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Intel Prozessoren Vergleich: Übersicht der besten Intel CPUs - i3, i5, i7 & i9 verständlich erklärt

intel prozessor im sockel titelbild

Intel Prozessoren werden seit Ewigkeiten in den Produktreihen i3, i5, i7 und i9 unterschieden, doch was steckt genau dahinter? Wir erklären euch hier die wichtigsten Eigenschaften aller Intel CPUs und stellen euch die zudem die besten Intel Prozessoren für jede Preisklasse vor.

Außerdem erfahrt ihr, worin sich Intel Prozessoren unterscheiden, wie ihr die Modellbezeichnung lesen könnt und welche Prozessorreihe sich für welchen Einsatzzweck eignet. Denn wenn ihr einfach wild drauflos kauft, dann wählt ihr mit Sicherheit die falsche Intel-CPU. Und obwohl AMD mit ihrer Ryzen-CPUs für viel Wind gesorgt hat, gehören Intel-Prozessoren immer noch in jede CPU Rangliste.


Intel Prozessoren Vergleich: Übersicht und allgemeine Unterschiede

Bevor wir in die Details für die einzelnen Intel Prozessoren gehen, wollen wir euch hier zunächst einmal die groben Unterschiede und Einsatzgebiete der verschiedenen Modellreihen näherbringen. Folgende Tabelle fasst das Wichtigste zusammen:

Eigenschaft

i3

i5

i7

i9

Leistung

niedrig

mittel

hoch-sehr hoch

sehr hoch

Einsatzgebiet

Casual-Gaming, Office-Arbeit, Surfen

Ernsthaftes Gaming, Videoschnitt (aber mit Einschränkungen)

Highend-Gaming, Video-Rendering ohne Einschränkungen 

Alles möglich, vor allem Gaming & Streaming etc. gleichzeitig

Preis

niedrig

mittel

hoch

extrem hoch

Kerne

bis 4

bis 6

bis 8

8-18 (X-Reihe)

Threads

4

bis zu 12

8

8-18 (X-Reihe)

Cache

Max. 8 MB

Max. 12 MB

Max. 16 MB

Max. 20 MB

Wie ihr seht unterscheiden sich die Intel-Prozessoren von "klein" (i3) nach "groß" aufsteigend vorwiegend durch ihr Leistungspotenzial sowie den Preis. Dennoch haben die einzelnen Prozessoren noch einige Einzelheiten, worauf wir jetzt kurz eingehen werden. 

Modellnamen und Generationen verstehen

Doch bevor wir auf die Besonderheiten eingehen solltet ihr noch verstehen, wie man die Prozessornamen von Intel CPUs "lesen" kann.

Intel Prozessornamen, Modellnummern erklärt

Wie ihr im obigen Bild erkennen könnt, geht das allerdings recht einfach. Am Beispiel des Intel Core i5 8700K können wir einfach ablesen, was eine Intel-CPU eigentlich kann und wo sie hingehört:

  • Der erste Teil beschreibt immer die Prozessorart (Intel Core Reihe) sowie den Prozessortyp (i5).
  • Die erste Zahl danach beschreibt die Prozessorgeneration, in diesem Fall also die 8te. Je größer diese Zahl ist, desto neuer ist die CPU.
  • Danach folgt die Modellnummer. Hier gilt: Je höher diese ist, desto stärker ist die Leistung der CPU.
  • Zum Schluss stehen noch diverse Suffixe wie K, HK, T welche spezielle Eigenschaften der CPU kennzeichnen. Diese erklären wir gleich.

Die folgenden Namen beziehen sich auf die Desktop-CPUs von Intel, entsprechende Prozessorgenerationen lassen sich wie folgt aufzählen:

  1. Nehalem
  2. Sandy Bridge
  3. Ivy Bridge
  4. Haswell
  5. Broadwell
  6. Skylake
  7. Kaby Lake
  8. Coffee Lake
  9. Coffee Lake Refresh
  10. Comet Lake

Außerdem wollen wir euch im Folgenden noch eben die wichtigsten Suffixe auflisten:

  • Ein K am Ende bedeutet, dass die CPU übertaktbar ist (unlocked)
  • G oder G1-G7: CPU enthält integrierte Grafikeinheit. Bei Prozessoren mit integrierter GPU wird hier das Modell bezeichnet
  • F: Ohne integrierte GPU
  • H: Hohe Performance, optimiert für mobile Prozessoren
  • HK: Hohe Performance und übertaktbar (mobile Prozessoren)
  • HQ: Hohe Performance für Laptops, vier Kerne
  • S: Spezial-Edition
  • T: Energieeffiziente CPU Desktop
  • U: Energieeffizient (mobil)
  • Y: Extrem stromsparend (mobil)
  • X: Extreme-Reihe für Highend Desktop PCs und Workstations

Jetzt da ihr wisst, wie man die Namen von Intel-Prozessoren lesen und verstehen kann, wollen wir auf die Besonderheiten der Reihen eingehen.

Intel Core i3 Prozessoren

Wir fangen ganz unten an und arbeiten uns nach oben. Der Core i3 ist der Budgetprozessor von Intel. Obwohl Core i3 Prozessoren die günstigsten und langsamsten der Core-Familie sind, taugen sie dennoch für Basisanwendungen und Casual-Gaming.

Die Technologie hinter Core i3-Prozessoren umfasst bei der aktuellen 10. Generation eine Vier-Kern-Basis (ältere Generationen hatten hier nur 2 Prozessorkerne), Hyper-Threading-Unterstützung und Virtualisierung. Zudem unterstützen Core i3-Prozessoren 64-Bit-Versionen von Windows.

Dennoch gibt es hier auch ein paar Einschränkungen. So unterstützen die Core i3-Prozessoren beispielsweise nicht die Turbo Boost-Technologie von Intel und verfügen außerdem über weniger Cache als ihre Gegenstücke Core i5, Core i7 und Core i9. Der Cache ist eine wichtige Spezifikation, mit der der Prozessor bestimmte Aufgaben effizienter ausführen kann.

Dementsprechend ist der Intel Core i3 ideal für alle, die weniger Leistung benötigen. Denn obwohl i3-CPUs mittlerweile recht performant sind, reicht ihre Leistung nicht für anspruchsvolle Spiele oder rechenintensive Anwendungen aus. Daher eignet sich diese CPU-Reihe am besten für Einsteiger-PCs, welche für E-Mails, Textverarbeitung, leichtes Gaming sowie einfaches Surfen im Internet verwendet werden.

Intel Core i5 Prozessoren

Core i5 ist der Mittelklasse-Prozessor von Intel. Als Upgrade zum Core i3 bieten euch Core i5-Prozessoren definitiv mehr Leistung, egal ob fürs Gaming oder für Multitasking-Szenarien. Denn je nach Art der von euch ausgeführten Anwendungen, werdet ihr hiermit einen spürbaren Geschwindigkeitsunterschied merken.

Beim Gaming werdet ihr Unterschied zwischen einem i3-10100 und einem i5-10400 sind großartig merken (10-25 FPS je nach Spiel), wenn ihr allerdings mehrere Dateien in Photoshop bearbeitet werdet ihr feststellen, dass der Core i5 derartige Aufgaben schneller erledigen kann.

In der aktuellen Generation kommt die Core i5 Reihe mit 6 Kernen, 12 MB Cache sowie Hyper-Threading daher. Insbesondere bei Multithreaded-Tasks werden euch die sechs Kerne zu Gute kommen. Zudem bekommt ihr mit dem i5-10600K einen Prozessor, den ihr übertakten könnt (davon gibt es in der Core i3 Serie noch keinen). Solltet ihr das nötige Kleingeld übrig haben, empfehlen wir euch definitiv einen Core i5 im Gegensatz zu den doch recht eingeschränkten Core i3 Prozessoren.

Intel Core i7 Prozessoren

Als nächstes haben wir die Intel Core i7 Prozessor-Reihe. Core i7er waren für viele Jahre die Top-Chips aller Prozessoren der Core-Serie, zumindest solange bis die Core i9- und Core X-Serien rauskamen. Trotzdem ist die Core i7-Serie immer noch recht teuer und siedelt sich nicht nur bezüglich des Preises ganz klar im Highend-Segment an.

In der aktuellen 10ten-Generation verfügt die i7-Serie über Okta-Core-Leistung, Virtualisierungsunterstützung, Hyper-Threading und Turbo-Boost-Technologie. Zudem wird hier schnellerer DDR4-Arbeitsspeicher von bis zu 2933 MHz unterstützt, bei i3 und i5 sind nur Taktraten bis zu 2666 MHz möglich.

Das Hauptanwendungsgebiet für Core i7-Prozessoren sind große Multitasking- und schwergewichtige Multimedia-Aufgaben, Highend-Gaming und rechenintensive Dinge wie Videobearbeitung sowie Rendering. Zudem werdet ihr die Vorteile eines i7 sehen, wenn ihr mehrere virtuelle Maschinen ausführt oder 4K-Videos bearbeitet.

i7-Prozessoren verfügen außerdem über einen größeren integrierten Cache, mit dem sich wiederholende Aufgaben effizienter ausgeführt werden können. Größere Caches bedeuten auch eine bessere Multitasking-Leistung.

Solltet ihr euch einen i7-Prozessor kaufen? Für die überwiegende Mehrheit von euch ist das sicherlich nicht nötig. Insbesondere fürs Gaming wäre es viel klüger, mit so etwas wie einem i5-10600K zu arbeiten und die Einsparungen für eine bessere Grafikkarte, mehr RAM oder sogar eine schnellere SSD-Festplatte auszugeben. Wenn ihr jedoch gelegentlich CPU-intensive Aufgaben ausführt oder 1440p- beziehungsweise 4K-Gaming anpeilt, dann ist die i7-Serie eine ausgezeichnete Wahl.

Intel Core i9 Prozessoren

Abschließend haben wir noch die ultimative Prozessorreihe: Den Intel Core i9. Anfangs gab es hierbei nur die X-Reihe für den Spezialsockel LGA2066, mittlerweile gibt es jedoch auch "normale" i9-CPUs für den Sockel LGA1151 oder aktuell den neuen LGA1200.

Die X-Reihe stellt dabei eine eigene Prozessorreihe des Core i9 dar, welche speziell für rechenintensive Anwendungsgebiete konzipiert wurde und fürs Gaming weniger sinnvoll ist. Demnach machen Prozessoren mit einem "X" in der Namensbezeichnung wirklich nur dann Sinn, wenn das System auf maximale Multitasking-Leistung ausgelegt sein soll.

Dahingegen stellen die "normalen" Core i9 CPUs die absolute Speerspitze von Intel's Prozessor-Lineup dar, im Moment auch immer noch die stärksten Gaming-CPUs. Jetzt mit 10 statt nur 8 Kernen, bieten Core i9 CPUs aus der zehnten Generation mit ihren 20 MB Cache sowie Taktraten von bis zu 5,3 GHz jede Menge Leistungsreserven.

Sowohl im Gaming als auch bei Multithread-Aufgaben bekommt ihr hier ein Upgrade gegenüber einem Core i7, allerdings nur zu einem extremen Aufpreis. Es gibt einige Spiele, die die zusätzlichen Threads nutzen können und bestimmte Benchmarks profitieren auch von der zusätzlichen Leistung dieser extrem teuren Chips, aber in den meisten Fällen ist der Vorteil minimal.

Wenn ihr also eine Workstation für das Rendern, Videobearbeitung oder andere intensive Aufgaben ausstatten wollt, bei denen eine große Anzahl von Kernen genutzt werden kann, dann ist ein Core i9 eine Überlegung wert. Gamer die wirklich die letzten FPS rausholen möchten werden hiermit glücklich - wenn das Budget keine Rolle spielt. Aber ein i7 9700K, i5 10600K oder i7 10700K ist wesentlich billiger und das bei ähnlicher Leistung. Für fast alle Gamer ist der Core i7 die bessere Wahl.


Intel-Prozessoren der 10ten Generation im Detail

Nachfolgend möchten wir euch noch die Unterschiede zwischen den CPU-Modellen innerhalb der aktuellsten Generation vorstellen. Somit bekommt ihr gute Vorstellung davon, wie groß der Abstand zwischen den verschiedenen Reihen i3, i5, i7 und i9 tatsächlich ist. Dabei lassen wir die X-Reihe außen vor, zumal diese für Gamer nicht relevant ist.

Eigenschaft

i3

i5

i7

i9

Max. Basistaktung

3,8 GHz

4,1 GHz

3,8 GHz

3,7 GHz

Max. Turbo-Boost Takt

nicht unterstützt

nicht unterstützt

5,1 GHz

5,2 GHz

Einzelkern Turbo

bis 4,6 GHz

bis 4,8 GHz

bis 5,0 GHz

bis 5,1 GHz

Max Kerne/Threads

4/8

6/12

8/16

10/20

Hyperthreading

Ja

Ja

Ja

Ja

Cache

Max. 8 MB

Max. 12 MB

Max. 16 MB

Max. 20 MB

RAM

Bis DDR4-2666

Bis DDR4-2666

Bis DDR4-2993

Bis DDR4-2993

Auch mit der 10ten-Generation kann Intel seine Schwächen außerhalb des Gamings und die Preisleistung im Vergleich zu den Ryzen 3000-Chips von AMD nicht ausgleichen. Dennoch gibt es einige interessante Prozessoren, welche vor allem für uns Gamer interessant sind (dazu unten in den Empfehlungen mehr). Leider kann auch die zehnte Intel-Gen noch kein PCIe 4.0 und außerdem braucht für diese CPUs in neues Mainboard, dass den Sockel LGA1200 unterstützt (wie zum Beispiel Mainboards mit dem Z490-Chipsatz).


Intel-Prozessoren der neunten Generation im Detail

Auch die 9te-Generation der Intel-CPUs ist im Jahr 2020 nach wie vor relevant. Durch das Erscheinen der 10ten-Generation wurden Preise reduziert und vor allem auch Mainboards für den "alten" Sockel 1151 werden immer günstiger. Deshalb wollten wir euch hier nochmal die wichtigsten Unterschiede innerhalb dieser Ära zeigen.

Eigenschaft

i3

i5

i7

i9

Max. Basistaktung

4,0 GHz

3,7 GHz

3,6 GHz

3,6 GHz

Max. Turbo-Boost Takt

4,6 GHz

4,6 GHz

4,9 GHz

5,0 GHz

Max Kerne/Threads

4/4

6/6

8/8

8/16

Hyperthreading

Nein

Nein

Nein

Ja

Cache

Max. 8 MB

Max. 9 MB

Max. 12 MB

Max. 16 MB

RAM

Bis DDR4-2400

Bis DDR4-2666

Bis DDR4-2666

Bis DDR4-2666

Ein deutlicher Unterschied zwischen zehnter und neunter Generation ist hier ganz klar: i3, i5 und i7 CPUs hatten kein Hyperthreading. Bezüglich der Architektur wurde hier auf 14nm gesetzt, was man auch bei der neuesten Reihe sieht. Dennoch erfuhr Intels aktuelle Prozessorgeneration einige Neuerungen, wodurch sie sich von der 9ten-Generation unterscheidet. Falls ihr aber noch irgendwo günstige CPUs von Intel's neunter Generation auftreiben könnt, dann sind diese immer noch eine solide Basis.


Die besten Intel-Prozessoren 2020: Unsere Empfehlungen

Jetzt da ihr alle Einzelheiten zu den aktuellen Intel-Prozessoren kennt ist es an der Zeit für uns, euch ein paar Empfehlungen zu geben. Wir haben uns dabei durch alle Preispunkte gewühlt, um euch für EUER Budget die passende Intel-CPU zu zeigen. Lasst uns losfliegen!

Bester Intel Prozessor für Gaming & Preisleistung: i5-10600K

Spezifikationen

  • Taktung: 4.1GHz/4.8GHz
  • Kerne & Threads: 6/12
  • Sockel: FCLGA1200
  • TDP: 125W
  • Sehr gute Singlecore-Leistung
  • Exzellente Preisleistung
  • Leicht übertaktet auf i9-10900K Niveau
  • 10% schneller als Ryzen-Alternative zum selben Preis
  • Neuer Sockel benötigt neues 400er Mainboard

In Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis werden Intel-Fans Schwierigkeiten haben, etwas besseres zu finden. Denn dieses Ding ist absolut genial. Tatsächlich ist es so gut, dass der i7-10700K bei der aktuellen Preisgestaltung fast vollkommen irrelevant ist - zumal der 10600K quasi die gleiche Leistung für weniger Geld bietet.

Diese mit Spannung erwartete CPU ist mit 6 Kernen und 12 Threads ausgestattet, wodurch die Intel-Fans zwei Kerne weniger haben als die ähnlich teure 3700X-Alternative. Obwohl der Ryzen in Bezug auf allgemeine Benchmarks und Multitasking-Benchmarking die Nase vorn hat, kann man das für Spiele nicht behaupten.

Der Intel i5-10600K ist vom Gaming-Standpunkt aus unschlagbar und bietet eine fantastische Single-Core-Performance, über die der des mächtigen i9-10900K sogar nahe kommt. Über alle Kerne kann der i5-10600K eine Basistaktfrequenz von 4,10 GHz bzw. eine Boost-Frequenz von 4,80 GHz aufweisen. Dank einer Reihe verschiedener Faktoren kann der i5-10600K mit einer einfachen Übertaktung problemlos auf ein Leistungsniveau des i9-10900K getrimmt werden. Natürlich kommt ihr dafür nicht um ein Z490-Mainboard rum, aber wenn es richtig gemacht wird, dann lohnt es sich!

Dank des zusätzlichen Hyperthreadings kann der i5-10600K sogar einige mäßig intensive Multithread-Aufgaben wie Video-Rendering und 3D-Modellierung ausführen. Alles in allem unsere absolute Topempfehlung unter den Intel-CPUs!


Bester günstiger Intel-Prozessor: i5-10400F

Spezifikationen

  • Taktung: 2.9GHz/4.3GHz
  • Kerne & Threads: 6/12
  • Sockel: FCLGA1200
  • TDP: 65W
  • Recht günstig zu haben
  • Gute Preisleistung
  • Schneller als Ryzen 5 3600
  • Keine integrierte GPU
  • Keine Übertaktung

Ja wir wissen, es gibt auch noch den i3-10100, allerdings bietet euch der i5-10400F für nur 40€ so viel mehr. Zum größten Teil halten wir ihn für die beste Option für alle mit kleinem Budget. Wenn es um Multitasking-Szenarien geht räumt er zwar weniger ab, aber beim Gaming seid ihr hier vorne mit dabei.

Der 10400F ist ein 6-Kern-Prozessor ohne GPU, der wie die übrigen Intel-CPUs der 10. Generation Hyperthreading-Unterstützung bietet. Er hat eine Basistaktfrequenz von 2,90 GHz, die sofort auf 4,30 GHz angehoben werden kann. Für Gamer ist er eine ziemlich gute Wahl für weniger intensive Titel wie CS: GO, Rainbow Six Siege und dergleichen. Aber auch bei CPU-lastigen Titeln wie AC: Odyssey oder Hitman 2 kommt ihr hier locker auf eure 90FPS. Im Direktvergleich mit dem Ryzen 3600 hat der i5-10400F sogar leicht die Nase vorn, was ihn für Intel-Fans zu einer ziemlich interessanten Perspektive macht.

Aber er hat auch seine Nachteile. Zunächst einmal ist er nicht übertaktbar was bedeutet, dass ihr mit der Boost-Taktung von 4,30 GHz zufrieden sein müsst. Außerdem bekommt ihr hier keine integrierte GPU, wodurch ihr natürlich Mehrkosten habt. Allerdings solltet ihr als Gamer sowieso eine dedizierte Grafikkarte verbauen, wodurch sich das eher erübrigt.


Stärkste Intel-CPU für Enthusiasten: i9-10900K

Spezifikationen

  • Taktung: 3,7GHz/5.3GHz
  • Kerne & Threads: 10/20
  • Sockel: FCLGA1200
  • TDP: 125W
  • Großartige Gaming-Leistung
  • Unmengen an Übertaktung möglich
  • Kann intensive Multitasking-Szenarien bewältigen
  • Braucht sehr gute Kühlung
  • Extrem teuer
  • Hoher Stromverbrauch

Auf dem Gipfel des Leistungsolymps steht dieser 10-Kern-Chip mit 20 Threads. Er hat eine Basistaktung von 3,70 GHz und eine maximale Single-Core-Turbofrequenz von 5,30 GHz, wenn der neue Velocity-Boost-Algorithmus verwendet wird. Bei starkem Übertakten können teilweise sogar 5,3 GHz auf allen Kernen erreicht werden.

Die 10-Kern-CPU von Intel bietet eine TDP von 125 Watt, Tests zeigen jedoch, dass er beim Übertakten bis zu 325 Watt erreichen kann. Wenn ihr also das Beste aus eurem Core i9 herausholen wollt, dann braucht einen kräftigen Kühler.

Trotz des hohen Stromverbrauchs enttäuscht der Core i9-10900K nicht für den Preis. Es ist derzeit die schnellste Gaming-CPU auf Markt und somit auch der beste Intel Prozessor. In einigen Fällen übertrifft er sogar AMDs Ryzen 9 3900X, einen 12-Kern-Chip mit 24 Threads bei Produktivitätsaufgaben.

Der Core i9-10900K enthält 20 MB L3-Cache und die integrierte UHD Graphics 630-GPU von Intel, obwohl es eine Verschwendung wäre, diese für etwas anderes als das Testen von Windows zu verwenden. Wenn ihr diese CPU mit einer leistungsstarken Grafikkarte kombiniert, erhaltet ihr den leistungsstärksten Gaming-PC, den man derzeit kaufen kann.


Beste Intel-CPU für Workstations: i9-10980XE

Spezifikationen

  • Taktung: 3,0GHz/4,6GHz
  • Kerne & Threads: 18/36
  • Sockel: FCLGA2066
  • TDP: 165W
  • Hervorragende Multitasking-Leistung
  • Gutes Übertaktungspotential
  • Schlägt alle Intel-Prozessoren beim Multitasking und Rendern
  • Extrem teuer
  • Fürs Gaming weniger optimal

Falls ihr unbedingt eine Highend-Workstation mit einer Intel-CPU bauen wollt (wir empfehlen dafür eher AMD), dann schaut euch dieses Biest an. Intels führende CPU für Multithread-Aufgaben ist der i9-10980XE - eine Aktualisierung des 9980XE.

Intels neuester 18-Kerner wartet mit 36 Threads sowie mit einer Basistaktfrequenz von 3,0 GHz und einem Boost-Takt von 4,60 GHz auf allen Kernen auf. Dies ist Intels Antwort auf die neuesten Threadripper-CPUs von AMD, die die Multitasking-Benchmarks eng im Griff haben. Obwohl der 10980XE immer noch ein wenig hinter dem Ryzen-Gegenstück zurückbleibt, ist er in Bezug auf schwere Multitasking-Workflows immer noch die beste CPU von Intel.

In Bezug auf Benchmarks übertrifft der i9-10980XE den Ryzen 9 3950X in der Standardkonfiguration bei Aufgaben wie Adobe Premiere und Blender nur knapp. Abgesehen davon werden Benutzer beim Übertakten auf über 4,5 GHz einen ordentlichen Leistungssprung im Vergleich zu dem ähnlich aufgestellten Ryzen feststellen. In anderen Workflow-Benchmarks wie Cinebench, AIDA 64 und Handbrake zieht der I9-10980XE jedoch den Kürzeren.

Wenn ihr also unbedingt bei Intel bleiben wollt und einen Prozessor für rechenintensive Szenarien braucht, dann ist der i9-10980XE definitiv der richtige Prozessor.


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