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CPU Kühler Test 2020: Die besten Prozessorkühler im Vergleich (Kaufberatung & Rangliste)

noctua cpu-kühler im test

Welches ist der beste CPU-Kühler 2020? Unser CPU Kühler Test und Vergleich zeigt es euch. Wenn ihr euren Prozessor übertakten, einen superleisen PC bauen, oder einfach nur das maximale aus eurem Gaming PC rausholen wollt, dann kommt ihr an einem guten CPU Kühler nicht vorbei. Denn Standard Boxed-Kühler werden schnell sehr warm und vor allem laut, wenn die CPU etwas mehr belastet wird.

Wir haben die besten CPU-Kühler gefunden, egal ob Luftkühler, Low-Profile, Single-Tower oder große Double-Tower. Bekommt ihr hier einen klassisch technischen CPU Kühler Test? Nein, aber wir haben für euch aktuelle CPU-Kühler Tests gelesen und zusammengefasst. Damit liefern wir euch nur die wichtigsten Details und ersparen euch seitenlanges technisches Gelaber. Dennoch hatten wir einige CPU-Kühler selbst im Test.


CPU-Kühler Test 2020: Die besten Luftkühler im Vergleich

Kurz und knapp: Die folgende Bestenliste gibt euch einen schnellen Überblick zu unseren ausgewählten CPU-Kühler Empfehlungen. Wir listen euch hier die besten CPU-Kühler, die es derzeit auf dem Markt gibt und welche mit aktuellen Intel- sowie AMD-CPUs kompatibel sind.  Dies ist jedoch keine Rangliste. Stattdessen haben wir die Modelle der Größe nach absteigend geordnet.

Noctua NH-D15

  • Typ: Doppel-Kühler
  • Größe (BxHxL): 150 x 165 x 161mm
  • Lüfter: 2x 140mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011/v3, 2066
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP: 220W

Testsieger: Beste Preisleistung

Unser Test: 9,0/10

Noctua NH-D15 Test lesen

Deepcool Assassin III

  • Typ: Doppel-Kühler
  • Größe (BxHxL): 140 x 165 x 135mm
  • Lüfter: 2x 140mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011, 2066
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP: 280W

Leistungssieger: Stärkster CPU-Kühler

Unser Test: 9,4/10

Deepcool Assassin III Test lesen

ARCTIC Freezer 34 eSports DUO

  • Typ: Doppel-Kühler
  • Größe (BxHxL): 103 x 157 x 124mm
  • Lüfter: 2x 120mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011/v3, 2066
  • AMD Sockel: AM4
  • Max. TDP CPU: 210W

Bester Dual-Kühler unter 50€

Thermalright HR-02 Macho Rev. B

  • Typ: Doppel-Tower
  • Größe (BxHxL): 150 x 162 x 129mm
  • Lüfter: 1x 140mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011/v3
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP: 240W

Bester Allrounder unter 50€

be quiet! Dark Rock 4

  • Typ: Single-Tower
  • Größe (BxHxL): 136 x 159 x 96mm
  • Lüfter: 1x 135mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011, 2066
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP: 200W

Leisester Single-Tower

Cooler Master Hyper 212 RGB Black

  • Typ: Single-Tower
  • Größe (BxHxL): 80 x 159 x 120 mm
  • Lüfter: 1x 120mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011, 2066
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP: 150W

Bester günstiger CPU-Kühler

Noctua NH-U12s 

  • Typ: Single-Tower
  • Größe (BxHxL): 125 x 158 x 71mm
  • Lüfter: 1x 120mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011, 2066
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP:  165W

Bester kompakter Single-Tower

EKL Alpenföhn Silvretta

  • Typ: Low-Profile / Top-Blower
  • Größe (BxHxL): 100 x 45 x 93mm
  • Lüfter: 1x 92mm
  • Intel Sockel: LGA 115X
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP:  95W

Günstiger Top-Blower Allrounder

BeQuiet Shadow Rock LP

  • Typ: Low-Profile / Top-Blower
  • Größe (BxHxL): 122 x 75 x 134mm
  • Lüfter: 1x 120mm
  • Intel Sockel: LGA 115X, 2011
  • AMD Sockel: AM4, AM2, AM3, FM1+2
  • Max. TDP:  130W

Bester Low-Profile Kühler für AMD

Noctua NH-L9i

  • Typ: Low-Profile / Top-Blower
  • Größe (BxHxL): 122 x 75 x 134mm
  • Lüfter: 1x 120mm
  • Intel-Sockel: LGA 115X
  • AMD-Sockel: -
  • Max. TDP:  130W

Bester Low-Profile Kühler für Intel


Ihr sucht den passenden Prozessor oder braucht noch Wärmeleitpaste für euren CPU Kühler? Dann schaut auf jeden Fall in unsere beiden Artikel dazu rein: Hier geht's lang zum CPU Vergleich und zu den besten Wärmeleitpasten!


Ihr wollt das Thema CPU Kühlung komplett abschließen? Dann haben wir hier einen großen Artikel zum Thema Gehäuselüfter. Auch interessant: Die beste AiO-Wasserkühlung.

Anmerkung zum neuen Intel Sockel LGA 1200

Die Kühlkörperhalterung auf der neuen LGA1200-Plattform von Intel (Comet Lake S) ist identisch mit allen LGA115x-Sockeln (LGA1150, LGA1151, LGA1155, LGA1156). Daher unterstützen alle CPU-Kühler, die LGA115x unterstützen, auch LGA1200. Dadurch müsst ihr für die neuen Intel-CPUs keinen neuen Kühler kaufen.


Die besten Dual-Tower CPU Kühler für Übertakter im Test

Dual-Tower Kühler sind klobige Prozessorkühler mit 2 Lüftern und einem großen Kühlkörper. Diese Biester empfehlen wir euch wirklich nur, wenn ihr eure CPU übertakten wollt. Achtet hier vor allem darauf, dass ihr genug Platz im Gehäuse habt. Doppelturm-Prozessorkühler haben nämlich nicht selten mal eben die Maße eines ITX-Boards. Durch zwei aktive Kühlkörper sowie Lüfter sind Dual-Tower Kühler natürlich wesentlich größer und schwerer, als ihre Single-Tower Gegenstücke. Hier werden auch meist größere Lüfter (140mm vs. 120mm) mit höheren RPM-Werten verbaut, wodurch eine bessere Kühlung erreicht werden kann.

Prozessorkühler in dieser Kategorie können problemlos mit 240mm Wasserkühlern konkurrieren. Derzeit definitiv die stärksten, aber auch teuersten CPU Kühler auf dem Markt.


Noctua NH-D15: Der beste CPU-Kühler in Punkto Preisleistung

Unsere Empfehlung für den besten CPU Kühler 2020: Immer noch der Noctua NH-D15. Schon der Vorgänger hatte über 350 internationale Auszeichnungen von führenden Hardwaremagazinen rund um den Globus erhalten, der D15 baut auf dem gleichen Konzept auf und verbessert es sogar noch. Besonders die hohe Kühleffizienz und verbesserte Hitzeverteilung durch größere Lamellenabstände sind erwähnenswert. Noctua’s CPU Kühler sind auf niedrige Temperaturen bei gleichzeitig geringer Geräuschentwicklung ausgelegt. Deshalb ist es egal ob ihr Übertakten wollt, oder ob euer PC einfach nur geschmeidig ruhig laufen soll. Die Lüfter unterstützen PWM, ergo könnt ihr die Geschwindigkeit der Lüfter manuell steuern.

Noctua NH-D15

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 160 x 150 x 135mm 
  • Lüfter: 2x 140 x 140 x 25mm
  • ø-Lautstärke: 24,6 dbA
  • Material: Aluminium-Lamellen, Kupferbasis, Nickelbeschichtung

Der D15 ist ein Biest, was die CPU-Kühlung anbelangt: 6 Aluminium Kühlkörper angeordnet in zwei Kühltürmen geben der CPU genügend Luftzirkulation fürs Übertakten. Aber nicht nur für die CPU: Die großen Lüfter erreichen auch problemlos das Mainboard und umliegende Komponenten, wodurch die Kühlleistung und Luftströme weiter optimiert werden, sowie Hitze effizient abgeführt wird.

Der Noctua D-15 kommt in der Kühlleistung fast an Wasserkühlsysteme ran. Im CPU Kühler Test von Tweaktown, sind nur die 5 getesteten Wasserkühler besser. Im Übertaktungsmodus hält der Noctua D-15 bei 69° Celsius die CPU (i7-4770K) schön kühl. Wasserkühler erreichen nur knappe 2° bessere Kühlleistungen. Auch bei unseren Tests kann der NH-D15 einen übertakteten i7 4790K noch bei 80°C halten.

Das beste ist: Das Ganze läuft bei geschmeidigem 35 db Geräuschpegel unter Volllast mit 12V. Kein Wunder, dass der D15 mit Bestwerten im Test abschließt.

Im Test von Tomshardware erreicht der Kühler für den i7-5930K bei einer Übertaktung auf 4,0 GHz (1,2 V) eine Temperatur von 49° und wird auch hier nur von 2 Wasserkühlern um wenige Grad geschlagen. Die Lautstärke bewegt sich mit 33 dB in einem Topbereich. Demnach gehört der Noctua D-15 definitiv zu den besten Luftkühlern bzw. CPU Kühlern auf dem Markt.

Auch in unserem Test konnte das Teil überzeugen und wir vergaben fast die Höchstpunktzahl. Falls ihr den Test lesen wollt, könnt ihr das hier.


Deepcool Assassin III: Stärkster CPU-Kühler für i9-9900K

Mit dem Assassin III hat Deepcool dem Noctua NH-D15 den Rang als leistungsstärksten High-End-Luftkühler auf dem Markt (endlich) abgenommen. Gute Nachricht also für alle Overclocker, die endlich was anderes als Beige und Braun in ihrem Gehäuse haben wollen. Dennoch sind die Leistungsunterschiede den Tests von Kitguru zufolge nur marginal, daher brauchen Noctua-Fans nicht gleich umsatteln. Bedenkt auch, dass der Deepcool Assassin III nochmal etwas teurer ist, als der Noctua Platzhirsch.

Deepcool Assassin III

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 140 x 165 x 135mm
  • Lüfter:  2x 140mm
  • ø-Lautstärke: 34,2 dB
  • Material: Aluminium-Lamellen, Kupferbasis, Nickelbeschichtung

Bezüglich der Kühlleistung schlägt der Assassin III den Noctua DH-15 zunächst nur um 1-2°C in den Open-Air Benchmarks von Kitguru. Wo der Assassin III den Noctua jedoch richtig meuchelt, ist in der Gehäuse-Performance, wenn ordentlich GPU-Last, Hitze und höhere CPU-Takte (i9-9900K auf 4,9 Ghz) ins Spiel kommen. In diesen Szenarien nimmt der Assassin dem Noctua bis zu 7°C ab. Allerdings ist der Assassin III gute 2 dbA lauter unter Last.

Auch in ästhetischer Hinsicht ist der Assassin III ein Gewinner - die Kombination aus polierten Kühlrippen und schwarzen Lüftern gibt ihm den entscheidenden Vorteil gegenüber dem braunen Noctua NH-D15 (Geschmacksache natürlich). Ebenfalls die hohe Verarbeitungsqualität des Assassin III überzeugt: Die verwendeten Materialien, die Vernickelung und die Lüfter sind alle von sehr hoher Qualität. Einzig bei der Installation in Kombination mit hohem RAM müsst ihr vorsichtig sein und eventuell die Lüfter etwas höher positionieren.

Alles in allem gibt es hier bis auf den extrem hohen Preis nichts zu meckern. Falls ihr also eine Alternativ zum Noctua-DH15 sucht, dann ist das eure Wahl. Im Test hat er uns vollkommen überzeugt, auch der Einbau ging gut von der Hand! Den Test könnt ihr hier nachlesen.


ARCTIC Freezer 34 eSports DUO: Bester günstiger Dual-Kühler

Der ARCTIC Freezer 34 eSports DUO ist zwar nicht der "Beste" CPU-Kühler einer bestimmten Kategorie, aber ARCTIC hat hiermit die richtige Lösung für einen günstigen Allround Kühler gefunden. Der Hauptgrund dafür ist, dass ihr hier im Gegensatz zum Vorgänger-Modell nicht nur Leistungsverbesserungen, einen tolerierbaren Geräuschpegel und einen Kühler mit Optionen für viele Systeme bekommt, sondern dass auch die Kosten massiv sinken.

ARCTIC Freezer 34 eSports DUO

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 103 x 157 x 124mm
  • Lüfter: 2x 120mm
  • ø-Lautstärke: 28-32 dbA
  • Material: Aluminium

Ästhetisch gefällt uns der Wechsel von Luftschlitzen zu dem ARCTIC-Namen und -Logo auf der Oberseite des Kühlers. Zudem wurden mehr Lamellen und BioniX P120-Lüfter hinzugefügt, die mehr Luft durch den größeren Turm bewegen können. Während viele den Leistungszuwachs von einem Grad gegenüber dem Vorgänger in Frage stellen, geht es eher darum, mit welchen Kühlern der Freezer 34 direkt konkurriert. Denn obwohl die thermischen Ergebnisse nicht ganz so berauschend aussehen relativiert sich das schnell wenn man bedenkt, dass der Freezer 34 eSports DUO mit einigen AIOs mithalten kann. Und das bei einem Drittel der Kosten.

Tweaktown hat den Arctis eSports Duo auf einem i7-6700K getestet und im Vergleich zu unseren Topempfehlungen oben verliert er gute 3°C im Standardbetrieb, sowie gute 7°C unter Last. Allerdings kostet das Teil halt mal eben weniger als die Hälfte, ergo gar nicht so übel.

Bezüglich des Lärmpegels läuft der Freezer 34 bei 28 dbA bei normalem Betrieb und 32 dbA unter Last. Damit ist er im Vergleich zu einem Noctua DH-15 auch "nur" 5 dbA lauter, bei 12V wird er dann allerdings mit 45 dbA deutlich hörbar. Daher empfehlen wir euch den Freezer 34 nicht ganz auszureizen und eure CPU lieber etwas runtertakten.

Abschließend sei gesagt: Wer einen günstigen Dual-CPU-Kühler sucht der auch ordentlich was leistet, der wird hiermit glücklich. Für extreme OC-Szenarien jedoch nicht geeignet.


Thermalright HR-02 Macho Rev. B: Bester Allrounder unter 50€

Mit dem Thermalright HR-02 Macho Rev. B bekommt ihr einen CPU-Kühler mit sensationeller Preisleistung, der eure CPU in jeder Situation kühl hält. Und das auch noch mit einem sehr stylishen Design und leichter Installation. Thermalright hat beim Rev.B des Macho auch nicht nur einen alten Kühler genommen und ein bisschen umgefärbt. Stattdessen haben sie das Design des Macho Rev. A weiterentwickelt und verbessert. Nicht ohne Grund zählt der Macho zu den beliebtesten CPU Kühlern. Warum das so ist, erfahrt ihr unten bei den Leistungswerten.

Im Folgenden die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

Thermalright HR-02 Macho Rev. B

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 150 x 162 x 129mm
  • Lüfter: 1x 140 x 152 x 26,5 mm
  • ø-Lautstärke: 24 dbA
  • Material: Aluminium-Lamellen, Kupferbasis, Vernickelung

Bei den thermischen Ergebnissen beziehen wir uns wieder auf einen Test von Tweaktown. Die Jungs haben den Macho Rev. B auf einem i7-4770K getestet. Im Leerlauf liegt er bei 52°C und somit nur 3°C hinter einem Noctua DH-15, im OC-Modus dann bei 72,7°C und knappe 4°C wärmer als dein DH15. Ergo alles vollkommen im Rahmen für die Hälfte des Kaufpreises eines DH15!

Beim Geräuschpegel überrascht der Macho Rev. B komplett und liegt mit 24 dbA (Leerlauf) und 36 dbA (Last) quasi auf dem gleichen Niveau wie ein DH15. Insbesondere dieses Ergebnis zeigt, wie viel ihr hier für eure Kohle bekommt!

Thermalright beweist mit dem Macho Rev.B, dass ihr keinen Doppelturmkühler, Wasserkühlung oder eine andere 100€ Lösung braucht, um gute Kühlung bei niedriger Lautstärke zu bekommen. Falls ihr also einen sehr guten Mittelklasse-Kühler sucht, dann habt ihr ihn gefunden!


Die besten Single-Tower CPU Kühler (mittelgroß)

Die Einsteigerklasse der CPU Kühler für Budget-Builds. Mitgelieferte Standardkühler von boxed-CPUs sind in Ordnung, solange ihr nicht übertaktet oder sehr hardwarehungrige Games zockt. Single-Tower Lüfter haben nur einen Kühlkörper, liefern aber trotzdem sehr gute Kühlleistungen ab. 

140mm Single-Tower CPU Kühler haben meistens die gleiche Höhe, wie 140mm Doppelturm Kühler. Der Hauptvorteil von Single-Tower Lüftern ist aber das weitaus geringere Gewicht und die niedrigeren Preise. Das macht sie ideal für alle, die den verfügbaren Platz im Gehäuse haben, aber die Kühlleistung von Doppelturm-Kühlern nicht brauchen. Die folgenden Single-Tower Kühler empfehlen wir euch als unsere Top-Tipps.


be quiet Dark Rock 4: Leisester Single-Tower

Der Dark Rock 4 ist ein extrem stylisher Kühler mit einem super Verhältnis zwischen Kühlpower und Lautstärke. Durch seine tolle Optik passt er perfekt zu allen Builds und bietet dank seiner leisen Performance eine gute Kühlung für Mittelklasse-Systeme.

be quiet! Dark Rock 4

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 136 x 159 x 96mm
  • Lüfter: 1x 135mm
  • ø-Lautstärke: 26 dbA
  • Material: Aluminium-Lamellen, Kupferbasis

Guru3D hat sich den be quiet Dark Rock 4 auf einem i7 4790K angeschaut. Im Leerlauf liegt er bei kühlen 27°C, unter 100% Last geht es dann hoch auf 65°C und somit etwa 6°C wärmer als ein NH-D15. Könnt ihr den Dark Rock 4 mit einem i9-9900K verwenden? Dieses Video zeigt: Ja, unter Einschränkungen.

Bei einem AIDA64 Stresstest lief ein System mit i9-9900K bei 77°C auf Basistaktung, was absolut vertretbar ist (ein Ryzen 2700X bei 61°C). Übertaktet geht es dann allerdings bis auf 91°C hoch, was aber natürlich ein Extrem ist.

Wo der Dark Rock 4 wirklich punkten kann, ist der Geräuschpegel. Mit 31 dbA unter Last gehört er wirklich zu den leisesten CPU Kühlern auf dem Markt.

Der neuere Dark Rock 4 bietet eine sehr schöne Kombination aus Ästhetik, fantastischer Akustik und einer sehr vernünftigen Kühlleistung. Daher richtet sich der Dark Rock 4 an Leute, die einen wirklich leisen CPU-Kühler wollen und keine übertaktungsfähige Bestie erwarten (auch wenn er dazu immer noch in der Lage ist).

Obwohl man mit dem Dark Rock 4 auch übertakten kann, würden wir euch bei absoluten Highend-Prozessoren wie einem i9 nicht unbedingt dazu raten. Wenn ihr euch an dieses Konzept haltet, wird jeder moderne Prozessor mit diesem Kühler auf angemessene Werte gekühlt. Und das Beste daran ist, dass er dabei vollkommen still ist.


Cooler Master Hyper 212 RGB Black: Bester günstiger CPU Kühler

Der Hyper 212 von Cooler Master ist zurück und verfügt jetzt über ein elegantes, schwarz gebürstetes Gun-Metal-Aluminium-Finish mit cooler Beleuchtung. Insgesamt bietet die Hyper 212 RGB Black Edition treuen Anhängern der Hyper 212-Linie neue Möglichkeiten für PC-Builds. Denkt jedoch daran, dass dieser Kühler bei hoher Übertaktung weder irgendwelche Kühlungsrekorde brechen, noch die Lasttemperaturen übermäßig beeinflussen wird.

Cooler Master Hyper 212 RGB Black

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 80 x 159 x 120 mm
  • Lüfter: 1x 120 x 120 x 25mm
  • ø-Lautstärke: 26,0 dbA
  • Material: Aluminium-Lamellen, Kupferbasis

Bezüglich der Kühlleistung kann der Hyper 212 RGB laut den Tests von Tomshardware einen Intel Core i7-5930K CPU auf 4,2 Ghz bei 70°C halten, ein Dark Rock 4 schafft beim selben Setup 64°C. Das Ganze schafft er auch nur mit einem wesentlich lauteren Betrieb bei rund 28 dbA unter Last, ein Dark Rock 4 kommt da nur auf 23 dbA.

Eine weitere Analyse von ProClockers zeigt aber, dass der Hyper 212 RGB selbst einen i7-8700K übertaktet (4,7Ghz) in Prime95 unter 90°C halten kann. Ihr seht also, das Teil hat je nach Setup definitiv Potenzial.

Dennoch müsst ihr bedenken, dass der Hyper 212 mal eben die Hälfte weniger kostet, als ein Dark Rock 4. Ergo ist der neue Hyper 212 von Coolermaster eine absolute Preisleistungsempfehlung.

Cooler Master hat seinem Arbeitspferd-Kühler Hyper 212 eine RGB-Funktion gegönnt und damit den ultimativen Nachfolger der bewährten Hyper 212-Linie geschaffen. Die RGB-Edition liefert zudem etwas bessere thermische Ergebnisse im Vergleich zu den Vorgängern, die zusätzlichen Funktionen bedeuten jedoch keinen Preisaufschlag. Das loben wir uns!

Kommentar zum günstigen Artic Freezer 13 - warum wir diesen CPU-Kühler nicht empfehlen

Der CPU Kühler Artic Freezer 13* hat zwar viele gute Bewertungen und wird von einigen Tests empfohlen, wir raten euch aber eher zum Cooler Master Evo. Der Artic Freezer 13 erzielte in einem Test von Overclockers.com sehr schwache Kühlwerte und rangiert dort auf den hinteren Plätzen im Vergleich zu Lüftern in der gleichen Preisklasse. Das Teil ist gerade mal 3€ günstiger als der 212 Evo und erzielt eine wesentlich schlechtere Kühlleistung. Hauptgrund ist sicherlich sein kleinerer 92mm-Lüfter. Deshalb raten wir euch nur zu diesem Kühler, falls ihr wirklich den Platz im Gehäuse braucht.


Noctua NH-U12s: Bester kompakter Single-Tower

Der Noctua NH-U12s ist der kleinere Bruder des D14 und wird mitsamt Noctua Wärmeleitpaste geliefert. Wenn ihr einen CPU Lüfter wollt der sehr leise und kompakt ist, aber trotzdem ordentlich Kühlleistung bringt, dann ist das der perfekte Kühler für euch!

Noctua NH-U12s

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 158 x 125 x 45mm 
  • Lüfter: 1x 120 x 120 x 25mm, 1500 RPM
  • ø-Lautstärke: 22,3 dbA
  • Material: Kupfer (Basis und Kühlkörper), Aluminium-Lamellen, Nickel-Beschichtung

Für knappe 60 Euro ist der U12s natürlich nicht der günstigste CPU Kühler, allerdings bekommt ihr einiges für euer Geld: Einen extrem leisen und leistungsstarken Lüfter, der dazu noch einfach zu montieren ist. Die Verarbeitung ist in gewohnter Noctua-Qualität und ihr bekommt sogar 6 Jahre Herstellergarantie.

Die Kühlleistung bei übertakteter CPU bewegt sich mit einem aktiven Lüfter im guten Mittelfeld (60°). Wird ein weiterer optionaler Lüfter installiert, kann die Temperatur weitere 2° gesenkt werden. Unter Maximallast werden 66° mit 1 Lüfter und 63° mit Doppellüfter erreicht. Für seine Abmessungen erreicht der Noctua U12s eine überragende Leistung und wird euch nicht enttäuschen.

Mit nur einem Lüfter ist der Noctua U12s im Idlemodus nicht hörbar, unter Volllast zählt er mit nur 41 dbA zu den leisesten CPU Kühlern auf dem Markt. Für mehr Informationen über Kompatibilität, Unboxing und einen weiteren Test der Kühlleistung, schaut euch das folgende Video an:


Die besten Low-Profile CPU Kühler für m-ATX und mini-ITX

Bei dieser Kühlerbauart sind die Heatpipes stark gebogen und der Kühlbock liegt direkt über der Bodenplatte. Dementsprechend sind Top-Blower sehr flach und nehmen wenig Platz ein. Diese Kühlerart bietet zwar mit Abstand die schwächste Kühlperformance, eignet sich aber hervorragend für Systeme mit kleinem Formfaktor oder kleinen ITX-Boards. Der Hauptvorteil ist ganz klar die Platzersparnis. Dies sind die flachsten und kleinsten CPU Kühler auf dem Markt.


EKL Alpenföhn Silvretta: Bester günstiger Topblower

Für Budget-Builds und kleine ITX-Gehäuse der optimale Topblower! Der Silvretta vom deutschen Hersteller EKL Alpenföhn gehört zu den leichtesten flachen ITX-Kühlern auf dem Markt. Die rund 250g kommen vor allem daher, dass er nur drei Heatpipes hat. Das schlägt sich aber auch positiv im Preis nieder: Mit 23€ gehört er zu den besten günstigen Low Profile Prozessorkühlern.

EKL Alpenföhn Silvretta

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 158 x 125 x 45mm (H/B/Tiefe)
  • Lüfter: 1x 92mm
  • ø-Lautstärke: 35 dbA
  • Material: Kupfer (Basis und Kühlkörper), Aluminium-Lamellen, Nickel-Beschichtung

Die Kühlleistung des Alpenföhn Silvretta ist für einen kleinen Kühler mit ner 3 Heatpipes ausreichend: In vielen Tests liegt er je nach Drehzahl zwischen 56-59°C bei Videokonvertierungen, sowie zwischen 66-71°C bei einem Prime95 Stresstest.

Leider ist die Lautstärke des kleinen Lüfters mit Werten zwischen 32-49 dbA auf maximaler Drehzahl doch recht hoch. Bedenkt man allerdings, dass das gute Stück gerade mal etwas mehr als 20€ kostet, kann man darüber hinweg sehen. Im Normalbetrieb sind die 32 dbA noch vollkommen in Ordnung.

Wer also einen günstigen Topblower sucht, der findet mit dem Silvretta eine super Alternative zu den teureren Modellen weiter unten. Jedenfalls ist er mit allen aktuellen CPUs kompatibel und er könnt direkt loslegen.


Be Quiet Shadow Rock LP: Der leiseste Low Profile Kühler

Der Shadow Rock LP gehört definitiv zu den besten flachen CPU Kühlern auf dem Markt, sowohl in Punkto Leistung als auch Geräuschpegel. Nicht ohne Grund ging er in einem Test von Tomshardware als Sieger unter den Low Profile Kühlern hervor. Der Shadow Rock LP eigent sich vor allem gut für kleinere ITX-Boards.

Be Quiet Shadow Rock LP

Geeignet für Intel & AMD Sockel

  • Maße: 134 x 122 x 75mm (H/B/Tiefe)
  • Lüfter: 1x 120 x 120 x 25mm, 1500 RPM
  • ø-Lautstärke: 20,4 dbA
  • Material: Kupfer (Basis und Kühlkörper), Aluminium-Lamellen

Die Kühlleistung des be quiet Shadow Rock LP ist für einen Kühler in dieser Kategorie beeindruckend: 57° im Idlemodus (zum Vergleich: Ein Intel Boxed-Kühler läuft bei 80°), im Overclock-Modus sind es laut Tweaktown’s Test 82° (Achtung: Die Jungs testen auf einem i7 4770K, daher die hohen Temperaturen). Die 4 Heatpipes leisten also ganze Arbeit und für einen Preis von rund 38€, machen sie das sogar noch recht günstig. Fürs extreme Overclocking empfehlen wir euch diesen Kühler aber eher weniger, dafür gibt es einfach bessere auf dem Markt.

Der Lautstärkepegel des be quiet Shadow Rock LP ist mit 25 dB bei 1000 RPM sehr leise, bei 1500 RPM läuft er mit 32 dB und somit kaum hörbar. Wenn ihr also einen schlanken und leisen Kühler sucht, dann fahrt ihr mit dem Shadow Rock LP gut.

Achtung, wichtiger Tipp: Wenn ihr euch den be quiet Shadow Rock LP holen wollt, verzichtet auf RAM mit Heatspreadern. Ansonsten bekommt ihr Platzprobleme in eurem Gehäuse.


Noctua NH-L9i: Bester Mini-ITX CPU-Kühler

Der Noctua NH-L9i bietet euch eine kompakte Kühlerlösung für m-ITX Mainboards, jedoch leider nur für Intel-CPUs. Es gibt allerdings auch die AMD-kompatible Alternative: Den NH-L9a (auf Amazon*). Eine andere gute Alternative ist der Noctua NH-L12 (Link zu Amazon*), welcher auf alle gängigen Sockel passt.

Noctua NH-L9i

Geeignet nur für Intel Sockel

  • Maße: 95 x 95 x 37mm (H/B/Tiefe)
  • Lüfter: 1x 92 x 92 x 25mm, 2500 RPM
  • max. Lautstärke: 23,6 dbA
  • Material: Kupfer (Basis und Kühlkörper), Aluminium-Lamellen

Trotz seiner geringen Höhe von knappen 4cm wiegt der L9i stolze 400g - Unüblich für CPU Kühler in dieser Größenklasse. Die Montage ist dank der vorhandenen Halterungen recht einfach: Ihr setzt den Kühlkörper einfach auf die CPU und befestigt ihn auf der Rückseite des Mainboards mit vier Schrauben.

Beim Test der Kühlleistung mit RealTemp hält der L9i die CPU bei geschmeidigen 26° im Idlemodus. Ist der Prozessor unter Last, kann der Noctua L9i ihn bei konstanten 65° kühl halten und bewegt sich im guten Mittelfeld im Vergleich zu anderen Kühlern. Der L9i ist im Stande die meisten CPUs verlässlich zu kühlen, nur in sehr engen Gehäusen braucht er Unterstützung von Gehäuselüftern.

Geräuschentwicklung: Mit 30 dB im Idlemodus und 41 dB unter Last gehört der Noctua NH-L9i mit Sicherheit nicht zu den leisesten Kühlern. Dafür bekommt ihr aber einen starken Lüfter mit ordentlich Druck und Luftstrom. Für Zocker mit m-ITX Motherboards gibt es aber wenig Alternativen.


CPU-Kühler Kaufberatung: FAQ und die besten Tipps 

Den besten CPU-Kühler für sein System zu finden ist nicht einfach, wir verraten euch aber in unserer Kaufberatung sowie FAQ, worauf ihr achten müsst. 

Ein CPU Kühler ist eine Anschaffung, die euch viele Jahre hält. Deshalb ist es die Investition immer wert, da sich CPU Kühler über die Jahre nicht groß verändern und immer wieder verwendet werden können (zum Beispiel in anderen PCs). Das einzige was ihr manchmal wechseln müsst, ist die Wärmeleitpaste.

Im Folgenden haben wir euch die besten Tipps rund um das Thema CPU Kühlung zusammen getragen. Danach macht ihr beim Kauf garantiert nichts mehr falsch!


Die besten Kauftipps zum Thema CPU Kühler (vor dem Kauf)

Euch gefällt wirklich keine unserer CPU Lüfter Empfehlungen und ihr seid immer noch auf der Suche? Dann beachtet auf jeden Fall folgende Tipps, bevor ihr euch einen CPU Kühler kauft. Auf diese Punkte solltet ihr achten:

  • Auf die TDP-Werte achten: Unabhängig davon, welchen Kühler ihr wollt - überprüft immer die TDP-Bewertung. In vielen Fällen wird in den Spezifikationen für Luft- und AIO-Kühler auch die TDP-Bewertung (wie viel Wärme der Kühler abführen kann) angegeben. Wenn die TDP eures Prozessors höher ist, als in bei eurem Kühler angegeben, drosselt möglicherweise die CPU oder der Lüfter läuft die ganze Zeit laut (oder beides).
  • Kontaktfläche: Je größer der Kühlkörper, desto leichter kann er Wärme abführen. Deshalb bedeutet eine größere Basisplattenfläche eine bessere Wärmeübertragung von der CPU auf die Heatpipes
  • Materialien: Kupfer hat im Vergleich zu Aluminium ungefähr die doppelte Wärmeleitfähigkeit. Demnach sind Kühlkörper aus Kupfer einfach die bessere Wahl.
  • Anzahl der Heatpipes und deren Durchmesser: Als allgemeine Regel gilt: Je mehr Heatpipes, desto besser die Kühlung.
  • Achtet auf eure CPU-TDP: Lüfter haben TDP-Ratings in Watt. Eure Kühlkörper/Lüfter-Kombination sollten den TDP-Wert eures Prozessors am besten übersteigen.
  • Für Leute mit Ryzen CPU: Möglicherweise müsst ihr auch zum Übertakten keinen extra Kühler kaufen. Alle modernen Prozessoren der Ryzen 3000- und 2000-Serie (sowie einige ältere Modelle) werden mit guten Boxed-Kühlern geliefert, und viele davon können mit moderaten OCs umgehen. Wenn ihr die bestmögliche CPU-Taktrate wollt, müsst ihr immer noch einen Aftermarket-Kühler kaufen, aber für viele Ryzen-Besitzer ist das nicht erforderlich.
  • Abstände messen: Wenn ihr euch für einen großen Luftkühler entscheidet (wie die Doppeltürme oben), prüft vor dem Kauf unbedingt die Abstände in eurem Gehäuse. Vor allem große Kühler können manchmal gegen großen RAM und sogar den VRM-Kühlkörper stoßen. Zudem können große Kühler Probleme mit dem Spielraum der Gehäusetür oder -fenster verursachen.
  • Kühl und laut: Denkt daran, dass bei sonst gleichen Bedingungen mehr Lüfter eine bessere Kühlung, aber auch mehr Lärm bedeuten. Die Kühler mit der besten Kühlleistung sind oft auch die lautesten. Wenn das Lüftergeräusch ein Problem für euch ist, holt euch lieber einen Kühler, der beides in Einklang bringt.
  • RGB bitte optional: RGB-Beleuchtung kann cool sein, aber stellt sicher dass es eine Möglichkeit gibt, sie auszuschalten. Entweder über einen integrierten Controller oder beim Anschließen des Kühlers an einen kompatiblen RGB-Header. Wenn ihr euch einen Film anseht oder ein Horror-Game spielen wollt, kann die Beleuchtung nämlich nerven.

Noch mehr Fakten und Tipps für den Kühlerkauf

Wenn ihr auf der Suche nach dem besten CPU Kühler für euer System seid, gibt es noch ein paar zusätzliche Punkte zu beachten. Die Kaufkriterien von eben sind ein guter erster Ansatzpunkt, aber wir haben noch mehr coole Tipps für euch. Checkt die nächsten Tipps aus, bevor ihr kauft:

  • 1: Größere Kühler haben in den meisten Fällen eine bessere Leistung. Behaltet dennoch den verfügbaren Platz in eurem Gehäuse im Kopf. Ansonsten bekommt ihr Platzprobleme für Grafikkarte und RAM, oder habt eventuell nicht genug Abstand zu den Seitenwänden
  • 2: Größere Lüfter sind leiser, da sie mit weniger Umdrehungen laufen, als kleinere. Gleichzeitig erreichen sie (unter ansonsten gleichen Bedingungen) eine bessere Kühlleistung als kleinere Lüfter
  • 3: Kühler die größer als 160mm sind, passen selten in mittelgroße Gehäuse. Holt euch also lieber ein ausreichend großes, damit ihr genug Platz habt. Außerdem sind fast alle Kühler mit 140mm-Lüftern höher als 160mm
  • 4: Tower-Kühler haben immer eine bessere Performance als andere Bauarten, gleiche Maße und Preisklasse vorausgesetzt.
  • 5: Die Qualität der Lüfterlager macht einiges aus, vor allem bei der Lautstärke des Lüfters. Standard Gleitlager klingen oft rauer als fluidbasierte Lager.
  • 6: Für die perfekte Kombination aus Overclocking-Unterstützung und ultraleisen Lüftern, gibt es keine bessere Option als einen 140mm Kühler mit niedrigem RPM-Wert. Obwohl diese Kühler nur ein bisschen mehr als 120mm Kühler kosten, spielen sie wirklich in einer anderen Liga. Die Montage ist zwar etwas komplizierter, aber definitiv die Mühe wert. Versucht die Dinger nur nicht in micro-ATX oder schmalen ATX-Gehäusen zu verbauen ;-)...
  • 7: Ein letzter Tipp: Egal welchen CPU Kühler ihr habt – diesen dauerhaft auf maximaler Drehzahl laufen zu lassen, ist nicht zu empfehlen. Wenn ihr von eurem Kühler also für längere Zeit was haben wollt, schraubt die RPM ein bisschen runter.

FAQ zum Thema CPU Kühler - verständlich erklärt

cpu kühler basis in nahaufnahme

Die folgenden häufig gestellten Fragen findet ihr zum Thema CPU Kühler immer wieder in allen Foren - wir haben die wichtigsten für euch zusammen gefasst!

Wie funktioniert ein Luftkühler überhaupt?

Die meisten CPU-Kühler verfügen über mehrere Heatpipes, die destilliertes Wasser enthalten. Diese Leitungen können entweder direkt in Kontakt mit der CPU sein, oder sie werden von einer Kupfer-Basis umschlossen, welche die CPU berührt.

Wenn die CPU in Betrieb ist wird Wärme erzeugt, welche die Flüssigkeit in den Heatpipes erwärmt. Dadurch entsteht Gas, das sich zur Oberseite der Leitungen bewegt. Dort wird es von Kondensatoren wieder zurück in eine flüssige Form gebracht. Während dieses Prozesses wird die Wärme durch Metalllamellen abgeführt, welche mit dem Kühler verbunden sind. Üblicherweise sorgt ein montierter Lüfter dann dafür, dass die Wärme von den Lamellen abtransportiert wird.

Wie funktioniert ein Wasserkühler?

Wasserkühler verfügen über Schläuche, die mit einem flüssigen Kühlmittel gefüllt sind (in der Regel eine Mischung aus destilliertem Wasser und Glykol).Die vom Prozessor erzeugte Wärme wird durch diese Leitungen abgeführt.

Alle Wasserkühler bestehen aus: CPU-Block, einem Kühler/Radiator, Schläuche/Kühlleitungen und einer Pumpe.Der CPU-Block ist direkt an die CPU angebracht. Die Pumpe sorgt dafür, dass euer System konstant mit Kühlflüssigkeit versorgt wird. Der Radiator hat dieselbe Funktion wie die Metalllamellen eines Luftkühlers – hierüber wird die Wärme abgeführt.

Brauche ich einen speziellen CPU Kühler oder reicht der Standardkühler? Was sind die Vorteile?

Fakt ist: Ein guter CPU Kühler ist leiser als Boxed-Kühler und hat eine enorm bessere Leistung.

Ersteres gilt nicht für alle Modelle, da manche zwar eine bessere Kühlleistung bieten, aber etwas lauter sind.

Generell kann man sagen: Holt euch nur einen CPU Kühler, wenn ihr wirklich Übertakten oder ein leiseres System wollt. Standardkühler reichen euch in den meisten Fällen aus. Niedrigere CPU-Temperaturen steigern jedoch die Stabilität, Effizienz und Verlässlichkeit eures Systems. Ergo ist die Investition in einen guten CPU Kühler nie falsch, vor allem da ihr sehr gute Modelle wie der Hyper Evo schon für wenig Geld bekommt.

Welchen CPU Kühler brauche ich und welcher passt auf mein Mainboard?

Damit ihr den passenden CPU Kühler für euer Mainboard und Gehäuse finden könnt, müsst ihr folgende 5 Schritte beachten:

1. CPU-Sockel rausfinden: Extrem wichtig, da ihr die Kühler meistens recht unterschiedlich montiert.

2. Messt eure Gehäusehöhe: Manche CPU-Kühler können zu groß für euer Gehäuse sein, insbesondere wenn ihr ein Mainboard mit kleinem Formfaktor habt (mini-ITX oder micro-ATX). Stellt sicher, dass ihr von der CPU bis zur Gehäusedecke messt.

3. Überprüft euer Mainboard: Einige Mainboards lassen rund um die CPU nur wenig Platz. Dadurch wird die Montage eines dedizierten Prozessorkühlers manchmal schwierig. Deshalb solltet ihr den Radius rund um die CPU zur nahesten anderen Komponente messen. Damit stellt ihr sicher, dass eure Kühlerkörper/Lüfter-Kombination auch passt.

4. Checkt euer Mainboard nochmal: Einige Motherboards verwenden für den Anschluss von CPU Kühlern nur einen 3-Pin-Stecker. Falls ihr PWM-Steuerung für eure Lüfter verwenden wollt, stellt sicher dass euer Mainboard 4-Pin-Stecker unterstützt.

5. Checkt den TDP-Wert eurer CPU: Das ist ein wichtiger Punkt. Seht nach, wie viel TDP eure CPU hat. Genau wie die CPU, haben CPU Kühler einen maximalen TDP-Wert (angegeben in Watt). Dies beschreibt die maximale Wärme, die der Kühler abführen kann. Bedeutet: Der CPU Kühler sollte mindestens den gleichen TDP-Wert wie die CPU haben.

Passt jeder CPU Kühler auf jedes Mainboard?

Nein, definitiv nicht. Wie bereits in der vorherigen Frage beschrieben, müsst ihr bei der Wahl und Kompatibilität einiges beachten. Schaut auf jeden Fall nach eurem CPU-Sockel und messt den Platz in eurem Gehäuse, sowie rund um den CPU-Sockel. Falls ihr PWM-Lüfter verwenden wollt, muss euer Mainboard außerdem den richtigen PIN-Stecker unterstützen.

Insbesondere bei mini-ITX oder micro-ITX Mainboards müsst ihr genau messen.

Wie baue ich meinen CPU Kühler richtig ein?

Beschreibungen bringen hier wenig. Schaut euch dazu das geniale Video von PCGH an:

Richtige Kühlerausrichtung: In welche Richtung sollte man den CPU Kühler einbauen?

Ihr fragt euch wie rum und in welche Richtung ihr euren CPU Kühler am besten einbaut? Wir haben die Antworten!

Es kommt meistens auf euer Gehäuse an, aber es macht oft keinen Unterschied, ob ihr den Kühler nach oben oder nach hinten ausrichtet. Wichtig ist, dass der Luftstrom in eurem Gehäuse optimiert ist. Standardmäßig funktioniert die Gehäusekühlung über Lüfter an der Vorderseite, die kühle Luft von außen in das Innere befördern. An der Rückseite befinden sich dann die anderen Gehäuselüfter, welche die warme Luft herausbefördern.

Soll heißen: Allgemein hat es sich bewährt die Lüfter so zu positionieren, dass die Abluft über die Rückseite des Gehäuses entweichen kann.

Warum kann es suboptimal sein, die Abluft an der Oberseite des Gehäuses entweichen zu lassen?

In vielen Fällen befindet sich die Grafikkarte direkt unter dem CPU Kühler. Da warme Luft aufsteigt würdet ihr hierdurch direkt die warme Abluft der Grafikkarte mit dem Kühler ansaugen.

Vor allem in alten Computergehäusen gab es zwei Gründe, die Wärme an der Rückseite entweichen zu lassen: Das Netzteil befand sich hier meistens an der Oberseite und es gab dort keine Öffnung. Ergo war die Rückseite der einzige Weg. Heutzutage ist das Netzteil bei guten Gehäusen an der Unterseite platziert. Deshalb kommt überhaupt erst die Diskussion über die Positionierung de CPU-Kühlers auf.

Wie fest sollte ich den CPU-Kühler anschrauben?

Nur so fest, damit der CPU-Kühler sich nicht mehr bewegt, wenn ihr leicht daran dreht. Wenn ihr den Kühler zu fest anzieht lauft ihr Gefahr, das Mainboard zu beschädigen. Hier also besonders aufpassen!

Welcher CPU-Kühler ist gut zum Übertakten?

Habt ihr unsere Empfehlungen etwa nicht angeschaut? Spaß beiseite: Alle Kühler die wir euch in unserem Guide empfehlen, eignen sich hervorragend fürs Übertakten. Alle ausgewählten Kühler wurden in Tests mit übertakteten Prozessoren kombiniert. Manche natürlich mehr, manche weniger.

CPU-Kühler steuern: Euer Lüfter dreht zu hoch oder ist zu laut?

Sollten die Lüfter an euer Netzteil angeschlossen sein, könnt ihr sie nicht über Programme steuern. Ansonsten muss euer Lüfter mit dem PIN-Stecker eures Mainboard kompatibel sein. Ein kostenloses Programm zur Lüftersteuerung ist Speedfan.

Wollt ihr eure Lüftersteuerung weiter optimieren empfehlen wir euch Argus Monitor, was jedoch kostenpflichtig ist. Ansonsten gibt es noch Lüftercontroller wie den NZXT Sentry* zur Lüftersteuerung. Hierdurch könnt ihr mehrere Lüfter über eine Smartphone App oder Software steuern, das Ganze kostet aber auch so um die 30€. Vorteil bei Lüftercontrollern ist natürlich, dass ihr viel mehr Einstellungen vornehmen und die Steuerung nach euren Bedürfnissen ausrichten könnt.

Beachtet: Software kann nur auf Lüfter zugreifen, die direkt am Mainboard angeschlossen sind.

Was ist der Unterschied zwischen aktiven und passiven CPU-Kühlern?

Passive CPU Kühlung erfolgt durch einen lüfterlosen Kühler, welcher die Geschwindigkeit der CPU verlangsamt und dadurch für einen Kühleffekt sorgen soll. Empfehlen würden wir euch allerdings lüfterlose CPU-Kühler wie die NoFan-Reihe nicht, da die hier empfohlenen Kühler schon alle sehr leise sind. Denn das ist auch der einzige Vorteil, den ihr durch passive Kühlung bekommen würdet.

Dem gegenüber stehen die aktiven CPU-Kühler, welche Lüfter verwenden anstatt die CPU-Geschwindigkeit zu verringern. Im Gegenteil: Mit aktiven Kühlern übertakten die meisten Gamer eher.

Brauche ich Wärmeleitpaste für meinen CPU-Kühler?

Wärmeleitpaste wird immer aufgetragen, bevor ihr irgendeinen CPU-Kühler montiert. Durch Wärmeleitpaste werden die winzigen Unebenheiten ausgeglichen, welche auf der Kontaktfläche der CPU sowie des Kühlers existieren. Wärmeleitpaste bildet eine Art luftdichtes Siegel zwischen Kühler und CPU, wodurch eine unausgeglichene Wärmeverteilung vermieden wird.

Standardkühler werden mit aufgetragener Paste geliefert, bei Nichtstandard-Modellen müsst ihr meist selbst Hand anlegen. Häufig werden gute CPU Kühler direkt mit Wärmeleitpaste ausgeliefert.

Während Wärmeleitpaste extrem wichtig ist, sind Kühlkörper und Lüfter umso wichtiger. Gute Wärmeleitpasten kosten zwischen 8 -15 € und senken die Temperatur um die 2-3° C.

Wenn ihr eine geeignete Wärmeleitpaste sucht, lest unbedingt Daniel’s Artikel über die
besten Wärmeleitpasten.

Was bedeutet CFM, RPM und PWM?

CFM steht für Cubit Feet per Minute und ist eine Maßzahl für die Geschwindigkeit, mit welcher Luft aus- oder einströmt. Je höher diese Zahl bei eurem CPU Lüfter ist, desto mehr Power hat er und kann schneller mehr Abluft bzw. Zuluft transportieren.

RPM steht für Revolutions per Minute und ist ein Maß für die Häufigkeit einer Rotation pro Minute. Je höher der RPM-Wert bei Lüftern, desto schneller drehen sie sich.

Die Pulsbreitenmodulation (Pulse-Width-Modulation PWM) ist eine gängige Methode um PC-Lüfter zu steuern. Ein PWM-kompatibler Lüfter ist in der Regel durch einen 4-poligen Stecker mit dem Mainboard verbunden.

Was bedeutet TDP?

TDP steht für Thermal Design Power und wird in Watt (W) gemessen. Die Thermal Design Power (TDP) ist die von einer PC-Komponente (meist CPU oder GPU) maximal erzeugte Wärmemenge. Demnach muss das Kühlsystem der CPU bzw. GPU mindestens darauf ausgelegt sein, den TDP-Wert an Kühlleistung zu erbringen. Die maximal mögliche Wärmeabfuhr variiert jedoch von System zu System und ist abhängig von Faktoren wie:

· Art und Form der Hitzequelle

· Kontaktqualität

· Kontaktdruck / Anpressdruck

· Material des Kühlkörper und der Kontaktfläche

· Umgebungstemperatur

Gibt es einen Unterschied zwischen dB und dbA?

A-Dezibel (abgekürzt dBA, dBa oder dB (a) beschreiben die relative Lautstärke von Geräuschen, wie sie vom menschlichen Ohr wahrgenommen werden. Bedeutet: dbA ist ein angepasster Wert und beschreibt, wie laut uns Töne vorkommen. Der normale Dezibel-Wert beschreibt, wie laut ein Ton tatsächlich ist. Bei A-Dezibel werden die Dezibelwerte von niedrigen Frequenzen reduziert, bei ungewichteten Dezibel erfolgt keine Tonfrequenzkorrektur.


Woher weiß ich, welcher CPU-Kühler bei mir passt?

Unabhängig davon ob ihr euch für Luftkühlung, eine AIO-Lösung oder einen selbstgebauten Wasserkühler entscheidet - alles muss irgendwie bei euch ins System passen. Zu den beiden wichtigsten Faktoren zählen dabei:

  1. Der CPU-Sockel
  2. Mögliche Einschränkungen des Gehäuses für Dinge wie die Höhe des Kühlers oder die Kühlergröße.

Die meisten Luftkühler und AIO-Kühler unterstützen die gängigen aktuellen AMD- und Intel-Prozessoren. In der Regel werden Montageteile für mehrere CPU-Sockel mitgeliefert, wodurch die Kompatibilität erhöht wird. Um euch diesen Teil abzunehmen haben wir euch oben bei unseren Empfehlungen jeweils gelistet, mit welchen CPU-Sockeln der jeweilige Kühler kompatibel ist. Selbst wenn AM4 manchmal nicht dabei steht, sind die meisten Modelle damit kompatibel, zumal es kostenlose Montagekits gibt.

Ausnahmen sind die deutlich größeren Threadripper-Prozessoren, welche eine spezielle Montage erfordern sowie größere Kühlplattenbereiche haben, um die Anbaufläche des integrierten Wärmeverteilers besser zu kühlen. Daher ist die Unterstützung für diese Prozessoren hauptsächlich auf die für sie entwickelten Kühler beschränkt, die häufig die Bezeichnung Socket (TR4) im Produktnamen tragen. Da TR4-Prozessoren jedoch keine wirklichen Gaming-CPUs sind, haben wir auch keinen Kühler dafür in unserem Guide.

Bezüglich eures Gehäuses ist es wichtig, die Spezifikationen für die unterstützten Kühlkörper- oder Kühlergrößen zu prüfen. Gehäusehersteller geben normalerweise die maximal zulässige Kühlerhöhe an, die Kühler-Hersteller wiederum die Abmessungen ihrer Produkte. In unserem Artikel zu den besten PC Gehäusen nehmen wir euch diese Arbeit auch ab.

Eine weitere Überlegung bei Luftkühlern ist der Freiraum unter dem Kühler für die RAM-Steckplätze. Wenn ihr vorhabt DIMMs mit hohen Wärmeverteilern zu verwenden müsst ihr sicherstellen, dass euer Kühler über dem Mainboard genügend Platz für euren Speicher bietet.


Wasserkühlung oder Luftkühlung - Die leidige Frage

Wenn ihr euch fragt, ob ihr euren PC flüssig kühlen sollt, seid ihr nicht allein. Viele lassen aber die Finger von Wasserkühlern aufgrund der Angst vor Lecks, die mal eben euren ganzen PC schrotten können.

Wasserkühler haben eine überragende Kühlleistung, bergen jedoch mehr Risiken als Luftkühler. Allerdings wird der Raum rund um den CPU-Sockel weitgehend frei und das Gewicht wird von CPU-Sockel auf das Gehäuse verlagert. Dadurch reduziert ihr das Risiko die CPU zu beschädigen, falls ihr euren PC oft transportieren müsst.

Mittlerweile gibt es aber viele gute AiO-Wasserkühler auf dem Markt die zuverlässig sind, da Hersteller das Design und die Verarbeitungsqualität verbessert haben. Luftkühler werden aber immer beliebter und die Luftkühlungstechnologie hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt.

Einige der besten Luftkühler auf dem Markt liefern heute tatsächlich gleichwertige Kühlleistung wie die Top-Wasserkühler. Im Folgenden erklären wir euch, wann ein Wasserkühler für euch in Frage kommt. Holt euch einen Wasserkühler, wenn ihr:

  • einen mini-ATX-Build habt und euch Low-Profile Kühler nicht gefallen
  • bei eurem Prozessor mit hohen Spannungswerten arbeitet, um den letzten Tropfen Performance raus zu quetschen
  • den extra Platz im Gehäuse braucht, den Wasserkühler bringen
  • euren PC häufig rumtragt / bewegt

Ansonsten holt euch einen Luftkühler, weil diese meist günstiger sind und trotzdem eine ebenbürtige Kühlleistung abliefern. Bedenkt immer, dass Wasserkühler ein hohes Risiko mit sich bringen, obwohl sie vielleicht eine leicht bessere Performance haben.

Denkt dran, dass Wasserkühler wegen dem Pumpgeräusch selbst im Leerlauf nie still sind. Dahingegen sind Luftkühler im Leerlauf je nach Modell kaum hörbar.


Top-Down Kühler (Topblower) oder Tower-Kühler: Was ist besser?

Wenn ihr euch fragt, ob eure Spannungswandler auf dem Mainboard bei Tower-Kühlern zu warm werden, können wir euch beruhigen. Ein Test von PCGH zeigt eindeutig, das Tower-Kühler den besseren Job bei der Kühlung der Spannungswandler machen, obwohl sie nicht direkt Luft darauf befördern.

Bedeutet im Klartext: Rund um den Kühlkörper von Tower-Kühlern entsteht genügend (kühler) Luftstrom, um die Spannungswandler auf dem Mainboard kühl genug zu halten.

Der Hauptunterschied zwischen Tower und Top-Blower ist die Laufrichtung der Lüfter: Top-Blower befördern die Luft meist direkt Richtung Mainboard, Tower-Kühler Richtung Heck des Gehäuses.

Grundsätzlich haben Tower Kühler immer eine bessere Kühlperformance auf Grund größerer Kühlfläche und besserer Luftzirkulation. Ihr bekommt hier generell mehr Leistung für euer Geld.

Mit einem Tower-Kühler erreicht ihr auch einfacher einen Luftkreislauf in eurem Gehäuse. Das folgende Bild veranschaulicht das nochmal:

optimaler luefterkreislauf

Die optimale Luftzirkulation erreicht ihr mit Tower-Kühlern einfacher. Gute Gehäuselüfter sind auch ein Muss!


Was sind die besten Materialien für CPU Kühler?

Fakt ist, Luft hat eine geringe Wärmeleitfähigkeit. Deshalb ist es logisch, dass man für eine erstklassige Kühlung nicht einfach nur Luft auf die CPU pusten kann. Kupfer und Aluminium haben dahingegen ausgezeichnete Eigenschaften, um daraus einen Kühlkörper für Overclocking zu fertigen.

Doch welches Material macht den besseren Kühlkörper?

Kupfer ist objektiv betrachtet das beste Material für einen Gaming-PC Kühlkörper. Aluminium ist die kostengünstigere Alternative und kann je nach Modell immer noch eine gute Kühlperfomance erreichen.

Dennoch ändert das nichts an der Tatsache, dass Kupfer die beste Wärmeübertragung gewährleistet. Deshalb empfehlen wir euch immer Kühlkörper und Heatpipes aus Kupfer, die Kühllamellen können ruhig aus Aluminium sein.

Trotz der Unterschiede zwischen Kupfer und Aluminium, spielen für die Gesamtkühlleistung eures Systems weitere Faktoren eine Rolle (z.B. Lüfterqualität, Luftstrom im Gehäuse, Oberflächenbeschaffenheit des Kühlkörpers sowie Kontaktplatte). Das heißt, ihr solltet all diese Punkte in eure Entscheidung mit einbeziehen und nicht nur auf das Material achten.

only4gamers Spezialtipp

Viele Hersteller verwenden Vernickelung oder andere Materialien, die rein für die Optik sind. Dadurch wird natürlich das Kupfer oder Aluminium verdeckt. Lest also lieber genau nach, welche Materialien im Spiel sind, anstatt nur nach dem Auge zu gehen.


Wie wichtig ist die Kontaktfläche zur CPU?

Die Kontaktfläche ist eine sehr wichtige Eigenschaft des CPU Kühlers. Das hat einen einfachen Grund: Eine größere Kontaktfläche zwischen CPU und Kühler gibt der Wärme mehr Möglichkeiten, sich zu verteilen.

Zum Glück gilt hier die einfache Regel: Je größer desto besser. Wählt einfach einen Kühler, der für euer Gehäuse Sinn macht. Den größten und schwersten Kühler zu kaufen macht wenig Sinn, wenn er nicht ins Gehäuse passt oder zu viel Druck auf CPU bzw. Mainboard ausübt.

only4gamers Spezialtipp

Je glatter bzw. ebener die Kontaktfläche am Kühlerboden ist, desto besserer Kontakt besteht zwischen CPU und Kühler. Das verbessert die Kühlleistung.


Was ist besser: Durchgängige Heatpipes oder Heatpipes mit Lücken?

Bei Heatpipes unterscheidet man zwischen zwei Kontaktmöglichkeiten: „Continous Direct Contact (CDC)“ und Direktkontakt. Generell ist die CDC-Lösung vorzuziehen.

Bei der CDC-Variante gibt es keine Lücken zwischen den flachen Heatpipes des Kühlers, wodurch eine gleichmäßigere Hitzeverteilung stattfindet. Das Ergebnis? Eine bessere Kühlung der CPU.

Bei Direktkontakt-Heatpipes gibt es kleinere Lücken zwischen den einzelnen Pipes, wodurch der Kühlkörper nicht vollständig abgedeckt wird. Hierdurch entsteht eine ungleichmäßige Wärmeverteilung und Wärmeabsorption. Dadurch wird die CPU weniger gut gekühlt. 

Eine schöne Erklärung mit Bildern dazu gibt es hier.


Lese jetzt weitere spannende Artikel zum Thema:

CPU Vergleich

Beste Wärmeleitpaste

Gehäuselüfter Test

Beste AIO PC Wasserkühlung

4 Comments

  1. T3l3fragged 22. Oktober 2018
    • Daniel & Sascha 22. Oktober 2018
  2. gudde 24. März 2019
    • Daniel & Sascha 25. März 2019