Hardware Reviews

Bester Gaming Arbeitsspeicher 2017

DER beste DDR4 & DDR3 RAM im Vergleich

Bester Arbeitsspeicher
Bester Gaming Arbeitsspeicher 2017 - Das beste DDR3 und DDR4 RAM im Vergleich

Wenn Ihr Euch einen neuen Gaming PC zusammenstellt, oder ein älteres Rig aufrüsten wollt, kommt Ihr zwangsläufig mit dem Thema RAM bzw. Arbeitsspeicher in Berührung. Viele Zocker tun sich etwas schwer bei der Einschätzung, welches der beste RAM für den eigenen Gaming PC ist.

Aber warum ist das so? Nicht zuletzt liegt das Problem in den durchaus komplizierten Spec-Sheets der kleinen Riegelchen, welche oftmals eher verwirren, als Aufschluss über die Performance des Arbeitsspeichers zu geben.

Doch keine Sorge! Wir beschäftigen uns in unserem Gaming RAM Vergleich 2017 mit allen Details, erklären Euch worauf es wirklich ankommt (Stichwort: Frequenz vs. Latenzzeiten) und empfehlen Euch die besten DDR4 Speichermodule sowie die besten DDR3 Speichermodule für Euren Desktop PC. Und weil wir gerade enorm gute Laune haben und die mobilen Zocker unter Euch nicht verärgern wollen, haben wir ebenfalls ein paar der besten DDR4 & DDR3 Arbeitsspeicher für Laptops rausgesucht.

Also: Egal, ob Ihr an Eurem neuen Gaming Build arbeitet oder Euren Arbeitsspeicher aufrüsten bzw. erweitern möchtet - Unser RAM Vergleich ist Euch dabei behilflich, den besten Arbeitsspeicher für Eure Anforderungen zu finden. Keine stundenlange Recherche, keine Kopfschmerzen, mehr Zeit zum Zocken!

Kurzanleitung: Wisst Ihr schon ungefähr Bescheid worum es geht, helfen Euch unsere Bestenlisten und detaillierten Produktbeschreibungen sicher schon weiter. Wer noch komplett im Dunkeln tappt, sollte sich unsere umfangreiche Kaufberatung zum besten Arbeitsspeicher 2017 nicht entgehen lassen - es lohnt sich!

Wenn Ihr Euch einen neuen Gaming PC zusammenstellt, oder ein älteres Rig aufrüsten wollt, kommt Ihr zwangsläufig mit dem Thema RAM bzw. Arbeitsspeicher in Berührung. Viele Zocker tun sich etwas schwer, bei der Einschätzung, welches das beste RAM für einen Gaming PC ist. Das liegt nicht zuletzt an den durchaus komplizierten Spec-Sheets der kleinen Riegelchen, welche oftmals eher verwirren, als Aufschluss über die Performance des Arbeitsspeichers zu geben. Wir beschäftigen uns in unserem Gaming RAM Vergleich 2017 daher mit allen Details, erklären Euch worauf es wirklich ankommt (Stichwort: Frequenz vs. Latenzzeiten) und empfehlen Euch die besten DDR4 Speichermodule sowie die besten DDR3 Speichermodule für Euren Desktop PC. Und weil wir gerade in Feierlaune sind und die mobilen Zocker unter Euch nicht verärgern wollen, haben wir ebenfalls ein paar der besten DDR4 & DDR3 Arbeitsspeicher für Laptops rausgesucht.

Also: Egal, ob Ihr an Eurem neuen Gaming Build arbeitet oder Euren Arbeitsspeicher aufrüsten bzw. erweitern möchtet - Unser RAM Vergleich ist Euch dabei behilflich, den richtigen Arbeitsspeicher für Eure Anforderungen zu finden. Keine stundenlange Recherche, keine Kopfschmerzen, mehr Zeit zum Zocken!

Vorab: Der beste Gaming Arbeitsspeicher 2017 in der Übersicht

  • BesteR DDR4 Gaming RAM für Desktops
  • BesteR DDR3 Gaming RAM für Desktops
  • BesteR DDR4 & DDR3 Gaming RAM für Laptops

Tabelle: DDR4 Arbeitsspeicher für Gaming PCs im Vergleich

Modell

Typ

​Anschluss (Pins)

Taktrate

JEDEC

Spannung

Latenz

Bewertung

​Preis

DDR4

288

2400 MHz

PC4-19200U

1.20V

CL15-15-15-29

8 Bewertungen
Derzeit nicht auf Lager

DDR4

288

3200 MHz

PC4-25600U

1.20V-1.35V

CL16-18-18-38

25 Bewertungen
207,84 EUR

DDR4

288

3000 MHz

PC4-24000U

1.35V

CL15-17-17-35

19 Bewertungen
206,94 EUR

DDR4

288

2400 MHz

PC4-19200U

1.20V

CL16-16-16

100 Bewertungen
177,02 EUR

DDR4

288

3000 MHz

PC4-24000U

1.35V

CL15-17-17-35

36 Bewertungen
202,89 EUR

DDR4

288

3200 MHz

PC4-25600U

1.35V

CL16-18-18-38

6 Bewertungen
259,64 EUR

DDR4

288

3200 MHz

PC4-25600U

1.35V

CL16-18-18-38

13 Bewertungen
217,89 EUR

​Bester DDR4 Arbeitsspeicher für Gaming PCs

Kingston Hyper X Fury DDR4

HyperX FURY DDR4 HX424C15FB2K2/16 RAM Kit 16GB (2x8GB) 2400MHz DDR4 CL15 DIMM
4.4 von 5 Sternen
8 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.2V
  • Taktraten: 2133MHz/2400MHz/2666MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 64GB
  • Latenz (CL): CL14/CL15/CL15

Preis für 2 x 8GB Kit

Derzeit nicht auf Lager

Der Kingston HyperX Fury ist einer der beliebtesten Arbeitsspeicher unter Gamern, da er eine solide Leistung zu einem anständigen Preispunkt liefert. Das coole am HyperX ist, dass er sich automatisch auf die höchste Taktung einstellt, ohne dass Ihr manuell nachhelfen müsstet. Das ist besonders für Einsteiger oder diejenigen von Euch interessant, die keine Lust haben im BIOS herumzuspielen. Der Speicher taktet maximal mit 2666MHz bei einer CL von 15 - somit alles im Rahmen. Die Module fallen darüber hinaus trotz zusätzlichem Heatspreader sehr schmal aus und passen in nahezu jedes System.


G.Skill Ripjaws V5

G.Skill Ripjaws F4-3200C16D-16GVK Arbeitsspeicher 16GB PC 3200 (CL16 2x 8GB)DDR4-RAM Kit
4.4 von 5 Sternen
25 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2133MHz - 3466MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 128GB
  • Latenz (CL): CL14 - CL16

Preis für 2 x 8GB Kit

207,84 EUR

Die Ripjaws haben eigentlich nur einen Nachteil - sie sind leider immer wieder vergriffen! Das zeigt uns jedoch, wie begehrt die kleinen Sticks aus dem Hause G.Skill sind. Die Module sind in verschiedenen Taktraten von 2133MHz bis 3466MHz erhältlich, wobei aktuell die Riegel mit der 3200MHz Taktung Preis-Leistungs-technisch den Sweetspot treffen. Auf 3200MHz kommt der Speicher auf eine CL von 16 und ist somit einen Tick schneller als der HyperX Fury. Die Ripjaws sehen richtig nice aus, sind jedoch definitiv etwas klobiger. Ebenfalls müsst Ihr unbedingt schauen, dass Ihr das richtige XMP bzw. AMP Profil im BIOS einstellt, damit der Speicher seine volle Leistung entfalten kann. Ach ja, die Module laufen übrigens auf 1.35V und somit etwas höher als der DDR4 Standard von 1.2V.


Corsair Dominator Platinum

Corsair Dominator Platinum DDR4 Hochleistungs-Arbeitsspeicher Kit (16GB (2x8GB) 3000 MHz C15 XMP 2.0)
4.8 von 5 Sternen
19 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2133MHz - 3200MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 64GB
  • Latenz (CL): CL10 - CL16

Preis für 2 x 8GB Kit

206,94 EUR

Absoluter Hammer Arbeitsspeicher, der allerdings auch seinen Preis hat. Wenn ich mich nicht täusche ist der Dominator der einzige Speicher, der auf 3000MHz eine Latenz von 15 erreicht und ist somit performancetechnisch richtig stark. Die Heatspreader sehen einfach nur killer aus und halten den Speicher richtig kühl. Ein Grund, warum das RAM von Corsair auch bei Overclockern sehr beliebt ist. Von der Qualität der eigenen Produkte überzeugt, spendiert Euch Corsair eine lebenslange Garantie! Im Moment ganz klar zum 3000MHz Modul greifen, da die niedriger getakteten Module teurer sind und Euch die höher getakteten hinsichtlich Performance nicht wirklich viel bringen. Ganz klar: Die Corsair Dominator Platinum unterstützen X.M.P 2.0 und AMP.


Micron Ballistix Sport LT

Ballistix Sport LT BLS2C8G4D240FSC 16GB Kit (8GBx2) DDR4 2400 MT/s (PC4-19200) DR x8 DIMM 288-Pin weiß
4.8 von 5 Sternen
100 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.20V
  • Taktraten: 2400MHz - 2666MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 64GB
  • Latenz (CL): CL16

Preis für 2 x 8GB Kit

177,02 EUR

Der US Hersteller Micron hat sich mit den Ballistix Sport Riegeln im Gaming Bereich einen Namen gemacht. Der Gaming RAM ist performant und sowohl in 2400MHz als auch 2666MHz verfügbar. Wir empfehlen ganz klar die 2400MHz Module, da sie hinsichtlich Preis nicht zu schlagen sind. Wer von Euch einen ordentlichen Gaming Arbeitsspeicher zu einem ansprechenden Preis sucht, macht mit den Ballistix definitiv überhaupt nichts falsch. Die Speicherriegel sind zudem in unterschiedlichen Farben (grau, weiß und rot) erhältlich und der Heatspreader kommt in einem lässigen Camouflage Look. Also auch was fürs Auge 🙂 .


Corsair Vengeance LX

Corsair CMK16GX4M2B3000C15 Vengeance LPX 16GB (2x8GB) Desktop Arbeitsspeicher Kit (DDR4, 3000MHz, C15 XMP 2.0) schwarz
4.5 von 5 Sternen
36 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2400MHz - 4600MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 128GB
  • Latenz (CL): CL16 - CL19

Preis für 2 x 8GB Kit

202,89 EUR

Corsair beschreibt seinen Vengeance LX Speicher wie folgt: "Entwickelt für Gaming - Konzipiert für Enthusiasten". Der Aussage haben wir im Grunde nichts hinzuzufügen, denn der Speicher ist richtig fix unterwegs und für echte Performance Freaks gibt es den Vengeance LX mit einer Taktung von 4400 / 4600MHz. Ihr kennt unsere Meinung dazu ... natürlich macht das preislich und auch hinsichtlich der Gaming Performance keinen Sinn, aber wer sich ein ultimatives Build zusammenstellen möchte, kann hier natürlich in die Vollen gehen. Etwas vernünftiger sind die Module mit 3000MHz oder auch 3200MHz, welche ordentlich Leistung auf die Platte bringen, dabei aber bezahlbar bleiben. Der Vengeance LX ist schlicht gehalten, sieht aber dennoch ansprechend aus. Erhältlich sind die Module in schwarz, rot, blau und weiss.


G.Skill Trident Z RGB

G.Skill Trident Z RGB 16GB DDR4 16GTZR Kit 3200 CL16 (2x8GB)
4.2 von 5 Sternen
6 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2400MHz - 4266MHz
  • Verfügbare Kits: 16GB - 128GB
  • Latenz (CL): CL15 - CL19

Preis für 2 x 8GB Kit

259,64 EUR

Der Paradiesvogel unter den Gaming RAMs! Die im "gebrushten" Metall Look gehaltenen Heatspreader sind super schlicht und elegant, bieten jedoch mit frei einstellbaren farblichen LEDs jeglichen Spielraum für farbenfrohe Builds. Natürlich macht der Arbeitsspeicher auch leistungstechnisch etwas her, sonst wäre er ja nicht hier bei uns im Gaming RAM Vergleich gelandet 🙂 . Die Speicherbausteine sind mit einer Taktung bis zu 4266MHz erhältlich und laufen auf 1.35V. Ihr müsst hier jedoch definitiv auf 16GB gehen, denn den Trident Z RGB gibt es nicht als 4GB Baustein und das kleinste erhältliche Kit beinhaltet 2 x 8GB Module. Aber wir empfehlen Euch ja eh auf 16 GB zu gehen - auch bei den Trident Z RGB liegt der Sweetspot bei den 3000MHz oder den 3200MHz Modulen! 


G.Skill Trident Z

G.Skill F4-3200C16D-16GTZB - 16GB (8GBx2) G.SKILL Trident Z DDR4 PC25600 3200MHz C16 Kit
4.5 von 5 Sternen
13 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2800MHz - 4600MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 128GB
  • Latenz (CL): CL15 - CL23

Preis für 2 x 8GB Kit

217,89 EUR

Der G.Skill Trident Z ist der in unseren Augen stilvollste Arbeitsspeicher mit einem unvergleichlich schlichten und eleganten Design. Keine LEDs, kein Geblinke, dafür auch hier das gebürstete Aluminium mit roten Elementen. Leistungstechnisch ist der Trident Z ganz oben mit dabei und bietet eine 4600MHz Edition (CL19) für echte Enthusiasten. Wir empfehlen auch den Trident Z Arbeitsspeicher in der 3200MHz Ausführung, da hier der beste Preis-Leistungs-Punkt getroffen wird. Ist sicherlich nicht der günstigste Arbeitsspeicher in unserem Vergleich, aber wer etwas leistungsstarkes und optisch ansprechendes im Premium Segment sucht, findet mit dem G.Skill Trident Z eine mehr als adäquate Lösung.

Bester DDR3 Arbeitsspeicher für Gaming PCs

Crucial Ballistix Sport DDR3

Ballistix Sport 16GB Kit (8GBx2) DDR3 1600 MT/s (PC3-12800) UDIMM 240-Pin - BLS2CP8G3D1609DS1S00CEU
4.7 von 5 Sternen
459 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.50V
  • Taktraten: 1600MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 32GB
  • Latenz (CL): CL9

Preis für 2 x 8GB Kit

ab 25,19 EUR

Ballistix Sport ... wieso denn nun plötzlich von Crucial und nicht Micron? Kurze Aufklärung an dieser Stelle: Micron ist der Hersteller und Crucial eine Handelsmarke unter welcher der Hersteller seine RAM Module an den Endkunden verkaufte. Scheinbar hat man sich hier jedoch umentschieden und vermarktet die DDR4 Module unter dem Firmennamen Micron, während die DDR3 Module noch unter Crucial liefen ... so viel zur Geschichte! Der Crucial Ballistix Sport DDR3 auf 1600 MHz ist einer der meistverkauften Gaming Arbeitsspeicher, da er alle positiven Eigenschaften vereint. Er ist performant, stabil und sieht mit seinem schlicht gehaltenen, schwarzen Heatspreader auch noch ansprechend aus. Die Ballistix Sport DDR3 Module gibt es darüber hinaus auch als Low Profile Module, welche somit für platzsparende Builds mehr als geeignet sind. Über 400 Kundenbewertungen mit über 4,5 Sternen sprechen hier eine klare Sprache!


Kingston HyperX Fury DDR3

HyperX Fury HX318C10FK2/16 Arbeitsspeicher 16GB (1866MHz, CL10, 2x 8GB) DDR3-RAM Kit blau
4.9 von 5 Sternen
35 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V - 1.50V
  • Taktraten: 1333MHz, 1600MHz, 1866MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 16GB
  • Latenz (CL): CL10

Preis für 2 x 8GB Kit

130,99 EUR

Den Kingston HyperX Fury gibt es auch als DDR3 Modul. Das Gaming RAM-Modul läuft auf 1866MHz bei einer CL von 10 und ist somit leistungstechnisch komplett auf der Höhe. Auch der DDR3 Speicher übertaktet automatisch und erspart Euch somit lästige Anpassungen im BIOS. Genau wie sein großer Bruder ist der HyperX Fury DDR3 in schwarz, weiss, rot und blau erhältlich und passt somit auch farblich in jeden Gaming PC. Müssten wir einen DDR3 Arbeitsspeicher aus unserem RAM Vergleich wählen, würde die Entscheidung vermutlich auf den HyperX fallen. Er ist sowohl preislich als auch leistungstechnisch einfach zu attraktiv.


G.Skill Ripjaws X

G.Skill F3-2133C10D-16GXM Arbeitsspeicher 16GB (2133MHz, CL10) DDR3-RAM
4.9 von 5 Sternen
7 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.50V
  • Taktraten: 1333MHz - 2400MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 32GB
  • Latenz (CL): CL9 - CL11

Preis für 2 x 8GB Kit

156,98 EUR

Die Ripjaws X takten noch einmal etwas höher und laufen auf 2133MHz. Die Speichermodule laufen in der Regel problemfrei und bieten auch hinsichtlich Overclocking noch etwas Luft nach oben. Wie schon mehrfach erwähnt ist das natürlich eher Spielerei, als das Ihr einen effektiven Performance Boost erwarten könntet. Checkt vorher, ob Euer MoBo überhaupt die 2133MHz schafft, denn gerade die Einsteigerboards und etwas älteren MoBos tun dies nicht zwangsläufig. Passen die Ripjaws hinsichtlich der Spezifikationen zu Eurem Build, bekommt Ihr jedoch definitiv einen fixen Arbeitsspeicher, welcher in lässigem Blau mit einem Heatspreader im typischen Ripjaw Look gehalten ist.


Corsair Vengeance Pro Series

Corsair CMY16GX3M2A2400C11A Vengeance Pro Series 16GB (2x8GB) DDR3 2400Mhz CL11 XMP Performance Desktop Memory Gold
4.8 von 5 Sternen
12 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.65V
  • Taktraten: 1600MHz - 3200MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 64GB
  • Latenz (CL): CL9 - CL13

Preis für 2 x 8GB Kit

163,89 EUR

Wer ein paar Kröten mehr investieren und sein älteres High Performance Build um einen Top Range Arbeitsspeicher erweitern möchte, ist mit der Vengeance Pro Series von Corsair allerbestens beraten. Die von uns empfohlenen Module laufen auf 2400MHz mit einer CL von 11 und einer Stromaufnahme von 1.65V (maximal sind 3200MHz mit CL13 drin). Mehr geht im Bereich DDR3 nicht. Wir empfehlen den Vengeance Pro DDR3 nur für Enthusiasten, welche auch wirklich wissen, was sie tun. Je nach Setup kann die Einstellung des Arbeitsspeichers darüber hinaus durchaus Kopfschmerzen bereiten. Liest man sich die Reviews und Erfahrungsberichte im Netz etwas genauer durch, stößt man immer wieder auf Zocker-Kollegen, welche sich an dem Arbeitsspeicher die Zähne ausgebissen haben, bis er denn mal auf voller Lotte seine Arbeit verrichtet hat.


Kingston Value RAM DDR3

Kingston KVR16N11K2/16 Arbeitsspeicher 16GB (DDR3 Non-ECC CL11 DIMM Kit, 240-pin, 1.5V)
4.8 von 5 Sternen
33 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.50V
  • Taktraten: 1600MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 16GB
  • Latenz (CL): CL11

Preis für 2 x 8GB Kit

Derzeit nicht auf Lager

Den ValueRam von Kingston haben wir in unseren Gaming RAM Vergleich aufgenommen, weil er ein echter Evergreen ist. Die Module takten auf 1600MHz bei einer CL von 11 und sind damit etwas schwächer aufgestellt als z.B. die Ballistix Sport im gleichen Bracket. Dahingegen kommen die Speicherbausteine ohne Heatspreader und sind "Low Profile". Daher passen sie somit wirklich ohne Probleme in jedes Build! Der große Vorteil des Arbeitsspeichers ist seine Zuverlässigkeit, denn er läuft ohne Mucken in jedem System und läuft mit einer Stromaufnahme von 1.5V auf dem DDR3 Standard. Wer einen Arbeitsspeicher ohne Schnörkel sucht, der zuverlässig ist und dennoch ordentlich Leistung fürs Zocken liefert, kann beim Kingston ValueRam ohne Bedenken zuschlagen!

Bester DDR4 & DDR3 Arbeitsspeicher für Gaming Laptops

Die Kriterien für den besten Laptop RAM sind noch einmal überschaubarer als beim Desktop Arbeitsspeicher, denn der gesamte visuelle Aspekt und auch das Overclocking fallen im Prinzip weg. Den Arbeitsspeicher sieht man nicht und hinsichtlich Overclocking bietet ein Laptop wenig Spielraum, da die Hitzeentwicklung schlecht reguliert werden kann. Wir haben Euch dennoch jeweils zwei performante Varianten für Laptops, welche DDR3-, bzw. DDR4-RAM fressen, herausgesucht.

HyperX Impact & Ballistix Sport LT für DDR4 Laptops

HyperX Impact HX424S14IB/16 16GB RAM (2400MHz DDR4 CL14 SODIMM, 1.2V, 260-pin)
4.7 von 5 Sternen
7 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.20V
  • Taktraten: 2133MHz - 2400MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 64GB
  • Latenz (CL): CL14
Ballistix Sport LT 16GB Kit (8GBx2) DDR4 2400 MT/s (PC4-19200) DR x8 SODIMM 260-Pin (Grau)
4.9 von 5 Sternen
14 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.20V
  • Taktraten: 2400MHz - 2666MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 32GB
  • Latenz (CL): CL16

HyperX Impact & Crucial RAM für DDR3 Laptops

Kingston HX318LS11IBK2/16 Arbeitsspeicher 16GB (1866MHz, CL11) DDR3-RAM
4.6 von 5 Sternen
45 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 1600MHz - 2133MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB - 16GB
  • Latenz (CL): CL9 - CL12
Crucial 16GB Kit (8GBx2) DDR3 1866 MT/s  (PC3-14900) SODIMM 204-Pin - CT2K102464BF186D
4.7 von 5 Sternen
593 Bewertungen
  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 1600MHz - 1866MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB - 32GB
  • Latenz (CL): CL11 - CL13

Kaufberatung - Bester Arbeitsspeicher für Gaming PCs

​Was bedeutet RAM überhaupt?

Die Abkürzung RAM steht für „Random Access Memory“. Bei RAM handelt es sich, im Gegensatz zu langfristigen Datenspeichern wie HDDs oder SSDs, um kurzfristigen Speicher, welcher nur bei Bedarf verwendet wird. Vereinfacht gesagt: RAM ist vergleichsweise klein, aber dafür super schnell. Als "Zwischenspeicher" dient er somit dazu Daten, welche von Programmen und Spielen benötigt werden, vorzuhalten und entsprechend schnell zwischen den Komponenten in Deinem PC hin und her zu schicken. Gerade bei anspruchsvolleren Titeln macht sich also insbesondere die Größe Eures Arbeitsspeichers wirklich bemerkbar.

Der Begriff "Random Access" spiegelt übrigens die generelle Funktionsweise von Arbeitsspeicher wider. Im Vergleich zu SSDs oder HDDS, welche Datenblöcke (auch: Sektoren) bestehend aus mehreren Bytes lesen und schreiben können, ist ein Arbeitsspeicher dazu in der Lage jedes einzelne Byte zu adressieren.

Bei den Speichermodulen, welche in unseren Gaming PCs verwendet werden, handelt es sich um sogenanntes DRAM "Dynamic Random Access Memory", welches geschätzte Zugriffszeiten von 60 Nanosekunden ermöglicht. Bei der Bezeichnung DDR RAM handelt es sich um das sogenannte "Double Data Rate Random Access Memory". Diese Speicherart ermöglicht eine fast doppelt so schnelle Datenrate, da Bits sowohl auf der auf- als auch absteigenden Flanke übertragen werden (keine weiteren Details an dieser Stelle ... wird uns zu elektrotechnisch :)). Wichtig für Euch: DDR RAM ist der Standard Speicher für moderne PCs, ermöglich doppelt so schnelle Datentransfers wie herkömmliches DRAM und hat sich über die Jahre von DDR1 zu DDR2 zu DDR3 bis hin zu DDR4 weiterentwickelt. Im Fokus steht hierbei immer die Erhöhung der Taktraten und somit die effektive Übertragungsrate sowie die Reduzierung der Spannungsaufnahme.

Die Abkürzung RAM steht für „Random Access Memory“. Bei RAM handelt es sich, im Gegensatz zu langfristigen Datenspeichern wie HDDs oder SSDs, um kurzfristigen Speicher, welcher nur bei Bedarf verwendet wird. Vereinfacht gesagt: RAM ist vergleichsweise klein aber dafür super schnell. Als "Zwischenspeicher" dient er somit dazu, Daten, welche von Programmen und Spielen benötigt werden, vorzuhalten und entsprechend schnell zwischen den Komponenten in Deinem PC hin und her zu schicken. Gerade bei anspruchsvolleren Titeln macht sich also insbesondere die Größe Eures Arbeitsspeichers wirklich bemerkbar.

Der Begriff "Random Access" spiegelt übrigens die generelle Funktionsweise von Arbeitsspeicher wider. Im Vergleich zu SSDs oder HDDS, welche Datenblöcke (auch: Sektoren) bestehend aus mehreren Bytes lesen und schreiben können, ist ein Arbeitsspeicher dazu in der Lage jedes einzelne Byte zu adressieren.

Bei den Speichermodulen, welche in unseren Gaming PCs verwendet werden, handelt es sich um sogenanntes DRAM "Dynamic Random Access Memory")", welches geschätzte Zugriffszeiten von 60 Nanosekunden ermöglicht. Bei der Bezeichnung DDR RAM handelt es sich um das sogenannte "Double Data Rate Random Access Memory". Diese Speicherart ermöglicht eine fast doppelt so schnelle Datenrate, da Bits sowohl auf der auf- als auch absteigenden Flanke übertragen werden (keine weiteren Details an dieser Stelle). Wichtig für Euch: DDR RAM ist der Standard Speicher für moderne PCs, ermöglich doppelt so schnelle Datentransfers wie herkömmliches DRAM und hat sich über die Jahre von DDR1 zu DDR2 zu DDR3 bis hin zu DDR4 weiterentwickelt. Im Fokus steht hierbei immer die Erhöhung der Taktraten und somit die effektive Übertragungsrate sowie die Reduzierung der Spannungsaufnahme.

​DDR4 vs. DDR3 - Was ist der Unterschied?

​Unser Arbeitsspeicher Vergleich beschäftigt sich mit den aktuell gängigen DDR Speichermodulen, DDR3 & DDR4. Während DDR3 Arbeitsspeicher auf den älteren Sockeln wie z.B. AM3+ (für AMDs FX Prozessoren) oder Intel 1150 (für die etwas älteren Intel Haswell Prozessoren) verwendet wird, passen in die neuen Mainboards mit z.B. Sockel AM4 (für AMD Ryzen) und Intel 1151 (für Intel Skylake & Kaby Lake) die stärkeren DDR4 Module.

​1
​Bauform

​DDR4 und DDR3 unterscheiden sich zunächst in der Bauform. So verfügen DDR3 Arbeitsspeicher für Desktop PCs über 240 Pins, während DDR4 Arbeitsspeicher 288 Pins besitzen. Für Laptops kommen auf den DDR3 Modulen 204 Pins zum Einsatz, auf den DDR4 Modulen sind es 260 Pins. Die Pins sind die goldfarbenen Verbindungselemente zwischen Speicherbaustein und dem RAM Slot im Motherboard. Damit Ihr nicht aus Versehen einen DDR3 Baustein in einen DDR4 Slot verbaut (oder andersherum) sind die Module übrigens unterschiedlich eingekerbt. Beim DDR3 Arbeitsspeicher liegt die Einkerbung etwas weiter seitlich versetzt, beim DDR4 RAM ist die Einkerbung nahezu mittig.

​2
​Taktraten

Während DDR3 Speicher maximale Taktraten von 800MHz bis 2666 MHz bieten, laufen DDR4 Module zwischen 1600MHz und 4266MHz. Auch wenn sich das erst einmal richtig krass anhört, macht das hinsichtlich der Gaming Performance jedoch keinen enormen Unterschied. Selbstverständlich ist DDR4 Arbeitsspeicher im Vergleich zu DDR3 performanter, jedoch haben andere Komponenten in Eurem PC (insbesondere CPU & GPU) wesentlich mehr Einfluss auf Eure Performance, als ein hoch getakteter Speicherbaustein.

​3
​Spannung

Die Spannungsaufnahme wurde bei DDR-RAM Generation zu Generation immer weiter reduziert. Liegt die Spannungsaufnahme von DDR3 Speicher bei 1.5 Volt (kann gerade bei Gaming RAM auch mal 1.65 Volt sein), liegt diese bei DDR4 Arbeitsspeicher bei 1.2 Volt (auch hier nimmt Performance-RAM etwas mehr, nämlich 1.35 Volt auf). Warum ist das wichtig? Im Prinzip ist der einzige wirkliche Vorteil hier, dass Speichermodule mit geringerer Stromaufnahme schlichtweg länger halten!

Unser Arbeitsspeicher Vergleich beschäftigt sich mit den aktuell gängigen DDR Speichermodulen, DDR3 & DDR4. Während DDR3 Arbeitsspeicher auf den älteren Sockeln wie z.B. AM3+ (für AMDs FX Prozessoren) oder Intel 1150 (für die etwas älteren Intel Haswell Prozessoren) verwendet wird, passen in die neuen Mainboards mit z.B. Sockel AM4 (für AMD Ryzen) und Intel 1151 (für Intel Skylake & Kaby Lake) die stärkeren DDR4 Module.

DDR4 und DDR3 unterscheiden sich zunächst in der Bauform. So verfügen DDR3 Arbeitsspeicher für Desktop PCs über 240 Pins, während DDR4 Arbeitsspeicher 288 Pins besitzen. Für Laptops kommen auf den DDR3 Modulen 204 Pins zum Einsatz, auf den DDR4 Modulen sind es 260 Pins. Die Pins sind die goldfarbenen Verbindungselemente zwischen Speicherbaustein und dem RAM Slot im Motherboard. Damit Ihr nicht aus Versehen einen DDR3 Baustein in einen DDR4 Slot verbaut (oder andersherum) sind die Module übrigens unterschiedlich eingekerbt. Beim DDR3 Arbeitsspeicher liegt die Einkerbung etwas weiter seitlich versetzt, beim DDR4 RAM ist die Einkerbung nahezu mittig.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen DDR4 und DDR3 RAM sind jedoch die Taktraten und die Spannungsaufnahme. Während DDR3 Speicher maximale Taktraten von 800MHz bis 2666 MHz bieten, laufen DDR4 Module zwischen 1600MHz und 4266MHz. Auch wenn sich das erst einmal richtig krass anhört, macht das hinsichtlich der Gaming Performance jedoch keinen enormen Unterschied. Doch dazu kommen wir später noch etwas detaillierter. Die Spannungsaufnahme wurde von DDR RAM Generation zu Generation immer weiter reduziert. Liegt die Spannungsaufnahme von DDR3 Speicher bei 1.5 Volt (kann gerade bei Gaming RAM auch mal 1.65 Volt sein), liegt diese bei DDR4 Arbeitsspeicher bei 1.2 Volt (auch hier nimmt Performance RAM etwas mehr, nämlich 1.35 Volt auf). Warum ist das wichtig? Im Prinzip ist der einzige wirkliche Vorteil hier, dass Speichermodule mit geringerer Stromaufnahme schlichtweg länger halten!

TABELLE mit allen Speicherbezeichnungen und MB Sockeln
Sockel:

FM2+
AM3+
AM4

LGA 2011-3
LGA 2066
1150
1151

​Kriterium 1 - Geschwindigkeit / Taktung des RAMs

Kriterium 1 - Geschwindigkeit / Taktung des RAMs

Die Taktraten des Arbeitsspeichers sind das Hauptkriterium, um eine Aussage über die Geschwindigkeit treffen zu können. Wie bereits erwähnt ist die Spanne hier riesig und wer sich einen neuen DDR4 Arbeitsspeicher zulegen will, muss sich zwischen Speichermodulen mit einer Taktung von 1600 MHz - 4266 MHz entscheiden. Damit Ihr den besten Arbeitsspeicher für Euer spezifisches Rig wählt, empfehlen wir Euch wie folgt vorzugehen:

check-square-o

​Checkt, was Euer MoBo & Eure CPU überhaupt verarbeiten kann

Der Kaby Lake i7 7700k ist z.B. vom Hersteller zum Einsatz von DDR4-2133/DDR4-2400 vorgesehen und getestet. Läuft der bei Euch z.B. auf einem der von uns empfohlenen Mainboards (wie dem Asus STRIX Z270E Gaming) welches bis zu DDR4-3866 unterstützt, kommt man dann schon schnell einmal ins Grübeln. Beachtet daher: Die Angabe von Intel bezieht sich nur auf die offiziell getesteten Module, während die Angabe für das Mainboard meist wesentlich repräsentativer ist. Für den i7 7700k ist ein Setup mit einem 3000MHz / 3200 MHz absolut Standard und auch höher getaktete Module wurden stabil zum Laufen gebracht. Bedenkt jedoch, dass Ihr hier Einstellungen vornehmen müsst, um den Arbeitsspeicher via X.M.P (für das Beispiel Intel) manuell auf die entsprechende Taktrate einzustellen.

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​Checkt, was Euer Geldbeutel grad so hergibt

​Der Preis ist das absolut wichtigste Kriterium. Sucht Euch immer einen möglichst hoch getakteten Speicher heraus, der von Eurer CPU und Eurem MoBo unterstützt wird, jedoch preislich den "Sweet Spot" trifft. Ist ein Speicherkit mit 3200MHz z.B. preislich sehr attraktiv und ein Speicherkit mit 3866MHz bereits wesentlich teurer, macht es schlichtweg keinen Sinn die teureren Module zu kaufen. Performancetechnisch werdet Ihr überhaupt keinen Unterschied beim Zocken spüren und Ihr habt einfach nur Euer Geld zum Fenster heraus geworfen.

​Die Taktrate der Speicher hat selbstverständlich Einfluss auf die Geschwindigkeit dieser, jedoch macht sich das in Games nicht essentiell bemerkbar. Beim Zusammenstellen Eures Gaming PCs sind Komponenten wie die CPU und allen voran die Grafikkarte wesentlich ausschlaggebender. 

​Kurz zusammengefasst

​Taktraten bei ​RAM

Beim Speicher ist die Faustregel: Kauft das preislich attraktivste RAM-Modul, welches von Eurem System stabil verwendet werden kann, anstatt auf die höchste Taktung zu gehen. Wie Ihr unserem Gaming RAM Vergleich entnehmen könnt, empfehlen wir aktuell keine Speichermodule jenseits der 3200MHz Marke. Lohnt sich einfach nicht!


​Gut zu wissen: Kauft Ihr Euch ein Speicherkit mit höherer Taktung, als was Euer ​Build nutzen kann, werden diese in aller Regel schlichtweg herunter getaktet. Je nach Preislage kann es daher Sinn machen, höher getakteten Speicher zu ​kaufen, um diesen gegebenenfalls später in einem besseren Rechner weiterzuverwenden.

Die Taktraten des Arbeitsspeichers sind das Hauptkriterium, um eine Aussage über die Geschwindigkeit treffen zu können. Wie bereits erwähnt ist die Spanne hier riesig und wer sich einen neuen DDR4 Arbeitsspeicher zulegen will, muss sich zwischen Speichermodulen mit einer Taktung von 1600 MHz - 4266 MHz entscheiden. Damit Ihr den besten Arbeitsspeicher für Euer spezifisches RIG wählt, empfehlen wir Euch wie folgt vorzugehen:

1.) Checkt, was Euer MoBo & Eure CPU überhaupt verarbeiten kann.

Der Kaby Lake i7 7700k ist z.B. vom Hersteller zum Einsatz von DDR4-2133/DDR4-2400 vorgesehen und getestet. Läuft der bei Euch z.B. auf einem der von uns empfohlenen Mainboards, dem Asus STRIX Z270E Gaming, welches bis zu DDR4-3866 unterstützt kommt man dann schon schnell einmal ins Grübeln. Beachtet daher: Die Angabe von Intel bezieht sich nur auf die offiziell getesteten Module, während die Angabe für das Mainboard meist wesentlich repräsentativer ist. Für den i7 7700k ist ein Setup mit einem 3000MHz / 3200 MHz absolut Standard und auch höher getaktete Module wurden stabil zum Laufen gebracht. Bedenkt jedoch, dass Ihr hier Einstellungen vornehmen müsst, um den Arbeitsspeicher via XMP (für das Beispiel Intel) manuell auf die entsprechende Taktrate einzustellen.

2.) Der Preis ist das absolut wichtigste Kriterium. Sucht Euch immer einen möglichst hoch getakteten Speicher heraus, der von Eurer CPU und Eurem MoBo unterstützt wird, jedoch preislich den "Sweet Spot" trifft. Ist ein Speicherkit mit 3200MHz z.B. preislich sehr attraktiv und ein Speicherkit mit 3866MHz bereits wesentlich teurer, macht es schlichtweg keinen Sinn die teureren Module zu kaufen. Performancetechnisch werdet Ihr überhaupt keinen Unterschied beim Zocken spüren und Ihr habt einfach nur Euer Geld zum Fenster heraus geworfen.

Takeaway: Die Taktrate der Speicher hat selbstverständlich Einfluss auf die Geschwindigkeit dieser, jedoch macht sich das in Games nicht essentiell bemerkbar. Beim Zusammenstellen Eures Gaming PCs sind Komponenten wie die CPU und allen voran die Grafikkarte wesentlich ausschlaggebender. Beim Speicher ist die Faustregel: Kauft das preislich attraktivste RAM, welches von Eurem System stabil verwendet werden kann. Wie Ihr unserem Gaming RAM Vergleich entnehmen könnt, empfehlen wir aktuell keine Speichermodule jenseits der 3200MHz Marke.

FAKT: Kauft Ihr Euch ein Speicherkit mit höherer Taktung, als was Euer RIG nutzen kann, werden diese in aller Regel schlichtweg herunter getaktet. Je nach Preislage kann es daher Sinn machen, höher getakteten Speicher zu nutzen, um diesen gegebenenfalls später in einem besseren Rechner weiterzuverwenden.
Kriterium 2 - Latenzen / Verzögerung des RAMs

Das Thema RAM Latenzen ist für viele der wohl verwirrendste Teil bei der Auswahl des richtigen Gaming RAMs. Soviel vorab: Im Prinzip haben die angegebenen Timings keinen spürbaren Einfluss auf Eure Gaming Performance. Schlimmer noch sind die Angaben absolut irreführend - und wir erklären Euch wieso!

Die Faustregel, welche immer wieder kommuniziert wird: Je niedriger die Latenzangaben des Arbeitsspeichers, desto peformanter. Das ist generell nicht unbedingt falsch, jedoch spielt die Taktrate eine sehr entscheidende Rolle bei der Berechnung der effektiven Latenz.

Schauen wir uns doch folgenden Vergleich eines DDR4 Arbeitsspeichers mit einem DDR3 RAM einmal genauer an:

​Herstellerangaben

DDR4 - ​G.Skill 3200 MHz

​DDR3 - Ballistix Sport 1600MHz

​CL (Latenz)

​16

​9

​tRCD (RAS to CAS Delay)

GTX 1050 Ti (4GB)

​18

​9

​tRP (Ras Precharge Time)

GTX 1060 (6GB)

​18

​9

​tRAS (Row Active Time)

GTX 1070 (8GB)

​38

​24

Betrachten wir die obigen Werte sehen wir, dass die RAM Module "16 Takte" bzw. "9 Takte" verzögern, bevor angeforderte Daten übertragen werden. Was bei der Angabe jedoch vollkommen außen vorgelassen wird ist die Zeit, die ein Takt benötigt. Je höher ein Speichermodul getaktet ist, desto niedriger die Zeit pro Takt. Würde man der Faustregel bzw. den kommunizierten Werten folgen, müssten die DDR3 Speichermodule performanter sein. Selbstverständlich sind sie es nicht!


​Um die effektive Latenz zu berechnen, nutzen wir folgende Formel:

Anzahl der Takte (CL) * Dauer des Takts (in ns) = Effektive Latenz (in ns)

​G.Skill F4 3200 MHz DDR4 RAM
CL(16) * 0.625 ns = 10ns

Ballistix Sport 1600 MHz DDR3 RAM
CL(9) * 1.25 ns = 11.25ns

​Wie Ihr dem Ergebnis entnehmen könnt, sind die DDR4 Speichermodule trotz höherer Anzahl an Verzögerungstakten effektiv schneller hinsichtlich Verzögerungszeiten. Wir verstehen ​bis heute nicht, wieso ​Hersteller sich nicht auf ein verständliches Format einigen können, welches jeder versteht und welches vor allen Dingen wirklich vergleichbar ist. So muss, wenn es denn wirklich interessiert, selbst nachgerechnet werden.


​Kurz zusammengefasst

​Latenzangaben bei RAM

​​Ihr könnt selbstverständlich auf die Latenzwerte achten, müsst Euch dabei jedoch immer in den gleichen Taktraten bewegen. Vergleicht also hinsichtlich der Latenzen immer nur zwei Speichermodule, welche z.B. 3200MHz haben. Wollt Ihr die effektiven Verzögerungen in Nanosekunden wissen, könnt Ihr die oben angegebene Formel verwenden.


Wichtig: Die Latenzzeiten sind tatsächlich nahezu vernachlässigbar, da sie sich innerhalb eines Taktbereichs nur marginal unterscheiden. Für Eure Gaming Performance macht das überhaupt keinen Unterschied.

Das Thema RAM Latenzen ist für viele der wohl verwirrenste Part bei der Auswahl des richtigen Gaming RAMs. Soviel vorab: Im Prinzip haben die angegebenen Timings keinen spürbaren Einfluss auf Eure Gaming Performance. Schlimmer noch sind die Angaben absolut irreführend - und wir erklären Euch wieso!

Die Faustregel, welche immer wieder kommuniziert wird: Je niedriger die Latenzangaben des Arbeitsspeichers, desto peformanter.

Das ist generell nicht unbedingt falsch, jedoch spielt die Taktrate eine sehr entscheidende Rolle bei der Berechnung der effektiven Latenz.

Angegeben werden bei Arbeitsspeichern neben der Taktrate folgende Informationen zur Latenz:

G.Skill F4 3200 MHz DDR4 RAM
CL (Latenz): 16
tRCD (RAS to CAS Delay): 18
tRP (Ras Precharge Time): 18
tRAS (Row Active Time): 38

Ballistix Sport 1600 MHz DDR RAM
CL (Latenz): 9
tRCD (RAS to CAS Delay): 9
tRP (Ras Precharge Time): 9
tRAS (Row Active Time): 24

Schauen wir uns die Werte oben an, sehen wir, dass die RAM Module "16 Takte" bzw. "9 Takte" verzögern, bevor angeforderte Daten übertragen werden. Was bei der Angabe jedoch vollkommen außen vorgelassen wird ist die Zeit, die ein Takt benötigt. Je höher ein Speichermodul getaktet ist, desto niedriger die Zeit pro Takt. Würde man der Faustregel folgen, müssten die DDR3 Speichermodule performanter sein. Selbstverständlich sind sie es nicht!

Um die effektive Latenz zu berechnen, nutzen wir folgende Formel:

Anzahl der Takte (CL) * Dauer des Takts (in ns) = Effektive Latenz (in ns)

G.Skill F4 3200 MHz DDR4 RAM:
CL(16) * 0.625 ns = 10ns

Ballistix Sport 1600 MHz DDR RAM
CL(9) * 1.25 ns = 11.25ns

Takeaway: Ihr könnt selbstverständlich auf die Latenzwerte achten, müsst Euch dabei jedoch immer in den gleichen Taktraten bewegen. Vergleicht also hinsichtlich der Latenzen immer nur zwei Speichermodule, welche z.B. 3200MHz haben.

​Kriterium 3 - Größe / Kapazität des RAMs

Kriterium 3 - Größe / Kapazität des RAMs

​Und damit sind wir bei dem mit Abstand wichtigsten Kriterium angekommen, wenn es darum geht den besten Gaming Arbeitsspeicher auszuwählen. Die Kapazität bzw. Größe der Module. Während die meisten aktuellen Titel mit 8GB RAM immer noch bestens bedient sind, solltet Ihr gerade hinsichtlich zukünftiger Titel eher auf 16GB setzen. Schaut Ihr auf die Anforderungen aktueller Games werdet Ihr feststellen, dass nahezu immer 4GB als Minimum und 8GB als empfohlenes Setting angegeben sind. Spiele, wie z.B. Mass Effect Andromeda, welche 16GB als empfohlenes Setting angeben, sind aktuell wirklich noch eine Seltenheit.​


Interessant: Bereits 2014 werkelten einige Speicherhersteller am größten RAM Modul mit einer Größe von 128GB. Selbstverständlich ist das nicht mehr als eine Spielerei, denn entsprechend große Speicherbausteine lassen sich nicht in Masse produzieren und würden dahingehend beim Preispunkt unattraktiv werden. Alle großen Hersteller bieten 128GB Kits, welche jedoch in der Regel aus 8X 16GB Modulen bestehen. Der 16GB RAM Baustein ist der größte, wirklich in Masse produzierte, Baustein.

​8GB RAM vs. 16GB RAM - Ingame Performance Vergleich in 7 Games

​Schaut Euch einfach das Video an - ist wirklich mehr als interessant. Abgesehen von Andromeda nutzt keines der getesteten Games (Witcher3, Rise of the Tomb Raider, BF1, GTA5, Project Cars, Far Cry Primal) mehr als 8GB. Abgesehen davon sieht man bei Andromeda jedoch sehr schön, was passiert, wenn etwas mehr Speicher im System verbaut ist. Anstatt der 7.5GB beim 8GB RAM Setup nutzt das System 8.5GB mit dem 16GB Setup, was zu einer Steigerung der FPS führt. Zugegebenermaßen läuft das Spiel mit beiden Setups jedoch sehr flüssig.

Auch schön zu sehen ist, dass andere Komponenten hier eine wesentlich größere Rolle spielen. In dem Video kommt ein Rechner mit i5 7600k und einer GTX 1060 zum Einsatz. Ob man am Ende mit 75 oder 73 Frames zockt ... total egal!

​Kurz zusammengefasst

​Kapazität ​von RAM

Aktuelle Titel laufen auf 8GB absolut fein. ​Ein System auf 8GB Arbeitsspeicher wird nur bei ganz wenigen Games bottlenecken. Die empfohlenen Systemvoraussetzungen sind bei fast jedem Titel ebenfalls mit 8GB RAM angegeben.


​Dennoch: Wir empfehlen Euch ganz klar auf 16GB zu gehen, auch wenn sich das in aktuellen Titeln kaum bemerkbar macht. Das wird in 2018 bei dem einen oder anderen Game jedoch anders aussehen!

Und damit sind wir bei dem mit Abstand wichtigsten Kriterium angekommen, wenn es darum geht den besten Gaming Arbeitsspeicher auszuwählen. Die Kapazität bzw. Größe der Module. Während die meisten aktuellen Titel mit 8GB RAM immer noch bestens bedient sind, solltet Ihr gerade hinsichtlich zukünftiger Titel eher auf 16GB setzen. Schaut Ihr auf die Anforderungen aktueller Games werdet Ihr feststellen, dass nahezu immer 4GB als Minimum und 8GB als empfohlenes Setting angegeben sind. Spiele, wie z.B. Mass Effect Andromeda, welche 16GB als empfohlenes Setting angeben, sind aktuell wirklich noch eine Seltenheit. Aber glaubt uns - das wird sich in der nahen Zukunft ganz sicherlich ändern.

Schaut Euch einfach das Video an - ist wirklich mehr als interessant. Abgesehen von Andromeda nutzt keines der getesteten Games (Witcher3, Rise of the Tomb Raider, BF1, GTA5, Project Cars, Far Cry Primal) mehr als 8GB. Abgesehen davon sieht man bei Andromeda jedoch sehr schön, was passiert, wenn etwas mehr Speicher im System verbaut ist. Anstatt der 7.5GB beim 8GB RAM Setup nutzt das System 8.5GB mit dem 16GB Setup, was zu einer Steigerung der FPS führt. Zugegebenermaßen läuft das Spiel mit beiden Setups jedoch sehr flüssig.

Interessant: Bereits 2014 werkelten einige Speicherhersteller am größten RAM Modul mit einer Größe von 128GB. Selbstverständlich ist das nicht mehr als eine Spielerei, denn entsprechend große Speicherbausteine lassen sich nicht in Masse produzieren und würden dahingehend beim Preispunkt unattraktiv werden. Alle großen Hersteller bieten 128GB Kits, welche jedoch in der Regel aus 8X 16GB Modulen bestehen. Der 16GB RAM Baustein ist der größte, wirklich in Masse produzierte, Baustein.

​Dual-Channel & Quad-Channel - Wichtig!

Enorm wichtig bei der Wahl des besten Gaming RAMs für Euer Rig ist neben der Kapazität die Anzahl der Module. Je nachdem, welche CPU und welches Mainboard Ihr Euer Eigen nennt, sollten Speichermodule entweder im Dual-Channel oder sogar im Quad-Channel betrieben werden.

Vorab: Für uns ist im Prinzip fast nur der Dual-Channel Mode interessant, denn weder die Intel Kaby Lakes noch die AMD Ryzen unterstützen Quad-Channel. Der Grund hierfür liegt in der nahezu nicht merkbaren Veränderung der Performance von Dual-Channel zu Quad-Channel und den drastisch steigenden Herstellungskosten für CPUs und Motherboards mit Quad-Channel Funktionalität. Solltet Ihr jedoch tatsächlich ein Setup auf LGA 2011 oder LGA 2066 Basis zuhause rumstehen haben, seht zu, dass Ihr Euch ein Quad-Channel Kit zulegt, um die volle Performance rauszukitzeln.

Doch kommen wir kurz zur Funktionalität des Dual-Channel Modes. Motherboards und CPUs, welche Dual-Channel unterstützen ermöglichen es dem System, über zwei separate Kanäle auf beide RAM Module gleichzeitig zuzugreifen. Kurz gesagt wird mithilfe dieser Technologie die Datentransferrate des Arbeitsspeichers effektiv verdoppelt. Wie sich das hinsichtlich Performance bemerkbar macht, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.

Also: Wenn Ihr Euch ein neues Speicherkit zulegt achtet immer darauf, dass dieses aus zwei Bausteinen besteht und für den Dual-Channel Einsatz geeignet ist. Setzt die RAM Bausteine immer in die farblich gleichen Slots auf Eurem Motherboard ein um sicherzugehen, dass die Speicher im Dual-Channel Mode laufen. Bevor ihr fragt - Ihr könnt natürlich auf einem MoBo mit 4 RAM Slots auch 4 Bausteine verbauen. Beide Kits werden dann jeweils im Dual-Channel Mode laufen.

Die einzige Ausnahme wäre hier, wenn Ihr ein MoBo mit nur zwei RAM Slots besitzt und aktuell nur in 8GB investieren wollt, jedoch später noch einen zusätzlichen Riegel hinzufügen möchtet. Wird zugegebenermaßen nicht sonderlich häufig der Fall sein - hier würden wir jedoch ganz klar für die Übergangszeit auf einen Single Slot 8GB Riegel gehen und zeitnah (!) einen zweiten 8GB Riegel hinzufügen.

Enorm wichtig bei der Wahl des besten Gaming RAMs für Euer Rig ist neben der Kapazität die Anzahl der Module. Je nachdem, welche CPU und welches Mainboard Ihr Euer Eigen nennt, sollten Speichermodule entweder im Dual-Channel oder sogar im Quad-Channel betrieben werden.

Vorab: Für uns ist im Prinzip fast nur der Dual-Channel Mode interessant, denn weder die Intel Kaby Lakes noch die AMD Ryzen unterstützen Quad-Channel. Der Grund hierfür liegt in der nahezu nicht merkbaren Veränderung der Performance von Dual-Channel zu Quad-Channel und den drastisch steigenden Herstellungskosten für CPUs und Motherboards mit Quad-Channel Funktionalität. Solltet Ihr jedoch tatsächlich ein Setup auf LGA 2011 oder LGA 2066 Basis zuhause rumstehen haben, seht zu, dass Ihr Euch ein Quad-Channel Kit zulegt, um die volle Performance rauszukitzeln.

Doch kommen wir kurz zur Funktionalität des Dual-Channel Modes. Motherboards und CPUs, welche Dual-Channel unterstützen ermöglichen es dem System, über zwei separate Kanäle auf beide RAM Module gleichzeitig zuzugreifen. Kurz gesagt wird mithilfe dieser Technologie die Datentransferrate des Arbeitsspeichers effektiv verdoppelt. Wie sich das hinsichtlich Performance bemerkbar macht, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.

Also: Wenn Ihr Euch ein neues Speicherkit zulegt, achtet immer darauf, dass dieses aus zwei Bausteinen besteht und für den Dual-Channel Einsatz geeignet ist. Setzt die RAM Bausteine immer in die farblich gleichen Slots auf Eurem Motherboard ein, um sicherzugehen, dass die Speicher im Dual-Channel Mode laufen. Bevor ihr fragt - Ihr könnt natürlich auf einem MoBo mit 4 RAM Slots auch 4 Bausteine verbauen. Beide Kits werden dann jeweils im Dual-Channel Mode laufen.

Die einzige Ausnahme wäre hier, wenn Ihr ein MoBo mit nur zwei RAM Slots besitzt und aktuell nur in 8GB investieren wollt, jedoch später noch einen zusätzlichen Riegel hinzufügen möchtet. Wird zugegebenermaßen nicht sonderlich häufig der Fall sein - hier würden wir jedoch ganz klar für die Übergangszeit auf einen Single Slot 8GB Riegel gehen und zeitnah (!) einen zweiten 8GB Riegel hinzufügen.

Overclocking  von Arbeitsspeicher - Macht es wirklich Sinn?

Es kommt darauf an, was Ihr unter Overclocking versteht. Wir würden immer empfehlen, den RAM so einzustellen, dass es die angegebenen Maximalwerte erreicht. Kauft Ihr ein 3200MHz Modul, solltet Ihr somit die Settings für Euer MoBo so einstellen, dass diese auch voll ausgenutzt werden. Die Einstellungen müsst Ihr über das BIOS Eures Mainboards vornehmen. Für den Otto-Normal-Gamer bieten sowohl Intel als auch AMD vorgefertigte Settings, welche Ihr im BIOS abrufen könnt. Bei Intel schimpft sich das X.M.P (Extreme Memory Profile), bei AMD heisst es AMP (AMD Memory Profile Technology). Das gute daran ist, dass entsprechende Settings in Intel bzw. AMD Systemen getestet und validiert sind und somit in der Regel keine Probleme verursachen.

Alles was darüber hinaus geht, bleibt Euch selbstverständlich selbst überlassen, macht jedoch unserer Meinung nach nicht wirklich Sinn. Klar, wer Overclocking als Hobby oder Passion für sich entdeckt hat, soll loslegen. Wer jedoch mit der Materie nicht wirklich in Berührung ist, muss sich hier nicht die Finger schmutzig machen. Der Performance Anstieg beim Zocken wird sich nicht wirklich bemerkbar machen. Ihr müsst hier auch immer bedenken, dass den Komponenten wesentlich mehr abverlangt wird. Höhere Spannungsaufnahme, mehr Hitzeentwicklung - alles Umstände, die Euren Arbeitsspeicher schneller ableben lassen.


​OC3D hat z.B. ein System mit einem i7 7700k auf 5.2 GHz und einem Performance Speicher auf 4266MHz stabil ans Laufen bekommen. Hierbei muss man natürlich bedenken, dass die Jungs ​immer die beste Hardware verwenden, die sie in die Hände bekommen. Hier lief das System auf einem Maximus IX Apex MoBo, welches an sich schon ordentlich zu Buche schlägt. Auch testen die Jungs mit mehreren Modulen (Stichwort: "Silicon Lottery"), um diese Werte zu erreichen. Denn nicht jedes Stück Hardware lässt sich gleichermaßen "misshandeln". Bekommt Ihr den einen i7 nicht über 5GHz kann ein anderes Exemplar stabil auf 5.2 GHz laufen.

o4g.de Fakt des Tages
Es kommt darauf an, was Ihr unter Overclocking versteht. Wir würden immer empfehlen, das RAM so einzustellen, dass es die angegebenen Maximalwerte erreicht. Kauft Ihr ein 3200MHz Modul, solltet Ihr somit die Settings für Euer MoBo so einstellen, dass diese auch voll ausgenutzt werden. Die Einstellungen müsst Ihr über das BIOS Eures Mainboards vornehmen. Für den Otto-Normal-Gamer bieten sowohl Intel als auch AMD vorgefertigte Settings, welche Ihr im BIOS abrufen könnt. Bei Intel schimpft sich das X.M.P (Extreme Memory Profile), bei AMD heisst es AMP (AMD Memory Profile Technology). Das gute daran ist, dass entsprechende Settings in Intel bzw. AMD Systemen getestet und validiert sind und somit in der Regel keine Probleme verursachen.

Alles was darüber hinaus geht, bleibt Euch selbstverständlich selbst überlassen, macht jedoch unserer Meinung nach nicht wirklich Sinn. Klar, wer Overclocking als Hobby oder Passion für sich entdeckt hat, soll loslegen. Wer jedoch mit der Materie nicht wirklich in Berührung ist, muss sich hier nicht die Finger schmutzig machen. Der Performance Anstieg beim Zocken wird sich nicht wirklich bemerkbar machen. Ihr müsst hier auch immer bedenken, dass den Komponenten wesentlich mehr abverlangt wird. Höhrere Spannungsaufnahme, mehr Hitzeentwicklung - alles Umstände, die Euren Arbeitsspeicher schneller ableben lassen.

FAKT: OC3D hat z.B. ein System mit einem i7 7700k auf 5.2 GHz und einem Performance Speicher auf 4266MHz stabil ans Laufen bekommen. Hierbei muss man natürlich immer bedenken, dass die Jungs hier die beste Hardware verwenden, die sie in die Hände bekommen. Hier lief das System auf einem Maximus IX Apex MoBo, welches an sich schon ordentlich zu Buche schlägt. Auch testen die Jungs mit mehreren Modulen (Stichwort: "Silicon Lottery"), um diese Werte zu erreichen. Denn nicht jedes Stück Hardware lässt sich gleichermaßen "misshandeln". Bekommt Ihr den einen i7 nicht über 5GHz kann ein anderes Exemplar stabil auf 5.2 GHz laufen.

RAM Design - Form und Farbe spielen eine Rolle

Zu guter Letzt werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Design Eures neuen Arbeitsspeichers. Gerade Gaming RAMs sind mit einem zusätzlichen Heatspreader ausgestattet und verbrauchen dahingehend etwas mehr Platz. Zwar sollte das in den meisten Builds überhaupt keine Probleme verursachen, dennoch sollte man sich dessen bewusst sein. Wer ein wirklich kleines Gehäuse mit wenig Platz hat, muss genau hinschauen und ggf. eher auf Speicher ohne Heatspreader (keine Sorge, wir haben in unserem Gaming RAM Vergleich auch jeweils ein Modell ohne passive Kühleinheit drin) oder sogar Low Profile Varianten zurückgreifen. Letztere sind jedoch eigentlich eher für Server gedacht.

Farben spielen für Ästheten und Case Modder unter Euch natürlich ebenfalls eine große Rolle. Die meisten Gaming Arbeitsspeicher in unserem RAM Vergleich werden daher in verschiedenen Farben angeboten. Am geläufigsten sind hierbei natürlich rot, blau, weiss und schwarz bzw. grau. Eine coole Option sind z.B. die G.Skill Trident Z RGB, welche sich farblich unterschiedlich ansteuern lassen. Der Speicherbaustein selbst ist in einem neutralen Grau gehalten. Nette Spielerei!

Roter Arbeitsspeicher

Corsair CMK16GX4M2B3200C16R Vengeance LPX 2 x 8 GB Desktop Arbeitsspeicher Kit (DDR4, 3200 MHz) Rot

Für ein rotfarbenes Build solltet Ihr aus ästhetischen Gründen auch auf roten Arbeitsspeicher zurückgreifen. Hier am Beispiel des Corsair Vengeance 3200 MHz DDR4 Moduls.

Blauer Arbeitsspeicher

Corsair CMK16GX4M2B3000C15B Vengeance LPX 2 x 8 GB Desktop Arbeitsspeicher Kit (DDR4, 3000 MHz) Blau

Nennt Ihr ein blaues Rig Euer Eigen, müssen blaue Speicherbausteine her. Die Abbildung zeigt den Corsair Vengeance DDR4 Arbeitsspeicher mit 3000 MHz.

Weisser Arbeitsspeicher

Ballistix Sport LT BLS2C8G4D240FSC 16GB Kit (8GBx2) DDR4 2400 MT/s (PC4-19200) DR x8 DIMM 288-Pin weiß

Weisse Rechner sind richtig elegant und selbstverständlich gibt es hierzu den passenden weissen Speicher. Das Beispiel zeigt den Ballistix Sport LT DDR4 Speicher mit 2400 MHz.

Schwarzer Arbeitsspeicher

G.Skill Ripjaws F4-3200C16D-16GVK Arbeitsspeicher 16GB PC 3200 (CL16 2x 8GB)DDR4-RAM Kit

Der Standard in den meisten Rechnern und überall optisch einsetzbar ist schwarzer/grauer Speicher. Die G.Skill Ripjaws, hier mit 3000MHz, sehen richtig fett aus!

​Multicolor Arbeitsspeicher

G.Skill Trident Z RGB 16GB DDR4 16GTZR Kit 3466 CL16 (2x8GB)

​Königsklasse für Case Modder sind die G.Skill Trident Z RGB, welche sich in verschiedenen Farben ansteuern lassen / abwechselnd unterschiedlich leuchten können.

​FAQ - Meistgestellte Fragen zu Arbeitsspeicher

​Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

​​Brauche ich zusätzliche Kühlung für mein Gaming RAM?

Brauche ich zusätzliche Kühlung für mein Gaming RAM?
Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Was bedeutet die unterschiedliche Anzahl an Pins?

Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

​Laufen alle DDR4 Bausteine auf Intel und AMD Systemen?

Laufen alle DDR4 Bausteine auf Intel und AMD Systemen?
Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Was genau bedeuten CL, tRCD, tRP, tRAS und CMD?

Was genau bedeuten CL, tRCD, tRP & tRAS?
Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Weitere Informationen zum Thema Bester Gaming Arbeitsspeicher 2017 & unsere Recherchequellen:

Zu guter Letzt werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Design Eures neuen Arbeitsspeichers. Gerade Gaming RAMs sind mit einem zusätzlichen Heatspreader ausgesattet und verbrauchen dahingehend etwas mehr Platz. Zwar sollte das in den meisten Builds überhaupt keine Probleme verursachen, dennoch sollte man sich dessen bewusst sein. Wer ein wirklich kleines RIG mit wenig Platz hat, muss genau hinschauen und ggf. eher auf Speicher ohne Heatspreader (keine Sorge, wir haben in unserem Gaming RAM Vergleich auch jeweils ein Modell ohne passive Kühleinheit drin) oder sogar Low Profile Varianten zurückgreifen. Letztere sind jedoch eigentlich eher für Server gedacht.

Farben spielen für Ästheten und Case Modder unter Euch natürlich ebenfalls eine große Rolle. Die meisten Gaming Arbeitsspeicher in unserem RAM Vergleich werden deher in verschiedenen Farben angeboten. Am geläufigsten sind hierbei natürlich rot, blau, weiss und schwarz bzw. grau. Eine coole Option sind z.B. die G.Skill Trident Z RGB, welche sich farblich unterschiedlich ansteuern lassen. Der Speicherbaustein selbst ist in einem neutralen Grau gehalten. Nette Spielerei!
RAM Design
Overclocking - Macht es überhaupt Sinn?
Dual-Channel & Quad-Channel - Wichtig!
Welche Kapazität brauche ich zum Zocken?
RAM Latenzen