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​Grafikkarten Vergleich 2017​​​

Die große o4g Grafikkarten Rangliste

Grafikkarten Vergleich
GRAFIKKARTEN VERGLEICH 2017 - DIE O4G GRAFIKKARTEN RANGLISTE

Auf der Suche nach der besten Grafikkarte für Deinen Gaming PC? Wieder einmal durch etliche Vergleiche gewühlt und immer noch nicht schlauer? Damit ist jetzt Schluss, denn Ihr habt den umfangreichen o4g Grafikkarten Vergleich 2017 gefunden!

Die Garantie: Nachdem Ihr hiermit durch seid, wisst Ihr, welche die beste Grafikkarte für Euer Build ist und die böse Überraschung des Fehlkaufs bleibt aus!

Die Wahl der richtigen Grafikkarte ist primär bestimmt durch Eure Ansprüche ans Zocken. Während einige von Euch nach dem ultimativen Spielerlebnis in Ultra Details und höchsten Auflösungen oder gar VR Gaming suchen, genügt anderen eine Karte aus dem Mittelkasse Segment, um eSport Titel wie GS:GO, LoL, Dota2 etc. flüssig abspielen zu können.

Mit unserer aktuellen Grafikkarten Rangliste versuchen wir Euch eine möglichst detaillierte und umfangreiche Zusammenstellung aller, im Internet verfügbaren, Informationen zu bieten, damit der Rechercheaufwand beim Kauf der neuen Grafikkarte weg- oder zumindest etwas geringer ausfällt. Hierzu haben wir uns für Euch durch zahlreiche Gaming Magazine und Informationsquellen, sowohl im Deutsch- als auch Englischsprachigen Netz, gewühlt und werfen zusätzlich einen ganz genauen Blick auf Nutzermeinungen und Bewertungen des größten Onlinemarktplatzes Amazon. Auch hier selbstverständlich für Deutschland und das Englischsprachige Ausland.

Während viele Grafikkarten Vergleiche im Netz mit komplizierter Sprache und Schlagwörtern verwirren, versuchen wir Euch das Thema möglichst verständlich aber trotzdem tiefgründig zu vermitteln. Alle in unserem Vergleich verwendeten Fachbegriffe haben wir für Euch darüber hinaus in einer Begriffserläuterung einfach und verständlich erklärt.

Das Resultat ist der, wie von o4g.de gewohnt, wohl umfangreichste und detaillierteste Grafikkarten Vergleich im Netz. Wir hoffen, dass Euch unser Ratgeber beim Kauf der richtigen Grafikkarte unterstützt und wünschen Euch viel Spaß beim Lesen und Stöbern. Solltet Ihr Fragen oder Anregungen zu unserer Grafikkarten Rangliste haben, freuen wir uns über jegliches offene Feedback Eurerseits.

Grafikkarten Vergleich 2017 - Das Ergebnis vorab!

  • Schnellansicht - Die besten Grafikkarten 2017
  • Detailansicht - Die besten Grafikkarten 2017
Asus ROG Strix GeForce GTX1080TI-O11G Gaming Grafikkarte (Nvidia, GDDR5X, Aura Sync RGB für bestes VR und 4K Gaming & farblich abgestimmte PCs)
Asus ROG Strix GeForce GTX1070-O8G Gaming Grafikkarte (Nvidia, PCIe 3.0, 8GB GDDR5 Speicher, HDMI, DVI, DisplayPort)
Asus ROG Strix GeForce GTX1060-O6G Gaming Grafikkarte (Nvidia, PCIe 3.0, 6GB GDDR5 Speicher, HDMI, DVI, Displayport)
GIGABYTE Radeon RX 580 GAMING 8GB GDDR5 HDMI(Gold Plated)x1 DP(Gold Plated)x3 Dual-Link DVI-D(thin)x1
Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC Grafikkarte (4 GB, GDDR5, 128 Bit, 16 x PCI-EXP) schwarz
MSI Radeon RX 560 Aero ITX OC 4GB AMD GDDR5 1x HDMI, 1x DP, 1x DL-DVI-D, 2 Slot Mini PC, Afterburner OC, AMD FreeSync, Grafikkarte

​Modell

​Asus GeForce GTX 1080 Ti Strix OC

Asus GeForce GTX 1070 Strix OC

Asus GeForce GTX 1060 Strix OC

​Gigabyte Radeon RX 580 8GB

Gigabyte Radeon RX 580 8GB

Gigabyte GeForce GTX 1050 TI OC

MSI Radeon RX 560 Aero ITX

Unsere wertung

ONLY4GAMERS.DE

​4K BIEST

​1.2

LEGENDARY

September 2017

ONLY4GAMERS.DE

​QHD ​MONSTER

​1.​3

LEGENDARY

September 2017

ONLY4GAMERS.DE

​NVIDIA SOLID

​1.​​5

​EPIC

September 2017

ONLY4GAMERS.DE

​AMD SOLID

​1.​​​6

​EPIC

September 2017

ONLY4GAMERS.DE

​NVIDIA ​BUDGET

​​2.​0

​RARE

September 2017

ONLY4GAMERS.DE

​AMD ​BUDGET

​​2.​​1

​RARE

September 2017

​Amazon Bewertung

4.4 / 5 Sternen

25 Bewertungen

4.6 / 5 Sternen

95 Bewertungen

4.2 / 5 Sternen

80 Bewertungen

5.0 / 5 Sternen

1 Bewertungen

4.2 / 5 Sternen

82 Bewertungen

/ 5 Sternen

Leistungs Score*

​20607

14​573

10​747.5

​11032.5

​6745.5

​​5471

​​​​o4g.de ​Preis-/Leistungs Score**

o4G.de Preis-/Leistungs Score**

​24.25

​29.80

​30.10

​24.​70

4​2.​96

​​42.​25

Schnittstelle

PCIe 3.0 x16

PCIe 3.0 x16

PCIe 3.0 x16

PCIe 3.0 x16

PCIe 3.0 x16

PCIe 3.0 x16

GPU Takt

1784 MHz

1657 MHz

1645 MHz

12​57 MHz

13​​54​ MHz

​1​1​75 MHz

Boost Takt

1936 MHz

1860 MHz

1873 MHz

13​80 MHz

14​68 MHz

1​​196 MHz

Shader Modell

5.0

5.0

5.0

5.0

5.0

5.0

Streamprozessoren

2560 Cuda Cores

1920 Cuda Cores

1280 Cuda Cores

2304 Cuda Cores

768 Cuda Cores

​1024 Cuda Cores

Fertigungsprozess

16 nM

16 nM

16 nM

1​4 nM

14 nM

1​4 nM

Arbeitsspeicher

8GB

8GB

6GB

8GB

4GB

​4GB

Speichertyp

GDDR5X

GDDR5

GDDR5

GDDR5

GDDR5

GDDR5

Speicher Taktfrequenz

1​11​00 MHz

8008 MHz

8208 MHz

8000 MHz

7008 MHz

70​00 MHz

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

​192 Bit

256 Bit

128 Bit

128 Bit

DirectX Version

12.0

12.0

12.0

12.0

12.0

12.0

OpenGL Version

4.5

4.5

4.5

4.5

4.5

4.5

Kühler

aktiv (3x)

aktiv (3x)

aktiv (3x)

aktiv (​2x)

aktiv (2x)

aktiv (2x)

Stromanschlüsse

6pin (1x), 8pin (1x)

8pin (1x)

8pin (1x)

8pin (1x)

6pin (1x)

6pin (1x)

TDP 

180 Watt

150 Watt

120 Watt

​185 Watt

75 Watt

​80 Watt

Bauform

2 Slot

2 Slot

2 Slot

2 Slot

2 Slot

2 Slot

​Gewicht

998 Gramm

998 Gramm

998 Gramm

​980 Gramm

​64​0 Gramm

​322 Gramm

Abmessungen

14 x 4 x 30 cm

13,5 x 4 x 30 cm

12 x 4 x 28 cm

14 x ​6 x 30​ ​​​cm

12 x 4 x 21 cm

1​5,5 x ​3,9 x ​​11,3 cm

Anschlüsse

1xDVI, 2xDisplay, 2xHDMI (2.0)

1xDVI, 2xDisplay, 2xHDMI (2.0)

1xDVI, 2xDisplay, 2xHDMI (2.0)

1xDVI, 2xDisplay, 2xHDMI (2.0)

1xDVI, 1xDisplay, 1xHDMI (2.0)

1xDVI, 1xDisplay, 1xHDMI (2.0)

​Zur Grafikkarte

Welche Grafikkarte ist die richtige für mich?

Diese Frage stellt sich jeder Gamer vor dem Kauf des neuen Grafikaggregats. Wie bereits eingangs erwähnt hängt die Wahl der richtigen Karte davon ab, welche Titel Ihr zocken wollt und ob Ihr bereit seid, Abstriche in Detailstufe und Auflösung zu machen, um ein wenig Geld zu sparen.

Denn eines steht fest: Grafikkarten haben hinsichtlich des Kostenfaktors der CPU schon lange den Rang abgelaufen und sind nicht selten das teuerste Bauteil in Eurem Build.

Folgende Fragen müsst Ihr Euch vor dem Kauf Eurer neuen Grafikkarte stellen:

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Welchen Monitor habe ich / möchte ich mir zulegen?

Die Wahl der besten Grafikkarte für Euer System kann schon durch den vorhandenen bzw. gewünschten Monitor beantwortet werden. Denn hier kommen zwei unterschiedliche Technologien zum Abgleich der Bildwiederholraten zum Einsatz, welche nicht kompatibel sind. Besitzt Ihr einen Free-Sync Monitor solltet Ihr tatsächlich bei AMD Karten bleiben, auch wenn Ihr hinsichtlich Leistung eher mit einer GTX liebäugelt. Könnt Ihr einen G-Sync Monitor Euer Eigen nennen, sind die NVIDIA Karten natürlich genau das richtige für Euch. Ihr könnt selbstverständlich auch eine NVIDIA Karte auf einem Free-Sync Monitor verwenden, jedoch schlichtweg die Technologie nicht verwenden ... macht halt irgendwie keinen Sinn.

Kleine Randnotiz: Die Free-Sync Monitore sind oftmals etwas günstiger als die G-Sync Modelle. Wenn Ihr auf der Suche nach Eurer neuen Grafikkarte seid und nicht bodenlose Taschen habt, ist also auch der Preis für einen neuen Monitor in die Entscheidung mit einzubringen.

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Welche zusätzliche Hardware besitzt Ihr bzw. werdet Ihr verwenden?

Hier ist insbesondere auf das Netzteil zu achten, welches nicht nur die nötige Power bieten muss, sondern ebenfalls alle notwendigen Anschlüsse vorweisen sollte. Gerade bei etwas älteren Netzteilen kann man hier ganz schnell auf die Nase fallen. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, kommt nicht an unserem Netzteil Test 2017 vorbei, in dem Sascha einmal mehr alles zusammengetragen hat, was Ihr zum Thema PSU wissen müsst.

Auch beim Gehäuse kann es schnell problematisch werden. Wer schon einmal eine 1080 Ti in der Hand gehabt hat, weiss sicherlich wovon ich rede. Die Dinger sind richtig groß und passen dahingehend nicht problemlos in jedes Gehäuse. Das hängt natürlich auch davon ab, welche zusätzlichen Komponenten verbaut sind und wie Ihr Euer Kabelmanagement im Griff habt. Ihr solltet daher einfach sicherstellen, dass die Traumkarte auch in Euer Gehäuse passt oder ein paar zusätzliche Euros in ein neues Gehäuse investieren.

Auch die CPU kann eine Rolle spielen. Wer im Besitz eines älteren i5 oder i7 (z.B. Haswell) ist, muss und will nicht unbedingt aufrüsten. Die CPUs bringen nach wie vor ordentlich Leistung, insbesondere wer über ein k-Modell verfügt, welches ordentlich übertaktet wurde. In einem solchen Fall macht die 1080 Ti beispielsweise eher wenig Sinn, denn Ihr könnt damit rechnen, dass diese nicht ihre volle Leistung entfalten wird.

Prinzipiell ist aber klar: Wer "nur" in FullHD zocken will ist mit der GTX 1060 bestens bedient, wer Richtung QHD bzw. 4K geht, sollte sich eh schleunigst einen Kaby Lake zulegen oder auf die neuen Coffee Lakes warten.

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Was ist die Anforderung an meine Grafikkarte?

Das führt uns auch direkt zur nächsten Frage. Was will ich mit meiner neuen Graka eigentlich so alles machen? Wer auf eSport aus ist und mit FullHD bestens leben kann, braucht keine Top Range Karte. Wer jedoch AAA Titel in Ultra auf 4K suchten möchte, braucht eigentlich schon die 1080 / 1080 Ti bzw. die Vega (wenn sie denn mal endlich released wird und auch wirklich hält, was sie verspricht).

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Wie wichtig ist mir die Geräuschkulisse?

Aktuelle High End Grafikkarten kommen nicht selten mit drei Lüftern daher. Die machen nicht nur ordentlich Wind, sondern unter Volllast unter Umständen auch ordentlich Krach. Wer nicht auf die Leistung verzichten will und dennoch vergleichsweise leise Karten bevorzugt, ist mit den ASUS Strix, den Gigabyte Windforce und auch den Pallit JetStream ganz gut beraten. Hier immer etwas vorsichtig mit den Custom Designs sein und sicherheitshalber noch einmal etwas für das jeweilige Wunschmodell recherchieren. Glücklicherweise passen sich die Lüfter auf modernen Karten an und rotieren somit nicht dauerhaft auf maximaler Geschwindigkeit. Bei normaler Nutzung sind auch die Top Karten somit nahezu geräuschlos.

Eines sollte Euch bewusst sein: Wer richtig Leistung will, muss damit leben, dass die Karte nicht geräuschlos ist. Passiv gekühlte Lösungen eignen sich nicht für Gaming- sondern lediglich für herkömmliche Desktop PCs.

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Brauche ich wirklich die 8GB Speicher?

Die Frage fällt auch wieder etwas in die Kategorie "Was ist die Anforderung an meine Karte?". Wir fanden schon bei Release die 3GB Version der 1060 durchaus merkwürdig, denn prinzipiell solltet Ihr immer auf mindestens 4GB Speicher gehen. Bei einigen Tests schnitt die 1050 Ti hinsichtlich Performance sogar besser ab als die 1060, denn wenn der Speicher der Karte ausgelastet ist, gehts an die Reserven Eures Rechners ... und das ist nicht unbedingt performant.

Kurz zusammengefasst: 4GB reichen für FullHD und Ultra meistens aus, Für QHD ist die GTX 1060 mit 6GB Pflicht und wer heute und auch in absehbarer Zukunft in 4K zocken möchte, sollte sich ein Grafikaggregat mit 8GB Speicher zulegen.

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Wie viele Moneten stehen Euch  zur Verfügung?

Der Preis spielt natürlich immer eine Rolle. Meist fehlt das nötige Kleingeld, um sich die beste Grafikkarte auf dem Markt in den eigenen Rechner zu schrauben. Wie bereits mehrfach angedeutet ist dies jedoch auch nicht immer unbedingt nötig.

Also: Voller Budget Overkill und wieder ein Jahr nur von Tütensuppen ernähren oder eher Sparfuchs mit Blick auf bestes Preis-Leistungs Verhältnis?


Grafikkarten Empfehlung – Full HD (1920*1080 Pixel, auch 1080p)

Die Faustregel lässt sich wie folgt zusammenfassen. Für ordentliches Full-HD Gaming muss mindestens 150€ auf den Tisch gelegt werden. In dieser Preisklasse stehen Euch bei den aktuellen Modellen eigentlich nur die GeForce GTX 1050 TI (4GB) bzw. die AMD Radeon RX 560 (4GB) zur Verfügung. Wer noch ein wenig weiter runter muss, kann einen Blick auf die GeForce GTX 750 TI (2GB) werfen, welche es z.B. von MSI schon im Bereich von 130€ zu kaufen gibt. Noch etwas geringere Leistungswerte aber dafür mehr Budgetersparnis bekommt Ihr mit der Radeon RX 550 (2GB) für unter 100€. Hier wird es dann aber schon an allen Ecken und Enden etwas knapp mit der Performance.

Insbesondere bei den Modellen für 150€ oder niedriger müsst Ihr Euch allerdings darauf einstellen, hinsichtlich Detailstufe Abstriche zu machen. Zocken in Ultra ist bei aktuellen AAA Titeln sicherlich nicht drin.

Richtig Freude kommt in Full HD erst in der Preisklasse zwischen 200€ und 300€ auf. Für NVIDIA Fans ist die Grafikkarte der Wahl hier die GeForce GTX 1060, welche sowohl in einer 3GB als auch in einer 6GB Variante erhältlich ist. Während die 3GB Karten preislich bei knapp über 200€ anfangen, sind für die verführerischen 6GB an die 300€ einzukalkulieren. Die 100€ Mehrinvestition wird sich für Euch jedoch in aller Regel mehr als bezahlt machen, denn die abgespeckte Version ist mit 3GB Speicher gerade hinsichtlich neuerer Titel unserer Meinung nach etwas zu schwach auf der Brust.

Bis vor Kurzem hatte in dieser Preiskategorie AMD ein Wörtchen mitzureden. Die AMD RX 480 gab es von Sapphire in einer aufgebohrten Version bereits ab 260€. Fette 8GB Speicher und äquivalente Leistungswerte zur GTX 1060 machten einen Kauf absolut empfehlenswert. Dank Bitcoin Mining sind die AMD Preise jedoch signifikant gestiegen und die RX 580 kostet aktuell leider geschmeidige 100€ mehr.

Grafikkarten Empfehlung – QHD und WQHD (2560*1440 Pixel, auch 1440p)

Wer seine Auflösung hochschrauben will und Gaming in 1440p bevorzugt, muss erneut etwas tiefer in die Tasche greifen. Die NVIDIA GeForce GTX 1070 mit 8GB Speicher ist ein richtiges Biest, allerdings sowohl hinsichtlich Leistung als auch des Preises. Die Asus ROG Strix-GTX1070-8G, welche wir uneingeschränkt empfehlen, hängt die 1060 und RX 480 in allen Benchmarks um Längen ab. Die Karte ist in der Lage, aktuelle Titel in Full bis Ultra Details in QHD flüssig abzuspielen. Das Loch im Portemonnaie von 500€ macht in diesem Fall jedoch verdammt viel Spaß. Wer bei seinem Build nicht auf den Preis gucken muss und kein 4k Gaming anpeilt, ist mit der GTX 1070 somit super beraten. AMD hat im High-End Segment aktuell leider keine Alternative parat. Mit der Vega GPU, welche nach Aussagen von AMD noch dieses Jahr Einzug in die Ladenregale halten wird, kommt hier jedoch vielleicht wieder etwas Bewegung ins Spiel.

Grafikkarten Empfehlung – 4K (4096*2160 Pixel, auch 2160p)

Und damit sind wir in der Champions League angekommen. Zocken in 4K mit Ultra Details ist der Traum jedes Gamers. Wer sich diesen Traum erfüllen möchte, kommt in den Genuss einer Auflösung, welche sage und schreibe 4x so hoch ist wie Full HD. Und es ist ja nicht so, als sähen AAA Titel in Ultra auf Full HD schäbig aus! Aber seien wir realistisch - mit über 800€ für die Asus ROG Strix GeForce GTX 1080 TI, welche in unserem Grafikkarten Vergleich die stolze #1 stellt, ist der Preis ein absoluter Stimmungstöter. Die GTX 1080 Ti ist ganz klar nur für diejenigen von Euch zu empfehlen, welche ein absolutes Top Tier Build vor Augen haben. Aber wie sagt man so schön … man gönnt sich ja sonst nichts!

Grafikkarte

Preisklasse

Full HD

QHD / WQHD

4K

mit Abstrichen

Ultra

mit Abstrichen

Ultra

mit Abstrichen

Ultra

Gigabyte GeForce GTX 750 TI (2GB)

< 150€

+

Sapphire Pulse Radeon RX 550 (2GB)

< 150€

+

MSI Radeon RX 560 Aero ITX OC (4GB)

150€ - 200€

+

+

MSI GeForce GTX 1050 Ti GAMING X (4GB)

150€ - 200€

+

+

Sapphire Radeon RX 460 Nitro (discontinued)

150€ - 200€

+

MSI Radeon RX 470 GAMING X (discontinued)

~200€

+

Sapphire Radeon RX 480 Nitro+ OC (discontinued)

250€ - 350€

+

+

Asus GeForce GTX 1060 Strix OC (6GB)

250€ - 350€

+

+

​GIGABYTE Radeon RX 580 (8GB)

GIGABYTE Radeon RX 580

​350€ - ​450€

+

+

Asus GeForce GTX 1070 Strix OC (8GB)

450€ - 550€

+

+

+

Asus GeForce GTX 1080 Ti Strix OC (8GB)

> 800€

+

+

+

Begriffe in unserem Grafikkarten Vergleich - Einfach erklärt!

Was ist die Schnittstelle PCIe 3.0 16x?

Was bedeutet Taktfrequenz (Speicher & GPU)

Was ist ein Shader Model?

Was sind Streamprozessoren?

Was habe ich unter Fertigungsprozess (14nm, 16nm) etc. zu verstehen?

Was ist der Unterschied zwischen GDDR5 und GDDR5X?

Was ist DirectX und wo liegen die Unterschiede zwischen DX11 und DX12?

Was ist OpenGL?

Was genau bedeuten FullHD, QHD/WQHD und 4K?

Was ist SLI (NVIDIA) und Crossfire X (AMD)?

Die Frage aller Fragen - AMD oder NVIDIA?

Eine Frage, die sich Gamer immer wieder stellen und welche niemals gänzlich zufriedenstellend beantwortet werden kann. Zwar hat NVIDIA durch die Veröffentlichung der GeForce 10 Serie insbesondere im hochpreisigen Segment aktuell die einzige Antwort, jedoch punktet AMD in der Regel insbesondere im Niedrigpreissektor.

Update zur Preisentwicklung: Auch wenn AMD eigentlich eine sehr aggressive Preispolitik fährt und gerade für Einsteiger immer kostengünstige Lösungen parat hat, sind die aktuellen AMD Karten relativ teuer. Dies hat vermutlich nicht zuletzt mit der Beliebtheit der Karten für das sogenannte Bitcoin Mining zu tun. Für Gamer heißt das aktuell, dass nur sehr wenige AMD Grafikkarten wirklich interessant sind.

Neben der Tatsache, dass die Wahl immer ein bisschen Frage des eigenen Geschmacks und der eigenen Erfahrung mit Grafikkarten ist, sind zwei Aspekte zu nennen.

Fakten - AMD oder NVIDIA?

lightbulb-o

Im Niedrig- und Mittelpreis Segment bietet AMD in der Regel die kostengünstigeren Lösungen

lightbulb-o

NVIDIA Karten bieten aktuell ganz klar die besseren Performance Werte

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Aktuelle NVIDIA Karten haben eine geringere Stromaufnahme (bedenkt: Netzteil- und Stromkosten!)


Beide Chiphersteller bieten die Möglichkeit, Karten im Mehrfachbetrieb laufen zu lassen. Während AMD mit Crossfire X Gamern die Möglichkeit bietet, zwei Karten parallel zu schalten, schimpft sich das äquivalente Feature bei NVIDIA SLI.

Marktanteile NVIDIA und AMD

Wie nicht anders zu erwarten hält NVIDIA mit ca. 70% den Löwenanteil des Marktanteils für Desktop Grafikkarten. Die Daten, welche durch John Peddie Research zur Verfügung gestellt und auf anandtech.com einzusehen sind, beziehen sich allerdings auf das Q2 2016, also vor Launch der neuen 10er Serie. Während NVIDIA insbesondere seit Mitte 2014 durch den großen Absatz der 900er Serie bis Anfang 2016 den Markt mit bis zu knapp 82% Marktanteil noch stärker dominierte, konnte AMD zumindest wieder etwas Fahrt aufnehmen. Dies hängt insbesondere mit der agressiven Preisstrategie und dem damit verbundenen starken Abverkauf der älteren AMD Generationen zusammen. Wie unserem Grafikkarten Vergleich 2017 zu entnehmen, ist die 10er Serie richtig stark und wird dahingehend das Marktgefüge wieder einmal durcheinandergewürfelt haben. Wir updaten Euch selbstverständlich mit aktuellen Daten, sobald diese verfügbar sind.

NVIDIA 70%
AMD 29,9%

Quelle: GPUs Discrete Desktop GPU Market Trends Q2 2016 - anandtech.com

Preis-Leistungs Sieger - Genügend Grafikkarte für wenig Geld

Wer anständig zocken will und dabei auf eine Investition jenseits der 200€ Marke verzichten muss, findet sowohl etwas aus dem Hause AMD als auch aus dem Hause NVIDIA. Vorab und etwas überraschend – den Preis-Leistungs Sieger in unserem Grafikkarten Vergleich stellt aktuell NVIDIA. Grund hierfür ist die Preisentwicklung der AMD 500er Reihe.

Wer eine bezahlbare Einsteigerkarte mit viel Leistung sucht, ist mit der GeForce GTX 1050 Ti gut bedient. Für ca. 150€ gibt es einen Leistungs-Score von ca. 6800. Wie bereits erläutert ist die 1050 Ti für Sessions in Full HD und hohen Details geeignet. Je nach Titel und insbesondere mit dem Blick auf die Zukunft müssen Gamer hier jedoch Abstriche bei der Detaileinstellung in Kauf nehmen.

Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC - 4GB Version
85 Bewertungen
Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC - 4GB Version
Die Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC mit 4GB Arbeitsspeicher ist die Preis-Leistungs Empfehlung in unserer Grafikkarten Rangliste. Die Karte liegt preislich um die 150€ und ist die günstigste DirectX 12 Variante der neuen 10er Serie aus dem Hause NVIDIA - Super Einstiegsmodell für mittelstarke Builds!

Wer nichts mit AMD anfangen kann oder nach eine kostengünstigen Einsteigerkarte für sein Setup mit Free-Sync Monitor sucht, kann bei der AMD Radeon RX 560 zuschlagen. Die Grafikkarte ist mit unter 150€ erschwinglich und bietet einen Leistungs-Score von ca. 5500. Die Karte ist somit etwas schwächer auf der Brust als die 1050 Ti und somit nur zu empfehlen, wenn es AMD sein muss.

Sale
MSI Radeon RX 560 Aero ITX OC - 4GB Version
Anständige Einsteigerkarte aus dem Hause AMD. Im Vergleich zur 1050 Ti hinsichtlich Leistung etwas schwächer, dafür jedoch noch einmal ein paar Euro günstiger zu haben - Die Preis-Leistungs Wahl für AMD Builds!

Für den kleinen Geldbeutel – Welche Grafikkarte für unter 100€?

Soweit so gut. Doch auch die Investition von 150€ ist für viele kein Pappenstiel. Wer sein Budget noch weiter reduzieren muss, kann mit der AMD Radeon RX 550 glücklich werden. Zwar liefert die Karte keine hammermäßige Leistung, für gängige eSport Titel wie Dota2, LoL oder GS:GO kann die 550 in einem cleveren Build jedoch absolut ausreichend sein. Aktuell ist die RX 550 die einzige Grafikkarte für Gamer unter 100€, welche wir (wenn auch mit Einschränkungen) empfehlen können.

Sapphire Pulse RX 550 - 2GB Version
1 Bewertungen
Sapphire Pulse RX 550 - 2GB Version
Die Sapphire Pulse RX 550 mit 2GB Arbeitsspeicher ist die Empfehlung für Gamer mit richtig schmalem Budget. Aktuell ist die Karte für unter 100€ zu haben und somit z.B. in Verbindung mit einem Intel Pentium G4560 eine ansprechende Lösung für eSport Titel bei kleinem Kostenaufwand - Die Einzige für unter 100€ in unserer Grafikkarten Rangliste!

Grafikkarten in unserem Vergleich - Internationale Reviews

Meistens beschränken wir uns beim Vergleichen auf das Deutschsprachige Netz. Das ist zwar nicht weiter schlimm, dennoch haben wir von o4g.de uns gedacht, Euch auch eine Einschätzung aus dem Englischsprachigen Ausland mit auf den Weg zu geben. In dieser Kategorie unseres großen Grafikkarten Vergleichs 2017 haben wir für Euch Bewertungen von Amazon UK sowie Amazon US zu allen Karten, welche einen Platz in unserer Rangliste gefunden haben, zusammengetragen und verständlich für Euch übersetzt.

GEFORCE GTX 1080

Bewertungen UK

Bewertungen US

Asus ROG Strix GeForce GTX1080-A8G Gaming Grafikkarte (Nvidia, PCIe 3.0, 8GB GDDR5X Speicher, HDMI, DVI, Displayport)

4.3 von 5 Sternen

196 Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

342 Kundenrezensionen

Asus hat den Ruf, die schnellsten Karten zu bauen und die GTX 1080 wird diesem Ruf gerecht. Solide Graka aber das Teils ist GROSS und SEHR LANG … achtet darauf, dass Euer Gehäuse ausreicht. Die 1080 ist richtig fix aber hat auch ihren Preis.

Hawk Firestorm (UK) zur GTX 1080

Fantastische Graka, läuft 10-15 Grad kälter als die Founders Edition, die ich ausprobiert habe. Die Karte sieht Hammer aus, falls das für Euch von Interesse ist. Alle Spiele gehen vor der 1080 in die Knie. Die beste auf dem Markt erhältliche Grafikkarte – PUNKT.

Dky (US) zur GTX 1080

Mit der Karte läuft *beliebiges Spiel einlegen* auf 100+ FPS. Die Karte ist signifikant schneller als die GTX 970. In 1440p konnte die 970 die 60 FPS nicht konstant halten. Die 1080 ist jeden Penny wert … allerdings sind es schon einige Pennies!

Nathan (US) zur GTX 1080

GEFORCE GTX 1070

Bewertungen UK

Bewertungen US

Asus ROG Strix GeForce GTX1070-O8G Gaming Grafikkarte (Nvidia, PCIe 3.0, 8GB GDDR5 Speicher, HDMI, DVI, DisplayPort)

4.3 von 5 Sternen

196 Kundenrezensionen

4.6 von 5 Sternen

460 Kundenrezensionen

Die GTX 1070 ist großartig, hat richtig viel Power. Ich hätte niemals gedacht, jedes Spiel in Ultra mit meinem i3 Prozessor und dieser Grafikkarte zocken zu können. Die Karte ist allerdings richtig groß, also im Kopf behalten, dass sie ggf. nicht in jedes Gehäuse passt.

Bronce (UK) zur GTX 1070

Der Sprung von meiner 970 zur 1070 war größer als damals von der 770 zur 970. Die Karte ist darüber hinaus leiser als meine alte 970, in FullHD fangen die Lüfter nicht einmal an richtig zu arbeiten. Habe gestern 7 Days to Die gezockt, die Karte lief auf 53 Grad.

Garth (UK) zur GTX 1070

Alles was ich sagen kann ist, dass die Karte der absolute Overkill für jedes Game ist, was 2016 veröffentlicht wurde. Smoothes Gameplay und super leise. Die Karte wird auch kaum richtig warm. LED Beleuchtung ist top, kann man nichts falsch machen!

flallnatural  (US) zur GTX 1070

Alle weiteren Internationalen Reviews unseres Grafikkarten Vergleichs

  • GTX 1060
  • RADEON RX 480
  • RADEON R9 390X
  • RADEON RX 470
  • GTX 1050 TI

RADEON RX 480

Bewertungen UK

Bewertungen US

Sapphire NITRO+ Radeon RX 480 11260-07-20G Grafikkarte (AMD, 8 GB GDDR5 Speicher, PCI-E, geeignet für Windows 10, Windows 7) schwarz

4.6 von 5 Sternen

14 Kundenrezensionen

4.1 von 5 Sternen

65 Kundenrezensionen

OMG, ich habe von meiner GTX960 aufgerüstet und nicht allzuviel Verbesserung erwartet. Mit der RX 480 laufen neue Games mit richtig guten FPS (Forza Horizon 3, WoW, GoW4). Hab viel über die Lautstärke gelesen, aber ich kann das nicht bestätigen.

Tonicviper (UK) zur RX 480

Habe die Karte gekauft, um meine verreckte GTX970 zu ersetzen. Insgesamt würde ich die Leistungssteigerung zwischen 5%-10% schätzen. Sapphire’s Design ist schon immer ein Hingucker gewesen und auch diese Karte macht hier keine Ausnahme.

James McG (UK) zur RX 480

Großartige Karte, insbesondere für DirectX 12 und Vulkan Games, wo die RX 480 die GTX 1060 stehen lässt. Die Sapphire ist aktuell die beste Version der RX 480 mit super Geschwindigkeit und geringer Geräuschkulisse. Ca. 5% - 13% über der Referenzkarte.

Danny (US) zur RX 480

​Welches Netzteil brauche ich?

​Wer sich eine neue Grafikkarte zulegen möchte muss natürlich auch auf den Stromverbrauch schauen. Denn je nachdem, für welches Modell Ihr Euch am Ende des Tages entscheidet, muss das passende Netzteil in den hauseigenen Rechner geschraubt werden. Wir haben daher den Stromverbrauch im Idle Modus und unter Vollast für die Grafikkarten aus unserem Vergleich ermittelt. Doch schau​t selbst:

Grafikkarte

​Idle

​Vollast

​GeForce GTX 750 TI (2GB)

7.5 W

65 W

​GeForce GTX 1050 Ti (4GB)

GTX 1050 Ti (4GB)

5.1 W

59 W

​GeForce GTX 1060 (6GB)

GTX 1060 (6GB)

6.5 W

118.3 W

​GeForce GTX 1070 (8GB)

GTX 1070 (8GB)

8.5 W

147.7 W

​GeForce GTX 1080 Ti (8GB)

GTX 1080 Ti (8GB)

12.5W

227.5 W

​Radeon RX 460 (2GB)

Radeon RX 460 (2GB)
GIGABYTE Radeon RX 580

10 W

70 W

​Radeon RX 470 (4GB)

Radeon RX 470 (4GB)

14 W

145 W

Radeon RX 480 (8GB)

15 W

1​58.3 W

​Radeon RX 550 (2GB)

Radeon RX 550 (2GB)

8 W

55 W

​Radeon RX 560 (4GB)

Radeon RX 560 (4GB)

10 W

90 W

​Radeon RX 570 (4GB)

Radeon RX 570 (4GB)

14 W

155 W

​Radeon RX 580 (8GB)

Radeon RX 580 (8GB)

1​5 W

1​65 W

​Wie der Tabelle zu entnehmen ist, sind gerade die Einsteigerkarten super effizient, was die Stromaufnahme angeht. Doch auch die GTX 1060 und die GTX 1070, welche in unserer Grafikkarten Rangliste mit ​starken Performancewerten glänzen, verbrauchen unter Vollast ​maximal 150 Watt. Das kann sich durchaus sehen lassen und erspart den Kauf eines teuren Netzteils und auch etwas Knete beim täglichen Gebrauch. Wer sich eine 1080 Ti gönnen möchte, muss damit leben, dass die Karte schon ein echter Stromfresser ist. Das war jedoch bei der 980 Ti in der Vorgängerversion auch der Fall (13W / 236W).

Die Radeons verbrauchen, wenn Ihr die Karten hinsichtlich Performancekategorie vergleicht, mehr Strom als die NVIDIA Karten. Bitte beachtet bei der Liste, dass wir für die aufgebohrte 500er Serie keine exakten Daten ermitteln konnten. Hier sind Schätzwerte angegeben, welche auf dem Verbrauch der 400er Serie basieren. Betrachten wir die Tatsache, dass beim Upgrade lediglich leicht an den Taktraten gedreht wurde, die Grafikkarten an sich jedoch nahezu baugleich sind, sollten die angegeben Werte jedoch gut passen.

Wir haben testweise mal ein Referenzsystem bestehend aus einem Intel i7 7700k, einer GTX 1080, 16GB DDR4, 2 Platten (eine HDD, eine SSD), zwei zusätzlichen PCIe Steckkarten, einer Soundkarte, einem DVD-ROM und 2 Gehäuselüftern durch einen Rechner gejagt und die maximale Stromaufnahme wird mit ca. 400 Watt angegeben. Ihr seht also, dass sich heutzutage starke Builds mit Kaby Lakes und NVIDIA 10er Serie relativ stromeffizient realisieren lassen.

​Tipp: Wer selbst mal schauen will, was das eigenen Build verbraucht bzw. verbrauchen wird​ -> checkt den MSI Netzteil Rechner

Benchmarks als Orientierungshilfe – Was sagen sie aus?

Wer sich mit dem Kauf einer Grafikkarte befasst, kommt um das Vergleichen nicht herum. GPU / Grafikkarten Benchmarks bieten hierbei einen guten Anhaltspunkt, da sie Performance Werte der verschiedenen Modelle auflisten und so einen Leistungsvergleich ermöglichen. Selbstverständlich gibt es verschiedene Benchmarks, welche zur Beurteilung herangezogen werden können. Wir von o4g.de bedienen uns an den Daten zweier Benchmarks. Um die Aussagekraft besser zu verstehen, erläutern wir Euch die Vorgehensweise beider Benchmarks.

Futuremark – Grafikkarten Benchmark

Der Futuremark Benchmark listet aktuell knapp 200 verschiedene Modelle. Die Daten basieren auf den Resultaten von PC Gamern, welche den 3DMark auf Ihren Rechnern laufen lassen haben. Die Resultate werden zusammengefasst und in regelmäßigen Abständen (1x pro Woche) aktualisiert zur Verfügung gestellt. Gelistet werden die Ergebnisse der letzten 30 Tage, um ein möglichst realistisches Abbild der Leistungsdaten zu erzielen. Änderungen an Treibern können z.B. Einfluss auf die Performance von Karten nehmen, was sich letztendlich im Benchmark widerspiegeln wird.

Skalierung (Stand Februar 2017): 1 – 28.000

Passmark – GPU Benchmark

Passmark listet ebenfalls hunderte von Modellen und basiert auf den Ergebnissen des G3D Mark Benchmarks. In den Datenpool fließen über 600.000 Bewertungen. Der Benchmark wird täglich geupdated und bietet für uns eine wunderbare Ergänzung zum Futuremark.

Skalierung (Stand Februar 2017): 1 – 13.000

So nutzen wir die Benchmarks für Euch

Die Kombination aus beiden Benchmark Scores ist für uns geradezu ideal, um Euch ein aussagekräftiges Bild über die verschiedenen Grafikkarten Modelle zu geben. In unserem Grafikkarten Vergleich addieren wir beide Benchmark Werte und dividieren durch 2 was aufgrund der oben angegeben Skalierung zu einer Gewichtung von ca. 2:1 des Futuremarks zum Passmark führt.

Beispiel GTX 1080: (22170 (Futuremark) + 11982 (Passmark)) / 2 = 17076

Beispiel GTX 1060: (12890 (Futuremark) + 8769 (Passmark)) / 2 = 10830

Diesen Wert stellen wir Euch in unseren Vergleichstabellen unter dem Punkt Leistungsscore zur Verfügung und ersparen Euch somit den Blick und Abgleich verschiedener Benchmarks und bieten eine durchaus aussagekräftige Performance Einschätzung.

AMD Specific – Upgrade auf RX 550, RX 560, RX 570 & RX 580

AMD hat seine 400er Reihe, welche in unserem Grafikkarten Vergleich insbesondere wegen der sehr guten Preis-Leistung eigentlich einen festen Platz hatte, eingestellt und auf die 500er Reihe geupgraded. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine neue Grafikkarten Generation aus dem Hause AMD (das wird mit dem Release der Vega Modellserie geschehen), sondern lediglich um dezent "aufgebohrte" Modelle basierend auf den alten Chipsätzen.

Um es etwas zu verdeutlichen, können wir uns die AMD RX 570 4GB etwas genauer anschauen. Im Vergleich zu der AMD RX 470 4GB hat sich nicht viel Grundlegendes geändert. Die Karte läuft wie gesagt auf dem gleichen Chip (Ellesmere) und bietet mit 2048 Stream Prozessoren und dem 256 Bit Interface die gleichen Rahmenbedingungen, wie die Vorgängerkarte. Lediglich an den Taktfrequenzen hat AMD etwas gedreht.


Radeon RX 470

Radeon RX 570

GPU

Ellesmere

Ellesmere

Streamprozessoren

2048

2048

Pipelines

32

​32

Transistoren

5.700.000.000

5.700.000.000

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

Speichergröße

4GB

4GB / 8GB

GPU Taktfrequenz

1270 MHz

1​300 MHz

​Speicher Taktfrequenz

1650 MHz

​1700 MHz

Stellt sich also die Frage: Wozu das Ganze? So eine richtig befriedigende Antwort darauf haben wir selbst auch nicht. Sicherlich schließen die Karten durch das Upgrade etwas zur NVIDIA 10er Serie auf, doch in unseren Augen ist insbesondere die Preisentwicklung mehr als fatal. Waren sowohl die RX 470 als auch die RX 480 noch für wirklich kleines Geld zu haben und somit gerade für Budget Builds attraktiv, sind sowohl die RX 570 als auch die RX 580 wesentlich teurer. Wir erinnern uns an Anfang des Jahres, als es die MSI 470 GAMING X für rund 200€ zu ergattern gab. Die RX 570 liegt momentan mit einem Preispunkt von ca. 300€ auf dem Niveau der GTX 1060. Und wie die Entscheidung dann ausfällt ist uns allen klar!

Insgesamt enttäuscht uns AMD hier doch ziemlich und abgesehen von der RX 560, welche für Sparfüchse als angemessene Einsteigerkarte empfehlenswert sein kann, ist in unserer Grafikkarten Rangliste nur noch die RX 580 mit 8GB vertreten. Preislich nicht wesentlich höher als die RX 570 und somit auf dem Niveau der GTX 1060 mit 6GB, stellt die Karte somit eine Alternative für das Mittelsegment dar. Gerade bei speicherintensiven Titeln kann die Karte dank der zusätzlichen 2GB interessant sein. Wobei wir jetzt auch nicht wirklich häufig davon hören würden, dass die 6GB auf der 1060 zu knapp bemessen wären.

Stellt sich also die Frage: Wozu das Ganze? So eine richtig befriedigende Antwort darauf haben wir selbst auch nicht. Sicherlich schließen die Karten durch das Upgrade etwas zur NVIDIA 10er Serie auf, doch in unseren Augen ist insbesondere die Preisentwicklung mehr als fatal. Waren sowohl die 470 als auch die 480 noch für wirklich kleines Geld zu haben und somit gerade für Budget Builds attraktiv sind sowohl die RX 570 als auch die RX 580 wesentlich teurer. Wir erinnern uns an Anfang des Jahres, als es die MSI 470 GAMING X für rund 200€ zu ergattern gab. Die RX 570 liegt momentan mit einem Preispunkt von ca. 300€ auf dem Niveau der GTX 1060. Und wie die Entscheidung hier ausfällt ist uns allen klar!

Insgesamt enttäuscht uns AMD hier doch ziemlich und abgesehen von der RX 560, welche für Sparfüchse als angemessene Einsteigerkarte empfehlenswert sein kann, ist in unserer Grafikkarten Rangliste nur noch die RX 580 mit 8GB vertreten. Preislich nicht wesentlich höher als die RX 570 und somit auf dem Niveau der GTX 1060 mit 6GB, stellt die Karte somit eine Alternative für das Mittelsegment dar. Gerade bei Speicherintensiven Titeln kann die Karte dank der zusätzlichen 2GB interessant sein. Wobei wir jetzt auch nicht wirklich häufig davon hören würden, dass die 6GB auf der 1060 zu knapp bemessen wären.

NVIDIA Specific – Lohnt das Upgrade von 900er auf 10er Serie?

Klare Antwort – in nahezu allen Fällen nicht! Wir haben einen Blick auf die Leistungswerte der 900er Reihe geworfen und dem Leistungs-Score ist zu entnehmen, dass die meistverkauften Modelle GTX 960, GTX 970, GTX 980 und GTX 980 Ti in Sachen Leistung immer noch ordentlich abschneiden. Wer eine GTX 960 sein Eigen nennt, muss mindestens auf eine 1060 upgraden, um eine Leistungssteigerung zu sehen. Die 970 GTX lässt sich mit einer GTX 1070 toppen während die GTX 980 und insbesondere die GTX 980 TI immer noch so fest im Sattel sitzen, dass eine Investition von über 700€ für die GTX 1080 getätigt werden muss. Äußerst fraglich und von uns nicht zu empfehlen, es sei denn Ihr wollt unbedingt die volle Pulle in 4K. Die genaue Leistungsübersicht könnt Ihr der untenstehenden Tabelle entnehmen.

Passmark Score

FUTUREMARK SCORE

FPS WITCHER 3 1920*1080 ULTRA

FPS BF 1 - 1920*1080

FPS BF 1 - 4K

GTX 960

5850

7740

32.9

55

20

GTX 970

8594

11930

52.2

79

30

GTX 980

9634

14100

61.8

97

37

GTX 980 TI

11407

18740

77.3

118

50

GTX 1060

8770

12890

60.8

94

37

GTX 1070

10965

18440

82.1

126

52

GTX 1080

11980

22170

100.3

151

65

Wem Full HD fürs Gamen ausreicht, ist mit der etwas älteren 900er Reihe nach wie vor bestens bedient. Viele der beliebten AAA Titel sind selbst mit der GTX 960 noch mit hohen Details/Ultra flüssig spielbar. Die GTX 970 und GTX 980 machen in Full HD noch richtig Wind und können auch in QHD noch ausreichend sein. Schauen wir Richtung 4K wird schnell ersichtlich, dass unter der 980 Ti nicht genügend Power zur Verfügung steht. Hier lohnt sich das Upgrade auf die 10er Serie allemal.

o4g.de Ratschlag

Ausblick – Was hält die Zukunft bereit?

NVIDIA hat im Sommer letzten Jahres ordentlich abgeliefert und mit der 10er Serie vier konkurrenzfähige und zukunftsbeständige Modelle auf den Markt gebracht. Mit dem Release des aktuellen Flaggschiffs, der GeForce GTX 1080 Ti, hat NVIDIA die Serie vervollständigt und noch einmal eine ordentlich Schippe draufgelegt.

AMD steht unter Zugzwang, hat jedoch mit dem Vega Grafikchip ein richtig heißes Eisen im Feuer. AMD arbeitet bereits seit vielen Jahren an der neuen Generation, welche NVIDIA den Rang ablaufen soll. Es handelt sich bei Vega um einen mächtigen Chip, welcher ganz klar auf das Oberklasse Segment und für Spiele in 4k ausgelegt ist. Wir dürfen gespannt sein, wann AMD das erste Pferd ins Rennen schickt und halten Euch selbstverständlich auf dem Laufenden.

Unsere Recherchequellen und weiterführende Informationen:

Zuletzt aktualisiert: 1​​3.09.2017 - 21:​2​7 Uhr

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