Bester Gaming Monitor 2019: Vergleich, Kaufberatung & aktuelle Rangliste für Gaming-Monitore

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Zuletzt aktualisiert am: 17.11.2019

Du suchst den besten Gaming Monitor für Dein Build? Du weißt mal wieder überhaupt nicht wo vorne und hinten ist, welche Spezifikationen wirklich relevant sind und worauf genau Du zu achten hast, um den für dich besten Gaming Monitor zu finden?

Kein Problem! Wir haben uns durch dieses oftmals verwirrende und schwer verständliche Thema gewühlt und für jeden Zweck die optimalen Gaming-Monitore rausgesucht! Da ist für jeden was dabei - egal ob Ihr ein IPS, TN oder VA Panel bevorzugt, einen Monitor mit bestimmter Synchronisationstechnologie (AMD Freesync, NVIDIA G-Sync) sucht oder hinsichtlich Budget etwas eingeschränkt seid. Unser Gaming Monitor Vergleich 2019 bietet für jeden Anwendungsfall mindestens ein Top Modell, bei dem Ihr prinzipiell nichts falsch machen könnt! Übrigens: Wenn ihr nur eine schnelle Reaktionszeit wollt, dann schaut euch die besten 144hz Monitore an.

Es geht Dir um die Auflösung? Wir haben die besten FullHD, QHD, UWQHD und 4K Monitore für Euch herausgesucht.

Du willst ein besseres Spieleerlebnis oder zockst FPS mit max. Frames? Wir haben die besten Curved, 144hz und 240Hz Monitore mit geringer Reaktionszeit verglichen.

Doch genug der vielen Worte - jetzt wünschen wir Euch viel Spaß mit unserem großen Gaming Monitor Vergleich 2019!


Die besten Gaming Monitore im Überblick

Im Folgenden findet ihr unsere aktuelle Bestenliste sortiert von günstig nach teuer. Oben gibt es die Budget-Picks, weiter unten dann Highend-Zeugs! Unter unserer Übersicht findet ihr dann noch alle technischen Details eine Einschätzung von uns zu jedem Modell.

 Samsung S24F356F

  • Auflösung: 1080p (Full HD)
  • Panel, HDR: VA, nein
  • Bildwiederholrate: 60hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Zoll: 23,5

Bester günstiger Gaming-Monitor unter 100€

 Asus VS248HR

  • Auflösung: 1080p (Full HD)
  • Panel, HDR: TN, nein
  • Bildwiederholrate: 60hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 24

Bester unter 150€

 AOC C27G1

  • Auflösung: 1080p (Full HD)
  • Panel, HDR: VA, nein
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 27 Curved

Bester FullHD unter 250€

 AOC Gaming CQ32G1

  • Auflösung: 1440p (WQHD)
  • Panel, HDR: VA, nein
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 31,5 Curved

Bester 1440p-Monitor unter 400€

 BenQ EX3203R

  • Auflösung: 1440p (WQHD)
  • Panel, HDR: VA, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Zoll: 32 Curved

Bester 1440p unter 450€

 Gigabyte AORUS KD25F

  • Auflösung: 1080p (Full HD)
  • Panel, HDR: TN, ja
  • Bildwiederholrate: 240hz
  • Reaktionszeit: 0,5ms
  • Zoll: 24,5

Bester 240hz Gaming Monitor

 Gigabyte AD27QD

  • Auflösung: 1440p (WQHD)
  • Panel, HDR: IPS, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 27

Bester 1440p Monitor

 AOC Agon AG271QG

  • Auflösung: 1440p (WQHD)
  • Panel, HDR: IPS, nein
  • Bildwiederholrate: 165hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Zoll: 27

Bester 1440p für eSports

 LG 34GK950F-B

  • Auflösung: 3440x1440 (UWQHD)
  • Panel, HDR: IPS, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 34 Ultrawide

Bester 21:9 Ultrawide

 Acer Predator XB273K

  • Auflösung: 4K (2160p UHD)
  • Panel, HDR: IPS, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Zoll: 27

Bester 4K Gaming Monitor


Samsung S24F356F - der Spartipp

Technische Daten

  • Auflösung: 1920 x 1080
  • Panel: VA
  • Bildwiederholfrequenz: 60hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 200cd/m2
  • Sonstiges: Flicker-free, Gaming-Modus

Den Auftakt macht der Samsung S24F356F, welcher euch für unter 100€ wirklich einiges bietet!

Mit einem 23,5 Zoll 1080p Full HD VA Display bekommt ihr mit 4ms-Reaktionszeit einen guten Kompromiss zwischen satten Kontrasten und schnellem Gameplay. Was aber wirklich heftig ist für den Preis, ist die Unterstützung der AMD Free-Sync Technologie, wodurch ihr bei schnellen Games wie Racern, Sportspielen oder Shootern ein astreines Bild bekommt. Zum aktuellen Preis gibt es in dieser Preisklasse wenig Alternativen, zumal euch dieser Samsung einfach ein geniales Gesamtpaket bietet.

Hinzu kommt das schlanke Design, ein Augenschoner-Modus, die Flicker-Free Technologie und ein spezieller Gaming-Modus der eure Farben sowie den Kontrast optimiert. Wie gesagt, für den Preis kann man hier nicht meckern, allerdings auch kein Highend-Display erwarten. Für alle, die um die 100€ Budget für einen Monitor haben, ist das aber wohl die beste Option.


Asus VS248HR - Einsteiger Display für FPS-Zocker

Technische Daten

  • Auflösung: 1920 x 1080
  • Panel: TN
  • Bildwiederholfrequenz: 60hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: Keine
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 250cd/m2
  • Sonstiges: 3 Jahre Garantie, Kensington-Schloss, TraceFree Tech

Ein weiterer Preisleistungs-Killer. Der Asus VS248HR besticht vor allem mit seinem blitzschnellen FullHD TN-Panel, welches euch eine Reaktionszeit von 1ms bietet. Durch das TN-Panel gibt es zwar etwas weniger fürs Auge, dies wird aber durch die niedrige Vezögerungszeit wieder ausgeglichen.

Wer also auf FPS abfährt, ist in der Regel mit diesem Monitor besser beraten, als mit dem obigen Samsung. Zudem wird dieser Asus auch etwas heller, als der Samsung. Daher bietet dieser 24 Zoll Asus Monitor eine gute Einstiegslösung für alle, die nicht einen Großteil ihres Budgets in den Gaming Monitor stecken wollen oder können.

Die Trace Free Technology unterbindet zwar Schlieren und Verzögerungen bei der Bilddarstellung, leider wird keine adaptive Sync-Technologie unterstützt. Dennoch sorgt die Asus Smart Contrast Ratio dafür, dass sich die Helligkeit des Gaming Monitors an die äußeren Gegebenheiten angepasst wird.

Für den Preis bekommt ihr zudem eine ziemlich gute Auswahl an Anschlüssen, einschließlich HDMI, VGA und DVI. Doch möglicherweise fehlt euch ein DisplayPort oder zweiter HDMI-Anschluss. Eine VESA-Wandmontage ist ebenfalls eine Option.


AOC C27G1 - Premium FullHD

Technische Daten

  • Auflösung: 1920 x 1080
  • Panel: VA
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Kontrast: 3000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 250cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, Curved

Wenn ihr auf der Suche nach einem kostengünstigen Curved Gaming-Monitor mit vielen großartigen Funktionen seid, dann ist der AOC C27G1 genau das Richtige für euch. Mit einer Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, einer Krümmung von 1800R, einem guten VA-Panel, einer schnellen Reaktionszeit und einer einstellbaren Höhe, übertrifft dieses Modell die Erwartungen. Denn ihr könnt das Teil für weniger als 250€ bekommen (manchmal weniger wenn es Rabatte gibt). 

Stilistisch sieht man direkt, dass es sich um einen Gaming-Monitor handelt, aber absurd sieht er trotzdem nicht aus. Auch ergonomisch bietet er einiges: Neigbar, drehbar, höhenverstellbar - alles was ihr braucht.

Zwar wird euch der AOC C27G1 jetzt nicht komplett umhauen, aber er bietet mit diesem Preis großartige Gaming-Funktionen und die zusätzliche Einstellbarkeit des Standfußes übertrifft andere Monitore mit ähnlichen Eigenschaften in dieser Preisklasse. Wenn ihr ein erschwingliches aber dennoch sehr gutes 1080p-Display wollt, ist dies eine gute Wahl.

Spezialtipp zum AOC C27G1

Die Overdrive-Funktion von AOC (die standardmäßig deaktiviert ist) hilft eine Menge bei der Verbesserung des Bildes. Wir empfehlen, sie auf "Mittel" oder "Stark" einzustellen. Stark erzeugt insgesamt weniger Unschärfe, erzeugt jedoch unter bestimmten Bedingungen Artefakte, die stören können. Testet beide aus um zu sehen, welche ihr bevorzugt.


AOC Gaming CQ32G1 - Genialer Einstieg ins 1440p-Gaming

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: VA
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Kontrast: 3000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 300cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, Curved

Wenn ihr ungefähr 400€ für einen Gaming-Monitor zur Verfügung habt und ein Display mit der höchsten Auflösung, der schnellsten Bildwiederholfrequenz, der größten Bildschirmgröße und den meisten Funktionen für dieses Geld wollt, dann werdet ihr den AOC CQ32G1 lieben.

Denn mit seinem riesigen, hochwertigen Panel und seiner hervorragenden Gaming-Performance übertrifft der CQ32G1  die weitaus teureren Konkurrenten in diesem Segment. 

Der CQ32G1 basiert auf einem gebogenen 31,5-Zoll-VA-Panel mit einer nativen Auflösung von 2.560 x 1.440 und einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Dank seines hervorragenden statischen Kontrastverhältnisses von 3.000: 1 liefert er lebendige Schwarztöne für atemberaubende Detailklarheit bei dunklen Inhalten. Darüber hinaus bietet der Monitor lebendige Farben mit echter 8-Bit-Tiefe und einem breiten sRGB-Farbumfang von 119%. Zudem verfügt er über eine anständige Spitzenhelligkeit von 300 Nits und einen weiten Betrachtungswinkel von 178 Grad, sodass sich Farbe, Kontrast und Helligkeit des Bilds bei Betrachtung aus einem bestimmten Winkel nicht ändern.

Außerdem ist er von AMD FreeSync-zertifiziert und unterstützt inoffiziell Nvidia G-Sync mit Karten der GeForce GTX 10-Serie oder höher. Abgesehen davon gibt es nicht so viel, aber es ist ein rundes Gesamtpaket, egal ob für Filme oder kompetitives Gaming.

Spezialtipp zum AOC CQ32G1 

Während AOC eine Reaktionszeit von 1 ms für den CQ32G1 angibt solltet ihr beachten, dass sich diese auf die MPRT-Messung (Moving Picture Response Time) bezieht. Die tatsächliche Pixelübergangszeit von Grau zu Grau (GtG) beträgt 5 ms, was für VA-Panels Standard ist.


BenQ EX3203R - 2K mit HDR

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: VA
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Kontrast: 3000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 400cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, Curved, Blaulicht-Filter, dyn. Helligkeit

Der BenQ EX3203R ist ein 32-Zoll Curved Gaming-Monitor mit 1440p, 144 Hz, AMD FreeSync 2 und HDR400-Unterstützung (High Dynamic Range). Er eignet sich besonders für Xbox One S- und Xbox One X-Spieler sowie für diejenigen, die einen großen, Curved PC-Monitor mit hoher Auflösung und hoher Bildwiederholfrequenz suchen.

Auch hier gibt es wieder ein VA-Panel das mit einem Kontrastverhältnis von 3.000: 1 im Gegensatz zu den üblichen 1.000: 1 anderer Modelle überzeugt. Dadurch liefert der EX3203R tiefere Schwarztöne und ein insgesamt besseres Verhältnis zwischen den dunkelsten und hellsten Farben.

Darüber hinaus deckt der Monitor einen breiten Farbraum ab, der über 90% des DCI-P3-Farbraums ausmacht, wodurch die Farben satter und lebendiger werden.

Ausgestattet mit der VESA DisplayHDR400-Unterstützung der Einstiegsklasse kann der BenQ EX3203R das HDR10-Signal kompatibler Inhalte empfangen. Dank seines breiten Farbumfangs und einer Spitzenhelligkeit von 400 Candela bekommt ihr ein intensiveres Erlebnis mit mehr sichtbaren Details.

Während die geringfügige Steigerung der Helligkeit und des Farbumfangs einen bemerkenswerten Unterschied zur Standardbildqualität darstellt, ist sie bei weitem nicht so auffällig wie bei leistungsfähigeren Bildschirmen, die ein höheres HDR-Niveau unterstützen. Trotzdem ist der BenQ EX3203R in dieser Preisklasse unsere Top-Empfehlung, da er euch ein gutes Display sowie viele nützliche Gaming-Features bietet.


Gigabyte AORUS KD25F - Der 240hz Gigant

Technische Daten

  • Auflösung: 1920x1080
  • Panel: TN
  • Bildwiederholfrequenz: 240hz
  • Reaktionszeit: 0,5ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync & nVidia G-Sync
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 400cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, aktives Noise-Cancelling, RGB
AOC G2770PF

Mal was ganz anderes. Der Gigabyte Aorus KD25F Tactical bietet so ziemlich das Beste von allem, was ihr bei einem 240-Hz-Gaming-Monitor kriegen könnt. Denn neben der derzeit höchsten Bildwiederholrate verfügt er auch über eine krasse Reaktionszeit von nur 0,5 ms, sodass er genauso schnell reagieren kann wie ihr. Perfekt für kompetitive eSports-Spiele wie Shooter.

Trotz der Verwendung eines TN-Panels unterstützt dieser 24,5-Zoll-Monitor auch HDR mit einer Spitzenhelligkeit von 400cd und kann 100% des sRGB-Farbumfangs anzeigen. Schaut einfach nicht aus extremen Winkeln drauf, dann passt das. Dennoch müsst ihr natürlich bei Kontrast und Farbtreue Abstriche machen, wie so oft bei TN-Panels.

Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, unterstützt dieser 240-Hz Bildschirm sowohl FreeSync als auch G-Sync, sodass ihr ein absolut flüssiges Spielerlebnis erhaltet. Und das auch unabhängig davon, mit welcher Grafikkarte ihr spielt.

Nicht nur Gaming-Features gibt es hier, der Aorus KD25F ist auch extrem gut verarbeitet. Der Standfuß besteht aus schwerem Metall und ist komplett verstellbar. Man kann das Display um 90 Grad drehen, um 20 Grad schwenken und sogar um -5 bis 21 Grad neigen, damit man es im Stehen verwenden kann. Zudem gibt es auch eine Höhenverstellung von 130 mm, um es unabhängig von euer Größe auf der perfekten Augenhöhe einzustellen. Wenn ihr den Monitor lieber an der Wand befestigen wollt, ist er voll VESA-kompatibel.

Achja: RGB an der Rückseite (???) des Bildschirms gibt es auch noch. Jedenfalls zählt der Gigabyte Aorus KD25F zu den featurereichsten 240hz Gaming Monitoren auf dem Markt und bietet euch einen sehr guten Kompromiss zwischen Bildqualität sowie Gaming-Tauglichkeit.


Gigabyte AD27QD - Bester WQHD Monitor

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Nein
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, aktives Noise-Cancelling, RGB

Der Gigabyte Aorus AD27QD ist der beste 1440p-Monitor, der im Moment auf dem Markt ist. Es ist ein vielseitiger WQHD-Monitor mit großartigem Design, anständiger Bildqualität und hervorragender Bewegungssteuerung. Zudem verfügt er über eine beeindruckende Auswahl zusätzlicher Funktionen, einschließlich einer einzigartigen Funktion zur aktiven Geräuschunterdrückung, sodass die Teamkollegen nur eure Stimme und nicht die Umgebungsgeräusche hören.

Der Aorus AD27QD unterstützt die AMD FreeSync-Technologie mit variabler Bildwiederholfrequenz für ein nahezu perfektes Spielerlebnis. Durch das hochwertige IPS-Panel hat er weite Betrachtungswinkel (ideal für Coop-Spiele), eine hervorragende Reaktionszeit (unüblich für IPS) und eine optionale BFI-Funktion (Black Frame Insertion) für noch klarere Bilder, die jedoch nicht gleichzeitig mit FreeSync verwendet werden kann.

Leider sieht das Bild des Aorus AD27QD wie bei den meisten IPS-Monitoren in dunklen Räumen nicht so gut aus, da er ein niedriges Kontrastverhältnis und eine schlechte Schwarzgleichmäßigkeit aufweist. Insgesamt ist es jedoch ein großartiger Monitor für fast jedes Szenario.

Auch hier findet ihr die gleichen sehr praktischen Ergonomie-Einstellungen wie Höhenverstellbarkeit, Rotation, Neigung und Schwenken des Monitors. Alles in allem ein hervorragender 2K-Monitor mit vielen sinnvollen Extras und Gaming-Funktionen.

Eine günstigere Alternative findet ihr beim Samsung CHG70, welcher euch zwar bessere Kontrastwerte, dafür aber weniger Features und eine etwas schlechtere Allround-Performance bietet.


AOC Agon AG271QG - Der WQHD für eSports

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 165hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: nVidia G-Sync
  • Lautsprecher: 2x 2W
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, USB 3.0 Hub

Wenn ihr unbedingt einen 27 Zoll WQHD-Monitor mit IPS-Panel und G-Sync haben wollt, dann ist das eure Wahl. Denn der AOC Agon AG271QG kombiniert ein superschnelles IPS-Panel mit einem akzeptablen Preis im Vergleich zur Konkurrenz.

Dennoch, solltet ihr RGB-Beleuchtung und aufwändige Verzierungen mögen, dann ist euch dieser Monitor wohl zu schlicht. Aber vielleicht ist dieses zurückhaltende Design genau das, was ihr wollt?

Während es dem AG271QG vielleicht an Flair mangelt, ist er immer noch ein gut ausgestatteter Monitor mit einigen angenehm subtilen Akzenten. Der Metallständer bietet viele Optionen für Höhen-, Neigungs- und Schwenkeinstellungen. Zudem sind die obere und seitliche Einfassung relativ schmal und mattschwarz beschichtet, während die untere Einfassung mit gebürstetem Metall daherkommt.

Allenfalls bietet der AOC Agon AG271QG trotz seines etwas langweiligen Chassis-Designs nahezu alle für PC-Spieler wichtigen Funktionen. Die 165-Hz-Bildwiederholfrequenz in Verbindung mit der G-Sync-Funktionalität und einem scharfen QHD-Display sorgen für ein hervorragendes Gaming-Erlebnis. Hinzu kommt die hohe Farbtreue, gute Schwarzwerte und Blickwinkelstabilität des IPS-Panels, wodurch ihr einfach eine Top-Preisleistung bekommt.

Tipp: Eine manchmal noch leicht günstigere Alternative wäre hierzu der Acer Predator XB271HUbmiprz.


LG 34GK950FB - Bester 34 Zoll 21:9 Ultrawide

Technische Daten

  • Auflösung: 3440x1440
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 5ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Keine
  • Helligkeit: 320cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, MBR, USB 3.0

Dieser Bildschirm hat eine Größe von 34 Zoll, ein gebogenes UltraWide-Format und ein Seitenverhältnis von 21:9. Dieses Format erfreut sich für tägliches Multitasking, bei Multimedia- sowie Gaming-Anwendungen zunehmender Beliebtheit und ist eine sehr interessante Alternative zu den 16:9 Bildschirmen auf dem Markt. 

Das Display verwendet eines der neuesten Nano-IPS-Technologie-Panels von LG und hängt herkömmliche LED-Hintergrundbeleuchtungen ab. Es deckt 98% des DCI-P3-Farbraums ab, was laut Spezifikation etwa 35% mehr ist, als bei herkömmlichen sRGB-Bildschirmen. Dies bietet verbesserte Farben für Spiele und Multimedia, um die neuesten Titel und HDR-Inhalte zu unterstützen.

Außerdem bietet das Panel eine Auflösung von 3440 x 1440 und vor allem eine native Bildwiederholfrequenz von 144 Hz. Zudem ist dieses F-Modell mit AMD FreeSync kompatibel. Damit ist es einer der wenigen 21:9 Gaming-Monitore mit IPS-Panel und mehr als 100hz Bildwiederholfrequenz, sowie gleichzeit FreeSync.

Dieses Modell bringt euch durch die hohe Bildwiederholfrequenz eine spürbare Verbesserung der Bewegungsschärfe im Vergleich zu 60-75-Hz-Bildschirmen mit der gleichen Auflösung. Zwar sind die Reaktionszeiten etwas langsamer als bei einigen anderen IPS-Panels, aber insgesamt sind sie für diesen Bildschirm ausreichend und mit den meisten anderen bereits erhältlichen IPS-Ultrawide-Bildschirmen vergleichbar.

Für alle die eine G-Sync Alternative suchen, können wir euch den Asus ROG Swift PG348Q empfehlen, der allerdings mit weniger Helligkeit, "nur" 100hz und einem etwas anderen Panel daherkommt. Dennoch eine etwas günstigere Alternative als das LG-Modell.


Acer Predator XB273K - Bester 4K Gaming Monitor

Technische Daten

  • Auflösung: 3840x2160
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: nVidia G-Sync
  • Lautsprecher: 2x4 Watt
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, HDR

Wenn ihr es wirklich wissen und eure Games in 4K genießen wollt, dann habt ihr bei den Monitoren nicht so viel Auswahl. Allerdings ist der Acer Predator XB273K ein guter Monitor mit toller Bildqualität und hervorragender Gaming-Performance. Allerdings ist er schweineteuer - das habt ihr aber sicher erwartet. Denn eine Kombination aus 144hz-Bildwiederholfrequenz, geringer Reaktionszeit, 4K-Auflösung, IPS-Panel UND G-Sync ist eben leider noch sehr teuer.

Falls ihr das Budget jenseits der 1000€ aber übrig habt, dann bietet euch dieser exzellente Bildschirm eine hervorragende Bildqualität, wobei jedes noch so kleine Detail eures Lieblingsspiels anzeigt wird. Dazu kommen gestochen scharfe Bilder bei schnellen Bewegungen, eine große Farbpalette und eine gute Helligkeit im SDR, was für einen hellen Raum ideal ist. Die HDR-Helligkeit ist fürs Gaming anständig, aber nicht so gut für HDR-Filme.

Alles in allem ist der XB273K ein sensationeller 4K Gaming-Monitor, der euch für das Geld alles bietet, was ihr braucht. Wenn ihr das Geld übrig habt und einen extrem guten 4K Bildschirm sucht, dann bekommt ihr mit dem XB273K einen über Jahre hinweg zukunftssicheres Modell auf den Schreibtisch.

​AOC AGON AG251FZ

Kaufberatung: So findest Du den besten Gaming Monitor

In den folgenden Abschnitten haben wir alle wichtigen Informationen zum Thema Gaming-Monitore zusammen gefasst, damit ihr auf dieser Basis eure Kaufentscheidung treffen könnt. Nach dieser Kaufberatung wisst ihr ganz genau, worauf es ankommt!

Grafikkarte checken, bevor ihr einen Monitor kauft 

Das allererste, was ihr bei der Suche nach einem neuen Gaming-Monitor berücksichtigen solltet ist die Grafikkarte, die ihr verbaut habt (oder die ihr kaufen möchtet). Dieser kleine Faktor ist mit das Wichigste bei der Auswahl eures neuen Gaming-Monitors.

Viele Gamer übersehen jedoch die Bedeutung ihrer Grafikkarte um festzustellen, welche Art von Monitor wirklich Sinn macht für ihr Setup! Dabei gibt es folgendes zu beachten:

  • Wenn ihr eine günstigere Einsteiger-Grafikkarte habt (sowas wie eine RX 570, GTX 1050Ti und teilweise auch eine GTX 1660) und diese mit einem hochauflösenden Monitor und / oder einem Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz kombiniert, leidet eure Gaming-Performance.
  • Je besser der Monitor ist, den ihr in Betracht zieht, desto besser sollte die Grafikkarte sein. Nur so stellt ihr sicher, dass ihr das Potenzial von einem WQHD 144hz-Monitor voll ausschöpft. Ihr könnt aktuelle Top-Spiele nicht auf einem 4K-Monitor ausführen, wenn ihr eine 200€ Grafikkarte verwendet.
  • Andersherum genauso: Wenn ihr euch für einen billigen Monitor entscheidet und ihn mit einer High-End-Grafikkarte kombiniert, verschwendet ihr das Potenzial eurer dicken Grafikkarte.

Eine gute Übersicht aktueller Grafikkarten und für welche Auflösungen diese sich dann eignen (ergo: Für welche Monitore!) findet ihr hier.


Das richtige Panel: Typen & Technologie einfach erklärt

Im Bereich Gaming Monitor werden wir mit Abkürzungen und Fachbegriffen geradezu bombardiert. Hierbei ist es nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Damit wir Thematik zumindest oberflächlich verstehen und entscheiden können, auf welche Dinge wir für unsere spezifischen Anforderungen zu achten haben, werfen wir einen Blick auf die verschiedenen Fachbegriffe:

Das Panel

Als Panel bezeichnet man den Bildschirm eines Flüssigkristallmonitors (kurz: LCD). Dem auch unter TFT-Monitor bekannten Bildschirm liegen hierbei unterschiedliche Technologien zur Grunde, welche sich unterschiedlich auf z.B. die Bildqualität oder Reaktionszeiten auswirken. Die drei für uns relevanten Panel Technologien sind TN, IPS und VA, auf welche wir nun etwas genauer eingehen möchten.

Übrigens: Wir haben einen sehr ausführlichen Beitrag zum Thema IPS, TN oder VA Display verfasst - für alle die tiefer in die Thematik eintauchen wollen.

TN (Twisted Nematic) Panels sind im Moment noch die populärsten Panels, was nicht zuletzt an ihrem günstigen Preis und guten Reaktionszeiten liegt. Allerdings sind diese Panels sehr empfindlich, was den Blickwinkel anbelangt und wenn man nicht direkt von vorne auf den Bildschirm schaut, nimmt de Kontrast und die Farbbrillanz schnell ab, bis das Bild sich kaum noch erkennen lässt. TN+Film​ Monitore haben auf dem Bildschirm eine zusätzliche Schicht, welche die Lichtverteilung optimiert und den Blickwinkel vergrößert und so eines der Probleme zumindest abmildert. Für uns Gamer ist das prinzipiell nicht wirklich relevant, da wir selbstverständlich mittig vor dem Rechner sitzen, wenn wir unsere stundenlangen Sessions abreissen.

Die TN Technologie ist schon recht lange verfügbar und wurde über die Jahre ​stets verbessert, so dass sowohl die anfänglichen Probleme mit den Grauwerten als auch der enge Blickwinkel deutlich optimiert wurden . Auf Grund der schnellen Reaktionszeiten und des günstigen Preises stellen sie oft immer noch die erste Wahl für Spieler dar. Für FPS Gamer sind schnelle TN Panels mit hohen Bildwiederholfrequenzen meist die beste Wahl.

Bei der TN Technologie sind die Kristalle in den Pixeln waagerecht zur Bildmitte angeordnet und lassen in dieser Stellung das Licht der Hintergrundbeleuchtung durch. Umso höher die nun angewendete Spannung ist, desto mehr richten sich die Kristalle senkrecht aus und verhindern das Durchscheinen der Hintergrundbeleuchtung - sie wechseln also von Hell zu Dunkel, wenn Spannung angelegt wird.

​​​IPS (In-Plane Switching) Panels basieren wie TN und VA Panels ebenfalls auf Flüssigkristallen, allerdings ändern bei der IPN Technologie die Kristalle ihre Position nicht von vertikal auf waagerecht oder umgekehrt, sondern drehen sich auf einer Ebene um bis zu 90°, daher auch die Bezeichnung In-Plane = Auf gleicher Ebene.

Bei dieser Technik lassen sich die Kristalle sehr genau ausrichten und die Lichtmenge exakt bemessen, so dass die Farbtreue und -brillanz qualitativ deutlich höher ausfällt als bei TN oder VA Panels. Zudem ist das Panel sehr stabil, was den Blickwinkel anbelangt und bietet einen Blickwinkel von bis zu 178°. Für uns Zocker nicht das wichtigste Feature aber dennoch ein Qualitätsmerkmal dieses Panel Typs.

Der ​größte Nachteil für uns Zocker besteht darin, dass die Reaktionszeiten bei IPS Paneln höher sind. Die besten IPS Gaming Displays aus unserem Vergleich schaffen es auf eine Verzögerung von 4ms, während heutzutage jedes TN Panel Verzögerungszeiten von 1ms bieten. Sind wir ganz ehrlich, werden die wenigsten von Euch das wirklich bemerken und wer nicht zumindest halbwegs ambitioniert Shooter zockt, ist mit einem IPS Panel dank der besseren Qualität oftmals besser bedient. Ein weiterer Nachteil liegt beim Preispunkt. Die IPS Monitore sind in der Regel immer ein gutes Stück teurer.

Bevor Ihr über die verschiedenen IPS Typen stößt und ins Grübeln geratet: Es gibt einige Variationen wie S-IPS, AH-I​PS oder E-IPS und prinzipiell könnte man festhalten, dass AH-IPS die fortgeschrittenste Technologie ist. Jedoch sind die Unterschiede wirklich marginal und die Qualität des Displays hängt eher von der Verarbeitung des jeweiligen Herstellers ab.


Die IPS Panels sind die erste Wahl bei jeglichen Touchgeräten wie z.B. Mobiltelefonen. Sie lassen sich hervorragend als Touchscreen verwenden, da es zu keinen Farbveränderungen kommt, wenn Ihr auf den Bildschirm drückt.

o4g.de Fakt des Tages

VA (Vertical-Alignment) Panels richtigen ihre Kristalle vertikal aus, wobei auch sie von Hell zu Dunkel operieren, wenn Spannung angelegt wird. Durch die vertikale Ausrichtung ihrer Kristalle erreichen VA Panels eine höhere Farbbrillanz, natürlichere Farbdarstellung und bessere Kontrastwerte, bezahlen diese bessere Darstellung aber mit höheren Reaktionszeiten. Ähnlich wie bei den IPS Panels kommen die VAs nicht über 4-5ms Reaktionszeit heraus. Abgesehen von den besten Curved Monitoren 2019 haben wir daher nur TN und IPS Panel in den Bestenlisten.

Warum die VA Panels bei den Curved eingesetzt werden? ​Ab einer gewissen Bildschirmgröße sind die in der Fertigung durchaus teureren und aufwändigeren VA Panels für Hersteller wieder attraktiv. Dank der oben genannten Vorteile ​greifen Hersteller bei den 34 Zoll Modellen aus unserem Vergleich daher sowohl auf IPS als auch auf VA Panel zurück. TN Panel findet Ihr in diesem Segment übrigens nicht.

​​So funktioniert ein LCD

LCD steht ​für einen Bildschirm auf Flüssigkristallbasis. In jedem Pixel eines Flüssigkristallbildschirms befinden sich kleine Kristalle in der Form eines Stäbchens, welche je nach Technik waagerecht oder senkrecht ausgerichtet sind und Farben über das Verändern ihrer Position entstehen lassen. Die kleinen Flüssigkristalle im Bildschirm werden durch Strom ausgerichtet und werden durch die Hintergrundbeleuchtung angestrahlt, wodurch die verschieden Farben entstehen. Das geschieht je nach ​Technologie und je nach Bildschirm unterschiedlich schnell, was in der Reaktionszeit des Monitors angegeben wird. A​ber dazu später mehr.

Die kleinen Kristalle in den Pixeln leuchten nicht von selbst, sondern müssen von der Hintergrundbeleuchtung angestrahlt werden, um Farben darstellen zu können. In jedem Pixel gibt es Subpixel, die die Farben Rot, Blau und Grün beinhalten. Aus diesen drei Grundfarben lässt sich jede für das menschliche Auge wahrnehmbare Farbe mischen, indem die Ausrichtung der Kristalle und damit das durchscheinende Licht kontrolliert wird. Das Licht selbst ist natürlich weiß und wird je nach Technik anders hinter die Kristalle in den Pixeln gebracht.

Die Beleuchtung via LED

Bei der Edge LED Technologie sitzen die LEDs im Rahmen des Monitors und strahlen das Licht in die Mitte des Bildschirms, wobei das Licht über Folien verteilt und nach vorne durch die Pixel reflektiert wird. Bei der Edge-LED Technologie sieht Schwarz dagegen oft eher wie ein Grau aus, da immer noch Licht von der Seite zu anderen Bereichen des Panels gestrahlt werden muss.

Bei der Direct-LED Technologie hingegen sitzen die LEDs direkt hinter dem Bildschirm und den Kristallen und das Licht wird wie der Name schon sagt direkt ohne Reflektion auf die Kristalle gebracht. Diese Technologie hat den Vorteil, dass einzelne Bereiche des Bildschirms abgedunkelt werden können und so bessere Schwarzwerte erreicht werden können.

Ehrlich gesagt ​werden heutzutage in allen modernen Gaming Monitoren gute LEDs verbaut und daher ist die Art der LEDs und auch die LED Technologie kein Kriterium, welches über die Qualität des Monitors wirklich Aufschluss gibt.


Reaktionszeit: Wichtiges Entscheidungskriterium

Die Reaktionszeiten bei Monitoren geben an, wie schnell die einzelnen Pixel von Schwarz zu Weiß oder von Schwarz zu Schwarz umschalten können. Besonders für FPS Spieler ist eine geringe Reaktionszeit wichtig, um bei schnellen Shootern Schlieren oder einen verwischten Eindruck zu vermeiden. Habt ihr einen Monitor mit schlechten Reaktionszeiten oder gar einen regulären Fernseher an euren PC angeschlossen, kann die Runde CS:GO schnell zum Frusterlebnis werden, da Ihr auf Grund der Schlierenbildung bei schnellen Bewegungen kein scharfes Bild mehr habt und den Gegner nicht mehr rechtzeitig erkennen könnt.

Wer schon mal auf einem alten Monitor den weißen Mauszeiger über den schwarzen Desktop gezogen hat, hat sicher schon einmal das "Nachleuchten" hinter dem Zeiger beobachten können - dies ist die berüchtigte Schlierenbildung bei schlechter Schwarz/Weiß Reaktionszeit.

Die längste Reaktionszeit hat ein Pixel, wenn es von Schwarz auf Weiß und wieder zurück auf Schwarz wechseln muss, was in der Praxis allerdings nicht so häufig vorkommt. Das wissen natürlich auch die Hersteller, die deswegen oft nicht die Reaktionszeiten von Schwarz zu Weiß oder Schwarz-Weiß-Schwarz angeben, sondern die Reaktionszeit von Grau zu Grau messen (angegeben als GtG - Grey to Grey).

Die gemessene Zeit ist natürlich deutlich besser als beim Wechsel von Schwarz zu Weiß und lassen sich aufgrund der niedrigeren Werte natürlich schöner vermarkten. Uns kann das im Prinzip vollkommen egal sein, denn wir Zocker vergleichen einfach was machbar ist und suchen uns den besten Wert raus. Wie bereits bei der Erklärung der Panels erläutert, schaffes es IPS und VA Panels maximal auf 4ms, während TN Panels heutzutage immer eine sehr geringe Verzögerungszeit von 1ms bieten.

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​Wie entscheidet Ihr Euch richtig?

Für MOBA, MMORPG, RTS etc. würden wir immer eher zum IPS Panel tendieren. Die besseren Farben und das schönere Bild machen hier den Unterschied und die Reaktionszeit ist nicht der primäre Faktor


Für FPS und Games, wo jede Milisekunde über Sieg oder Niederlage entscheidet, ist das TN Panel ganz klar die richtige Wahl. Gerade die 144Hz und 240Hz Displays sind hier bei geeigneter Hardware zu empfehlen!


Größe & Auflösung: Auch eine Frage der Hardware

Früher war es die Auflösung ​und die Größe des Bildschirms, die maßgeblich zur Kaufentscheidung beigetragen ​haben. ​Heutzutage hat sich das Ganze ein wenig verändert und es gibt eine ganze Reihe von Attributen, die ​je nach Anforderungen bei der Kaufentscheidung berücksichtig​t werden müssen. Natürlich gehören die Auflösung und die Bildschirmdiagonale nach wie vor mit zu den populärsten Attributen.

Aber welche Auflösung braucht ​es nun wirklich, welche ist zukunftssicher und welche ​trifft aktuell den Sweetspot?

Nun, kurz gesagt sollte ein guter Gaming Monitor mindestens den FullHD Standard mit 1920*1080 Pixeln bieten. 4K mit 3840 x 2160 ist aktuell noch sehr ambitioniert und nur mit wirklich heftiger Hardware wirklich zielführend. Darüber hinaus kommt Ihr bei 4K aktuell nicht über 60Hz hinaus, was sicherlich gerade FPSler abschreckt. Den Sweetspot trifft aktuell QHD mit 2160 x 1440, denn die Auflösung bietet gestochen scharfe Bilder und aktuelle Hardware packt die Auflösung bei hohen Details eigentlich sehr gut. Auch ist hier 144Hz drin, was immer noch einen guten Unterschied in der Qualität macht. Wer ein extra breites Display bevorzugt sollte unserer Meinung nach zu den Curved Gaming Monitoren mit WQHD auf 3440 x 1440 greifen. Auch hier packt gute Hardware die Auflösung noch recht gut und das Spielerlebnis mit einem großen Curved ist natürlich einzigartig. Hängt natürlich auch hier wieder vom Spieltyp ab. Alle genannten Auflösungen sind in unserem Gaming Monitor Vergleich selbstverständlich berücksichtigt.

Auflösung und die Bildschirmdiagonale

Die Auflösung ist dabei natürlich unabhängig von der Größe des Monitors. Ein 3​0" Monitor mit FullHD Auflösung verfügt über die ​gleiche Anzahl an Pixeln wie der 13" FullHD Bildschirm eines Laptops. Daher kann je nach Abstand zum Bildschirm FullHD bei dem einen Beispiel recht grobkörnig wirken, während es bei dem kleineren Bildschirm gestochen scharf wirkt. Größer ist also nicht in jedem Fall immer besser, weshalb wir in der Kategorie FullHD z.B. eher die 24 Zoll Monitore und maximal 27 Zoll Monitore empfehlen.

Ihr solltet auch beachten, dass Ihr von Eurem Monitor nicht so weit weg sitzt wie von Eurem Fernseher, so dass eine große Diagonale schnell als unangenehm empfunden wird. Nicht nur könnt Ihr Probleme bekommen, den gesamte Bildschirm im Auge zu behalten, auch wirkt das Bild grobkörnig oder bei hoher Auflösung gerne mal viel zu klein. Gerade wenn Ihr lieber mal eine Runde in SC2 oder CIV dreht ist ein riesiges Display daher vielleicht nicht die beste Wahl. Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden!

Verschiedene Auflösungen und ihre Bedeutung im Detail

FullHD - High Definition  ist die nach wie vor am meisten verbreitete Auflösung sowohl im Bereich der Fernseher als auch der Gaming Monitore. Die Auflösung beträgt 1920 * 1080 Pixel, auch als 1080p abgekürzt. Wer heutzutage von "HD" spricht meint eigentlich fast immer "Full HD" wobei die ursprüngliche HD Auflösung 1280 x 720 (kurz: 720p) ist.

Interessant: Dazwischen gibt es noch den HD+ Standard mit einer Auflösung von 1600*900 Pixel. Für Gaming Monitore spielen Auflösungen unter 1920*1080 heutzutage jedoch keine Rolle mehr.

QHD / WQHD- Quad HD bzw. Wide Quad HD wird auch als 1440p bezeichnet, wobei die Auflösung von 2560*1440 Pixel in einem 16:9 Format dargestellt wird. Der Name QHD ergibt sich aus dem Fakt, dass die QHD Auflösung viermal so viele Pixel enthält wie die HD Auflösung. Obwohl fast alle HD Auflösung für Breitbild optimiert sind und somit das W vor dem QHD eigentlich unnötig ist, verwenden einige Hersteller den zusätzlichen Buchstaben zur Verdeutlichung, dass es sich um ein Breitbildformat handelt. Für uns ist hier wichtig: es handelt sich bei QHD und WQHD um ein und dieselbe Auflösung.

QHD+ ist eine für uns relativ unbedeutende Auflösung. Das kleine + hinter dem QHD lässt auf die höhere Auflösung schließen, die der auch als WQXGA+ (Wide Quad Extended Graphics Array Plus) bezeichnete Standard gegenüber dem normalen QHD bietet. Der verbesserte QHD Standard bietet 3200*1800 Pixel im 16:9 Verhältnis und damit viermal mehr Pixel als die 1600×900 HD+ Auflösung. In unserem Gaming Monitor Vergleich spielt die Auflösung keine Rolle.

UWQHD ist eine weiterer Spezialfall, denn die Ultra-Wide Quad HD Auflösung bietet neben 3440×1440 Pixeln ein Format von 43:18 und ist damit deutlich breiter angelegt, als der verbreitete Standard von 16:9. Das extrem breite Format bietet gerade für Shooter und schnelle Games ein absolut geniales Spieleerlebnis und hat daher zurecht den Einzug bei uns Gamern gehalten. Ursprünglich war das Format eher für TV & Film verschrien. Bevor Ihr Euch wundert: Wir haben in unserem Curved Gaming Monitor Vergleich die ganze Zeit von 21:9 geredet. Faktisch 100% korrekt wäre wie gesagt 43:18, jedoch nutzen Hersteller zur Vermarktung die Formatbezeichnung 21:9. Leichter verständlich und kommt 43:18 ja auch nun einmal wirklich ennorm nah.

UW4K oder auch als Ultra-Wide 4K bezeichnet bezeichnet die Auflösung von 3840×1600 Pixeln mit einem 12:5 Format, welches auch gerne mal als 2.4:1 oder 21.6:9 bezeichnet wird. Diese etwas seltsam anmutende Auflösung wird in der Regel von Ultra HD Blu-Ray Discs genutzt und ist daher für uns ebenfalls irrelevant. Wir haben noch keinen Gaming Monitor mit UW4K Auflösung gesehen ... macht auch schlichtweg keinen Sinn!

4K UHD, auch Ultra HD ist aktuell das höchste der Gefühle und umschreibt die Auflösung von 3840 x 2160 Pixeln. Dass Format bietet damit die vierfache Anzahl an Pixel wie Full HD, deswegen auch die "4" in der Bezeichnung der Auflösung. Diese Auflösung wird vom UHDTV Standard vorgeschrieben und nicht nur die Spielekonsolen versuchen mehr und mehr, Inhalte mit diesem Standard zu bieten.

Der Vorteil sind natürlich gestochen scharfe Bilder und ein fantastisches optisches Erlebnis, allerdings bringt diese Auflösung die Grafikkarte ziemlich ins Schwitzen. Wer seine Spiele in 4K genießen will, muss definitiv eine sehr leistungsfähige Grafikkarte sein Eigen nennen. Wir empfehlen für sauberes 4K Gaming mindestens die GTX 1080TI. Im Bestfall habt Ihr zwei solcher Biester oder zumindest zwei GTX 1070 im SLI laufen. Auch für AMD empfehlen wir zwei RX 580 im Crossfire Verbund.

Welche Auflösung ist die beste fürs Gaming?

FullHD (1080p): Perfekt für eSports-Titel wie League, CS, Dota, Starcraft, Fortnite

Zocken in FullHD ist nach wie vor die Wahl für die meisten Gamer. Mit einem anständigen FullHD Gaming Monitor gepaart mit der notwendigen Hardware lassen sich fantastische Ergebnisse erzielen, ohne hierbei enorm tief in die Tasche greifen zu müssen. Die optimale Displaygröße bei FullHD Monitoren liegt unserer Meinung nach bei 24 Zoll aber selbstredend machen hier auch 27 Zoller Sinn.

2K (1440p): Die goldene Mitte

Der Sweetspot für uns Zocker liegt derzeit ganz klar (immer noch oder immer mehr) im Bereich QHD. Dies liegt zum einen daran, dass die Auflösung bereits eine hammermäßige Qualität bietet und zum anderen, dass nur die wenigsten von Euch die Hardwarevoraussetzungen haben, Games mit voller Performance auf 4K zu spielen. Wer das nötige Kleingeld übrig hat und sich etwas wirklich anständiges gönnen möchte, ist mit einem guten 144Hz QHD Monitor, welcher zu Eurer Hardware passt (Stichwort: Freesync, G-Sync) aktuell ganz klar am besten beraten. Wer auf der Suche nach dem richtigen QHD Gaming Monitor ist, sollte sich darüber hinaus mindestens einen 27 Zoller auf den eigenen Schreibtisch stellen, denn preislich liegen diese attraktiv und QHD kommt bei der entsprechenden Displaygröße super zur Geltung.

4K: Nur für Highend-Maschinen

Die derzeit höchste und schärfste Auflösung bieten (noch) 4K Displays. Sie haben gerade für uns Gamer jedoch immer noch den Nachteil, dass die Bildwiederholrate auf der UHD Auflösung bei vielen Modellen nicht über 60Hz hinaus geht. Wer sich bereits an 144Hz gewöhnt hat, ist nicht gut beraten auf ein UHD Gaming Display mit nur 60hz zu wechseln. Wer jedoch auf die höheren Bildwiederholfrequenzen verzichten kann und mit 60Hz vorlieb nehmen möchte, bekommt mit einem guten 4K Gaming Monitor gestochen scharfe Bilder - vorausgesetzt die Hardware stimmt! Es gibt zwar schon 4K-Displays mit mehr als 60hz, diese aber unglaublich teuer.

Wie bereits in unserem großen Grafikkarten Vergleich herausgearbeitet, braucht Ihr unter der GTX 1080 eigentlich nicht an 4K zu denken. Im Bestfall habt Ihr zwei Karten im SLI bzw. Crossfire Modus in der Kiste. Für waschechte Zockerbuilds, welche wirklich primär fürs Gaming ausgelegt sind, empfehlen wir daher eher QHD Displays. Für alle, die ihre Maschine auch für andere Anwendungen benutzen, bei denen 4K eine Rolle spielt (Multimediaanwendungen, Bild- und Videobearbeitung etc.), sind 4K-Monitore die beste Wahl. Nicht zu vergessen an dieser Stelle sind auch die Konsolenzocker unter uns. Die PS4 Pro und die Xbox One S können 4K und 60Hz 4K Monitore sind hier eine sehr gute Alternative zum herkömmlichen TV Gerät.

UWQHD und Curved-Monitore: Exotisch

Curved Gaming Monitore sind schon etwas richtig feines und kommen aufgrund der Sitzposition vor dem PC für uns Zocker wesentlich besser zur Geltung, als Curved TVs. Unsere Meinung: Wenn schon ultrawide, dann gönnt Euch auch gleich einen Curved!

Im Vergleich zu UHD Gaming Monitoren hat die WQHD Auflösung der Ultrawide Monitore den klaren Vorteil, dass sie weniger hardwareintensiv ist. Auch schaffen es gute aktuelle Curved Gaming Monitore in Punkto Bildwiederholrate jenseits der 60Hz Marke. Damit sind die Ultrawide Curved für FPSler nicht nur wegen des größeren Sichtbereichs, sondern auch der weicheren Framerate durchaus interessanter, als viele 4K Displays (vom Preis mal ganz abgesehen). Das einzige Manko der Ultrawide Curved Monitore ist das noch nicht gänzlich von der Spielebranche angenommene Format 21:9. Zugegebenermaßen machen die meisten Spielehersteller ihre Sache mittlerweile sehr gut, jedoch kann es bei einigen Titeln immer mal wieder zu Problemen kommen. Diese lassen sich zwar in aller Regel irgendwie in den Griff bekommen, jedoch ist diese Herumspielerei nicht jedermanns Sache. Werft gerne mal einen Blick auf die Datenbank von wsgf.org, welche die nötigen Informationen für alle Titel hinsichtlich 21:9 Kompatibilität bietet.


Bildwiederholfrequenz: Wie viel Hertz muss es sein?

Neben der Auflösung haben viele Hersteller die Bildwiederholfrequenz als neues Zugpferd im Marketing für sich entdeckt und mittlerweile gibt es Modelle, die bis zu 240Hz bieten. Aber was ist das eigentlich?

Die Bildwiederholrate wird in Hertz angegeben und gibt darüber Auskunft, wie oft das Bild vom Monitor neu aufgebaut wird. Während FPS (Frames Per Second) Auskunft darüber gibt, wie viele Bilder pro Sekunde unserer Grafikkarte an den Monitor schickt, gibt die Herzzahl darüber Auskunft, wie oft der Monitor das Bild vor unseren Augen neu aufbauen kann.

In optimalen Fällen ist die Hertzzahl und die Zahl der FPS aufeinander abgestimmt, aber in den wenigsten Fällen passen die Werte absolut ideal zusammen. Aber was passiert nun, wenn der eine Wert deutlich unter dem anderen liegt?

Liegt die FPS Zahl unter der Hertzzahl des Monitors, werden die Bilder vom Monitor einfach mehrfach hintereinander dargestellt.

Liegt die Hertzzahl dagegen unter den FPS, werden manche der von der Grafikkarte an den Monitor geschickten Bilder nicht dargestellt.

Große Differenzen in den obigen Beispielen können zu unangenehmen optischen Fehlern wie "Tearing", Ruckeln oder Schlieren führen, wobei Synchronisationstechniken wie V-Sync dabei Abhilfe schaffen sollen. Dazu haben wir später noch detailliertere Informationen.

Früher, als es noch die Röhre gab, hat der Fernseher bei 60Hz wirklich 60 Mal das Bild neu aufgebaut - ob nun ein Bild von der Grafikkarte vorlag oder nicht. Lag keins vor, blieb der Bildschirm bei diesem Aufbau einfach leer, was das extreme Flimmern bei den Röhren verursacht hat. Heutzutage bleibt bei LCD/LED Monitoren das Bild einfach bestehen, bis ein neues vorliegt, was das unangenehme Flimmern der alten Monitore ausradiert hat.


Früher hatten die Monitore standardmäßig 60 Hertz und die Diskussionen, ob das menschliche Auge überhaupt in der Lage ist, mehr als die 60Hertz/FPS die damit dargestellt werden, erkennen kann, ist so alt wie die Technik, die eben genau das ermöglicht.

Heute können wir jedoch mit Sicherheit sagen, dass wir sehr wohl in der Lage sind, eine deutlich höhere Zahl an Bildern pro Sekunde wahzurnehmen. Auch wir Gamer können von einer Bildwiederholrate von mehr als 60 Hertz durchaus profitieren. Interessant ist, dass nur trainierten Ausnahmetalenten wie z.B. Kampfjetpiloten nachgesagt wird, Unterschiede jenseits der 200 Bilder pro Sekunde wahrnehmen zu können. Nicht wenige Profizocker schwören jedoch auf 240Hz Monitore. Wir lehnen uns mal aus dem Fenster und sagen, dass Profi Gamer nun einmal auch hochausgebildete Wahrnehmungsfähigkeiten haben!

o4g.de Fakt des Tages

Also: Gerade Spieler schneller Shooter schwören auf ein weicheres Gefühl und weniger Schlierenbildung bei höheren Hertzzahlen und heute bietet jeder Hersteller Modelle mit 144Hz und auch 240Hz an.

Der Grund ist relativ einfach: Die Bilder der Grafikkarte und die Bildwiederholfrequenz werden unregelmäßig dargestellt. Sollte also das menschliche Auge gerade ein neues Bild aufnehmen, während der Monitor noch das alte darstellt, entsteht subjektiv ein "Ruckler", obwohl mehr Bilder dargestellt werden in der Sekunde, als das menschliche Auge in der Theorie aufnehmen kann.

Die Abstände zwischen den einzelnen Bildern werden natürlich umso kleiner, desto mehr Bilder in der Sekunde angezeigt werden, ergo kann sich ein Spiel mit 120 FPS und 120Hz Monitor flüssiger anfühlen als eines, welches mit 60Hz und 60 FPS dargestellt wird.


V-Sync, G-Sync & Freesync: Alle drei Synchronisierungstechnologien erklärt

Für das flüssige Spielgefühl sollen Techniken wie Freesync/G-Sync oder V-Sync sorgen. Freesync und G-Sync werden jeweils von den konkurrierenden Grafikkartenherstellern AMD Und Nvidia angeboten, so dass sich beim Monitorkauf durchaus auch ein Blick auf die eigene Grafikkarte und deren Hersteller lohnt.

V-Sync synchronisiert die Grafikkarte mit dem Monitor, so dass die FPS auf die Bildwiederholungsrate des Monitors reduziert werden. Das bedeutet natürlich auch, dass man mehr Grafikkartenleistung zur Verfügung haben muss, als der Monitor an Hertz leisten kann, denn die Taktung gibt in diesem Fall der Monitor vor.

Kann die Grafikkarte die nötige Leistung zur Verfügung stellen, werden durch die Aktivierung von V-Sync Grafikfehler vermieden und das Bild klarer dargestellt. Auch hier gilt natürlich wieder - versucht man V-Sync und 120 Hertz voll auszunutzen, muss die Grafikkarte das Spiel selbst mit der erhöhten Rechenleistung durch die Synchronisation noch mit dauerhaft 120 FPS darstellen können! Zudem kann eine erhöhte Eingabelatenz auftreten, so dass es bei aktiviertem V-Sync zu einer merklichen Verzögerung zwischen Eingabefehl über Maus und Tastatur und Reaktion auf dem Bildschirm kommen kann. Dieser Effekt kommt eben dadurch zustande, dass die Grafikkarte mit dem Senden des neuen Bildes immer auf den Monitor und dessen Bildwiederholrate warten muss. Stichwort: Input Lag!

G-Sync und Freesync - Sowohl die Synchronisationslösungen von NVIDIA als auch die von AMD zielen darauf ab, die unschönen Tearing Effekte zu reduzieren. Dabei arbeiten beide Sync Technologien variabel was die Bildwiederholrate anbelangt. So ist z.B. Freesync technisch in der Lage, bei  etwa von 9 bis 240Hz dynamisch zu arbeiten.

Durch die variable Anpassung der Bildwiederholrate gibt nun die Grafikkarte vor, wann der Monitor ein neues Bild anzeigen soll und nicht umgekehrt. Ist das Bild noch nicht fertig, bleibt das alte bestehen, kommen schnell fertige Bilder hintereinander, werden diese nicht mehr übergangen sondern einzeln angezeigt. So wird ausgeschlossen, dass nur halbfertige Bilder angezeigt werden oder andere ganz übersprungen werden, was im Ergebnis ein flüssiges Spielgefühl auch bei schwankender Grafikleistung bietet.

AMD bedient sich bei seiner Lösung beim Displayport 1.2a Standard und hat damit eine kostengünstige Lösung für die Hersteller parat, während NVIDIA mit seiner Technologie auf einen eigenen Chip setzt und damit etwas mehr bieten kann, aber auch deutlich teurer ist. Seht Ihr ja auch ganz deutlich bei den G-Sync Modellen aus unserem Gaming Monitor Vergleich.

Beide Techniken haben gegenüber V-Sync den großen Vorteil, dass sie weniger hardwarehungrig sind und eine variable Hertzzahl bieten.


Formate - 16:9 & 21:9

16:9 meint, dass 16 Pixel horizontal 9 Pixel vertikal gegenüberstehen, man also ein Verhältnis von 16:9 bei der Verteilung der Pixel über den Bildschirm hat. Bei dem Verhältnis 16:9 spricht man auch vom "Widescreen", also dem Breitbildschirm, der sich mittlerweile sowohl bei Fernsehern als auch bei Monitoren fast universell durchgesetzt hat. Es gibt auch noch andere Formate, allerdings sind das in der Regel eher Speziallösungen und die meisten modernen Spiele sind  auf die gängigen Breitbildauflösungen optimiert. Cross-Plattform Entwicklungen auf Grund des Fokus auf den Fernseher sowieso.

21:9 wiederum ist ein Format, welches vor allem von Filmen bedient wird und für den Bereich Gaming Monitore erst durch die Ultrawide und besonders die Curved Ultrawide Monitore interessant geworden ist. In einer solchen Auflösung lässt sich im Cinemascope Verfahren z.B. ein Kinofilm ohne schwarze Balken am Rand darstellen - allerdings auch hier nur, wenn das Quellenmaterial das hergibt und dafür aufbereitet wurde.

Waren wir lange Zeit auf lästiges Patchen und Fixen angewiesen, machen die meisten Spielehersteller mittlerweile Ihre Hausaufgaben und optimieren Ihre Games auch auf 21:9, was natürlich der steigenden Beliebtheit der Ultrawide Monitore zu zollen ist. Wir haben es oben bereits schon einmal verlinkt aber hier noch einmal: Schaut Euch die Datenbank von wsgf.org an, welche Informationen für alle Titel hinsichtlich 21:9 Kompatibilität beinhaltet.


Anschlussmöglichkeiten - HDMI, DVI, Displayport & VGA

Wir haben sie Euch immer fein säuberlich zusammengetragen. Die verschiedenen Anschlüsse an Eurem Gaming Monitor sind ein nicht zu verachtendes Kriterium, insbesondere wenn Ihr mehrere Geräte anschließen wollt oder über spezifische Hardware verfügt, welche auf ein bestimmtes Anschlussformat zurückgreifen muss. Nachfolgend haben wir noch einmal alle Anschlüsse, welche für uns eine Rolle spielen, kurz erläutert:

VGA - Auch wenn sie noch angeboten werden, sind analoge Verbindungen wie VGA nicht mehr zu empfehlen für den Anschluss an einen modernen Monitor. Denn bei analogen Signalen muss die Grafikkarte das digitale Signal in ein analoges umwandeln, während der Monitor das Signal dann von analog auf digital zurückwandelt. Bei soviel Wandel geht eine Menge Qualität verloren und es ist von Vorteil, auf Anschlüsse wie HDMI, DVI oder Displayport zu setzen.

DVI - Kabel mit DVI-I (oder auch Digital Visual Interface - Intergratet genannt) können dabei sowohl analoge als auch digitale Signale übertragen und sind daher auch zu VGA abwärtskompatibel. DVI-D Kabel übertragen hingegen nur digitale Signale, während DVI-A nur analoge Signale übermittelt.

HDMI ( High Definition Multimedia Interface) - Der HDMI Standard  überträgt das Signal dagegen ausschließlich digital und kann mit VGA nichts mehr anfangen. Dafür lässt sich auch das Tonsignal zusammen mit dem Bild übertragen und  die Zeiten, in denen mehrere Kabel für Bild und Ton gebraucht wurden, sind dank HDMI längst vorbei.  Allerdings müsst Ihr darauf achten, dass bei HDMI 1.0 nur eine Übertragung von 60Hz möglich ist und HDMI 2.0 das Limit bei 144Hz setzt. Wer seinen 240Hz Monitor per HDMI 2.0 an seine Grafikkarte anschließt, verschenkt also Leistung! Hier muss auf den Displayport zurückgegriffen werden! Wichtig: die G-Sync Funktion ist über HDMI nicht verfügbar stattdessen muss auch hier zwingend auf ein Display Port Kabel zurückgegriffen werden. Die Nutzung von HDMI kostet Hersteller darüber hinaus eine Lizenzgebühr!

Displayport -  eine kostenlose oder zumindest günstigere Alternative zu HDMI für die Hersteller ist der Displayport, welcher die  gleichen Funktionen wie HDMI bietet. Der Displayport besitzt dazu noch einen  frei verfügbaren Datenkanal, über den sich auch eine Kamera oder ein Mikrofon anschließen lassen.  Wie bereits erwähnt ist der Displayport der einzige Anschluss, welcher 240Hz übertragen kann.


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