RAM Vergleich 2017

DDR4 RAM 2019- Gaming Arbeitsspeicher: Vergleich, Bestenliste & aktuelle Kaufberatung (Oktober)

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ddr4 ram test

Wenn ihr euren Gaming-PC baut kann es schwierig sein, den passenden Arbeitsspeicher auszuwählen. Wählt man den günstigsten, den fettesten oder den schnellsten DDR4 RAM? Natürlich hängt das hauptsächlich von eurem Geldbeutel, Übertaktungsabsichten und dem Platz in eurem Gehäuse ab.

Um euch bei der Entscheidung zu helfen, haben wir hier für euch den besten DDR 4 RAM 2019 rausgesucht. Hier findet ihr wirklich für jedes Budget und Zweck den besten Gaming Arbeitsspeicher. Dies ist allerdings kein Arbeitsspeicher Test, da wir die Module nicht selbst technisch geprüft haben. Somit haben wir hier den DDR4 RAM nicht im Test, aber im Vergleich.

Also: Egal, ob ihr an eurem neuen Gaming Build arbeitet oder euren Arbeitsspeicher aufrüsten bzw. erweitern möchtet - Unser RAM Vergleich ist genau das richtige für euch. 


Bester DDR4 RAM 2019: Übersicht der besten Arbeitsspeicher

Im Folgenden findet ihr unsere aktuelle DDR4 RAM Bestenliste. Wir haben euch hier immer ein 2x8GB Kit rausgesucht, da das für die meisten von euch die beste Preisleistung sein wird. Zudem braucht ihr meistens auch nicht mehr als DDR4 16GB RAM. Trotzdem sind alle RAM-Riegel auch "in größer" verfügbar, falls ihr mehr als 16GB RAM wollt. 

16GB G.Skill Aegis DDR4-3000 DIMM CL16

  • Spannung: 1.2-1.35V
  • Taktraten: 2133-3000 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 32GB
  • Latenz (CL): CL15-CL19

Bester günstiger DDR4 RAM

16GB G.Skill RipJaws V DDR4-3200 DIMM

  • Spannung: 1.2-1.35V
  • Taktraten: 2133-3600 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 64GB
  • Latenz (CL): CL14-CL19

Bester DDR4 RAM für Preisleistung

16GB Corsair Vengeance LPX DDR4-3200 C16

  • Spannung: 1.35V
  • Taktraten: 2133-4000 MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL13-CL19

Bester Low-Profile DDR4 RAM

16GB Patriot Viper 4 rot DDR4-3200 CL16

  • Spannung: 1.35V
  • Taktraten: 3000-3400 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 32GB
  • Latenz (CL): CL16

Bester DDR4 RAM für Übertaktung

16GB HyperX Predator RGB DDR4-3200 CL16

  • Spannung: 1.35V
  • Taktraten: 2933-4000 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 64GB
  • Latenz (CL): CL15-19

Bester DDR4 RAM für Gaming mit RGB

16GB G.Skill Trident Z RGB DDR4-3200 CL16

  • Spannung: 1.35V
  • Taktraten: 3000-4000 MHz
  • Verfügbare Kits: 16GB – 64GB
  • Latenz (CL): CL14-18

Bester RAM für Ryzen

16GB Corsair Vengeance RGB PRO DDR4-3200

  • Spannung: 1.35V
  • Taktraten: 2666-4266 MHz
  • Verfügbare Kits: 16GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL15-18

Bester Allrounder

16GB Corsair Dominator Platinum RGB DDR4-3200

  • Spannung: 1.35V
  • Taktraten: 2400-4800 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL15-18

Bester Premium DDR4 RAM


Bonus: Bester DDR3 RAM Für Upgrader

Wenn ihr von einem alten System euren RAM upgraden wollt, dann müsst ihr das oft mit DDR3 RAM tun. Denn oft sind alte Mainboards nicht kompatibel mit DDR4. Heute nicht mehr oft gesehen, aber für Upgrader die einzige Option. Diese zwei Speicherriegel solltet ihr euch anschauen.

16GB Kingston HyperX Fury DDR3-1866 CL10

  • Spannung: 1.5V
  • Taktraten: 1333-1833 MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB – 16GB
  • Latenz (CL): CL10-18

Bester DDR3 RAM

8GB G.Skill Ares DDR3-1600 CL9

  • Spannung: 1.5-1.6V
  • Taktraten: 1600-2400 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 16GB
  • Latenz (CL): CL9-11

Bester günstiger DDR3 RAM


Bester DDR4 RAM für Gaming PCs im Detail

Bis DDR5 irgendwann mal die Bühne betritt, ist DDR4 RAM noch der Standard. Aber auch wenn DDR5 RAM auf den Markt kommt, wird DDR4 noch für lange Zeit eine bessere Wahl sein. Jedenfalls findet ihr hier drunter alle unsere DDR4 Arbeitsspeicher Empfehlungen im Detail.


G.Skill Aegis DDR4

  • Stromaufnahme: 1.2-1.35V
  • Taktraten: 2133-3000 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 32GB
  • Latenz (CL): CL15-CL19

Der G.Skill Aegis ist einer der besten günstigsten DDR4 RAM Riegel, die ihr finden werdet. Läuft absolut problemlos, sie machen was sie sollen für den Preis und bieten euch eine sensationelle Preisleistung. Das 16GB Kit, welches wir euch hier vorschlagen, läuft auch mit schnellen 3000MHz bei CL16.

Für den günstigen Preis bekommt ihr auch Dinge wie XMP-Support, wodurch die Aegis nicht ohne Grund zu den beliebtesten RAM-Bausteinen für Budget-Builds zählen. Hinzu kommt eine hervorragende Kompatibilität mit Systemen auf Basis von Ryzen-Prozessoren, sowie ein gutes Übertaktungspotential.

Wir empfehlen den Kauf dieses Speichers für den Einsatz in Einsteiger-Gaming-PCs, wenn euer Budget begrenzt ist. Das 16GB-Kit im Dual-Channel-Modus sollte für die meisten gängigen Programme und alle aktuellen Spiele ausreichen.


G.Skill Ripjaws V5

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2133MHz – 3466MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL14 – CL16

Die Ripjaws haben eigentlich nur einen Nachteil - sie sind leider immer wieder vergriffen! Das zeigt uns jedoch, wie begehrt die kleinen Sticks aus dem Hause G.Skill sind. Die Module sind in verschiedenen Taktraten von 2133MHz bis 3466MHz erhältlich, wobei aktuell die Riegel mit der 3200MHz Taktung Preis-Leistungs-technisch den Sweetspot treffen.

Diese 2x8 GB (3.200 MHz) große Riegel sind oft günstiger als die meisten anderen RAM-Kits, die die gleiche Kapazität und Geschwindigkeit bieten. Alternativ könnt ihr euch auch einfach ein 16 GB G.Skill Ripjaws V (2.400 MHz) RAM-Kit kaufen, um etwas Geld zu sparen. Und dann ganz einfach auf 3.000 MHz übertakten, ohne dass die Spannung anfassen müsst. Zudem verfügen die G.Skill Ripjaws V auch über einen recht dezenten und kurzen Kühlkörper, sodass sie mit den meisten PC-Builds gut harmonieren sollten.

Die Ripjaws sehen richtig gut aus, sind jedoch definitiv etwas klobiger. Ebenfalls müsst ihr unbedingt schauen, dass ihr das richtige XMP bzw. AMP Profil im BIOS einstellt, damit der Speicher seine volle Leistung entfalten kann. Ach ja, die Module laufen übrigens auf 1.35V und somit etwas höher als der DDR4 Standard von 1.2V.


Corsair Vengeance LPX

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2133-4000 MHz
  • Verfügbare Kits: 4GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL13-CL19

Corsair beschreibt seinen Vengeance LPX Speicher wie folgt: "Entwickelt für Gaming - Konzipiert für Enthusiasten". Der Aussage haben wir im Grunde nichts hinzuzufügen, denn der Speicher ist richtig fix unterwegs und für echte Performance Freaks gibt es den Vengeance LX mit einer Taktung von 4000 MHz.

Ihr kennt unsere Meinung dazu ... natürlich macht das preislich und auch hinsichtlich der Gaming Performance keinen Sinn, aber wer sich ein ultimatives Build zusammenstellen möchte, kann hier natürlich in die Vollen gehen. Etwas vernünftiger sind die Module mit 3000MHz oder auch 3200MHz, welche ordentlich Leistung auf die Platte bringen, dabei aber bezahlbar bleiben. Der Vengeance LPX ist schlicht gehalten, sieht aber dennoch ansprechend aus. Erhältlich sind die Module in schwarz, rot, blau und weiss.

Achja: Falls eines der hier empfohlenen RAM-Kits für euren Build zu hoch ist und euren CPU-Kühler stören würde, ist möglicherweise der sehr flache Corsair Vengeance LPX-Speicher perfekt für euch. Denn er ist niedrig genug, um in jedes System zu passen, bringt jedoch kaum Leistungseinbußen mit sich. Trotz der geringeren Höhe des Corsair Vengeance LPX verfügt er weiterhin über einen integrierten Kühlkörper, um eine hervorragende Leistung zu erzielen.


Patriot Viper 4 DDR4-Reihe

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 3000-3400 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 32GB
  • Latenz (CL): CL16

Wenn ihr gerne übertaktet und ein bisschen mehr für eure 16GB-RAM ausgeben wollt, dann sind die Patriot Viper 4 Riegel für euch interessant. Im Test von Tomshardware erzielten die Viper 4 RAM die beste Datenrate im Vergleich mit anderen Kits, zudem eine sehr niedrige Latenz.

Die Viper 4-Serie von Patriot ist mit 3.200 MHz sofort einsatzbereit und bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zudem unterstützt die Viper 4-Serie XMP 2.0, wodurch das Übertakten einfach und sicher ist. Falls ihr also einen Mittelklasse-RAM zum Übertakten sucht, schaut euch den Viper 4 an.


HyperX Predator DDR4

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2933-4000 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 64GB
  • Latenz (CL): CL15-19

Das HyperX Predator DDR4 RGB ist ein erstaunliches RAM-Kit, welches speziell für Gaming entwickelt wurde. Im Gegensatz zu vielen anderen DDR4-Speicherkits startet dieser Speicher nicht bei 2.400 MHz oder 2.666 MHz, sondern direkt bei 2.933 MHz. Alle Geschwindigkeitsfreaks können sogar Riegel mit einer nativen Geschwindigkeit von 4.000 MHz finden, und dabei habt ihr immer noch Übertaktungspotential. Im Test von Tweaktown räumt die 2933Mhz-Variante satte 98% in der Wertung ab, damit ist das Predator die perfekte Alternative zu den G.Skill Trident weiter unten.

Etwas teurer, aber dafür bekommt ihr hier eine coole RGB-Beleuchtung, wie man sie heute bei jedem anderen guten Speicherkit findet. Aber HyperX hat das RGB durch die Integration der Infrarot-Sync-Technologie einen Schritt weitergedacht um sicherzustellen, dass die Lichteffekte immer über alle DIMMs synchronisiert werden. Insgesamt arbeitet dieser Gaming-RAM genauso gut, wie er aussieht und bekommt von uns eine klare Empfehlung.


G.Skill Trident Z RGB

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2400MHz – 4000MHz
  • Verfügbare Kits: 16GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL15 – CL19

Der Paradiesvogel unter den Gaming RAMs! Die im "gebrushten" Metall Look gehaltenen Heatspreader sind super schlicht und elegant, bieten jedoch mit frei einstellbaren farblichen LEDs jeglichen Spielraum für farbenfrohe Builds. Natürlich macht der Arbeitsspeicher auch leistungstechnisch etwas her, sonst wäre er ja nicht hier bei uns im Gaming RAM Vergleich gelandet :).

Die Speicherbausteine sind mit einer Taktung bis zu 4000MHz erhältlich und laufen auf 1.35V. Ihr müsst hier jedoch definitiv auf 16GB gehen, denn den Trident Z RGB gibt es nicht als 4GB Baustein und das kleinste erhältliche Kit beinhaltet 2 x 8GB Module. Aber wir empfehlen euch ja eh auf 16 GB zu gehen - auch bei den Trident Z RGB liegt der Sweetspot bei den 3000MHz oder den 3200MHz Modulen!

Doch damit nicht genug. Dies ist eines der besten Ryzen-optimierten RAM-Kits und es wird zumindest noch bis Ende 2019 mit Samsung B-Die Speicherchips verkauft. Dank der B-Die-Technologie läuft der RAM mit Ryzen-CPUs bei den höchsten Taktraten und besten Latenzen. Wie sich die zukünftig verbauten A- und M-Dies schlagen werden, müssen wir abwarten. Für den Moment ist der G-Skill Trident der beste RAM für Ryzen CPUs. 


Corsair Vengeance RGB PRO

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2666-4266 MHz
  • Verfügbare Kits: 16GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL15-18

Der Name Corsair ist zum Synonym für zuverlässigen Hochleistungs-RAM geworden, der Vengeance RGB Pro ist ein hervorragendes Beispiel dafür. Dieses RAM-Modul kann dank seiner effektiven Wärmeverteiler problemlos bis zu 4.600 MHz takten. Der Corsair Vengeance RGB Pro verfügt auch über eine grandiose RGB-Beleuchtung, die ihr für dynamische Effekte auf jede LED abstimmen könnt.

Im Test von Guru3D wird vor allem die gute XMP-Performance, das Übertaktungspotenzial, der Samsung-B-Die sowie die gute iCue-Software gelobt. Klar, diese Riegel sind etwas teurer, bieten euch allerdings auch einiges fürs Geld.

Für DDR4-RAM, das sowohl eine erstklassige Ästhetik als auch eine fantastische Leistung bietet, ist der Preis für die Vengeance Pro angemessen. Verfügbar in quasi allen Kombinationen und Geschwindigkeiten, findet ihr hier bestimmt euer passendes Kit.


Corsair Dominator Platinum RGB

  • Stromaufnahme: 1.35V
  • Taktraten: 2400-4800 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 128GB
  • Latenz (CL): CL15-18

Wenn ihr auf der Suche nach dem absolut besten DDR4 Arbeitsspeicher seid, dann solltet ihr dem Corsair Dominator Platinum RGB Aufmerksamkeit schenken. Dieser Speicher ist teurer als die meisten RAM-Kits, bietet jedoch auch die höchsten Geschwindigkeiten (bis zu 4800 Mhz, aber oft vergriffen), eine enorm gute Kühlung mit besonders hohen Heatspreadern und wahrscheinlich die beste verfügbare RGB-Beleuchtung. 

Vor kurzem hat Corsair sein Flaggschiff-RAM mit der winzigen Capellix-LED-Technologie aufgerüstet, die die typische RGB-Lampe von 2,8 mm auf 0,2 mm verkleinert. Kein Zweifel: Der Corsair Dominator Platinum RGB ist das perfekte Speicherkit für einen zukunftssicheren Gaming-PC. Er wird wahrscheinlich alles andere in eurem Gaming-PC überleben, sodass ihr ihn in eurem nächsten Build auch verwenden könnt!

Der Dominator ist einer der wenigen Speicher, der auf 3000MHz eine Latenz von 15 erreicht und ist somit performancetechnisch richtig stark. Die Heatspreader sehen einfach nur genial aus und halten den Speicher richtig kühl. Ein Grund, warum das RAM von Corsair auch bei Overclockern sehr beliebt ist.

Von der Qualität der eigenen Produkte überzeugt, spendiert euch Corsair eine lebenslange Garantie! Im Moment ganz klar zum 3000 oder 3200 MHz Modul greifen, da die niedriger getakteten Module oft teurer sind und euch die höher getakteten hinsichtlich Performance nicht wirklich viel bringen. Natürlich unterstützen die Corsair Dominator Platinum RGB auch X.M.P 2.0 sowie AMP, sowie sind optimiert für die neuesten Mainboards.


Bester DDR3 RAM für Gaming PCs Im Detail

Hier noch eine kurze Beschreibung unserer zwei DDR3-RAM Empfehlungen. Wie gesagt, wird DDR3 wohl nicht mehr allzu lange relevant sein, falls ihr aber dennoch guten DDR3 RAM sucht, dann checkt die beiden Riegel aus.


Kingston HyperX Fury DDR3

  • Stromaufnahme: 1.35V – 1.50V
  • Taktraten: 1333-1833 Mhz
  • Verfügbare Kits: 4GB – 16GB
  • Latenz (CL): CL10-18

Den altbekannten Kingston HyperX Fury gibt es auch (noch) als DDR3 Modul. Wenn ihr ein älteres System zusammen baut (aus welchem Grund auch immer) oder upgraded, das nicht mit DDR4-Speicher kompatibel ist, ist der Kingston HyperX Fury die beste Wahl für ein DDR3-RAM-Kit. Es ist mit seiner Taktung von 1.866 MHz für moderne Verhältnisse etwas langsam.

Aber dieser intelligente DDR3 kann eure Systemkomponenten automatisch erkennen, um sich selbst auf die höchstmögliche Geschwindigkeit zu übertakten. Zumindest ist dieses Kit recht günstig, aber im Vergleich zu DDR4 dennoch mies in der Preisleistung. Schnappt euch dieses Speicher-Kit, bevor es irgendwann ausverkauft ist. 

Immerhin ist der HyperX Fury DDR3 in schwarz, weiss, rot und blau erhältlich und passt somit auch farblich in jeden Gaming PC. Müssten wir einen DDR3 Arbeitsspeicher aus unserem RAM Vergleich wählen, würde die Entscheidung vermutlich auf den HyperX fallen. Er ist sowohl preislich als auch leistungstechnisch einfach zu attraktiv.


G.Skill Ares DDR3

  • Stromaufnahme: 1.5-1.6V
  • Taktraten: 1600-2400 MHz
  • Verfügbare Kits: 8GB – 16GB
  • Latenz (CL): CL9-11

Wenn es noch etwas günstiger sein soll als der HyperX oben, dann ist der G.Skill Ares RAM mit dem 8GB-Kit (2x4GB) für absolute Budget-Builds eure beste Wahl. Klar, nur 8GB RAM dafür aber auch unter 50€ an Kosten.

Das GSkill ARES 8GB-Kit bietet alles, was man von einem Budget-RAM erwartet: Angemessene Leistung und umfassende Kompatibilität zu einem angemessenen Preis. Wenn ihr nur nach einem Kit sucht, das euch mit seinen Übertaktungsmöglichkeiten überzeugt, dann solltet ihr euch eher das HyperX oben anschauen. Aber das solltet ihr bei diesem Budget sowieso nicht anpeilen.


Kaufberatung - Bester Arbeitsspeicher für Gaming PCs

In den folgenden Abschnitten erklären wir euch noch, worauf ihr beim Kauf von Arbeitsspeicher achten solltet und worauf es wirklich ankommt.

​Was bedeutet RAM überhaupt?

Die Abkürzung RAM steht für „Random Access Memory“. Bei RAM handelt es sich, im Gegensatz zu langfristigen Datenspeichern wie HDDs oder SSDs, um kurzfristigen Speicher, welcher nur bei Bedarf verwendet wird. Vereinfacht gesagt: RAM ist vergleichsweise klein, aber dafür super schnell. Als "Zwischenspeicher" dient er somit dazu Daten, welche von Programmen und Spielen benötigt werden, vorzuhalten und entsprechend schnell zwischen den Komponenten in Deinem PC hin und her zu schicken. Gerade bei anspruchsvolleren Titeln macht sich also insbesondere die Größe Eures Arbeitsspeichers wirklich bemerkbar.

Der Begriff "Random Access" spiegelt übrigens die generelle Funktionsweise von Arbeitsspeicher wider. Im Vergleich zu SSDs oder HDDS, welche Datenblöcke (auch: Sektoren) bestehend aus mehreren Bytes lesen und schreiben können, ist ein Arbeitsspeicher dazu in der Lage jedes einzelne Byte zu adressieren.

Bei den Speichermodulen, welche in unseren Gaming PCs verwendet werden, handelt es sich um sogenanntes DRAM "Dynamic Random Access Memory", welches geschätzte Zugriffszeiten von 60 Nanosekunden ermöglicht. Bei der Bezeichnung DDR RAM handelt es sich um das sogenannte "Double Data Rate Random Access Memory". Diese Speicherart ermöglicht eine fast doppelt so schnelle Datenrate, da Bits sowohl auf der auf- als auch absteigenden Flanke übertragen werden (keine weiteren Details an dieser Stelle ... wird uns zu elektrotechnisch :)). Wichtig für Euch: DDR RAM ist der Standard Speicher für moderne PCs, ermöglich doppelt so schnelle Datentransfers wie herkömmliches DRAM und hat sich über die Jahre von DDR1 zu DDR2 zu DDR3 bis hin zu DDR4 weiterentwickelt. Im Fokus steht hierbei immer die Erhöhung der Taktraten und somit die effektive Übertragungsrate sowie die Reduzierung der Spannungsaufnahme.


Die Abkürzung RAM steht für „Random Access Memory“. Bei RAM handelt es sich, im Gegensatz zu langfristigen Datenspeichern wie HDDs oder SSDs, um kurzfristigen Speicher, welcher nur bei Bedarf verwendet wird. Vereinfacht gesagt: RAM ist vergleichsweise klein aber dafür super schnell. Als "Zwischenspeicher" dient er somit dazu, Daten, welche von Programmen und Spielen benötigt werden, vorzuhalten und entsprechend schnell zwischen den Komponenten in Deinem PC hin und her zu schicken. Gerade bei anspruchsvolleren Titeln macht sich also insbesondere die Größe Eures Arbeitsspeichers wirklich bemerkbar.

Der Begriff "Random Access" spiegelt übrigens die generelle Funktionsweise von Arbeitsspeicher wider. Im Vergleich zu SSDs oder HDDS, welche Datenblöcke (auch: Sektoren) bestehend aus mehreren Bytes lesen und schreiben können, ist ein Arbeitsspeicher dazu in der Lage jedes einzelne Byte zu adressieren.

Bei den Speichermodulen, welche in unseren Gaming PCs verwendet werden, handelt es sich um sogenanntes DRAM "Dynamic Random Access Memory")", welches geschätzte Zugriffszeiten von 60 Nanosekunden ermöglicht. Bei der Bezeichnung DDR RAM handelt es sich um das sogenannte "Double Data Rate Random Access Memory". Diese Speicherart ermöglicht eine fast doppelt so schnelle Datenrate, da Bits sowohl auf der auf- als auch absteigenden Flanke übertragen werden (keine weiteren Details an dieser Stelle). Wichtig für Euch: DDR RAM ist der Standard Speicher für moderne PCs, ermöglich doppelt so schnelle Datentransfers wie herkömmliches DRAM und hat sich über die Jahre von DDR1 zu DDR2 zu DDR3 bis hin zu DDR4 weiterentwickelt. Im Fokus steht hierbei immer die Erhöhung der Taktraten und somit die effektive Übertragungsrate sowie die Reduzierung der Spannungsaufnahme.

​DDR4 vs. DDR3 - Was ist der Unterschied?

​Unser Arbeitsspeicher Vergleich beschäftigt sich mit den aktuell gängigen DDR Speichermodulen, DDR3 & DDR4. Während DDR3 Arbeitsspeicher auf den älteren Sockeln wie z.B. AM3+ (für AMDs FX Prozessoren) oder Intel 1150 (für die etwas älteren Intel Haswell Prozessoren) verwendet wird, passen in die neuen Mainboards mit z.B. Sockel AM4 (für AMD Ryzen) und Intel 1151 (für Intel Skylake & Kaby Lake) die stärkeren DDR4 Module.

​1
​Bauform

​DDR4 und DDR3 unterscheiden sich zunächst in der Bauform. So verfügen DDR3 Arbeitsspeicher für Desktop PCs über 240 Pins, während DDR4 Arbeitsspeicher 288 Pins besitzen. Für Laptops kommen auf den DDR3 Modulen 204 Pins zum Einsatz, auf den DDR4 Modulen sind es 260 Pins. Die Pins sind die goldfarbenen Verbindungselemente zwischen Speicherbaustein und dem RAM Slot im Motherboard. Damit Ihr nicht aus Versehen einen DDR3 Baustein in einen DDR4 Slot verbaut (oder andersherum) sind die Module übrigens unterschiedlich eingekerbt. Beim DDR3 Arbeitsspeicher liegt die Einkerbung etwas weiter seitlich versetzt, beim DDR4 RAM ist die Einkerbung nahezu mittig.

​2
​Taktraten

Während DDR3 Speicher maximale Taktraten von 800MHz bis 2666 MHz bieten, laufen DDR4 Module zwischen 1600MHz und 4266MHz. Auch wenn sich das erst einmal richtig krass anhört, macht das hinsichtlich der Gaming Performance jedoch keinen enormen Unterschied. Selbstverständlich ist DDR4 Arbeitsspeicher im Vergleich zu DDR3 performanter, jedoch haben andere Komponenten in Eurem PC (insbesondere CPU & GPU) wesentlich mehr Einfluss auf Eure Performance, als ein hoch getakteter Speicherbaustein.

​3
​Spannung

Die Spannungsaufnahme wurde bei DDR-RAM Generation zu Generation immer weiter reduziert. Liegt die Spannungsaufnahme von DDR3 Speicher bei 1.5 Volt (kann gerade bei Gaming RAM auch mal 1.65 Volt sein), liegt diese bei DDR4 Arbeitsspeicher bei 1.2 Volt (auch hier nimmt Performance-RAM etwas mehr, nämlich 1.35 Volt auf). Warum ist das wichtig? Im Prinzip ist der einzige wirkliche Vorteil hier, dass Speichermodule mit geringerer Stromaufnahme schlichtweg länger halten!

Übrigens: Wir haben zum Thema DDR4 oder DDR3 einen ausgiebigen Artikel in unserem Magazin. Lest rein wenn ihr mehr Infos braucht!


Unser Arbeitsspeicher Vergleich beschäftigt sich mit den aktuell gängigen DDR Speichermodulen, DDR3 & DDR4. Während DDR3 Arbeitsspeicher auf den älteren Sockeln wie z.B. AM3+ (für AMDs FX Prozessoren) oder Intel 1150 (für die etwas älteren Intel Haswell Prozessoren) verwendet wird, passen in die neuen Mainboards mit z.B. Sockel AM4 (für AMD Ryzen) und Intel 1151 (für Intel Skylake & Kaby Lake) die stärkeren DDR4 Module.

DDR4 und DDR3 unterscheiden sich zunächst in der Bauform. So verfügen DDR3 Arbeitsspeicher für Desktop PCs über 240 Pins, während DDR4 Arbeitsspeicher 288 Pins besitzen. Für Laptops kommen auf den DDR3 Modulen 204 Pins zum Einsatz, auf den DDR4 Modulen sind es 260 Pins. Die Pins sind die goldfarbenen Verbindungselemente zwischen Speicherbaustein und dem RAM Slot im Motherboard. Damit Ihr nicht aus Versehen einen DDR3 Baustein in einen DDR4 Slot verbaut (oder andersherum) sind die Module übrigens unterschiedlich eingekerbt. Beim DDR3 Arbeitsspeicher liegt die Einkerbung etwas weiter seitlich versetzt, beim DDR4 RAM ist die Einkerbung nahezu mittig.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen DDR4 und DDR3 RAM sind jedoch die Taktraten und die Spannungsaufnahme. Während DDR3 Speicher maximale Taktraten von 800MHz bis 2666 MHz bieten, laufen DDR4 Module zwischen 1600MHz und 4266MHz. Auch wenn sich das erst einmal richtig krass anhört, macht das hinsichtlich der Gaming Performance jedoch keinen enormen Unterschied. Doch dazu kommen wir später noch etwas detaillierter. Die Spannungsaufnahme wurde von DDR RAM Generation zu Generation immer weiter reduziert. Liegt die Spannungsaufnahme von DDR3 Speicher bei 1.5 Volt (kann gerade bei Gaming RAM auch mal 1.65 Volt sein), liegt diese bei DDR4 Arbeitsspeicher bei 1.2 Volt (auch hier nimmt Performance RAM etwas mehr, nämlich 1.35 Volt auf). Warum ist das wichtig? Im Prinzip ist der einzige wirkliche Vorteil hier, dass Speichermodule mit geringerer Stromaufnahme schlichtweg länger halten!

TABELLE mit allen Speicherbezeichnungen und MB Sockeln
Sockel:

FM2+
AM3+
AM4

LGA 2011-3
LGA 2066
1150
1151

​Kriterium 1 - Geschwindigkeit / Taktung des RAMs

Kriterium 1 - Geschwindigkeit / Taktung des RAMs

Die Taktraten des Arbeitsspeichers sind das Hauptkriterium, um eine Aussage über die Geschwindigkeit treffen zu können. Wie bereits erwähnt ist die Spanne hier riesig und wer sich einen neuen DDR4 Arbeitsspeicher zulegen will, muss sich zwischen Speichermodulen mit einer Taktung von 1600 MHz - 4266 MHz entscheiden. Damit Ihr den besten Arbeitsspeicher für Euer spezifisches Rig wählt, empfehlen wir Euch wie folgt vorzugehen:

check-square-o

​Checkt, was Euer MoBo & Eure CPU überhaupt verarbeiten kann

Der Kaby Lake i7 7700k ist z.B. vom Hersteller zum Einsatz von DDR4-2133/DDR4-2400 vorgesehen und getestet. Läuft der bei Euch z.B. auf einem der von uns empfohlenen Mainboards (wie dem Asus STRIX Z270E Gaming) welches bis zu DDR4-3866 unterstützt, kommt man dann schon schnell einmal ins Grübeln. Beachtet daher: Die Angabe von Intel bezieht sich nur auf die offiziell getesteten Module, während die Angabe für das Mainboard meist wesentlich repräsentativer ist. Für den i7 7700k ist ein Setup mit einem 3000MHz / 3200 MHz absolut Standard und auch höher getaktete Module wurden stabil zum Laufen gebracht. Bedenkt jedoch, dass Ihr hier Einstellungen vornehmen müsst, um den Arbeitsspeicher via X.M.P (für das Beispiel Intel) manuell auf die entsprechende Taktrate einzustellen.

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​Checkt, was Euer Geldbeutel grad so hergibt

​Der Preis ist das absolut wichtigste Kriterium. Sucht Euch immer einen möglichst hoch getakteten Speicher heraus, der von Eurer CPU und Eurem MoBo unterstützt wird, jedoch preislich den "Sweet Spot" trifft. Ist ein Speicherkit mit 3200MHz z.B. preislich sehr attraktiv und ein Speicherkit mit 3866MHz bereits wesentlich teurer, macht es schlichtweg keinen Sinn die teureren Module zu kaufen. Performancetechnisch werdet Ihr überhaupt keinen Unterschied beim Zocken spüren und Ihr habt einfach nur Euer Geld zum Fenster heraus geworfen.

​Die Taktrate der Speicher hat selbstverständlich Einfluss auf die Geschwindigkeit dieser, jedoch macht sich das in Games nicht essentiell bemerkbar. Beim Zusammenstellen Eures Gaming PCs sind Komponenten wie die CPU und allen voran die Grafikkarte wesentlich ausschlaggebender. 

Kurz zusammengefasst: Taktraten bei RAM

Beim Speicher ist die Faustregel: Kauft das preislich attraktivste RAM-Modul, welches von Eurem System stabil verwendet werden kann, anstatt auf die höchste Taktung zu gehen. Wie Ihr unserem Gaming RAM Vergleich entnehmen könnt, empfehlen wir aktuell keine Speichermodule jenseits der 3200MHz Marke. Lohnt sich einfach meistens nicht!


Außerdem: Bei der Wahl zwischen höherer Taktrate oder geringerer Hauptlatenz, wählt immer die höhere Taktrate. Das bringt euch einfach mehr.


Gut zu wissen: Kauft Ihr Euch ein Speicherkit mit höherer Taktung, als was Euer Build nutzen kann, werden diese in aller Regel schlichtweg herunter getaktet. Je nach Preislage kann es daher Sinn machen, höher getakteten Speicher zu kaufen, um diesen gegebenenfalls später in einem besseren Rechner weiterzuverwenden.

Die Taktraten des Arbeitsspeichers sind das Hauptkriterium, um eine Aussage über die Geschwindigkeit treffen zu können. Wie bereits erwähnt ist die Spanne hier riesig und wer sich einen neuen DDR4 Arbeitsspeicher zulegen will, muss sich zwischen Speichermodulen mit einer Taktung von 1600 MHz - 4266 MHz entscheiden. Damit Ihr den besten Arbeitsspeicher für Euer spezifisches RIG wählt, empfehlen wir Euch wie folgt vorzugehen:

1.) Checkt, was Euer MoBo & Eure CPU überhaupt verarbeiten kann.

Der Kaby Lake i7 7700k ist z.B. vom Hersteller zum Einsatz von DDR4-2133/DDR4-2400 vorgesehen und getestet. Läuft der bei Euch z.B. auf einem der von uns empfohlenen Mainboards, dem Asus STRIX Z270E Gaming, welches bis zu DDR4-3866 unterstützt kommt man dann schon schnell einmal ins Grübeln. Beachtet daher: Die Angabe von Intel bezieht sich nur auf die offiziell getesteten Module, während die Angabe für das Mainboard meist wesentlich repräsentativer ist. Für den i7 7700k ist ein Setup mit einem 3000MHz / 3200 MHz absolut Standard und auch höher getaktete Module wurden stabil zum Laufen gebracht. Bedenkt jedoch, dass Ihr hier Einstellungen vornehmen müsst, um den Arbeitsspeicher via XMP (für das Beispiel Intel) manuell auf die entsprechende Taktrate einzustellen.

2.) Der Preis ist das absolut wichtigste Kriterium. Sucht Euch immer einen möglichst hoch getakteten Speicher heraus, der von Eurer CPU und Eurem MoBo unterstützt wird, jedoch preislich den "Sweet Spot" trifft. Ist ein Speicherkit mit 3200MHz z.B. preislich sehr attraktiv und ein Speicherkit mit 3866MHz bereits wesentlich teurer, macht es schlichtweg keinen Sinn die teureren Module zu kaufen. Performancetechnisch werdet Ihr überhaupt keinen Unterschied beim Zocken spüren und Ihr habt einfach nur Euer Geld zum Fenster heraus geworfen.

Takeaway: Die Taktrate der Speicher hat selbstverständlich Einfluss auf die Geschwindigkeit dieser, jedoch macht sich das in Games nicht essentiell bemerkbar. Beim Zusammenstellen Eures Gaming PCs sind Komponenten wie die CPU und allen voran die Grafikkarte wesentlich ausschlaggebender. Beim Speicher ist die Faustregel: Kauft das preislich attraktivste RAM, welches von Eurem System stabil verwendet werden kann. Wie Ihr unserem Gaming RAM Vergleich entnehmen könnt, empfehlen wir aktuell keine Speichermodule jenseits der 3200MHz Marke.

FAKT: Kauft Ihr Euch ein Speicherkit mit höherer Taktung, als was Euer RIG nutzen kann, werden diese in aller Regel schlichtweg herunter getaktet. Je nach Preislage kann es daher Sinn machen, höher getakteten Speicher zu nutzen, um diesen gegebenenfalls später in einem besseren Rechner weiterzuverwenden.

Kriterium 2 - Latenzen / Verzögerung des RAMs

Das Thema RAM Latenzen ist für viele der wohl verwirrendste Teil bei der Auswahl des richtigen Gaming RAMs. Soviel vorab: Im Prinzip haben die angegebenen Timings keinen spürbaren Einfluss auf Eure Gaming Performance. Schlimmer noch sind die Angaben absolut irreführend - und wir erklären Euch wieso!

Die Faustregel, welche immer wieder kommuniziert wird: Je niedriger die Latenzangaben des Arbeitsspeichers, desto peformanter. Das ist generell nicht unbedingt falsch, jedoch spielt die Taktrate eine sehr entscheidende Rolle bei der Berechnung der effektiven Latenz.

Schauen wir uns doch folgenden Vergleich eines DDR4 Arbeitsspeichers mit einem DDR3 RAM einmal genauer an:

​Herstellerangaben

DDR4 - ​G.Skill 3200 MHz

​DDR3 - Ballistix Sport 1600MHz

​CL (Latenz)

​16

​9

​tRCD (RAS to CAS Delay)

GTX 1050 Ti (4GB)

​18

​9

​tRP (Ras Precharge Time)

GTX 1060 (6GB)

​18

​9

​tRAS (Row Active Time)

GTX 1070 (8GB)

​38

​24

Betrachten wir die obigen Werte sehen wir, dass die RAM Module "16 Takte" bzw. "9 Takte" verzögern, bevor angeforderte Daten übertragen werden. Was bei der Angabe jedoch vollkommen außen vorgelassen wird ist die Zeit, die ein Takt benötigt. Je höher ein Speichermodul getaktet ist, desto niedriger die Zeit pro Takt. Würde man der Faustregel bzw. den kommunizierten Werten folgen, müssten die DDR3 Speichermodule performanter sein. Selbstverständlich sind sie es nicht!

​Um die effektive Latenz zu berechnen, nutzen wir folgende Formel:

Anzahl der Takte (CL) * Dauer des Takts (in ns) = Effektive Latenz (in ns)

​G.Skill F4 3200 MHz DDR4 RAM
CL(16) * 0.625 ns = 10ns

Ballistix Sport 1600 MHz DDR3 RAM
CL(9) * 1.25 ns = 11.25ns

​Wie Ihr dem Ergebnis entnehmen könnt, sind die DDR4 Speichermodule trotz höherer Anzahl an Verzögerungstakten effektiv schneller hinsichtlich Verzögerungszeiten. Wir verstehen ​bis heute nicht, wieso ​Hersteller sich nicht auf ein verständliches Format einigen können, welches jeder versteht und welches vor allen Dingen wirklich vergleichbar ist. So muss, wenn es denn wirklich interessiert, selbst nachgerechnet werden.

​Kurz zusammengefasst

​Latenzangaben bei RAM

​​Ihr könnt selbstverständlich auf die Latenzwerte achten, müsst Euch dabei jedoch immer in den gleichen Taktraten bewegen. Vergleicht also hinsichtlich der Latenzen immer nur zwei Speichermodule, welche z.B. 3200MHz haben. Wollt Ihr die effektiven Verzögerungen in Nanosekunden wissen, könnt Ihr die oben angegebene Formel verwenden.


Wichtig: Die Latenzzeiten sind tatsächlich nahezu vernachlässigbar, da sie sich innerhalb eines Taktbereichs nur marginal unterscheiden. Für Eure Gaming Performance macht das überhaupt keinen Unterschied.

Das Thema RAM Latenzen ist für viele der wohl verwirrenste Part bei der Auswahl des richtigen Gaming RAMs. Soviel vorab: Im Prinzip haben die angegebenen Timings keinen spürbaren Einfluss auf Eure Gaming Performance. Schlimmer noch sind die Angaben absolut irreführend - und wir erklären Euch wieso!

Die Faustregel, welche immer wieder kommuniziert wird: Je niedriger die Latenzangaben des Arbeitsspeichers, desto peformanter.

Das ist generell nicht unbedingt falsch, jedoch spielt die Taktrate eine sehr entscheidende Rolle bei der Berechnung der effektiven Latenz.

Angegeben werden bei Arbeitsspeichern neben der Taktrate folgende Informationen zur Latenz:

G.Skill F4 3200 MHz DDR4 RAM
CL (Latenz): 16
tRCD (RAS to CAS Delay): 18
tRP (Ras Precharge Time): 18
tRAS (Row Active Time): 38

Ballistix Sport 1600 MHz DDR RAM
CL (Latenz): 9
tRCD (RAS to CAS Delay): 9
tRP (Ras Precharge Time): 9
tRAS (Row Active Time): 24

Schauen wir uns die Werte oben an, sehen wir, dass die RAM Module "16 Takte" bzw. "9 Takte" verzögern, bevor angeforderte Daten übertragen werden. Was bei der Angabe jedoch vollkommen außen vorgelassen wird ist die Zeit, die ein Takt benötigt. Je höher ein Speichermodul getaktet ist, desto niedriger die Zeit pro Takt. Würde man der Faustregel folgen, müssten die DDR3 Speichermodule performanter sein. Selbstverständlich sind sie es nicht!

Um die effektive Latenz zu berechnen, nutzen wir folgende Formel:

Anzahl der Takte (CL) * Dauer des Takts (in ns) = Effektive Latenz (in ns)

G.Skill F4 3200 MHz DDR4 RAM:
CL(16) * 0.625 ns = 10ns

Ballistix Sport 1600 MHz DDR RAM
CL(9) * 1.25 ns = 11.25ns

Takeaway: Ihr könnt selbstverständlich auf die Latenzwerte achten, müsst Euch dabei jedoch immer in den gleichen Taktraten bewegen. Vergleicht also hinsichtlich der Latenzen immer nur zwei Speichermodule, welche z.B. 3200MHz haben.

Kriterium 3 - Größe / Kapazität des RAMs (wie viel RAM brauche ich?)

Kriterium 3 - Größe / Kapazität des RAMs

Und damit sind wir bei dem mit Abstand wichtigsten Kriterium angekommen, wenn es darum geht den besten Gaming Arbeitsspeicher auszuwählen. Die Kapazität bzw. Größe der Module. Während die meisten aktuellen Titel mit 8GB RAM immer noch bestens bedient sind, solltet Ihr gerade hinsichtlich zukünftiger Titel eher auf 16GB setzen. Schaut Ihr auf die Anforderungen aktueller Games werdet Ihr feststellen, dass nahezu immer 4GB als Minimum und 8GB als empfohlenes Setting angegeben sind. Spiele, wie z.B. Mass Effect Andromeda, welche 16GB als empfohlenes Setting angeben, sind aktuell wirklich noch eine Seltenheit.

Falls ihr mehr zur Frage "wie viel RAM brauche ich?" lesen wollt, schaut in unseren ausführlichen Artikel dazu.

Interessant: Bereits 2014 werkelten einige Speicherhersteller am größten RAM Modul mit einer Größe von 128GB. Selbstverständlich ist das nicht mehr als eine Spielerei, denn entsprechend große Speicherbausteine lassen sich nicht in Masse produzieren und würden dahingehend beim Preispunkt unattraktiv werden. Alle großen Hersteller bieten 128GB Kits, welche jedoch in der Regel aus 8X 16GB Modulen bestehen. Der 16GB RAM Baustein ist der größte, wirklich in Masse produzierte, Baustein.

​8GB RAM vs. 16GB RAM - Ingame Performance Vergleich in 7 Games

​Schaut Euch einfach das Video an - ist wirklich mehr als interessant. Abgesehen von Andromeda nutzt keines der getesteten Games (Witcher3, Rise of the Tomb Raider, BF1, GTA5, Project Cars, Far Cry Primal) mehr als 8GB. Abgesehen davon sieht man bei Andromeda jedoch sehr schön, was passiert, wenn etwas mehr Speicher im System verbaut ist. Anstatt der 7.5GB beim 8GB RAM Setup nutzt das System 8.5GB mit dem 16GB Setup, was zu einer Steigerung der FPS führt. Zugegebenermaßen läuft das Spiel mit beiden Setups jedoch sehr flüssig.

Auch schön zu sehen ist, dass andere Komponenten hier eine wesentlich größere Rolle spielen. In dem Video kommt ein Rechner mit i5 7600k und einer GTX 1060 zum Einsatz. Ob man am Ende mit 75 oder 73 Frames zockt ... total egal!

​Kurz zusammengefasst

​Kapazität ​von RAM

Aktuelle Titel laufen auf 8GB absolut fein. ​Ein System auf 8GB Arbeitsspeicher wird nur bei ganz wenigen Games bottlenecken. Die empfohlenen Systemvoraussetzungen sind bei fast jedem Titel ebenfalls mit 8GB RAM angegeben.


Dennoch: Wir empfehlen Euch ganz klar auf 16GB zu gehen, auch wenn sich das in aktuellen Titeln kaum bemerkbar macht. Das wird bald bei dem einen oder anderen Game anders aussehen!

Und damit sind wir bei dem mit Abstand wichtigsten Kriterium angekommen, wenn es darum geht den besten Gaming Arbeitsspeicher auszuwählen. Die Kapazität bzw. Größe der Module. Während die meisten aktuellen Titel mit 8GB RAM immer noch bestens bedient sind, solltet Ihr gerade hinsichtlich zukünftiger Titel eher auf 16GB setzen. Schaut Ihr auf die Anforderungen aktueller Games werdet Ihr feststellen, dass nahezu immer 4GB als Minimum und 8GB als empfohlenes Setting angegeben sind. Spiele, wie z.B. Mass Effect Andromeda, welche 16GB als empfohlenes Setting angeben, sind aktuell wirklich noch eine Seltenheit. Aber glaubt uns - das wird sich in der nahen Zukunft ganz sicherlich ändern.

Schaut Euch einfach das Video an - ist wirklich mehr als interessant. Abgesehen von Andromeda nutzt keines der getesteten Games (Witcher3, Rise of the Tomb Raider, BF1, GTA5, Project Cars, Far Cry Primal) mehr als 8GB. Abgesehen davon sieht man bei Andromeda jedoch sehr schön, was passiert, wenn etwas mehr Speicher im System verbaut ist. Anstatt der 7.5GB beim 8GB RAM Setup nutzt das System 8.5GB mit dem 16GB Setup, was zu einer Steigerung der FPS führt. Zugegebenermaßen läuft das Spiel mit beiden Setups jedoch sehr flüssig.

Interessant: Bereits 2014 werkelten einige Speicherhersteller am größten RAM Modul mit einer Größe von 128GB. Selbstverständlich ist das nicht mehr als eine Spielerei, denn entsprechend große Speicherbausteine lassen sich nicht in Masse produzieren und würden dahingehend beim Preispunkt unattraktiv werden. Alle großen Hersteller bieten 128GB Kits, welche jedoch in der Regel aus 8X 16GB Modulen bestehen. Der 16GB RAM Baustein ist der größte, wirklich in Masse produzierte, Baustein.

Arbeitsspeicher erweitern und aufrüsten - Was ist zu beachten?

Wenn ihr euren Arbeitsspeicher erweitern oder aufrüsten wollt, könnt ihr euch einfach folgenden Punkten orientieren. 

  • DDR3 und DDR4 RAM sind nicht kompatibel. Achtet darauf die richtige RAM-Art zu kaufen
  • Überprüft, wie viel RAM euer Mainboard unterstützt
  • Checkt, welche RAM-Taktrate euer Mainboard unterstützt. Es bringt nichts extrem schnellen RAM zu kaufen, der dann auf 2400 Mhz läuft
  • Passt der Riegel physisch bezüglich der Höhe in euer Gehäuse und kommt dem CPU-Kühler nicht in die Quere?
  • Kauft am Besten baugleichen Speicher (Taktung, Latenz, Speichergröße, Spannung)

Dual-Channel & Quad-Channel - Wichtig!

Enorm wichtig bei der Wahl des besten Gaming RAMs für Euer Rig ist neben der Kapazität die Anzahl der Module. Je nachdem, welche CPU und welches Mainboard Ihr Euer Eigen nennt, sollten Speichermodule entweder im Dual-Channel oder sogar im Quad-Channel betrieben werden.

Vorab: Für uns ist im Prinzip fast nur der Dual-Channel Mode interessant, denn weder die Intel Coffee Lakes noch die AMD Ryzen unterstützen Quad-Channel. Der Grund hierfür liegt in der nahezu nicht merkbaren Veränderung der Performance von Dual-Channel zu Quad-Channel und den drastisch steigenden Herstellungskosten für CPUs und Motherboards mit Quad-Channel Funktionalität. Solltet Ihr jedoch tatsächlich ein Setup auf LGA 2011 oder LGA 2066 Basis zuhause rumstehen haben, seht zu, dass Ihr Euch ein Quad-Channel Kit zulegt, um die volle Performance rauszukitzeln.

Doch kommen wir kurz zur Funktionalität des Dual-Channel Modes. Motherboards und CPUs, welche Dual-Channel unterstützen ermöglichen es dem System, über zwei separate Kanäle auf beide RAM Module gleichzeitig zuzugreifen. Kurz gesagt wird mithilfe dieser Technologie die Datentransferrate des Arbeitsspeichers effektiv verdoppelt. Wie sich das hinsichtlich Performance bemerkbar macht, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.

Also: Wenn Ihr Euch ein neues Speicherkit zulegt achtet immer darauf, dass dieses aus zwei Bausteinen besteht und für den Dual-Channel Einsatz geeignet ist. Setzt die RAM Bausteine immer in die farblich gleichen Slots auf Eurem Motherboard ein um sicherzugehen, dass die Speicher im Dual-Channel Mode laufen. Bevor ihr fragt - Ihr könnt natürlich auf einem MoBo mit 4 RAM Slots auch 4 Bausteine verbauen. Beide Kits werden dann jeweils im Dual-Channel Mode laufen.

Die einzige Ausnahme wäre hier, wenn Ihr ein MoBo mit nur zwei RAM Slots besitzt und aktuell nur in 8GB investieren wollt, jedoch später noch einen zusätzlichen Riegel hinzufügen möchtet. Wird zugegebenermaßen nicht sonderlich häufig der Fall sein - hier würden wir jedoch ganz klar für die Übergangszeit auf einen Single Slot 8GB Riegel gehen und zeitnah (!) einen zweiten 8GB Riegel hinzufügen.


Enorm wichtig bei der Wahl des besten Gaming RAMs für Euer Rig ist neben der Kapazität die Anzahl der Module. Je nachdem, welche CPU und welches Mainboard Ihr Euer Eigen nennt, sollten Speichermodule entweder im Dual-Channel oder sogar im Quad-Channel betrieben werden.

Vorab: Für uns ist im Prinzip fast nur der Dual-Channel Mode interessant, denn weder die Intel Kaby Lakes noch die AMD Ryzen unterstützen Quad-Channel. Der Grund hierfür liegt in der nahezu nicht merkbaren Veränderung der Performance von Dual-Channel zu Quad-Channel und den drastisch steigenden Herstellungskosten für CPUs und Motherboards mit Quad-Channel Funktionalität. Solltet Ihr jedoch tatsächlich ein Setup auf LGA 2011 oder LGA 2066 Basis zuhause rumstehen haben, seht zu, dass Ihr Euch ein Quad-Channel Kit zulegt, um die volle Performance rauszukitzeln.

Doch kommen wir kurz zur Funktionalität des Dual-Channel Modes. Motherboards und CPUs, welche Dual-Channel unterstützen ermöglichen es dem System, über zwei separate Kanäle auf beide RAM Module gleichzeitig zuzugreifen. Kurz gesagt wird mithilfe dieser Technologie die Datentransferrate des Arbeitsspeichers effektiv verdoppelt. Wie sich das hinsichtlich Performance bemerkbar macht, könnt Ihr Euch sicherlich vorstellen.

Also: Wenn Ihr Euch ein neues Speicherkit zulegt, achtet immer darauf, dass dieses aus zwei Bausteinen besteht und für den Dual-Channel Einsatz geeignet ist. Setzt die RAM Bausteine immer in die farblich gleichen Slots auf Eurem Motherboard ein, um sicherzugehen, dass die Speicher im Dual-Channel Mode laufen. Bevor ihr fragt - Ihr könnt natürlich auf einem MoBo mit 4 RAM Slots auch 4 Bausteine verbauen. Beide Kits werden dann jeweils im Dual-Channel Mode laufen.

Die einzige Ausnahme wäre hier, wenn Ihr ein MoBo mit nur zwei RAM Slots besitzt und aktuell nur in 8GB investieren wollt, jedoch später noch einen zusätzlichen Riegel hinzufügen möchtet. Wird zugegebenermaßen nicht sonderlich häufig der Fall sein - hier würden wir jedoch ganz klar für die Übergangszeit auf einen Single Slot 8GB Riegel gehen und zeitnah (!) einen zweiten 8GB Riegel hinzufügen.

Overclocking  von Arbeitsspeicher - Macht es wirklich Sinn?

Es kommt darauf an, was Ihr unter Overclocking versteht. Wir würden immer empfehlen, den RAM so einzustellen, dass es die angegebenen Maximalwerte erreicht. Kauft Ihr ein 3200MHz Modul, solltet Ihr somit die Settings für Euer MoBo so einstellen, dass diese auch voll ausgenutzt werden. Die Einstellungen müsst Ihr über das BIOS Eures Mainboards vornehmen. Für den Otto-Normal-Gamer bieten sowohl Intel als auch AMD vorgefertigte Settings, welche Ihr im BIOS abrufen könnt. Bei Intel schimpft sich das X.M.P (Extreme Memory Profile), bei AMD heisst es AMP (AMD Memory Profile Technology). Das gute daran ist, dass entsprechende Settings in Intel bzw. AMD Systemen getestet und validiert sind und somit in der Regel keine Probleme verursachen.

Alles was darüber hinaus geht, bleibt Euch selbstverständlich selbst überlassen, macht jedoch unserer Meinung nach nicht wirklich Sinn. Klar, wer Overclocking als Hobby oder Passion für sich entdeckt hat, soll loslegen. Wer jedoch mit der Materie nicht wirklich in Berührung ist, muss sich hier nicht die Finger schmutzig machen. Der Performance Anstieg beim Zocken wird sich nicht wirklich bemerkbar machen. Ihr müsst hier auch immer bedenken, dass den Komponenten wesentlich mehr abverlangt wird. Höhere Spannungsaufnahme, mehr Hitzeentwicklung - alles Umstände, die Euren Arbeitsspeicher schneller ableben lassen.

Interessant zu wissen:

OC3D hat z.B. ein System mit einem i7 7700k auf 5.2 GHz und einem Performance Speicher auf 4266MHz stabil ans Laufen bekommen. Hierbei muss man natürlich bedenken, dass die Jungs immer die beste Hardware verwenden, die sie in die Hände bekommen. Hier lief das System auf einem Maximus IX Apex MoBo, welches an sich schon ordentlich zu Buche schlägt. Auch testen die Jungs mit mehreren Modulen (Stichwort: "Silicon Lottery"), um diese Werte zu erreichen. Denn nicht jedes Stück Hardware lässt sich gleichermaßen "misshandeln". Bekommt Ihr den einen i7 nicht über 5GHz kann ein anderes Exemplar stabil auf 5.2 GHz laufen.


Es kommt darauf an, was Ihr unter Overclocking versteht. Wir würden immer empfehlen, das RAM so einzustellen, dass es die angegebenen Maximalwerte erreicht. Kauft Ihr ein 3200MHz Modul, solltet Ihr somit die Settings für Euer MoBo so einstellen, dass diese auch voll ausgenutzt werden. Die Einstellungen müsst Ihr über das BIOS Eures Mainboards vornehmen. Für den Otto-Normal-Gamer bieten sowohl Intel als auch AMD vorgefertigte Settings, welche Ihr im BIOS abrufen könnt. Bei Intel schimpft sich das X.M.P (Extreme Memory Profile), bei AMD heisst es AMP (AMD Memory Profile Technology). Das gute daran ist, dass entsprechende Settings in Intel bzw. AMD Systemen getestet und validiert sind und somit in der Regel keine Probleme verursachen.

Alles was darüber hinaus geht, bleibt Euch selbstverständlich selbst überlassen, macht jedoch unserer Meinung nach nicht wirklich Sinn. Klar, wer Overclocking als Hobby oder Passion für sich entdeckt hat, soll loslegen. Wer jedoch mit der Materie nicht wirklich in Berührung ist, muss sich hier nicht die Finger schmutzig machen. Der Performance Anstieg beim Zocken wird sich nicht wirklich bemerkbar machen. Ihr müsst hier auch immer bedenken, dass den Komponenten wesentlich mehr abverlangt wird. Höhrere Spannungsaufnahme, mehr Hitzeentwicklung - alles Umstände, die Euren Arbeitsspeicher schneller ableben lassen.

FAKT: OC3D hat z.B. ein System mit einem i7 7700k auf 5.2 GHz und einem Performance Speicher auf 4266MHz stabil ans Laufen bekommen. Hierbei muss man natürlich immer bedenken, dass die Jungs hier die beste Hardware verwenden, die sie in die Hände bekommen. Hier lief das System auf einem Maximus IX Apex MoBo, welches an sich schon ordentlich zu Buche schlägt. Auch testen die Jungs mit mehreren Modulen (Stichwort: "Silicon Lottery"), um diese Werte zu erreichen. Denn nicht jedes Stück Hardware lässt sich gleichermaßen "misshandeln". Bekommt Ihr den einen i7 nicht über 5GHz kann ein anderes Exemplar stabil auf 5.2 GHz laufen.

RAM Design - Form und Farbe spielen eine Rolle

Zu guter Letzt werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Design Eures neuen Arbeitsspeichers. Gerade Gaming RAMs sind mit einem zusätzlichen Heatspreader ausgestattet und verbrauchen dahingehend etwas mehr Platz. Zwar sollte das in den meisten Builds überhaupt keine Probleme verursachen, dennoch sollte man sich dessen bewusst sein. Wer ein wirklich kleines Gehäuse mit wenig Platz hat, muss genau hinschauen und ggf. eher auf Speicher ohne Heatspreader (keine Sorge, wir haben in unserem Gaming RAM Vergleich auch jeweils ein Modell ohne passive Kühleinheit drin) oder sogar Low Profile Varianten zurückgreifen. Letztere sind jedoch eigentlich eher für Server gedacht.

Farben spielen für Ästheten und Case Modder unter Euch natürlich ebenfalls eine große Rolle. Die meisten Gaming Arbeitsspeicher in unserem RAM Vergleich werden daher in verschiedenen Farben angeboten. Am geläufigsten sind hierbei natürlich rot, blau, weiss und schwarz bzw. grau. Eine coole Option sind z.B. die G.Skill Trident Z RGB, welche sich farblich unterschiedlich ansteuern lassen. Der Speicherbaustein selbst ist in einem neutralen Grau gehalten. Nette Spielerei!

Roter Arbeitsspeicher

Für ein rotfarbenes Build solltet Ihr aus ästhetischen Gründen auch auf roten Arbeitsspeicher zurückgreifen. Hier am Beispiel des Corsair Vengeance 3200 MHz DDR4 Moduls.

Blauer Arbeitsspeicher

Nennt Ihr ein blaues Rig Euer Eigen, müssen blaue Speicherbausteine her. Die Abbildung zeigt den Corsair Vengeance DDR4 Arbeitsspeicher mit 3000 MHz.

Weisser Arbeitsspeicher

Weisse Rechner sind richtig elegant und selbstverständlich gibt es hierzu den passenden weissen Speicher. Das Beispiel zeigt den Ballistix Sport LT DDR4 Speicher mit 2400 MHz.

Schwarzer Arbeitsspeicher

Der Standard in den meisten Rechnern und überall optisch einsetzbar ist schwarzer/grauer Speicher. Die G.Skill Ripjaws, hier mit 3000MHz, sehen richtig fett aus!

RGB Arbeitsspeicher

​Königsklasse für Case Modder sind die G.Skill Trident Z RGB, welche sich in verschiedenen Farben ansteuern lassen / abwechselnd unterschiedlich leuchten können.


​FAQ - Meistgestellte Fragen zu Arbeitsspeicher

​Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

​​Brauche ich zusätzliche Kühlung für mein Gaming RAM?

Brauche ich zusätzliche Kühlung für mein Gaming RAM?
Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Was bedeutet die unterschiedliche Anzahl an Pins?

Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

​Laufen alle DDR4 Bausteine auf Intel und AMD Systemen?

Laufen alle DDR4 Bausteine auf Intel und AMD Systemen?
Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

Was genau bedeuten CL, tRCD, tRP, tRAS und CMD?

Was genau bedeuten CL, tRCD, tRP & tRAS?
Geschwindigkeit oder Latenz - Was ist wichtiger?

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DDR3 vs DDR4 – Was ist besser für Gamer?

Wie viel RAM braucht man


Weitere Informationen zum Thema Bester Gaming Arbeitsspeicher & unsere Recherchequellen:


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Zu guter Letzt werfen wir noch einen kurzen Blick auf das Design Eures neuen Arbeitsspeichers. Gerade Gaming RAMs sind mit einem zusätzlichen Heatspreader ausgesattet und verbrauchen dahingehend etwas mehr Platz. Zwar sollte das in den meisten Builds überhaupt keine Probleme verursachen, dennoch sollte man sich dessen bewusst sein. Wer ein wirklich kleines RIG mit wenig Platz hat, muss genau hinschauen und ggf. eher auf Speicher ohne Heatspreader (keine Sorge, wir haben in unserem Gaming RAM Vergleich auch jeweils ein Modell ohne passive Kühleinheit drin) oder sogar Low Profile Varianten zurückgreifen. Letztere sind jedoch eigentlich eher für Server gedacht.

Farben spielen für Ästheten und Case Modder unter Euch natürlich ebenfalls eine große Rolle. Die meisten Gaming Arbeitsspeicher in unserem RAM Vergleich werden deher in verschiedenen Farben angeboten. Am geläufigsten sind hierbei natürlich rot, blau, weiss und schwarz bzw. grau. Eine coole Option sind z.B. die G.Skill Trident Z RGB, welche sich farblich unterschiedlich ansteuern lassen. Der Speicherbaustein selbst ist in einem neutralen Grau gehalten. Nette Spielerei!
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