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Gaming-Maus Test 2021: Die besten Gaming-Mäuse im Vergleich (Kaufberatung)

gaming-mäuse im test

Eine gute Gaming-Maus kann euch beim Spielen einige Vorteile bringen, aber welche taugt wirklich was? Um diese Frage zu beantworten haben wir für euch bereits 15 Gaming-Mäuse getestet! Folgende Kriterien fließen dabei in unser Testergebnis ein: Ergonomie, Preisleistung/Features, technische Performance, Verarbeitung sowie die Software. Und damit ist unser Gaming-Maus Test entstanden, welchen wir stetig um neue Modelle und Hersteller ergänzen.

Denn ihr könnt euch sicher sein: Falls ihr einfach wild drauflos kauft, findet ihr garantiert NICHT die beste Gaming-Maus für euch. Unser Test hat aber gezeigt, dass ihr nicht immer ein Vermögen für die besten Gaming-Mäuse ausgeben müsst. Dennoch gibt es jede Menge Müll auf dem Markt, wir wissen aber welche Gaming-Mäuse empfehlenswert sind.


Gaming-Maus Test 2021: Rangliste der besten Gaming-Mäuse

Platz 1: Razer Deathadder V2

Mit neuem Sensor, besserem Kabel und optischen Switches ist die beste Gaming-Maus ist jetzt NOCH besser. Dazu eine extrem heftige Preisleistung. Für Rechtshänder die ergonomisch beste Wahl.

Der Testsieger und Preis-Leistungs-Sieger

Platz 2: Logitech G502 Lightspeed

Eine leichtere und kabellose Version der beliebten Logitech G502 Hero. Premium-Features, astreine Performance und viel Flexibilität. Sichere Wahl für alle die eine verlässliche Gaming-Maus suchen.

Beste Gaming-Maus unter 100 Euro

Platz 3: SteelSeries Rival 3

Die beste Gaming-Maus in der Budget-Kategorie, die wir bisher getestet haben. Top Preis, Funktionen, Ergonomie und Verarbeitung. Eine der besten günstigen Gaming-Mäuse auf dem Markt.

Preisleistung: Gaming-Maus unter 40 Euro

Platz 4: PC Gaming Race Glorious Model O-

Die aktuell wohl beste leichte Gamer-Maus mit 58g. Perfekt für Shooter mit dem hervorragenden PMW 3360, ultraflexibles Kabel sowie fairer Preisleistung (oft unter 60 Euro). Das Wabendesign ist nicht jedermanns Sache, es gibt aber drei Farben.

Die beste leichte Gaming Maus

Platz 5: Logitech G Pro X Superlight

Aktuell sehr beliebt bei Pros - die verbesserte G Pro Wireless. Leicht, präzise, für mittelgroße Pranken, extrem guter Sensor und symmetrisches Design. Leider noch sehr teuer und oft nur ab 130 Euro zu haben.

Beste Wireless Maus für eSports

Platz 6: Razer Viper (Ultimate)

Extrem leicht (69g), symmetrisches Design,  16.000 DPI optischer PMW 3390, optische Maus-Schalter mit 70 Millionen Klicks, 8 programmierbare Tasten. Sehr gut für alle Genres und Fingertip-Spieler mit mittelgroßen Händen. Auch schnurlos zu haben.

Beste Maus für Linkshänder

Platz 7: BenQ Zowie EC2-A

Immernoch eine der besten FPS-Mäuse auf dem Markt: Sehr bequeme Form, präzise mit Top-Sensor, kein Schnick-Schnack Plug & Play. Zudem mit 60 Euro eine gute Preisleistung für uns Gamer!

Beste Gaming-Maus für Shooter

Platz 8: ASUS ROG Chakram

Ein großer Oschi für alle mit großen Händen. Kabellos, präzise mit perfekter Sensorik, überzeugte sie im Test zudem mit super Haptik und vielen einzigartigen Features. Nur leider sehr teuer nicht für Linkshänder geeignet.

Beste Gaming-Maus für große Hände

Wertung: 8,5/10 (ASUS Chakram Test lesen)

Platz 9: Roccat Burst Core

Neueres Burst-Modell mit geiler Haptik, wahnsinnig guter Preisleistung (für unter 30 Euro zu haben), optischem Pixart-Sensor. Wer sparen will ohne Einschränkungen, der muss hier zugreifen.

Beste ultragünstige Gaming-Maus

Platz 10: Cooler Master MM711

Kleine, günstige Gaming Maus mit beidhändigem Design und dem sehr guten Pixart PMW3389. Mit 11,6cm eine der kürzesten und kompaktesten Gaming-Mäuse.

Beste Gaming-Maus für kleine Hände

Platz 11: Corsair Scimitar Pro

Sehr solide verarbeitete MMO-Maus mit sehr guter Technik, Makro-Unterstützung und 12 frei belegbaren Seitentasten. Nicht ganz günstig und nur für MMOs richtig gut.

Beste Gaming-Maus für MMOs & MOBA

Wertung: 9,6 /10 (Corsair Scimitar Pro Test)


Erwähnenswerte Alternativen und weitere von uns getestete Gaming-Mäuse

  • RAZER BASILISK V2*: Sehr gute Gaming-Maus und die perfekte Alternative zur Deathadder. Die Razer Basilisk v2 ist etwas kleiner und mit mehr Features im Vergleich (zum Beispiel anpassbarer Widerstand des Mausrads), aber teurer als die neue Deathadder.
  • MSI Clutch GM30: Super Option zur Rival 3 oder unserem Spartipp, wenn ihr eine etwas bessere Beleuchtung und angenehmere Form für Palmgrip wollt. Hier den Test lesen.
  • HyperX Pulsefire Dart: Gute Wireless-Maus mit vielen Funktionen sowie guter Leistung. Oft günstigere Lösung im Vergleich zur G502 Lightspeed, jedoch mit Schwächen in Software und weniger DPI-Stufen, dafür Qi-Lademöglichkeit. Hier unseren Test dazu lesen.
  • Roccat Kone Aimo: Sparvariante zur ASUS Chakram (wesentlich günstiger), nur etwas älter und mit weniger Features. Testbericht lesen.
  • BenQ Zowie FK1: Perfekt für Linkshänder und Shooter geeignet, jedoch mit veraltetem Sensor. Zowie FK1 Test lesen.
  • Logitech G403: Jetzt auch mit neuem Hero-Sensor und teils recht günstig zu haben, aber dennoch im Vergleich zu unseren Toptipps schlechter in den meisten Bereichen. Hier den Test zur Logitech G403 lesen.
  • Roccat Kain Aimo 120 / 122: Klasse Modell mit vielen Stärken, nur bietet die neue Razer Deathadder V2 für weniger Geld mittlerweile mehr. Unseren Testbericht dazu gibt es hier für alle Roccat-Fans.
  • SteelSeries Rival 600: Gleiches Problem wie gerade. Etwas veraltet und daher einfach weniger Preisleistung als unsere Toptipps. Dennoch eine sehr gute Gaming-Maus mit coolen Features, aber Schwächen im Langzeittest (Gummis an der Seite lösen sich ab bei Sascha). Hier geht es zum Test.

Auch interessant:


1. Razer Deathadder V2 - Der Testsieger der Gaming-Mäuse

  • Bestes Gesamtpaket
  • Wahnsinnig gute Technik verbaut
  • Bequeme ergonomische Form für Rechtshänder
  • Interner Speicher für bis zu 5 Profile
  • Fairer Preis
  • Wenig Zusatzfeatures
  • Nur kabelgebunden
  • Mausrad nicht das Beste
  • Nichts für kleine Hände

Eine großartige kabelgebundene Maus braucht nicht unzählig viele Funktionen - sie muss nur extrem gut in den Grundlagen sein. Dazu gehören Komfort (auch bei stundenlangem Gaming), reaktionsschnelle Mausswitches, Beständigkeit, fehlerfreies Tracking und eine ausreichende Auswahl an Tasten (die gut erreichbar sind). Wenn all das mit dem übereinstimmt, was ihr von einer Gaming-Maus erwartet, dann ist die Razer DeathAdder V2 genau das was ihr braucht (vorausgesetzt ihr seid Rechtshänder).

Von allen kabelgebundenen Gaming-Mäusen die wir getestet haben, fühlte sich keine andere Maus so natürlich in der Hand an. Das ist von entscheidender Bedeutung wenn ihr ein Spiel spielt, das Präzision erfordert - aber auch sonst muss sich eure Maus einfach gut anfühlen beim Zocken.

Das Design der DeathAdder V2 bietet viel Unterstützung für die Handfläche, unabhängig davon, ob die Finger flach und entspannt über der Maus liegen oder gewölbt sind. Solltet ihr den Zeigefinger für Linksklick und Mittelfinger für Rechtsklick benutzen, dann werdet ihr die Form der Deathadder lieben. Denn im Gegensatz zu den meisten Mäusen bietet euch das Design an der rechten Seite genügend Platz, damit Ring- und kleiner Finger nicht auf dem Mauspad liegen. Etwas das den wenigsten bewssut ist, bis ihr dieses gute Stück verwendet.

Die DeathAdder ist zweifelsohne eine der besten und beliebtesten Gaming-Mäuse auf dem Markt, insbesondere für alle mit mittelgroßen Grabschern (haben die meisten von euch) und Palmgrip-Fans.


2. Logitech G502 Lightspeed - Wireless unter 100 Euro

  • Ohne Kabel
  • Guter Allrounder
  • PowerPlay Kompatibilität
  • Großartiges Design
  • Tuning-Gewichte dabei
  • Etwas teurer
  • DPI-Knopf ungünstig platziert
  • Für Palmgrip mit großen Händen eventuell zu klein

Die Logitech G502 Lightspeed ist eine großartige Gaming-Maus für anspruchsvolle Spieler, die keine Kompromisse eingehen möchten. Oder auch für Leute die keine Ahnung haben, wonach sie eigentlich genau suchen. Sie ist bequem, mit zahlreichen Funktionen ausgestattet und obwohl sie kabellos ist präzise (es gibt das Teil auch günstiger mit Kabel (die Logitech G502 Hero) für alle, die das nicht stört).

Zudem ist die Lightspeed ohne Zweifel eine Allrounder Gaming-Maus, die für alle Genres geeignet ist. Für FPS habt ihr eine sehr gute Abtastleistung, für MMOs genügend belegbare Tasten, für MOBAs sowieso. Die Mausbeleuchtung lässt sich außerdem mit voller RGB-Hintergrundbeleuchtung individualisieren. Das Design ist jedoch nicht ganz optimal und vor allem die Platzierung des DPI-Switch ist für manche problematisch. Dennoch findet bei den maximal 25.000 DPI und vielen DPI-Stufen jeder Gamer seine optimale Einstellung.

Für um die 100 Euro ist sie natürlich nicht billig. Wenn ihr jedoch in eine gute kabellose High-End-Maus investieren wollt, gibt es quasi bei keinem anderen Modell in bessere Rechtfertigung für den Preis. Denn die G502 Lightspeed bietet die besten Funktionen für Gaming- und Allzweckmäuse in einem. Für uns eine klare Kaufempfehlung trotz des Preises. Wenn ihr mehr zur Maus erfahren wollt, dann lest unseren Testbericht zur älteren G502. Denn an der Form hat sich nicht viel geändert, nur an den Innereien.


3. SteelSeries Rival 3 - Beste günstige Gaming-Maus

  • Sehr günstig
  • Exzellente Sensor-Performance
  • Schöne Beleuchtung
  • Heftige Preisleistung
  • 60-Millionen Omron-Switches verbaut
  • Mausrad unglücklich platziert
  • Seitentasten schwer zu erreichen
  • Eher nur für Claw- und Fingertip zu empfehlen

Dieses gute Stück zählt ohne Zweifel zu den besten günstigen Gaming-Mäusen. Die optische Gaming-Maus liefert eine ausgezeichnete Performance ab und es weist einen der niedrigsten DPI-Abweichungen auf, die wir jemals gemessen haben. Obwohl der maximale Dots per Inch Wert nicht ganz so hoch ist wie bei einigen anderen Optionen, sind die 8.500 DPI wahrscheinlich immer noch mehr als genug für die meisten von euch.

Gegenüber der Rival 110 bietet dieses Modell einige solide Verbesserungen: Optimierte Tasten, der schreckliche strukturierte Kunststoff von den Seiten wurden entfernt und das RGB sowie die Sensorik wurden erneuert. Dazu kommt eine niedrige Klicklatenz von 14 ms, so dass selbst kompetitive Spieler keine Verzögerung bemerken sollten. Die Software kann sowohl unter Windows als auch unter MacOS installiert werden und ihr könnt alle sechs Schaltflächen neu programmieren.

Leider steht das Mausrad etwas tief (was einige stören könnte) und die Seitentasten können etwas schwierig zu drücken sein, da sie teilweise bündig mit dem Mausgehäuse sitzen. Alles in allem aber eine sehr gute Gaming-Maus zu einem schlanken Preis. Als leichtere Alternative können wir euch noch die Razer Viper Mini* empfehlen, obwohl diese etwas teurer ist.


4. Glorious Model O Minus - Beste leichte Gaming-Maus

  • Gute Preisleistung
  • Geile Optik
  • Eine der leichtesten Gaming-Mäuse auf dem Markt
  • Eines der besten Kabel
  • Sehr hochwertig verarbeitet
  • DPI kann nur in Schritten von 100 angepasst werden
  • Software nicht kompatibel mit Mac
  • Mausrad mit Schwächen

Die Glorious Model O- ist eine sensationelle Gaming-Maus und durch ihre Leichtigkeit vor allem perfekt für Shooter geeignet. Sie ist mit Sicherheit eine der besten Gaming-Mäuse da draußen, auch mit ihren Varianten wie der O (etwas größer). Durch ihre Form ähnelt sie der Zowie FK1 stark, ist aber nochmal um einiges leichter (sie ist derzeit die leichteste bei uns im Test). Falls ihr die Zowie FK1 also mögt, sie euch aber immer noch zu schwer war, dann schaut euch die Glorious Model O- an.

Auch technisch ist sie bestens aufgestellt mit ihrer niedrigen Klicklatenz, geringer Abhebedistanz, einem großen DPI-Bereich und einem sehr konsistenten Sensor (unabhängig davon, ob der Cursor schnell oder langsam bewegt wird). Die Begleitsoftware der Glorious Model O- bietet zudem zahlreiche Anpassungsoptionen für Beleuchtung und Sensorsteuerung und verfügt über integrierten Speicher für benutzerdefinierte Profile.

Die einzigartige Wabenform der Maus muss euch natürlich gefallen (jetzt machen es plötzlich alle Hersteller). Ansonsten bekommt ihr hier ein Highend-Modell das wirklich alles hat, was man sich wünschen kann: Perfekte Sensorik, hochwertige Switches und Mausfüße, Möglichkeit zum Wechseln der DPI, bequeme Form, ein sehr gutes flexibles Kabel und jede Menge Anpassungsoptionen. Durch ihr beidhändiges Design ist sie auch für Linkshänder sehr gut geeignet.


5. Logitech G Pro X Superlight - Kabellos zum Sieg

  • Leichter als die G Pro Wireless
  • Geile Optik
  • Eine der leichtesten Gaming-Mäuse auf dem Markt
  • Eines der besten Kabel
  • Sehr hochwertig verarbeitet
  • Extrem teuer
  • Für MMOs weniger geeignet
  • Weniger Tasten und Features als die G Pro Wireless
  • Kein DPI-Switch

Die Logitech G PRO X SUPERLIGHT ist eine hervorragende Gaming-Maus, die auch vielseitig genug für den Büroeinsatz ist. Obwohl es kein Wabendesign gibt, gehört sie mit 63 Gramm immer noch zu den leichtesten Gaming-Mäusen im Test. Was besonders beeindruckend ist wenn man bedenkt, dass sie ohne Kabel daherkommt.

Dazu bietet sie eine erstaunliche Leistung (egal ob kabelgebunden oder kabellos) mit einer sehr geringen Klicklatenz und einer hohen Abfragerate. Obwohl es keinen DPI-Switch mehr gibt wie bei der Wireless Pro, kann diese präzise in Schritten von 50 angepasst werden. Zudem ist sie für alle Handgrößen mit jedem Grifftyp geeignet, obwohl die Seitentasten für sehr kleine Hände mit einem Fingerspitzengriff schwer zu erreichen sind. Durch die neutrale Form ist sie jedoch für Rechtshänder weniger bequem, als beispielsweise die Logitech G502 von oben.

Alle Tasten können neu programmiert werden und man kann auch eine G-Shift-Taste einstellen, um eine zweite Ebene von Steuerelementen zu erhalten. Für MMO-Spieler wird das trotzdem nicht ausreichen. Dennoch ist die Logteich-Software solide ist lässt euch viele Anpassungen vornehmen.

Die Logitech G Pro Wireless und die Logitech G PRO X SUPERLIGHT sind sehr ähnlich gestaltete Wireless-Gaming-Mäuse, die dieselbe Form und dasselbe Design aufweisen. Während die Wireless auf beiden Seiten der Maus abnehmbare Seitentasten hat, hat die SUPERLIGHT nur zwei Seitentasten auf der linken Seite. Davon abgesehen ist die SUPERLIGHT viel leichter, was manche vielleicht bevorzugen. Davon abgesehen haben beide Mäuse den gleichen Sensor und sind fast identisch. Ob euch die Gewichtsersparnis einen Aufpreis von 30-50 Euro wert ist, müsst ihr wissen.


6. Razer Viper (Ultimate) - Perfekt für Linkshänder

  • Perfekter, präziser optischer PMW 3390
  • Perfekte Form für die meisten
  • Optische Switches für fehlerfreie Klicks
  • Sehr flexibel einsetzbar
  • Viele Features
  • Extrem teuer
  • Für Palmgripper gibt es bessere Gaming-Mäuse

Die Razer Viper (Ultimate) ist eine sehr gute Gaming-Maus, die extrem vielseitig ist und alles handhabt, was ihr der Maus zu tun gebt. Die Performance beim Spielen ist dank des erstklassigen optischen 5G-Sensors perfekt und die Latenz, entweder bei kabelgebundener oder Wireless-Verwendung, ist extrem gering.

Die Maus hat ein beidhändig gestaltetes Design mit zwei Seitentasten auf jeder Seite, die euch viele Optionen zum Programmieren bieten. Die kleinere Größe eignet sich gut für den Griff mit den Fingerspitzen, aber kleine und mittelgroße Hände werden sie auch für Palmgrip und einen Klauengriff bequem finden. Größere Hände können einen Klauengriff verwenden, aber beim Greifen mit der gesamten Handfläche können die Finger über die beiden Maustasten hinwegragen. Die Wireless-Variante verfügt außerdem über eine einzigartige Ladestation, die auch die Reichweite des Signals für eine bessere Leistung erhöht.

Razers Einstieg in den Markt für leichte Mäuse ist erstaunlich. Mit einer Maus ohne Löcher (!) bringt sie 69 Gramm mit Kabel und 74 Gramm bei der Wireless-Version auf die Waage. Nicht nur das, sondern der Hersteller ging auch in Bezug auf die Funktionen einen Schritt weiter: 3390 Weltklasse optischer Maus-Sensor, integrierter Speicher, der sich an alles außer Makros erinnert (sodass ihr die Software nicht installiert haben müsst), voll beidhändig für links- und rechtshändige Spieler und Tasten auf beiden Seiten. Dies bedeutet auch, dass ihr die Hyper-Shift-Funktion nutzen könnt (definiert eine Taste, die beim Drücken die Funktion aller anderen Tasten ändert und die Anzahl der Befehle damit fast verdoppelt).

Dazu kommt ein superleichtes, weiches, glattes flexibles Kabel und vieles mehr. Sogar die gummierten Griffe sind perfekt eingearbeitet, so dass sie nicht abfallen können. Auch die Verarbeitung ist erstklassig, vor allem in Anbetracht des Gewichts. Zudem müssen wir die optischen Maus-Schalter erwähnen, welche eine sehr niedrige Latenz haben und damit das Doppelklick-Problem bei normalen Schaltern vermeiden.

Außer dem hohen Preis der kabellosen Variante gibt es hier nicht viel zu beanstanden. Dennoch bietet die Razer Viper Ultimate nochmal einen minimal "besseren" Sensor mit höherer DPI (20.000 - sinnlos wenn ihr uns fragt), sowie leicht höheren IPS-Werten. Andernfalls sind beide Varianten komplett identisch und wir würden eher zum Modell mit Schnur tendieren. Wenn ihr aber eine sehr gute schnurlose Gaming-Maus sucht, dann werdet ihr mit der Ultimate-Version sicherlich wunschlos glücklich (insofern ihr das Geld investieren wollt).

Zudem ist sie symmetrisch und somit für Linkshänder DIE beste Option für eine FPS Maus. Manche Zocker sagen, dass die Form perfekt ist und ihr Aiming verbessert. Größe, Form und Gewicht kommen hier perfekt zusammen - das ist das wichtigste für eSport-taugliche Gaming-Mäuse und FPS-Zocker!


7. BenQ Zowie EC2-A - Beste für CS:GO

  • Immer noch die "beste" Form für die meisten
  • Extrem bequem
  • Plug and Play
  • Sehr hochwertige Verarbeitung
  • Dezentes Design ohne Schnörkel
  • Keine Extras oder Software
  • Abseits von Shootern weniger ideal
  • Huano-Switches für manche zu "hart"

Die Zowie EC-2A ist definitiv eine der besten FPS-Mäuse, die man derzeit kaufen kann. Zowie-Mäuse sind allgemein für ihre Einfachheit bekannt, aber trotzdem wird hier eine Menge Liebe zum Detail und eine Subtilität geboten, die man bei anderen Gaming-Mäusen vergeblich sucht. Die EC2-A ist sehr komfortabel, hat eine gute Form, allerdings keine Software oder Zusatzbuttons. Die LOD ist sehr niedrig (kann aber geändert werden), die Abfragerate (Polling) und DPI können ebenfalls angepasst werden.

Die meisten Zocker (wohl so 90%) finden diese Maus extrem bequem, leider können wir sie auf Grund der Tastenanzahl nur für FPS empfehlen. Falls euch die EC2-A zu klein ist, schaut euch auf jeden Fall die EC1-A an (gleiche Speccs, nur größer). Der hohe Rücken und das leicht geschwungene Design fühlen sich für Rechtshänder sehr angenehm an, insbesondere wenn sie in einem Handflächen- oder Klauengriff verwendet wird. Auch die Klicklatenz ist gering und der DPI-Bereich ausreichend, obwohl nicht mehr ganz zeitgemäß mit dem Maximalwert von 3200 im Vergleich mit anderen Gaming-Mäusen.

Die Zowie EC2-A wurde speziell für die rechte Hand designed und einige beschreiben die Form des Teils so: "Fühlt sich an, als würde die Maus mit meiner Hand verschmelzen". Noch Fragen? Das Teil hat ein komfortables Design mit dem niemand Probleme bekommen sollte, unabhängig von der Griffart. Am besten geeignet für mittelgroße Handflächen und eSports.


8. ASUS ROG Chakram - Wireless für große Pranken

  • Innovativer Kontroll-Stick
  • Kabellose Qi-Ladung möglich
  • Makellose Verarbeitung
  • Austauschbare Maus-Schalter
  • Gute Software und Top-Technik
  • Sehr teuer
  • Nur für Pranken
  • Belegen des Joysticks fummelig
  • Schwer

Eine Wireless Gaming-Maus mit integriertem Joystick? Ja, das ist auch für uns eine Neuheit. Wie viele Ideen klingt auch ein Hybrid mit den besten Funktionen einer Gaming-Maus und eines Controllers auf dem Papier super. In der Praxis ist der Joystick definitiv nutzbar und ein nettes Feature, vor allem für Produktivitätsaufgaben und zur Nutzung in Steam. Doch die Chakram von ASUS hat noch wesentlich mehr auf dem Kasten.

Sie wird mit verschiedenen Maus-Schaltern geliefert, falls ihr die Standardschalter durch schwer- oder leichtgängigere ersetzen möchtet. Zudem könnt ihr das ROG-Logo an der Rückseite mithilfe eines mitgelieferten Teils gegen euer eigenes Design austauschen. Nette Spielerei.

Auch die Technik überzeugt mit exzellenter Abtastung, großer DPI-Breite, hoher Polling-Rate sowie niedriger Lift-Off-Distanz. Außerdem läuft der Wireless-Betrieb ohne Inputlag oder Verzögerungen geschmeidig.

Die ASUS Chakram ist perfekt für Rechtshänder geeignet, vor allem für große Hände kommt das ergonomische Design zur Geltung. Ihr solltet wegen der super Passform keine Probleme mit der Haptik bekommen, egal welchen Griff ihr bevorzugt. Wegen der Größe ist sie aber wohl nicht optimal für Leute mit kleineren Händen. Leider ist der Brocken auch ziemlich schwer, wodurch sich die Chakram weniger gut für FPS-Spiele eignet.


9. Roccat Burst Core - Spartipp

  • Wahnsinnig günstig
  • Preisleistung dass es kracht
  • Super Verarbeitung
  • Geringes Gewicht
  • Gute Software und Top-Technik
  • Hohe Lift-Off-Distanz problematisch für Low-Senser
  • Mieses Kabel
  • Nur Mausrad beleuchtet

Die Roccat Burst Core beweist, dass man nicht mehr als 30 Euro für eine Premium-Maus ausgeben muss. Diese erschwingliche kabelgebundene Option kann sowohl bei der Leistung und Verarbeitung, als auch beim Preis überzeugen. Obwohl es nur wenig Extras gibt (was erwartet ihr für den Preis?!), kann das Teil in allen anderen Belangen komplett abräumen.

Ihr bekommt ein bequemes beidhändiges Design, welches vor allem für Palmgreifer perfekt ist. RGB-Fans sollten sich vielleicht die teurere Roccat Burst Pro anschauen, aber wenn ihr etwas Minimalistischeres sucht, dann ist die Burst Core eure Wahl.

Technisch gesehen funktioniert der optische Sensor einwandfrei, die Klickverzögerung ist enorm gering und über die Software könnt ihr viele Dinge anpassen. Einzig die etwas hohe Anhebedistanz könnte Leute nerven, die die Maus oft neu ansetzen müssen. Für alle anderen ist das die perfekte günstige Gaming-Maus. Denn sie ist günstiger als die meisten Gaming-Mäuse ihrer Klasse und bietet mehr. Selten bekommt man so eine hochwertige Maus mit so viel Ausstattung für so wenig Geld.


10. Cooler Master MM711  - Günstiger Spartipp für kleine Hände

  • Günstig
  • Exzellentes Mausrad
  • Extrem leicht, perfekt für schmale Hände
  • Fehlerfreie Technik
  • Sehr gutes Kabel
  • Verarbeitung dürfte besser sein
  • Beleuchtung nicht der Bringer

Der Nachfolger der ultraleichten MM710 von Cooler Master ist mit einem Gewicht von nur 60 Gramm geringfügig schwerer. Der einzige Unterschied besteht jedoch in der RGB-Beleuchtung. Die MM711 kommt mit dem gleichen präzisen 3389-Sensor und einem perforierten Gehäuse daher, sowie verfügt zusätzlich über das Ultra-Weave-Kabel von Cooler Master (eines der besten, das uns je in die Finger gekommen ist).

In erster Linie hat die MM711 eine hervorragende Form, die sich wirklich für einen Klauengriff eignet - der breite Buckel an der Rückseite ist dafür wie maßgeschneidert. Dennoch können auch andere Griffarten gut damit zurecht können, solange ihr kleine Grabscher habt. Darüber hinaus sind die primären und seitlichen Tasten gut und das Scrollrad ausgezeichnet.

Die Verarbeitungsqualität ist nicht schrecklich, aber auch nicht gerade "gut". Die Oberseite knarrt etwas bei Druck und die Haupttasten könnten etwas stabiler sein.

Darüber hinaus verwendet die MM711 den PMW 3389-Sensor, der während unserer Tests einwandfrei funktioniert hat. Hinzu kommt die verbesserte MasterPlus-Software, die immer besser wird und über welche ihr viele wichtige Funktionen und Einstellungen steuern könnt. Alles in allem ist die MM711 eine der besten kleinen Gaming-Mäuse auf dem Markt, mit der ihr nicht viel falsch machen könnt.


11. Corsair Scimitar Pro - Highend MMO Gaming-Maus

Eckdaten: Corsair Scimitar Pro RGB

  • Art: Optisch, PMW 3367
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 300
  • Gewicht: 147g
  • Maße (cm): 11,9Lx7,7Bx4,2H 
  • Handgröße: Mittel, Groß
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • Geeignet für: Rechtshänder

Die Scimitar Pro ist die wohl derzeit beste MMO Gaming-Maus. Die neueste Version hat einen verbesserten optischen Abtaster bekommen, der Rest bleibt beim alten. Ihr bekommt hier eine super schwere MMO Maus mit sehr vielen programmierbaren Tasten (17 Tasten mit doppeltem Makro-Support). Falls ihr total ausrasten wollt, könnt ihr mit der Scimitar sogar Makros aufnehmen. Dadurch wird die Maus natürlich extrem schwer, aber wen juckt das beim WoW spielen schon? Ich musste da nie schnelle Drehungen wie in einem FPS machen. Ansonsten gibt’s exzellentes Tracking, eine tolle RGB-Beleuchtung sowie eine bequeme Passform.

Alles was man bei einer Gaming Maus braucht, dennoch fällt der Preis von rund 90 Euro dann doch schwer ins Gewicht. 

Wer mehr zur Scimitar Pro erfahren will, liest sich am besten unseren oben verlinkten Test durch, dort gibt es mehr Details.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 16-20 cm 
  • Claw-Grip: 17-20 cm
  • Fingertip-Grip: 18-22 cm

Die Scimitar ist recht flexibel was Handgrößen und Griffarten angeht. Für eine MMO-Maus braucht ihr sowieso nicht den perfekten Griff, solange das ganze bequem ist. Corsair macht keine Experimente und setzt mit der Scimitar auf ein sicheres Standarddesign.


So bewerten wir in unserem Gaming-Maus Test

Klar, beim Testen von den besten Gaming-Mäusen fließt IMMER eine subjektive Komponente mit ein (geht auch nicht anders). Deshalb eins vorweg:

Es gibt KEINE beste Gaming-Maus aus objektiver Sicht - egal in welchem Test.

Dafür sind unsere Handformen und Präferenzen einfach zu verschieden. Für manche wird die Form einer Gaming-Maus unbequem sein, für andere ist sie die bequemste auf der Welt.

Deshalb empfehlen wir euch immer: Sucht eure Gaming-Maus passend nach EUREN Bedürfnissen aus.

Dennoch haben wir hier genügend Gaming-Mäuse getestet, damit wir eine objektive Beurteilung zu Faktoren wie Verarbeitungsqualität, technische Funktionalität, Anordnung der Maustasten oder der Mausform abgeben können.

Somit sind unsere Bewertungen hier nicht subjektiv.

Die folgenden Faktoren fließen bei unserem Gaming Maus Test mit in unsere Bewertung ein. Von oben nach unten entsprechend der Gewichtung geordnet, hat die Preisleistung den größten Stellenwert in unserer Gaming-Maus Bestenliste.

1. Preisleistung & Features

Für uns ist es am wichtigsten, dass ihr auch was für eure Kohle bekommt. Abzocker-Preise schlagen in unserem Gaming-Maus Vergleichstest negativ zu Buche und verringern den Platz in der Rangliste entsprechend. Ein zu hoher Preis bei zu wenig Features bedeutet Abzüge bei uns. Dazu sind uns Dinge wie ein guter optischer Sensor, eine gute Beleuchtung, hochwertige Materialien sowie eine gute Verarbeitung wichtig. Die besten Gaming-Mäuse vereinen dabei eine gute Preisleistung mit genügend Funktionen.

2. Technik

Eine fehlerfreie optische Sensorik die präzise ist, ist für uns Spieler beim Kauf einer Gaming-Maus unabdingbar. Daher nehmen wir nur Mäuse in unsere Bestenliste auf, die keine Probleme mit Angle Snapping, Input-Lag, ungewollter Cursor-Beschleunigung oder Jitter haben.

Ein allgemein fehlerfreies Tracking und konsistente Polling-Raten sowie DPI-Werte müssen gewährleistet sein. Wir verwenden das Programm MouseTester für unsere Tests. Zudem testen wir, wie präzise und gut die Tasten der Mäuse sind, damit auch alle Klicks durchkommen.

3. Design / Ergonomie

Wie gut liegt die Maus in der Hand? Gibt es nervige Designelemente wie Kanten oder unnötige Ecken, die beim Spielen nerven können? Fühlt sich die Maus auch nach einer 8 Stunden Session noch gut an und ermüdet die Hand nicht?

Das sind Fragen, die wir uns in dieser Kategorie stellen.

4. Verarbeitung, Material und Langlebigkeit

Wie lange hält euch das Ding? Sind die Materialien hochwertig, oder fühlt es sich billig an? Welche Qualität haben die Switches? Löst sich irgendwas ab an der Gaming-Maus (seitliche Gummierung oder ähnliches)? Schlackert oder klappert irgendwas?

5. Software & Anpassung

Weniger wichtig fürs Zocken, aber dennoch nice-to-have.

Wie intuitiv ist die Software der Maus, wie viele Anpassungsmöglichkeiten gibt es? Läuft die Software rund, oder ist sie nervig zu nutzen? Braucht man einen Login (hallo Razer)?

6. Gaming-Performance

Natürlich testen wir die besten Gaming-Mäuse auch noch in jedem Genre durch. Damit prüfen wir, ob die Maus beim Spielen gut in der Hand liegt, ob ein optischer Sensor hält was er verspricht und ob die 16 000 DPI wirklich nutzbar sind.


Wichtige Begriffe erklärt

Bevor ihr euch unsere Kaufberatung zu den besten Gaming-Mäusen durchlest, solltet ihr euch unbedingt mit ein paar Begriffen vertraut machen, die bei der Wahl einer Gaming-Maus immer wieder auftauchen.

Eins vorweg: Wenn ihr mehr über die Begrifflichkeiten bei Gaming-Mäusen erfahren wollt, dann schaut in die beiden folgenden Artikel rein.

DPI (Dots per Inch) oder CPI (Counts per Inch)

Die DPI-Zahl (steht für Dots per Inch - auch Abtastrate genannt) einer Gaming-Maus gibt an, wie viel Strecke die Maus auf dem Pad zurücklegen muss, damit sich der Cursor im Spiel um eine gewisse Pixellänge bewegt. Je nachdem wie schnell der Sensor die Bewegungsdaten verarbeitet, reagiert die Maus schon auf sehr feine Bewegungen empfindlich. Hier wird auch oft von der Auflösung der Maus gesprochen.

Ein astronomisch hoher DPI-Wert ist bei den meisten Gaming-Mäusen purer Marketinghype. Die meisten Gamer spielen im 2000-5000er Bereich, alles darüber ist Spielerei oder unnötig.

Lift-Off-Distance (Abhebedistanz)

Die Lift-Off-Distance gibt die Höhe an, ab welcher der Sensor noch Bewegung wahrnimmt und somit die Position des Mauszeigers verändert. Faustregel: Je geringer die LOD, desto besser. Eine LOD von 1,8 mm würde bedeuten, dass der Mauszeiger auf dem Bildschirm nicht mehr reagiert, sobald die Maus 1,8 mm vom Mauspad angehoben wird.

Eine zu hohe LOD kann sehr frustrierend sein, da ihr dann möglicherweise nach dem Anheben der Maus von „Hand“ nachjustieren müsst. Glücklicherweise haben die wenigsten Gaming-Mäuse auf dem Markt noch eine geringe LOD. Für Low-Sense-Spieler die ihre Maus häufig um- bzw. neu ansetzen, ist eine zu hohe LOD ein KO-Kriterium.

Polling Rate

Die Polling Rate beschreibt die Häufigkeit oder Frequenz (Reaktionszeit), mit der die Maus dem Treiber Informationen über die Cursorposition übermittelt. Die meisten qualitativ hochwertigen Gaming-Mäuse haben eine Polling-Rate von 1000 Hz und senden jede Millisekunde ein Signal zur Mausposition an den Computer.

IPS (Inches per Second - Zoll pro Sekunde)

Besonders für Low-Senser ist der IPS-Wert enorm wichtig. Er gibt an, mit welcher maximalen Geschwindigkeit (in Inches, 1 Inch = 2,54cm) ihr eure Maus bewegen könnt, ohne dass dabei Sensordaten verloren gehen. Das bedeutet: Je höher die IPS-Zahl, desto niedriger die Chance bei ruckartigen Mausbewegungen die Genauigkeit zu verlieren.


Gaming-Maus Kaufberatung – Worauf muss ich achten?

Bevor ihr euch für den Kauf einer speziellen Gaming-Maus entscheidet, solltet ihr zuerst folgende Fragen klären. Wenn ihr diese Fragen alle für euch beantwortet habt könnt ihr sicher sein, beim Kauf eine gute Entscheidung zu treffen. Denn selbst die besten Gaming-Mäuse sind nicht perfekt und niemand gibt gerne viel Geld für einen Fehlkauf aus!

Schritt 1: Handgröße messen

Das wichtigste bei der Wahl eurer Gaming-Maus kommt zuerst: Eure Handgröße. Wenn ihr nicht wisst, wie groß eure Hand ist und einfach blind drauf los kauft (so wie der Sascha), dann werdet ihr keine Freunde an eurer neuen Klickschleuder haben! Genug Gelaber: So wird gemessen!

So messt ihr eure Handlänge richtig: Vom Handballenanfang bis zum Mittelfinger.

Optimale Handbreite messen fuer Computermaus

So messt ihr die Breite eurer Hand richtig, damit sich die Maus auch beim Zocken angenehm anfühlt.

Messt zuerst eure Handlänge: Angefangen bei eurem Handballen bis ganz vor zur Spitze eures Mittelfingers. Bei mir ergeben sich so ungefähr 19cm Handlänge. Danach die Breite: Es ist wichtig, dass ihr den Daumen angewinkelt mitmesst, weil ihr ihn logischerweise seitlich an der Maus habt.

Wenn ihr eure Länge und Breite gemessen habt, könnt ihr einfach folgende Faustregel anwenden, um die von den Maßen her optimale Gaming Maus für euch zu finden: Die 60% Regel. Beachtet, dass ihr danach zusätzlich noch eure Griffart in eure Entscheidung miteinbeziehen solltet.

60 % eurer Handlänge

In meinem Fall also: 19 cm * 0,6 = 11,4 cm

60% eurer Handbreite

In meinem Fall also: 9,8 cm * 0,6 = 5,9 cm

In Sascha's Fall würde die optimale Gaming-Maus also ungefähr 11,4 cm lang und ungefähr 6 cm breit sein. Das sind natürlich nur ungefähre Werte und nicht absolute. Für mich käme also zum Beispiel eine Logitech G Pro, G900, Venator & Roccat Pure Owl Eye in Frage.


Ihr fragt euch jetzt, in welche Kategorien wir Handmaße einteilen? Auch daran haben wir gedacht - hier unsere Größenkategorien:

Kleine Hände: 14 - 16,9 cm

Mittelgroße Hände: 17 - 19,5 cm

Große Hände: 19,6 cm und darüber

Schritt 2: Griffart bestimmen - Welcher Grifftyp bin ich?

Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Grifftypen bei Gaming-Mäusen. Je nach dem welcher Typ ihr seid, solltet ihr die dafür passende Maus wählen um sicherzugehen, dass die Maus gut in der Hand liegt und ihr nicht schon nach 2 Stunden Krämpfe bekommt. Unterschätzt diesen Punkt auf keinen Fall vor dem Kauf. Trotzdem eins vorweg: Die meisten aktuellen Gaming-Mäuse können problemlos mit allen Griffarten verwendet werden!

  1. Klauengriff (Claw-Grip): Die meisten Pro-Gamer im FPS-Bereich verwenden den Claw-Grip. Hierbei werden die Maustasten von den Fingern im 90°-Winkel betätigt, wodurch sehr viel schneller reagiert werden kann und vor allem ein hoher APM-Wert erreicht wird. Ein hoher DPI-Wert ist hier zu empfehlen, da ihr sonst beim Nachjustieren sehr schnell müde werdet im Gelenk
  2. Handflächengriff (Palm-Grip): Wenn ihr die Maus eher mit der gesamten Handinnenfläche abdeckt und der Handballen auf dem vorderen Teil ruht, gehört ihr zur Palm-Grip Fraktion. Hierbei solltet ihr eher zu etwas größeren und ergonomischen Mäusen greifen
  3. Fingerspitzengriff (Fingertip-Grip): Wenn ihr die Maus nur mit den Fingerspitzen haltet und den Handballen nicht auflegt, bevorzugt ihr den Fingertip-Griff. Vorteil ist ganz klar die Beweglichkeit auf dem Mousepad durch schnellere Bewegungen, Nachteil ist ein kleiner Stabilitätsverlust, wodurch man auch mal abrutschen kann. Für diese Grifftechnik könnt ihr die meisten Gaming-Mäuse verwenden, eure Handgröße ist dabei auch nicht so wichtig

Wie sehen die Griffarten überhaupt aus? Klauengriff wtf? Das zeigt euch das nächste Bild:

Palmgrip, Clawgrip, Fingertip Grip grafisch

Die 3 Mausgriffe - welcher Typ seid ihr?

Die folgende Grafik erklärt euch nochmal, wie beliebt die einzelnen Griffarten bei Gamern sind und welche Bereiche eingesetzt werden:

Die 3 Mausgriffarten: Palm-Grip Spieler sollten etwas größere und breitere Mäuse verwenden als Fingertip Gamer

Wenn ihr die Frage der Griffart geklärt habt, könnt ihr euch auch direkt die Frage der Mausgröße und Form beantworten. Größe und Form der Gaming-Maus hängen dabei natürlich auch noch von eurer eigenen Handgröße ab.

Schritt 3: Mausform wählen - Liegt die Maus gut in der Hand?

Vielleicht der wichtigste Aspekt eurer Gaming-Maus: Die Benutzerfreundlichkeit und der Komfort. Ergonomie bei Mäusen ist enorm wichtig, weil die richtige Passform dabei helfen kann, Krämpfe, Schmerzen oder sogar Verletzungen zu verhindern.

Für Palm-Grip Spieler sind ergonomisch geformte Mäuse sehr gut geeignet, Fingertip- und Clawgripper brauchen dieses Feature nicht unbedingt.

Leider gibt es bei der Ergonomie nicht eine "one-size-fits-all-Lösung und nur weil ein Hersteller behauptet, seine Maus wäre ergonomisch, muss das nicht immer stimmen.Leider könnt ihr nur rausfinden ob eine Maus für eure Handgröße- und Stellung bequem ist, wenn ihr sie für eine längere Zeit benutzt. Im Zweifelsfall solltet ihr euren Favouriten mal im nächsten Saturn oder Mediamarkt testen.

Schritt 4: Genre-Wahl - Welche Games will ich vorwiegend spielen?

Die Mauswahl hängt definitiv auch davon ab, was ihr damit spielen wollt. Manche Mäuse eignen sich mehr für MMOs, manche sind eher für FPS wie CS:GO oder Overwatch geeignet. Für MOBAs und RTS-Games ist die Wahl nicht ganz so ausschlaggebend. Wenn ihr gerne querbeet durch alle Genres daddelt, seid ihr mit einem Allrounder wie der Logitech G502 Proteus Core immer gut beraten. Weiter unten haben wir für euch genrespezifische Mausempfehlungen aufgelistet.

Schritt 5: Wie handhabt ihr eure Maus - bist du Low-, Mid-, oder High-Sense Spieler?

Diese Frage ist vor allem für FPS-Fans wichtig, weil sie sich mit eurem Spielstil beschäftigt. Low-Senser (ihr bewegt die Maus beim Spielen sehr viel und bevorzugt niedrige DPI) sollten eher auf hohe IPS-Werte und eine geringe LOD achten, High-Senser (Maus wird kaum bewegt) legen mehr Wert auf hohe DPI-Zahlen.

Schritt 6: Das Gewicht wählen

Sobald ihr wisst welcher Sensing-Typ ihr seid und welche Griffart euer Ding ist, solltet ihr euch Gedanken über das Gewicht eurer neuen Maus machen.

Fingertip-Spieler sind meistens High-Senser bzw. Mid-Senser und sollten eine leichtere Maus benutzen (nicht mehr als 120g). Dadurch können die feinen Mausbewegungen einfacher ausgeführt werden, eine zu klobige Maus schafft da schon Probleme. Auch wenn ihr die Maus häufig anhebt um sie neu auszurichten, solltet ihr lieber eine leichtere Variante wählen.

Claw- und Palm-Grip-Zocker  tendieren eher zu Low-Sensing, wodurch auch etwas schwerere Gaming-Mäuse in Frage kommen.

Schritt 7: DPI wählen - Welcher DPI-Wert ist für mich am sinnvollsten?

Interessanter Fakt

9 von 10 professionellen Gamern wählen einen dpi-Wert von unter 2000 aufgrund der unerwünschten Glättung bei über 2000 dpi – das gilt für jeden Sensor. Lasst euch also nicht von irgendwelchen DPI-Werten was vormachen.

Der optimale DPI-Bereich für euch hängt immer von eurem bevorzugten Spielstil bzw. eurer Mausführung ab. Solltet ihr am liebsten im Low-Sensing-Stil spielen, ist eine Maus im Bereich 100 - 1.500 DPI zu empfehlen. Falls ihr ein High-Senser seid, solltet ihr eine Gaming Maus mit  über 1.600 DPI wählen.

Fakt ist: Viele Sensoren von günstigen Modellen sind für hohe DPI-Werte gar nicht ausgelegt und beeinflussen dadurch die Performance negativ. Verschwendet euer Geld nicht für eine Maus mit sehr hoher DPI, wenn ihr diese nie nutzen wollt. Wählt dann lieber eine günstigere Alternative!

Schritt 8: Welche Beschichtung bevorzugst du?

Beschichtungen für Gaming-Mäuse gibt es jede Menge, allerdings lassen sie sich in 4 Kategorien einteilen: Glatter Kunststoff, texturierter Kunststoff, gummierte und glänzende Beschichtungen.

Hier gibt es erneut keine eindeutige Wahl, die Beschichtung der Maus ist vollkommen Geschmacksache. Ihr solltet eure Wahl allerdings in Abhängigkeit von folgenden Faktoren treffen:

  • Umgebungstemperatur in der ihr meistens zockt
  • Wie sehr ihr zum Schwitzen neigt
  • Wie fettig eure Haut ist
  • Welche Griffart ihr bevorzugt

Während sich die meisten Gamer schnell an glattes und texturiertes Plastik gewöhnen können, unterscheiden sich die Erfahrungen mit glänzenden und gummierten Beschichtungen sehr stark. Solltet ihr sehr trockene oder sehr schwitzige Hände haben, werdet ihr generell Probleme haben, eine optimale Beschichtung für euch zu finden, da ihr nie genügend Reibung zwischen Haut und Oberflächenmaterial haben werdet (wodurch der Grip leidet).

Allerdings sind glänzende Beschichtungen in der Regel die optimale Option für sehr trockene Hände, während gummierte Oberflächen je nach Präferenz sowohl für trockene, als auch schwitzige Hände funktionieren können.


Optisch (LED) vs. Laser-Sensor

Welche Gaming Mäuse gibt es überhaupt?

Bei aktuellen Gaming-Mäusen wird generell zwischen zwei Sensortechniken unterschieden: Eine optische Abtastung via LED oder durch Laser.

Optische Sensoren arbeiten mit einer Spezialkamera, welche die Reflektionen der LED aufzeichnet und diese Daten in Bewegung umrechnet.

Laser-Sensoren unterscheiden sich lediglich in der Lichtquelle sowie der Verarbeitung der Daten. Hierbei wird ein Laser als Lichtquelle und ein digitaler Prozessor zur Verarbeitung verwendet.

Trotz dieses geringen Unterschieds gibt es einige klare Vor- und Nachteile bei beiden Technologien.

Übrigens: Wir haben auch einen ausführlichen Artikel zum Thema optische Maus oder Lasor-Maus in unserem Magazin.

Unsere Empfehlung

Als (angehender) Profi-Gamer solltet ihr euch (zumindest im Moment) immer für eine optische Gaming-Maus entscheiden. Die künstliche Verfälschung des Maussignals bei Laser-Sensoren ist für anspruchsvolles Gaming auf einem hohen Skill-Level ein absolutes NoGo. Das gilt nicht nur für FPS, sondern auch für MOBAs oder RTS-Games, die auch öfter mal viel Micromanagement erfordern.

Für Casual-Gamer sind Laser-Mäuse jedoch uneingeschränkt zu empfehlen, da die Unterschiede nur sehr gering ausfallen.


Was ist perfektes Tracking?

o4g Tipp

Gut zu wissen

Eine gute Gaming-Maus braucht einen perfekten Sensor. Ein makelloser Gaming Maus Sensor verfälscht keine eurer Mausbewegungen und ist zu 100% präzise. Folgende Faktoren sollten ergo bei eurer Gaming Maus NICHT auftreten:

  • Cursor-Korrektur (Angle Snapping / Prediction) 
  • Jitter (Cursor bewegt sich leicht weg von der gewünschten Position; Kommt oft bei hohen nicht nativen DPI-Einstellungen vor)
  • unterschiedliche Empfindlichkeit bei X- oder Y-Achse und Beschleunigung.

Viele Gaming-Mäuse haben genau diese Probleme, vor allem diejenigen mit Laser-Sensoren. 

Die derzeit besten Gaming-Maus Sensoren werden von Avago und Pixart hergestellt. 

Die meisten von euch denken wahrscheinlich, dass die Abtastung eurer neuen Gaming Maus perfekt ist. Das ist aber häufig nicht so. Viele noch heute verkauften Gaming-Mäuse (vor allem billiger China-Schrott) sind mit Technologien ausgestattet, die eure Mausbewegungen glätten, anpassen oder "vorhersehen" möchten.

Vor allem in der Pro-Szene braucht ihr Mäuse, die eure Bewegungen 1:1 auf dem Monitor wiedergeben. Ergo: Haltet euch an die hier empfohlenen Gaming-Mäuse, denn eine gute Maus hat immer eine perfekte Abtastung.


Kabelgebunden oder kabellos?

Unsere Empfehlung

Mittlerweile gibt es zwischen HOCHWERTIGEN kabellosen Gaming-Mäusen (wie eine Logitech G Pro Wireless oder Razer Viper Ultimate) und ihren kabelgebundenen Kollegen keine Unterschiede mehr. Allerdings sind schnurlose Gaming-Mäuse immer noch sehr viel teurer.

Ob ihr euch eine drahtlose Maus zulegen solltet, ist wirklich eine persönliche Vorliebe. Mit einer drahtlosen Gaming-Maus habt ihr zwar nie das Risiko, euch im Kabel zu verheddern oder das Kabel nervig fixieren zu müssen, aber ihr lauft immer Gefahr, dass die Batterien oder der Akku zum ungünstigsten Zeitpunkt leer sind. Allenfalls sind kabellose Mäuse genauso gut für Gamer, wie welche mit USB-Kabel.


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