Gaming-Maus Test 2019: Die 12 besten Gaming-Mäuse im Vergleich (Kaufberatung November)

Zuletzt aktualisiert am: 16.11.2019

Eine gute Gaming-Maus kann euch beim Zocken einige Vorteile bringen, aber welche taugt wirklich was? Um diese Frage zu beantworten haben wir für euch bereits 14 Gaming-Mäuse getestet! Und damit ist unser Gaming-Maus Test entstanden, welchen wir stetig um neue Modelle und Hersteller ergänzen.

Denn ihr könnt euch sicher sein: Falls ihr einfach wild drauflos kauft, findet ihr garantiert NICHT die beste Gaming-Maus für euch. Unser Test hat aber gezeigt, dass ihr nicht immer ein Vermögen ausgeben müsst.

So funktioniert unser Gaming-Maus Test: Ihr wisst genau was ihr sucht? Dann direkt ab zu unserer Bestenliste / Rangliste.

Ihr habt überhaupt keinen Plan? Dann lest zuerst unseren Handgrößen-Guide in der Kaufberatung durch. Denn die Handgröße ist das wichtigste Kriterium bei eurer Suche. Jetzt aber los!


Gaming-Maus Test 2019: Rangliste

Platz 1: Razer Deathadder Elite

Wertung: 9,4/10 (Razer Deathadder Test)

Knackige Switches, hervorragender Sensor und sehr gute Preisleistung. Gilt als eine der verlässlichsten und beliebtesten Gaming-Mäuse. Zurecht unsere Nummer #1!

Der Testsieger

Platz 2: Logitech G502

Wertung: 9,0/10 (Logitech G502 Test lesen)

Sehr guter Allrounder für große Hände mit hervorragendem Sensor. Etwas schwer für FPS, für alle anderen Genres super. Sichere Wahl für alle die eine verlässliche Gaming-Maus suchen.

Der Bestseller

Platz 3: Glorious Model O

Die aktuell wohl beste leichte Gamer-Maus mit 67g. Perfekt für Shooter mit dem hervorragenden PMW 3360, ultraflexibles Kabel sowie fairer Preisleistung (oft unter 60 Euro). Das Wabendesign ist nicht jedermanns Sache, es gibt aber 3 Farben.

Die leichteste Gaming Maus

Platz 4: Logitech G Pro Wireless

Aktuell sehr beliebt bei Pros und auch kabellos erhältlich. Leicht, präzise, für mittelgroße Pranken, extrem guter Sensor und symmetrisches Design. Leider noch sehr teuer und oft nur ab 100 Euro zu haben.

Top Wireless für eSports

Platz 5: BenQ Zowie FK1 (FK-Reihe FK1-2)

Wertung: 6,6 /10 (Zowie FK1 Test)

Solide Preisleistung für FPS-Spieler, die eine extrem präzise und leichte Gaming-Maus suchen. Zählt zu den besten FPS-Mäusen in unserem Test! Leider nur wenig Features und nicht so günstig.

Symmetrisch für Linkshänder

Platz 6: BenQ Zowie EC2-A

Immernoch eine der besten FPS-Mäuse auf dem Markt: Sehr bequeme Form, präzise mit Top-Sensor, kein Schnick-Schnack Plug & Play. Zudem mit 60 Euro eine gute Preisleistung für uns Gamer!

Beste Gaming-Maus für CS:GO

Platz 7: Roccat Leadr

Wertung: 9,0/10 (Roccat Leadr Test lesen)

Der würdige Nachfolger der Roccat Tyon. Kabellos mit perfekter Sensorik, überzeugte sie im Test zudem mit super Haptik und vielen Features. Nur leider etwas teuer für 100 Euro.

Beste schwere kabellose Gaming-Maus

Platz 8: Roccat Kone Aimo

Wertung: 8,3/10 (Roccat Kone Aimo Test)

Neueres Kone-Modell mit geiler Haptik, sehr guter (und heller) LED-Beleuchtung und exzellentem Pixart 3361 Owl-Eye-Sensor. Erhältlich in 3 coolen Farben, wir hatten die schwarze Version im Test.

Bester Allrounder

Platz 9: Logitech G203

Wertung: 7,6/10 (Zum Logitech G203 Test)

Kleine, sehr günstige Gaming Maus mit gewohnter Logitech-Qualität und dem sehr gutem Pixart PMW3366. Gleiches Gehäuse wie die G Pro, aber günstiger mit leiseren Buttons.

Günstig und gut

Platz 10: SteelSeries Rival 600

Wertung: 9,0/10 (SteelSeries Rival 600 Test)

Gehört mit ihrer ergonomischen Form zu den bequemsten Gaming-Mäuse auf dem Markt. Etwas teurer, dafür vollgepackt mit Qualität und Features. Überzeugte im Test durch perfekte Technik sowie toller RGB-Beleuchtung.

Die Bequemste

Platz 11: Corsair Scimitar Pro

Wertung: 9,6 /10 (Corsair Scimitar Pro Test)

Sehr solide verarbeitete MMO-Maus mit sehr guter Technik, Makro-Unterstützung und 12 frei belegbaren Seitentasten. Nicht ganz günstig und nur für MMOs richtig gut.

 Highend für MMOs

Platz 12: Roccat Kiro

Symmetrisch und perfekt geeignet für alle Linkshänder mit kleineren Händen. Modulares Design für Seitenbuttons, sehr gute Switches, Materialien und günstig dazu.

Optimal für kleine Hände

Auch interessant: Ihr sucht nur kabellose Gaming-Mäuse? Dann schaut in unseren aktuellen Funkmaus Test rein!


Weitere von uns getestete Gaming-Mäuse

Weitere Gaming-Mäuse bei uns im Test


Im Folgenden haben wir die Top 12 unseres Gaming-Maus Tests etwas genauer unter die Lupe genommen. Ihr findet hier wirklich alle wichtigen Eckdaten, eine Handgrößenanleitung für JEDES Modell, sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Gaming-Mäuse. Hiernach bleiben keine Fragen mehr offen!

1. Razer Deathadder Elite - Der Testsieger

Eckdaten: Razer Deathadder Elite

  • Art: Optisch, PMW 3389
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 450
  • Gewicht: 96g 
  • Maße (cm): 12,7Lx7,0Bx4,4H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron (50)
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Links & Rechts

Basierend auf Dutzenden Tests und unserem eigenen Test (Sascha verwendet das Teil seit über 3 Jahren) können wir sagen: Die Razer Deathadder Elite ist die beste Gaming-Maus im Jahr 2019 und damit immer noch unser Testsieger (wenn man das Gesamtpaket betrachtet!).

Sie ist relativ leicht, reaktionsschnell, einsetzbar in allen Genres und kostet nicht so viel wie ihre Konkurrenten (teilweise wirklich für einen guten Preis zu haben) - aber der Schlüsselfaktor ist die makellose Form und das optimale Tastenlayout. Und das ist für uns Gamer das Wichtigste!

Das Elite-Modell beseitigt eines der Hauptnachteile des Chroma-Modells: Es wurden 2 weitere Tasten für die "on-the-fly" DPI-Umstellung hinzugefügt. Das Elite-Modell hat außerdem einen noch genaueren 16.000 DPI-Sensor, welcher derzeit als einer der besten auf dem Markt gilt. Ansonsten gibt's noch bessere Maus-Schalter obendrauf (50 vs. 20 Mio. Klicks bei der Chroma).

Die DeathAdder Elite ist zweifelsohne eine der besten und beliebtesten Gaming-Mäuse auf dem Markt, insbesondere für alle mit großen Grabschern. Praktisch: Die Elite ist sowohl für Rechtshänder als auch Linkshänder verfügbar.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 18-20 cm 
  • Claw-Grip: 18-22 cm
  • Fingertip-Grip: 18,5-22 cm

Die Razer DeathAdder Elite hat eine relativ standardmäßige Form ohne Schnörkel und ist für größere Hände absolut top. Einziger Unterschied beim Design zur Chroma sind die beiden DPI-Tasten beim Mausrad. Die Elite ist recht breit, beachtet das also bei eurer Wahl als Palm-Gripper. Die seitlichen texturierten Flächen geben aber einen angenehmen zusätzlichen Halt.


2. Logitech G502 - Der Bestseller

Eckdaten: Logitech G502 Proteus Spectrum / Core

  • Art: Optisch, PMW 3366
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: 300
  • Gewicht: 121g
  • Maße (cm): 13,2Lx7,5Bx4H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Ja
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Logitech G502 ist ohne Zweifel eine Allrounder Gaming-Maus, die für alle Genres geeignet ist. Für FPS habt ihr einen sehr guten Sensor, für MMOs genügend belegbare Tasten (vielleicht nicht ganz), für MOBAs sowieso. Die Mausbeleuchtung lässt sich außerdem mit voller RGB-Hintergrundbeleuchtung individualisieren. Das Design ist jedoch nicht ganz optimal und vor allem die Platzierung des DPI-Switch ist für manche problematisch. Dennoch findet bei den maximale 12.000 DPI jeder Gamer seine optimale Einstellung.

Achja falls ihr euch fragt: Was ist der Unterschied zwischen der G502 Proteus Spectrum und der Proteus Core Version? Ganz einfach: Der einzige Unterschied zwischen diesen Modellen besteht darin, dass die Spectrum Variante RGB-Beleuchtung hat, die Core dahingegen nicht. Falls ihr also schon die G502 Core habt, lohnt sich ein "Upgrade" definitiv nicht. Außer diesem Faktor sind die beiden Mäuse äußerlich bis auf die Farbe der Daumenablage (Spectrum=schwarz, Core=hellblau) sowie auch featuretechnisch (Sensor, Switches, Maße, Gewichte, DPI etc.) exakt identisch. Seit der neue "Hero-Sensor" von Logitech auf den Markt gekommen ist, gibt es die "normale" Version übrigens mittlerweile zu einem sehr guten Preis.

Ihr wollt's noch genauer? Dann schaut in unseren großen Logitech G502 Test, dort hat sich Daniel die Maus genau angeschaut, die Software getestet und ein geiles Fazit gezogen.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 18-20 cm 
  • Claw-Grip: 18-22 cm
  • Fingertip-Grip: 18,5-22 cm

Wie ihr anhand unserer Größenempfehlungen sehen könnt, ist die G502 echt ein großer Otter. Von einem rundlichen Design der G500er wechselt Logitech hier zu einem eher kantigen Layout, wodurch vor allem Palm-Gripper leichte Probleme bekommen könnten. Testet das Teil lieber zuerst im Laden, bevor ihr es kauft. Für manche mag die Form aber super sein.


3. Glorious Model O - Die leichteste Gaming-Maus

Eckdaten: Glorious Model O

  • Art: Optisch, PMW 3360
  • Maximale DPI: 12.000
  • IPS: ​​​250
  • Gewicht: 67g 
  • Maße (cm): 12,8Lx5,9Bx3,7H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein-Mittel 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Glorious Model O ist eine sensationelle Gaming-Maus und durch ihr geringes Gewicht vor allem perfekt für Shooter geeignet. Durch ihre Form ähnelt sie der Zowie FK1 stark, ist aber nochmal um einiges leichter (sie ist derzeit die leichteste bei uns im Test). Falls ihr die Zowie FK1 also mögt, sie euch aber immer noch zu schwer war, dann schaut euch die Glorious Model O an.

Die einzigartige Wabenform muss euch natürlich gefallen. Ansonsten bekommt ihr hier ein Highend-Modell das wirklich alles hat, was man sich wünschen kann: Perfekter Sensor, hochwertige Switches und Mausfüße, bequeme Form, ein sehr gutes flexibles Kabel und jede Menge Anpassungsoptionen. Linkshänder müssen sich aber anderweitig umschauen.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Extrem leicht, perfekt für Shooter
  • Perfekte Form für die meisten
  • Eine "bessere" Zowie FK1
  • Vereint jede Menge Ideen in einer "Hybrid"-Maus

Nachteile

  • Zum Teil schlecht verfügbar
  • Ziemlich hoher Preis
  • keine Zusatztasten
  • Wabenform nicht jedermanns Sache

4. Logitech G Pro Wireless - Kabellos zum Sieg

Eckdaten: Logitech G Pro Wireless

  • Art: Optisch, PMW 3366
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 400
  • Gewicht: 80g 
  • Maße (cm): 12,5Lx6,2Bx4,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Wireless
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Links & Rechts

Um direkt mal Verwirrung zu vermeiden: Die Logitech G Pro Wireless und die „normale“ G Pro sind SEHR unterschiedliche Mäuse (andere Größe, Gewicht, Form, Technik- im Grunde genommen ALLES).

Abgesehen davon: Die kabellose Logitech G Pro Variante ist derzeit die beste kabellose Gaming-Maus und überholt die G900.

Auf dem Papier könnte die G Pro Wireless sogar die wohl Beste sein, die jemals hergestellt wurde: Beidhändig mit modularen Seitentasten, dem derzeit besten optischen Sensor, ohne Kabel bei unter 80 Gramm. Allein diese Features sollten dafür ausreichen, wäre da nicht der Preis.

Perfekt geeignet für alle Genres und Griffarten ist die G Pro Wireless besser fürs Gaming geeignet, als die G900. Wir finden außerdem: Die G Pro hat ein besseres Mausrad und Seitenbuttons, als die G900.

Ergo: Falls ihr euch die G Pro Wireless leisten könnt, schlagt zu. Leider ist das Ding noch recht teuer.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Weltklasse Sensorik
  • leicht
  • Symmetrisch

Nachteile

  • SEHR hoher Preis
  • Keine Zusatztasten

5. BenQ Zowie FK1/2 - Symmetrisch für FPS

Eckdaten: BenQ Zowie FK1/2

  • Art: Optisch, PMW 3310
  • Maximale DPI: 3200
  • IPS: ​​130
  • Gewicht: 84g 
  • Maße (cm): 12,4Lx5,8Bx3,6H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: Keine
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Symmetrisch

Eine weitere Top-Maus für FPS (gehört auch zu den besten FPS Mäusen!). Durch ihr leichtes Gewicht und extrem angenehme Passform habt ihr ein präziseres Aiming. Leider habt ihr die gleichen Probleme wie bei der EC-2A: Keine Software, keine Zusatzbuttons und keine Zusatzfeatures. Wenn euch das aber nicht stört und ihr sowieso fast nur FPS zockt, dann holt euch die FK2. Die Preisleistung ist auch erwähnenswert, da ihr hier einen wirklichen Top-Sensor bekommt. Die FK2 gibt’s übrigens auch noch in größer: Die FK1 und FK1+ Version. Auf jeden Fall anschauen, falls die FK2 zu klein für euch ist. In unserem Test überzeugte uns die Technik, nur leider bietet die FK1 einfach zu wenig Features, um den hohen Preis zu rechtfertigen.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Sensationelle Sensorik
  • Perfekte Form für die meisten
  • einzigartige Huano-Switches für knackige Klicks
  • Extrem geil für FPS

Nachteile

  • Mausrad etwas schwergängig, Huanos für manche zu "hart"
  • kein RGB, keine Software (für manche ein Vorteil ;))
  • keine Zusatztasten
  • Oberflächenmaterial nicht gut für schwitzige Hände
  • Zu hoher Preis

6. BenQ Zowie EC2-A - Beste für CS:GO

Eckdaten: BenQ Zowie EC2-A

  • Art: Optisch, PMW 3310
  • Maximale DPI: 3200
  • IPS: ​​130
  • Gewicht: 90g 
  • Maße (cm): 11,9Lx6,6Bx4,1H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: Keine
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Huano
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Zowie EC-2A ist definitiv eine der besten FPS-Mäuse, die man derzeit kaufen kann. Zowie-Mäuse sind allgemein für ihre Einfachheit bekannt, aber trotzdem wird hier eine Menge Liebe zum Detail und eine Subtilität geboten, die man bei anderen Gaming-Mäusen vergeblich sucht. Die EC2-A ist sehr komfortabel, hat eine gute Form, allerdings keine Software oder Zusatzbuttons. Die LOD ist sehr niedrig (kann aber geändert werden), die Abfragerate (Polling) und DPI können ebenfalls angepasst werden. Die meisten Zocker (wohl so 90%) finden diese Maus extrem bequem, leider können wir sie auf Grund der Tastenanzahl nur für FPS empfehlen. Falls euch die EC2-A zu klein ist, schaut euch auf jeden Fall die EC1-A an (gleiche Speccs, nur größer).

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Eine der besten FPS-Mäuse aller Zeiten
  • Weltklasse Sensor
  • extrem bequem

Nachteile

  • Leider nur für FPS oder RTS zu empfehlen
  • keine Zusatzfeatures
  • Mausrad mit Schwächen, Huanos für manche zu "hart"

7. Roccat Leadr - Wireless für große Hände

Eckdaten: Roccat Leadr

  • Art: Optisch, PMW 3361
  • Maximale DPI: 8000
  • IPS: ​​​​250
  • Gewicht: 134g
  • Maße (cm): 12,6x 8x 4,5 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabellos
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Roccat Leadr ist ein wahrhaftes Phänomen unter den kabellosen Mäusen. Sie ist wegen ein paar Dingen sehr beliebt, insbesondere bei MMO-Zockern:

  • Die „Flossentaste“ und Zusatztasten: Praktisch und innovativ platzierte Zusatztasten sind vor allem für MMO-Fans genial
  • Feature-Reichtum: Eine super Docking-Station für kabellosen Betrieb, lange Akkulaufzeit, sowie eine perfekte Ergonomie 
  • Perfekte Technik: Mit dem Pixart PMW 3361 habt ihr einen der besten Sensoren auf dem Markt verbaut.

Bei der Roccat Leadr wird zum Teil echt schon von einem neuen „Standard“ bei kabellosen Gaming-Mäusen gesprochen. Nicht ohne Grund schließt das Ding so gut in unserem Test ab (der ist oben in der Übersicht).

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Perfektes Tracking
  • Geile Haptik und kabellos
  • Sehr viele Funktionen

Nachteile

  • Sehr hoher Preis
  • Teilweise komische Software
  • Etwas schwer

8. Roccat Kone Aimo - Bester Allrounder

Eckdaten: Roccat Kone Aimo

  • Art: Optisch, Pixart 3361
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: ​​​​250
  • Gewicht: 130g 
  • Maße (cm): 13,0Lx7,4Bx4,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß+ 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Roccat Aimo ist ein guter Allrounder und vor allem wegen dem Easy-Switch-System auch gut für MMO-Spieler geeignet.

Die verbaute RGB-Beleuchtung gibt derzeit wirklich den Takt vor: Enorm viel Spielraum für individuelle Anpassungen machen Spaß, bleiben aber natürlich eine Spielerei. Trotzdem ist die Beleuchtung eine der schönsten und hellsten, die es derzeit gibt.

Über den Owl-Eye Sensor braucht man nicht viel sagen: Der PixArt 3360 wurde von Roccat nochmals verfeinert. Ein perfekter Sensor ohne Probleme.

Ansonsten bekommt ihr hier eine SEHR robuste Gaming-Maus mit hochwertigen Materialien und erstklassiger Verarbeitung  – die Aimo Kone zählt mit Sicherheit zu den beständigsten Gaming-Mäusen auf dem Markt. Im Test spiegelte sich das mit einer enorm guten Bewertung unsererseits wider.

Einziger Nachteil: Das hohe Gewicht von 130g knallt natürlich rein und ist für einige FPS-Zocker sicherlich nicht optimal.
  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Sehr gute Verarbeitung, hochwertige Materialien
  • Weltklasse Sensorik
  • 10 belegbare Buttons
  • Sehr gute RGB-Beleuchtung

Nachteile

  • Extrem schwer
  • Mausfüße könnten gleitfähiger sein 
  • Komplett ungeeignet für kleinere Greifer

9. Logitech G203 - Günstiger Spartipp

Eckdaten: Logitech G203

  • Art: Optisch, Mercury
  • Maximale DPI: 8000
  • IPS: 200
  • Gewicht: 85g
  • Maße (cm): 11,6Lx6,2Bx3,8H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: USB
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron (10) 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die G203 ist zum derzeitigen locker die beste günstige Gaming-Maus auf dem Markt. Ein super Tracking (ähnlich dem PMW 3366), klasse Kabel, tolle bequeme Form und solide Verarbeitung sind zu dem Preis wirklich extrem.

Unterschied zwischen G Pro und G203: Die G Pro und G203 sind quasi die gleichen Mäuse, aber es gibt ein paar kleine Unterschiede:

  • Das Kabel: Die G203 hat ein (besseres!) flexibles Gummikabel, die Pro mit ein ummanteltes wie man es bei vielen Mäusen sieht.
  • Oberflächenmaterial: Die günstigere G203 ist etwas rauer, als die G Pro.
  • Switches: Bei der Pro bekommt ihr Buttons die euch 20 Mio Klicks halten, die G203 hat nur 10 Mio

Dennoch: Die G203 kostet ungefähr nur HALB so viel wie die normale G Pro, hat das bessere Kabel (wie wir finden) und die Mausbuttons sind LEISER!

Ergo: Holt euch auf jeden Fall die G203, bevor ihr euch die „normale“ G Pro holt. Für den Preis macht die G Pro keinen Sinn, Logitech scheint hiermit wohl den Markt auszutesten (oder was auch immer das für einen Sinn ergeben soll).

Falls ihr eine günstige Gaming-Maus sucht, habt ihr sie mit der G203 gefunden!

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Extrem gute Preisleistung
  • Gutes Tracking
  • Gutes Kabel
  • Niedriger Preis

Nachteile

  • Nur für Leute mit kleinen Händen
  • Keine Extrafeatures
  • "Nur" 10 Millionen Klicks Switches verbaut

10. SteelSeries Rival 600 - Die Bequemste

Eckdaten: SteelSeries Rival 600

  • Art: Optisch, PMW 3360
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: ​350
  • Gewicht: 96-128g
  • Maße (cm): 13,1Lx6,2Bx4,3H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Ja
  • Maus-Schalter: TTC (60) 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Rival 600 ist eine der neuesten Mäuse aus dem Hause SteelSeries und gilt als eine der bequemsten auf dem Markt. Sie kommt mit allerlei technischen Finessen daher, die man so kaum bei anderen Gaming-Mäusen findet:

  • Unpassbare LOD 0,5mm-2mm
  • Doppelsensor-Technologie TrueMove3 für 1:1 Tracking
  • Anpassbares Gewichtssystem mit SEHR viel Freiheit
  • 60 Millionen Klicks mechanische SteelSeries Switches

Wir würden sagen: Die Rival 600 gehört zu den fortschrittlichsten Gaming-Mäusen da draußen und ist perfekt für Tüftler, die gerne ein paar Anpassungen vornehmen. Klar, vieles ist Spielerei aber SteelSeries bringt hier echt einige Neuerungen an den Start. Im Test konnte die Sensortechnologie von SteelSeries auf jeden Fall überzeugen und auch auf hohen DPI-Einstellungen werden Mausbewegungen astrein übertragen.

Das Gesamtpaket stimmt und zu dem aktuellen Preis von rund 70 Euro bekommt ihr was für euer Geld, trotzdem nicht günstig das Stück.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Extrem gute Verarbeitung, hochwertiges Material
  • Innovative, erstklassige Sensortechnologie
  • Abnehmbares, langes 2m-Kabel
  • Sehr gute Switches und Buttons
  • Bestes Gewichts-Tuning derzeit

Nachteile

  • Hoher Preis
  • Nicht perfekt für Fingertip-Griff
  • Kleine Software-Schwächen

11. Roccat Kiro - Genial für Linkshänder mit kleinen Händen

Eckdaten: Roccat Kiro

  • Art: Laser, Avago A3050
  • Maximale DPI: 2000
  • IPS: 60
  • Gewicht: 101g
  • Maße (cm): 12,0Lx6,7Bx3,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Symmetrisch

Die Roccat Kiro ist eine symmetrische Gaming-Maus und damit sehr gut geeignet für Linkshänder. Ein flexibles, modulares Design macht es möglich: Seitliche Knöpfe auf beiden Seiten, gar keine oder nur auf einer Seite - ihr habt die Wahl. Die Tasten sind sehr gut, die Oberfläche fühlt sich griffig an, das Design ist solide – eine rundum gute Gaming-Maus. Das einzige Problem Der Kiro ist, dass sie vor allem an der Rückseite ein bisschen schwer ist. Für MOBA-Spieler und RTS-Strategen eignet sich die Kiro super, für ernsthafte FPS-Spieler gibt es aber bessere Gaming-Mäuse. Der Sensor eignet sich außerdem auch nicht für extreme Low-Sensivity Zocker. Falls ihr aber Ersatz für die Razer Abyssus, SteelSeries Rival 100 oder die Logitech G303 sucht, dann seid ihr bei der Kiro genau richtig!

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Symmetrische Maus
  • Modulares Design
  • Top Verarbeitung
  • Recht niedriger Preis

Nachteile

  • Tracking nicht ganz perfekt
  • ziemlich schwer an der Rückseite
  • keine Top-Maus für FPS’ler

12. Corsair Scimitar Pro - Highend MMO Gaming-Maus

Eckdaten: Corsair Scimitar Pro RGB

  • Art: Optisch, PMW 3367
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 300
  • Gewicht: 147g
  • Maße (cm): 11,9Lx7,7Bx4,2H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel, Groß
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Scimitar Pro ist die wohl derzeit beste MMO Gaming-Maus. Die neueste Version hat einen verbesserten optischen Sensor bekommen, der Rest bleibt beim alten. Ihr bekommt hier eine super schwere MMO Maus mit sehr vielen konfigurierbaren Daumentasten (17 Tasten mit doppeltem Makro-Support). Falls ihr total ausrasten wollt, könnt ihr mit der Scimitar sogar Makros aufnehmen. Dadurch wird die Maus natürlich extrem schwer, aber wen juckt das beim WoW zocken schon? Ich musste da nie schnelle Drehungen wie in einem FPS machen. Ansonsten gibt’s exzellentes Tracking, eine tolle RGB-Beleuchtung sowie eine bequeme Passform.

Alles was man bei einer Gaming Maus braucht, dennoch fällt der Preis von rund 90 Euro dann doch schwer ins Gewicht. 

Wer mehr zur Scimitar Pro erfahren will, liest sich am besten unseren oben verlinkten Test durch, dort gibt es mehr Details.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Sehr viele programmierbare Tasten
  • extrem guter Sensor
  • tolles RGB

Nachteile

  • Sehr schwer
  • suboptimal für FPS
  • teils hoher Preis

So bewerten wir in unserem Gaming-Maus Test

Klar, beim Testen von Gaming-Mäusen fließt IMMER eine subjektive Komponente mit ein (geht auch nicht anders). Deshalb eins vorweg:

Es gibt KEINE beste Gaming-Maus aus objektiver Sicht - egal in welchem Test.

Dafür sind unsere Hände und Präferenzen einfach zu verschieden. Für manche wird die Form einer Gaming-Maus unbequem sein, für andere ist sie die bequemste auf der Welt.

Deshalb empfehlen wir euch immer: Sucht eure Gaming-Maus passend nach EUREN Bedürfnissen aus.

Dennoch haben wir hier genügend Gaming-Mäuse getestet, damit wir eine objektive Beurteilung zu Faktoren wie Verarbeitungsqualität, technische Funktionalität, Anordnung der Maustasten oder der Mausform abgeben können.

Somit sind unsere Bewertungen hier nicht subjektiv.

Die folgenden Faktoren fließen bei unserem Gaming Maus Test mit in unsere Bewertung ein. Von oben nach unten entsprechend der Gewichtung geordnet, hat die Preisleistung den größten Stellenwert in unserer Gaming-Maus Bestenliste.

1. Preisleistung & Features

Für uns ist es am wichtigsten, dass ihr auch was für eure Kohle bekommt. Abzocker-Preise schlagen in unserem Gaming-Maus Vergleichstest negativ zu Buche und verringern den Platz in der Rangliste entsprechend. Ein zu hoher Preis bei zu wenig Features bedeutet Abzüge bei uns.

2. Technik

Ein fehlerfreier Sensor ist für uns Zocker unabdingbar. Daher nehmen wir nur Mäuse in unsere Bestenliste auf, die keine Probleme mit Angle Snapping, Input-Lag, ungewollter Cursor-Beschleunigung oder Jitter haben.

Ein allgemein fehlerfreies Tracking und konsistente Polling-Raten sowie DPI-Werte müssen gewährleistet sein. Wir verwenden das Programm MouseTester für unsere Tests.

3. Design / Ergonomie

Wie gut liegt die Maus in der Hand? Gibt es nervige Designelemente wie Kanten oder unnötige Ecken, die beim Zocken nerven können? Fühlt sich die Maus auch nach einer 8 Stunden Session noch gut an und ermüdet die Hand nicht?

Das sind Fragen, die wir uns in dieser Kategorie stellen.

4. Verarbeitung, Material und Langlebigkeit

Wie lange hält euch das Ding? Sind die Materialien hochwertig, oder fühlt es sich billig an? Welche Qualität haben die Switches? Löst sich irgendwas ab an der Gaming-Maus (seitliche Gummierung oder ähnliches)? Schlackert oder klappert irgendwas?

5. Software & Anpassung

Weniger wichtig fürs Zocken, aber dennoch nice-to-have.

Wie intuitiv ist die Software, wie viele Anpassungsmöglichkeiten gibt es? Läuft die Software rund, oder ist sie nervig zu nutzen? Braucht man einen Login (hallo Razer)?


Wichtige Begriffe erklärt

Bevor ihr euch unsere Kaufberatung durchlest, solltet ihr euch unbedingt mit ein paar Begriffen vertraut machen, die bei der Wahl einer Gaming-Maus immer wieder auftauchen.

Begriff

Erklärung / Definition


DPI (Dots per Inch) oder CPI (Counts per Inch):

Der DPI-Wert einer Gaming-Maus gibt an, wie viel Strecke die Maus auf dem Pad zurücklegen muss, damit sich der Cursor im Spiel um eine gewisse Pixellänge bewegt. Je nachdem wie schnell der Sensor die Bewegungsdaten verarbeitet, reagiert die Maus schon auf sehr feine Bewegungen empfindlich.


Wieviel DPI braucht ihr wirklich?

Ein astronomisch hoher DPI-Wert ist bei den meisten Gaming-Mäusen purer Marketinghype. Die meisten Gamer zocken im 2000-5000er Bereich, alles darüber ist Spielerei oder unnötig. Solltet ihr kein Diehard-FPSler sein, könnt ihr hier locker ein paar Abstriche machen. Ein hoher DPI-Wert spielt vor allem für High-Senser (siehe unten) eine Rolle, da die Gaming-Maus somit kaum bewegt werden muss, um mit dem Cursor große Strecken zurückzulegen.

LOD (Lift-Off-Distance):

Die Lift-Off-Distance gibt die Höhe an, ab welcher der Sensor noch Bewegung wahrnimmt und somit die Position des Mauszeigers verändert. Faustregel: Je geringer die LOD, desto besser. Eine LOD von 1,8 mm würde bedeuten, dass der Mauszeiger auf dem Bildschirm nicht mehr reagiert, sobald die Maus 1,8 mm vom Mauspad angehoben wird.


Wie wichtig ist die LOD?

Eine zu hohe LOD kann sehr frustrierend sein, da ihr dann möglicherweise nach dem Anheben der Maus von „Hand“ nachjustieren müsst da es euch den Cursor verzieht. Bei Shootern natürlich ein absolutes No-Go, das euch den ein oder anderen Frag kosten kann. Glücklicherweise haben die wenigsten Gaming-Mäuse auf dem Markt noch eine geringe LOD. Für Low-Sense-Spieler die ihre Maus häufig um- bzw. neu ansetzen, ist eine zu hohe LOD ein KO-Kriterium.

Low-, Mid-, High-Sensing:

Diese Begriffe werden verwendet, um unterschiedliche Mausbewegungsarten zu unterscheiden.


Low-Senser  bewegen die Maus häufig und richten sie auf dem Mousepad häufig neu aus. Sie legen die größte Strecke zurück, weshalb hier auch ein größeres Mauspad empfohlen wird. Lowsenser haben eine hohe Genauigkeit (gut fürs Snipen z.B.), sind aber sehr langsam in der Bewegung. Wichtige Kaufkriterien: Niedrige LOD und hohe IPS-Werte.


High-Senser   sind das genaue Gegenteil. Sie bewegen die Maus nur minimal und machen die meisten Bewegungen eher aus dem Handgelenk oder gar nur mit den Fingern (Claw-Grip). Diese Spieler brauchen meistens kein großes Mauspad und legen mehr Wert auf hohe DPI-Zahlen, damit der Cursor schnell und empfindlich auf Bewegungen reagiert, womit der gesamte Bildschirm mit nur minimaler Mausstrecke abgedeckt wird.


Mid-Senser: Der Großteil aller Gamer fällt in den Bereich der Mid-Senser, die genau die goldene Mitte zwischen Mausbeschleunigung/Bewegung und Genauigkeit wählen. Empfohlen sind hier häufig Werte im Bereich von 800 DPI und eine Allrounder-Maus von Razer oder Logitech.

Pollingrate (Maximale USB-Signalrate):

Die Pollingrate beschreibt die Häufigkeit oder Frequenz (Reaktionszeit), mit der die Peripherie dem Treiber Informationen über die Cursorposition übermittelt. Die meisten qualitativ hochwertigen Gaming-Mäuse haben eine Polling-Rate von 1000 Hz und senden jede Millisekunde ein Signal zur Mausposition an den Rechner. Achtung: Mehr ist hier nicht immer besser! Eine Pollingrate von 1000 Hz (1ms) reicht vollkommen aus, da es bei höheren Werten leicht zu Problemen und Reaktionsverlust kommen kann.

IPS (Inches per Second)

 Besonders für Low-Senser ist der IPS-Wert enorm wichtig. Er gibt an, mit welcher maximalen Geschwindigkeit (in Inches, 1 Inch = 2,54cm) ihr eure Maus bewegen könnt, ohne dass dabei Sensordaten verloren gehen. Das bedeutet: Je höher die IPS-Zahl, desto niedriger die Chance bei ruckartigen Mausbewegungen die Genauigkeit zu verlieren.

Beschleunigung (Acceleration)

Beschleunigung bei einer Gaming-Maus bedeutet, dass sich der Cursor schneller (positive Beschleunigung) oder langsamer bewegt (negative Beschleunigung), sobald die Maus ruckartig bewegt wird.


Sagen wir mal ihr bewegt eure Maus in 1 Sekunde um 500 Pixel, dann würde sie sich mit Beschleunigung in 0,75 Sekunden um 750 Pixel bewegen. Das ganze geht auch anders herum, also negativ. Manche Leute mögen Sensor-Beschleunigung, andere nicht. Wenn eure Maus diese Funktion unterstützt, könnt ihr sie normalerweise aktivieren / deaktivieren.

Mauskorrektur / Angle Snapping

Hierbei werden eure Bewegungen "gerade gebogen", wodurch eure Cursorbewegungen nicht genau erfasst werden, sondern künstlich in eine gerade Linie gezwungen werden. Der Maussensor ignoriert dabei sehr feine Bewegungen und beeinflusst dadurch zum Beispiel euer Aiming in Shootern. Wir raten von Mäusen ab, die dieses "Feature" haben.

Wir empfehlen euch außerdem den Gaming-Maus-Guide der Kollegen von Giga Games. Dort wird nochmal für alle lesefaulen unter euch alles kurz und prägnant zusammengefasst:


Gaming-Maus Vorteile

Die entscheidenden Vorteile einer hochwertigen Gaming Maus gegenüber einer Standardmaus sind schnell aufgezählt:

  • Hochwertige Technik: Eine Gaming-Maus ist mit einem präzisen und fehlerfreien Sensor ausgestattet. Bei diesem Kriterium merkt man sehr schnell, ob die Maus etwas taugt oder nicht.
  • Mechanische Switches: Zocker klicken viel, deswegen braucht ihr belastbare und schnell reagierende Maustasten. Gaming-Mäuse haben spezielle Komponenten verbaut die garantieren, dass die Maustasten einiges aushalten und vor allem punktgenau funktionieren. Die meist verwendeten Switches halten über 50 Millionen Klicks aus.
  • Optionale Tasten mit Makrobelegung: Gerade bei MMOs sind zusätzliche Maustasten für Keybindings enorm wichtig und komfortabel. Die meisten Zockermäuse haben im Schnitt über 5 programmierbare Tasten.
  • Optimierte Ergonomie: Gaming-Mäuse sind für bestimmte Griffarten und eine angenehme Haptik optimiert. Je nach dem welcher Grifftyp ihr seid, stellt ihr mit dem Kauf der passenden Gaming-Maus sicher, dass ihr nie eine unnatürliche Handstellung habt oder gar Schmerzen beim Zocken bekommt.
  • Einzigartige Zusatzfeatures: Ob es nun ein beleuchtetes LED-Display, verstellbare DPI-Einstellungen auf Knopfdruck, programmierbare Vibrationnen, oder einfach nur ein außergewöhnliches Design ist; Aktuelle Gaming-Mäuse warten ständig mit neuen innovativen Features auf

Gaming-Maus Kaufberatung – Worauf muss ich achten?

Bevor ihr euch für den Kauf einer speziellen Gaming-Maus entscheidet, solltet ihr zuerst folgende Fragen klären. Wenn ihr diese Fragen alle für euch beantwortet habt könnt ihr sicher sein, beim Kauf eine gute Entscheidung zu treffen. Niemand gibt gerne viel Geld für einen Fehlkauf aus!

Schritt 1: Handgröße messen

Das wichtigste bei der Wahl eurer Gaming-Maus kommt zuerst: Eure Handgröße. Wenn ihr nicht wisst, wie groß eure Hand ist und einfach blind drauf los kauft (so wie der Sascha), dann werdet ihr keine Freunde an eurer neuen Klickschleuder haben! Genug Gelaber: So wird gemessen!

So messt ihr eure Handlänge richtig: Vom Handballenanfang bis zum Mittelfinger.

Optimale Handbreite messen fuer Computermaus

So messt ihr die Breite eurer Hand richtig, damit sich die Maus auch beim Zocken angenehm anfühlt.

Messt zuerst eure Handlänge: Angefangen bei eurem Handballen bis ganz vor zur Spitze eures Mittelfingers. Bei mir ergeben sich so ungefähr 19cm Handlänge. Danach die Breite: Es ist wichtig, dass ihr den Daumen angewinkelt mitmesst, weil ihr ihn logischerweise seitlich an der Maus habt.

Wenn ihr eure Länge und Breite gemessen habt, könnt ihr einfach folgende Faustregel anwenden, um die von den Maßen her optimale Gaming Maus für euch zu finden: Die 60% Regel. Beachtet, dass ihr danach zusätzlich noch eure Griffart in eure Entscheidung miteinbeziehen solltet.

60 % eurer Handlänge

In meinem Fall also: 19 cm * 0,6 = 11,4 cm

60% eurer Handbreite

In meinem Fall also: 9,8 cm * 0,6 = 5,9 cm

In meinem Fall würde meine optimale Gaming-Maus also ungefähr 11,4 cm lang und ungefähr 6 cm breit sein. Das sind natürlich nur ungefähre Werte und nicht absolute. Für mich käme also zum Beispiel eine Logitech G Pro, G900, Venator & Roccat Pure Owl Eye in Frage.


Ihr fragt euch jetzt, in welche Kategorien wir Handmaße einteilen? Auch daran haben wir gedacht - hier unsere Größenkategorien für eure Hände:

Kleine Hände: 14 - 16,9 cm

​Mittelgroße Hände: ​17 - ​19,​5 cm

​Große Hände: ​19,6 cm und ​darüber

So teilen wir ungefähr Handgrößen ein. Nachdem ihr also jetzt eure Handgröße und Kategorie kennt, geht's weiter mit eurer bevorzugten Griffart.

Schritt 2: Griffart bestimmen - Welcher Grifftyp bin ich?

Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Grifftypen bei Gaming-Mäusen. Je nach dem welcher Typ ihr seid, solltet ihr die dafür passende Maus wählen um sicherzugehen, dass die Maus gut in der Hand liegt und ihr nicht schon nach 2 Stunden Krämpfe bekommt. Unterschätzt diesen Punkt auf keinen Fall vor dem Kauf. Trotzdem eins vorweg: Die meisten aktuellen Gaming-Mäuse können problemlos mit allen Griffarten verwendet werden!

  1. Klauengriff (Claw-Grip): Die meisten Pro-Gamer im FPS-Bereich verwenden den Claw-Grip. Hierbei werden die Maustasten von den Fingern im 90°-Winkel betätigt, wodurch sehr viel schneller reagiert werden kann und vor allem ein hoher APM-Wert erreicht wird. Ein hoher DPI-Wert ist hier zu empfehlen, da ihr sonst beim Nachjustieren sehr schnell müde werdet im Gelenk
  2. Handflächengriff (Palm-Grip): Wenn ihr die Maus eher mit der gesamten Handinnenfläche abdeckt und der Handballen auf dem vorderen Teil ruht, gehört ihr zur Palm-Grip Fraktion. Hierbei solltet ihr eher zu etwas größeren und ergonomischen Mäusen greifen
  3. Fingerspitzengriff (Fingertip-Grip): Wenn ihr die Maus nur mit den Fingerspitzen haltet und den Handballen nicht auflegt, bevorzugt ihr den Fingertip-Griff. Vorteil ist ganz klar die Beweglichkeit auf dem Mousepad durch schnellere Bewegungen, Nachteil ist ein kleiner Stabilitätsverlust, wodurch man auch mal abrutschen kann. Für diese Grifftechnik könnt ihr die meisten Gaming-Mäuse verwenden, eure Handgröße ist dabei auch nicht so wichtig

Wie sehen die Griffarten überhaupt aus? Klauengriff wtf? Das zeigt euch das nächste Bild:

Palmgrip, Clawgrip, Fingertip Grip grafisch

Die 3 Mausgriffe - welcher Typ seid ihr? Ich bin klarer Palm-Gripper 😉

Die folgende Grafik erklärt euch nochmal, wie beliebt die einzelnen Griffarten bei Gamern sind und welche Bereiche eingesetzt werden:

Die 3 Mausgriffarten: Palm-Grip Spieler sollten etwas größere und breitere Mäuse verwenden als Fingertip Gamer

Wenn ihr die Frage der Griffart geklärt habt, könnt ihr euch auch direkt die Frage der Mausgröße und Form beantworten. Größe und Form der Gaming-Maus hängen dabei natürlich auch noch von eurer eigenen Handgröße ab.

Schritt 3: Mausform wählen - Liegt die Maus gut in der Hand?

Vielleicht der wichtigste Aspekt eurer Gaming-Maus: Die Benutzerfreundlichkeit und der Komfort. Ergonomie bei Mäusen ist enorm wichtig, weil die richtige Passform dabei helfen kann, Krämpfe, Schmerzen oder sogar Verletzungen zu verhindern.

Für Palm-Grip Spieler sind ergonomisch geformte Mäuse sehr gut geeignet, Fingertip- und Clawgripper brauchen dieses Feature nicht unbedingt.

Leider gibt es bei der Ergonomie nicht eine "one-size-fits-all-Lösung und nur weil ein Hersteller behauptet, seine Maus wäre ergonomisch, muss das nicht immer stimmen.Leider könnt ihr nur rausfinden ob eine Maus für eure Handgröße- und Stellung bequem ist, wenn ihr sie für eine längere Zeit benutzt. Im Zweifelsfall solltet ihr euren Favouriten mal im nächsten Saturn oder Mediamarkt testen.

Schritt 4: Genre-Wahl - Welche Games will ich vorwiegend spielen?

Die Mauswahl hängt definitiv auch davon ab, was ihr damit zocken wollt. Manche Mäuse eignen sich mehr für MMOs, manche sind eher für FPS wie CS:GO oder Overwatch geeignet. Für MOBAs und RTS-Games ist die Wahl nicht ganz so ausschlaggebend. Wenn ihr gerne querbeet durch alle Genres daddelt, seid ihr mit einem Allrounder wie der Logitech G502 Proteus Core immer gut beraten. Weiter unten haben wir für euch genrespezifische Mausempfehlungen aufgelistet.

Schritt 5: Wie handhabt ihr eure Maus - bist du Low-, Mid-, oder High-Sense Spieler?

Diese Frage ist vor allem für FPS-Fans wichtig, weil sie sich mit eurem Spielstil beschäftigt. Low-Senser sollten eher auf hohe IPS-Werte und eine geringe LOD achten, High-Senser legen mehr Wert auf hohe DPI-Zahlen. Falls euch die Begriffe nicht sagen: Weiter oben haben wir die verschiedenen Spielstile bereits definiert.

Schritt 6: Das Gewicht wählen

Sobald ihr wisst welcher Sensing-Typ ihr seid und welche Griffart euer Ding ist, solltet ihr euch Gedanken über das Gewicht eurer neuen Maus machen.

Fingertip-Spieler sind meistens High-Senser bzw. Mid-Senser und sollten eine leichtere Maus benutzen (nicht mehr als 120g). Dadurch können die feinen Mausbewegungen einfacher ausgeführt werden, eine zu klobige Maus schafft da schon Probleme. Auch wenn ihr die Maus häufig anhebt um sie neu auszurichten, solltet ihr lieber eine leichtere Variante wählen.

Claw- und Palm-Grip-Zocker  tendieren eher zu Low-Sensing, wodurch auch etwas schwerere Gaming-Mäuse in Frage kommen.

Schritt 7: DPI wählen - Welcher DPI-Wert ist für mich am sinnvollsten?

Interessanter Fakt

9 von 10 professionellen Gamern wählen einen dpi-Wert von unter 2000 aufgrund der unerwünschten Glättung bei über 2000 dpi – das gilt für jeden Sensor. Lasst euch also nicht von irgendwelchen DPI-Werten was vormachen.

Der optimale DPI-Bereich für euch hängt immer von eurem bevorzugten Spielstil bzw. eurer Mausführung ab. Solltet ihr am liebsten im Low-Sensing-Stil spielen, ist eine Maus im Bereich 100 - 1.500 DPI zu empfehlen. Falls ihr ein High-Senser seid, solltet ihr eine Gaming Maus mit  über 1.600 DPI wählen.

Fakt ist: Viele Sensoren von günstigen Modellen sind für hohe DPI-Werte gar nicht ausgelegt und beeinflussen dadurch die Performance negativ. Verschwendet euer Geld nicht für eine Maus mit sehr hoher DPI, wenn ihr diese nie nutzen wollt. Wählt dann lieber eine günstigere Alternative!

Mehr Infos gefällig? Dann schaut mal in folgenden Artikel zum Thema Maus DPI, da gibt's alles was ihr braucht!

Schritt 8: Switches checken - Was sind die besten Hersteller für Maustasten?

Bei Gaming-Mäusen gibt es grundsätzlich 3 empfehlenswerte Hersteller für die Switches, die als linke und rechte Maustasten eingesetzt werden: Omron, Huano und Trantek (TTC). Omron ist so ein bisschen der "goldene Standard" bei Maus-Switches. Durch den Einsatz von hochwertigen Maustasten erhält eure Gaming Maus eine hohe Lebensdauer (meistens über 20 Mio Klicks).

  • Huano Switches: Huano Switches haben im Allgemeinen mehr taktiles Feedback beim Klick, d.h. ihr "spürt" den Klick mehr und das Klickgeräusch ist etwas lauter als bei normalen Mäusen. Außerdem braucht ihr bei Huanos etwas mehr Kraft, um den Klick durchzuführen. Wir sprechen hier aber nur von wenigen Gramm, also keine Angst ;-)...
  • Omron: Omron Schalter werden für Gaming-Mäuse am häufigsten verbaut. Charakteristisch ist, dass ihr bei Omrons im Vergleich zu Huanos etwas weniger Kraft benötigt, um einen Klick auszulösen. Das taktile Feedback ist bei Omrons auch etwas feiner abgestuft als bei TTCs oder Huanos. Omron D2FC Maustasten (eines der am meisten verwendeten Module) haben ihren Auslösepunkt zwischen 75 - 150 g.
  • TTC Switches: Diese Schalter werden für Gaming-Mäuse recht wenig verbaut. Generell sind TTCs weniger taktil und leichter zu drücken als Omrons oder Huanos, wodurch sie sich weniger "knackig" anfühlen im Vergleich zu den anderen Switches.

Wie sich ein Maus-Switch anfühlt ist weitgehend abhängig von der Bauqualität der Gaming-Maus, wobei das Gehäuse- und Switch-Betätigungsdesign neben der Art des Switches auch eine große Rolle spielen. Welche Art von Switch ihr bei eurer Maus bevorzugt ist komplett Geschmacksache, genau wie bei den Tastenswitches in Gaming Tastaturen.

Schritt 9: Welche Beschichtung bevorzugst du?

Beschichtungen für Gaming-Mäuse gibt es jede Menge, allerdings lassen sie sich in 4 Kategorien einteilen: Glatter Kunststoff, texturierter Kunststoff, gummierte und glänzende Beschichtungen.

Hier gibt es erneut keine eindeutige Wahl, die Beschichtung der Maus ist vollkommen Geschmacksache. Ihr solltet eure Wahl allerdings in Abhängigkeit von folgenden Faktoren treffen:

  • Umgebungstemperatur in der ihr meistens zockt
  • Wie sehr ihr zum Schwitzen neigt
  • Wie fettig eure Haut ist
  • Welche Griffart ihr bevorzugt

Während sich die meisten Gamer schnell an glattes und texturiertes Plastik gewöhnen können, unterscheiden sich die Erfahrungen mit glänzenden und gummierten Beschichtungen sehr stark. Solltet ihr sehr trockene oder sehr schwitzige Hände haben, werdet ihr generell Probleme haben, eine optimale Beschichtung für euch zu finden, da ihr nie genügend Reibung zwischen Haut und Oberflächenmaterial haben werdet (wodurch der Grip leidet).

Allerdings sind glänzende Beschichtungen in der Regel die optimale Option für sehr trockene Hände, während gummierte Oberflächen je nach Präferenz sowohl für trockene, als auch schwitzige Hände funktionieren können.

Welche Mausfüße (Glider, Gleitpads, Skates) sind zu empfehlen?

Im Allgemeinen gibt es 3 Arten von Maus-Gleitfüßen, die wir bei Gaming Mäusen häufig sehen:

  • PTFE (Teflon)
  • UHMWPE (Ultra-high-molecular-weight polyethylene - auch High-Performance Polyethylen) 
  • und reguläre Kunststoff- bzw. Plastik-Mausfüße

Die meisten modernen Gaming Mäuse sind mit Teflon Glidern ausgestattet. Teflon gilt im Allgemeinen als das beste Material für Mausfüße, auf Grund seiner guten Gleiteigenschaften (verursacht die geringste Reibung zwischen Maus und dem Mauspad), sowie solider Haltbarkeit.

UHMWPE ist eine günstigere Alternative zu Teflon und fast so glatt wie PTFE. Theoretisch ist es haltbarer als Teflon und eines der am verschleißfestesten Materialien in der Kunststofffamilie. UHMWPE wird von einigen beliebten Herstellern wie Steelseries eingesetzt.

Neben dem verwendeten Material der Gleitfüße gibt es noch andere Faktoren, die das Gleiten verbessern können: Form, Größe und Dicke der Mausfüße spielen dabei eine Rolle. Jede Form mit scharfen anstatt weichen, abgerundeten Kanten neigt dazu, mehr Reibung zu verursachen.

Wenn es um die Größe geht, gibt es Vor-und Nachteile: Mit größeren Mausfüßen verbessert sich die Gleiteigenschaft, indem das Gewicht auf einen größeren Bereich verteilt wird. Sind die Gleitfüße jedoch zu groß, verringert die erhöhte Reibung die Leichtigkeit des Gleitens.

Die Dicke der Mausfüße spielt eine Rolle, weil sie zwischen der Basis und dem Mauspad Abstand schafft. Damit wird sichergestellt, dass nur die Maus-Füße das Pad berühren. Viele bekannte Gaming Mäuse haben das Problem, dass die Standardgleitfüße zu viel Reibung verursachen, weil ein Teil der Unterseite der Maus ständig über die Oberfläche des Mauspads gezogen wird. Dickere Mausfüße halten zudem länger und können die Lift-Off-Distance verringern, da sie den Abstand der Linse zur Oberfläche erhöhen (und damit den Abstand verringert, den die Maus angehoben werden muss, um das Tracking zu stoppen).


Optisch (LED) vs. Laser-Sensor: Vorteile und Nachteile

Welche Arten von Gaming Mäusen gibt es überhaupt?

Bei aktuellen Gaming-Mäusen wird generell zwischen zwei Sensortechniken unterschieden: Eine optische Abtastung via LED oder durch Laser.

Optische Sensoren arbeiten mit einer Spezialkamera, welche die Reflektionen der LED aufzeichnet und diese Daten in Bewegung umrechnet.

Laser-Sensoren unterscheiden sich lediglich in der Lichtquelle sowie der Verarbeitung der Daten. Hierbei wird ein Laser als Lichtquelle und ein digitaler Prozessor zur Verarbeitung verwendet.

Trotz dieses geringen Unterschieds gibt es einige klare Vor- und Nachteile bei beiden Technologien.

Übrigens: Wir haben auch einen ausführlichen Artikel zum Thema optische Maus oder Lasor-Maus in unserem Magazin.

Unsere Empfehlung

Als (angehender) Profi-Gamer solltet ihr euch (zumindest im Moment) immer für eine optische Gaming-Maus entscheiden. Die künstliche Verfälschung des Maussignals bei Laser-Sensoren ist für anspruchsvolles Gaming auf einem hohen Skill-Level ein absolutes NoGo. Das gilt nicht nur für FPS, sondern auch für MOBAs oder RTS-Games, die auch öfter mal viel Micromanagement erfordern.

Für Casual-Gamer sind Laser-Mäuse jedoch uneingeschränkt zu empfehlen, da die Unterschiede nur sehr gering ausfallen.

Prüft im Zweifelsfall, ob ihr die automatische Mauskorrektur in den Einstellungen eurer Laser-Maus deaktivieren könnt. Bei optischen Mäusen ist die LOD manchmal auch anpassbar, womit beide Hauptkritikpunkte behoben sind.

Optische Sensoren mit LED-Technik

Vorteile

  • Bessere Präzision
  • Gleichmäßigeres, direkteres Cursorverhalten
  • Verfälschung der Mausbewegungen
  • Unempfindlicher für Unebenheiten

Nachteile

  • Meist höhere LOD
  • Auf weniger Oberflächen verwendbar
  • Gutes Mousepad meist erforderlich


Laser-Technik

Vorteile

  • Funktionieren besser auf glatten Oberflächen (z.B. Glas)
  • Meist niedrigere Lift-Off-Distanz
  • Höhere DPI-Werte möglich
  • Verbrauchen im Schnitt weniger Strom

Nachteile

  • Geringere Genauigkeit bei schnellen Mausbewegungen
  • Abtastung kann beeinflusst werden und zu Begradigungen (Verfälschung) der Mausbewegung führen (Angle Snapping / Pfadbegradigung)
  • Oft nicht deaktivierbare, integrierte Mausbeschleunigung (KO-Kriterium für eSports)


Was ist perfektes Tracking?

o4g Tipp

Gut zu wissen

Eine gute Gaming-Maus braucht einen perfekten Sensor. Ein makelloser Gaming Maus Sensor verfälscht keine eurer Mausbewegungen und ist zu 100% präzise. Folgende Faktoren sollten ergo bei eurer Gaming Maus NICHT auftreten:

  • Cursor-Korrektur (Angle Snapping / Prediction) 
  • Jitter (Cursor bewegt sich leicht weg von der gewünschten Position; Kommt oft bei hohen nicht nativen DPI-Einstellungen vor)
  • unterschiedliche Empfindlichkeit bei X- oder Y-Achse und Beschleunigung.

Viele Gaming-Mäuse haben genau diese Probleme, vor allem diejenigen mit Laser-Sensoren. 

Die derzeit besten Gaming-Maus Sensoren werden von Avago und Pixart hergestellt. 

Die meisten von euch denken wahrscheinlich, dass der Sensor eurer neuen Gaming Maus perfekt ist. Bei den meisten unserer Empfehlungen hier in diesem Artikel ist das auch der Fall (außer bei den Laser-Sensoren), trotzdem werden viele Sensoren als "Gaming Sensoren" angepriesen. Das ist aber häufig nicht so. Viele noch heute verkauften Gaming-Mäuse sind mit Technologien ausgestattet, die eure Mausbewegungen glätten, anpassen oder "vorhersehen" möchten. Für die meisten unter uns ist das aber alles andere als optimal!

Vor allem in der Pro-Szene braucht ihr Mäuse, die eure Bewegungen 1:1 auf dem Monitor wiedergeben. Viele Spieler wissen leider gar nicht, dass das Tracking des gewählten Modells einige Schwächen hat. Jetzt fragt ihr euch sicher: Welche aktuellen Gaming-Mäuse haben denn diesen tollen, perfekten Sensor und welche Sensoren sind zu empfehlen? Wir haben euch die Arbeit abgenommen:

Außer zwei Modellen (Roccat Kiro & Lioncast LM 30) haben alle Mäuse in unserer Bestenliste einen perfekten optischen Sensor!


Kabelgebunden oder kabellos?

Unsere Empfehlung

Spieler die auf einem kompetitiven Level zocken wollen, sollten die kabelgebundene Variante der kabellosen immer vorziehen. Kabellose Mäuse haben entscheidende Nachteile, die euch massiv einschränken und durch die wenigen Vorteile nicht ausgeglichen werden können.

Die Frage, ob die Maus kabellos oder doch lieber Oldschool mit Kabel sein soll, ist aber häufig Geschmackssache. Wenn euch das Kabel richtig nervt, werdet ihr mit einer Kabelmaus nie glücklich. Trotzdem solltet ihr einige Nachteile beachten, bevor ihr blind eine kabellose kauft.

Nachteile kabelloser Gaming-Mäuse

  • Input-Lag: Verzögert das Eingabesignal an der Maus, bis dieses schlussendlich auf dem Monitor sichtbar ist. Kann unter Umständen besonders bei FPS-Games problematisch werden, weil ihr hier schnell reagieren müsst. Hier entscheiden schon Millisekunden!
  • Batteriebetrieb: Sind wir mal ehrlich. Es gibt nichts nervigeres als wenn euch mitten im Raid, in einem LoL-, HotS- oder SC2-Ranked plötzlich der Saft eurer Maus ausgeht. Wir haben es am eigenen Leib erfahren und unsere Konsequenz war: Nie wieder kabellos
  • Hohes Gewicht: Kabellose Mäuse sind auf Grund des Akkus oder den verwendeten Batterien generell schwerer und schränken euch unnötig ein
  • Schwächere Präzision: Leider sind kabellose Mäuse meistens unpräziser als ihre kabelgebundenen Brüder
  • Fehleranfälligere Technik: Durch die Verwendung von Laser-Sensoren (die leider größtenteils immer noch fehleranfälliger sind als optische), haben kabellose Gaming Mäuse einen entscheidenden Nachteil

Ob ihr euch eine drahtlose Maus zulegen solltet, ist wirklich eine persönliche Vorliebe. Mit einer drahtlosen Gaming-Maus habt ihr zwar nie das Risiko, euch im Kabel zu verheddern oder das Kabel nervig fixieren zu müssen, aber ihr lauft immer Gefahr, dass die Batterien zum ungünstigsten Zeitpunkt leer sind.

Einige drahtlose Mäuse haben Lade-Docks, so dass ihr euch keine Sorgen über den Kauf von Batterien machen müsst. Trotzdem müsst ihr immer daran denken, die Maus zum Aufladen in das Dock zu stellen. Andere Mäuse haben einen  Ein / Aus-Schalter, um Energie zu sparen. Wie bei der Dockingstation muss man aber hier daran denken, den Knopf zu drücken.

Mit einer kabelgebundenen Maus müsst ihr euch keine Sorgen um Batterien oder Empfänger machen, da diese den Strom aus dem USB-(oder PS2) -Port zieht. Der größte Nachteil bei Kabelmäusen ist definitiv die Bewegungs- und Platzeinschränkung durch das Kabel.

Wenn ihr viel unterwegs und ständig auf Reisen oder bei Kumpels zum Daddeln seid, dann ist eventuell doch eine kabellose Maus für euch die beste Wahl.


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