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AM4 Mainboard Vergleich 2019: Die Besten Am4 boards (für jeden Chipsatz) 

am4 mainboard test
AM4 Mainboard Vergleich 2019: Die 17 besten AM4 Gaming Mainboards (für Ryzen-PCs)

Die aktuelle Prozessorgeneration von AMD wird immer beliebter. Vor allem die  Ryzen Reihe hat sich inzwischen einen ziemlich festen Stand auf dem Markt gesichert. Diese gibt es inzwischen sogar in der zweiten Generation, kein Wunder also dass viele von euch nach dem besten AM4 Mainboard suchen. 

Mit der zweiten Ryzen-Generation wurden auch die entsprechenden AM4-Chipsätze aufgebessert, wodurch seit kurzem Mainboards mit X470 und B450 Chipsätzen auf dem Markt sind.

Doch seid ihr auf diese angewiesen, wenn ihr einen Ryzen der zweiten Generation kauft? Benötigt ihr überhaupt den teureren X470 oder reicht vielleicht sogar der sehr günstige A320 Chipsatz für eure Bedürfnisse?

Worauf ihr bei der Wahl eures AM4-Mainboards achten müsst und welches ihr wirklich braucht, erfahrt ihr in unserem Ratgeber.


Die besten AM4 Mainboards im Überblick

Modell

Formfaktor

Beschreibung

Preis-Check

ATX

Bestes günstiges X470

ATX

Günstiges Enthusiasten-Board

ATX

Das Schnellste für OCler

ATX

Feature-König für Enthusiasten

ATX

Coolste Optik

Mini ITX

Bestes X470 Mini-ITX

Micro ATX

Bestes B450 Micro ATX

Mini ITX

Bestes günstiges Mini-ITX

ATX

Bestes B450 Mainboard

Micro ATX

Bestes günstiges B450 Board

 ATX

Bester Allrounder

 ATX

Schnellstes X370 Board

Mini ITX

Bestes X370 Mini-ITX

Mini ITX

Bestes günstiges Highend

ATX

Bester B350 Allrounder 

ATX

Bestes B350 Board

Mini ITX

Bestes B350 ITX 

Auch interessant: Auf der Suche nach einem anderen Mainboard? Dann checkt unseren großen Artikel zum Thema Gaming Mainboards!


Die besten X470 Mainboards

Mit den großartigen AMD Ryzen 2-CPUs (die Ryzen 2000er-Serie) auf dem Markt, suchen viele Leute nach dem richtigen Motherboard für diese neuen Chips. Der modernste Mainboard-Chipsatz von AMD ist im Moment der X470. Er unterstützt höhere RAM-Geschwindigkeiten, ist sofort einsatzbereit für Ryzen 2-Chips (kein BIOS-Update erforderlich) und hat mit StoreMI ein Feature, mit dem ihr jedes Laufwerk in ein Cache-Laufwerk verwandeln könnt.

Die Preise reichen für von 150 - über 350€. Wir zeugen euch, welches die besten X470 AMD Mainboards sind.


MSI X470 Gaming Plus - Bestes günstigstes X470 Board für AMD-Fans

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM, Dual 27733U/3466
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16 (1x x16, 1x x8), 1x 2.0 x16 (x4), 3x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Nein

Das MSI X470 Gaming Plus ist eines der günstigsten X470 Boards im ATX Format auf dem Markt. Es bietet alles, was ihr als angehende Enthusiasten benötigt: Viele BIOS Optionen, zwei M.2 Slots, und ein zusätzlicher 4-pin Power Connector für die CPU Versorgung eröffnen eine Menge Möglichkeiten, um den RAM und die CPU zu übertakten.

Das Board besitzt neben vielen Anschlussmöglichkeiten für Lüfter und Wasserpumpen auch zwei Anschlüsse für LEDs. Diese werden über das MSI Mystic Light Programm angesteuert, mit dem sich viele LED-Produkte über eine einzige Software einstellen lassen.

Wenn ihr mehrere GPUs benutzen wollt, dann müsst ihr bei diesem Board jedoch aufpassen: Zwar werden bis zu drei AMD GPUs im CrossFire Verbund unterstützt, Nvidia SLI funktioniert auf diesem Board aber NICHT! Besitzt ihr mehr als eine NVidia GPU und wollt SLI nutzen, dann solltet ihr zu einem anderen Board greifen.

Die vier RAM Slots unterstützen bis zu 64GB DDR4 Speicher mit bis zu 3600MHz.

Auch praktisch sind die kleinen verbauten Debug-LEDs, die jeweils Fehler an bestimmter Hardware erkennbar machen, indem die entsprechende LED aufleuchtet. So lassen sich Boot-Probleme schnell und einfach erkennen.

Für Einsteiger im CPU Overclocking bietet dieses Board alles was man braucht, ein BIOS Update ist aber nicht so simpel wie bei Boards anderer Hersteller, da es kein eingebautes Tool für Updates übers Internet gibt. Auch der fehlende SLI Support wird manche stören.

Für etwa 130€ ist dies aber verschmerzbar, da es ein Board der fortgeschrittenen Einsteigerklasse ist.

Vorteile

  • Gute Preis/Leistung
  • Für Einsteiger im Overclocking
  • Debug LEDs

Nachteile

  • Kein SLI
  • BIOS Update umständlicher
  • USB 3-Anschlüsse zum Teil mit Problemen

ASRock Taichi X470 - Bestes günstiges Enthusiasten Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM, Dual 27733U/3466
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16 (1x x16, 1x x8), 1x 2.0 x16 (x4), 2x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Das ASRock X470 Taichi ist ein ATX Board, welches besonders durch seine leistungsstarke Stromversorgung und seine Anschlussmöglichkeiten besticht. Auf der neuesten Version ist das BIOS hervorragend dafür geeignet Arbeitsspeicher sowie CPU zu übertakten. Dafür lässt das Board keine Wünsche offen.

Die starke Stromversorgung mit 16 Spulen rein für die CPU macht dabei auch einiges mit, ohne dass das Mainboard durch starkes Overclocking in die Knie gezwungen wird. Die Spannungswandler werden dabei mit einer Alu-Heatsink gekühlt.

Das BIOS kann ganz einfach über das Internet mit einem eingebauten Tool auf die neueste Version gebracht werden, wodurch sich auch Hardware-Einsteiger keine Sorgen machen müssen.

Ebenfalls sehr praktisch ist die LED-Anzeige, die Statuscodes des Mainboards ausgibt. Da Gehäuse heutzutage oft keinen Lautsprecher für einen Beep-Code beinhalten, erleichtert dies die Suche nach der Ursache eventueller Fehler enorm.

CrossFire und SLI werden beide für jeweils bis zu vier GPUs unterstützt, zwei M.2 Slots (einer mit Heatsink) und ein WLAN Empfänger sind ebenfalls verbaut.

Das Mainboard unterstützt mit seinen vier DIMM Slots bis zu 64GB DDR4 RAM mit einem angegebenen Maximaltakt von 3600 MHz.

Mit über 200€ ist das ASRock Taichi X470 definitiv eines der teureren Boards, doch bei dieser Ausstattung ist das für ein Enthusiasten-Board in Ordnung. 

Wer noch etwa 50€ drauflegt, der kann sich mit dem ASRock Taichi X470 Ultimate den großen Bruder dieses Boards zulegen. Dieses unterscheidet sich in erster Linie beim LAN-Anschluss, bei dem es einen 10GBit/s-LAN-Adapter bietet, wobei die normale Variante “nur” einen 1-GBit/s Anschluss verbaut hat.

Vorteile

  • Sehr starke Spannungsversorgung
  • Sehr gute Preis/Leistung
  • umfangreiche Ausstattung

Nachteile

  • BIOS wirkt unstrukturiert
  • Etwas teurer
  • Probleme mit Windows 7

Asus ROG Strix X470-F Gaming – Bestes Board für LED-Freunde

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3600MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16 (1x x16, 1x x8), 1x 2.0 x16 (x4), 3x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Das Asus ROG Strix X470-F Gaming ist mit etwa 230€ ein ATX Board, das in Richtung Oberklasse tendiert. Es bietet viele Anschlüsse und Funktionen um vor allem Gamern, die ein leistungsstarkes System wollen, alles zu bieten was sie benötigen. Schade: Drahtlos-Netzwerk Support gibt's leider nicht.

Das Board besitzt eine ausreichende Spannungsversorgung um die Ryzen CPUs gut zu übertakten und vier RAM Slots, die bis zu 64GB DDR4 Speicher mit bis zu 3600MHz unterstützen. Es gibt außerdem zwei M.2 Slots für SSDs, wobei der Hauptslot mit einer Heatsink versehen ist, um die SSD kühl zu halten.

Für Multi-GPU Nutzer bietet Asus entweder Nvidia SLI, welches bis zu zwei Nvidia GPUs im Verbund unterstützt, oder aber AMD CrossFire für bis zu drei AMD GPUs.

Für LED-Freunde wird mit der AuraSync Technologie eine Möglichkeit geboten, zum Beispiel LED Strips am entsprechenden Mainboard- Header, sowie das Mainboard selbst in der Farbgebung zu steuern. Seit kurzem unterstützt AuraSync dabei sogar die Hue-Produkte von Philips.

Mit zwei Anschlüssen für CPU Kühler, einem für AiO Pumpen und einem für extra Wasserpumpen ist das Board außerdem bereit, jegliche Art von Wasserkühlung zu unterstützen.

Das BIOS lässt sich einfach über das eingebaute Tool per LAN updaten und bietet sehr viele Einstellungsmöglichkeiten.

Vorteile

  • BIOS mit vielen Voreinstellungen
  • Viele Möglichkeiten für LEDs
  • 6x USB 3.1 Anschlüsse (4 Gen1/2 Gen2)

Nachteile

  • Preis/Leistung könnte besser sein
  • Platzierung der Gehäuselüfter-Anschlüsse nicht optimal
  • Kein integrierter WLAN-Support

Asus ROG Crosshair VII Hero - Die meisten Features für Enthusiasten

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3600MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 3x 3.0 x16 (2x x16, 1x x8), 1x 2.0 x16 (x4), 2x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Die ROG Crosshair Hero Reihe war schon immer dafür bekannt, alles zu liefern was ein Enthusiast brauchen könnte. Auch bei diesem ATX Board mit dem X470 Chipsatz ist das nicht anders. Eine gut gekühlte und kräftige Spannungsversorgung macht das Übertakten bis an die Leistungsgrenze der CPU möglich, ohne dass das Board in die Knie geht.

Neben zwei M.2 Anschlüssen stehen die üblichen vier RAM-Slots für maximal 64GB DDR4 zur Verfügung, diese können mit maximal 3600MHz im OC-Modus getaktet werden.

Vier LED Header und eine sehr große Anzahl an Anschlüssen für Lüfter, Pumpen und Lüftersteuerungen geben euch die Möglichkeit, den PC sehr effektiv und ohne Abstriche zu kühlen sowie mit LED-Beleuchtung aufzuhübschen. Alle Anschlüsse könnt ihr dabei über entsprechende Software oder das BIOS steuern.

Es gibt sogar Spannungsmesspunkte am Board, falls ihr selber nachmessen wollt, was für Spannungen durch die einzelnen Komponenten fließen. Eine LED-Anzeige bietet euch außerdem Statusangaben für eventuelle Fehlerbehebungen.

Das Board unterstützt bis zu zwei Nvidia GPUs im SLI Verbund oder drei AMD GPUs mit CrossFire.

Leider besitzt das Board keinen 10GBit/s LAN Anschluss, sondern nur einen 1GBit/s Anschluss. Das ist für viele zwar immernoch mehr als genug, doch bei der Preisklasse wäre hier eine Aufrüstung wünschenswert.

Das Asus ROG Crosshair VII Hero ist eines der teuersten X470 Boards mit rund 280€. Für ein paar Euro mehr bekommt ihr das gleiche Board mit WiFi und Bluetooth.

Vorteile

  • Sehr viel Ausstattung
  • Spannungsmesspunkte
  • Sehr gute Spannungsregler

Nachteile

  • Sehr teuer
  • ”nur” ein 1GBit/s LAN Anschluss
  • Nutzung des oberen M2.Slots nicht optimal für Grafikkarte

Gigabyte X470 AORUS Gaming 7 Wifi – Enthusiasten Board mit bester Optik

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3600MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16 (1x x16, 1x x8), 1x 2.0 x16 (x4), 2x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Das X470 AORUS Gaming 7 ist das AM4 Flaggschiff von Gigabyte im ATX Format. Mit seiner Ausstattung richtet es sich an die Enthusiasten, die aus ihrem System das beste rausholen wollen.

Es bietet eine gut gekühlte und sehr kräftige Spannungsversorgung für die CPU, womit der AM4 Prozessor komplett an die Grenzen seines Silikons gebracht werden kann.

Das Board besitzt ebenfalls zwei M.2 Anschlüsse, wobei hier für beide Slots ein Kühler verbaut ist. Es besitzt vier DDR4 DIMM Sockel für maximal 64GB RAM mit einer Taktung von bis zu 3600MHz.

Mit SLI und CrossFire unterstützt das Board bis zu vier GPUs im Verbund, egal aus welchem Lager.

Mit an Bord ist außerdem ein WLAN Adapter der bis zu 1.7Gb/s unterstützt und Anschlüsse für externe Antennen bietet. Auch eine Bluetooth Unterstützung ist verbaut.

Besonders ist das DualBios, so dass ihr per Knopf auf dem Bord auf eine andere Biosversion wechseln könnt. Wenn ihr hier gerne mit verschiedenen Versionen rumtestet oder Angst habt, euer BIOS mit einem Update durch die Software zu zerschießen, so seid ihr hier auf der sicheren Seite.

Optisch macht sich vor allem das Design und die verbaute LED Beleuchtung bemerkbar: Fast alle Chipslots, sei es RAM oder PCI, sind mit LEDs ausgestattet und per Software ansteuerbar zu beleuchten. Eine LED Anzeige für Error Codes ist hierbei auch zu finden.

Vorteile

  • gute Spannungsversorgung
  • DualBios
  • gute Optik mit überraschender LED Beleuchtung

Nachteile

  • Mainboard Backplate kann Probleme machen
  • BIOS Update per Windows Tool birgt Gefahren
  • Teuer

Asus ROG Strix X470-I Gaming – Bestes Mini-ITX AM4 Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: Mini ITX
  • RAM: Max 32 GB - 2x DDR4 DIMM bis 3600MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16, x8
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Nein / Nein

Eines der ersten Mini-ITX Boards mit dem X470 Chipsatz. Für seine extrem kleine Größe bietet das Board viele der üblichen Asus-Features. Außerdem ist die Spannungsversorgung sehr gut umgesetzt und gekühlt, wodurch auch das Übertakten der CPU auf diesem kleinen Board kein Problem darstellt. AuraSync Unterstützung und das klassische Asus BIOS liefern hier die gewohnten Möglichkeiten für LEDs und Overclocking. LEDs können dabei an den entsprechenden Headern angeschlossen werden. 

Sogar einen AiO-Pumpen Anschluss bietet dieses kleine ITX Board. Selbst ein WLAN Adapter und zwei M.2 Anschlüsse haben einen Platz auf der Platine gefunden. Um die Größe zu erreichen wurden natürlich auch einige Abstriche gemacht.

So bietet das Board nur zwei DIMM-Sockets und unterstützt maximal 32GB DDR4 RAM mit einem maximalen Takt von 3600MHz. Außerdem besitzt das Board nur einen PCIe 3.0 Slot, wodurch sich nur eine Grafikkarte oder andere Erweiterungskarte anschließen lässt. 

Für etwa 200€ ist dieses Mini-ITX Board erstaunlich gut ausgestattet und bietet sogar Möglichkeiten eine Wasserkühlung anzuschließen, damit die gut gekühlten Spannungswandler durch Overclocking richtig ausgereizt werden können.

Vorteile

  • Starke Spannungsversorgung für ITX
  • gute Ausstattung
  • gute Verarbeitung

Nachteile

  • Kein Multi GPU-Einsatz möglich
  • "nur" Platz für 32 GB RAM
  • Nicht günstig

Die besten B450 Mainboards

B450 Mainboards sind meist etwas günstiger als die Highend X470-Chipsätze (auf Grund weniger Features), bieten aber dennoch genügend Performance für eine Top-Preisleistung. Die Dinger sind für die meisten von euch wohl der "Sweet-Spot" in Punkto Preisleistung.

B450-Motherboards (die mit Ryzen-Chips der zweiten Generation auf den Markt gebracht wurden) bieten weitgehend dieselben Fähigkeiten und Spezifikationen wie ihre kleinen Brüder B350. Jedoch gibt es zwei geringfügige Ergänzungen: Durch die Unterstützung von AMDs Micro Tiering-StoreMI-Technologie könnt ihr mehrere Speicherquellen zu einem größeren virtuellen Laufwerk zusammenfassen und mithilfe von SSDs andere Festplatten beschleunigen. Falls ihr diese Features nicht braucht, schaut euch weiter unten die B350-Boards an.


Asus TUF B450M-Plus Gaming – Bestes B450 Micro ATX Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: Micro ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16, x8, 1 x 2.0 x16, 3 x PCIe 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Nein

Dieses Micro-ATX Board bietet kleine Übertaktungsmöglichkeiten für CPU und RAM, wobei die Spannungsversorgung mit 6 Spulen für die CPU nicht so viele Reserven bereithält.

In Sachen RAM sind aber auch bei diesem kleineren Board vier Sockel für bis zu 64GB DDR4 Arbeitsspeicher verbaut, welcher mit bis zu 3200MHz getaktet werden kann. Das Board bietet zwei PCIe 3.0 Slots welche mit AMD CrossFire zwei Karten als Verbund betreiben kann. SLI Support für Nvidia besitzt das Board leider nicht.

Zudem bietet euch ein M.2 Slot die Möglichkeit eine schnelle SSD anzuschließen, mit zwei FAN Headern und einem RBG LED Header lassen sich kleine Gehäuse gut belüften und beleuchten. Falls ihr eine APU nutzen wollt, ist auch der HDMI Anschluss an der Rückseite sehr praktisch um moderne Monitore anzuschließen.

Das BIOS bietet einige Möglichkeiten für Overclocking samt verschiedener Profile mit Voreinstellungen. Mit dabei ist das Update Tool, welches Online automatisch die neueste BIOS-Version sucht und installiert.

Vorteile

  • gutes BIOS für Anfänger
  • Günstig
  • 3 Jahre Garantie

Nachteile

  • Spannungsversorgung eher Durchschnitt
  • kein SLI
  • eingeschränktes Übertakten

ASRock Fatal1ty B450 Gaming-ITX/ac - Bestes günstiges Mini-ITX B450 Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: Mini ITX
  • RAM: Max 32 GB - 2x DDR4 DIMM bis 3466MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 1x 3.0 x16, 1x x8
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Nein / Nein

Ein Mini-ITX Board mit dem B450 Chipsatz kann sehr interessant werden, wenn man eine kleine leistungsstarke Maschine bauen will. Es wird einiges an Overclockingmöglichkeiten geboten, wobei die Spannungswandler-Kühlung nicht für extreme Übertaktungen geeignet ist.

Das Board besitzt einen M.2 Slot, integriertes WLAN und Bluetooth 4.2, sowie einen HDMI und einen DisplayPort Anschluss, falls ihr eine APU benutzen wollt. Es steht ein PCIe 3.0 Slot für eine GPU zur Verfügung, somit ist weder SLI noch CrossFire möglich.

Die zwei DIMM Sockel bieten Platz für bis zu 32GB DDR4 Speicher mit bis zu 3466MHz. Es gibt zwei LED Header, wobei einer adressierbar ist. Für die Kühlung gibt es einen CPU-Fan Header und zwei weitere Anschlüsse, die für Gehäuselüfter oder Wasserpumpen genutzt werden können.

Für knapp 130€ ist dieses ITX Board bei seiner Ausstattung recht günstig und daher lohnenswert für alle, die einen kleinen günstigen und doch leistungsstarken PC bauen wollen.

Vorteile

  • DP und HDMI für APUs
  • Viele Header für LED und Kühler
  • Drahtloses WLAN wird unterstützt

Nachteile

  • Spannungsversorgung eher Durchschnitt
  • nur 32 GB RAM möglich
  • Kein Multi-GPU Einsatz

MSI B450 Gaming Pro Carbon AC – Bestes AMD B450 Mainboard

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3466MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 1x 3.0 x16, 1x 2.0 x16, 3x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Nein

Für einen B450 Chipsatz besitzt dieses ATX-Modell eine überraschend leistungsstarke Stromversorgung mit einer sehr kräftigen Kühlung. Dafür steht sogar ein zusätzlicher 4-Pin Anschluss für die CPU-Versorgung zur Verfügung. Somit lassen sich eure AM4 CPUs ordentlich übertakten.

Verbaut sind vier RAM Bänke für bis zu 64GB DDR4 mit einer Taktung von bis zu 3466MHz. Es gibt einen PCIe 3.0 Anschluss für eine Grafikkarte, eine zweite lässt sich über einen PCIe 2.0 Slot anschließen. Dadurch wird CrossFire mit zwei AMD GPUs möglich. Nvidia SLI bietet das Mainboard leider nicht.

Es gibt zwei M.2 Schnittstellen sowie einen WLAN Chip der bis zu 1,73GBit/s ermöglicht. Sehr praktisch sind auch die Debug LEDs die einem helfen Probleme mit der Hardware schnell zu erkennen. Besonders ist vor allem ein Knopf der es ermöglicht, das BIOS ohne CPU oder RAM auf den neuesten Stand zu bringen.

Gerade wenn ihr einen Ryzen der zweiten Generation oder eine der Raven Ridge APUs verwenden wollt, kann dies viel Ärger ersparen. Das Board bietet viele Anschlüsse für Wasserkühlungen und Lüfter, somit können auch große Gehäuse gut mit dem Board gekühlt werden. Für einen etwas höheren Preis als andere B450 Boards bietet sich damit eine Ausstattungspalette, die fast an die der X470 Boards heranreicht.

Vorteile

  • überraschend starke Spannungsversorgung
  • Ausstattung wie ein X470 Board
  • BIOS ohne CPU und RAM updatebar

Nachteile

  • für B450 recht teuer
  • kein SLI möglich
  • teils schlechte Verfügbarkeit

ASRock B450M-HDV – Bestes günstiges B450 Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: Micro-ATX
  • RAM: Max 32 GB - 2x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 1x 3.0 x16, 1x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Nein / Nein

Dieses Micro-ATX Board ist mit etwa 80€ sehr günstig zu haben. Dafür bietet es gekühlte Spannungswandler, die jedoch nicht für starkes Overclocking geeignet sind. Grundsätzlich lässt sich aber auch mit diesem Board ein gutes Stück an den Taktraten schrauben.

Mit zwei DIMM Sockeln unterstützt das Board 32GB an DDR4 mit bis zu 3200MHz. Neben einem PCIe 3.0 Slot für eine Grafikkarte und einem PCIe x1 Slot bietet das Board außerdem einen M.2 Slot für SSDs. Falls ihr dieses Bord für eine APU nutzen wollt, dann gibt es sogar drei Schnittstellen für Monitore. VGA, DVI und HDMI bieten jeweils eine Anschlussmöglichkeit, was mehr ist als viele Konkurrenten verbaut haben.

Alles in allem bietet das Board für seinen sehr niedrigen Preis eine solide Grundausstattung für AM4 CPUs.

Vorteile

  • Sehr gute Preis/Leistung
  • drei Monitorschnittstellen für APUs
  • äußerst günstig

Nachteile

  • recht schwache Spannungsversorgung
  • Ausstattung recht gering
  • eingeschränktes Übertakten

Die besten X370 Mainboards

Wenn ihr einen neuen Gaming-PC bauen wollt, empfehlen wir euch generell eher die X470 Boards von eben (falls ihr Übertakten wollt), da diese für Ryzen-CPUs der 2ten-Generation optimiert wurden.

X370 Boards sind dennoch nach wie vor sehr stark und unterscheiden sich quasi kaum von X470 Boards. Lediglich bei der RAM-Taktung sind sie etwas langsamer (2667 vs. 2933) und sie unterstützen außerdem keine StoreMI-Technologie.

Falls ihr hier ein gutes Schnäppchen findet, können X370 Mainboards aber immer noch eure erste Wahl sein (auch in 2019).


Asus Prime X370-Pro – Bester Allrounder für OC-Neulinge

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16, 1x 2.0 x16, 3x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Das Prime X370-Pro von Asus bietet für etwa 110€ ein ATX Board mit einer gut gekühlten Spannungsversorgung. Dadurch wird auch starkes Overclocking der CPU möglich, ohne dass die Spannungswandler zu heiß werden.

Mit den vier RAM Sockeln werden bis zu 64GB DDR4 unterstützt, die mit bis zu 3200MHz getaktet werden können.

Mit zwei PCIe 3.0 Slots ist das Board in der Lage zwei Nvidia Karten im SLI Verbund zu betreiben, selbiges gilt für AMD CrossFire. Zusätzlich bietet das Board einen weiteren PCIe 2.0 x16 und drei PCIe 2.0 x1 Slots, sodass viele Erweiterungskarten angeschlossen werden können.

Wollt ihr die OnBoard Grafik einer APU nutzen, bietet das Board HDMI und sogar einen DisplayPort-Anschluss. Ein M.2 Slot und 8 SATA Ports bieten viel Platz für Festplatten, Laufwerke und ähnliches.

Wie für Asus üblich bietet das Board AuraSync, worüber sich auch die zwei verbauten RGB LED Header ansteuern lassen. Mit zwei Anschlüssen für CPU Lüfter, einem für eine AiO, einem für eine extra Wasserpumpe sowie zwei Anschlüssen für Gehäuselüfter, ist dieses Board bestens auf Wasserkühlungen jeder Art vorbereitet.

Das BIOS ist leicht zu bedienen und bietet viele Profile sowie Voreinstellungen für Overclocking-Neulinge, sodass ihr auch ohne viel Erfahrung einiges an Leistung aus eurem AM4 Prozessor heraus kitzeln könnt. Für ein BIOS Update steht ein einfaches Flashing Tool zur Verfügung, welches automatisch die aktuellste Version direkt aus dem Internet lädt und installiert.

Vorteile

  • BIOS mit vielen Voreinstellungen
  • Viele SATA Ports
  • Gute Verarbeitung

Nachteile

  • wenig Gehäuselüfter Header
  • Kompatibilitätsprobleme mit manchen RAM-Riegeln
  • Preis/Leistung könnte besser sein

MSI X370 XPower Gaming Titanium – Bestes zukunftssicheres X370 Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16, 1x 2.0 x16, 3x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Ein ATX Board, welches eine außerordentlich kräftige Spannungsversorgung bietet und in die Oberklasse der X370 Boards fällt. Somit ist es auch für zukünftige Prozessorgenerationen zum starken Übertakten gewappnet.

Vier DIMM Slots bieten Platz für bis zu 64GB DDR4 mit einem Maximaltakt von bis zu 3200MHz. Zudem werden ganze zwei M.2 Anschlüsse geboten, der schnellere von beiden besitzt sogar einen Kühler.

Mit zwei PCIe 3.0 Slots ist das Board in der Lage zwei Nvidia Karten im SLI Verbund zu betreiben, mit dem zusätzlichen PCIe 2.0 x16 Slot lassen sich auch drei AMD Karten durch CrossFire zusammen nutzen.

Das sehr simpel aufgebaute BIOS bietet viele Möglichkeiten für gezieltes Übertakten der CPU und des RAMs, sowie einige Voreinstellungen. Die verbaute Debug LED ist auch sehr sinnvoll um Hardware-Probleme schnell zu identifizieren, gerade da Gehäuse heutzutage oft keine Lautsprecher für Beep Codes mehr besitzen.

Vorteile

  • Für X370 sehr starke Spannungsversorgung
  • gutes übersichtliches BIOS
  • Debug LED

Nachteile

  • für X370 keine gute Preis/Leistung
  • X470 eine bessere Neuanschaffung
  • recht teuer

Asus ROG Strix X370-I Gaming – Bestes X370 Mini-ITX

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: m-ITX
  • RAM: Max 32 GB - 2x DDR4 DIMM bis 3600MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 1x 3.0 x16, 1x 2.0 x16
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Nein / Nein

Das Asus X370i-Gaming ist ein Mini-ITX Board für alle, die kleine aber trotzdem leistungsstarke PCs zusammen zimmern wollen.

Die Spannungsversorgung sowie das BIOS bieten viel Luft für die Übertaktung des Prozessors und des Speichers, gerade erstere ist für ein so kleines Board sehr solide und bleibt gut kühl.

Die beiden RAM Slots bieten Platz für bis zu 32GB DDR4 mit einem Maximaltakt von bis zu 3600MHz.

Zwei M.2 Sockel sind für ein solch kleines Board ebenfalls erfreulich, in Kombination mit den vier SATA3 Ports ist das für die meisten Nutzer ausreichend.

Mit einem PCIe 3.0 Slot bietet das Board auch Platz für eine dedizierte GPU. Will man jedoch eine APU nutzen, so sieht es bei dem Board eher schlecht aus. An der Rückseite gibt es leider keine Grafikschnittstellen.

Der WLAN Chip mit zwei Antennen-Anschlüssen ist dahingegen sehr erfreulich und kann dieses kleine Board sehr spannend für einen leistungsstarken Reise-PC machen.

Ein extra Anschluss für eine AiO-Wasserkühlung bietet die Möglichkeit das Übertaktungspotenzial des Boards voll auszuschöpfen.

Für etwa 180€ ist dieses Board zwar in der oberen Preisklasse angesiedelt, doch für einen sehr kräftigen und doch kleinen PC bietet das Board mehr als das nötige.

Vorteile

  • Überraschend starke Spannungsversorgung
  • zwei M.2 Sockel trotz ITX
  • WLAN-Unterstützung mit MU-MIMO integriert

Nachteile

  • max. 32GB RAM
  • keine Grafikschnittstellen für APUs
  • recht teuer

ASRock Fatal1ty X370 Professional Gaming – Bestes günstiges High End Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: m-ITX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 2x 3.0 x16, 1x 2.0 x16, 2x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Ja

Dieses ATX Board kommt mit vielen zusätzlichen Ausstattungen daher, sowie mit einer sehr gut durchdachten und stabilen Spannungsversorgung. Damit kann das Board durchaus für extremes Übertakten genutzt werden.

Sowohl für CPU als auch RAM Übertaktung ist das Board extrem gut ausgestattet, auch das BIOS bietet eine Menge Einstellungsmöglichkeiten dafür.

Für den RAM sind vier DIMM Sockel verbaut, die bis zu 64BG DDR4 bei maximal 3200MHz unterstützen.

Das Board hat zwei PCIe 3.0 Slots sowie einen PCIe 2.0 x16 Slot. Zwei PCIe 2.0 x1 Slots bieten zusätzlich noch Platz für Erweiterungen.

Somit können einige Grafikkarten verbaut werden, wobei sowohl mit SLI als auch mit CrossFire jeweils bis zu vier GPUs im Verbund benutzt werden können.

Zwei M.2 Slots stellen Optionen für schnelle SSDs dar, acht weitere SATA3 Ports sind ebenfalls verbaut. Auch der 5GBit/s Lan Anschluss sowie der WLAN Adapter sind sehr nützlich, gerade ersterer ist bei aktuellen Boards selten zu finden. Eine Debug LED für Fehlercodes rundet das Gesamtpaket ab.

Somit ist das Board für seine Preisklasse von etwa 200€ extrem gut ausgestattet und bietet alles was das Herz begehrt.

Vorteile

  • Sehr starke Spannungsversorgung
  • QuadSLI
  • 5GBit/s LAN, ac-WLAN-Adapter 

Nachteile

  • Nur 1x1 WLAN
  • hoher Stromverbrauch
  • recht teuer

Die besten B350 Mainboards

B350 Mainboards sind die älteren Brüder der neuen B450-Chipsätze und definitiv immer noch eine Option für PC-Gamer, die sich an traditionelle Single-GPU-Setups halten. Auch CPU-Übertaktung ist auf B350-Mainboards möglich und im Vergleich zu A320-Boards bietet dieser Chipsatz Unterstützung für einen zusätzlichen 10-Gbit-USB-3.1-Port, sowie zwei weitere PCIe-Lanes für moderne SSDs.

Leider werden Multi-GPU-Setups von B350-Boards häufig nicht unterstützt. Trotzdem gibt es einige B350-Modelle, die AMD CrossFire-Konfigurationen zulassen - aber darauf solltet ihr euch nicht verlassen. Im Folgenden stellen wir euch die besten AM4 B350 Mainboards vor.


Gigabyte AB350-Gaming 3 – bestes B350 Allrounder Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 1x 3.0 x16, 1x 2.0 x16, 2x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Nein

Dieses ATX Board bietet alle Grundlagen, die ihr für einen AMD AM4 Prozessor gebrauchen könnt und ist dazu sehr günstig. Die Spannungswandler lassen bis zu einem gewissen Grad sogar Overclocking zu.

Mit vier DDR4 DIMM Sockeln bietet das Board Platz für bis zu 64GB Speicher mit einem Takt von bis zu 3200MHz.

Mit einem M.2 Sockel kann man sogar bei diesem älteren Board schon den Vorteil einer M.2 SSD nutzen.

Auf der Rückseite finden sich ein DVI und ein HDMI Port für entsprechende APUs. Außerdem gibt es zwei USB 3.1 Anschlüsse, welche bei solchen Low-Budget Boards auch eher selten sind.

Es lassen sich zwei AMD Grafikkarten im CrossFire Verbund benutzen, SLI wird jedoch leider auch von diesem Board nicht unterstützt.

Wer eine solide Grundlage zu einem guten Preis ohne viel Schnickschnack sucht, der findet bei diesem Board alles was er braucht.

Vorteile

  • Günstig
  • gute Preis/Leistung
  • solide Grundlagenausstattung

Nachteile

  • Wenig Features
  • durchschnittliche Spannungsversorgung
  • Teils manuelle BIOS-Updates nötig vor Betrieb

MSI B350 Gaming Pro Carbon – bestes B350 Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: ATX
  • RAM: Max 64 GB - 4x DDR4 DIMM bis 3200MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • PCIe: 1x 3.0 x16, 1x 2.0 x16, 3x 2.0 x1
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Ja / Nein

Das MSI B350 Gaming Pro Carbon ist ein ATX Board, welches in Sachen Ausstattung in die Oberklasse der B350 Boards fällt. Denn es bietet vieles, was man eher bei einem X370 Board erwarten würde.

Die Stromversorgung ist gut genug um die CPU zu übertakten, jedoch nicht ausreichend genug für Extrem-Overclocking.

Das Board bietet vier DDR4 RAM Slots für bis zu 64GB Arbeitsspeicher, mit einer maximalen Taktung von 3200MHz.

Die beiden PCIe Slots lassen sich mit AMD CrossFire mit zwei AMD GPUs im Verbund betreiben, SLI unterstützt das Board jedoch nicht.

Der M.2 Slot ist mit dem Turbo M.2 Shield von MSI ausgestattet. Außerdem ist das klassische MSI MysticLight mit im Paket, um LED Geräte zu unterstützen und anzusteuern.

Es gibt einen extra Anschluss für Wasserpumpen und vier Anschlüsse für Systemlüfter, wodurch auch größere Systeme effektiv kühl gehalten werden können.

Das BIOS ist simpel aufgebaut und bietet sehr viele Möglichkeiten für Overclocking und andere Einstellungen.

Für etwa 110€ ist die Ausstattung mehr als in Ordnung und bietet viele Features für ein vergleichsweise kleines Geld.

Vorteile

  • Günstig
  • gute Preis/Leistung
  • viele Header für Kühler

Nachteile

  • Kein SLI
  • miese Software
  • nur 4 SATA-Anschlüsse

ASRock AB350 Gaming-ITX/ac - bestes B350 ITX Board

Technische Spezifikationen

  • Formfaktor: m-ITX
  • RAM: Max 32 GB - 2x DDR4 DIMM bis 3466MHz (OC)
  • Übertaktung unterstützt: Ja
  • AMD-CrossFire/ nVidia-SLI: Nein / Nein
  • PCIe: 1x 3.0 x16

Auf diesem kleinen B350 Mini-ITX Board finden sich eine Menge Features und eine Stromversorgung, die für den B350 Chipsatz sogar ein wenig überdimensioniert wirkt. Dadurch steht auch stärkerem Overclocking mit diesem Board nichts im Weg.

Die bis zu 32GB RAM werden über zwei DDR4 Slots auf das Board gesteckt und laufen mit bis zu 3466MHz.

Mit vier SATA3 Ports hat dieses Board zwar zwei weniger als die meisten anderen, doch auch die reichen für die meisten Nutzer aus. Vor allem durch den M.2 Slot für eine SSD ist die Anzahl der SATA Ports nicht sonderlich ausschlaggebend.

Mit zwei Gehäuselüfter-Anschlüssen und einem davon für eine Pumpe ausgelegt, lässt sich ein kleines Gehäuse effektiv kühl halten.

Für die Verwendung einer APU stehen zwei HDMI Anschlüsse an dem Board zur Verfügung. Außerdem findet sich ein USB-C Anschluss, was sehr selten bei kleineren AM4 Boards ist.

Das besondere Extra ist aber der verbaute WLAN Chip, der an der Rückseite sogar zwei Anschlüsse für Antennen bietet.

Dafür musste jedoch der PCIe 2.0 Slot weichen, ein PCIe 3.0 Slot für eine dedizierte GPU bleibt aber weiterhin vorhanden.

Für knapp 100€ ist das ein sehr gut ausgestattetes Board, das viel Leistung auf kleinem Raum komprimiert.

Vorteile

  • sehr starke Spannungsversorgung für OC-Freaks
  • gute Preis/Leistung
  • gutes BIOS

Nachteile

  • maximal 32GB RAM
  • wenig PCIe-Slots
  • wenig Lüfteranschlüsse

Fazit: Welches AM4 Mainboard sollte ich kaufen?

Wir geben euch direkt ein TLDR für alle, die wirklich nur wissen wollen, welches AM4 Mainboard derzeit Sinn macht. Weiter unten gibt es dann noch ein paar Erklärungen dazu.

  • Für maximale Leistung und extremes Übertakten: Holt euch ein X470 Board, wenn ihr einen neuen Gaming-PC bauen wollt.
  • Für beste Preisleistung: Holt euch ein B450 Board, wenn ihr einen neuen Gaming-PC bauen wollt.
  • Wenn ihr schon ein AM4 Board habt: Upgraden von B350 auf 450 oder von X370 auf X470 lohnt sich nicht.
  • A320-Boards vermeiden: Lohnen sich nicht, da ihr bessere B350 Boards für das gleiche Geld bekommt.

Achtung: Beachten, falls ihr einen neuen Ryzen verbauen wollt!

Falls ihr vorhabt, eine neuere Ryzen-APU oder einen Ryzen-Chip der zweiten Generation mit was anderem als einem X470- oder B450-Board zu kombinieren, müsst ihr möglicherweise zuerst das BIOS des Motherboards aktualisieren, bevor ihr euren PC verwenden könnt. Abhängig von der Firmware, mit der euer neues Board geliefert wird, kann das nervig sein.


AM4 Mainboard Kaufberatung: Darauf kommts an

Für jedes Szenario gibt es das passende Mainboard mit dem passenden Chipsatz für AM4 Prozessoren. Die Auswahl ist extrem hoch. Dabei gibt es fünf Hauptchipsätze, auf dessen Grundlage die Mainboard-Hersteller ihre eigenen Platinen bauen. Jeder Chipsatz hat dabei seine Vor- und Nachteile.

Eine kurze Übersicht über die Chipsätze findet ihr in der folgenden Tabelle, danach erklären wir die Unterschiede nochmal im Detail. Wenn ihr keinen Bock auf lesen habt, dann schaut euch doch einfach das folgende Video vom Kollegen Monty an:

Die AM4 Mainboard Chipsätze im Überblick

KennZahl

X470

X370

B450

B350

A320

Übertaktung

Ja

Ja

Ja

Ja

Nein

RAM-Takt*

2933

2677

2677

2677

2677

USB

2x 3.1, 6x 3.0, 6x 2.0

2x 3.1, 6x 3.0, 6x 2.0

2x 3.1, 6x 3.0, 6x 2.0

2x 3.1, 6x 3.0, 6x 2.0

1x 3.1, 6x 3.0, 6x 2.0

SATA

6

6

6

4

4

PCI-Express 3.0 Lanes

2

2

1

1

1

PCI-Express 2.0 Lanes

8

8

6

6

4

Multi-GPU

SLI & CrossFire

SLI & CrossFire

CrossFire

CrossFire

Nein

XFR2/PB2**

Ja

Nein

Ja

Nein

Nein

StoreMI

Ja

Nein

Ja

Nein

Nein

RAID NVMe

0,1,10

0,1,10

0,1,10

0,1,10

Nein

*Hängt sehr stark von der gewählten CPU und dem entsprechenden Board ab. Dies sind die Angaben seitens AMD, manche Board Hersteller versprechen bis zu 3600MHz.

**Kann beides per BIOS Update auch bei älteren 3xx Chipsätzen seitens der Boardhersteller nachgeliefert werden. Hängt vom jeweiligen Board ab.

Wie ihr also seht, sind die Unterschiede zwischen den einzeln Chipsätzen nicht ganz so groß. Dennoch gibt es einige Feinheiten, auf die wir im Folgenden noch etwas eingehen möchten.


X470/X370 - Der Chipsatz für die Kompromisslosen

Vorteile

  • Zusätzliche PCI Lanes und USB Ports
  • Beste Spannungsversorgungen für extremes OC
  • SLI Betrieb möglich

Nachteile

  • Nur wirklich sinnvoll für Übertakter
  • Preisleistung ist nicht der Renner
  • Am teuersten

Wer pure Leistung sucht, der wird um diese Chipsätze nicht herum kommen. Sei es leistungsstarkes Overclocking oder SLI, für beides empfiehlt sich ein Board mit einem X370 oder X470 Chipsatz.

Zwar unterstützen auch die Chipsätze B450/350 Übertaktungsmöglichkeiten, doch die Spannungsversorgungen sind auf den Oberklasse-Boards deutlich ausgereifter. So bietet sich hier viel mehr Luft nach oben für stärkeres Overclocking.

Auch der zusätzliche PCIe 3.0 Anschluss für die PCI Lanes ist für Nvidia SLI unumgänglich. AMD CrossFire findet sich hingegen auch bei den günstigeren B450/350 Chipsätzen.

Die höhere Anzahl an PCIe 2.0 Lanes macht es außerdem möglich deutlich mehr Slots für Erweiterungskarten zur Verfügung zu stellen oder zu verhindern, dass sich ein M.2 Slot zum Beispiel die Lanes mit einem PCIe Slot teilen muss.

Da die X470/370 Chipsätze für die Oberklasse der Boards gedacht sind, bieten diese häufig auch deutlich mehr Features.

Für wahre Hardware-Enthusiasten sind diese Chipsätze daher die einzig richtige Wahl, auch wenn die Mainboards häufig deutlich teuer ausfallen.

B450/B350 - Der Chipsatz, der fast alles bietet

Vorteile

  • allgemein bessere Preis/Leistung
  • Zum Teil Leistung eines X370/X470 für weniger Geld
  • bietet alles was der Durchschnittsnutzer benötigt

Nachteile

  • oft schwächere Spannungsversorgung
  • kein SLI

Boards mit diesen Chipsätzen gibt es in den verschiedensten Ausführungen, von der oberen Mittelklasse bis hin zum günstigen Basis-Sektor. Es wird die Möglichkeit zur Übertaktung geboten und alle grundsätzlichen Features sind ebenfalls vertreten.

Oft sind die Spannungsversorgungen an diesen Mainboards jedoch nicht so robust wie die der X470/370 Boards, aber immer noch ausreichend um ein solides Grund-Übertakten zu ermöglichen. Wer seine CPU aber dauerhaft an die Grenze seines Silikons bringen will, der wird mit diesem Chipsatz eher weniger anfangen können.

Was man bei B450/350 Boards auch vergeblich sucht ist SLI. Zwar sind sie in der Lage AMD Karten im CrossFire Verbund zu betreiben, doch wenn ihr mehrere Nvidia Karten zeitgleich nutzen wollt, dann müsst ihr euch ein Board mit einem X470/370 Chipsatz suchen.

Die niedrigere Anzahl an PCIe 2.0 Lanes macht auch weniger Slots für Erweiterungskarten möglich.

Alles in allem ist der Chipsatz grundsolide für alle Bereiche, daher gibt es Boards für 60€ mit wenig Schnickschnack, aber auch Boards im 200€ Preisbereich. Es ist also für alle Interessenten ein passendes B450/350 Board zu finden, solange ihr nicht das absolut letzte aus eurer Hardware herauskitzeln wollt.


A320 – der supergünstige Grundstein (der sich nicht lohnt)

Die A320 Boards bieten die Grundlage für alle, die nur ein kleines Board suchen, auf dem der Prozessor einfach irgendwie läuft. Es werden weder die Möglichkeiten zum Overclocking gegeben, noch finden sich SLI oder CrossFire.

Auch wenn die Boards die Grundlagen zum kleinen Preis erfüllen, können wir den A320 Chipsatz nicht empfehlen. Oft findet sich für den gleichen Preis eines A320 Boards eines mit B450/350 Chipsatz, dass damit deutlich mehr Möglichkeiten bietet. Selbst eventuelle 10 Euro Aufpreis wären die mögliche Zusatzleistung durch simples Overclocking mehr als wert.

Daher können wir jedem, der über einen A320 Chipsatz nachdenkt, nur raten, sich eher nach einem B450/350 Board im gleichen Preisbereich umzusehen. Meistens findet sich darin eine bessere Ausstattung und Leistung für das gleiche Geld.

Neu oder alt? Beziehungsweise 4xx oder 3xx?

Das hängt ganz von der Situation ab. In den meisten Fällen raten wir aber ganz klar zu den neueren Boards, also X470 oder B450. Preislich ändert sich oftmals nicht viel, doch technisch sind die neueren Boards meist ausgereifter.

Die Spannungsversorgungen sind deutlich stärker ausgelegt und sie unterstützen auch die neueren AM4 CPUs wie etwa den Ryzen Gen 2 “out of the box”.

Zwar unterstützt jeder AM4 Chipsatz jede AM4 CPU, bei älteren Modellen ist dafür aber meistens ein BIOS Update nötig um die neueren CPUs und APUs ans Laufen zu bringen.

Somit kann es sehr ärgerlich werden, wenn ihr eine neue CPU und ein altes Board habt und so keins von beidem nutzen könnt, da ihr ohne unterstützte CPU kein Update durchführen könnt.

MSI bietet bei einigen Boards hierfür eine sehr interessante Lösung, die ein BIOS Update ohne eingesetzte CPU oder RAM ermöglicht.

Die StoreMI-Technologie gibts nur bei den neueren Chipsätzen

Dazu verfügen die neueren Boards über zwei interessante Zusatzfunktionen – eine davon ist die StoreMI Technologie.

Diese Technologie bietet die Möglichkeit, eine kleinere SSD und eine große Datenplatte zu einer einzigen, im Verbund arbeitenden virtuellen Platte zusammen zu fügen. Dabei arbeitet im Hintergrund ein Algorithmus, der erkennt, welche Dateien oft benötigt werden. Diese werden automatisch auf die SSD übertragen um die Zugriffszeiten zu verkürzen. So wird eine große virtuelle Platte erstellt, die die Vorzüge einer SSD zu einem kleinen Preis bietet.

Diese Software ist zwar auch für ältere Boards erwerbbar, doch mit einem 400er Chipsatz ist sie kostenlos zu haben.

XFR2 und Precision Boost 2 als Vorteil für Gaming PCs

Den wirklich großen Vorteil bieten aber die XFR2 und die Precision Boost 2 Technologien der 400er Chipsätze. Diese aufgebesserten Techniken sind in der Lage den Takt der Ryzen CPUs automatisch effizienter und stärker zu erhöhen, was gerade fürs Gaming sehr praktisch ist.

So werden die gerade benötigten Kerne abhängig von ihrer Temperatur und anderen Faktoren automatisch und dynamisch auf den momentan höchstmöglichen Takt gebracht. Mit XFR2 ist das sogar auf mehreren Kernen zeitgleich möglich, was die Gaming Performance der Ryzen CPUs deutlich anhebt.

Lohnt es sich noch ein 300er-Board zu kaufen?

Wenn ihr nicht ein wirklich besonders günstiges Angebot für ein Board mit einem 300er Chipsatz findet, dann lohnt es sich kaum ein solches zu kaufen. Die Preisdifferenz zu den 400er Boards ist  einfach zu marginal.

Da die Mainboard-Hersteller aber viel aus den Fehlern der 300er-Serie gelernt haben, hat sich die Qualität bei den 400er Boards in den meisten Fällen deutlich verbessert. Dazu kommen einige Zusatzfeatures die ebenfalls sehr praktisch sind.

Auch die direkte Unterstützung der neueren CPU Generationen kann einem viel Ärger ersparen.

Seid ihr also auf der Suche nach einem neuen Board, dann solltet ihr definitiv zu einem mit einem 400er Chipsatz greifen.

Ein Upgrade von einem 300er auf ein 400er Board lohnt sich jedoch eher nicht. Beide Chipsatzgenerationen werden bis mindestens 2020 alle neuen AM4 CPUs unterstützen und die kleinen Extras, die die neue Generation bietet, ist den Preis eines neuen Mainboards nicht wert.

Zusammenfassend kann man sagen, dass für die meisten Nutzer ein B450 Chipsatz mehr als ausreichend ist. Er bietet viele Funktionen und ist in allen Preis- und Ausstattungssegmenten zu finden.

Für wahre Enthusiasten, die stark übertakten oder mehr als eine Nvidia GPU zeitgleich nutzen wollen, ist der X470 Chipsatz die einzig richtige Wahl. Boards mit diesem Chipsatz gibt es vom Mittelklasse Sektor bis hin zum High-End Bereich.

Ein A320 Board lohnt sich in keinem Fall, da es meistens bessere B450 Boards zum gleichen Preis gibt.


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