Wir sind unabhängig und unsere Tests finanzieren sich über Affiliate-Links zu externen Shops. Kauft ihr ein Produkt über diese markierten Links (*), erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr erfahren.

Beste M2 SSD: Die Top NVME SSDS im Vergleich

Jetzt da die neueste Konsolen-Generation mit M.2 NVME SSDs ausgestattet ist könnte es auch für uns PC-Gamer mal Sinn machen, über ein Upgrade nachzudenken. Denn die beste M2 SSD kann in eurem Gaming-PC ordentlich für Leistung sorgen, insbesondere bei den Ladezeiten eurer Lieblingsgames.

NVMe-SSDs laufen auf derselben Oberfläche wie eure Grafikkarte und bieten mehr Bandbreite sowie Geschwindigkeit als jede SATA-basierte SSD jemals bieten könnte. Zudem wird der kompakte M.2-Sockel auf vielen modernen Mainboards immer mehr zum Standard, was diesen SSD-Formfaktor auch günstiger macht.

Allerdings gibt es unzählige M.2-SSDs auf dem Markt und den Überblick verliert man bei der Suche nach dem besten Modell schnell. Deshalb haben wir euch in dieser Kaufberatung die aktuelle Auswahl der besten M2 SSDs in einer Rangliste zusammengetragen, damit ihr nicht ewig rumsuchen müsst. Hier findet ihr alles was ihr wissen müsst, um die richtige M.2-SSD zu kaufen. Außerdem gibt es ausführliche Informationen zu den derzeit besten PCI-Express basierten M.2 SSDs.


Rangliste: Die besten M2 SSDs in der Übersicht

1: ADATA XPG SX8200 Pro*

Adatas XPG SX8200 Pro ist eine besten M.2 SSDs auf dem Markt. Leistungstechnisch hält sie mit Samsungs 970 EVO Plus- und PRO-SSDs mit. Dazu kommt erstklassige Energieeffizienz und eine hohe Lebenserwartung. Unser Top-Tipp!

Beste Preisleistung

2: Seagate FireCuda 510*

Die Seagate FireCuda 510 NVMe SSD ist extrem schnell und dazu noch die langlebigste in unserem Vergleichstest. Hinzu kommt eine der besten sequentiellen Lesegeschwindigkeiten auf dem Markt.

Beste 1TB M.2 SSD

3: Samsung 970 EVO Plus*

Die Samsung 970 EVO Plus hat eine der stärksten Schreibleistungen auf dem Markt und kann auch mit hohen Arbeitslasten locker umgehen. Extrem zuverlässig.

Beste 500 GB M2 SSD

4: Western Digital Blue SN550*

Wenn ihr wirklich eine extrem günstige, aber dennoch solide NVME-SSD sucht, dann ist das eure Wahl. Schnell, effizient und geringe Kosten pro GB. Super Einsteigermodell.

Beste günstige M2 SSD

5: Sabrent Rocket*

Ihr wollt maximale PCIe 4.0 Leistung, aber zu einem bezahlbaren Preis? Dann schaut euch dieses Biest an! Langlebig, stylish, 5 Jahre Garantie und gute Effizienz gibts obendrauf.

Schnellste PCIe 4.0 M.2

6: Patriot Viper VPR100*

Bling-Bling RGB und Optik zählt bei euch? Dann schaut euch dieses Teil von Patriot an. Minimal teurer pro GB, aber ansonsten perfekt und mit Top-Kühlung.

Stylishste mit RGB

7: Sabrent Rocket Q*

Wer einfach nur maximalen Speicherplatz braucht, der findet hier eine 8TB-Lösung von Sabrent. Auch Performance und Effizienz können sich sehen lassen.

Beste M.2-SSD für viel Speicherplatz

8: Samsung 970 Pro*

Ihr sucht die leistungsstärkste PCIe Gen3 M.2 NVMe-SSD, kombiniert mit der besten Lebensdauer auf dem Markt? Die 970 Pro ist euer Kandidat. Nur leider extrem teuer.

Beste PCIe 3.0 NVMe M.2 SSD

Obwohl die Preise für NVMe-SSDs gesunken sind, können SATA-SSDs mit großer Kapazität eine großartige Alternative sein, um eure ständig wachsende Steam-Bibliothek zu speichern. Daher geben wir euch in folgendem Artikel noch optionale Empfehlungen für die beste SATA-SSD.


ADATA XPG SX8200 Pro (1TB)

  • Kapazitäten: 256 GB, 512 GB, 1 TB, 2 TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 3.500 MBit / s / 3.000 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 640 TBW
  • NAND-Typ: TLC
  • Controller: Silicon Motion

Die XPG SX8200 Pro ist derzeit unsere absolute Preisleistungsempfehlung, denn dieses Modell bietet euch einfach alles: Leistung, Effizienz, eine hohe Lebenserwartung, gute Kühlung sowie eine tolle Optik. Dementsprechend ist sie für uns eine der besten M.2-SSDs, die ihr derzeit kaufen könnt.

Adatas XPG SX8200 Pro wurde gleichermaßen für Gamer, Overclocker und Content-Produzenten entwickelt. Mit Geschwindigkeiten von bis zu 3,5 / 3 GBit / s Lese- / Schreibdurchsatz und einer Energieeffizienz, die viele andere M2-SSDs übertrifft, bekommt ihr hier ein extrem faires Paket. Adatas Kombination aus dem 64-Layer-Flashspeicher von Micron und dem SM2262-Controller von Silicon Motion sorgen für eine Top-Performance.

In Benchmarks wie SYSmark liefert sie hervorragende Ergebnisse ab und auch beim Gaming erzielt sie schnellere Ladezeiten, als alle anderen Modelle in dieser Preisklasse. Zudem wird laut dem Test von Tomshardware eine durchschnittliche Bandbreite von 765 MB / s erreicht, wodurch sich die SX8200 direkt hinter der doppelt so teuren Samsung 970 Pro einreiht. Nicht umsonst gilt die SX8200 Pro in vielen Tests als "Samsung-Killer".

Hinzu kommt der schwarze XPG-Wärmeverteiler, welcher die XPG Pro auch unter Last kühl hält. Und das Beste ist, dass die Preise der SX8200 Pro mehr als realistisch sind und viele andere Wettbewerber unterbieten.

  • Beste Preisleistung
  • Extrem gute Leistung sowie Energie-Effizienz
  • Schwarzes PCB mit tollem Heatspreader
  • Gutes Softwarepaket
  • Nicht die beste Lebensdauer

Seagate FireCuda 510 (1TB)

  • Kapazitäten: 512 GB, 1 TB, 2 TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 3.450 MBit / s / 3.200 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 1300 TBW
  • NAND-Typ: TLC
  • Controller: Phison

Die Seagate FireCuda 510 ist eine M. 2 SSD, bei der es um Leistung geht und die sich an Gamer richtet. Sie zählt mit ihren 1.300 TBW bei der 1TB-Variante (bis zu 2.600 TBW bei der 2TB-Version) nicht nur zu den beständigsten Modellen auf dem Markt, sondern kann auch mit brachialer Geschwindigkeit überzeugen.

Obwohl eher Gamer angesprochen werden ist die FireCuda 510 jedoch mehr als schnell und langlebig genug, um nahezu jeden zufrieden zu stellen, der eine große Anzahl von Dateien speichern und schnell darauf zugreifen möchte. Tatsächlich ist sie so schnell, dass sie einige der schnellsten Modelle auf dem Markt abhängt oder zumindest Paroli bietet. Eine blitzschnelle Leistung und lange Lebensdauer, gepaart mit angemessenen Kosten pro Gigabyte, machen sie zu einer guten Alternative zur SX8200.

Laut dem Test von PCMag überzeugt die Firecuda vor allem beim sequentiellen Schreiben und liefert einen der höchsten Werte, der jemals erreicht wurde (zumindest für ein PCIe 3.0 Modell). Auch in anderen Benchmarks performte sie sehr zuverlässig, lediglich bei den 4K-Tests in Crystalmark blieb sie etwas zurück.

Seagate hat das thermische Verhalten seiner M2-SSD trotz des Fehlens eines Kühlkörpers sehr gut optimiert. Unter großer Last und ohne guten Luftstrom gibt es trotzdem ein paar Geschwindigkeitseinbußen, welche sich aber in Grenzen halten. Alles in allem bietet euch die Firecuda 510 ein gutes Gesamtpaket mit einem leicht höheren Preis im Vergleich zu unserer Topempfehlung oben.

  • Sehr gute sequentielle Leistung (vor allem Schreiben)
  • Exzellente Lebensdauer
  • Sehr guter Allrounder
  • Unter starker Last leichte Temperaturprobleme
  • Teurer als SX8200 Pro
  • 4K-Geschwindigkeiten könnten besser sein

Samsung 970 EVO Plus (500GB)

  • Kapazitäten: 250 GB, 512 GB, 1 TB, 2 TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 3.500 MBit / s / 3.200 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 300 TBW
  • NAND-Typ: TLC
  • Controller: Samsung Phoenix

Obwohl die 970 Evo Plus denselben Controller wie sein Vorgänger verwendet hat Samsung beschlossen, ihr mit dem neuen 9x-Layer-Flashspeicher ein Upgrade zu spendieren. Durch das Flashupgrade erreicht auch die Leistung der Evo Plus neue Höhen. Dadurch bietet die Samsung 970 EVO Plus die Leistung der beliebten 970 EVO und noch etwas mehr. In vielen Tests (wie zum Beispiel dem von Tweaktown) hat diese M2-SSD durchweg bewiesen, dass sie die stärkste sequentielle Lese- und Schreibleistung auf dem Markt besitzt und auch mit hohen Arbeitslasten umgehen kann. In einigen Tests hat sie sogar Samsungs eigene 970 PRO geschlagen, was angesichts der großen Preisdifferenz ziemlich heftig ist.

Wenn ihr eine kleinere NVME M.2 sucht (obwohl die Evo Plus bis zu einer Kapazität von 2TB geht), dann könnte die 500 GB Version der Samsung 970 Evo Plus interessant für euch sein. Die 970 EVO Plus ist quasi die einzige Flash-basierte NVMe-SSD, die der leistungsstarken 970 Pro unter extremen Schreibbedingungen am nächsten kommt. Aber auch bei geringen Arbeitslasten liefert die Evo Plus eine ordentliche Performance ab, dennoch glänzt sie eher bei komplexeren Aufgaben.

Die 970 EVO Plus hat sicherlich einen (leicht) höheren Preis als die anderen NVMe-SSDs auf dem Markt, aber wenn ihr für intensive Workloads eine höhere Leistung braucht, ist das ein geringer Preisaufschlag.

  • Gute Allround-Performance
  • Blitzschnelle zufällige Lesen/Schreiben-Leistung
  • Top Softwarepaket
  • Stylishes schwarzes PCB
  • Niedrigere TBW als Konkurrenz
  • Teurer pro GB als vergleichbare Modelle
  • Günstigere Modelle teils schneller fürs Gaming (Ladezeiten)

Western Digital Blue SN550 (250GB)

  • Kapazitäten: 250 GB, 512 GB, 1 TB, 2 TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Einseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 2.400 MBit / s / 950 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 160 TBW
  • NAND-Typ: TLC
  • Controller: Western Digital

Mit einem einseitigen Formfaktor ist die SN550 von WD äußerst kompakt und schlank für jedes M.2 2280-Szenario. Mit einem niedrigen durchschnittlichen und gut geregelten maximalen Stromverbrauch lässt sich die WD Blue SN550 auch gut mit einem externen NVMe-Adapter kombinieren, wenn ihr eine Lösung für unterwegs sucht.

Herausstechend ist definitiv der geringe Preis, ergo bietet sich die SN550 perfekt als Einsteigermodell an. Aber auch trotz des niedrigen Preises bietet euch die SN550 eine solide Performance, wenn auch natürlich mit Abstrichen. Dennoch gilt die Blue SN550 von WD als eine der leistungsstärksten kostengünstigen NVMe-SSDs auf dem Markt. Obwohl sie einen kleinen SLC-Schreibcache hat, bleibt die langsamste Leistung akzeptabel, wenn ihr sie mit vielen Schreibvorgängen befeuert.

Obwohl die SN550 in den Tests von StorageReview nur weniger beeindruckende Ergebnisse zeigte (mit Ausnahme der guten sequenziellen Leseleistung), ist der Preis pro GB für ein NVMe-Laufwerk kaum zu schlagen. Darüber hinaus werden diejenigen, die das Laufwerk für den allgemeinen Gebrauch, Gaming und Upgrades von SATA-basierten Systemen verwenden, keinen großen Leistungsunterschied im Vergleich zu High-End-Modellen feststellen.

  • Extrem günstig
  • 5 Jahre Garantie
  • Solide Performance und energieeffizient
  • Geringe Lebensdauer
  • Langsamere Lese- und Schreibgeschwindigkeiten
  • Kleiner SLC-Cache

Sabrent Rocket (1TB)

  • Kapazitäten: 512 GB, 1 TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 4.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 5000 MBit / s / 4.400 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 3600 TBW
  • NAND-Typ: TLC
  • Controller: Phison

Die Sabrent Rocket NVMe 4.0 bietet mit dem Phison E16 eine unglaubliche Leistung und ist mit Sicherheit eine Rakete. Denn sie ist in der Lage, bei sequentiellen Lese- und Schreibvorgängen Geschwindigkeiten von bis zu 5,0 / 4,4 GBit / s zu liefern und erreicht Spitzenwerte von fast 600.000 / 550.000 IOPS. Ohne Zweifel ist das eine der schnellsten PCIe 4.0 basierten M2 NVME SSDs, die ihr kaufen könnt. Sogar so schnell, dass sie die 970 EVO Plus und 970 Pro von Samsung in verschiedenen Praxistests sowie Benchmarks übertrifft - und gleichzeitig noch recht effizient ist. Im Test von Techspot konnte die Sabrent Rocket die Konkurrenz in den meisten Benchmarks plattmachen, auch andere Gen4-Modelle wie die Corsair MP600.

Doch damit nicht genug. Mit ihrer erstklassigen Lebensdauer wird Sabrents Rocket NVMe 4.0 euch auch sehr lange dienen, egal welche Aufgabe ihr dem Teil entgegen werft. Aber auch in Bezug auf den Preis ist das Laufwerk in seiner Nische kaum zu übertreffen, da es die meisten anderen Gen4-SSDs da draußen unterbietet.

Sollte euer Mainboard also PCIe 4.0 M.2-SSDs unterstützen, ist die Sabrent Rocket NVME 4.0 genau euer Ding. Denn sie bietet euch einfach das perfekte Gesamtpaket: Sie ist schnell, effizient, langlebig, sieht gut aus und hat einen guten Preis.

Unsere Hauptbeschwerde ist, dass ihr eure SSD bei Sabrent registrieren müsst, um die längere 5-Jahres-Garantie zu erhalten. Aber das ist kein großer Aufwand und sollte euch nicht von einem Kauf abhalten.

  • Tolle Optik
  • Sehr gute Leistung und Effizienz
  • Enorme Lebensdauer
  • Gute Software
  • Muss für maximale Garantie registriert werden
  • Langsame Schreibgeschwindigkeit wenn Cache voll ist

Patriot Viper VPR100 (1TB)

  • Kapazitäten: 256GB, 512GB, 1TB, 2TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig mit Wärmeverteiler
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 3300 MBit / s / 2.900 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 1600 TBW
  • NAND-Typ: TLC
  • Controller: Phison

Die Viper VPR100 von Patriot ist eine auffällige RGB M.2-SSD, die eine gute Mischung aus Leistung und Ausdauer in einem attraktiven RGB-Paket bietet. Für die meisten Gamer und Enthusiasten ist sie eine Top-Empfehlung, insofern ihr das Aussehen mögt. Genau wie die VPN100 basiert die VPR100 auf einem Phison PS5012-E12-Controller und Toshiba 3D TLC NAND.

Der integrierte Heatspreader trägt nicht nur wesentlich zur Ästhetik des Viper VPR100 bei, sondern hält die SSD auch bei jeder Arbeitsbelastung kühl. Und die LEDs sorgen (anders als man vielleicht vermuten würde) zudem nicht für eine signifikante Wärmeabgabe. Die RGB-Effekte werden von der RGB APP Sync-Software gesteuert, welche über acht Standardeffekte (darunter einen Dark-Modus, der das RGB ausschaltet) verfügt. Mit der Software können auch die Farbe der fünf Beleuchtungszonen im Kühlkörper, sowie die Geschwindigkeit und Helligkeit der Effekte geändert werden. Wenn ihr also ein RGB-System bauen wollt, dann ist die Viper auf jeden Fall eine interessante Wahl für euch. 

Bezüglich der Leistung kommt die VPR100 nicht ganz in die offiziellen Zahlen von Patriot ran, laut dem Test von Kitguru bewegt man sich aber mit 3.180MB/s Lese- und 2.830MB/s Schreibegeschwindigkeit sehr nahe daran. Allerdings müsst ihr eins bedenken: Durch die Aktivierung der RGB-Beleuchtung kann (muss aber nicht) die Performance möglicherweise negativ beeinflusst werden. Im Alltagsgebrauch werdet ihr wohl laut Tomshardware keinen Performance-Verlust erleben, bei Benchmark-Programmen wie CrystalMark kann das aber eintreten.

  • Eine der wenigen M.2-SSDs mit RGB
  • Gute Performance
  • Solide Lebensdauer
  • Bleibt kühl unter Last
  • RGB kann Performance negativ beeinflussen
  • Kleinerer Schreibcache
  • Etwas teurer

Sabrent Rocket Q (8TB)

  • Kapazitäten: 500GB, 1TB, 2TB, 4TB, 8TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.0 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 3300 MBit / s / 2.900 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 1800 TBW
  • NAND-Typ: QLC
  • Controller: Sabrent RKT3, Phison-basiert

Die 8 TB Rocket Q von Sabrent ist die branchenweit leistungsstärkste M.2 NVMe SSD in dieser Kapazität. Logisch, dieses Monster ist offensichtlich am besten für alle Datenhorter geeignet, aber bei einem Preis nahe der 1.500 € wird das auch ein teurer Spaß. Doch dieses Laufwerk erreicht nicht nur die höchste Kapazität, die wir bei einer schlanken M.2-SSD gesehen haben. Dank des neuen Phison E12S-Controllers und des 96-Layer-QLC-Speichers beeindruckt sie auch durch hervorragende Leistung und Effizienz.

Im Test von Tweaktown räumt das Teil komplett ab und stellt auch einige neue Benchmark-Rekorde auf (zudem erreichte sie eine bessere Leseleistung als vom Hersteller angegeben). Man muss hier klar sagen: Für eine QLC-basierte M2 bietet euch die Rocket Q mit dieser Kapazität die beste Leistung, die ihr bekommen könnt.

Klar, QLC-Flashspeicher hat Nachteile wie eine geringere Lebensdauer und eine langsamere Schreibleistung, nachdem der SLC-Schreibcache bei Transfers großer Dateien voll ist. Der Phison E12S-Controller hilft jedoch dabei, die Rocket Q auf die schnellste Leistung zu bringen, die man von einem QLC-Laufwerk bekommen kann. Für alle Datenfreaks ist das also DIE Empfehlung.

  • Hohe Kapazität
  • Starke Performance & Effizienz
  • Guter Softwaresupport
  • Extrem teuer
  • Langsame Schreibgeschwindigkeit mit vollem Cache
  • Geringe Lebensdauer pro GB im Vergleich zu TLC

Samsung 970 Pro (1TB)

  • Kapazitäten: 500GB, 1TB
  • Formfaktor: M.2 2280 Doppelseitig
  • Übertragungsschnittstelle / Protokoll: PCIe 3.1 x4 / NVMe 1.3
  • Sequentielles Lesen / Schreiben: 3500 MBit / s / 2.700 MBit / s
  • Garantie/Lebensdauer: 5 Jahre, 1200 TBW
  • NAND-Typ: MLC
  • Controller: Samsung

TLC NAND-basierte SSDs haben den Markt überflutet und werden immer besser. Trotzdem ist die Leistung von MLC NAND immer noch einen Schritt weiter. Wenn ihr die leistungsstärkste 1 TB M.2 NVMe-SSD zusammen mit der besten Lebensdauer auf dem Markt haben wollt, dann ist die Samsung 970 nach wie vor eine Topempfehlung.

Durch den 64L MLC V-NAND von Samsung wird die 970 Pro zu einem absoluten Biest, das eine konstante Lese- / Schreibleistung von bis zu 3,5 / 2,7 GBit / s bietet. Auch bei Ladezeiten in Games überzeugt die 970 Pro nach wie vor und hängt in Techspots Analysen sogar Gen4-SSDs ab. Diese Leistung kostet jedoch in der Regel doppelt so viel wie Konkurrenzprodukte.

Dadurch eignet sich die 970 Pro trotz der pfeilschnellen Ladezeiten weniger für Gamer, zumal der Preis einfach exorbitant höher ist, als der geringe Leistungszuwachs. Wenn ihr jedoch häufig Anwendungen mit hoher sequentieller Schreiblast ausführt, dann gibt es bislang noch nichts Vergleichbares auf dem Markt. Dementsprechend ist die Samsung 970 Pro die schnellste NVMe-SSD für Audio-, Video- und Bildbearbeitung, für alle anderen empfehlen wir aber eher die anderen Modelle von oben. Denn leider ist die 970 Pro einfach immer noch viel zu teuer.

  • MLC-Flash, vollständige Festplattenverschlüsselung
  • Exzellente Lebensdauer
  • SSD Toolbox und Klon-Software enthalten
  • Top-Performance, vor allem bei Ladezeiten
  • Sehr teuer pro GB
  • Begrenze Kapazität

M.2 SSD Kaufberatung: So findet ihr das richtige Modell

Jetzt da ihr wisst welches die besten M2 NVME SSDs sind, wollen wir euch in den folgenden Abschnitten noch dabei helfen, das für euch passende Modell auszusuchen. Außerdem erklären wir, worauf ihr vor dem Kauf einer M.2-SSD achten solltet und was es zu beachten gibt.

Was ist eine M.2-SSD überhaupt genau?

Das Wichtigste an M.2 ist, dass es sich um einen Formfaktor handelt. Die Schnittstelle (zum Beispiel PCIe 3.0 oder SATA), über welche Daten zu und von einem M.2-Laufwerk übertragen werden, unterscheidet sich vom Formfaktor M.2 selbst und kann variieren. Und gerade diese macht den Unterschied bei der Übertragungsgeschwindigkeit. Denn eine M.2-SATA-SSD ist um einiges langsamer, als ihre NVME-basierten Kollegen.

M.2-SSDs sehen aus wie Kaugummipackungen, vollgepackt mit NAND-Modulen und einem Controller-Chip. NAND ist der Oberbegriff für die Flash-Speicherchips, aus denen der eigentliche Speicher auf der SSD besteht.

Jedes M.2-Modell wird als Teil seiner Spezifikationen oder seines Modellnamens mit einer vier- oder fünfstelligen Nummer gekennzeichnet. Dies ist ein Maß in Millimetern: Die ersten beiden Zahlen definieren die Breite der SSD, die zweiten die Länge.

Der Markt hat sich auf 22 mm Breite als Standard für Desktop- und Laptop-Modelle festgelegt. Dahingegen gelten 80 mm ("M.2-2280") und 60 mm ("M.2-2260") als die häufigsten Längen auf dem Markt. Es gibt auch einige wenige M.2-Speicher bis 22110 (also 110mm Länge), jedoch ist dieser Formfaktor weniger gängig. Je länger das Modul ist, desto mehr NAND-Chips kann man darauf packen. Außerdem können M.2-Laufwerke ein- oder doppelseitig sein, dennoch ist die Länge kein absolutes Maß für die Kapazität.

Hinweis

Verwechselt nicht M.2 und mSATA. Letztere ist ein anderer älterer Standard. Diese Steckplätze sehen auf dem Motherboard möglicherweise ähnlich aus, sind jedoch nicht kompatibel. M.2-SSDs verwenden möglicherweise auch die SATA-Schnittstelle. Dies bedeutet jedoch nicht, dass es sich um ein mSATA-Laufwerk handelt.

Größe: 42mm, 60mm, and 80mm M.2 SSDs

Ist die Länge wichtig? Die meisten Desktop-Mainboards mit M.2-Steckplätzen verfügen über Schraubbefestigungspunkte für mehrere Längen des M.2-Laufwerks (normalerweise 80 mm, 60 mm und 42 mm), sodass die Länge dort kein Problem darstellt.

Bei einem Laptop mit einem M.2-Steckplatz ist das jedoch anders, denn oft ist dieser auf eine bestimmte Größe begrenzt. Daher sollet ihr unbedingt prüfen, welche ihr Größe ihr genau braucht.

Wie bereits erwähnt, ist die Länge des M.2-Laufwerks nicht immer ein Indikator für die Kapazität, aber die NAND-Chipdichte und der Platz für Speichermodule sind begrenzt. Infolgedessen gibt es auch nur wenige M.2-SSDs mit mehr als 2 TB, allerdings gehen Hersteller wie Sabrent bereits einen Schritt weiter (wie ihr am obigen 8TB-Modell sehen könnt).

Und um noch einmal einen wichtigen Punkt zu wiederholen: Eine SSD kann im M.2-Formfaktor vorliegen, aber das sagt nichts über die Datenschnittstelle aus, die sie verwendet. Deshalb dazu jetzt mehr.

Bus-Interface bei M.2 verstehen

Die meisten der frühen M.2-SSDs waren eigentlich nur gewöhnliche SATA-Laufwerke, die auf ihre Grundlagen reduziert waren: Eine blanke Leiterplatte mit einem anderen physischen Anschluss, aber im Grunde die gleichen Laufwerke wie ihre 2,5 Zoll Brüder. Und ja es gibt immer noch viele M.2-SATA-SSDs, welche euch im Vergleich zu 2,5-Zoll-SATA-SSDs nicht mal einen Geschwindigkeitsvorteil bringen. Aus diesem Grund haben wir uns in dieser Kaufberatung auch lediglich auf PCIe NVME M.2 SDDs beschränkt, zumal sich M.2-SATA-SSDs bei Desktops nicht wirklich lohnen.

Insbesondere bei Laptops gibt es jedoch oft nur Support für M.2-SATA-Bus-SSDs, wodurch ihr hier sehr eingeschränkt seid und dies dann eure einzige Möglichkeit für ein Speicherupgrade ist. Deshalb sei das hier mal der Vollständigkeit halber erwähnt.

Heutzutage unterstützen Premium-Laptops jedoch mehr und mehr PCI Express-Bus M.2-SSDs. Auch aktuelle Desktop-Mainboards mit M.2-Steckplätzen unterstützen M.2-SSDs, die auf PCI Express basieren. Mit diesen können meist deutliche Leistungssteigerungen erzielt werden.

Die ältesten Versionen dieser M.2 PCI Express-SSDs verwendeten die PCI Express Gen 2.0 x2-Schnittstelle, die eine Durchsatzobergrenze definiert, die höher ist als die von SATA 3.0, aber nur geringfügig. Aber das hat sich geändert, denn die meisten neuen High-End-M.2-Laufwerke unterstützen heutzutage die sogenannte PCI Express Gen 3.0 x4, gepaart mit einer Technologie namens Non-Volatile Memory Express (NVMe), um die Leistung noch weiter zu steigern, insbesondere bei großen Datenmengen und anspruchsvollen Transfers.

Darüber hinaus gibt es bereits PCI Express 4.0, wobei man hier noch keine große Auswahl an kompatiblen Modellen findet.Im Moment wird PCI Express 4.0 nur auf Desktop-Systemen unterstützt, die die Chipsätze AMD X570 (Mainstream Ryzen) und AMD TRX40 (Ryzen Threadripper der dritten Generation) verwenden. Für Intel-Systeme wird spekuliert, dass der neuere Z490-Chipsatz dies unterstützt.

NVME-Kompatibilität

NVMe ist eine weitere technische Hürde, da Systeme und Mainboards Unterstützung auf Board-Ebene benötigen, damit diese Laufwerke bootfähig sind. Heutzutage unterstützen fast alle neueren Mainboards PCI Express 3.0 x4 NVMe M.2-SSDs, ältere Modelle unterstützen jedoch nicht das Booten von einem NVMe-basierten Laufwerk.

Außerhalb neuerer Mainboards sind diese NVMe-fähigen Steckplätze mit hoher Bandbreite auch bei einigen neuerenGaming-Laptops zu finden. Beachtet auch, dass euer Laptop in einigen Fällen zwar ein PCI Express NVMe-Laufwerk hat, es jedoch möglicherweise mit dem Mainboard verlötet ist und daher nicht upgegradet werden kann. Wenn ihr also ein aktuelles Notebook aufrüsten möchtet, lest vorher euer Handbuch sorgfältig durch, bevor ihr eines dieser Speichermodule kauft.

Dennoch sind PCI Express x4 M.2-SSDs die NVMe unterstützen zunehmend die Norm. Beachtet jedoch, dass diese eher für neuere PC-Builds relevant sind. Denn ältere PCs haben möglicherweise keinen M.2-Steckplatz oder nur einen, der PCI Express und / oder NVMe nicht unterstützt (sondern nur SATA-basiertes M.2).

Was ist besser: SATA oder PCIe bei M.2-SSDs?

Wie bereits oben erwähnt, bekommt ihr die maximale Geschwindigkeit nur bei PCIe-basierten Speichern. Somit geben wir euch folgende Faustregel mit auf den Weg:

  • Ihr wollt eine platzsparende Lösung, die relativ günstig ist? Dann holt euch eine M.2-SSD für die SATA-Schnittstelle.
  • Ihr wollt kompromisslose Geschwindigkeit? Dann kommt ihr an einer M.2-SSD für PCIe mit NVEM nicht vorbei.

Gegenüber herkömmlichen 2,5-Zoll-SSDs bieten euch M.2-SSDs mit SATA-Anschluss also eine platzsparendere Lösung, wodurch diese trotzdem ihre Darseinsberechtigung haben. Falls ihr jedoch den Platz im Gehäuse habt, fahrt ihr mit klassischen 2,5-Zoll-SATA-SSDs meist günstiger. Daher empfehlen wir euch eher M.2-SSDs für den PCIe-Anschluss.

Für maximale Leistung braucht ihr die neueren M.2-Speicher, welche über PCIe laufen. Aber auch hier gibt entscheidende Unterschiede bei der Geschwindigkeit, je nach dem, über welche PCIe-Generation wir sprechen und wie viele Lanes genutzt werden. Folgende Tabelle verdeutlicht das:

Anschlussart

SATA 3

PCIe 2.0 x 4

PCIE 3.0 x 4

PCIe 4.0 x 4

Maximale Geschwindigkeit

6 GB/s

20 GB/s

32 GB/s

64 GB/s

Max. Leserate bei SSDs

Um die 500 MB/s

Um die 1600 MB/s

Um die 3500 MB/s

~ 7000 MB/s

Ihr seht also: Die Geschwindigkeitsunterschiede sind recht drastisch. Bedenkt hier aber, dass sich die Leistung bei einer Nutzung von nur 2 PCIe-Lanes quasi halbiert. Somit würde man beispielsweise bei einer Anbindung via PCIe 3.0 x2 "nur" eine theoretische Transferrate von 16 GB/s bekommen. Hier sieht man auch schön den Leistungsunterschied zwischen SATA und PCIe.

Unterstützt dein Mainboard M.2 und NVME?

Auch ein wichtiger Punkt, den ihr vor dem Kauf beachten solltet. Denn das euer Mainboard einen M.2-Slot hat bedeutet noch nicht, dass dieser PCIe und NVME unterstützt. Deshalb ist es enorm wichtig zuerst auf der Herstellerseite eures Mainboards zu überprüfen, was dieses konkret unterstützen kann.

Zudem empfehlen wir euch die Verwendung von Windows 10 und der aktuellsten BIOS-Version (vor allem bei älteren Mainboards), zumal ihr ansonsten Probleme mit der Erkennung sowie dem NVME-Protokoll bekommen könntet. Bei den meisten modernen Mainboards solltet ihr jedoch keinerlei Probleme bekommen.

Wie viel Kapazität brauche ich?

Tipp

Vergleicht immer den Preis pro Gigabyte verschiedener Modelle. Teilt dazu einfach den Preis in Euro durch die Kapazität des Speichers (in Gigabyte), um die Kosten pro Gigabyte zu erhalten. Ein Produkt mit 500 GB Kapazität und einem Preis von 99€ entspräche beispielsweise etwa 20 Cent pro Gigabyte. Verwendet diese Kennzahl als Maßstab für die Preisleistung.

Euer Mainboard hat also einen M.2-Slot und ihr habt euch auf einen M.2-Anschluss festgelegt. Jetzt stellt sich noch die Frage nach der Speichergröße. Grundsätzlich hängt diese Entscheidung davon ab, ob ihr neben dem M2 Speicher noch weitere Festplatten verbaut habt. Obwohl aktuelle Festplatten im M.2-Format in Größen von 32 Gigabyte bis zu 8 Terabyte erhältlich sind, machen nicht alle Größen Sinn.

Zu viel Speicherplatz kann man nie haben, aber nicht alles muss superschnell sein. Es gibt keinen Grund, eine extrem teure M.2-SSD zum Speichern von Familienfotos, Sicherungsdateien, Musik oder Dokumenten zu verwenden. Nehmt dafür eher eine günstige SATA-SSD oder gar eine der besten HDD-Festplatten aus unserem Test.

Als Faustregel sagen wir: Eine primäre 1 TB M.2 SSD reicht dicke aus um alles zu speichern, was man regelmäßig verwendet. Dazu gehören das Betriebssystem, alle arbeitsbezogenen Apps und eure Lieblingsspiele - im Grunde das, worauf ihr oft und schnell zugreifen wollt. 

Wenn ihr bedenkt, dass eine 64-Bit Windowsinstallation 20GB Speicherplatz benötigt, dann würde euch theoretisch schon die kleinste 32GB M.2-SSD reichen. Jedoch hättet ihr dann nicht einmal mehr Platz für Updates oder sonstiges. Wir empfehlen euch daher eine minimale Größe von 256GB für eine M.2-SSD, insbesondere weil ihr ab dieser Kapazität einen besseren Preis pro Gigabyte bekommt. Alles andere macht wenig Sinn.


Jetzt weitere spannende Artikel von uns lesen: