half Life 2 nicht kennt und sich Gamer nennt, dem ist nicht mehr zu helfen. Klar, das Spiel hat einige Jahre auf dem Buckel, aber ist auch heute immer noch genial. Half-Life 2 ist ein sehr beeindruckender und fesselnder Shooter und eine Fortsetzung eines der besten PC-Spiele aller Zeiten. Es ist kaum zu glauben, dass Valve vor Half-Life 2 wirklich nur ein Spiel gemacht hat.

Es fühlt sich banal an, die vielen individuellen Fortschritte von Half-Life 2 (physikbasierte Waffen, hochintelligente Feinde, nennenswerte Charaktere etc.) zu loben, denn so ziemlich jedes Videospiel hat seitdem versucht, das Gleiche zu tun. Vergleicht einfach beliebte Spiele vor Half-Life 2 und nach Half-Life 2 und der Einfluss wird sofort deutlich. Während sich viele ältere Spiele heutzutage eher mühsam spielen, hält sich Half-Life 2 weiterhin bemerkenswert gut. Es macht heute noch genauso viel Spaß, ein explosives Fass in einen Raum voller Gegner zu werfen, wie in 2004. Probiert es wirklich mal aus. Einzelspieler-Fans kommen hier voll auf ihre Kosten.


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