Peripherie Reviews So vergleichen wir

Gaming Maus Test 2018: Die 13 Besten Gaming Mäuse im Vergleich

gaming-maus test
Gaming Maus Test 2018: Die beste Gaming Maus für jedes Genre finden

Es würde wenig Sinn machen für euren 2000 € PC eine 5€ Maus zu verwenden, oder?

Eine gute Gaming Maus kann euch beim Zocken einige Vorteile bringen, aber welche taugt wirklich was? 

Denn ihr könnt euch sicher sein: Falls ihr einfach wild drauflos kauft, findet ihr garantiert NICHT die richtige Gaming Maus für euch.

Daher haben wir für euch einen aktuellen Gaming Maus Test durchgeführt, in welchem wir aktuelle Gaming Mäuse auf Herz und Nieren geprüft haben.

Welche Gaming Maus WIRKLICH zu euch passt, erfahrt in unserer Gaming Maus Kaufberatung.

So funktioniert unser Gaming Maus Vergleich: Ihr wisst genau was ihr sucht? Dann direkt ab zu unserer Bestenliste / Rangliste.

Ihr habt überhaupt keinen Plan? Dann lest zuerst unseren Handgrößen-Guide in der Kaufberatung durch. Denn die Handgröße ist das wichtigste Kriterium bei eurer Suche nach der für euch  besten Gaming Maus.

Gaming Maus Test 2018: Inhaltsverzeichnis

Gaming Maus Test 2018 Rangliste - Unsere Top 13

Der Testsieger

Platz 1: Razer Deathadder Elite

Wertung: 9,4/10 (Razer Deathadder Test)

Knackige Switches, hervorragender Sensor und sehr gute Preisleistung. Gilt als eine der verlässlichsten und beliebtesten Gaming Mäuse. Zurecht unsere Nummer #1!

598 Bewertungen

Der Bestseller

Platz 2: Logitech G502

Wertung: 9,0/10 (Logitech G502 Test lesen)

Sehr gute Allrounder Maus für große Hände mit hervorragendem Sensor. Etwas schwer für FPS, für alle anderen Genres super. Sichere Wahl für alle die eine verlässliche Maus suchen.

1.033 Bewertungen

Die eSports-Maus

Platz 3: Logitech G Pro Wireless

Aktuell sehr beliebt bei Pros und auch kabellos erhältlich. Leicht, für mittelgroße Hände, extrem guter Sensor und symmetrisches Design.

30 Bewertungen

Beste symmetrische FPS Maus

Platz 4: BenQ Zowie FK2

Sehr gute Preisleistung für FPS-Spieler, die eine extrem präzise und leichte Maus suchen. Zählt zu den besten FPS-Mäusen da draußen!

77 Bewertungen

Beste Gaming Maus für CS:GO

Platz 5: BenQ Zowie EC2-A

Noch eine der besten FPS-Mäuse auf dem Markt: Sehr bequeme Form, Top-Sensor, kein Schnick-Schnack Plug & Play. Zudem gute Preisleistung!

243 Bewertungen

Die Leichteste (Geheimtipp)

Platz 6: Finalmouse UL Phantom

Dieses Ding ist derzeit extrem gehyped. Wohl DIE leichteste Zockermaus, allerdings extrem schwer zu bekommen (dauernd vergriffen - wir versuchen unsere noch zu bekommen). Bei FPS-Freaks sehr gefragt!

Noch keine Bewertungen in DE

Bester Allrounder

Platz 7: Roccat Kone Aimo

Wertung: 8,3/10 (Bericht folgt)

Neueres Kone-Modell mit geiler Haptik, sehr guter (und heller) LED-Beleuchtung und exzellentem Pixart 3361 Owl-Eye Sensor. Erhältlich in 3 coolen Farben.

217 Bewertungen

Preisleistungs-Sieger

Platz 8: Logitech G403 Prodigy

Wertung: 8,6/10 (Logitech G403 Test lesen)

Spartanische Maus ohne Schnörkel unter 100g mit sehr gutem Sensor und optionalem Gewichtssystem. Sehr gute Preisleistung!

299 Bewertungen

Die beste Günstige

Platz 9: Logitech G203

Kleine, sehr günstige Gaming Maus mit gewohnter Logitech-Qualität und sehr gutem Sensor (Abwandlung des PMW3366). Gleiches Gehäuse wie die Pro, aber günstiger mit leiseren Buttons.

145 Bewertungen

Die Bequemste

Platz 10: SteelSeries Rival 600

Gehört mit ihrer ergonomischen Form zu den bequemsten Modellen auf dem Markt. Etwas teurer, dafür vollgepackt mit Qualität und Features.

102 Bewertungen

Beste Maus für Linkshänder

Platz 11: Roccat Kiro

Symmetrische Maus perfekt geeignet für alle mit kleineren Händen. Modulares Design für Seitenbuttons, sehr gute Switches, Materialien und günstig.

61 Bewertungen

Preiswerte MMO-Maus

Platz 12: Lioncast LM30

Wertung: 6,2/10 (Lioncast LM30 Test)

Perfekt für MMO-Spieler, die ein Schnäppchen machen wollen. Leider nur mit Laser-Sensor zu haben, dennoch zuverlässig für den nächsten Raid. Mauspad dringend empfohlen.

609 Bewertungen

 Highend MMO-Maus

Platz 13: Corsair Scimitar Pro

Sehr solide verarbeitete MMO-Maus mit sehr gutem Sensor, Makro-Unterstützung und 12 frei belegbaren Seitentasten. Nicht ganz günstig.

49 Bewertungen

Im Folgenden haben wir die Top 13 unseres Gaming Maus Tests etwas genauer unter die Lupe genommen. Ihr findet hier wirklich alle wichtigen Eckdaten, eine Handgrößenanleitung für JEDE Maus, einen Link zum eigentlichen Maus Test, sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Mäuse. Hiernach bleiben keine Fragen mehr offen!

1. Razer Deathadder Elite - Der Testsieger

Eckdaten: Razer Deathadder Elite

  • Sensor: Optisch, PMW 3389
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 450
  • Gewicht: 96g 
  • Maße (cm): 12,7Lx7,0Bx4,4H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron (50)
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Links & Rechts

Basierend auf Dutzenden Gaming Maus Tests können wir sagen: Die Razer Deathadder Elite ist die beste Gaming-Maus im Jahr 2018 (wenn man das Gesamtpaket betrachtet!).

Sie ist relativ leicht, reaktionsschnell, einsetzbar in allen Genres und kostet nicht so viel wie ihre Konkurrenten - aber der Schlüsselfaktor für uns ist die makellose Form und das Tastenlayout.

Das Elite-Modell beseitigt eines der Hauptnachteile des Chroma-Modells: Es wurden 2 weitere Tasten für die "on-the-fly" DPI-Umstellung hinzugefügt. Das Elite-Modell hat außerdem einen noch genaueren 16.000 DPI-Sensor, welcher derzeit als einer der besten auf dem Markt gilt. Ansonsten gibt's noch bessere Maus-Schalter obendrauf (50 vs. 20 Mio. Klicks bei der Chroma).

Die DeathAdder Elite ist zweifelsohne eine der besten und beliebtesten Gaming Mäuse auf dem Markt, insbesondere für alle mit großen Händen. Praktisch: Die Elite ist sowohl für Rechts- als auch in einer Linkshänder-Version verfügbar.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile

Vorteile

  • Extrem guter Sensor
  • sehr robuste Verarbeitung
  • Software mit vielen Tuning-Möglichkeiten
  • Sehr gute Preisleistung

Nachteile

  • Bedingt geeignet für MMOs
  • Software benötigt Login für das Setup

2. Logitech G502 - Der Bestseller

Eckdaten: Logitech G502 Proteus Spectrum / Core

  • Sensor: Optisch, PMW 3366
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: 300
  • Gewicht: 121g
  • Maße (cm): 13,2Lx7,5Bx4H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Ja
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Logitech G502 ist ohne Zweifel eine Allrounder Gaming Maus, die für alle Genres geeignet ist. Für FPS habt ihr einen sehr guten Sensor, für MMOs genügend belegbare Tasten (vielleicht nicht ganz), für MOBAs sowieso. Die Mausbeleuchtung lässt sich außerdem mit voller RGB-Hintergrundbeleuchtung individualisieren. Das Design der Maus ist jedoch nicht ganz optimal und vor allem die Platzierung des DPI-Switch ist für manche problematisch.

Achja falls ihr euch fragt: Was ist der Unterschied zwischen der G502 Proteus Spectrum und der Proteus Core Version? Ganz einfach: Der einzige Unterschied zwischen diesen Modellen besteht darin, dass die Spectrum Variante RGB-Beleuchtung hat, die Core dahingegen nicht. Falls ihr also schon die G502 Core habt, lohnt sich ein "Upgrade" definitiv nicht. Außer diesem Faktor sind die beiden Mäuse äußerlich bis auf die Farbe der Daumenablage (Spectrum=schwarz, Core=hellblau) sowie auch featuretechnisch (Sensor, Switches, Maße, Gewichte, DPI etc.) exakt identisch.

Ihr wollt's noch genauer? Dann schaut in unseren großen Logitech G502 Test, dort hat sich Daniel die Maus genau angeschaut, die Software getestet und ein geiles Fazit gezogen.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 18-20 cm 
  • Claw-Grip: 18-22 cm
  • Fingertip-Grip: 18,5-22 cm

Wie ihr anhand unserer Größenempfehlungen sehen könnt, ist die G502 echt ein großer Otter. Von einem rundlichen Design der G500er wechselt Logitech hier zu einem eher kantigen Layout, wodurch vor allem Palm-Gripper leichte Probleme bekommen könnten. Testet das Teil lieber zuerst im Laden, bevor ihr es kauft. Für manche mag die Form aber super sein.


3. Logitech G Pro Wireless - Die beste Kabellose

Eckdaten: Logitech G Pro Wireless

  • Sensor: Optisch, PMW 3366
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 400
  • Gewicht: 80g 
  • Maße (cm): 12,5Lx6,2Bx4,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Wireless
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron (50)
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Links & Rechts

Um direkt mal Verwirrung zu vermeiden: Die G Pro Wireless und die „normale“ G Pro sind SEHR unterschiedliche Mäuse (andere Größe, Gewicht, Form, Sensor im Grunde genommen ALLES).

Abgesehen davon: Die kabellose G Pro Variante ist derzeit die beste kabellose Gaming Maus und überholt die G900.

Auf dem Papier könnte die G Pro Wireless sogar die wohl beste Gaming Maus sein, die jemals hergestellt wurde: Beidhändig mit modularen Seitentasten, dem derzeit besten optischen Sensor, ohne Kabel bei unter 80 Gramm. Allein diese Features sollten dafür ausreichen, wäre da nicht der Preis.

Perfekt geeignet für alle Genres und Griffarten ist die G Pro Wireless besser fürs Gaming geeignet, als die G900. Wir finden außerdem: Die G Pro hat ein besseres Mausrad und Seitenbuttons, als die G900.

Ergo: Falls ihr euch die G Pro Wireless leisten könnt, schlagt zu. Leider ist das Ding noch recht teuer.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: Unter 17,5 cm 
  • Claw-Grip: 17-22 cm
  • Fingertip-Grip: 18-22 cm

Die Logitech G Pro Wireless fällt mittelgroß aus und ist für alle Grifftypen geeignet. Durch die recht neutrale Form bekommt ihr hier wirklich keine Probleme, auch bei der Handgröße seid ihr flexibel.


4. BenQ Zowie FK2 - Beste symmetrische FPS Maus

Eckdaten: BenQ Zowie FK2

  • Sensor: Optisch, PMW 3310
  • Maximale DPI: 3200
  • IPS: ​​130
  • Gewicht: 84g 
  • Maße (cm): 12,4Lx5,8Bx3,6H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: Keine
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Huano
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Symmetrisch

Eine weitere Top-Maus für FPS (gehört auch zu den besten FPS Mäusen!). Durch ihr leichtes Gewicht und extrem angenehme Passform habt ihr ein präziseres Aiming. Leider habt ihr die gleichen Probleme wie bei der EC-2A: Keine Software, keine Zusatzbuttons und keine Zusatzfeatures. Wenn euch das aber nicht stört und ihr sowieso fast nur FPS zockt, dann holt euch die FK2. Die Preisleistung ist auch erwähnenswert, da ihr hier einen wirklichen Top-Sensor bekommt. Die FK2 gibt’s übrigens auch noch in größer: Die FK1 und FK1+ Version. Auf jeden Fall anschauen, falls die FK2 zu klein für eure Hände ist.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 14,0-17,0 cm 
  • Claw-Grip: 15-19 cm
  • Fingertip-Grip: 16-19,0 cm

Die Zowie FK2 ist symmetrisch und somit für Linkshänder DIE beste Option für eine FPS Maus. Manche Zocker sagen, dass die Form der FK2 perfekt ist und ihr Aiming verbessern. Größe, Form und Gewicht kommen hier perfekt zusammen - das ist das wichtigste für eSport-taugliche Mäuse und FPS-Zocker! Viele sagen der FK2 eine nahezu perfekte Ergonomie nach.


5. BenQ Zowie EC2-A - Beste Gaming Maus für CS:GO

Eckdaten: BenQ Zowie EC2-A

  • Sensor: Optisch, PMW 3310
  • Maximale DPI: 3200
  • IPS: ​​130
  • Gewicht: 90g 
  • Maße (cm): 11,9Lx6,6Bx4,1H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: Keine
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Huano
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Zowie EC-2A ist definitiv eine der besten FPS-Mäuse, die man derzeit kaufen kann. Zowie-Mäuse sind allgemein für ihre Einfachheit bekannt, aber trotzdem wird hier eine Menge Liebe zum Detail und eine Subtilität geboten, die man bei anderen Gaming Mäusen vergeblich sucht. Die EC2-A ist sehr komfortabel, hat eine gute Form, allerdings keine Software oder Zusatzbuttons. Die LOD ist sehr niedrig (kann aber geändert werden), die Abfragerate (Polling) und DPI können ebenfalls angepasst werden. Die meisten Zocker (wohl so 90%) finden diese Maus extrem bequem, leider können wir sie auf Grund der Tastenanzahl nur für FPS empfehlen. Falls euch die EC2-A zu klein ist, schaut euch auf jeden Fall die EC1-A an (gleiche Speccs, nur größer).

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 16,5-20,0 cm 
  • Claw-Grip: 16,5-20,5 cm
  • Fingertip-Grip: 18-20,0 cm

Die Zowie EC2-A wurde speziell für Rechtshänder designed und einige beschreiben die Form der Maus so: "Fühlt sich an, als würde die Maus mit meiner Hand verschmelzen". Noch Fragen? Das Teil hat ein komfortables Design mit dem niemand Probleme bekommen sollte, unabhängig von der Griffart. Am besten geeignet für mittelgroße Hände und eSports.


6. Finalmouse UL Phantom - Die Leichteste (Geheimtipp)

Eckdaten: Finalmouse Ultralight Phantom

  • Sensor: Optisch, PMW 3360
  • Maximale DPI: 3200
  • IPS: ​​​k.A.
  • Gewicht: 67g 
  • Maße (cm): 12,8Lx6,0Bx4,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: Keine
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Symmetrisch

Die Phantom Ultralight von Finalmouse ist ein wahrhaftes Phänomen in der e-Sports Szene. Die Maus ist wegen ein paar Dingen sehr beliebt, insbesondere bei FPS-Zockern:

  • Die „Phantomcord“: Ein Mauskabel, das quasi 0 Widerstand gibt und extrem leicht ist. So wenig Widerstand, dass in Blindtests kein Unterschied zwischen einer kabellosen oder der Phantom festgestellt werden kann.
  • Leicht wie eine Feder: Mit nur 67 Gramm ist das Ding echt die leichteste Gaming Maus auf dem Markt. Leichtere Mäuse sind definitiv perfekt für FPS-Games wie Fortnite, PUBG oder CS.
  • Perfekter Sensor: Mit dem Pixart PMW 3360 habt ihr einen der besten Sensoren auf dem Markt verbaut.

Bei der Ultralight von Finalmouse wird zum Teil echt schon von einem neuen „Standard“ in der Maus-Industrie gesprochen. Kann man nur hoffen, dass die Dinger auch in Deutschland besser verfügbar sind. Denn bislang sind sie dauernd ausverkauft.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 17-19,5 cm 
  • Claw-Grip: 17-21,5 cm
  • Fingertip-Grip: 18-21,5 cm

Die Finalmouse Phantom ist symmetrisch und hat ein ergonomisches Design. Ihr solltet wegen der super Passform keine Probleme mit der Haptik bekommen, egal welchen Griff ihr bevorzugt. Wegen der Größe ist sie aber wohl nicht optimal für Leute mit kleineren Händen.


7. Roccat Kone Aimo - Bester Allrounder

Eckdaten: Roccat Kone Aimo

  • Sensor: Optisch, Pixart 3361
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: ​​​​250
  • Gewicht: 130g 
  • Maße (cm): 13,0Lx7,4Bx4,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß+ 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: Ja
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Roccat Aimo ist eine gute Allrounder-Maus und vor allem wegen dem Easy-Switch-System auch gut für MMO-Spieler geeignet.

Die verbaute RGB-Beleuchtung gibt derzeit wirklich den Takt vor: Enorm viel Spielraum für individuelle Anpassungen machen Spaß, bleiben aber natürlich eine Spielerei. Trotzdem ist die Beleuchtung die beste und hellste, die es derzeit gibt.

Über den Owl-Eye Sensor braucht man nicht viel sagen: Der PixArt 3360 wurde von Roccat nochmals verfeinert. Ein perfekter Sensor ohne Probleme.

Ansonsten bekommt ihr hier eine SEHR robuste Maus mit hochwertigen Materialien und erstklassiger Verarbeitung  – die Aimo Kone zählt mit Sicherheit zu den beständigsten Mäusen auf dem Markt.

Einziger Nachteil: Das hohe Gewicht von 130g knallt natürlich rein und ist für einige FPS-Zocker sicherlich nicht optimal.
  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 18-19,5 cm 
  • Claw-Grip: 18,5-21,5 cm
  • Fingertip-Grip: 19-21,5 cm

Die Roccat Aimo macht nicht viel falsch und ist eine sichere Wahl für alle Palm-Gripper mit größeren Händen. Durch ihre Größe und Gewicht aber auch nur das - für alle mit kleinen Händen keine gute Wahl. Auch Fingertip-Gripper könnten wegen der Breite auch etwas Probleme bekommen.


8. Logitech G403 Prodigy - Preisleistungs-Sieger

Eckdaten: Logitech G403

  • Sensor: Optisch, PMW 3366
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: ​300
  • Gewicht: 90g mit 106 ohne Kabel
  • Maße (cm): 12,4Lx6,8Bx4,3H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel, Groß 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: USB & WL
  • Tuning-Gewichte: Ja
  • Maus-Schalter: Omron (20) 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Logitech legt mit der G403 echt einen Benchmark fest: Die G403 ist definitiv eine der besten Gaming Mäuse, die derzeit auf dem Markt ist. Bezüglich Ausstattung ist das Teil wirklich nahezu perfekt und für alle Genres gleich gut geeignet. Bedeutet für euch: Ihr müsst den Kauf von eurer Handgröße, dem Budget und der Form der Maus abhängig machen. Manche sagen, die G403 ist die Razer Deathadder in „bequem“.

Was solls sein? Die G403 mit Kabel oder ohne Kabel?
Die G403 gibt’s mit Kabel oder in der Wireless-Variante. Obwohl wir sonst keine Wireless-Mäuse empfehlen, könnt ihr bei der G403 nichts falschen machen: Kein Input-Lag oder sonstiges, ergo perfekt geeignet für’s Hardcore-Suchten in CS:GO, Overwatch, PUBG oder was ihr sonst so an FPS-Games zockt. Ihr müsst euch quasi nur zwischen diesen 2 Dingen entscheiden: Könnt ihr mit einem „nervigen“ Kabel leben, oder stört euch das zusätzliche Gewicht der Wireless-Maus?

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 16,5-20,0 cm 
  • Claw-Grip: 17-20,5 cm
  • Fingertip-Grip: 18-22,0 cm

Die G403 ist am besten geeignet für alle mit 19cm-Händen (Länge logischerweise ;-)), unabhängig von eurer Griffart. Durch ihre neutrale Form ist die Logitech G403 eigentlich für alle Handformen passend, hier könnt ihr nicht viel falsch machen.


9. Logitech G203 - Die beste Günstige

Eckdaten: Logitech G203

  • Sensor: Optisch, Mercury
  • Maximale DPI: 8000
  • IPS: 200
  • Gewicht: 85g
  • Maße (cm): 11,6Lx6,2Bx3,8H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: USB
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron (10) 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die G203 ist zum derzeitigen locker die beste günstige Gaming Maus auf dem Markt. Ein super Sensor (ähnlich dem PMW 3366), klasse Kabel, tolle bequeme Form und solide Verarbeitung sind zu dem Preis wirklich extrem.

Unterschied zwischen G Pro und G203: Die G Pro und G203 sind quasi die gleichen Mäuse, aber es gibt ein paar kleine Unterschiede:

  • Das Kabel: Die G203 hat ein (besseres!) flexibles Gummikabel, die Pro mit ein ummanteltes wie man es bei vielen Mäusen sieht.
  • Oberflächenmaterial: Die günstigere G203 ist etwas rauer, als die G Pro.
  • Switches: Bei der Pro bekommt ihr Buttons die euch 20 Mio Klicks halten, die G203 hat nur 10 Mio

Dennoch: Die G203 kostet ungefähr nur HALB so viel wie die normale G Pro, hat das bessere Kabel (wie wir finden) und die Mausbuttons sind LEISER!

Ergo: Holt euch auf jeden Fall die G203, bevor ihr euch die „normale“ G Pro holt. Für den Preis macht die G Pro keinen Sinn, Logitech scheint hiermit wohl den Markt auszutesten (oder was auch immer das für einen Sinn ergeben soll).

Falls ihr eine günstige Gaming Maus sucht, habt ihr sie mit der G203 gefunden!

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: Unter 17 cm 
  • Claw-Grip: 15-19 cm
  • Fingertip-Grip: 17-20,0 cm

Die G203 ist am besten geeignet für alle mit kleineren Händen, unabhängig von eurer Griffart. Durch ihre neutrale Form ist auch die Logitech G203 für alle Handformen passend, hier könnt ihr nicht viel falsch machen. Palmgripper sollten aber nicht zu große Pranken haben!


10. SteelSeries Rival 600 - Die Bequemste

Eckdaten: SteelSeries Rival 600

  • Sensor: Optisch, PMW 3360
  • Maximale DPI: 12000
  • IPS: ​350
  • Gewicht: 96-128g
  • Maße (cm): 13,1Lx6,2Bx4,3H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Groß 
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Ja
  • Maus-Schalter: TTC (60) 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Rival 600 ist eine der neuesten Mäuse aus dem Hause SteelSeries und gilt als eine der bequemsten auf dem Markt. Sie kommt mit allerlei technischen Finessen daher, die man so kaum bei anderen Modellen findet:

  • Unpassbare LOD 0,5mm-2mm
  • Doppelsensor-Technologie TrueMove3 für 1:1 Tracking
  • Anpassbares Gewichtssystem mit SEHR viel Freiheit
  • 60 Millionen Klicks mechanische SteelSeries Switches

Wir würden sagen: Die Rival 600 gehört zu den fortschrittlichsten Gaming Mäusen da draußen und ist perfekt für Tüftler, die gerne ein paar Anpassungen vornehmen. Klar, vieles ist Spielerei aber SteelSeries bringt hier echt einige Neuerungen an den Start.

Das Gesamtpaket stimmt und zu dem aktuellen Preis bekommt ihr was für euer Geld, trotzdem nicht günstig das Stück.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 17-19,5 cm 
  • Claw-Grip: 16-21 cm
  • Fingertip-Grip: 18-21 cm

Die Rival 600 ist wegen ihrer Breite und Länge eher für Gamer mit großen Händen optimal. Bezüglich Griffarten ist die Rival 600 perfekt für Palmgripper, gut für Claw-Griff und weniger zu empfehlen für Fingertip-Griff (wegen dem Buckel an der Rückseite).


11. Roccat Kiro - Beste Maus für Linkshänder

Eckdaten: Roccat Kiro

  • Sensor: Laser, Avago A3050
  • Maximale DPI: 2000
  • IPS: 60
  • Gewicht: 101g
  • Maße (cm): 12,0Lx6,7Bx3,0H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Klein 
  • Programmierbar: Nein
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron 
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Symmetrisch

Die Roccat Kiro ist eine symmetrische Maus mit sehr flexiblem, modularem Design: Seitliche Knöpfe auf beiden Seiten, gar keine oder nur auf einer Seite- ihr habt die Wahl. Die Tasten sind sehr gut, die Oberfläche fühlt sich gut an, das Design ist solide – eine rundum gute Gaming Maus. Das einzige Problem Der Kiro ist, dass sie vor allem an der Rückseite ein bisschen schwer ist. Für MOBA-Spieler und RTS-Strategen eignet sich die Kiro super, für ernsthafte FPS-Spieler gibt es aber bessere Mäuse. Der Sensor eignet sich außerdem auch nicht für extreme Low-Sensivity Zocker. Falls ihr aber Ersatz für die Razer Abyssus, SteelSeries Rival 100 oder die Logitech G303 sucht, dann seid ihr bei der Kiro genau richtig!

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 13,5-17,0 cm 
  • Claw-Grip: 15-19 cm
  • Fingertip-Grip: 18-19,5 cm

Die Roccat Kiro ist eine der kleinsten Gaming Mäuse in unserer Bestenliste. Definitiv nur für kleine Hände zu empfehlen und optimal für Claw- oder Fingertips Griff. Für Palmgripper ist sie ok, aber leider nicht hoch genug, wodurch die Hand nicht ganz aufliegt. Durch ihr modulares Design lassen sich die Seitenteile einfach abnehmen, falls euch die beiden Seitenbuttons als Linkshänder stören.


12. Lioncast LM30 - Preiswerte MMO-Maus

Eckdaten: Lioncast LM30

  • Sensor: Laser, Avago A9800
  • Maximale DPI: 8200
  • IPS: keine Angabe
  • Gewicht: 115g
  • Maße (cm): 12,1Lx8,1Bx4,1H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel - Groß
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Ja
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Lioncast LM 30 ist DIE MMO-Maus und für alle WoW'ler unter euch zu empfehlen. Das seitlich angebrachte Tastenfeld bietet Platz für ganze 12 programmierbare Tasten, die für eine optimale Haptik alle leicht abgeschrägt zueinander angebracht sind. Integriertes Gewichtstuning und ein 16.000 DPI starker Laser runden das Profil ab. Durch die klare Einordnung als MMO-Maus müssen in einigen Kategorien Abstriche gemacht werden, für den aktuellen Preis ist die LM 30 aber ein absoluter Preisleistungs-Hit. Für FPS ist diese Maus rein garnicht zu empfehlen: Viel zu schwer und hakeliges Handling durch die seitlichen Zusatzbuttons. Wer aber eh nur MMOs, RPGs oder RTS-Games zockt, der wird mit der LM30 sicherlich glücklich.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 16-20 cm 
  • Claw-Grip: 17-20,5 cm
  • Fingertip-Grip: 18-22 cm

Die Lioncast LM30 eignet sich für mittelgroße bis große Hände und kann für alle Griffarten verwendet werden. Palm-Gripper werden sich aber wegen der geschwungenen Form und der Daumenablage auf der rechten Seite am wohlsten fühlen. Leider gibt's auch diese günstige Maus nur für Rechtshänder.


13. Corsair Scimitar Pro - Highend MMO-Maus

Eckdaten: Corsair Scimitar Pro RGB

  • Sensor: Optisch, PMW 3367
  • Maximale DPI: 16000
  • IPS: 300
  • Gewicht: 147g
  • Maße (cm): 11,9Lx7,7Bx4,2H 
  • mouse-pointer
    Handgröße: Mittel, Groß
  • Programmierbar: Ja
  • Beleuchtung: RGB
  • Konnektivität: Kabel
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Maus-Schalter: Omron
  • mouse-pointer
    Geeignet für: Rechtshänder

Die Scimitar Pro ist die wohl derzeit beste MMO Gaming Maus. Die neueste Version hat einen verbesserten optischen Sensor bekommen, der Rest bleibt beim alten. Ihr bekommt hier eine super schwere MMO Maus mit sehr vielen konfigurierbaren Daumentasten (17 Tasten mit doppeltem Makro-Support). Falls ihr total ausrasten wollt, könnt ihr mit der Scimitar sogar Makros aufnehmen. Dadurch wird die Maus natürlich extrem schwer, aber wen juckt das beim WoW zocken schon? Ich musste da nie schnelle Drehungen wie in einem FPS machen. Ansonsten gibt’s nen exzellenten Sensor, eine tolle RGB-Beleuchtung sowie eine bequeme Passform. Alles was man bei einer Gaming Maus braucht.

  • Handgrößen-Guide: Alle Griffarten
  • Test-Video 
  • Vorteile / Nachteile
  • Palm-Grip: 16-20 cm 
  • Claw-Grip: 17-20 cm
  • Fingertip-Grip: 18-22 cm

Die Scimitar ist recht flexibel was Handgrößen und Griffarten angeht. Für eine MMO-Maus braucht ihr sowieso nicht den perfekten Griff, solange das ganze bequem ist. Corsair macht keine Experimente und setzt mit der Scimitar auf ein sicheres Standarddesign.


So bewerten wir in unserem Gaming Maus Test

Klar, beim Testen von Gaming Mäusen fließt IMMER eine subjektive Komponente mit ein (geht auch nicht anders). Deshalb eins vorweg:

Es gibt KEINE beste Gaming Maus aus objektiver Sicht.

Dafür sind unsere Hände und Präferenzen einfach zu verschieden. Für manche wird die Form einer Gaming Maus unbequem sein, für andere ist sie die bequemste auf der Welt.

Deshalb empfehlen wir euch immer: Sucht eure Gaming Maus passend nach EUREN Bedürfnissen aus.

Dennoch haben wir hier genügend Gaming Mäuse getestet, damit wir eine objektive Beurteilung zu Faktoren wie Verarbeitungsqualität, technische Funktionalität, Anordnung der Maustasten oder der Mausform abgeben können.

Somit sind unsere Bewertungen hier nicht subjektiv.

Die folgenden Faktoren fließen bei unserem Gaming Maus Test mit in unsere Bewertung ein. Von oben nach unten entsprechend der Gewichtung geordnet, hat die Preisleistung den größten Stellenwert in unserer Gaming Maus Bestenliste.

1. Preisleistung & Features

Für uns ist es am wichtigsten, dass ihr auch was für eure Kohle bekommt. Abzocker-Preise schlagen in unserem Gaming Maus Vergleichstest negativ zu Buche und verringern den Platz in der Rangliste entsprechend.

2. Sensor / Technik

Ein fehlerfreier Sensor ist für uns Zocker unabdingbar. Daher nehmen wir nur Mäuse in unsere Bestenliste auf, die keine Probleme mit Angle Snapping, Input-Lag, ungewollter Cursor-Beschleunigung oder Jitter haben (falls ihr nicht wisst, was diese Begriffe bedeuten, checkt unseren Maus-Tuning Guide).

Ein allgemein fehlerfreies Tracking und konsistente Polling-Raten sowie DPI-Werte müssen gewährleistet sein. Wir verwenden das Programm MouseTester für unsere Tests.

3. Design / Ergonomie

Wie gut liegt die Maus in der Hand? Gibt es nervige Designelemente wie Kanten oder unnötige Ecken, die beim Zocken nerven können? Fühlt sich die Maus auch nach einer 8 Stunden Session noch gut an und ermüdet die Hand nicht?

Das sind Fragen, die wir uns in dieser Kategorie stellen.

4. Verarbeitung, Material und Langlebigkeit

Wie lange hält euch das Ding? Sind die Materialien hochwertig, oder fühlt es sich billig an? Welche Qualität haben die Switches? Löst sich irgendwas ab an der Maus (seitliche Gummierung oder ähnliches)? Schlackert oder klappert irgendwas?

5. Software & Anpassung

Weniger wichtig fürs Zocken, aber dennoch nice-to-have.

Wie intuitiv ist die Software, wie viele Anpassungsmöglichkeiten gibt es? Läuft die Software rund, oder ist sie nervig zu nutzen? Braucht man einen Login (hallo Razer)?


Wichtige Begriffe kurz und knapp erklärt

Bevor ihr euch unsere Kaufberatung durchlest, solltet ihr euch unbedingt mit ein paar Begriffen vertraut machen, die bei der Wahl einer Gaming-Maus immer wieder auftauchen.

Begriff

Erklärung / Definition


DPI (Dots per Inch) oder CPI (Counts per Inch):

Der DPI-Wert einer Gaming Maus gibt an, wie viel Strecke die Maus auf dem Pad zurücklegen muss, damit sich der Cursor im Spiel um eine gewisse Pixellänge bewegt. Je nachdem wie schnell der Sensor die Bewegungsdaten verarbeitet, reagiert die Maus schon auf sehr feine Bewegungen empfindlich.


Wieviel DPI braucht ihr wirklich?

​Ein astronomisch hoher DPI-Wert ist bei den meisten Mäusen purer Marketinghype. Die meisten Gamer zocken im 2000-5000er Bereich, alles darüber ist Spielerei oder unnötig. Solltet ihr kein Diehard-FPSler sein, könnt ihr hier locker ein paar Abstriche machen. Ein hoher DPI-Wert spielt vor allem für High-Senser (siehe unten) eine Rolle, da die Maus somit kaum bewegt werden muss, um mit dem Cursor große Strecken zurückzulegen.

LOD (Lift-Off-Distance):

Die Lift-Off-Distance gibt die Höhe an, ab welcher der Sensor noch Bewegung wahrnimmt und somit die Position des Mauszeigers verändert. Faustregel: Je geringer die LOD, desto besser. Eine LOD von 1,8 mm würde bedeuten, dass der Mauszeiger auf dem Bildschirm nicht mehr reagiert, sobald die Maus 1,8 mm vom Mauspad angehoben wird.


Wie wichtig ist die LOD?

Eine zu hohe LOD kann sehr frustrierend sein, da ihr dann möglicherweise nach dem Anheben der Maus von „Hand“ nachjustieren müsst da es euch den Cursor verzieht. Bei Shootern natürlich ein absolutes No-Go, das euch den ein oder anderen Frag kosten kann. Glücklicherweise haben die wenigsten Mäuse auf dem Markt noch eine geringe LOD. Für Low-Sense-Spieler die ihre Maus häufig um- bzw. neu ansetzen, ist eine zu hohe LOD ein KO-Kriterium.

Low-, Mid-, High-Sensing:

Diese Begriffe werden verwendet, um unterschiedliche Mausbewegungsarten zu unterscheiden.


Low-Senser  bewegen die Maus häufig und richten sie auf dem Mousepad häufig neu aus. Sie legen die größte Strecke zurück, weshalb hier auch ein größeres Mauspad empfohlen wird. Lowsenser haben eine hohe Genauigkeit (gut fürs Snipen z.B.), sind aber sehr langsam in der Bewegung. Wichtige Kaufkriterien: Niedrige LOD und hohe IPS-Werte.


High-Senser   sind das genaue Gegenteil. Sie bewegen die Maus nur minimal und machen die meisten Bewegungen eher aus dem Handgelenk oder gar nur mit den Fingern (Claw-Grip). Diese Spieler brauchen meistens kein großes Mauspad und legen mehr Wert auf hohe DPI-Zahlen, damit der Cursor schnell und empfindlich auf Bewegungen reagiert, womit der gesamte Bildschirm mit nur minimaler Mausstrecke abgedeckt wird.


Mid-Senser: Der Großteil aller Gamer fällt in den Bereich der Mid-Senser, die genau die goldene Mitte zwischen Mausbeschleunigung/Bewegung und Genauigkeit wählen. Empfohlen sind hier häufig Werte im Bereich von 800 DPI und eine Allrounder-Maus von Razer oder Logitech.

Pollingrate (Maximale USB-Signalrate):

Die Pollingrate beschreibt die Häufigkeit oder Frequenz (Reaktionszeit), mit der die Maus dem Treiber Informationen über die Cursorposition übermittelt. Die meisten qualitativ hochwertigen Gaming-Mäuse haben eine Polling-Rate von 1000 Hz und senden jede Millisekunde ein Signal zur Mausposition an den Rechner. Achtung: Mehr ist hier nicht immer besser! Eine Pollingrate von 1000 Hz (1ms) reicht vollkommen aus, da es bei höheren Werten leicht zu Problemen und Reaktionsverlust kommen kann.

IPS (Inches per Second)

Besonders für Low-Senser ist der IPS-Wert enorm wichtig. Er gibt an, mit welcher maximalen Geschwindigkeit (in Inches, 1 Inch = 2,54cm) ihr die Maus bewegen könnt, ohne dass dabei Sensordaten verloren gehen. Das bedeutet: Je höher die IPS-Zahl, desto niedriger die Chance bei ruckartigen Mausbewegungen die Genauigkeit zu verlieren.

Beschleunigung (Acceleration)

Beschleunigung bei einer Gaming Maus bedeutet, dass sich der Cursor schneller (positive Beschleunigung) oder langsamer bewegt (negative Beschleunigung), sobald die Maus ruckartig bewegt wird.

Sagen wir mal ihr bewegt eure Maus in 1 Sekunde um 500 Pixel, dann würde sie sich mit Beschleunigung in 0,75 Sekunden um 750 Pixel bewegen. Das ganze geht auch anders herum, also negativ. Manche Leute mögen Sensor-Beschleunigung, andere nicht. Wenn eure Maus diese Funktion unterstützt, könnt ihr sie normalerweise aktivieren / deaktivieren.

Mauskorrektur / Angle Snapping

Hierbei wird eure Maus eure Bewegungen "grade biegen", wodurch eure Cursorbewegungen nicht genau erfasst werden, sondern künstlich in eine gerade Linie gezwungen werden. Der Maussensor ignoriert dabei sehr feine Bewegungen und beeinflusst dadurch zum Beispiel euer Aiming in Shootern. Wir raten von Mäusen ab, die dieses "Feature" haben.

Wir empfehlen euch außerdem den Gaming-Maus-Guide der Kollegen von Giga Games. Dort wird nochmal für alle lesefaulen unter euch alles kurz und prägnant zusammengefasst:


Gaming Maus Vorteile – Warum lohnt sich der Kauf?

Die entscheidenden Vorteile einer hochwertigen Gaming Maus gegenüber einer Standardmaus sind schnell aufgezählt:

  • Hochwertiger Sensor: Eine Gaming Maus ist mit einem präzisen und fehlerfreien Sensor ausgestattet. Bei diesem Kriterium merkt man sehr schnell, ob die Maus etwas taugt oder nicht.
  • Mechanische Maus-Switches: Zocker klicken viel, deswegen braucht ihr belastbare und schnell reagierende Maustasten. Gaming-Mäuse haben spezielle Komponenten verbaut die garantieren, dass die Maustasten einiges aushalten und vor allem punktgenau funktionieren. Die meist verwendeten Switches halten über 50 Millionen Klicks aus.
  • Optionale Tasten mit Makrobelegung: Gerade bei MMOs sind zusätzliche Maustasten für Keybindings enorm wichtig und komfortabel. Die meisten Zockermäuse haben im Schnitt über 5 programmierbare Tasten.
  • Optimierte Ergonomie: Gaming-Mäuse sind für bestimmte Griffarten und eine angenehme Haptik optimiert. Je nach dem welcher Grifftyp ihr seid, stellt ihr mit dem Kauf der passenden Maus sicher, dass ihr nie eine unnatürliche Handstellung habt oder gar Schmerzen beim Zocken bekommt.
  • Einzigartige Zusatzfeatures: Ob es nun ein beleuchtetes LED-Display, verstellbare DPI-Einstellungen auf Knopfdruck, programmierbare Vibrationnen, oder einfach nur ein außergewöhnliches Design ist; Aktuelle Gamer-Mäuse warten ständig mit neuen innovativen Features auf

Gaming Maus Kaufberatung – Worauf muss ich achten?

Bevor ihr euch für den Kauf einer speziellen Gaming Maus entscheidet, solltet ihr zuerst folgende Fragen klären. Wenn ihr diese Fragen alle für euch beantwortet habt könnt ihr sicher sein, beim Kauf eine gute Entscheidung zu treffen. Niemand gibt gerne viel Geld für einen Fehlkauf aus!

Schritt 1: Handgröße messen - Der o4g Handgrößen Ratgeber

Das wichtigste bei der Wahl eurer Gaming Maus kommt zuerst: Eure Handgröße. Wenn ihr nicht wisst, wie groß eure Hand ist und einfach blind drauf los kauft (so wie der Sascha), dann werdet ihr keine Freunde an eurer neuen Klickschleuder haben! Glaubt mir, ich habe mir eine zu große Maus gekauft (die Deathadder Chroma) und werde mir demnächst eine neue holen. Genug Gelaber: So wird gemessen!

So messt ihr eure Handlänge richtig: Vom Handballenanfang bis zum Mittelfinger. Dann klappts auch mit der Gaming Maus 😉

Optimale Handbreite messen fuer Computermaus

So messt ihr die Breite eurer Hand richtig, damit sich die Maus auch beim Zocken angenehm anfühlt.

Messt zuerst eure Handlänge: Angefangen bei eurem Handballen bis ganz vor zur Spitze eures Mittelfingers. Bei mir ergeben sich so ungefähr 19cm Handlänge. Danach die Breite: Es ist wichtig, dass ihr den Daumen angewinkelt mitmesst, weil ihr ihn logischerweise seitlich an der Maus habt. Und ja ich weiß: Meine Hände sind etwas zerbeult :D! Sorry für die Ikea-Schleichwerbung, aber hatte grad nix anderes zur Hand.

Wenn ihr eure Länge und Breite gemessen habt, könnt ihr einfach folgende Faustregel anwenden, um die von den Maßen her optimale Gaming Maus für euch zu finden: Die 60% Regel. Beachtet, dass ihr danach zusätzlich noch eure Griffart in eure Entscheidung miteinbeziehen solltet.

60 % eurer Handlänge

In meinem Fall also: 19 cm * 0,6 = 11,4 cm

60% eurer Handbreite

In meinem Fall also: 9,8 cm * 0,6 = 5,9 cm

​In meinem Fall würde meine optimale Gaming Maus also ungefähr 11,4 cm lang und ungefähr 6 cm breit sein. Das sind natürlich nur ungefähre Werte und nicht absolute. Für mich käme also zum Beispiel die Logitech G Pro, G900, Venator & Roccat Pure Owl Eye in Frage.


Ihr fragt euch jetzt, in welche Kategorien wir Handmaße einteilen? Auch daran haben wir gedacht - hier unsere Größenkategorien für eure Hände:

Kleine Hände: 14 - 16,9 cm

​Mittelgroße Hände: ​17 - ​19,​5 cm

​Große Hände: ​19,6 cm und ​darüber

So teilen wir ungefähr Handgrößen ein. Nachdem ihr also jetzt eure Handgröße und Kategorie kennt, geht's weiter mit eurer bevorzugten Griffart.

Schritt 2: Griffart bestimmen - Welcher Grifftyp bin ich?

Es gibt grundsätzlich 3 verschiedene Grifftypen bei Mäusen. Je nach dem welcher Typ ihr seid, solltet ihr die dafür passende Maus wählen um sicherzugehen, dass die Maus gut in der Hand liegt und ihr nicht schon nach 2 Stunden Krämpfe bekommt. Unterschätzt diesen Punkt auf keinen Fall vor dem Kauf. Trotzdem eins vorweg: Die meisten aktuellen Mäuse können problemlos mit allen Griffarten verwendet werden!

  1. Klauengriff (Claw-Grip): Die meisten Pro-Gamer im FPS-Bereich verwenden den Claw-Grip. Hierbei werden die Maustasten von den Fingern im 90°-Winkel betätigt, wodurch sehr viel schneller reagiert werden kann und vor allem ein hoher APM-Wert erreicht wird. Ein hoher DPI-Wert ist hier zu empfehlen, da ihr sonst beim Nachjustieren sehr schnell müde werdet in der Hand
  2. Handflächengriff (Palm-Grip): Wenn ihr die Maus eher mit der gesamten Handinnenfläche abdeckt und der Handballen auf dem vorderen Teil der Maus ruht, gehört ihr zur Palm-Grip Fraktion. Hierbei solltet ihr eher zu etwas größeren und ergonomischen Mäusen greifen
  3. Fingerspitzengriff (Fingertip-Grip): Wenn ihr die Maus nur mit den Fingerspitzen haltet und den Handballen nicht auflegt, bevorzugt ihr den Fingertip-Griff. Vorteil ist ganz klar die Beweglichkeit auf dem Mousepad durch schnellere Bewegungen, Nachteil ist ein kleiner Stabilitätsverlust, wodurch man auch mal abrutschen kann. Für diese Grifftechnik könnt ihr die meisten Modelle verwenden, eure Handgröße ist dabei auch nicht so wichtig

Wie sehen die Griffarten überhaupt aus? Klauengriff wtf? Das zeigt euch das nächste Bild:

Die 3 Mausgriffe - welcher Typ seid ihr? Ich bin klarer Palm-Gripper 😉

Die folgende Grafik erklärt euch nochmal, wie beliebt die einzelnen Griffarten bei Gamern sind und welche Bereiche der Hand eingesetzt werden:

Die 3 Mausgriffarten: Palm-Grip Spieler sollten etwas größere und breitere Mäuse verwenden als Fingertip Gamer

Wenn ihr die Frage der Griffart geklärt habt, könnt ihr euch auch direkt die Frage der Mausgröße und Form beantworten. Größe und Form der Maus hängen dabei natürlich auch noch von eurer eigenen Handgröße ab.

Schritt 3: Mausform wählen - Liegt die Maus gut in der Hand?

Vielleicht der wichtigste Aspekt eurer Gaming Maus: Die Benutzerfreundlichkeit und der Komfort. Ergonomie bei Mäusen ist enorm wichtig, weil die richtige Passform dabei helfen kann, Krämpfe, Schmerzen oder sogar Verletzungen zu verhindern.

Für Palm-Grip Spieler sind ergonomisch geformte Mäuse sehr gut geeignet, Fingertip- und Clawgripper brauchen dieses Feature nicht unbedingt.

Leider gibt es bei der Ergonomie nicht eine "one-size-fits-all-Lösung und nur weil ein Hersteller behauptet, seine Maus wäre ergonomisch, muss das nicht immer stimmen.Leider könnt ihr nur rausfinden ob eine Maus für eure Handgröße- und Stellung bequem ist, wenn ihr sie für eine längere Zeit benutzt. Im Zweifelsfall solltet ihr euren Favouriten mal im nächsten Saturn oder Mediamarkt testen.

Schritt 4: Genre-Wahl - Welche Games will ich vorwiegend mit der Maus spielen?

Die Mauswahl hängt definitiv auch davon ab, was ihr damit zocken wollt. Manche Mäuse eignen sich mehr für MMOs, manche sind eher für FPS wie CS:GO oder Overwatch geeignet. Für MOBAs und RTS-Games ist die Wahl nicht ganz so ausschlaggebend. Wenn ihr gerne querbeet durch alle Genres daddelt, seid ihr mit einem Allrounder wie der Logitech G502 Proteus Core immer gut beraten. Weiter unten haben wir für euch genrespezifische Mausempfehlungen aufgelistet.

Schritt 5: Wie handhabt ihr eure Maus - bist du Low-, Mid-, oder High-Sense Spieler?

Diese Frage ist vor allem für FPS-Fans wichtig, weil sie sich mit eurem Spielstil beschäftigt. Low-Senser sollten eher auf hohe IPS-Werte und eine geringe LOD achten, High-Senser legen mehr Wert auf hohe DPI-Zahlen. Falls euch die Begriffe nicht sagen: Weiter oben haben wir die verschiedenen Spielstile bereits definiert.

Schritt 6: Das Gewicht wählen

Sobald ihr wisst welcher Sensing-Typ ihr seid und welche Griffart euer Ding ist, solltet ihr euch Gedanken über das Gewicht eurer neuen Maus machen.

Fingertip-Spieler sind meistens High-Senser bzw. Mid-Senser und sollten eine leichtere Maus benutzen (nicht mehr als 120g). Dadurch können die feinen Mausbewegungen einfacher ausgeführt werden, eine zu klobige Maus schafft da schon Probleme. Auch wenn ihr die Maus häufig anhebt um sie neu auszurichten, solltet ihr lieber eine leichtere Variante wählen.

Claw- und Palm-Grip-Zocker  tendieren eher zu Low-Sensing, wodurch auch etwas schwerere Mäuse in Frage kommen.

Schritt 7: DPI wählen - Welcher DPI-Wert ist für mich am sinnvollsten?

Interessanter Fakt

9 von 10 professionellen Gamern wählen einen dpi-Wert von unter 2000 aufgrund der unerwünschten Glättung bei über 2000 dpi – das gilt für jeden Sensor. Lasst euch also nicht von irgendwelchen DPI-Werten was vormachen.

Der optimale DPI-Bereich für euch hängt immer von eurem bevorzugten Spielstil bzw. eurer Mausführung ab. Solltet ihr am liebsten im Low-Sensing-Stil spielen, ist eine Maus im Bereich 100 - 1.500 DPI zu empfehlen. Falls ihr ein High-Senser seid, solltet ihr eine Gaming Maus mit  über 1.600 DPI wählen.

Fakt ist: Viele Sensoren von günstigen "Gaming Mäusen" sind für hohe DPI-Werte garnicht ausgelegt und beeinflussen dadurch die Performance negativ. Verschwendet euer Geld nicht für eine Maus mit sehr hoher DPI, wenn ihr diese nie nutzen wollt. Wählt dann lieber eine günstigere Alternative!

Mehr Infos gefällig? Dann schaut mal in unseren Maus-Tuning-Guide zum Thema Polling Rate, DPI, LOD und so weiter. Da gibt's alles was ihr braucht!

Schritt 8: Switches checken - Was sind die besten Hersteller für Maustasten?

Bei Gaming Mäusen gibt es grundsätzlich 3 empfehlenswerte Hersteller für die Switches, die als linke und rechte Maustasten eingesetzt werden: Omron, Huano und Trantek (TTC). Omron ist so ein bisschen der "goldene Standard" bei Maus-Switches. Durch den Einsatz von hochwertigen Maustasten erhält eure Gaming Maus eine hohe Lebensdauer (meistens über 20 Mio Klicks).

  • Huano Switches: Huano Switches haben im Allgemeinen mehr taktiles Feedback beim Klick, d.h. ihr "spürt" den Klick mehr und das Klickgeräusch ist etwas lauter als bei normalen Mäusen. Außerdem braucht ihr bei Huanos etwas mehr Kraft, um den Klick durchzuführen. Wir sprechen hier aber nur von wenigen Gramm, also keine Angst ;-)...
  • Omron: Omron Schalter sind bei Gaming Mäusen am häufigsten verbaut. Charakteristisch ist, dass ihr bei Omrons im Vergleich zu Huanos etwas weniger Kraft benötigt, um einen Klick auszulösen. Das taktile Feedback ist bei Omrons auch etwas feiner abgestuft als bei TTCs oder Huanos. Omron D2FC Maustasten (eines der am meisten verwendeten Module) haben ihren Auslösepunkt zwischen 75 - 150 g.
  • TTC Switches: Diese Schalter werden für Gaming Mäuse recht wenig verbaut. Generell sind TTCs weniger taktil und leichter zu drücken als Omrons oder Huanos, wodurch sie sich weniger "knackig" anfühlen im Vergleich zu den anderen Switches.

Wie sich ein Maus-Switch anfühlt ist weitgehend abhängig von der Bauqualität der Maus, wobei das Gehäuse- und Switch-Betätigungsdesign neben der Art des Switches auch eine große Rolle spielen. Welche Art von Switch ihr bei eurer Maus bevorzugt ist komplett Geschmackssache, genau wie bei den Tastenswitches in Gaming Tastaturen.

Schritt 9: Welche Beschichtung bevorzugst du?

Beschichtungen für Gaming Mäuse gibt es jede Menge, allerdings lassen sie sich in 4 Kategorien einteilen: Glatter Kunststoff, texturierter Kunststoff, gummierte und glänzende Beschichtungen.

Hier gibt es erneut keine "beste" Wahl, die Beschichtung der Maus ist vollkommen Geschmackssache. Ihr solltet eure Wahl allerdings in Abhängigkeit von folgenden Faktoren treffen:

  • Umgebungstemperatur in der ihr meistens zockt
  • Wie sehr ihr zum Schwitzen neigt
  • Wie fettig eure Haut ist
  • Welche Griffart ihr bevorzugt

Während sich die meisten Gamer schnell an glattes und texturiertes Plastik gewöhnen können, unterscheiden sich die Erfahrungen mit glänzenden und gummierten Beschichtungen sehr stark. Solltet ihr sehr trockene oder sehr schwitzige Hände haben, werdet ihr generell Probleme haben, eine optimale Beschichtung für euch zu finden, da ihr nie genügend Reibung zwischen Haut und Oberflächenmaterial haben werdet (wodurch der Grip leidet).

Allerdings sind glänzende Beschichtungen in der Regel die beste Option für sehr trockene Hände, während gummierte Oberflächen je nach Präferenz sowohl für trockene, als auch schwitzige Hände funktionieren können.

Welche Mausfüße (Glider, Gleitpads, Skates) sind zu empfehlen?

Im Allgemeinen gibt es 3 Arten von Maus-Gleitfüßen, die wir bei Gaming Mäusen häufig sehen:

  • PTFE (Teflon)
  • UHMWPE (Ultra-high-molecular-weight polyethylene - auch High-Performance Polyethylen) 
  • und reguläre Kunststoff- bzw. Plastik-Mausfüße

Die meisten modernen Gaming Mäuse sind mit Teflon Glidern ausgestattet. Teflon gilt im Allgemeinen als das beste Material für Mausfüße, auf Grund seiner guten Gleiteigenschaften (verursacht die geringste Reibung zwischen Maus und dem Mauspad), sowie solider Haltbarkeit.

UHMWPE ist eine günstigere Alternative zu Teflon und fast so glatt wie PTFE. Theoretisch ist es haltbarer als Teflon und eines der am verschleißfestesten Materialien in der Kunststofffamilie. UHMWPE wird von einigen beliebten Maus-Herstellern wie Steelseries eingesetzt.

Neben dem verwendeten Material der Gleitfüße gibt es noch andere Faktoren, die das Gleiten der Maus verbessern können: Form, Größe und Dicke der Mausfüße spielen dabei eine Rolle. Jede Form mit scharfen anstatt weichen, abgerundeten Kanten neigt dazu, mehr Reibung zu verursachen.

Wenn es um die Größe geht, gibt es Vor-und Nachteile: Mit größeren Mausfüßen verbessert sich das Gleiten der Maus, indem das Gewicht auf einen größeren Bereich verteilt wird. Sind die Gleitfüße jedoch zu groß, verringert die erhöhte Reibung die Leichtigkeit des Gleitens.

Die Dicke der Mausfüße spielt eine Rolle, weil sie zwischen der Maus und dem Mauspad Abstand schafft. Damit wird sichergestellt, dass nur die Maus-Füße das Pad berühren. Viele bekannte Gaming Mäuse haben das Problem, dass die Standardgleitfüße zu viel Reibung verursachen, weil ein Teil der Unterseite der Maus ständig über die Oberfläche des Mauspads gezogen wird. Dickere Mausfüße halten zudem länger und können die Lift-Off-Distance verringern, da sie den Abstand vom Sensor zur Oberfläche erhöhen (und damit den Abstand verringert, den die Maus angehoben werden muss, um das Tracking zu stoppen).


Optisch (LED) vs. Laser-Sensor: Vorteile und Nachteile

Welche Arten von Gaming Mäusen gibt es überhaupt?

Bei aktuellen Gaming-Mäusen wird generell zwischen zwei Sensortechniken unterschieden: Eine optische Abtastung via LED oder durch Laser.

Optische Sensoren arbeiten mit einer Spezialkamera, welche die Reflektionen der LED aufzeichnet und diese Daten in Bewegung umrechnet.

Laser-Sensoren unterscheiden sich lediglich in der Lichtquelle sowie der Verarbeitung der Daten. Hierbei wird ein Laser als Lichtquelle und ein digitaler Prozessor zur Verarbeitung verwendet.

Trotz dieses geringen Unterschieds gibt es einige klare Vor- und Nachteile bei beiden Technologien.

Unsere Empfehlung

Als (angehender) Profi-Gamer solltet ihr euch (zumindest im Moment) immer für eine Maus mit optischem Sensor entscheiden. Die künstliche Verfälschung des Maussignals bei Laser-Sensoren ist für anspruchsvolles Gaming auf einem hohen Skill-Level ein absolutes NoGo. Das gilt nicht nur für FPS, sondern auch für MOBAs oder RTS-Games, die auch öfter mal viel Micromanagement erfordern.

Für Casual-Gamer sind Laser-Mäuse jedoch uneingeschränkt zu empfehlen, da die Unterschiede nur sehr gering ausfallen.

Prüft im Zweifelsfall, ob ihr die automatische Mauskorrektur in den Einstellungen eurer Laser-Maus deaktivieren könnt. Bei optischen Mäusen ist die LOD manchmal auch anpassbar, womit beide Hauptkritikpunkte behoben sind.

Optische Sensoren mit LED-Technik

Vorteile

  • Bessere Präzision
  • Gleichmäßigeres, direkteres Cursorverhalten
  • Verfälschung der Mausbewegungen
  • Unempfindlicher für Unebenheiten

Nachteile

  • Meist höhere LOD
  • Auf weniger Oberflächen verwendbar
  • Gutes Mousepad meist erforderlich


Maus mit Laser-Sensor

Vorteile

  • Funktionieren besser auf glatten Oberflächen (z.B. Glas)
  • Meist niedrigere Lift-Off-Distanz
  • Höhere DPI-Werte möglich
  • Verbrauchen im Schnitt weniger Strom

Nachteile

  • Geringere Genauigkeit bei schnellen Mausbewegungen
  • Abtastung kann beeinflusst werden und zu Begradigungen (Verfälschung) der Mausbewegung führen (Angle Snapping / Pfadbegradigung)
  • Oft nicht deaktivierbare, integrierte Mausbeschleunigung (KO-Kriterium für eSports)


Was ist ein perfekter Maus-Sensor?

o4g Tipp

Gut zu wissen

Eine gute Gaming Maus braucht einen perfekten Sensor. Ein makelloser Gaming Maus Sensor verfälscht keine eurer Mausbewegungen und ist zu 100% präzise. Folgende Faktoren sollten ergo bei eurer Gaming Maus NICHT auftreten:

  • Cursor-Korrektur (Angle Snapping / Prediction) 
  • Jitter (Cursor bewegt sich leicht weg von der gewünschten Position; Kommt oft bei hohen nicht nativen DPI-Einstellungen vor)
  • unterschiedliche Empfindlichkeit bei X- oder Y-Achse und Beschleunigung.

Viele Gaming Mäuse haben genau diese Probleme, vor allem diejenigen mit Laser-Sensoren. 

Die derzeit besten Gaming Maus Sensoren werden von Avago und Pixart hergestellt. 

Die meisten von euch denken wahrscheinlich, dass der Sensor eurer neuen Gaming Maus perfekt ist. Bei den meisten unserer Empfehlungen hier in diesem Artikel ist das auch der Fall (außer bei den Laser-Sensoren), trotzdem werden viele Sensoren als "Gaming Sensoren" angepriesen. Das ist aber häufig nicht so. Viele noch heute verkauften Gaming Mäuse sind mit Technologien ausgestattet, die eure Mausbewegungen glätten, anpassen oder "vorhersehen" möchten. Für die meisten unter uns ist das aber alles andere als optimal!

Vor allem in der Pro-Szene braucht ihr Mäuse, die eure Bewegungen 1:1 auf dem Monitor wiedergeben. Viele Spieler wissen leider garnicht, dass der Sensor ihrer Maus einige Schwächen hat. Jetzt fragt ihr euch sicher: Welche aktuellen Zocker-Nager haben denn diesen tollen, perfekten Sensor und welche Sensoren sind zu empfehlen? Wir haben euch die Arbeit abgenommen:

Außer zwei Modellen (Roccat Kiro & Lioncast LM 30) haben alle Mäuse in unserer Bestenliste einen perfekten optischen Sensor!


Kabelgebunden oder kabellos – wo sind die Unterschiede?

Unsere Empfehlung

Spieler die auf einem kompetitiven Level zocken wollen, sollten die kabelgebundene Variante der kabellosen immer vorziehen. Kabellose Mäuse haben entscheidende Nachteile, die euch massiv einschränken und durch die wenigen Vorteile nicht ausgeglichen werden können.

Die Frage, ob die Gaming Maus kabellos oder doch lieber Oldschool mit Kabel sein soll, ist aber häufig Geschmackssache. Wenn euch das Kabel richtig nervt, werdet ihr mit einer Kabelmaus nie glücklich. Trotzdem solltet ihr einige Nachteile beachten, bevor ihr blind eine kabellose kauft.

Nachteile von kabellosen Gaming Mäusen

  • Input-Lag: Verzögert das Eingabesignal an der Maus, bis dieses schlussendlich auf dem Monitor sichtbar ist. Kann unter Umständen besonders bei FPS-Games problematisch werden, weil ihr hier schnell reagieren müsst. Hier entscheiden schon Millisekunden!
  • Batteriebetrieb: Sind wir mal ehrlich. Es gibt nichts nervigeres als wenn euch mitten im Raid, in einem LoL-, HotS- oder SC2-Ranked plötzlich der Saft eurer Maus ausgeht. Wir haben es am eigenen Leib erfahren und unsere Konsequenz war: Nie wieder kabellos
  • Hohes Gewicht: Kabellose Mäuse sind auf Grund des Akkus oder den verwendeten Batterien generell schwerer und schränken euch unnötig ein
  • Schwächere Präzision: Leider sind kabellose Mäuse meistens unpräziser als ihre kabelgebundenen Brüder
  • Fehleranfälligere Sensoren: Durch die Verwendung von Laser-Sensoren (die leider größtenteils immer noch fehleranfälliger sind als optische), haben kabellose Gaming Mäuse einen entscheidenden Nachteil

Ob ihr euch eine drahtlose Maus zulegen solltet, ist wirklich eine persönliche Vorliebe. Mit einer drahtlosen Maus habt ihr zwar nie das Risiko, euch im Kabel zu verheddern oder das Kabel nervig fixieren zu müssen, aber ihr lauft immer Gefahr, dass die Batterien zum ungünstigsten Zeitpunkt leer sind.

Einige drahtlose Mäuse haben Lade-Docks, so dass ihr euch keine Sorgen über den Kauf von Batterien machen müsst. Trotzdem müsst ihr immer daran denken, die Maus zum Aufladen in das Dock zu stellen. Andere Mäuse haben einen  Ein / Aus-Schalter, um Energie zu sparen. Wie bei der Dockingstation muss man aber hier daran denken, den Knopf zu drücken.

Mit einer kabelgebundenen Maus müsst ihr euch keine Sorgen um Batterien oder Empfänger machen, da diese den Strom aus dem USB-(oder PS2) -Port zieht. Der größte Nachteil bei Kabelmäusen ist definitiv die Bewegungs- und Platzeinschränkung durch das Kabel.

Wenn ihr viel unterwegs und ständig auf Reisen oder bei Kumpels zum Daddeln seid, dann ist eventuell doch eine kabellose Maus für euch die beste Wahl.


Euch gefällt unser Gaming Maus Vergleich? Dann nehmt euch eine Sekunde und bewertet ihn 🙂

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertungen, Durchschnitt: 4,75 von 5)
Loading...

Mehr zum Thema Gaming Maus: Die folgenden Artikel könnten euch interessieren


Weiterführende Links und Informationen zum Thema Gaming Maus


3 Comments

  1. Tom 24. Oktober 2018
    • Daniel & Sascha 28. Oktober 2018
  2. Jonas 10. November 2018

Leave a Reply