Bester WQHD Monitor 2019: Vergleich, Kaufberatung & aktuelle Rangliste für 1440p-Monitore

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bester wqhd 1440p monitor
Zuletzt aktualisiert am: 18.11.2019

WQHD Monitore (auch 1440p oder 2K genannt) ersetzen mittlerweile immer mehr FullHD als Standardauflösung fürs Gaming und es ist nicht schwer zu erkennen, warum sie so beliebt werden.

Denn WQHD-Monitore bieten fürs Gaming in 1440p eine spürbare Verbesserung der Grafik, ohne dass die Hardware annähernd so stark beansprucht wird wie bei 4K-Auflösungen.

Falls ihr also eine der besten Grafikkarten aus der Mittelklasse habt, ist euer PC mit ziemlicher Sicherheit QHD-fähig. Und wenn ihr darüber nachdenkt, von 1080p auf 1440p zu springen, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür!

In diesem Artikel präsentieren wir euch die besten 1440p-Monitore, die ihr im Moment kaufen könnt. Zudem erläutern wir in der Kaufberatung deren Vor- und Nachteile sowie die allgemeinen Gründe, warum ihr euch anstatt eines 1080p- oder 2160p-Monitors für einen WQHD-Monitor entscheiden solltet.

Tauchen wir direkt ein!


Die besten WQHD-Monitore im Überblick

Im Folgenden findet ihr unsere aktuelle Bestenliste sortiert von günstig nach teuer. Oben gibt es die Budget-Picks, weiter unten dann Highend-Zeugs! Unter unserer Übersicht findet ihr dann noch alle technischen Details und eine Einschätzung von uns zu jedem Modell.

 BenQ GL2706PQ

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel, HDR: TN, nein
  • Bildwiederholrate: 60hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 27

Bester Günstiger

 AOC Gaming CQ32G1

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel, HDR: VA, nein
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Zoll: 31,5 Curved

Beste Preisleistung

 AOC AGON AG271QX

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel, HDR: TN, nein
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 27

Bester WQHD mit TN-Panel

 SAMSUNG C27HG70

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel, HDR: VA, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 27 Curved

Bester mit VA-Panel für dunkle Räume

 Gigabyte AD27QD

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel, HDR: IPS, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 27

Bester WQHD Monitor

 ASUS PG279QZ

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel, HDR: IPS, nein
  • Bildwiederholrate: 165hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Zoll: 27

Bester WQHD mit G-Sync

 LG 34GK950F-B

  • Auflösung: 3440x1440 (UWQHD)
  • Panel, HDR: IPS, ja
  • Bildwiederholrate: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Zoll: 34 Ultrawide

Bester 21:9 Ultrawide


BenQ GL2706PQ - für Einsteiger

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: TN
  • Bildwiederholfrequenz: 60hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: Keine
  • Farbtiefe: 8bit
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Flicker-free, Eye-Care Technologie, Lautsprecher

Den Auftakt macht unser "Spartipp", der BenQ GL2706PQ, welcher euch für unter 350€ einen guten Einstieg ins 1440p-Gaming gibt.

Das 27 Zoll TN-Display hat für diesen Preis leider nur 60hz-Bildwiederholrate und bietet auch nur 72% NTSC Farbabdeckung. Allerdings bekommt ihr hier volle Ergonomie geboten, zumal ihr den Bildschirm seitlich oder um 90° drehen, neigen und natürlich in der Höhe verstellen könnt.

Hinzu kommt die schnelle 1ms Reaktionszeit, eingebaute Lautsprecher (klar nichts besonderes, trotzdem praktisch als Zwischenlösung) und eine solide Helligkeit von 350cd. Auf Grund des TN-Panels gibt es wie gewohnt keine glorreichen Kontraste und auch die Schwarzwerte lassen zu Wünschen übrig.

Zum aktuellen Preis gibt es in dieser Preisklasse jedoch wenig Alternativen, wenn es wirklich ein "günstigerer" WQHD-Monitor für euch sein soll. Leider sind WQHD-Monitore immer noch recht teuer, daher ist das wohl derzeit die beste Option.


AOC Gaming CQ32G1 - beste Preisleistung

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: VA
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Kontrast: 3000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Farbtiefe: sRGB 119, Adobe 92%
  • Helligkeit: 300cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, Curved

Der AOC CQ32G1 ist ein genialer WQHD Gaming-Monitor und auch schon aus gutem Grund in unserer allgemeinen Gaming-Monitor Kaufberatung vertreten. Für unter 400€ bekommt ihr hier ein extrem gutes Gesamtpaket aus schnellen 144hz Bildwiederholrate in Kombination mit 4ms Reaktionszeit, einer soliden Helligkeit sowie erstklassige Farb- und Kontrastwerte.

Durch diese Fülle an Features ist der AOC CQ32G1 ein Preisleistungs-Knaller, den wir jedem empfehlen würden. Zu diesem Preis werdet ihr keine vergleichbaren 32 Zoll Monitore mit WQHD-Auflösung und gutem VA-Panel finden.

Für den günstigen Preis gibt es beim CQ32G1 allerdings ein paar Einschränkungen. Der stabile Standfuß des Monitors kann um -4 bis 21,5 Grad gekippt werden, lässt sich jedoch nicht drehen oder schwenken und ist auch nicht höhenverstellbar. Wenn das für euch ein echtes Problem ist, könnt ihr die Basis durch eine VESA-Halterung (100 x 100 mm) an der Rückseite ersetzen.

Abgesehen von diesen kleinen Ärgernissen ist der CQ32G1 beeindruckend. Das Onscreen-Display verfügt über zahlreiche anpassbare Optionen und ist sinnvoll angeordnet. Die 1800R-Krümmung des Panels sowie ein dreiseitiges randloses Design, sorgen für eine bessere Immersion.

Wir meinen: Wenn es um Gaming-Monitore geht, ist ein 27-Zoll-Display mit 1440p in der Regel der Sweet Spot - groß genug, damit man richtig eintauchen kann, aber das Ganze zu einem angemessenen Preis. Und genau dafür liefert dieses Modell von AOC wirklich alles, was ihr braucht.


AOC AGON AG271QX - für TN Fans

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: TN
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 1ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Farbtiefe: 8bit
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, Blaulicht-Filter, Lautsprecher

Obwohl TN-Panels von ernsthaften Zockern oft für ihre unglaubliche Reaktionszeit geschätzt werden, leiden sie tendenziell unter schlechter Blickwinkelstabilität und Kontrastverhältnis. Dank der Unterstützung von FreeSync, G-SYNC-Kompatibilität, Bildwiederholfrequenz von 144 Hz und hervorragenden Eingangsverzögerung bekommt ihr beim AOC AGON AG271QX aber einen guten Kompromiss.

Durch die eben genannten Eigenschaften ist der AOC AG271QX ein guter 2560x1440-Gaming-Monitor für alle, die auf maximale Reaktionsschnelligkeit und minimalen Input-Lag aus sind. Aufgrund der schnellen Reaktionszeit und Unterstützung von FreeSync ist das Motion-Handling nämlich hervorragend. Gerade für schnelle Spiele wie Shooter, Racer oder Sportspiele ist dieses Modell daher geradezu prädestiniert. 

Leider ist die Bildqualität auf Grund der geringen Kontraste eher unterdurchschnittlich und von Nahem verlieren die Ränder des Bildschirms aufgrund des engen Betrachtungswinkels an Genauigkeit. 

Dahingegen ist die Verarbeitungsqualität durch die Verwendung von Metallteilen beim Standfuß sehr gut. Zudem überzeugt er bei der Ergonomie: Die Höhe des Monitors kann einfach eingestellt werden und ein Marker ermöglicht es, sich eine bestimmte leichter Höhe zu merken. Der Monitor kann zum Hochformat gedreht, geneigt und seitlich geschwenkt werden.

Für alle die unbedingt ein TN-Panel für ihren WQHD-Monitor wollen, ist dieses Modell von AOC eine sehr gute Wahl.


SAMSUNG C27HG70 - Perfekt für dunkle Räume

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: VA
  • Bildwiederholfrequenz: 144 hz
  • Reaktionszeit: 4ms (GtG)
  • Kontrast: 3000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Farbtiefe: sRGB 125%, Adobe RGB 92%
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: HDR, Quantum Dot
AOC G2770PF

Der Samsung CHG70 ist ein sehr guter VA-LCD-Monitor mit überdurchschnittlich guter Bildqualität. ER hat ein hohes Kontrastverhältnis und unterstützt sowohl HDR- als auch breitere Farbskalen. Dank der hohen Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, der geringen Eingangsverzögerung und der FreeSync-Unterstützung eignet er sich besonders gut fürs Gaming.

Besonders schnelle Bewegungen sehen auf dem Samsung CHG70 ausgezeichnet aus, denn das Gesamtpaket überzeugt: Flimmerfreie Hintergrundbeleuchtung, schnelle Reaktionszeit, hohe native Bildwiederholfrequenz, AMD FreeSync 2-Technologie und optionale Black Frame Insertion-Modi. Während viele Monitore eine schnellere Reaktionszeit haben, können nur sehr wenige das Gesamtpaket des CHG70 übertreffen.

Zudem ist er recht vielseitig einsetzbar und hat einen anständigen, flexiblen Ständer (höhenverstellbar, neigbar und schwenkbar). Nur sein enger Blickwinkel trübt das Gesamtbild etwas, aber man kann eben nicht alles haben.

Für die Verwendung in einem dunklen Raum oder in einer dunklen Umgebung, ist das verwendete VA-Panel eine ausgezeichnete Wahl. Durch das sehr gute Kontrastverhältnis kann der Monitor tiefes Schwarz anzeigen, was besonders für dunkle Multimedia-Inhalte oder dunkle Games wie Doom oder andere Horrorgames wichtig ist.

Auch HDR-Inhalte laufen hier rund, da der C27HG70 eine ordentliche HDR-Spitzenhelligkeit und eine sehr gute Abdeckung des HDR-Farbumfangs aufweist. Das einzige was fehlt, wäre eine bessere lokale Dimmfunktion, da die Implementierung nicht der Bringer ist.

Alles in allem ein super WQHD-Monitor mit tollem VA-Panel für alle, die satten Kontrast lieben. Und das Ganze auch noch für einen mittelklassigen Preis zu haben.


Gigabyte AD27QD - Bester WQHD Monitor

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 3-4ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Farbtiefe: 8bit + FRC, 100 sRGB, 88% Adobe RGB
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, aktives Noise-Cancelling, RGB, HDR

Für ungefähr 550€ bekommt ihr mit dem Gigabyte Aorus AD27QD einen der besten WQHD-Monitore, die man derzeit kaufen kann. Insbesondere Fans von IPS-Panels kommen hier voll auf ihre Kosten, denn der AD27QD liefert euch sensationell satte Farben in Kombination mit allen wünschenswerten Gaming-Features wie 144 Hz, sowie einer niedrigen Reaktionszeit.

Das hier verwendete IPS-Panel liefert ein lebendiges und abwechslungsreiches Bild mit insgesamt guter Ausgewogenheit. Die Farbwiedergabe ist zweifellos die Hauptstärke dieses Monitors. Mit einer großzügigen Farbskala und einer starken Farbkonsistenz punktet das IPS-Panel. Eine hellmatte Bildschirmoberfläche mit glatter Oberfläche hält das Bild von offensichtlicher Körnigkeit frei und verbessert die Klarheit von Details.

Hinzu kommen Dinge wie eine aktive Geräuschunterdrückung durch drei integrierte Mikrofone, wodurch Umgebungsgeräusche für eure Kumpels im Teamspeak oder Discort ausgeblendet werden. Weite Betrachtungswinkel sind natürlich durch das IPS-Panel auch gegeben, ideal fürs Filmeschauen von der Couch oder Daddeln auf der LAN.

Außerdem bietet der robuste Ständer volle ergonomische Flexibilität und eine hochwertige Verarbeitung, während der Bildschirm selbst das mittlerweile beliebte zweistufige Blendendesign übernimmt. Ein umfangreiches OSD bietet euch ebenso wie die OSD Sidekick- und RGB Fusion 2.0-Software zusätzliche Einstellmöglichkeiten.

Leider überzeugt die HDR-Performance des Aorus AD27QD nicht so wirklich (vor allem bei nVidia GPUs), allerdings ist das Features dennoch gern gesehen. Hinzu können manchmal die üblichen Probleme wie IPS-Glow kommen, aber das hängt von eurem gekauften Modell ab.

Insgesamt ist es jedoch ein großartiger Monitor für fast jedes Szenario und daher derzeit unser Vergleichssieger.

Eine günstigere Alternative findet ihr beim gerade vorgestellten Samsung CHG70, welcher euch zwar bessere Kontrastwerte, dafür aber weniger Features und eine etwas schlechtere Allround-Performance bietet.


ASUS PG279QZ - Der beste mit G-Sync

Technische Daten

  • Auflösung: 2560x1440
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 165hz
  • Reaktionszeit: 4ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: nVidia G-Sync
  • Farbtiefe: 8bit, 100% sRGB
  • Helligkeit: 350cd/m2
  • Sonstiges: Lautsprecher, Gaming-Modus, Blaulichtfilter

Wenn euch der Gigabyte Aorus AD27QD gefällt, ihr aber einen Monitor sucht der G-SYNC nativ unterstützt, ist der ASUS ROG Swift PG279QZ die beste Alternative für euch. Denn er ist fast so gut wie das Modell von Gigabyte, aber der Mangel an HDR-Unterstützung und die geringere Spitzenhelligkeit könnten euch enttäuschen. Allerdings kann er über die native Bildwiederholfrequenz von 144 Hz (bis zu 165 Hz) hinaus übertaktet werden, um schnelle Bewegungen etwas besser darzustellen (funktioniert aber nur über Display-Port).

Insgesamt ist der Aorus obendrüber etwas vielseitiger, sodass er für die meisten von euch eine bessere Wahl ist. Wenn ihr jedoch das Beste aus eurer NVIDIA-Grafikkarte herausholen wollt, ist der Asus PG279QZ  die beste G-SYNC-Alternative.

Mit seinem 1440p IPS-Panel wartet er natürlich mit guter Bildqualität auf: Er kann helle und gesättigte Farben in den meisten Farbtönen erzeugen. Wie bei den meisten IPS-Monitoren ist das Kontrastverhältnis jedoch niedrig und der Monitor kann in einem dunklen Raum kein tiefes Schwarz anzeigen. Trotz einer anständigen SDR-Spitzenhelligkeit ist er besser für einen mittelhellen Raum geeignet.

Zudem verfügt er über die typischen weiten Betrachtungswinkel von IPS-Panels (so dass die Seiten des Bildschirms bei Betrachtung aus der Nähe scharf bleiben), eine hervorragende Graugleichmäßigkeit und eine erstklassige Farbgenauigkeit. Leider unterstützt der Monitor kein HDR. Achja: Alle ergonomischen Einstellungsmöglichkeiten sind hier auch vorhanden.

Durch eine sehr schnelle Pixelreaktionszeit, einer extrem geringen Eingangsverzögerung und G-Sync werden auch schnelle Bewegungen sauber und ohne Verzerrungen dargestellt. Insbesondere diese Funktionen machen ihn zu einem hervorragenden WQHD Gaming-Monitor (der leider einen gesalzenen Preis hat).


LG 34GK950FB - Bester 34 Zoll 21:9 Ultrawide

Technische Daten

  • Auflösung: 3440x1440
  • Panel: IPS
  • Bildwiederholfrequenz: 144hz
  • Reaktionszeit: 5ms
  • Kontrast: 1000:1 statisch
  • Sync-Technologie: AMD FreeSync
  • Lautsprecher: Keine
  • Helligkeit: 320cd/m2
  • Sonstiges: Flicker Free, MBR, USB 3.0, HDR

Der LG 34GK950F-B ist der beste UWQHD 1440p-Monitor, den man auf dem Markt bekommt. In erster Linie für Gamer konzipiert bietet er eine Bildwiederholfrequenz von 144 Hz, FreeSync-Unterstützung und G-SYNC-Kompatibilität, eine hervorragende Reaktionszeit sowie geringe Eingangsverzögerung.

Aber das heißt nicht, dass er nicht als Büromonitor und Multitasking-Kraftpaket eingesetzt werden kann. Die flackerfreie Hintergrundbeleuchtung verringert die Belastung der Augen, und obwohl einige erweiterte Funktionen wie Bild-in-Bild- oder Bild-für-Bild-Funktionen fehlen, bietet dieses Modell dennoch viel Platz auf dem Bildschirm, um sein Zeug zu erledigen.

Bei der Verarbeitungsqualität gibt es nichts zu bemängeln auch alle ergonomischen Einstellungsfunktionen sind vorhanden.

Das von LG verwendete IPS-Panel bietet hervorragende Betrachtungswinkel, exzellente Farbverläufe, gleichmäßige Graustufen und gute Farbgenauigkeit. Hinzu kommen eine sehr gute Spitzenhelligkeit im SDR und ein gutes Reflexionsverhalten (kein Problem mit Spieglungen in hellen Räumen). Trotz HDR-Unterstützung muss man aber auch hier Abstriche machen - ein "richtiges" HDR-Erlebnis bekommt ihr meistens nur am Fernseher.

Für sehr dunkle Räume würden wir ihn aufgrund des durchschnittlichen Kontrastverhältnisses und der geringen Schwarzgleichmäßigkeit weniger empfehlen. Insgesamt ist es jedoch ein großartiger 1440p-Monitor für fast jeden Verwendungszweck.

​AOC AGON AG251FZ

WQHD-Monitor Kaufberatung: So findest Du den Richtigen

Eines der größten Upgrades das ihr euch heutzutage für euer Gaming-Erlebnis gönnen könnt, ist der Kauf eines neuen WQHD-Monitors. Dieses Upgrade wird umso besser, wenn ihr ein bisschen mehr für ein Modell mit G-Sync oder FreeSync ausgebt.

Aber viele von euch sind sich immer noch nicht sicher. Sind WQHD-Monitore den Preis wert? Unterstützen Spiele diese Monitore überhaupt? Welche FPS kann man erreichen? Wir beantworten all diese Fragen in dieser Kaufberatung.

Wer sollte sich einen 1440p WQHD-Monitor zulegen?

Bevor ihr über 300€ oder mehr für einen neuen WQHD-Monitor ausgebt, solltet ihr auf die folgenden Punkte unbedingt achten:

  • Euer Gaming-PC muss dies unterstützen können: Wenn euer System älter ist und nicht über die richtige Grafikkarte verfügt empfehlen wir, zuerst eure Grafikkarte upzugraden (hier gibt es Empfehlungen zu aktuellen Grafikkarten), anstatt eine unterdurchschnittliche Performance mit einem neuen hochauflösenden Monitor zu haben. Falls euer PC generell weniger leistungsfähig ist, solltet ihr eventuell einen neuen bauen (oder fertig kaufen), bevor ihr euch Monitore anseht. Denn es kann extrem frustrierend sein, wenn ihr eure Lieblingsspiele nicht auf eurem neuen 1440p-Monitor daddeln könnt, weil eure Mühle zu lahm ist.
  • Das Upgrade muss sich lohnen: Der Monitor den ihr gerade benutzt ist einfach besch...eiden. Und ihr wolltet eh seit einiger Zeit ein Upgrade machen. Falls ihr eh 300€ Budget habt solltet ihr direkt den Sprung zu WQHD machen, anstatt einen brandneuen 1080p-Monitor zu kaufen. Die Preise für 1440p sind so gesunken, dass sie eine anständige Preisleistung bieten. Wenn ihr sowieso kürzlich einen neuen 1080p-Monitor gekauft habt lohnt es sich nicht, das Geld für einen 1440p auszugeben.
  • Ihr seid nicht übermäßig versessen auf die Leistung des Monitors (oder könnt es euch einfach leisten): Wenn ihr auf eSports-Niveau aktiv seid, möchtet ihr möglicherweise keine Leistungsprobleme riskieren. Insbesondere FPS- und MOBA-Spieler sollten auf Monitoren mit 120 Hz und mehr mit einer Reaktionszeit von höchstens 5ms zocken. Bei einem 1080p-Monitor bekommt ihr das sehr viel günstiger.
  • Ihr verwendet euren PC häufig für andere Aufgaben außerhalb von Gaming: Egal ob Arbeiten, Filme anschauen, Grafikdesign oder im Internet surfen - auf einem 1440p-Monitor werden all diese Dinge noch angenehmer. Text ist leichter zu lesen und für Multitasker ist mehr Platz auf dem Bildschirm immer willkommen. Daher gilt auch hier - es muss sich lohnen. Für reines Zocken reicht euch oft auch ein günstiger FullHD-Monitor.

Wenn ihr schon viel Kohle für einen WQHD rausblast, dann sollte es sich auch lohnen!


Pixeldichte und Auflösungen: FullHD vs. WQHD vs. 4K

Versteht uns nicht falsch. Ihr braucht definitiv einen guten Gaming-PC, um mit einem 1440p-Monitor eine ordentliche FPS bei maximalen Einstellungen zu erzielen. Aber es ist viel machbarer, als ihr vielleicht denkt.

1440p ist der verkürzte Name für Displays mit einer Auflösung von 2560 x 1440. Rechnet mal nach nach:

2560 multipliziert mit 1440 ergibt 3.686.400 Millionen Pixel. Verglichen mit den 8.294.400 Millionen Pixeln von 4K-Bildschirmen erscheint es nicht so astronomisch. Ja, ihr braucht ein ordentliches System, aber ihr müsst keine 3.000€ für einen PC hinlegen der in der Lage ist, ganz Berlin mit Strom zu versorgen.

Denkt daran, dass euch der Unterschied nicht von den Socken hauen wird, wenn ihr bereits einen hochwertigen 1080p-Monitor habt. Dennoch wird er wahrnehmbar sein. 

Wie in der Grafik zu sehen: 1080p-Displays haben 2.073.600 Pixel (1920 multipliziert mit 1080). Wenn ihr also von FullHD auf WQHD (oder Quad HD) geht, gibt es ungefähr 1,5 Millionen mehr Pixel obendrauf.

Die Pixeldichte der wichtigsten Auflösungen in der Übersicht

Welche Grafikkarte brauche ich für WQHD / 2K und was bringt es optisch?

Um eine Pixelanzahl von 1440p zu erzielen, braucht ihr mindestens eine NVIDIA RTX 2060 (Super), RX 5700 oder Vega 56, idealerweise eine Grafikkarte mit mindestens 6GB VRAM. Insbesondere für hartgesottene Performance-Freaks, die auf eine nahezu perfekte Leistung für sekundenschnelle Reaktionen setzen, ist dieser Punkt enorm wichtig. Klar, es geht auch drunter, aber damit werdet ihr auf Dauer nicht glücklich.

Warum brauchst du eine knackige Grafikkarte? 1440p-Monitore haben eine höhere Pixeldichte als ältere Monitore. Ein neuer 27-Zoll-Monitor hat normalerweise einen Pixelabstand von etwa 110 PPI (Pixel pro Zoll). Das ist mehr als ein 27-Zoll-1080p mit einem Pixelabstand von ~ 80 PPI. Es ist interessant festzustellen, dass ein 50-Zoll-1080p-Fernseher ~ 45 PPI hat. Natürlich sitzen die meisten Leute ziemlich weit von ihren Fernsehgeräten entfernt, so dass die geringere Pixelanzahl nicht wirklich bemerkt wird.

Umgekehrt sitzen Monitorbenutzer im Durchschnitt 50cm von ihren Bildschirmen entfernt. Aus diesem Grund macht ein Sprung in der Pixelanzahl alles viel hübscher. Abgesehen von Spielen erscheinen auch Browser-Inhalte, der Desktop und Text viel schärfer.

Viele der optischen Verbesserungen die ihr bemerkt hängen auch von der Größe der WQHD-Monitore ab. Wenn ihr beispielsweise einen 23-Zoll-1080p-Monitor besitzt und auf einen 27-Zoll-1440p-Monitor upgradet, bedeutet dies einen Sprung von 95 auf 109 PPI (etwa 15% mehr). Vergleicht das mit einem 27-Zoll-1080p-Monitor mit 82 PPI mit einem 27-Zoll-1440p-Monitor mit 109 PPI (etwa 33% mehr).

1920 x 1080p = 2.073.600 Pixel gegenüber 2560 x 1440p = 3.686.400 Pixel. Dies entspricht einer Steigerung von 78%.

Wenn euch FPS enorm wichtig sind, checkt ob euer System 1440p wuppen kann

Nebenbei möchten wir erwähnen, dass eure FPS-Rate bei weitem nicht so wichtig ist, wenn ihr keine eSports-Titel zockt. Der Hauptgrund warum die meisten Pro-Gamer immer noch 1080p-Gaming-Monitore verwenden ist, dass sie nicht auf Leistung verzichten möchten. Es lohnt sich nicht, die Dinge schöner aussehen zu lassen, wenn man auf eSports-Niveau nicht die optimale Performance hat und dadurch öfter einen Headie kassiert. Die meisten 1080p Gaming-Monitore haben extrem niedrige Reaktionszeiten und hohe Bildwiederholraten.

Wenn ihr diese Art von Gaming-Spezifikationen auf einem 1440p-Monitor haben wollt, werdet ihr wesentlich mehr dafür ausgeben. Ergo: Euer System sollte schon was her machen, wenn bei euch jeder Frame zählt.


Ein paar Gedanken zum Thema 2K vs. 4K

Wir haben euch also davon überzeugt, dass sich 2K-Monitore lohnen können. Wie schaut es aber im Vergleich mit 4K aus?

Anders als ihre großen 4K-Brüder hatten 1440p-Monitore die Chance, im Preis zu fallen. Wie ihr euch vorstellen könnt, zahlt man für hochmoderne Technologien wie 4K oder 8K (wtf) immer einen Aufpreis (genau wie für dieses brandneue Smartphone, das ihr nicht braucht).

Ihr zahlt nicht nur höhere Kosten für den 4K-Monitor selbst, sondern auch einen Arm und ein Bein für ein 4K-System (die neuesten und besten Grafikkarten und CPUs sind alles andere als billig).

Daher behaltet im Hinterkopf, dass euer Bild nicht auf wundersame Weise besser aussieht, wenn ihr einfach mehr Pixel auf euer Setup werft. Zudem unterstützen viele Spieler 4K immer noch nicht so richtig. Bevor 4K Sinn macht, muss sich die Renderqualität durch neue und verbesserte Game-Engines sowie neue Echtzeit-Grafiktechniken verbessern. Und die Preise sollten auch mal fallen.

Für einen 4K-Monitor betreiben wollt, braucht ihr ein sehr starkes System (Bild aus Witcher 3: Youtube Crypto Blessing)

Um wie viel die visuelle Qualität bei eurem System durch ein Monitorupgrade verbessert wird hängt davon ab, welche Games ihr zockt. Während die meisten Spiele - einschließlich der meisten in Entwicklung - eine Auflösung von 1440p unterstützen, ist dies bei einer 4K-Auflösung noch nicht der Fall. Es wird einige Zeit dauern, bis die Spieletechnologie mit pixelreichen 4K-Auflösungen (und mehr) nahtlos funktioniert.

Zusätzlich zu diesen Einschränkungen solltet ihr vor allem bei 4K die Hardwareanforderungen berücksichtigen. Wie oben schon gesehen werden hier mal eben 8.294.400 Millionen Pixel dargestellt. Das ist richtig: 4K-Displays haben eine Menge Pixel. Und je mehr Pixel, desto höher ist die Belastung eurer Grafikkarte.

Soviel sei gesagt: Ihr werdet keinen 4K-Monitor mit integrierter APU-Grafikkarte betreiben. Diese kleine integrierte GPU wird sich wahrscheinlich selbst in die Luft jagen (und euren Prozessor mitnehmen), sobald ihr die Auflösung auf 4K ändert.

Vorteile von 1440p-Monitoren gegenüber 4K:

  • Mehr Spiele unterstützen 1440p-Auflösungen
  • Ihr braucht kein Monster-System, um eine anständige Bildrate (FPS) aufrechtzuerhalten
  • Der Monitor selbst kostet deutlich weniger
  • Es gibt mehr Auswahl an Monitoren mit G-Sync- oder FreeSync-Integration

2K- oder 4K-Monitor?

Für einen 4K-Monitor braucht ihr ein Monster-System, dass viele von euch nicht haben werden. In Punkto Preisleistung lohnt sich 4K noch nicht. Daher empfehlen wir euch definitiv eher 2K-Monitore. Derzeit einfach der "Sweet-Spot" in der Mitte.


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