Die 18 besten Survival Games 2019: Aktuelle Bestenliste

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Die große Survival Spiele Bestenliste 2019 - Was erwartet euch hier?

Wir haben uns für euch durch zahlreiche Tests sowie Bewertungsportale geschlagen und natürlich auch selbst fleissig gezockt. Das Ergebnis? Die große only4gamers Survival Games Bestenliste 2019. Hier wird ständig aktualisiert und sobald es ein Spiel verdient, bekommt es einen Platz in unseren Survival Charts. Haltet also die Augen offen und schaut immer mal wieder rein hier, damit ihr kein Game verpasst. 

Unsere Liste der 18 besten Survival Games ist chronologisch geordnet, bedeutet von neu nach alt. Je weiter ihr nach unten durchscrollt, desto älter werden die Titel. Wir haben außerdem ein gutes Lets-Play bzw. Testvideo für jedes Spiel rausgesucht damit ihr direkt wisst, worum es geht. Das hier ist übrigens keine Rangliste! Jetzt aber viel Spaß beim Stöbern.


Astroneer - bunt im Weltall

Astroneer ist ein farbenfrohes, karikaturistisches Weltraum-Überlebensspiel, in dem ihr einen Planeten besiedeln müsst. Ihr werdet Ressourcen abbauen mit denen ihr Sonnenkollektoren herstellen könnt, die eure Geräte mit Strom versorgen. Außerdem müsst ihr die feindliche Flora dokumentieren, der ihr in der Welt begegnet.

Überleben sollte ja laut dem Genre schwierig sein, aber Astroneer baut auf einer wilden neuen Idee auf: Was wäre, wenn es überhaupt nicht so schwierig wäre? Wahnsinn! Das Einzige worüber ihr euch Sorgen machen müsst, ist Sauerstoff. Wenn ihr euch darum gekümmert habt, könnt ihr schnell expandieren und lange Expeditionen in wunderschöne fremde Welten wagen. Anstatt ein schroffer Überlebenskünstler zu sein, studierst du neue Welten und entwickelst Forschungsaußenposten. Achja, das Spiel ist übrigens auch sehr spaßig im Coop-Modus.


Rimworld - Weltraum Koloniesimulation

Das Spiel befand sich ganze fünf Jahre im Early-Access Modus, bis RimWorld dann endlich den Status Vollversion erreicht hatte. In dieser Management- und Überlebenssimulation überwachst du eine Kolonie zufällig generierter Menschen, die auf einem fremden Planeten gestrandet sind.

Ihr erweitert eure Basis, sorgt dafür dass eure Kolonisten gesund und vernünftig bleiben, sowie bewältigt allerlei Katastrophen (Krankheitsausbrüche, Alienangriffe oder Wetterereignisse). Die schwierigste Herausforderung könnte jedoch darin bestehen eure Kolonisten dazu zu bringen, einfach miteinander klar zu kommen. Denn jeder hat eine eigene Persönlichkeit, Wünsche und Stimmungen.

Rimworld ist inspiriert von Spielen wie Faster than Light, Dune oder Dwarf Fortress und gehört mit Sicherheit zu den beliebtesten Survival Spielen auf Steam.


Subnautica - außerirdische Unterwasserwelt voller Gefahren

Lust auf beeindruckende Wälder aus Seegras, leuchtende Algen und fremdartige Fischwesen, die entweder als Schnack dienen oder das Gegenteil sind? Ab an den PC und Subnautica gestartet! Das Survival Game entführt euch in eine außerirdische Unterwasserwelt in der es viele Gefahren und wertvolle Dinge gibt.

Mit einer Sauerstoffflasche, Schwimmflossen und einer Taschenlampe könnt ihr immer längere Ausflüge unternehmen und weiter unten wertvolle Rohstoffe finden. Im weiteren Spielverlauf baut ihr euer eigenes U-Boot zusammen und erstellt eine komplette Unterwasserbasis. Subnautica ist ein reiner Singleplayertitel und setzt auf eine gelungene Kombination aus toller Optik und ausgefeilter Spielmechanik.

Habt ihr keine Lust auf die ganzen Probleme, dann könnt ihr im sogenannten Freeplay-Modus von Subnautica ohne Hemmungen herumplanschen. Bereits das Erkunden der abwechslungsreichen und farbenfroh gestalteten Unterwasserwelt nimmt zahlreiche Spielstunden in Anspruch und macht nach längerer Zeit noch sehr viel Spaß. In Kombination mit der VR-Brille Oculus Rift spürt ihr fast das salzige Wasser auf der Haut. Survival Games gibt es viele, doch Subnautica sticht deutlich aus der breiten Masse hervor.


The Long Dark - Alleine in der Wildnis

Das Survival Game schickt euch in die gefährliche Wildnis von Kanada. The Long Dark ist kein Multiplayer-Titel, ihr seid ganz auf euch alleine gestellt und müsst ums Überleben kämpfen. Wie ihr das in der Survival-Sandbox anstellt, bleibt euch überlassen. Ihr habt die Wahl zwischen 4 Schwierigkeitsgraden und 7 Spielgebieten. Zusätzlich gibt es noch einen episodischen Story-Modus "Wintermute", der etwas an die Telltale-Spiele erinnert.  Dieser bietet euch rund 15 Stunden Spielspaß.

Ein erster Blick auf den Charakterbildschirm verrät die wichtigsten Bedürfnisse: Durst, Hunger, Wärme und Energie. Bleibt nicht zu lange in der Kälte, repariert eure Kleidung mit Stofffetzen, kämpft gegen wilde Tiere und ruht euch aus. Besorgt euch am besten Fleisch und bratet dieses über einem Lagerfeuer. Überlebt in der Wildnis und tragt die Konsequenzen für jede Fehlentscheidung.

Es fühlt sich äußerst realistisch an, in der kalten kanadischen Wildnis ums Überleben zu kämpfen. Dadurch entsteht eine überaus spannende Atmosphäre die euch viele Stunden fesselt.


Ark: Survival Evolved - Gefangen auf einer Dino-Insel

In Ark: Survival Evolved strandet ihr auf einer einsamen Insel und steht nackt und vollkommen ahnungslos da. Es gibt keine Story oder jemanden, der euch an die Hand nimmt. Nur durch kleine Notizen, die ihr in der Spielwelt findet, erfahrt ihr etwas über die Geschichte der mysteriösen Insel. Auf dieser wohnen nicht nur Dinosaurier, sondern auch Yetis und Drachen.

Direkt zu Spielbeginn habt ihr größere Sorgen: Ihr könnt verdursten, verhungern, erfrieren oder werdet das leckere Mittagessen von einem Dino. Deshalb braucht ihr Kleidung, Nahrung, einen Unterschlupf und eine Waffe. Ihr sammelt Steine und Beeren, schlagt Holz aus Bäumen und stellt über Rezepte (Engramme) verschiedene Dinge her. Ihr sammelt Erfahrungspunkte, steigt mehrere Levelstufen auf und verteilt Skillpunkte. Ark: Survival Evolved hält euch ständig eine motivierende Karotte vor eure Nase, es gibt also immer was zu tun. Mit den beiden Addons "Abberation" und "Scorched Earth" bekommt ihr übrigens noch viele weitere Stunden Spielspaß.

Dieses Survival Game ist definitiv ein Zeitfresser und bietet nahezu unendlich viele Möglichkeiten.


Oxygen Not Included - Indie-Weltraum-Simulation

Ok, vielleicht nicht ganz das Standard Survival Spiel, aber gepaart mit etwas Simulation und Koloniemanagement: Im neuen Spiel der Don't Starve-Entwickler verschlägt es euch auf einen fremden Planeten. Die Grafik erinnert sofort an den Vorgänger und besitzt ihren eigenen Charme. In Oxygen Not Included müsst ihr eine unterirdische Weltraumstation in einem Berg aufbauen und erfolgreich leiten. 

Damit eure Bewohner am Leben bleiben und glücklich sind, müsst ihr euch um deren Bedürfnisse kümmern. Neben dem lebenswichtigen Sauerstoff sorgt ihr für Wärme, Wasser und Essen. Ihr könnt den Bewohnern Namen geben und bestimmen, welche Rolle sie übernehmen. Nach und nach baut ihr eure Station tiefer in den Berg und erweitert euer Habitat um viele neue Räume. Je größer die Station, desto mehr Möglichkeiten habt ihr. Trotz der bunten, comichaften Grafik, bleibt das Indie-Aufbauspiel übersichtlich.

Wenn euch Don't Starve gefällt, dann gefällt euch diese waschechte und komplexe Simulation mit Sicherheit.


Darkwood - so finster ist der (Pixel-)Wald

In dem Top-Down-Horror Survial Spiel erwacht ihr in einer Hütte inmitten eines unheimlichen Waldes. Ein seltsamer Hoodie-tragender Wolfsmann begrüßt euch. Laut ihm müsst ihr aus einem Brunnen kristallklares Wasser trinken, sonst überlebt ihr die Nacht nicht. Zu dem verrückten Ensemble gehören ein verstümmelter Junge, eine uralte Hühnerfrau und der Raketenbastler Piotrek.

Ihr müsst den Wald mit seinen verrückten Bewohnern überleben und entkommen! Die obskuren Gestalten helfen euch nur weiter, wenn ihr Gefallen für sie erledigt. Bei jedem Spielstart wird der Wald zufällig generiert und bietet immer wieder eine neue Herausforderung. Über das einfache Crafting-System baut ihr Barrikaden, Nagelbretter, Laternen und Pistolen. Jede Nacht habt ihr "Durst" und müsst das Brunnenwasser trinken. Zusätzlich müsst ihr euch in der Hütte verbarrikadieren, denn die Waldbewohner gehen in der Nacht auf Menschenjagd. In Kämpfen zieht ihr meist den Kürzeren.

Das Spielprinzip von Darkwood ist einfach und herausfordernd: In der Nacht bleibe ich in der Hütte und stille meinen Durst und am Tag suche ich nach nützlichen Dingen. Die gruselige Atmosphäre kommt hervorragend herüber und ich bin das ein und andere mal erschrocken. In der Standardeinstellung ist der Bildschirmtod endgültig, er lässt sich aber abschalten. Wem das Rogue-Like Survival also zu hart ist, der kann auch den Schonwaschgang einstellen.


Starbound - Pixel-Sandbox-Adventure im Weltraum mit rollenspieltypischer Geschichte

Zu Spielbeginn entscheidet ihr euch für eine der 6 Rassen und werdet im Rahmen einer feierlichen Zeremonie zum Protektor ernannt. Kurze Zeit später wird die Erde von einem gigantischen Tentakelwesen angegriffen und ihr flüchtet zu den Sternen.  Mit einem reichlich demolierten Raumschiff landet ihr in der Umlaufbahn von einem unbekannten Planeten und trefft dort auf die Groß-Protektorin Esther Bright. Diese erklärt euch eure Aufgabe: Ihr müsst 6 Artefakte finden und damit den bösen Ruin vernichten.

Abseits der Story hat das Pixel-Sandbox-Adventure einiges zu bieten und trumpft mit einer enorm großen spielerischen Freiheit auf. Ihr fliegt mit Eurem Raumschiff zu unzähligen Planeten erkundet diese und sammelt Materialien. Habt ihr genügend gesammelt, errichtet ihr Häuser, bewirtschaftet Farmen, sucht Mitglieder für eure Crew und stampft ganze Kolonien aus dem Boden. Die pixelige 2D-Grafik erinnert direkt an das erfolgreiche Terraria und das Gameplay ist schnell verinnerlicht.


H1Z1 - in der Zombieapokalypse überleben

Das Zombie-Survival-MMO ähnelt dem beliebten Online-Zombiespiel DayZ. Durch die Seuche "H1Z1" haben sich die meisten Menschen in gefährliche Untote verwandelt. Als Spieler landet ihr mitten in dieser schrecklichen Postapokalypse und müsst Überleben. Haben die Zombies euch verspeist, könnt ihr an einer zufälligen Stelle neu beginnen, verliert jedoch alles. Dies ändert ihr, indem ihr eure Leiche findet und lootet.

Wie in anderen Survival Games sammelt ihr Rohstoffe und bastelt euch eine Machete oder einen Bogen samt Pfeilen. Je nach gewähltem Modus tretet ihr gegen andere Spieler oder nur gegen Zombies an. Ihr müsst nicht nur kämpfen, sondern in regelmäßigen Abständen trinken, essen und eure Wunden verbinden. Letzteres gelingt mit Stoffresten, die ihr aus euren Hosen oder Hemden reißt. Ihr könnt die Gegend erkunden und Autos fahren.

In H1Z1 spielt die Story keine Rolle, dafür aber mein Verhalten. Ich habe die Wahl zwischen PVE- und PVP-Server und muss gegen Zombies und andere Spieler kämpfen. Ich habe mit der Zeit viele neue Rezepte gelernt, die ich sogar nach dem Tod behalten darf und mein eigenes Heim gebaut. Dieses ist mein Lagerplatz und Rückzugsort in der Postapokalypse. Die Grafik von H1Z1 ist sehr realistisch und erzeugt eine drückende Stimmung.


This War of Mine - bedrückender Kampf um's Überleben

Kriege sind schrecklich - keine Frage - jedoch werden sie in vielen Spielen verschönert oder glorifiziert. This War of Mine geht einen ganz anderen Weg und erzählt den schrecklichen Krieg aus Sicht der Zivilisten, die in einer belagerten Stadt ums Überleben kämpfen. Jeder kleine Fehler wird bestraft und endet wie im richtigen Leben mit schlimmen Konsequenzen.

Ihr müsst die Bedürfnisse einer kleinen Gruppe Überlebender erfüllen. Diese benötigen Essen, Schlaf, Komfort und Wärme. Zusätzlich verbessert ihr den Unterschlupf mit den knappen Ressourcen und wehrt plündernde Angreifer ab. Der Spielablauf teilt sich in Tag und Nacht: Am Tag seht ihr eure Gruppe in einer Querschnitt-Ansicht und könnt das zerstörte Wohnhaus ausbauen. Ihr weist dazu den Überlebenden Aufgaben zu und kümmert euch um ihre Bedürfnisse. In der Nacht verteidigt ihr euren Unterschlupf und schickt Überlebende zum Plündern.

This War of Mine ist eine fast schon schmerzhaft realistische Überlebens-Simulation. Genauso trist und zerstörerisch wie der Krieg ist auch die Optik. Durch die zerstörte Kulisse in Kombination mit dem deprimierenden Soundtrack entsteht eine stimmungsvolle und drückende Atmosphäre. Ich habe mich machtlos und verloren gefühlt und musst Vieles schmerzlich lernen. Wie gebannt habe ich stundenlang auf meinen Monitor gestarrt.


The Forest - einsam, aber nicht alleine im Wald

Der Survival-Horror-Trip beginnt in einem dunklen Wald. Nach einem Flugzeugabsturz wird euer Sohn von gefährlichen Kannibalen entführt. Ihr nehmt aus dem Wrack alles mit, was ihr tragen könnt, und macht euch auf die Suche. Habt ihr an der Küste oder im Dickicht ein sicheres Plätzchen gefunden, baut ihr zuerst ein Haus. Ihr sammelt Steine und Holz und stellt euren Unterschlupf fertig. Nur in diesem dürft ihr in Zukunft speichern!

Mit der Zeit bekommt ihr Hunger und stillt diesen über Nahrungsmittel, die ihr in Koffern auf der Insel findet. Fische und Kaninchen fangt ihr mit einem Speer und röstet die Beute auf einem Lagerfeuer. Das Crafting in The Forest ist umfangreich und erfolgt mittels Blaupausen und Materialien. In regelmäßigen Abständen wollen Kannibalen-Patrouillen euch zur nächsten Mahlzeit machen - entweder ihr flüchtet oder kämpft gegen die gefährlichen Menschenfresser.

Im Horror-Wald haben wir als Jäger und Sammler überlebt und sind das ein oder andere mal gestorben. Nach dem Ableben erwacht man einer Höhle und kann den Kannibalen entfliehen. Zum Glück gehen einem nicht endgültig die Lichter aus, wie in anderen Survival Games. Die realistische und düstere Grafik von The Forest sorgt in Kombination mit der Story für eine stimmige Atmosphäre.

7 Days to Die - spannende Mischung aus DayZ und Minecraft

Das per Kickstarter finanzierte Survival Game spielt in einem postnuklearen Arizona mit verschneiten Hügeln, saftigen Wiesen, kargen Wüstenabschnitten und grünen Wäldern. Im Jahr 2034 ereignete sich eine Katastrophe und verwandelte die meisten Menschen in Zombies. Als Mann oder Frau kämpft ihr in 7 Days to Die ums Überleben und müsst es je nach Einstellung nicht nur mit Zombies, sondern auch mit anderen Spielern aufnehmen. Im Survival-Modus steht die Story im Mittelpunkt, während im Deathmatch- und Horde-Modus sich die Spieler miteinander messen.  

Die Untoten sind tagsüber lethargisch als nachts und stellen keine große Gefahr dar. Bei Nacht sind sie extrem agil und angriffslustig und deshalb solltet ihr euch schnell einen sicheren Unterschlupf suchen. Ihr benötigt Nahrung, Ausrüstungsgegenstände und Baumaterialien. Nach dem Ableben könnt ihr wenige Sekunden später weiterspielen, ihr müsst nur eure Ausrüstung einsammeln.

Das Survival Game spricht uns in zweifacher Hinsicht an, denn wir mögen Minecraft und DayZ. Würden die beiden Spiele heiraten und ein Kind zeugen, hätte dies den Namen 7 Days to Die. Das Crafting ist nicht ganz so umfangreich wie bei Minecraft, dafür gibt es Nahrung und Wasser in verschiedenen Qualitätsstufen. Grafisch und akustisch ist die Voxel-basierte Kulisse leider nur Mittelmaß, dennoch entsteht eine bedrückende Endzeitatmosphäre.

State of Decay - Zombie-Invasion mit abwechslungsreichen Simulationselementen

Ihr schlüpft in die Rolle von Marcus, der mit seinem Freund Campen ist. Plötzlich steht ihr einer Meute Zombies gegenüber und kämpft ums Überleben. Im Rahmen des Tutorials lernt ihr alle wichtigen Gameplay-Mechaniken kennen. State of Decay besitzt eine spannende Rahmenhandlung und viele interessante Nebenmissionen. Ihr müsst gegen zahlreiche Zombies kämpfen und könnt verschiedene Waffen und Gegenstände looten.

State of Decay ist eine spannende, abwechslungsreiche und irre spaßige Mischung. Ihr kümmert euch um eine Gruppe von Menschen, geht auf Plünderungen und baut eure Basis aus. Ihr erledigt spannende Missionen mit einem stets hohen Adrenalinpegel, denn ein falscher Schritt bedeutet den dauerhaften Tod. Zwar könnt ihr die Gegenstände des Verstorbenen einsammeln, seine Fähigkeiten sind für immer verloren.

Optisch und technisch ist das Survival Game keine Schönheit, dies mindert den Spielspaß aber keinesfalls. Hand aufs Herz: Es gibt wenige Spiele, in denen ich so viele Stunden Spaß, Frust und Hass auf Zombies erlebt und ausgekostet habe. Zum Glück konnte ich mich mit mehreren Überlebenden identifizieren, denn Marcus wurde im Rahmen einer Plünderung von rund 20 Zombies zerlegt. Wer Zombie-Spiele und Überlebens-Simulationen mag, der kommt in keinem anderen Spiel so gut auf seine Kosten! Bald soll auch Teil 2 rauskommen, wir dürfen also gespannt sein!

DayZ - eines der bekanntesten Survival-Horror-Spiele

Die ehemalige Mod vom Militär-Shooter Arma 2 war eines der ersten Survival-Horror-Games. In einer postapokalyptischen Welt voller Zombies müsst ihr am Leben bleiben. Ihr beginnt einsam und verlassen an einem Strand und seid spärlich bekleidet. Ihr habt Durst und sucht euch etwas Trinkbares in der nahen Siedlung. Dort trefft ihr auf Zombies und nehmt die Beine in die Hand.

DayZ setzt auf eine realistische Grafik und schafft eine beklemmende Atmosphäre. Ihr braucht ständig Essen und Trinken und sucht nach besserer Ausrüstung. Es lauern außer den Zombies noch viele andere Gefahren auf euch. Seid vorsichtig, denn schnell brecht ihr euch die Beine oder esst etwas Verdorbenes. Andere Überlebende wollen euch ans Leder und ihr setzt euch mit Äxten und anderen Waffen zur Wehr. Habt ihr durch einen Kampf Blut verloren, müsst ihr euch mit passendem Blut versorgen.


Rust - vom DayZ-Klon zum Rogue-Like Survival Game

Ein weiteres Early Access Spiel in unserer Bestenliste. Das Multiplayer Survival Game Rust könnte als Mischung von Zombie-Survival-Spektakel DayZ und Minecraft beschrieben werden. Auf mehrfachen Spielerwunsch hat der Entwickler die Zombies entfernt.

Ihr strandet auf dem kargen und leeren Rust Island, dieses erinnert etwas an eine einsame Provinz in der Mongolei. Das ist absolut von den Entwicklern so gewollt, denn ihr sollt die Insel mit Leben und Bauwerken füllen. Mit einem Stein als Allzweckwerkzeug hackt ihr Holz und macht Feuer. Das Crafting fällt in Rust recht einfach aus - für eine 9 mm Pistole benötigt ihr beispielsweise nur 10 Einheiten Metall. Mit genügend Zeit, Geduld und den nötigen Rohstoffen baut ihr ein gemütliches Blockhaus.

Der größte Feind sind andere Spieler, sterben kann man aber auch durch Kälte, Hunger, Strahlung oder wilde Tiere. Sterbt ihr, ist dies permanent: Ihr verliert euer gesamtes Inventar und müsst an einem zufälligen Ort von vorne beginnen. 


Don't Starve - Minecraft ähnliches Adventure mit Tim-Burton-Optik

Ihr schlüpft in die Rolle von einem Wissenschaftler namens Wilson und werdet kurzerhand von Bösewicht Maxwell in der Wildnis ausgesetzt. Mehr Geschichte erzählt das Spiel nicht und ihr müsst einfach nur so lange wie möglich am Leben bleiben. Dies klingt einfacher als es ist, denn Wilson kann nicht nur verhungern, sondern auf viele andere Arten den digitalen Bildschirmtod sterben.

Die Spielwelten in Don't Starve sind zufallsgeneriert und unterscheiden sich immer wieder voneinander. Mit nichts in der Hand sammelt ihr gleich zu Spielbeginn alles was ihr findet. Euren Hunger stillt ihr mit Karotten und Beeren und baut euch in einem unübersichtlichen Menü aus den gesammelten Rohstoffen eine Axt. Die Grafik von Don't Starve erinnert an die schaurigen Cartoons von Tim Burton und der Sound tut sein Übriges. Ohne ein Lagerfeuer oder eine andere Lichtquelle seid ihr schnell tot, denn in der Dunkelheit lauert etwas Schreckliches.

Das Survival Game gefällt uns auf eine ganz besondere Art und Weise, denn es treibt uns zum Äußersten. Wir wollen den kleinen Wilson so lange wie möglich am Leben halten, denn der Tod ist permanent und somit unverzeihlich. Don't Starve gehört zu Recht zu den besten Survival Games und besitzt einen ganz besonderen Charme.


Terraria - Pixelspaß ohne Grenzen!

In Terraria landet ihr in einer zufällig erstellten Spielwelt. Diese ist riesig groß und besteht aus verschiedenen Biomen (Klimazonen). Es spielt keine Rolle wer ihr seid und weshalb ihr hier seid. Nur ein paar NPCs nehmen euch an die Hand und versorgen euch mit vielen nützlichen Dingen.  

Ihr schlagt Holz aus Bäumen, erhaltet Steine aus zerschlagenen Felsen und verarbeitet Lehm zu Ziegelsteinen. Ganz logisch wird aus Sand Glas, aus Holz eine Tür oder ein Tisch und schon kurze Zeit später steht euer Haus. Sobald es Nacht wird klopfen in Terraria Zombies an eure Tür und wollen euch verspeisen. Deshalb braucht ihr unbedingt ein Haus! Ihr erkundet nach und nach mehr von der Welt und grabt immer tiefer. Ganz unten warten mächtige Ressourcen und weitaus Schlimmeres als Zombies auf euch.

Terraria besitzt weder eine Story noch Grenzen oder Einschränkungen. Ihr könnt bauen, erkunden, kämpfen und tun, was ihr wollt.  Terraria ist auf jeden Fall deutlich mehr als eine 2D-Kopie von Minecraft. Die Pixel-Optik erinnert sofort an das gute alte Super Nintendo und versprüht sehr viel Charme.

Minecraft - Klötzchenbauspiel der Superlative

Ja, Minecraft ist ein Survival Spiel. Eigentlich bedarf das Spiel keiner Erklärung mehr - über 100 Millionen Verkäufe sprechen eine deutliche Sprache! Was ursprünglich nur als Java-Techdemo für zufällig generierte Landschaften gedacht war, entwickelte sich zu einer unglaublichen Erfolgsgeschichte. Es gibt fast nichts, was ihr in Minecraft nicht tun könnt. Ihr erkundet, baut, kämpft und erforscht eine riesige, zufällig generierte Welt, in der alles aus Klötzchen besteht.

Ihr könnt neue Welten generieren, euer Spiel in einer vorhandenen Welt fortsetzen oder vorgefertigte Welten verwenden. Bei jeder Welt legt ihr euch auf das Überleben, Kämpfen oder Bauen fest. Ihr spielt entweder alleine oder gemeinsam mit anderen Spielern und können zu jeder Zeit den Schwierigkeitsgrad ändern. Die Grafik von Minecraft ist unverwechselbar - Gegenstände, Landschaften und sogar Tiere bestehen aus Blöcken. Ihr könnt mittels Werkzeugen, wie Hacke oder Axt, Steine, Metalle, Holz und andere Ressourcen abbauen. In dem äußerst komplexen Crafting-System baut ihr Waffen, eine Behausung oder ganze Dörfer - Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! 

Was soll man zu Minecraft noch sagen? Das Survival Game ist ein Phänomen und eines der besten Spiele unserer Zeit.


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