Grafikkarten Vergleich 2019: Die 12 besten Gaming GPUs

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Die große Grafikkarten Rangliste & Bestenliste 2019 (Update August)

Auf der Suche nach der besten Grafikkarte für deinen Gaming PC? Wieder einmal durch etliche Vergleiche gewühlt und immer noch nicht schlauer? Damit ist jetzt Schluss, denn ihr habt den umfangreichen o4g Grafikkarten Vergleich 2019 gefunden!

Die Garantie: Hier findet ihr die beste Grafikkarte für euren Build und die böse Überraschung des Fehlkaufs bleibt aus!

Mit unserer aktuellen Grafikkarten Rangliste versuchen wir euch eine möglichst detaillierte und umfangreiche Zusammenstellung aller relevanten Informationen zu bieten, damit der Rechercheaufwand beim Kauf der neuen Grafikkarte weg- oder zumindest etwas geringer ausfällt. Hierzu haben wir uns für euch durch zahlreiche deutsche und englische Gaming Magazine und Informationsquellen gewühlt.

Während viele Grafikkarten Vergleiche im Netz mit komplizierter Sprache und Schlagwörtern verwirren, versuchen wir Euch das Thema möglichst verständlich aber trotzdem tiefgründig zu vermitteln.

Das Resultat ist der wohl umfangreichste und detaillierteste Grafikkarten Vergleich im Netz. Lasst uns starten!


Grafikkarten Vergleich 2019 - Rangliste nach Preisklassen

Im Folgenden haben wir für euch die derzeit besten Gaming GPUs 2019 zusammen gestellt und preislich aufsteigend (günsitg nach teuer) geordnet. Ihr findet hier sowohl die schnellsten Grafikkarten, aber auch Preisleistungs-Kracher vom Feinsten! Man könnte das Ganze so wie eine aufsteigende Grafikkarten Rangliste verstehen, die nicht Benchmark-basiert ist.

Einsteiger-Klasse: Die besten günstigen Gaming Grafikkarten für eSports-Titel

MSI GeForce GT 1030 OC

Super günstige Einsteiger-Karte für alle mit extrem knappem Budget und wenig Platz im Gehäuse. Nur zu empfehlen für eSport-Titel.

Das Sparmodell

Sapphire Radeon RX 550 Pulse 2GB

Etwas teurer als die GTX 1030, dafür mehr Saft fürs Gaming. Auch diese Karte ist perfekt für ITX-Builds und eine super APU-Alternative.

Die APU-Alternative

Sapphire Radeon RX 570 Pulse 8GB

Sehr solides 1080p-Gaming und mit Abstand die beste günstige Gaming Grafikkarte unter 150€. Hiermit macht ihr gar nichts falsch und habt bei den meisten Spielen 60FPS bei hohen Einstellungen und FullHD-Auflösung.

Beste günstige Gaming Grafikkarte

Budget-Klasse: Die besten Gaming Grafikkarten für FullHD 1080p

Sapphire Radeon RX 580 Nitro+ 8GB

Nach wie vor eine der besten Grafikkarten für günstige Gaming-PCs und mit starken 8GB VRAM sogar der Einstieg zu 1440p-Gaming. Die Karte ist bei Minern gefragt, ergo gibt es hier Preissprünge.

Günstigste im Budget-Segment

KFA2 GeForce GTX 1660 OC

Hiermit zockt ihr die meisten aktuellen Blockbuster auf geschmeidigen 60FPS auf Hoch-Ultra. Wenn euch 1080p-Gaming reicht, wesentlich bessere Preisleistung als beim großen Bruder 1660 Ti.

Beste Preisleistung im Budget-Segment

KFA2 GeForce GTX 1660 Ti

Die 1660 Ti ist im Moment die empfehlenswerteste Grafikkarte für 1080p-Gaming, zumal es die beste Alternative zur stärkeren Vega 56 ist. Obwohl sie schwächer als letztere ist, bietet sie das bessere Gesamtpaket (Stromverbrauch, Kühlung und Lautstärke).

Stärkste im Budget-Segment

Mittelklasse: Die besten Gaming Grafikkarten für 1440p WQHD

Sapphire Radeon RX 5700

Dieses absolute Monster ist gerade erst rausgekommen und rangiert schon in unserer Liste der besten Grafikkarten. Die RX 5700 hat zum Teil so viel Power, wie die neue RTX 2060 Super und das für weitaus weniger Geld. Diese mächtige Mittelklasse-Karte bietet 1440p-Gaming mit Ultra- oder Max-Einstellungen.

Beste Grafikkarte für die meisten von euch

Sapphire Radeon RX 5700 XT

Genau wie der kleinere Bruder zwar kein Ray-Tracing, aber dafür jede Menge FPS-Performance für euer Geld. Die 5700 XT hängt die RTX 2070 ab, mit der neuen RTX 2070 Super hält sie größtenteils mit (für sehr viel weniger Geld!). Endlich frischer Wind auf dem Grafikkarten-Markt.

Beste Preisleistung für 1440p-Gaming

MSI GeForce RTX 2060 SUPER VENTUS OC

Die Alternative für alle nVidia-Fans und Ray-Tracing Verfechter. Hier gibt es weniger Leistung als bei den Radeon-Karten, allerdings laufen die RTX 2060er meistens leiser und kühler. Zudem gibt es DLSS und Ray-Tracing Support oben drauf (wer es braucht).

Leises 1440p-Gaming mit Ray-Tracing

Highend: Die besten Gaming Grafikkarten für 4K UHD

Gigabyte RTX 2070 SUPER Windforce OC

Die neue RTX 2070 Super Reihe gibt euch jede Menge Zukunftssicherheit und natürlich Leistung satt. Definitiv langsamer, als eine RTX 2080, aber auch um einiges günstiger. Empfehlung für die untere Oberklasse bis 550€.

Der Einstieg ins 4K-Gaming

MSI GeForce RTX 2080 SUPER Ventus OC

Sicher, die RTX 2080 Ti ist die schnellste Grafikkarte, aber bei den aktuellen Preisen keinem zumutbar. Die neue RTX 2080 Super ist ein krankes Biest und wenigstens minimal "günstiger". Wenn ihr das Budget habt, wohl die beste 4K-Grafikkarte in Punkto Performance pro Euro.

Beste Preisleistung im 4K-Segment

EVGA GeForce RTX 2080 Ti FTW3 Ultra

Du willst absolut keine Kompromisse, maximale Leistung und die schnellste Grafikkarte auf dem Markt? Dann wirst du um die RTX 2080 Ti nicht rumkommen. Mach dich aber auf einen sehr gesalzenen Preis gefasst. Das Teil kostet mehr, als manche Komplettsysteme.

Beste Grafikkarte für 4K-Gaming


Einsteiger-Klasse für Casual Gamer ohne Kohle - Grafikkarten um die 100€

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Wer anständig zocken will und dabei nur ein äußerst schmales Budget zur Verfügung hat steht meist vor der verzweifelten Frage, ob es überhaupt Gaming taugliche Karten in diesem Preissegment gibt. Als waschechte Zocker müssen wir sagen, dass alles unter der nachfolgenden Budget-Klasse nicht wirklich das Gelbe vom Ei ist. Wer sich jedoch wirklich auf Games wie CS:GO, LoL etc. beschränkt und hier ggf. noch mit ein paar Detaileinbußen leben kann, sollte einen Blick auf die folgenden drei Optionen werfen. Von uns (mit Einschränkungen) empfohlen:

MSI GeForce GT 1030

GPU Takt: 1265 MHz

Boost Takt: 1518 MHz

Speichertyp: GDDR5

Speichergröße: 2GB

Speichertakt: 6000 MHz

Absolutes Sparmodell

MSI Radeon RX 550 Aero

GPU Takt: 1168 MHz

Boost Takt: 1183 MHz

Speichertyp: GDDR5

Speichergröße: 2GB

Speichertakt: 7000 MHz

Mittelweg

Sapphire Radeon RX 570 Pulse

GPU Takt: 1168 MHz

Boost Takt: 1284 MHz

Speichertyp: GDDR5

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 7000 MHz

Beste Performance

In der Kategorie der besten Grafikkarten unter 100€ habt ihr nur zwei Optionen: Die GTX 1030 oder die RX 550. Games wie LoL, Dota und Rocket League sind flüssig spielbar, bei Sachen wie Battlefield 1 wird es aber schon eng. Andere Blockbuster zockt ihr hier wohl auch nur mit maximal 30 FPS auf 900p.

Wenn ihr etwas mehr Leistung wollt, dann müsst ihr für die RX 570 nochmal ein bisschen was oben drauf legen (40-50€), bekommt aber wesentlich mehr Leistung für euer Geld. Wir persönlich würden euch unter der RX 570 nichts empfehlen, denn ihr macht dann einfach zu viele Kompromisse. Falls ihr zwischen der GTX 1650 und der RX 570 schwankt: Die RX 570 ist laut dem Benchmark von RockPaperShotgun der klare Gewinner. Auch in Sachen Preis ist die RX570 meistens günstiger zu haben, ergo gibt es hier nicht viel zu überlegen.

Folgendes Video zeigt unsere Top-Empfehlung dieser Kategorie mal in Aktion. Wie ihr seht, ist das Teil auch in 2019 immer noch super.


Budget Grafikkarten bis 250 € (FullHD / 1080p)

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

In dieser Preisregion findet ihr unsere Top-Empfehlungen für solides 1080p-Gaming. Gerade bei der RX580 müsst ihr hier bei manchen Titeln Abstriche machen und auch mal die Detailstufe runterschrauben. Ansonsten bekommt ihr hier schon etwas für euer Geld und müsst nicht so viel zurückstecken, wie im Einsteiger-Bereich. Für viele von euch sind das nach wie vor die besten Gaming Grafikkarten auf dem Markt, zumal die Preissprünge danach enorm werden. Folgende drei Modelle empfehlen wir euch besonders (warum zweimal KFA - weil das gerade die günstigsten sind):

Sapphire Radeon RX 580 Nitro+

GPU Takt: 1340 MHz

Boost Takt: 1411 MHz

Speichertyp: GDDR5

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 8000 MHz

Sparmodell

KFA2 GeForce GTX 1660 OC

GPU Takt: 1530 MHz

Boost Takt: 1815 MHz

Speichertyp: GDDR5

Speichergröße: 6GB

Speichertakt: 8000 MHz

Preisleistung

KFA2 GeForce GTX 1660 Ti

GPU Takt: 1500 MHz

Boost Takt: 1800 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 6GB

Speichertakt: 6000 MHz

Beste Performance

Gleich mal eins vorweg: Die stärkste Grafikkarte in dieser Kategorie ist eigentlich eine RX 56 Vega (wie zum Beispiel die von Sapphire). Dazu gibt es keinen Zweifel, denn mehrere Benchmarks haben gezeigt (zum Beispiel hier von Gamersnexus und hier), dass die RX 56 Vega eine GTX 1660 Ti in roher Performance locker plattmacht. Wir sprechen hier von guten 20% Unterschied. Falls ihr also keine Angst vor Spulenfiepen und etwas Tüfteln (Stichwort: Undervolting) habt, dann sollte die Vega 56 nach wie vor eure erste Wahl sein.

Dennoch bietet die GTX 1660 Ti von nVidia einige Vorzüge. So werdet ihr hier nur selten Überhitzungsprobleme, Spulenfiepen oder sonstiges finden, ein Rumwerkeln an den Einstellungen der Grafikkarte ist auch nicht notwendig. Somit habt ihr mit der GTX 1660 weniger Stress und könnt einfach loslegen. Zudem laufen die GTX-Karten meist um einiges leiser und haben weniger Stromverbrauch als die Vega 56.

Wenn ihr Spiele mit maximalen Einstellungen bei 1920×1080 daddeln wollt, ist die GeForce GTX 1660 Ti genau das Richtige. Diese Karte bietet ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis für nahezu jeden Blockbuster-Titel in Ultra-Grafikqualität (und sogar noch schnellere Bildraten auf hohen Einstellungen, wenn ihr einen Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz habt).

Bei einem Direktvergleich zwischen GTX 1660 und GTX 1660 Ti bleibt zu sagen, dass ihr mit der Non-Ti Version wohl eine bessere Preisleistung bekommt. Denn die Performance-Unterschiede halten sich in Grenzen: Laut diesen Benchmarks sieht man hier FPS-Differenzen von gerade mal 5-10 FPS auf hohen Einstellungen bei 1440p. Auf 1080p hat die Ti-Version etwas mehr Vorsprung, dennoch sind die Unterschiede nicht zu groß. Denn die normale 1660 packt die meisten Spiele locker mit 60 FPS auf hohen Einstellungen und ist immer noch passabel auf Ultra.

Mit der RX 580 hat AMD derzeit wirklich den „Sweetspot“ in Punkto Preisleistung getroffen. Denn hier fängt es an richtig Spaß zu machen, da die RX 580 Leistung satt zu einem guten Preis liefert. Hiermit bekommt ihr zum Teil sogar schon einen Einstieg ins 1440p-Gaming! Zwar ist die RX 580 nicht ganz so schnell wie die GTX 1660, jedoch bekommt ihr bei den meisten aktuellen Spielen bei 1080p 60 FPS bei hohen Einstellungen auf den Schirm. Schaut doch einfach mal in das obige Video rein, dann bekommt ihr einen Eindruck. Für uns immer noch eine der Top-Budget Gaming Grafikkarten in 2019!


Mid Range (2K/ 1440p): Die besten Grafikkarten ab 300€

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Wer seine Auflösung hochschrauben will und Gaming in 1440p bevorzugt, muss schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Das lohnt sich natürlich, denn am Ende des Tages seid ihr mit den Karten in diesem Segment wesentlich besser bedient und braucht euch was Grafikkartenperformance angeht keine Sorgen machen. Dieses Segment ist eines der spannendsten und wurde durch die neuen Navi-GPUs endlich aufgemischt!

Sapphire Radeon RX 5700

GPU Takt: 1465 MHz

Boost Takt: 1725 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 7000 MHz

Sparmodell

Sapphire Radeon RX 5700 XT

GPU Takt: 1605 MHz

Boost Takt: 1905 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 7000 MHz

Beste Preisleistung

MSI RTX 2060 SUPER VENTUS OC

GPU Takt: 1470 MHz

Boost Takt: 1665 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 7000 MHz

Leise & Kühl

Mit Sicherheit derzeit die spannendste Kategorie, denn AMD hat hier mit den neuen RX 5700er Karten endlich angegriffen. Allen voran geht die neue RX 5700 XT mit der stärksten Performance, allerdings ist der Abstand recht gering zur RTX 2060 Super. RockPaperShotgun hat alle drei Karten (inklusive der "alten" RTX 2060) im Benchmark getestet und kam zum Ergebnis, dass die RX 5700 XT immer so um die 5-10 FPS vorne liegt.

Jedoch schlägt sich die RX 5700 auch enorm gut und hält für uns den Thron in Punkto Performance pro Euro. Vor allem dann, wenn euch hohe Einstellungen auf 1440p-Auflösungen genügen! Für ungefähr 320€ ist die RX 5700 am günstigsten und schlägt die RTX 2060 in der Performance bei rund 30€ Ersparnis. Eine normale RTX 2060 wäre für uns also keine Option!

Wenn die neuen Radeon RX-Karten so gut sind, warum listen wir hier denn eine RTX 2060 Super auf? Ganz einfach: Weil die neuen Navi-Karten bislang meistens nur mit dem Standard-Blower-Kühler erhältlich und damit wesentlich lauter, stromfressender und schwerer zu kühlen sind, als die RTX-Karten. Wir werden hier bei Bedarf andere Modelle einfügen, sobald es ausreichend Tests von Partnerkarten gibt. Mit Sicherheit werden diese teurer sein, wodurch sich unsere Empfehlung eventuell leicht ändern kann.

Zudem erwähnenswert ist, dass weder RX 5700 noch RX 5700 XT Ray-Tracing-Unterstützung bieten. Wenn ihr also die besten, realistischsten Schatten und Reflexionen in euren Games wollt, müsst ihr wohl zu Nvidia greifen. In diesem Fall lohnt es sich wahrscheinlich eher, zur RTX 2060 Super zu greifen, wenn ihr es euch leisten könnt. 

Folgendes Video zeigt euch die besprochenen Karten noch in Aktion gegeneinander. Wirklich interessante Werte!


Highend (4K / 2160p): Grafikkarten Empfehlungen ab 550€ 

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Im Highend-Bereich sind wir in der Champions League angekommen. Zocken in 4K mit Ultra Details ist der Traum jedes Gamers. Wer sich diesen Traum erfüllen möchte, kommt in den Genuss einer Auflösung, welche sage und schreibe 4x so hoch ist wie Full HD. Und es ist ja nicht so, als sähen AAA Titel in Ultra auf Full HD schäbig aus!

Aber seien wir realistisch - die Karten in diesem Segment kosten so viel wie manches Komplett-System. Will heißen: Das Geld sollte hier nicht zu knapp sitzen, denn eine passende CPU, Mobo und RAM verursachen zusätzliche Kosten.

AMD hat im High-End Segment aktuell leider (immer noch) keine Alternative parat.

Also: Für 4K Gaming kommt ihr an NVIDIA nicht vorbei und was das Budget angeht müsst ihr ordentlich reinbuttern. Dafür habt ihr natürlich auch eine ganze Weile Ruhe und könnt euch in den nächsten 3-4 Jahren sicherlich jeden Titel in höchsten Auflösungen mit vollen Details gönnen.

Gigabyte RTX 2070 SUPER Windforce OC

GPU Takt: 1785 MHz

Boost Takt: 1815 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 14000 MHz

4K-Einstiegsmodell

MSI GeForce RTX 2080 SUPER Ventus OC

GPU Takt: 1830 MHz

Boost Takt: 1830 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 8GB

Speichertakt: 15500 MHz

4K Gaming König

EVGA GeForce RTX 2080 Ti FTW3 Ultra

GPU Takt: 1755 MHz

Boost Takt: 1755 MHz

Speichertyp: GDDR6

Speichergröße: 11GB

Speichertakt: 14000 MHz

Die beste Gaming Grafikkarte

Die GeForce RTX 2080 Ti von Nvidia ist im Moment unangefochten im Bereich Leistung. Es ist die leistungsstärkste Grafikkarte für 4K-Gaming, Ray-Tracing und alles andere. Aber das Teil ist auch enorm groß: Die Turing TU102 GPU ist 60 Prozent größer als die Pascal GP102 in der 1080 Ti (mehr Transistoren und Cuda-Kerne). Für das Zocken bedeutet das: Konstante 65+ FPS in 4K-Auflösung mit Ultra-Details in allen Spielen.

Das alles ist ja schön und gut, aber es hat natürlich seinen Preis: Die „günstigsten“ RTX 2080 Ti Karten liegen bei satten 1.100€. Falls ihr also nach guter Preisleistung sucht, dann vergesst die 2080 Ti ganz schnell wieder. Wenn ihr aber unbegrenztes Budget habt, einen 4K-144Hz-HDR-G-Sync Monitor benutzt und die absolut schnellste Grafikkarte haben möchtet, dann ist das genau was ihr braucht.

Würden wir die RTX 2080 Ti für den derzeitigen Preis generell empfehlen? Nicht wirklich, zumal sie für 99% von euch Overkill sein wird. Dennoch hat das Teil seinen Reiz. Denn es ist unwahrscheinlich, dass wir für mindestens ein Jahr lang etwas wesentlich schnelleres auf dem Grafikkarten-Markt sehen werden. Demnach hättet ihr mit dem Kauf eines solchen Monsters wohl für die nächsten 5 Jahre locker ausgesorgt (wenn nicht länger).

Als Alternative im 4K-Bereich habt ihr die RTX 2070 Super sowie die 2080 Super. In diesem Benchmark kann die RTX 2070 Super bei mittleren Einstellungen auf 4K leider nur durchschnittliche Bildraten zwischen 50 und 60 FPS erreichen, die RTX 2080 Super knackt die magischen 60 FPS weitaus häufiger.

Letztendlich kommt es darauf an, welche Auflösung ihr fürs Zocken wählen wollt. Wenn ihr nur einen 2560×1440 Gaming-Monitor habt, macht die RTX 2080 Super auf keinen Fall Sinn. Falls ihr jedoch 4K im Visier habt, werdet ihr euch wahrscheinlich später selbst danken, dass ihr das zusätzliche Geld für eine RTX 2080 Super ausgegeben habt. Denn diese ist zweifellos mehr gewappnet für die kommenden Jahre und 4K.


Kaufberatung - Grafikkarten Vergleich 2019

Welche Grafikkarte ist die richtige für mich?

Diese Frage stellt sich jeder Gamer vor dem Kauf des neuen Grafikaggregats. Wie bereits eingangs erwähnt hängt die Wahl der richtigen Karte davon ab, welche Titel ihr zocken wollt und ob ihr bereit seid, Abstriche in Detailstufe und Auflösung zu machen, um ein wenig Geld zu sparen.

Denn eines steht fest: Grafikkarten haben hinsichtlich des Kostenfaktors der CPU schon lange den Rang abgelaufen und sind nicht selten das teuerste Bauteil in Eurem Build.

Folgende spezifische Fragen müsst ihr euch vor dem Kauf eurer neuen Grafikkarte stellen:

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Welches Grafikkarten-Modell soll ich mir denn kaufen? Welche Grafikkarten-Marke ist die beste?

Ihr habt euch also für eine Grafikkarte-Reihe entschieden und euer Budget abgesteckt. Die Frage ist nun oft, welches der 567 RTX 2070 Super Modelle soll ich denn nun kaufen? Ganz ehrlich: Das derzeit günstigste.

Was die Marke der Grafikkarte betrifft, ist wirklich oft eine Geschmacksache. ​

Teurere Partnerkarten sind in der Regel etwas besser gekühlt und haben eine schnellere Werksübertaktung. In Bezug auf die Leistungssteigerung werdet ihr jedoch nur einen Unterschied einen minimalen FPS-Unterschied feststellen (wie man in unseren Vergleichen zu den RTX 2070 und 2080 Karten sieht).

Daher unser Rat: Wählt einfach die billigste, die ihr gerade finden könnt. Klar gibt es Unterschiede bei Materialien, Lautstärke, Übertaktungspotenzial und Kühlung. Aber oft ist es den höheren Preis nicht wert. Somit empfehlen wir Grafikkarten von Gainward, KFA2 oder Palit genauso wie Karten von Asus, MSI, EVGA, Gigabyte oder sonstigen Herstellern.

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Welchen Monitor habe ich / möchte ich mir zulegen?

Die Wahl der besten Grafikkarte für Euer System kann schon durch den vorhandenen bzw. gewünschten Monitor beantwortet werden. Denn hier kommen zwei unterschiedliche Technologien zum Abgleich der Bildwiederholraten zum Einsatz, welche nicht kompatibel sind. Besitzt Ihr einen Free-Sync Monitor solltet Ihr tatsächlich bei AMD Karten bleiben, auch wenn Ihr hinsichtlich Leistung eher mit einer GTX liebäugelt. Könnt Ihr einen G-Sync Monitor Euer Eigen nennen, sind die NVIDIA Karten natürlich genau das richtige für Euch. Ihr könnt selbstverständlich auch eine NVIDIA Karte auf einem Free-Sync Monitor verwenden, jedoch schlichtweg die Technologie nicht verwenden ... macht halt irgendwie keinen Sinn.

Kleine Randnotiz: Die Free-Sync Monitore sind oftmals etwas günstiger als die G-Sync Modelle. Wenn Ihr auf der Suche nach Eurer neuen Grafikkarte seid und nicht bodenlose Taschen habt, ist also auch der Preis für einen neuen Monitor in die Entscheidung mit einzubringen.

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Welche zusätzliche Hardware besitzt ihr bzw. werdet ihr verwenden?

Hier ist insbesondere auf das Netzteil zu achten, welches nicht nur die nötige Power bieten muss, sondern ebenfalls alle notwendigen Anschlüsse vorweisen sollte. Gerade bei etwas älteren Netzteilen kann man hier ganz schnell auf die Nase fallen. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, kommt nicht an unserem Netzteil Test vorbei, in dem Sascha einmal mehr alles zusammengetragen hat, was Ihr zum Thema PSU wissen müsst.

Auch beim Gehäuse kann es schnell problematisch werden. Wer schon einmal eine 1080 Ti in der Hand gehabt hat, weiss sicherlich wovon ich rede. Die Dinger sind richtig groß und passen dahingehend nicht problemlos in jedes Gehäuse. Das hängt natürlich auch davon ab, welche zusätzlichen Komponenten verbaut sind und wie Ihr Euer Kabelmanagement im Griff habt. Ihr solltet daher einfach sicherstellen, dass die Traumkarte auch in Euer Gehäuse passt oder ein paar zusätzliche Euros in ein neues Gehäuse investieren. Wenn ihr ein mini-ITX System bauen wollt, haltet Ausschau nach den "mini-Versionen" der jeweiligen Grafikkarten-Reihe.

Auch die CPU kann eine Rolle spielen. Wer im Besitz eines älteren i5 oder i7 (z.B. Haswell) ist, muss und will nicht unbedingt aufrüsten. Die CPUs bringen nach wie vor ordentlich Leistung, insbesondere wer über ein k-Modell verfügt, welches ordentlich übertaktet wurde. In einem solchen Fall macht die 2080 Ti beispielsweise eher wenig Sinn, denn Ihr könnt damit rechnen, dass diese nicht ihre volle Leistung entfalten wird.

Prinzipiell ist aber klar: Wer "nur" in FullHD zocken will ist mit der GTX 1660 bestens bedient, wer Richtung QHD bzw. 4K geht, sollte sich eh schleunigst einen Coffee Lake zulegen.

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Brauche ich eine neue CPU, wenn ich meine Grafikkarte aufrüsten will?

Wir haben die CPU gerade schon erwähnt. Wenn ihr nicht sicher seid, ob eure aktuelle CPU schnell genug ist, um eine bessere Grafikkarte zu kaufen, dann lest folgendes.

Laut PCGamer wird die Spiele-Performance selbst mit der schnellsten Grafikkarte bei einer CPU-belastenden Auflösung (1080p Ultra) nur geringfügig verbessert. Wirklich alte CPUs werden Probleme haben, aber der Wechsel von einem Core i7-4770K zu einem Core i7-8700K verbessert die Spieleleistung bei 1080p Ultra im Durchschnitt nur um 20 Prozent.

Wenn ihr eine Grafikkarte verwendet, die 20-30 Prozent langsamer ist als eine RTX 2080, dann wird eure CPU noch weniger ein Faktor sein. Wenn ihr mindestens 8GB RAM und einen Core i7-4770K oder besser habt, sollte dieser mit der Leistung einer GTX 1660Ti / RX Vega 56 zurechtkommen. Jedoch empfehlen wir euch heutzutage natürlich keinen i7-4770K mehr. Schaut daher lieber mal in unseren aktuellen CPU Vergleich, wenn ihr eure CPU upgraden wollt.

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Was ist die Anforderung an meine Grafikkarte? Auf welcher Auflösung will ich zocken?

Das führt uns auch direkt zur nächsten Frage. Was will ich mit meiner neuen Graka eigentlich so alles machen? Wer auf eSport aus ist und mit FullHD bestens leben kann, braucht keine Top Range Karte. Wer jedoch AAA Titel in Ultra auf 4K suchten möchte, braucht eigentlich schon die 2080/ 2080 Ti.

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Wie wichtig ist mir die Geräuschkulisse?

Aktuelle High End Grafikkarten kommen nicht selten mit drei Lüftern daher. Die machen nicht nur ordentlich Wind, sondern unter Volllast unter Umständen auch ordentlich Krach. Wer nicht auf die Leistung verzichten will und dennoch vergleichsweise leise Karten bevorzugt, ist mit den ASUS Strix, den Gigabyte Windforce und auch den Pallit JetStream ganz gut beraten. Hier immer etwas vorsichtig mit den Custom Designs sein und sicherheitshalber noch einmal etwas für das jeweilige Wunschmodell recherchieren. Glücklicherweise passen sich die Lüfter auf modernen Karten an und rotieren somit nicht dauerhaft auf maximaler Geschwindigkeit. Bei normaler Nutzung sind auch die Top Karten somit nahezu geräuschlos.

Eines sollte euch bewusst sein: Wer richtig Leistung will muss damit leben, dass die Karte nicht geräuschlos ist. Passiv gekühlte Lösungen eignen sich nicht für Gaming- sondern lediglich für herkömmliche Desktop PCs.

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Brauche ich wirklich die 8GB VRAM Speicher?

Die Frage fällt auch wieder etwas in die Kategorie "Was ist die Anforderung an meine Karte?". Wir fanden schon bei Release die 3GB Version der 1060 durchaus merkwürdig, denn prinzipiell solltet ihr immer auf mindestens 4GB Speicher gehen. Bei einigen Tests schnitt zum Beispiel eine 1050 Ti hinsichtlich Performance sogar besser ab als die 1060 mit 3GB VRAM. Denn wenn der Speicher der Karte ausgelastet ist, gehts an die Reserven Eures Rechners ... und das ist nicht unbedingt performant.

Kurz zusammengefasst: 4GB reichen für FullHD und Ultra meistens aus, für QHD sind 6GB Pflicht und wer heute und auch in absehbarer Zukunft in 4K zocken möchte, sollte sich ein Grafikaggregat mit 8GB Speicher zulegen.

Wie viele Moneten stehen euch  zur Verfügung?

Der Preis spielt natürlich immer eine Rolle. Meist fehlt das nötige Kleingeld, um sich die beste Grafikkarte auf dem Markt in den eigenen Rechner zu schrauben. Wie bereits mehrfach angedeutet ist dies jedoch auch nicht immer unbedingt nötig.

Also: Voller Budget Overkill und wieder ein Jahr nur von Tütensuppen ernähren oder eher Sparfuchs mit Blick auf bestes Preis-Leistungs Verhältnis?


FAQ Grafikkarten Vergleich - Alle Begriffe und Fragen geklärt

Was ist die Schnittstelle PCIe 3.0 16x?

Was bedeutet Taktfrequenz (Speicher & GPU)

Was ist ein Shader Model?

Was sind Streamprozessoren?

Was habe ich unter Fertigungsprozess (14nm, 16nm) etc. zu verstehen?

Was ist der Unterschied zwischen GDDR5 und GDDR5X?

Was ist DirectX und wo liegen die Unterschiede zwischen DX11 und DX12?

Was ist OpenGL?

Was genau bedeuten FullHD, QHD/WQHD und 4K?

Was ist SLI (NVIDIA) und Crossfire X (AMD)?

G-Sync oder Free-Sync?


Die Frage aller Fragen - AMD oder NVIDIA?

Eine Frage, die sich Gamer immer wieder stellen und welche niemals gänzlich zufriedenstellend beantwortet werden kann. Zwar hat NVIDIA durch die Veröffentlichung der GeForce RTX 20-Serie insbesondere im hochpreisigen Segment aktuell die einzige Antwort, jedoch punktet AMD in der Regel insbesondere im Niedrigpreissektor.

Neben der Tatsache, dass die Wahl immer ein bisschen Frage des eigenen Geschmacks und der eigenen Erfahrung mit Grafikkarten ist, sind zwei Aspekte zu nennen.

Fakten - AMD oder NVIDIA?

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Im Niedrig- und Mittelpreis Segment bietet AMD in der Regel die kostengünstigeren Lösungen

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NVIDIA Karten bieten aktuell im 4K-Bereich ganz klar die besseren Performance Werte

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Aktuelle NVIDIA Karten haben oft eine geringere Stromaufnahme (bedenkt: Netzteil- und Stromkosten!)

Beide Chiphersteller bieten die Möglichkeit, Karten im Mehrfachbetrieb laufen zu lassen. Während AMD mit Crossfire X Gamern die Möglichkeit bietet, zwei Karten parallel zu schalten, schimpft sich das äquivalente Feature bei NVIDIA SLI.

Marktanteile NVIDIA und AMD

Wie nicht anders zu erwarten hält NVIDIA mit ca. 77% den Löwenanteil des Marktanteils für Desktop Grafikkarten. Die Daten, welche durch John Peddie Research zur Verfügung gestellt, beziehen sich allerdings auf das Q1 2019, also vor Launch der neuen RX 5700 Serie. Hier bleibt also abzuwarten, wie sich die erfolgreiche Einführung der neuen Radeon-Navi Karten auf die Marktanteile auswirkt.

NVIDIA 77%
AMD 23%

Noch mehr zum Thema gibt's übrigens in unserem Artikel AMD oder nVidia.


Welches Netzteil brauche für meine Grafikkarte ich?

Wer sich eine neue Grafikkarte zulegen möchte muss natürlich auch auf den Stromverbrauch schauen. Denn je nachdem, für welches Modell Ihr euch am Ende des Tages entscheidet, muss das passende Netzteil in den hauseigenen Rechner geschraubt werden. Wir haben daher den Stromverbrauch unter Vollast für die wichtigsten Grafikkarten recherchiert. Doch schaut selbst:

Grafikkarte

​Vollast

​GeForce GTX 750 TI (2GB)

65 W

​GeForce GTX 1050 Ti (4GB)

GTX 1050 Ti (4GB)

59 W

​GeForce GTX 1060 (6GB)

GTX 1060 (6GB)

118.3 W

​GeForce GTX 1070 (8GB)

GTX 1070 (8GB)

147.7 W

​GeForce GTX 1080 Ti (8GB)

GTX 1080 Ti (8GB)

227.5 W

GeForce RTX 2060 Super

196W

GeForce RTX 2070 Super

209W

GeForce RTX 2080 Ti

266W

Radeon RX 460 (2GB)

Radeon RX 460 (2GB)
GIGABYTE Radeon RX 580

70 W

​Radeon RX 470 (4GB)

Radeon RX 470 (4GB)

145 W

Radeon RX 480 (8GB)

1​58.3 W

​Radeon RX 550 (2GB)

Radeon RX 550 (2GB)

55 W

​Radeon RX 560 (4GB)

Radeon RX 560 (4GB)

90 W

​Radeon RX 570 (4GB)

Radeon RX 570 (4GB)

155 W

Radeon RX 580 (8GB)

Radeon RX 580 (8GB)

165 W

Radeon RX  5700 

162 W

Radeon RX  5700 XT

204 W

Radeon RX Vega 56

236 W

Radeon VII

299 W

Wie der Tabelle zu entnehmen ist, sind gerade die Einsteigerkarten super effizient, was die Stromaufnahme angeht. Wer sich eine 2080 Ti gönnen möchte muss damit leben, dass die Karte schon ein echter Stromfresser ist. Das war jedoch bei der 1080 Ti in der Vorgängerversion auch der Fall.

Die Radeons verbrauchen, wenn ihr die Karten hinsichtlich Performancekategorie vergleicht, mehr Strom als die NVIDIA Karten. Die neuen RX 5700 Karten performen aber weitaus besser, als die älteren Reihen wie die Vega. AMD hat hier also aus alten Fehlern gelernt.

Tipp: Wer selbst mal schauen will, was der eigene Build verbraucht bzw. verbrauchen wird -> checkt unseren hauseigenen Netzteil Rechner hier aus.


Achtung: Bottlenecking!

Natürlich ist es auch wichtig, dass euer Gaming-PC keine Bottlenecking-Probleme bekommt.

Bottlenecking tritt dann auf, wenn eure Grafikkarte beispielsweise durch eure CPU in der Leistung eingeschränkt wird, obwohl sie besser performen sollte. Daher ist es essenziell, dass ihr eure Grafikkarte insbesondere mit einer entsprechend leistungsfähigen CPU und RAM kombiniert.

o4g-Spezialtipp: So findet ihr raus, ob eure CPU „bottlenecked“

Überwacht während dem Gaming die Auslastung eurer CPU und Grafikkarte (am Besten mit GPU-Z). Wenn die CPU-Auslastung sehr hoch (etwa 70 Prozent oder mehr) und deutlich höher als die Auslastung der Grafikkarte ist, dann führt die CPU definitiv zu einem Engpass in eurem System und ihr solltet Anpassungen durchführen.

Passender Arbeitsspeicher für die Grafikkarte

Im Allgemeinen empfehlen wir ein absolutes Minimum von 8 GB RAM, wobei 16 GB sind ein lohnendes Upgrade sind. Wenn ihr eine AMD Ryzen- oder eine Mainstream-Intel-CPU verwendet, führt die Verwendung von zwei RAM-Modulen im Zweikanalmodus zu einer besseren Leistung.

Prozessorwahl für eure Grafikkarte

Die Wahl des Prozessors ist auch entscheidend für den Bau eines funktionierenden Systems. Mit den aktuellen AMD Ryzen 5 und den Intel Core i5 CPUs bekommt ihr die Preisleistungs-Champions für 60 FPS-Zocken. Wenn ihr jedoch die neuesten Spiele mit den höchstmöglichen Frameraten zocken möchtet (vor allem auf einem Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz), empfehlen wir euch den Intel Core i7 8700K oder seine Nachfolger.

Wenn ihr weitere CPU-Empfehlungen (für alle Preisklassen) sucht, dann schaut doch mal in unsere CPU-Rangliste rein.

Benchmarks als Orientierungshilfe – Was sagen sie aus?

Wer sich mit dem Kauf einer Grafikkarte befasst, kommt um das Vergleichen nicht herum. GPU / Grafikkarten Benchmarks bieten hierbei einen guten Anhaltspunkt, da sie Performance Werte der verschiedenen Modelle auflisten und so einen Leistungsvergleich ermöglichen. Selbstverständlich gibt es verschiedene Benchmarks, welche zur Beurteilung herangezogen werden können. Wir von o4g.de bedienen uns an den Daten zweier Benchmarks. Um die Aussagekraft besser zu verstehen, erläutern wir Euch die Vorgehensweise beider Benchmarks.

Futuremark – Grafikkarten Benchmark

Der Futuremark Benchmark listet aktuell knapp 200 verschiedene Modelle. Die Daten basieren auf den Resultaten von PC Gamern, welche den 3DMark auf Ihren Rechnern laufen lassen haben. Die Resultate werden zusammengefasst und in regelmäßigen Abständen (1x pro Woche) aktualisiert zur Verfügung gestellt. Gelistet werden die Ergebnisse der letzten 30 Tage, um ein möglichst realistisches Abbild der Leistungsdaten zu erzielen. Änderungen an Treibern können z.B. Einfluss auf die Performance von Karten nehmen, was sich letztendlich im Benchmark widerspiegeln wird.

Passmark – GPU Benchmark

Passmark listet ebenfalls hunderte von Modellen und basiert auf den Ergebnissen des G3D Mark Benchmarks. In den Datenpool fließen über 600.000 Bewertungen. Der Benchmark wird täglich geupdated und bietet für uns eine wunderbare Ergänzung zum Futuremark.

So nutzen wir die Benchmarks für Euch

Die Kombination aus beiden Benchmark Scores ist für uns geradezu ideal, um Euch ein aussagekräftiges Bild über die verschiedenen Grafikkarten Modelle zu geben. In unserem Grafikkarten Vergleich addieren wir beide Benchmark Werte und dividieren durch 2.

Beispiel GTX 1080: (22170 (Futuremark) + 11982 (Passmark)) / 2 = 17076

Beispiel GTX 1060: (12890 (Futuremark) + 8769 (Passmark)) / 2 = 10830

Diesen Wert stellen wir Euch in unseren Vergleichstabellen unter dem Punkt Leistungsscore zur Verfügung und ersparen Euch somit den Blick und Abgleich verschiedener Benchmarks und bieten eine durchaus aussagekräftige Performance Einschätzung.


NVIDIA Specific – Lohnt das Upgrade von 900er auf 10er Serie?

Klare Antwort – absolut! Wir haben einen Blick auf die Leistungswerte der 900er Reihe geworfen und dem Leistungs-Score ist zu entnehmen, dass die meistverkauften Modelle GTX 960, GTX 970, GTX 980 und GTX 980 Ti in Sachen Leistung immer noch ordentlich abschneiden. Dennoch ist ebenfalls sehr schnell ersichtlich, dass die 10er Reihe wesentlich höhere Performance und FPS Werte liefert. Wer also z.B. seine GTX 960 mit einer GTX 1060 ersetzt, erhält in Battlefield 1 mal eben geschmeidige 40 FPS Leistungsschub.

Ähnlich verhält es sich bei den 970er und den 980er Karten, jedoch muss man hier ganz klar sagen, dass die gerade für FullHD noch bestens ausgesattet sind. Ob es am Ende 79 FPS oder 126 FPS sind wird man als Gamer mit dem bloßen Auge kaum bemerken. Natürlich sollte Eure Entscheidung hier auch immer davon abhängen, welche Titel Ihr zockt und wie euer restliches Setup so aussieht. Wenn Ihr ein etwas älteres Build Euer eigen nennt kann es natürlich immer sein, dass eine 1070 Ti z.B. anfängt zu bottlenecken und bei Weitem nicht die volle Performance liefert. Und das ist bei einer entsprechenden Investition sehr schmerzhaft!

Passmark Score

FUTUREMARK SCORE

FPS WITCHER 3 1920*1080 ULTRA

FPS BF 1 - 1920*1080

FPS BF 1 - 4K

GTX 980 TI

11407

18740

77.3

118

50

GTX 980

9634

14100

61.8

97

37

GTX 970

8594

11930

52.2

79

30

GTX 960

5850

7740

32.9

55

20

GTX 1080

11980

22170

100.3

151

65

GTX 1070

10965

18440

82.1

126

52

GTX 1060

8770

12890

60.8

94

37

Wem Full HD fürs Gamen ausreicht, ist mit der etwas älteren 900er Reihe nach wie vor bestens bedient. Viele der beliebten AAA Titel sind selbst mit der GTX 960 noch mit hohen Details/Ultra flüssig spielbar. Die GTX 970 und GTX 980 machen in Full HD noch richtig Wind und können auch in QHD bei dem einen oder anderen Titel noch ausreichend sein. Schauen wir Richtung 4K wird schnell ersichtlich, dass unter der 980 Ti in der 900er Reihe nicht genügend Power zur Verfügung steht.

o4g.de Ratschlag

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