Wir sind unabhängig und unsere Tests finanzieren sich über Affiliate-Links zu externen Shops. Kauft ihr ein Produkt über diese markierten Links (*), erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr erfahren.

RX 5700 XT Vergleich: Die besten AMD-Partnerkarten 2020

Die Radeon RX 5700 XT ist eine leistungsstarke Grafikkarte in der neuen Radeon RX 5700-Serie von AMD, die auf der Navi-GPU-Architektur basiert. Sie schlägt ihre Konkurrenten RTX 2070 und sogar die RTX 2070 Super in vielen Spielen und ist daher extrem beliebt bei Gamern.

Doch welche ist die beste AMD Radeon RX 5700 XT? Wir zeigen es euch. In diesem Artikel stellen wir euch unsere Top-Empfehlungen vor (RX 5700 XT und die normale RX 5700) und geben euch eine detaillierte Kaufberatung.

Unser Ratgeber hilft euch bei der Auswahl der für euch besten RX 5700 XT und bietet allgemeine Informationen zur Leistung dieser Karten. Lasst uns direkt einsteigen.


Die besten RADEON RX 5700 (XT) Grafikkarten im Überblick

Platz 1: PowerColor RED DEVIL RX 5700 XT

Das Gesamtpaket der Powercolor Red Devil überzeugt einfach: Sehr gute Performance, am leisesten und mit der zweitbesten Kühlung. Hier könnt ihr nichts falsch machen!

Die insgesamt beste RX 5700 XT

Platz 2: Gigabyte RX 5700 XT Gaming OC

Diese Gigabyte Karte bietet eine sehr gute Preisleistung mit einer beinahe ebenbürtigen Kühlleistung im Vergleich zu unserer Nummer 1, ist aber nur geringfügig lauter. Schlägt eine MSI Evoke (gleiche Preisklasse) in allen Punkten.

RX 5700 XT mit bester Preisleistung

Platz 3: Sapphire RX 5700 XT Nitro+

Auch hier gibt es ein sehr gutes Gesamtpaket, die Nitro+ sticht jedoch durch ihre überragende Kühlleistung heraus. Bis auf den hohen Preis kein Kompromiss.

RX 5700 XT mit bester Kühlung

Platz 4: Sapphire Radeon Pulse RX 5700 XT

Wenn ihr eine etwas "günstigere" RX 5700 XT sucht, die dazu noch kompakt ist, dann ist die Sapphire Pulse eure erste Wahl! Super Preis für eine starke Grafikkarte.

Günstige RX 5700 XT für kompakte PCs

Platz 5: ASUS ROG Strix RX 5700 XT OC

Für OC-Freaks bietet euch Asus mit der ROG Strix das beste PCB und die schnellste Taktung. Kühlung und Lautstärke sind auch sehr gut, nur leider ist Asus wie gewohnt sehr teuer. Aber ihr bekommt hier viel für euer Geld und die PowerColor oben ist auch nur leicht günstiger.

Bestes PCB und schnellste Taktung

Platz 6: XFX Radeon RX 5700 DD Ultra

Wer etwas mehr sparen will, findet mit der XFX DD Ultra eine günstige RX 5700, die euch dennoch gute Gaming-Power bietet.

Beste günstige RX 5700

Platz 7: MSI RX 5700 GAMING X

Etwas teurer als die RX 5700 von XFX, dafür aber um einiges leiser und kühler. Wenn ihr eine RX 5700 für unter 400 Euro sucht, dann ist die Gaming X von MSI eure Wahl.

Leiseste und kühlste RX 5700


Auch interessant

Doch nicht sicher, ob ihr wirklich eine RX 5700 (XT) wollt? Dann checkt unseren großen Grafikkarten Vergleich.

Doch lieber eine nVidia-Karte? Dann schaut unsere Vergleiche zur RTX 2070 und RTX 2060 Super an. 

Dort findet ihr passende Empfehlungen für ähnlich starke Grafikkarten als Alternative zur RX 5700 XT.


RX 5700 XT Vergleich 2020: Die Modelle im Detail

Zunächst möchten wir euch die besten RX 5700 XT und die beiden RX 5700 Modelle im Detail vorstellen. Wir haben für euch sämtliche Tests und Vergleiche im Netz durchforstet und haben schließlich diese Modelle gefunden. Hier gibt es alle wichtigen Eckdaten, Infos, Messwerte und eine Bewertung zu jeder Grafikkarte. Wir hatten die Grafikkarten nicht selbst im Test, haben aber sehr viele andere Tests ausgewertet.

PowerColor RED DEVIL RX 5700 XT

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 3 Lüfter
  • GPU Takt: 1770 MHz
  • GPU Boost: 2010 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 15,3x30,2cm, 2,5-Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 351W
  • Netzteil-Empfehlung: 700 W

Wenn ihr nach einer RX 5700 XT sucht die alles bietet, dann ist die PowerColor Red Devil Radeon RX 5700 XT eure Wahl. Diese Karte ist in fast allen wichtigen Kategorien der Platzhirsch: Leistung, Laufruhe, Aussehen, Verarbeitungsqualität und Kühlung.

Dennoch leidet dabei natürlich die Kompaktheit, da es sich um eine massive Karte mit 2,5 Steckplätzen handelt. Das bedeutet, dass ihr einen anständigen Mid-Tower oder ein größeres Gehäuse braucht, um in dieses Biest unterzubringen.

Ihr bekommt hier bis zu 1905 MHz Standardtaktung beim Gaming und im Performance-Modus dreht das Teil bis zu 2010 MHz Boost-Frequenz auf.

Kühlung und Features

Zur Kühlung verfügt die Karte über drei 90-mm-Lüfter mit Kugellagern, sowie einen großen Kühlkörper mit 5 Kupfer-Heatpipes und einer größeren Anzahl von Aluminiumlamellen. Zudem gibt es ein Dual-BIOS mit Silent- und OC-Modus, wobei der Silent-Modus eine leisere Gaming-Performance bietet und der OC-Modus dafür sorgt, dass die besten Bildraten erzielt werden.

Allerdings bleibt die Karte auch im Performance-Modus sehr leise und ist überhaupt nicht laut. Die Mute-Fan-Technologie (0 dB) auf dieser Karte sorgt für eine semi-passive Kühlung. Dies bedeutet, dass die Lüfter ausgeschaltet bleiben, wenn die Temperatur unter 60 ° C liegt, und wieder aktiv werden, wenn die Temperatur diesen Schwellenwert überschreitet.

Die Verarbeitungsqualität der Red Devil ist hervorragend. Sie verfügt über eine 1,5-mm-Metallrückplatte, die die Karte schützt und ein Verbiegen verhindert. Zudem hat die Karte ein RGB-beleuchtetes Logo und einen Streifen an der Seite, wobei die Farben von euch angepasst werden können.

Die wichtigsten Performance-Daten (siehe die Tests von Hothardware und Techpowerup):

  • Maximal gemessene Temperatur Leerlauf und unter Last: 51, 78° C
  • Lautstärke: Idle 0-27 dBA, unter Last 31 dBA
  • Übertaktung: Bringt nur 1,5% mehr Leistung
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 9387

Vorteile

  • Extrem leise beim Zocken
  • 10 VRM-Phasen
  • Killer-Performance

Nachteile

  • Sehr teuer
  • Kühlung leicht schlechter als bei Sapphire Nitro+
  • Hoher Stromverbrauch

Gigabyte RX 5700 XT Gaming OC

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 3 Lüfter
  • GPU Takt: 1650 MHz
  • GPU Boost: 1905 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 11,4x28 cm, 2,5-Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 250 W
  • Netzteil Empfehlung: 600 W

Die Gigabyte Radeon RX 5700 XT GAMING OC 8G ist eine sehr gute Radeon RX 5700 XT-Karte mit drei Lüftern. Dies ist eine OC-Edition mit einem Basistakt von 1650 MHz und einem Gaming-Takt von 1795 MHz. Teilweise könnt ihr dieses Modell für unter 440 Euro schießen, was wirklich ein Schnäppchen ist für die Leistung, die ihr hier bekommt. Holt euch definitiv diese Karte bevor ihr euch die MSI Evoke anschaut, zumal die Gigabyte meistens günstiger ist und auch bessere Performance bietet (leiser und kühler).

Kühlung & Features

Zur Kühlung der etwas größeren Karte kommt das bewährte WINDFORCE 3X-Kühlsystem mit entgegengesetzt drehenden Lüftern zum Einsatz. Der massive Kühlkörper kühlt sogar VRM und VRAM zuverlässig und besteht aus zusammengesetzten Kupfer-Heatpipes. Die Lüfter haben ein einzigartiges Schaufeldesign: Die mittleren Lüfter drehen sich entgegengesetzt zu den beiden äußeren, um Turbulenzen zu reduzieren und den Luftstromdruck für eine bessere Kühlleistung zu erhöhen (dass das funktioniert seht ihr an den Temperaturwerten unten). 

Auch die 3D Active Fan-Funktion kommt gelegen, da sie eine halbpassive Kühlung für einen leiseren Betrieb bietet. In diesem Fall bleiben die Lüfter ausgeschaltet, wenn die GPU während im Leerlauf oder bei weniger hungrigen Spielen unter niedriger Last ist.

Die Karte verfügt auch über RGB-Beleuchtung mit RGB Fusion 2.0-Unterstützung für die Synchronisierung mit anderen AORUS-Geräten, einer Metall-Backplate für Stabilität und Schutz, Hochleistungs-VRM für Übertaktung und eine stabile Stromversorgung mit intelligenter Power-LED-Anzeige. 

Die wichtigsten Performance-Daten (siehe Tests von Eteknix und Gamersnexus):

  • Maximal gemessene Temperatur im Leerlauf und unter Last: 37, 69° C
  • Lautstärke: Idle 0 dBA, unter Last 37 dBA
  • Übertaktung: Keine Angaben
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 9025

Vorteile

  • Sehr gute Preisleitung
  • Sehr gute Kühlung
  • Gutes PCB und VRM

Nachteile

  • Etwas lauter als andere Modelle
  • Niedrigere Basistaktung
  • Nicht der Benchmark-König

Sapphire RX 5700 XT Nitro+

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 3 Lüfter
  • GPU Takt: 1770 MHz
  • GPU Boost: 2010 MHz
  • I/O: 2xDP; 2xHDMI
  • Maße: 13,5x30,6 cm, 2,5 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 275W
  • Netzteil Empfehlung: 650 W

Wenn es eine andere Radeon RX 5700 XT-Karte mit drei Lüftern gibt, die hinsichtlich Leistung und Qualität an die PowerColor Red Devil Radeon RX 5700 XT herankommt, dann ist das definitiv die Sapphire Nitro +. Es ist definitiv eine der besten Radeon RX 5700 XT-Karten die ihr kaufen könnt, insbesondere in Punkto Kühlleistung wird sie überall gelobt.

Es ist jedoch auch eine massive Karte mit 2,5-Slot-Design und noch etwas länger, als die PowerColor Red Devil Radeon RX 5700 XT. Die Sapphire Nitro+ verfügt außerdem über die gleichen Taktraten wie die PowerColor Red Devil, erreicht aber in Benchmarks nicht ganz die gleiche Leistung.

Kühlung & Features

Die Tri-X-Kühltechnologie von Sapphire wird von einem massiven Aluminiumkühlkörper mit Heatpipes geliefert, um die GPU und VRMs zu kühlen, während die VRAM-Module einen separaten Kühlkörper verwenden. Die Kühlkörper auf dieser Karte werden von drei Lüftern (mit Kugellagern) gekühlt, bei denen der mittlere Lüfter kleiner als die beiden anderen ist und in entgegengesetzter Richtung dreht (hallo Gigabyte), um einen besseren Luftstrom sicherzustellen. Allerdings scheint das ganze Kühlsystem etwas ausgebuffter zu sein, zumal die Nitro+ einfach überall sensationelle Temperaturwerte erzielt.

Zudem sind die Lüfter extrem einfach zu montieren (ohne Kabel) und verfügen über einen proprietären Anschluss, sodass sie zu Reinigungszwecken leicht entfernt oder im Falle eines Defekts ausgetauscht werden können. Obendrein ist die Nitro noch extrem leise (nur minimal lauter als die Red Devil), egal ob im Leerlauf oder unter Last.

Auf der Karte selbst befindet sich auch ein ARGB-Header, über den ihr euer ARGB-unterstütztes Gerät anschließen könnt, um die RGB-Beleuchtung mit der Karte zu synchronisieren. Mit dem Dual-BIOS-Schalter könnt ihr dann noch zwischen Performance- und Silent-Modus wechseln.

Darüber hinaus unterstützen Karte und Software auch die TriXX Boost-Funktion, mit der ihr in Spielen mehr FPS erzielen könnt, indem die Auflösung leicht verringert wird. Diese wird dann mit Radeon Image Sharpening angepasst, um euch das Beste aus beiden Welten zu bieten. 

Die wichtigsten Performance-Daten (Basis dafür die Tests von Techpowerup , Kitguru und Tweaktown):

  • Maximal gemessene Temperatur im Leerlauf und unter Last: 51, 59° C
  • Lautstärke: Idle 0 dBA, unter Last 33 dBA
  • Übertaktung: 3,3% mehr Leistung
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8975

Vorteile

  • Beste Kühlung unter den RX 5700 XT Grafikkarten
  • Sehr leise
  • Dual-BIOS Modus

Nachteile

  • Nicht ganz so leistungsstark wie die Powercolor
  • Teuer
  • Leicht größer als die Powercolor

Sapphire Radeon Pulse RX 5700 XT

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1670 MHz
  • GPU Boost: 1925 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 13,5x25,4 cm, 2,3 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 253 W
  • Netzteil Empfehlung: 600 W

Die Sapphire Radeon Pulse RX 5700 XT ist ganz klar die beste Kompakte der Reihe mit überschaubaren Maßen, sowie nur zwei Lüftern. Wenn ihr die kleinste RX 5700 XT auf dem Markt haben wollt, habt ihr die Wahl zwischen der Sapphire Radeon Pulse oder MSI Gaming Evoke OC.

Letztere können wir euch aber weniger empfehlen, zumal ihr hier bei gleicher Länge und einem höheren Preis die schlechtere Kühlung, sowie eine lautere Karte bekommt. Jedenfalls bekommt ihr mit der Sapphire Pulse eine eine großartige RX 5700 XT-Karte, die über eine Vielzahl von Funktionen verfügt und eine ähnliche Leistung wie die RX 5700 XT-Karten mit dreifachem Lüfter aufweist, sowohl in Bezug auf Spiele als auch in Bezug auf die Kühlleistung. Die Karte hat außerdem eine hervorragende Verarbeitungsqualität und ist mit einer Aluminium-Rückplatte verstärkt.

Kühlung & Features

Die Sapphire Radeon Pulse RX 5700 XT kann in Punkto Kühlung zumindest mit der Powercolor Devil mithalten, ohne dabei unnötig laut zu werden. Die Dual-X-Kühltechnologie dieser Karte verwendet einen Kühlkörper mit Kupfer-Heatpipes, der die GPU, den VRAM und die VRMs kühlt. Darüber befinden sich zwei 95-mm-Lüfter mit Kugellagern für eine längere Lebensdauer. Genau wie bei der Nitro+ findet ihr hier die praktischen Schnellwechsel-Lüfter, die einen Austausch zum Kinderspiel machen.

Zudem gibt es auch hier die semi-passive Kühlung, indem die Lüfter bei geringer Last stoppen. Weiterhin gibt es natürlich auch das Dual-Bios, wodurch ihr zwischen Performance- und Silent-Modus wechseln könnt. Die TriXX-Software fehlt hier natürlich auch nicht, wodurch ihr jede Menge tüfteln könnt.

Die wichtigsten Performance-Daten (auf Basis der Tests von Hexus und Techpowerup):

  • Maximal gemessene Temperatur im Leerlauf und unter Last: 49° /75° C
  • Lautstärke: Idle 0 dBA, unter Last 35 dBA
  • Übertaktung: Bringt um die 3,6% Leistungssteigerung
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8847

Vorteile

  • Sehr kompakt
  • Gute Leistung für ihre Größe
  • Guter Preis

Nachteile

  • Wird etwas wärmer unter Last
  • Nicht ganz so leise wie andere Modelle
  • Nicht wirklich zum Übertakten geeignet

ASUS ROG Strix RX 5700 XT OC

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 3 Lüfter
  • GPU Takt: 1840 MHz
  • GPU Boost: 2035 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 13x30,5 cm, 2,7 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 260 W
  • Netzteil Empfehlung: 600 W

Die RX 5700 XT-Karte mit der höchsten GPU-Taktrate ist die ASUS ROG Strix Radeon RX 5700 XT OC-Edition. Dabei bekommt ihr hier eine 1840 MHz Basistaktung, bis zu 1965 MHz für den Gaming-Modus und bis zu 2035 MHz Boost-Taktung.

Was bei der ROG Strix aber wirklich hervorzuheben ist, ist das extrem hochwertige PCB und VRM, welches von GamersNexus in diesem Video zum besten PCB unter den RX 5700 XT Karten getauft wurde. Hochwertige Kondensatoren und ein doppeltes 5-phasiges VRM garantieren euch eine optimale Stromversorgung. Auch wenn ihr richtig ins Übertakten eintauchen wollt, könnt ihr das mit dieser Karte tun (obwohl ihr natürlich ein Limit habt).

Kühlung & Features

Auch bei der Strix OC bekommt ihr eine massive Karte im 2,7-Slot-Design, sowie einem größeren Kühlkörper mit Kupfer-Heatpipes, die zur besseren Wärmeübertragung direkten Kontakt mit der GPU haben. Der Kühlkörper der Karte wird durch drei Axial-Lüfter gekühlt, bei denen die Lüfterblätter am Ende zu einem Ring zusammengeführt sind, um einen besseren Luftstrom und eine bessere Wärmeverteilung zu erzielen. Natürlich hat die Karte auch eine Metallrückplatte, die ihr Stabilität gibt und sie vor Schäden schützt.

Die RGB-Beleuchtung der Karte ist sowohl auf der Abdeckung, als auch auf der Rückwand zu sehen. Die Asus Aura Sync zum Synchronisieren und Steuern der RGB-Beleuchtung wird natürlich unterstützt. Zudem bekommt ihr für den Preis Standardfeatures wie eine semi-passive Kühlung durch die 0db-Technologie, sowie ein Dual-Bios für Performance und einen Silent-Modus.

Mit Sicherheit zählt die RX 5700 XT Karte von Asus zu den hochwertigsten und schnellsten dieser Liste, dennoch ist sie leider auch oft die Teuerste.

Die wichtigsten Performance-Daten (Quellen Techpowerup und Guru3d):

  • Maximal gemessene Temperatur im Leerlauf und unter Last: 48/77° C
  • Lautstärke: Leerlauf 0 dBA, unter Last 36 dBA
  • Übertaktung: Bringt 1% mehr Leistung laut Techpowerup
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 9167

Vorteile

  • Höchste Taktung
  • Extrem leise
  • Bestes PCB

Nachteile

  • Sehr teuer
  • Nicht ganz so kühl wie andere unter Last
  • Hoher Stromverbrauch

XFX Radeon RX 5700 DD Ultra

Technische Spezifikationen

  • Kühlung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1565 MHz
  • GPU Boost: 1750 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 13x29,3 cm, 2,7 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 206 W 
  • Netzteil Empfehlung: 600 W

Die XFX Radeon 5700 Ultra DD gehört zu den günstigsten Partnerkarten, die ihr derzeit bekommen könnt. Zwar wird hier ein Boost-Clock von nur 1750 MHz angegeben, in der Praxis taktet die Karte aber eher im Bereich der 1900 MHz. Als Budget-Tipp müsst ihr hier auch leider bei der Verarbeitung ein paar Abstriche machen, zumal ihr hier teilweise Plastikelemente finden werdet. Eine Metall-Backplate gibt es aber trotzdem.

Falls ihr also eine günstige RX 5700 sucht die trotzdem relativ kühl und leise bleibt, dann ist das eure Wahl. Klar kann das Modell von XFX nicht mit Premiumkarten mithalten, aber das ist hier auch nicht das Ziel.

Kühlung & Features

Gekühlt wird die Ultra DD von zwei massiven 100mm-Lüftern, die ganze Arbeit leisten (zwar ist die XFX nicht die kühlste Karte in unserem Vergleich, aber zu dem Preis geht das absolut klar). Das Kühlsystem weist Ähnlichkeiten im Design mit dem der RAW II Ultra auf, die Heatpipe-Anordnung unterscheidet sich jedoch im vorderen Bereich der Karte. Die GPU wird durch vier einzelne Heatpipes gekühlt, während der Speicher über einen Aluminium-Interposer und Wärmeleitpads gekühlt wird.

Auf RGB wurde hier aus Preisgründen verzichtet - wer darauf also Wert legt, sollte zu einer anderen Karte greifen. Trotzdem bekommt ihr hier ein Dual-Bios mit Performance und Silent-Modus.

Die wichtigsten Performance-Daten (Quellen User-Test auf Extreme.PCGamesHardwareund Computerbase, sowie Test von Madshrimps):

  • Maximal gemessene Temperatur im Leerlauf und unter Last: 46/68-75° C
  • Lautstärke: Idle 28 dBA, unter Last 39 dBA
  • Übertaktung: Bis zu 2,5% Leistungsssteigerung möglich
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8315

Vorteile

  • Recht günstig im Vergleich zur Konkurrenz
  • Gute Performance für den Preis
  • Geringer Stromverbrauch

Nachteile

  • Teils Plastikverkleidung
  • Wird etwas wärmer unter Last und mit Luftkühler
  • Nicht die Leiseste

MSI RX 5700 GAMING X

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1610 MHz
  • GPU Boost: 1750 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 14x29,7cm, 2,7 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 225 W 
  • Netzteil Empfehlung: 600 W

Die MSI RX 5700 GAMING X ist quasi eine Kopie ihres teuren XT-Bruders - bis auf 1g Gewicht genau. Ergo gleiches Kühlungssystem, Material und Funktionen, nur eben eine andere GPU. Und das ist eine gute Sache wenn man bedenkt, dass diese Kühllösung und das Design mehr als genug für die RX 5700 XT-GPU sind.

Kühlung & Features

Auch hier gibt es ein massives Kühlkörperdesign, das wahrscheinlich mindestens die Hälfte des Gewichts der Karte ausmacht. Es ist in zwei Aluminium-Blocks unterteilt: Eine Grundplatte aus vernickeltem Kupfer für die GPU und ein Wärmeverteiler aus Aluminium zum Abkühlen des 11-phasigen Stromversorgungssystems. All dies ist verbunden und verwendet insgesamt 6 vernickelte Kupfer-Heatpipes, von denen eines ein 8-mm-Rohr ist. Unterhalb der Hauptkühler befindet sich ein schwarzer Aluminium-Heat-Spreader, welche via Wärmeleitpads die Wärme des Videospeichers aufnimmt. Obendrauf gibt es dann noch zwei 95mm TORX 3.0-Lüfter.

Zudem ist die Karte nahezu nicht hörbar unter Last, vor allem wenn sie einem Gehäuse verbaut ist (dreht im Schnitt mit 900 RPM). Wenn ihr Kopfhörer tragt, hört ihr sowieso nichts von dieser Karte. Dazu gibt es noch eine sehr subtile RGB-Beleuchtung.

Alles in allem ein super Gesamtpaket, nur leider etwas teurer als andere RX 5700 Partnerkarten.

Die wichtigsten Performance-Daten (Quellen Tweaktown, Guru3D):

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 46/68° C
  • Lautstärke: Idle 0-29 dBA, unter Last 33 dBA
  • Übertaktung: keine Angabe
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8070

Vorteile

  • Schön leise
  • Bessere Kühlung als XFX-Modell
  • Hochwertigere Verarbeitung als XFX-Modell

Nachteile

  • Extrem klobig
  • Teurer als XFX-Modell
  • Rote Farbakzente auf Oberseite nicht jedermanns Sache

Kaufberatung: ​Passt die RX 5700 (XT) zu euch?

Da ihr jetzt wisst welche RX 5700 XT Modelle die derzeit besten auf dem Markt sind, möchten wir euch natürlich noch erklären, worauf ihr vor dem Kauf achten solltet. Zudem geben wir euch einige Benchmarks an die Hand, die euch die Entscheidung wesentlich erleichtern können.

Die Anniversay-Edition der RX 5700 XT sieht edel aus (Bild: l2pTink3r / Shutterstock.com)

Warum ist die RX 5700 XT eine geniale Grafikkarte und was sind die Konkurrenten?

Die Radeon RX 5700 XT bietet ein wesentlich besseres Preisleistungsverhältnis, als die Konkurrenz aus dem Haus nVidia. Zum Teil bekommt ihr einige Modelle der RX 5700 XT schon ab 400 Euro, den gleichen Preis wie bei der NVIDIA GeForce RTX 2060 Super. Allerdings ist die RX 5700 XT schneller als die RTX 2060 Super und liegt bei vielen Spielen sogar auf dem Niveau der 500 Euro GPU RTX 2070 Super. In einigen Spielen wie Battlefield V, kann sie sogar mit einer RTX 2080 mithalten.

Wo liegt der Unterschied zwischen einer RX 5700 XT und einer normalen RX 5700?

Abgesehen von einigen kleinen technischen Unterschieden bekommt ihr bei einer RX 5700 XT lediglich 10% mehr Leistung im Schnitt (dazu unten mehr). Ob euch das die rund 50 Euro Aufpreis wert ist, müsst ihr selbst entscheiden.


Was sind die Nachteile bei den RX 5700 XT Karten?

Trotz eines 7-nm-Fertigungsprozesses ist die Radeon RX 5700 XT im Vergleich zur Konkurrenz nicht so effizient. Sie zieht mehr Strom und erzeugt mehr Wärme. Deshalb solltet ihr auch eine der hier vorgestellten RX 5700 Partnerkarten wählen, da diese eine viel bessere Kühllösung als das Referenzdesign bieten und zudem noch wesentlich leiser sind.

Außerdem unterstützt weder die RX 5700 noch die RX 5700 XT Dinge wie Echtzeit-Raytracing oder DLSS. Sowas bekommt ihr nur bei NVIDIAs RTX-Grafikkarten. Falls ihr also in Zukunft Spiele zocken wollt die Raytracing unterstützen, behaltet das im Hinterkopf.


Wie schlägt sich die RX 5700 (XT) beim Gaming?

Dank dieses hervorragenden Benchmarking-Tests von Techspot können wir mit Sicherheit bestätigen, dass die RX 5700 XT sowohl auf 1440p mit über 100 FPS, als auch auf 4K mit über 60 FPS (mit leichten Anpassungen bei den Details) in den meisten Titeln packt. Ergo perfekt für so ziemlich jedes Spiel, das derzeit auf dem Markt ist und auch relativ zukunftssicher. Die aktuellen Verkaufszahlen aus dem zweiten Quartal 2019 sprechen für sich.

Zumal die RX 5700 im Vergleich zu ihrem großen Bruder nur um die 10% langsamer ist, eignet sie sich auch hervorragend für 2K-Gaming. Auf 4K wird es dann aber etwas schwieriger und ihr müsstet schon ordentlich runterschrauben was die Details angeht. Solange ihr aber auf 1440p bleibt, ist die RX 5700 die perfekte Grafikkarte für euch und ihr könnt alle Games problemlos auf Ultra oder Hoch daddeln. Für einen Leistungsvergleich der beiden Karten, schaut euch das Video hier drunter an - ihr seht es sind oft nicht mal 10 FPS Unterschied.

Wenn ihr immer noch mit einem 1080p-Monitor spielt, ist diese Grafikkarte möglicherweise etwas zu viel für eure Anforderungen, es sei denn, ihr habt einen mit 144 Hz oder 240 Hz. 1080p-Gamer werden mit der RX 580 oder GTX 1660 je nach Budget und spezifischen Anforderungen wohl besser fahren.


RX 5700 XT Benchmark: So schneidet sie gegen andere Karten ab

Allgemein betrachtet liegt die RX 5700 XT leistungstechnisch auf dem Niveau der RTX 2070 Super, je nachdem wie gut sie gekühlt und getaktet wird. Wir haben für euch alle wichtigen RX 5700 (XT) Benchmarks zusammen getragen.

RX 5700 XT und RX 5700 Partnerkarten Benchmarks

Wir haben für euch extra die Werte für den 3D Mark Time Spy Benchmark für alle Grafikkarten in unserem Vergleich recherchiert. Damit habt ihr einen guten Überblick und seht auch direkt, dass die Werte meist ziemlich nah beieinander liegen.

PowerColor RED DEVIL RX 5700 XT: 9387 Punkte
ASUS ROG Strix RX 5700 XT OC: 9167 Punkte
Gigabyte RX 5700 XT Gaming OC: 9025 Punkte
Sapphire RX 5700 XT Nitro+: 8975 Punkte
Sapphire Radeon Pulse RX 5700 XT: 8847Punkte
XFX Radeon RX 5700 DD Ultra: 8315 Punkte
MSI RX 5700 GAMING X: 8070 Punkte

Bedenkt bei diesen Werten, dass ihr in unterschiedlichen Tests verschiedene Werte sehen werdet. Das liegt daran, zumal jeder Test mit einem anderen Testsystem und anderer Kühlung durchgeführt wird. Dennoch liegen die Werte verschiedener Benchmarks beim Timespy oft nahe beieinander.

Was man hier aber auch ganz deutlich sieht: Bei den Partnerkarten gibt es selbst bei den Benchmarks nur kleine Unterschiede, von denen ihr Ingame nichts merken werdet. Deshalb solltet ihr diese Benchmark-Werte immer etwas skeptisch sehen und nicht stark gewichten.

Welches ist die beste RX 5700 (XT) Partnerkarte?

Unser Tipp: Falls euch die Lautstärke einer Grafikkarte nicht stört, holt euch einfach das günstigste Modell. Oft sind die Unterschiede in der Leistung so gering, dass ihr davon eh nichts merkt. Klar gibt es kleine Unterschiede bei der Qualität, aber meistens spielen Kühlung und Lautstärke die größte Rolle.


RX 5700 XT vs. RTX 2070 Super Benchmarks

Wir haben es in unserem RTX 2070 Super Vergleich schon gesagt und können uns hier nur wiederholen: Spätestens mit den hier vorgestellten hochwertigen RX 5700 XT Partnerkarten hängt die RX 5700 XT die RTX 2070 Super locker ab.

Trotz dem 10%-Leistungsunterschied, der laut den Benchmarks von Techspot vorliegt (basieren aber auf alten Referenzmodellen und nicht den neuen Partnerkarten, die wir euch hier empfehlen).

Auch hier verweisen wir nochmals auf folgendes aktuelles Video welches zeigt, dass die RX 5700 XT in Punkto Gaming-Performance locker mit der RTX 2070 Super mithalten kann. Mal ganz zu schweigen von den rund 100 Euro Ersparnis.

RX 5700 XT vs. RTX 2070 Super

Wir empfehlen euch ganz klar die RX 5700 XT, falls ihr Dinge wie Raytracing und DLSS nicht interessant findet. Die Preisleistung ist einfach unschlagbar und in einigen Games zieht die RX 5700 XT die 2070 Super sogar ab.


RX 5700 vs. RTX 2060 Super Benchmarks

Das nächste relevante Duell findet zwischen diesen beiden Karten statt. Auch hierzu liefert uns Techspot einen aktuellen Weltklasse-Benchmark aus 41 Spielen. Das Ergebnis? Die RTX 2060 Super ist bei 1080p 3% schneller, bei 1440p stolze 4%.

Auch aus dem folgenden Video geht hervor, dass die RTX 2060 Super minimal stärker ist (FPS-Unterschied oft nur zwischen 1-5 FPS). Allerdings kosten die günstigsten RTX 2060 Super Modelle oft um die 390 Euro, wohingegen ihr gute RX 5700 Partnerkarten (wie die oben vorgestellte XFX Ultra DD) schon ab 310 Euro bekommen könnt.

Bedenkt, dass dieses Video älter ist und mit der schlechteren RX-5700-Referenzkarte getestet wurde.

Es wird auch hier schnell ersichtlich: Die beiden Karten nehmen sich quasi nichts.

RX 5700 vs. RTX 2060 Super

Insgesamt ist die RTX 2060 Super ein Quäntchen schneller, aber die RX 5700 bietet etwas mehr für den Preis. Aber ihr könnt bei beiden Optionen nichts falsch machen und am Ende bleibt es bei diesem Duell Geschmacksache.


Welcher Monitor ist für die RX 5700 XT am besten geeignet?

Die Radeon RX 5700 XT ist im Grunde eine Grafikkarte für 1440p-Gaming. Wenn ihr einen Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz auf 1440p verwenden wollt, solltet ihr möglicherweise einige Grafikeinstellungen verringern, um das volle Potenzial von 144 Hz zu nutzen, insbesondere wenn ein Spiel sehr grafikintensiv ist.

Die Grafikkarten der RX 5700 XT-Serie sind zwar für 4K-Auflösungen geeignet, allerdings braucht ihr für richtiges 4K-Gaming eher eine RTX 2080 aufwärts. Auch die RX 5700er Karten könnt ihr natürlich mit einem WQHD-Monitor betreiben, ein 4K-Monitor lohnt sich hier aber nicht.


Sind Unterschiede in der Taktrate wichtig?

Ja und nein. Eine höhere Taktrate sorgt für eine bessere "Out-of-Box-Leistung", jedoch sind die Unterschiede dabei nicht sonderlich groß. Grundsätzlich verwendet jede RX 5700 XT oder RX 5700 genau denselben GPU-Chip mit genau denselben Fähigkeiten.

Höhere Basistaktraten können euch jedoch die Mühe ersparen, den Übertaktungsprozess selbst zu handhaben. Darüber hinaus zeigen höhere Taktraten, dass der Hersteller in sein eigenes Kühlerdesign vertraut.


Mehr relevanten Lesestoff zum Thema gefällig? Hier entlang: