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Bester Curved Gaming Monitor 2020: Unsere Topmodelle im Vergleich (Kaufberatung) 

Du bist auf der Suche nach dem besten Curved Monitor fürs Gaming? Dann haben wir hier genau das Richtige für dich! In unserem Curved Gaming Monitor Vergleich zeigen wir dir die aktuell besten gebogenen Displays auf dem Markt.

Egal ob günstiges Einsteigermodell oder teures Highend-Biest - hier findet jeder was für sein Budget. Damit ihr im Dschungel der Curved Monitore aber auch richtig durchblickt, haben wir weiter unten noch einige ausführliche Kaufberatung. Denn bei einem Curved Bildschirm gibt es jede Menge zu beachten.

Also, findet heraus, ob ein Curved Gaming Monitor auch wirklich was für euch ist. Wir starten mit unseren Empfehlungen.


Curved Gaming Monitor Vergleich - Unsere Empfehlungen

Preislich aufsteigend von günstig nach teuer (keine Rangliste) findet ihr hier die aktuell besten Curved Monitore.

AOC C27G1*

  • 144 Hertz mit nur 4,2ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 1ms GtG, 16,[email protected]
  • Gutes VA-Panel mit Freesync und 1800R
  • Auflösung: 1920 x 1080 FHD, 27 Zoll

Bester günstiger Curved Monitor

Gigabyte Aorus CV27F*

  • 165 Hertz mit 5ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 1ms GtG
  • Top VA-Panel mit Freesync und 1500R
  • Auflösung: 1920 x 1080 FHD, 27 Zoll

Bester für um die 300 Euro mit Top Preisleistung

BenQ EX3203R*

  • 144 Hertz mit nur 2,3ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 4ms GtG
  • VA-Panel mit Freesync und 1800R
  • Auflösung: 2560 x 1440 QHD, 32 Zoll

Bezahlbarer Curved QHD

Samsung CHG 90*

  • 144 Hertz mit nur 4,6ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 1ms GtG, 10,[email protected]
  • VA-Panel mit Freesync und 1800R
  • Auflösung: 3840x1080 UW FHD, 49 Zoll

Bester 1080p Curved Monitor

ACER PREDATOR Z35P*

  • 100 Hertz mit 5,5ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 4ms GtG, [email protected]
  • VA-Panel mit G-Sync und 1800R
  • Auflösung: 3440 x 1440 UWQHD, 35 Zoll

Bezahlbarer Curved UWQHD

LG UltraGear 34GN850-B*

  • 160 Hertz mit 4,2ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 1ms GtG, 5,[email protected]
  • IPS Panel mit Freesync und 1900R
  • Auflösung: 3440 x 1440 UWQHD, 34 Zoll

Bester unter 1000 Euro

Samsung CRG9*

  • 120 Hertz mit 4,9ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 4ms GtG, 14,[email protected]
  • VA-Panel mit Freesync und 1800R
  • Auflösung: 5120 x 1440 UWQHD, 49 Zoll

Bester großer 32:9 Curved Gaming Monitor

Alienware AW3420DW*

  • 120 Hertz mit 5,2ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 2ms GtG, 11,[email protected]
  • IPS-Panel mit G-Sync und 1900R
  • Auflösung: 3440x1440 UWQHD, 34 Zoll

Bester Curved Monitor mit nativem G-Sync und IPS

ASUS ROG Swift PG35VQ*

  • 200 Hertz bei 2,2ms Input-Lag
  • Reaktionszeit: 2ms GtG, 6,[email protected]
  • VA-Panel mit G-Sync und 1800R
  • Auflösung: 3440x1440 UWQHD, 35 Zoll

Highend für HDR-Gaming

Nicht passendes für dich dabei? Dann schau doch mal in unsere anderen Kaufberatungen zum Thema Monitore rein:


AOC C27G1

  • Sehr günstig für einen Curved Gaming Monitor
  • Flotte 144hz mit niedrigem Input-Lag
  • Gute Farbgenauigkeit und solider Kontrast
  • Keine HDR-Unterstützung
  • Farben wirken teils etwas verwaschen
  • Display ist zu dunkel im Overdrive-Modus

Der 1080p Spartipp mit 27 Zoll

Mit dem AOC CQ27G1 bekommt ihr einen 27-Zoll-Monitor, der mit seiner 1800R Krümmung nicht ganz so extrem ist und vieles richtig macht. Dank der unglaublich geringen Eingangsverzögerung, der schnellen Reaktionszeit sowie seiner 144hz Bildwiederholrate eignet er sich hervorragend für schnelles Gaming.

Zudem wird die VRR-Technologie FreeSync unterstützt, um Tearing in Spielen zu reduzieren. Sein VA-Panel bietet euch ein sehr gutes Kontrastverhältnis, was zu tiefen Schwarztönen führt. Dies geht jedoch zu Lasten der Betrachtungswinkel, die schlecht sind und die Bildgenauigkeit verlieren, wenn ihr von der Seite auf den Monitor seht (aber wer tut das schon bei einem Curved Monitor).

Die mangelnde HDR-Unterstützung mag einige Leute enttäuschen, jedoch hat der CQ27G1 eine beeindruckende Farbgenauigkeit und zeigt eine sehr breite Farbpalette in SDR an. Wo er allerdings Federn lässt, sind seine Spitzenhelligkeitswerte. Bei etwa 265 cd/m² (Candela pro Quadratmeter - misst die Helligkeit) ist der Monitor recht trüb und im sRGB-Modus fällt diese Zahl weiter auf 228 cd/m².

Dadurch ist das Display in Räumen mit hellem Umgebungslicht etwas schwer zu erkennen, und noch schlimmer, es fällt auf 68 cd/m², wenn die Reaktionszeit mithilfe des OSD auf den Boost-Modus eingestellt wird. Und bei diesem Wert wird es bei dunklen Szenen in Filmen oder Spielen schwer, etwas zu erkennen. Wen das jedoch nicht stört, der sollte hier zugreifen.


Gigabyte AORUS CV27F

  • HDR-Support mit 400 Nits
  • Gute Performance für 165hz-Gaming
  • Saubere Verarbeitung und viele Features
  • Braucht ein paar Feinabstimmungen für bestes Bild
  • Farbwiedergabe könnte besser sein
  • Geringe Pixeldichte

Günstiger 1080p Curved Monitor mit HDR

Wer ein kleines bisschen mehr investieren will, der bekommt mit diesem Modell von Gigabyte ein kleines Upgrade zu unserem Spartipp. Denn dieser 27 Zoll Curved Monitor sieht nicht nur gut aus, sondern bietet euch auch ordentlich Performance.

Zunächst haben wir da den guten Ständer, der euch gute Ergonomiefunktionen bietet (außer einem Hochformat). Er ist schwer genug und hat daher einen sicheren Stand. Zudem bietet er einen weiten Bewegungsbereich mit 20 Grad Schwenkbarkeit, -5 - 21 Grad Neigung und 13cm Höhenverstellung. Außerdem gibt es VESA-Halterungen an der Rückseite.

Wenn ihr RGB-Fan seid, dann werden euch die Lichtstreifen auf der Rückseite des CV27F gefallen. Diese können mithilfe des OSD in drei Grundmodi angepasst werden. Mithilfe der RGB Fusion-App können sie sogar zusätzlich angepasst und mit euren anderen Aorus-Geräten synchronisiert werden.

Doch auch bei der Gaming-Performance überzeugt der CV27F. Obwohl ihr hier nur eine 1080p-Auflösung bekommt, überzeugt er mit einer außergewöhnlich schnellen Bildwiederholfrequenz von 165 Hz und kombiniert diese mit einer Reaktionszeit von 1 ms sowie einem hervorragenden Kontrast. Außerdem gibt es HDR-Unterstützung und eine Spitzenhelligkeit von 400 Nits bei 90% Abdeckung des DCI-P3-Spektrums. Bei der Farbgenauigkeit kommt er nicht ganz an IPS-Panels ran, liefert aber auf jeden Fall ein sattes, lebendiges Bild ohne Hintergrund-Bleeding in dunklen Szenen. Ebenso ist er für AMD Radeon FreeSync 2 zertifiziert, das viel höhere Standards als herkömmliches FreeSync aufweist.


BenQ EX3203R

  • Sehr gute Preisleistung für einen 1440p Curved Monitor
  • Helles Bild mit 32 Zoll Monitorgröße
  • Genaue Farbdarstellung
  • Sehr niedriger Input-Lag
  • HDR lässt zu Wünschen übrig
  • Ständer nur höhenverstellbar und neigbar
  • Anschlüsse ungünstig platziert

Günstiger 1440p Curved Monitor mit HDR

Der BenQ EX3203R bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, zumal ihr hier einen Curved QHD-Monitor mit genialer Performance sowie einer Größe von 32 Zoll bekommt.

Für einen weitgehend aufs Gaming ausgerichteten Monitor ist das Design des EX3203R zurückhaltend (was einigen von euch ja sogar gefallen könnte). Das Panel befindet sich in einem matten grau-schwarzen Gehäuse mit nahezu unsichtbaren Einfassungen an den Seiten und an der Oberseite, was es zu einer guten Wahl für ein Multi-Monitor-Setup macht.

Der silberne V-förmige Ständer bietet Höhen- und Neigungsverstellbarkeit, lässt sich jedoch nicht schwenken oder drehen. Allerdings hat der Schaft des Ständers ein großes Loch, durch das ihr eure Kabel legen könnt - praktische Sache.

Alle Anschlüsse befinden sich aber leider auf der Rückseite des Gehäuses und zeigen nach unten. Insbesondere da ihr das Display nicht ins Hochformat drehen könnt, ist das sehr unpraktisch. Wen das Rumfummeln stört, für den ist das wohl ein KO-Kriterium. Wenigstens gibt es mit zwei HDMI 2.0-Eingängen, einem DisplayPort-Eingang, einem USB-Typ-C-Anschluss, zwei USB-3-Anschlüssen und einer Audioausgangsbuchse genügend davon.

Wo der BenQ aber richtig punkten kann, ist die Gaming-Performance. Mit seiner 144hz-Bildwiederholfrequenz, einer niedrigen Reaktionszeit und einem extrem niedrigen Input-Lag, eignet er sich perfekt für jegliche Spiele. Dazu kommt die Unterstützung von Freesync 2, wodurch ihr bestens gerüstet seid.


Samsung CHG 90

49 Zoll Super Ultrawide- pure Immersion

  • Ultra-Wide bietet beeindruckendes Gamingerlebnis
  • Gute HDR-Performance
  • Top Gaming-Performance
  • Sehr platzraubend
  • Bildschirmmaße weniger ideal für Videos
  • Relativ niedrige Pixeldichte mit 80ppi

Mit dem Samsung CHG 90 haben wir den ersten Exoten in unserem Curved Gaming-Monitor Vergleich. Denn dieser Gigant entspricht mal eben zwei nebeneinander aufgestellten 1080p-Monitoren. Für das Gaming natürlich enorm geil, aber auch sonst ist der Platz auf dem Bildschirm gut nutzbar.

Bedenkt bezüglich der recht geringen Pixeldichte einfach nur, dass sich dieses Biest weniger gut für Textverarbeitung eignet. Falls ihr also eure Bachelorthesis darauf schreiben wollt, könnte das zum Problem für eure Augen werden. Wenn ihr den CHG90 aber rein fürs Gaming verwenden wollt, werdet ihr davon kaum etwas merken.

Der Ständer ruht auf einer stabilen V-förmigen Basis, die ungewöhnlich breit ist (32 Zoll) und der extremen Breite des Panels entspricht. Es gibt hier Höhen-, Schwenk- und Neigungsverstellung, logischerweise kein Drehen.

Durch den hohen nativen Kontrast ist die Bildqualität überdurchschnittlich gut und der sehr große Farbumfang ermöglicht saubere, sowie sehr lebendige HDR-Inhalte. Man kann getrost sagen, dass die HDR-Leistung des CHG90 sowohl für Videos als auch für Spiele überdurchschnittlich ist. Allerdings werden Videos nur die Hälfte des Bildschirms einnehmen. Wer also viele Filme schaut, sollte vielleicht eher eine der anderen Empfehlungen wählen.

Dazu kommen die hohe Bildwiederholfrequenz, eine geringe Eingangsverzögerung und die FreeSync 2-Unterstützung. Diese sorgen dafür, dass ihr beim Gaming keinerlei Probleme habt und alles butterweich läuft. Alles in allem ein sehr guter Curved Gaming-Monitor, nur leider auch etwas teurer.


ACER PREDATOR Z35P

  • Nativer G-Sync-Support
  • Sehr hohe Verarbeitungsqualität
  • Top Gaming-Performance
  • Hervorragender Farbumfang und Abdeckung
  • Teuer
  • Nur 100hz nativ
  • Kein HDR
  • Unterdurchschnittlicher Kontrast und Schwarzwerte

Bezahlbarer Curved-Monitor mit G-Sync

Ihr habt keinen Platz für einen 49-Zoller und wollt eine höhere Pixeldichte mit G-Sync Support? Dann schaut euch den Acer Predator Z35P an. Aber seid gewarnt: Auch hier braucht ihr einiges an Platz auf eurem Schreibtisch, denn das Teil ist ein Biest.

Allein der Standfuß verschlingt schon einiges von einem großen Schreibtisch, ist aber sehr robust und stylish. Zwei Metallfüße ragen hier deutlich weit heraus, wodurch das Platzieren einer Gaming-Tastatur im Standardlayout eventuell eine echte Herausforderung wird. An Verstellbarkeit wird hier nicht gespart: 13cm in der Höhe, 20 Grad Schwenken sowie -32.5-5 Grad Neigung. Dazu kommen VESA-Löcher an der Rückseite für die Wandmontage.

Unter der Haube verwendet der Z35P ein gebogenes VA-Panel mit einer schönen Mischung aus niedriger Reaktionszeit, niedriger Verzögerung, guten Betrachtungswinkeln und einer extrem guten Farbwiedergabe. Einzig beim Kontrast kann er mit 2500:1 nativ weniger überzeugen, da bekommt ihr bei anderen Modellen mehr. Auch die Gleichmäßigkeit der Schwarzwerte lässt zu Wünschen übrig und vor allem in sehr dunklen Räumen nicht optimal.

Beim Gaming sorgen jedoch eine Kombination aus G-Sync, 120hz (im Overdrive-Modus), einer immersiven 3440 x 1440 Auflösung, der guten Reaktionszeit sowie dem niedrigen Input-Lag für ein überragendes Erlebnis. Dementsprechend ist der Z35P sein Geld mehr als wert und bietet euch in dieser Preisklasse wohl das beste Kompromiss.


LG UltraGear 34GN850-B

  • Sensationelles NanoIPS-Panel
  • Blitzschnelle 160hz mit geringer Verzögerung
  • Eine der besten Reaktionszeiten
  • Hervorragender Farbumfang und Genauigkeit
  • Sehr teuer
  • Nur HDR 400 mit schwachem Kontrast
  • Schlechte Verstellbarkeit

Bester Freesync Curved Monitor

Dieses 21:9 QHD-Biest mit 34 Zoll ist eines der wenigen auf dem Markt, welches trotz IPS-Panel extrem gute Reaktionszeiten sowie eine geringe Signalverzögerung hat. Damit schöpft ihr die 160hz-Bildwiederholfrequenz voll aus und könnt mit TN-Panels mithalten - optimal fürs Gaming. Oben drauf gibt es noch Freesync2-Support sowie G-Sync Kompatibilität, was will man mehr?

Zudem hat der LG 34GN850-B eine anständige Verarbeitungsqualität. Trotz seiner Vollkunststoffkonstruktion ist er ziemlich robust und der Ständer ist stabil, nur der Ausschnitt für das Kabelmanagement fühlt sich etwas zerbrechlich an. Leider lässt sich der Monitor nur in der Höhe verstellen und ist minimal neigbar, mehr gibt es hier nicht an Funktionen.

In Punkto Bildqualität könnt ihr hier alle Vorzüge eines IPS-Panels genießen: Eine hohe maximale Helligkeit, eine extrem schöne sowie genaue Farbdarstellung, sowie stabile Blickwinkel (das alles auch in HDR). Leider ist der Kontrast wie bei allen IPS-Panels niedriger, wodurch ihr in besonders dunklen Szenen keine optimalen Schwarzwerte bekommt.

Alles in allem ist der LG 34GN850-B ein sehr guter Allrounder für alle Einsatzszenarien. Wer also einen 34 Zoll Curved Gaming-Monitor mit IPS-Panel sucht, der wird hiermit glücklich. Insofern ihr es euch leisten könnt, denn das Teil ist teuer.


Samsung CRG9

  • HDR 1000 mit exzellenter Performance
  • Sehr gute Gaming-Performance
  • Riesiges Display für volle Immersion
  • Hervorragender Farbumfang und Genauigkeit
  • Noch teurer
  • Ohne Highend-PC sinnlos
  • Schlechte Verstellbarkeit

Bester 32:9 Curved Monitor

Euch ist die FHD-Auflösung des CHG90 von oben nicht gut genug, ihr wollt aber trotzdem einen Super Ultrawide Curved Gaming-Monitor mit 49 Zoll? Dann ist der CRG9 von Samsung genau euer Ding.

Der CRG9 ist ein heftiger Curved-Monitor mit einer Auflösung von 5120 x 1440 und HDR 1000. Und er ist auch unglaublich teuer, aber mit diesen Spezifikationen ist das keine Überraschung.

Sobald ihr ordentlich Platz gemacht habt auf eurem Schreibtisch (obwohl der Standfuß kleiner ist als beim CHG90), bekommt ihr hier wirklich was geboten. Die Verarbeitungsqualität ist makellos, einzig bei der Verstellbarkeit seid ihr beim Schwenken und Neigen etwas eingeschränkt.

In Punkto Bildqualität kann der Samsung CRG9 direkt mit einem außergewöhnlich guten Bild überzeugen. Und das auch ohne an den Einstellungen rumzuspielen. Obwohl der Kontrast trotz VA-Panel nicht perfekt ist, bekommt ihr dennoch ein gestochen scharfes Bild mit hervorragender Farbdarstellung. Vor allem bei HDR-Inhalten kann der CRG9 mit seinen 1000 Nits punkten.

Auch fürs Gaming eignet er sich natürlich mit seinen 120hz, 4ms Reaktionszeit sowie 5ms Input-Lag perfekt. Wenn ihr jedoch die neuesten Spiele auf diesem Ding zocken wollt, müsst ihr darauf vorbereitet sein, dass viele davon das 32:9 Seitenverhältnis nicht unterstützen. Dadurch bekommt ihr bei Spielen wie Sekiro dann schwarze Balken an der Seite. Dennoch könnt ihr die meisten Spiele so modifizieren, dass sie mit solchen Displays funktionieren.

Wenn ihr das Geld und die nötige Hardware habt, hält der Samsung CRG9 definitiv was er verspricht.


Alienware AW3420DW

  • Nativer G-Sync-Support
  • Sehr gute Gaming-Performance
  • Exzellentes Design
  • Super Bildqualität
  • Extrem teuer
  • Kein HDR
  • Kontrast nicht der Bringer

Bester Curved-Monitor mit G-Sync und IPS

Der Dell Alienware AW3420DW ist ein beeindruckender Ultrawide-Gaming-Monitor mit stilvollem Design und nativer G-SYNC-Unterstützung. Er hat einen gebogenen 34-Zoll-Bildschirm, der ein unglaubliches Gaming-Erlebnis ermöglicht. Zudem eignet er sich mit seiner 1440p-Auflösung auch für Arbeitszwecke sehr gut. Klar, auch das Acer-Modell von oben bietet euch G-Sync, allerdings bekommt ihr hier eine etwas bessere Gaming-Performance.

Dennoch weißt das IPS-Panel auch hier wieder einige Nachteile auf, vor allem aufgrund seines geringen Kontrastverhältnisses und seiner unterdurchschnittlichen Schwarzgleichmäßigkeit. Trotzdem überzeugt der Alienware mit seiner guten Reaktionszeit auf 120hz sowie einem geringen Input-Lag beim Gaming.

Auch die Verarbeitungsqualität ist ausgezeichnet. Obwohl der Monitor größtenteils aus Kunststoff besteht, fühlt er sich solide und robust an. Der Standfuß unterstützt den Monitor gut und nichts wackelt unnötig. Dazu kommen die guten Einstellfunktionen mit einer großzügigen Höhenverstellbarkeit, sowie einer Schwenk- und Neigungsfunktion.

Die Rückseite des Monitors ist mit weißem Kunststoff bedeckt und in der oberen rechten Ecke leuchtet ein Alienware-Logo auf. Hinzu kommen LED-Streifen und Kabelführung am Ständer, sowie eine Schnellverschlussfunktion, wenn ihr ihn auf VESA montieren möchtet.

Allenfalls gehört der Alienware AW3420DW dank seiner hohen Auflösung, der unglaublichen Farbgenauigkeit und des hervorragenden Designs zu den besten Curved Gaming-Monitoren auf dem Markt. Wäre da nicht der sehr hohe Preis.


Asus ROG Swift PG35VQ

  • Nativer G-Sync-Support
  • Viele Features
  • Exzellente Gaming- und HDR-Performance
  • Quasi makellose Bildqualität
  • Unglaublich hoher Preis
  • Farbabdeckung im DCI-P3 könnte besser sein

Absolutes Highend-Monster

Ihr wollt wirklich alle Features und noch ein bisschen mehr? Dann bietet euch dieses 35 Zoll Ultrawide-QHD Biest genau das. Der PG35VQ ist absolutes Premiumsegment und das nicht nur wegen des hohen Preises.

Er basiert auf einem VA-Panel mit einer Auflösung von 3440 x 1440, was durch starke Schwarztiefen, Farbgenauigkeit, Farbumfang und Kontrastverhältnisse überzeugt.

Das Hauptaugenmerk des Monitors liegt ganz klar beim Gaming. Er bietet eine hohe Bildwiederholfrequenz von 200 Hz sowie Unterstützung für variable NVIDIA G-Sync-Bildwiederholraten. Tatsächlich ist der PG35VQ einer der wenigen Bildschirme mit einer G-Sync Ultimate Zertifizierung. 

Hinzu kommt die FALD-Hintergrundbeleuchtung (Full Array Local Dimming) mit 512 Zonen, die eine hervorragende lokale Dimmsteuerung für HDR-Spiele und -Inhalte bietet. Dies ermöglicht das Genießen von HDR-Inhalten mit einer Spitzenhelligkeit von 1000 cd / m2 und einer Zertifizierung nach dem VESA DisplayHDR 1000-Standard. Außerdem gibt es eine coole Beleuchtung sowie einen Joystick für die OSD-Steuerung.

Auch die Verarbeitung und das Design sind hervorragend und mit Metall- und Kupferakzenten umgesetzt. Beim stabilen Ständer gibt es eine sehr gute Auswahl an ergonomischen Einstellungen, welche alle reibungslos von der Hand gehen (Neigung, Höhe, Schwenken).

Unterm Strich gibt es hier außer dem extremen Preis nichts zu meckern. Wer wirklich den ultimativen Curved Gaming-Monitor sucht, der wird ihn hiermit finden.


Kaufberatung: Worauf kommt es bei Curved Gaming-Monitoren an?

Bild: Asus

Als Curved-Displays zum ersten Mal auf den Markt kamen dachten die meisten Leute, es sei nur eine Spielerei und eine Modeerscheinung, die die zusätzlichen Kosten nicht wert ist. Und wobei das für Fernseher teilweise gilt, ist es bei Monitoren eine ganz andere Geschichte.

Warum genau sind gekrümmte Monitore sinnvoller als gekrümmte Fernseher und welche Vor- und Nachteile haben Curved Monitore im Vergleich zu Flachbildschirmen?

Wenn ihr immer noch nicht ganz sicher seid, ob ein Curved Gaming-Monitor auch wirklich das Richtige für euch ist, dann schaut euch die folgenden Abschnitte mal genauer an.

Natürlich gibt es bei Gaming-Monitoren noch weitere wichtige Dinge zu beachten, diese behandeln wir aber in unserer allgemeinen Kaufberatung zu den besten Gaming-Monitoren.


Krümmung und Wölbungsradius erklärt

Zunächst erklären wir, was unterschiedliche Krümmungsradiuswerte bedeuten, also zum Beispiel Angaben wie 1000R, 1500R oder 1900R.

Hierbei gilt: Je niedriger die Zahl vor dem "R" ist, desto steiler oder stärker ist die Bildschirmkrümmung. Das R steht hier einfach nur für "Radius" und gibt die Distanz zwischen Kreisradius und Mittelpunkt des Kreises in Millimetern an.

Damit bezieht sich 1800R beispielsweise auf einen Radius von 1800 mm oder 1,8 m. Wenn ihr also aus mehreren gekrümmten 1800R-Monitoren einen Kreis bilden würdet, würde der Radius dieses Kreises 1,8 m betragen.

Darüber hinaus gibt die Krümmungsbewertung den optimalen Betrachtungsabstand an. Mit einem gekrümmten 2000R-Monitor könnt ihr die Krümmung nur dann voll ausnutzen, wenn ihr nicht mehr als 2 Meter vom Bildschirm entfernt seid.

Manche Curved Gaming-Monitore kommen sogar mit einer 1000R-Krümmung daher, welche der Krümmung des menschlichen Auges entsprechen soll, um damit noch mehr Immersion (Eintauchen ins Spielgeschehen) zu ermöglichen.

Folgendes Bild veranschaulicht das Ganze nochmal etwas besser. Dabei sind die drei grauen Flächen jeweils Monitore mit unterschiedlicher Krümmung und Radien.

Bild: Samsung


Warum Curved-Monitore nicht mit Curved-TVs vergleichbar sind

Im Gegensatz zu gebogenen Fernsehgeräten, die normalerweise subtile Krümmungen von 4000R aufweisen, haben die meisten Curved-Monitore stärkere Krümmungen. Das ist sinnvoll, da man von einem Fernseher weiter weg sitzt als von einem Monitor.

Allerdings kann man einen gekrümmten Bildschirm nur optimal nutzen, wenn man auch direkt davor sitzt - schwierig bei einem TV, vor allem wenn mehrere Leute davor sitzen. Daher wird schnell klar, warum das gebogene Design bei TVs wenig Sinn ergibt und recht unbeliebt ist.

Aber diese Probleme habt ihr bei Curved-Monitoren nicht, da ihr meistens allein davor sitzt. Darüber hinaus sind gekrümmte Monitore nicht unbedingt teurer als Flachbildschirme. Häufig werden gekrümmte Panels für preisgünstige Gaming-Monitore verwendet, die tatsächlich günstiger sind als ihre Gegenstücke mit Flachbildschirmen.

Wie nützlich die Krümmung eines Monitors ist, hängt natürlich hauptsächlich von der Größe und dem Krümmungsradius des Displays ab.

Kleine gekrümmte Monitore mit einer Größe von 24 und 27 Zoll weisen normalerweise Krümmungen von 1500R oder 1800R auf, die aufgrund ihrer geringen Bildschirmgröße nicht einmal so auffällig sind.

Bei gekrümmten Monitoren mit 32 Zoll oder mehr wird die Krümmung deutlicher, insbesondere wenn sie 1500R oder steiler ist.


Was sind die Vorteile von Curved-Monitoren?

Eins vorweg: Nur bei Ultrawide- (21: 9) oder Super-Ultrawide- (32: 9) Monitoren ist eine Krümmung für ein beeindruckendes Erlebnis quasi notwendig. Bei anderen Größen oder Seitenverhältnissen ist sie dennoch willkommen. Doch warum? Die Hauptvorteile wären diese:

  • Ein Gefühl des "Eintauchens" ins Spielgeschehen kommt auf
  • Angenehmeres Betrachten fürs Auge
  • Weniger Verzerrungen am Bildschirmrand
  • Realistischeres Bild

Aufgrund der zusätzlichen Breite von Curved-Monitoren bringt die Krümmung die Ränder des Bildschirms näher an euch heran und deckt so mehr von eurer peripheren Sicht ab.

Dies verleiht dem Bild zusätzliche Tiefe, da ihr mehr vom Bildschirm auf einmal sehen könnt, ohne eure Augen oder den Kopf stark bewegen zu müssen. Dadurch wird sowohl die Immersion als auch der Augenkomfort verbessert und auch Verzerrungen an den Bildschirmrändern beseitigt.

Hier seht ihr das Ganze nochmal als Bild veranschaulicht. Links das Sichtfeld auf einem Curved-Monitor, rechts das Ganze auf einem Flachbildschirm.


Was sind die Nachteile von Curved-Monitoren?

Der Hauptnachteil von gekrümmten Monitoren sind die Blickwinkel, da ihr wie erwähnt nur dann das optimale "Seherlebnis" erzielt, wenn ihr direkt davor sitzt.

Wenn ihr also einen Film vom Bett aus schauen wollt und euer gebogener Monitor nicht darauf ausgerichtet ist, ist die Bildqualität möglicherweise nicht ideal. Insbesondere dann, wenn der Monitor über ein VA-Panel mit schlechteren Betrachtungswinkeln verfügt. Falls ihr mehr zum Thema Monitor-Panels erfahren wollt, schaut mal hier rein:

Dies hängt natürlich von der Bildschirmgröße und -krümmung des Monitors sowie von dem Winkel ab, in dem ihr auf den Bildschirm schaut.

Außerdem sind Curved-Monitore weniger für professionelles Grafikdesign oder Dinge wie 2D- und 3D-Modellierung geeignet. Solange die Krümmung aber nicht zu stark ist, sollte auch das kein Problem sein.


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