Grafikkarten Vergleich 2019: Die 10 besten Gaming GPUs

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grafikkartenvergleich

Die große Grafikkarten Rangliste & Bestenliste 2019 (Update Mai)

Auf der Suche nach der besten Grafikkarte für deinen Gaming PC? Wieder einmal durch etliche Vergleiche gewühlt und immer noch nicht schlauer? Damit ist jetzt Schluss, denn ihr habt den umfangreichen o4g Grafikkarten Vergleich 2019 gefunden!

Die Garantie: Hier findet ihr die beste Grafikkarte für euren Build und die böse Überraschung des Fehlkaufs bleibt aus!

Mit unserer aktuellen Grafikkarten Rangliste versuchen wir euch eine möglichst detaillierte und umfangreiche Zusammenstellung aller relevanten Informationen zu bieten, damit der Rechercheaufwand beim Kauf der neuen Grafikkarte weg- oder zumindest etwas geringer ausfällt. Hierzu haben wir uns für euch durch zahlreiche deutsche und englische Gaming Magazine und Informationsquellen gewühlt.

Während viele Grafikkarten Vergleiche im Netz mit komplizierter Sprache und Schlagwörtern verwirren, versuchen wir Euch das Thema möglichst verständlich aber trotzdem tiefgründig zu vermitteln.

Das Resultat ist der wohl umfangreichste und detaillierteste Grafikkarten Vergleich im Netz. Lasst uns starten!


Grafikkarten Vergleich 2019 - Rangliste nach Preisklassen

Im Folgenden haben wir für euch die derzeit besten Gaming GPUs 2019 zusammen gestellt und preislich aufsteigend (günsitg nach teuer) geordnet. Ihr findet hier sowohl die schnellsten Grafikkarten, aber auch Preisleistungs-Kracher vom Feinsten! Man könnte das Ganze so wie eine aufsteigende Grafikkarten Rangliste verstehen, die nicht Benchmark-basiert ist.

Einsteiger-Klasse: Die besten Gaming Grafikkarten bis 100€

Das Sparmodell

MSI GeForce GT 1030 OC

Super günstige Einsteiger-Karte für alle mit extrem knappem Budget und wenig Platz im Gehäuse. Nur zu empfehlen für eSport-Titel.

57 Bewertungen

Die APU-Alternative

Sapphire Radeon RX 550 Pulse 2GB

Etwas teurer als die GTX 1030, dafür mehr Saft fürs Gaming. Auch diese Karte ist perfekt für ITX-Builds und eine super APU-Alternative.

Budget-Klasse: Die besten Gaming Grafikkarten unter 250€

Beste Grafikkarte für eSports

Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC

Der Klassiker unter den Budget Gaming Grafikkarten ist nach wie vor eine stabile Wahl für alle, die in 1080p vorwiegend eSports-Titel auf maximalen Details zocken wollen. Das Modell von Gigabyte gibt euch eine gute Preisleistung.

602 Bewertungen

Beste Preisleistung im Budget-Segment

Sapphire Radeon RX 580 Nitro+ 8GB

Nach wie vor eine der besten Grafikkarten für günstige Gaming-PCs und mit starken 8GB VRAM sogar der Einstieg zu 1440p-Gaming. Die Karte ist bei Minern gefragt, ergo gibt es hier Preissprünge.

Mittelklasse: Die besten Gaming Grafikkarten ab 300€

Beste für Full HD

PowerColor Radeon RX Vega 56 Red Dragon

Immernoch eine absolute Killer-Karte und ein gutes Upgrade zur RX580. Locker die beste Full-HD Grafikkarte, aber auch für 1440p geeignet. Die günstigere Alternative zur RTX 2060 für alle AMD-Fans.

Beste Preisleistung für 1440p-Gaming

Palit GeForce RTX 2060 Gamingpro OC

Die RTX 2060 ist das, worauf die Zockerwelt gewartet hat! Ein Upgrade zur GTX 1060, 1070 und sogar 1070 Ti für das gleiche Geld. Noch Fragen?

Highend: Die besten Gaming Grafikkarten ab 600€

Beste Grafikkarte für QHD

MSI GeForce RTX 2070 Gaming Z 8GB

Die MSI RTX 2070 Gaming Z bringt ein geniales Gesamtpaket an den Start, dass sie zur besten 1440p-Grafikkarte macht. RTX 2070 Karten gibt es schon ab 500€, das MSI-Modell ist Premium.

Beste Mini-ITX Grafikkarte

Zotac GeForce GTX 1080 Ti Mini

Die GTX 1080 Ti ist nach wie vor eine Killer-Grafikkarte, nur leider etwas schwer zu bekommen. Wer pure Leistung in diesem Preissegment will (die 1080 Ti schlägt die RTX 2070), kommt hieran nicht vorbei. 

47 Bewertungen

Enthusiasten: Die besten Gaming Grafikkarten ab 800€

Beste Grafikkarte für VR

MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio

Die Alternative zur GTX 1080 Ti, falls diese gerade nicht für einen vernünftigen Preis zu haben ist. Ebenbürtige Leistung, aber mit mehr Zunkunftssicherheit durch Turing-Architektur und Technologien. 4K und VR zum Genießen!

30 Bewertungen

Beste Grafikkarte für 4K-Gaming

EVGA GeForce RTX 2080 Ti FTW3 Ultra

Die GTX 1080 Ti ist nach wie vor eine Killer-Grafikkarte, nur leider etwas schwer zu bekommen. Wer pure Leistung in diesem Preissegment will (die 1080 Ti schlägt die RTX 2070), kommt hieran nicht vorbei. 


Budget Grafikkarten bis 250 € (FullHD / 1080p)

In dieser Preisregion findet ihr unsere beiden Top-Empfehlungen für solides 1080p- und sogar mit der RX580 den Einstieg ins 1440p-Gaming. Gerade bei der 1050 Ti müsst ihr hier bei manchen Titeln Abstriche machen und auch mal die Detailstufe runterschrauben. Ansonsten bekommt ihr hier schon etwas für euer Geld und müsst nicht so viel zurückstecken, wie im Einsteiger-Bereich. Für viele von euch sind das nach wie vor gute Grafikkarten.


Gigabyte GeForce GTX 1050 Ti OC

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Eine 1050 Ti ist der Klassiker unter den Budget Gaming-Grafikkarten und immer noch relevant. Im Gegensatz zur RX 550 bekommt ihr hier auch ein ordentliches Upgrade für rund 50€ Aufpreis – wir sprechen hier von guten 12 FPS mehr in Spielen wie Resident Evil 7 auf 1080p.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1341 MHz

Boost Takt

1455 MHz

Speichertyp

GDDR5

Speichergröße

4GB

Speichertakt

7008 MHz

Speicherinterface

128 Bit

Anschlüsse

1x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0, 1x Dual Link DVI

Die Grafikkarte ist höher getaktet als die RX 550 und liefert dahingehend bei der Performance etwas besser ab. Zwar kostet die GTX 1050 Ti ein paar Euro mehr, jedoch lohnt sich die Investition in unseren Augen definitiv. Auch hier ist natürlich ausschließlich ans Zocken in FullHD zu denken und ebenfalls sind bei dem einen oder anderen Titel Abstriche zu machen.

Das Modell von Gigabyte bietet euch eine leicht höhere Boost-Taktung, OC-Potenzial bis zu 1900MHz und eine stabile Kühlung mit 2 Lüftern. Spiele wie Rise of the Tomb Raider laufen bei 45 FPS bei hohen Details, Battlefield 1 mit über 50FPS (für mehr FPS-Beispiele checkt den Artikel von eurogamer).

Gelegenheits- und eSport-Zocker können hier aber ganz klar zuschlagen!

  • Perfekt für 1080p
  • Recht günstig
  • Leise und effizient
  • Nicht viel schneller als eine GTX 960
  • Schlechtere Preisleistung als RX550
  • Ultra-Details nicht in allen Games möglich

Sapphire Radeon RX 580 Nitro+ 8GB

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Mit der RX 580 hat AMD derzeit wirklich den „Sweetspot“ in Punkto Preisleistung getroffen. Denn hier fängt es an richtig Spaß zu machen, da die RX 580 Leistung satt zu einem guten Preis liefert. Hiermit bekommt ihr zum Teil sogar schon einen Einstieg ins 1440p-Gaming!

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1340 MHz

Boost Takt

1411 MHz

Speichertyp

GDDR5

Speichergröße

8GB

Speichertakt

8000 MHz

Speicherinterface

256 Bit

Anschlüsse

2x DisplayPort 1.4, 2x HDMI 2.0b, 1x Dual Link DVI

Das dicke Plus der Karte sind die fetten 8GB Speicher, die euch auch für anstehende, speicherhungrige Titel bestens ausstatten. Wie von AMD gewohnt zieht die Karte selbst im  Budget-Segment leider ordentlich Strom aus der Steckdose. Wer also zur RX 580 greifen will, muss das unbedingt hinsichtlich des zu verbauenden Netzteils beachten.

Ansonsten haben wir an der Karte allerdings wenig auszusetzen. OK, der Preis ist ziemlich happig allerdings könnt ihr euch da eher bei den Bitcoin (und Co.) Minern bedanken. Dahingehend ist die Karte übrigens auch (immer noch) recht häufig mal vergriffen. Falls die Sapphire-Karte gerade etwas teurer ist, könnt ihr auch alternativ auch das Modell von MSI anschauen.

  • Stärkste Budget Gaming-Grafikkarte
  • Selbst auf 1440p gut, solide für VR
  • Bleibt auch übertaktet kühl
  • Viel höherer Stromverbrauch als GTX 1060
  • Nur ein Rehash der RX480
  • Nicht ganz günstig und schlecht verfügbar

Mid Range (2K/ 1440p): Die besten Grafikkarten ab 300€

Wer seine Auflösung hochschrauben will und Gaming in 1440p bevorzugt, muss wie ihr seht schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Leider sind aufgrund des ganzen Bitcoin-Minings sind die Preise noch leicht volatil, so dass ihr ganz genau hinschauen und den richtigen Moment abpassen solltet. Das lohnt sich natürlich, denn am Ende des Tages seid ihr mit den Karten in diesem Segment wesentlich besser bedient und braucht euch was Grafikkartenperformance angeht keine Sorgen machen.

Also: Für 4K reicht es nicht, aber die meisten Titel laufen mit ordentlichen Details in 2K flüssig und in FullHD ist in Ultra alles perfekt spielbar.


PowerColor Radeon RX Vega 56 Red Dragon 8GB

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Die RX 56 Vega ist nach wie vor eine gute Option im oberen Mittelfeld des Grafikkartenmarkts und auch noch recht gut verfügbar. Mit unter 300€ bekommt ihr hier noch eine echte Alternative zur neuen RTX 2060, die knappe 100€ mehr kostet. Klar, die RX 56 Vega konkurriert direkt mit der GTX 1070ti/1080, dennoch sind beide nur noch selten verfügbar oft gute 50-100€ teurer. Für FullHD-Gaming ist die RX 56 Vega ein Killer, auch auf 1440p könnt ihr die meisten Games mit hohen Speccs zocken.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1177 MHz

Boost Takt

1478 MHz

Speichertyp

GDDR5

Speichergröße

8GB

Speichertakt

8008 MHz

Speicherinterface

2048 Bit

Anschlüsse

2x DisplayPort 1.4, 2x HDMI 2.0b

Behaltet auch im Hinterkopf, dass die RX 56 Vega bei DX12 Games ihr wahres Potenzial ausschöpfen kann. Das Modell von PowerColor bietet euch eine Top-Preisleistung

Leistungstechnisch knallt das Ding in den meisten Spielen locker >70 FPS auf 1440p mit Ultra-Details raus. Ergo alles was man braucht und das für knapp unter 300€ ein wirklich guter Deal.

  • Hervorragende Gaming-Leistung
  • Top Preisleistung im Vergleich zur Konkurrenz
  • Gutes OC-Potenzial
  • GTX 1080 immer noch mehr Leistung
  • Wird etwas wärmer unter Last
  • Sehr hoher Stromverbrauch

Palit GeForce RTX 2060 Gamingpro OC

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Mit dem Release der RTX 2060 wurde die GTX 1060 definitiv abgelöst. Klar, ihr legt hier mal eben gute 100 Steine obendrauf, aber falls ihr das Budget übrig habt, ist das wohl die bessere Empfehlung in dieser Preisregion. Denn dass die RTX-Reihe zukunftssicherer ist, brauchen wir euch sicher nicht erklären. Wohl derzeit die absolute Preisleistungs-Empfehlung schlechthin für Gamer!

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1365 MHz

Boost Takt

1830 MHz

Speichertyp

GDDR6

Speichergröße

6GB

Speichertakt

14 GBps

Speicherinterface

192 Bit

Anschlüsse

1x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0b, 1x Dual Link DVI

Die RTX 2060 ist ein überzeugendes Upgrade gegenüber der GTX 1060: Deutlich verbesserte Rohleistung, neue Echtzeit-Raytracing-Funktionen und eine lange Liste neuer und verbesserter Features. Aber auch die wirklichen Konkurrenten, die GTX 1070/1070 Ti, werden in Punkto Leistung um 10-20% abgehängt (je nach Spiel).

Das Palit-Modell welches wir euch hier empfehlen, ist eine der günstigsten RTX 2060er und liegt bei rund 400€. Damit überzeugt das Teil enorm in der Preisleistung und sticht die GTX1070 Ti Reihe komplett aus, da die meisten GTX 1070 Ti Karten immer noch um die 400€ kosten. Trotz des guten Preises ist die Palit kühl genug (64°C beim Zocken) und nicht zu laut unter Last.

Angesichts des starken Vorteils, den die RTX 2060 gegenüber der GTX 1070 (und oft auch der GTX 1070 Ti) in Bezug auf die Rohleistung und das Potenzial für neue Technologien wie RT und DLSS aufweist, scheint die Turing-Generation einfach der bessere Deal zu sein. Deshalb empfehlen wir die RTX 2060 auch als eine der besten Grafikkarten auf dem Markt.

 Dennoch sind sowohl GTX 1070 und GTX 1070 Ti immer noch gute Optionen, solltet ihr sie zu einem besonders günstigen Preis finden.
  • Günstig für eine RTX 2060, sensationelle Preisleistung
  • Perfekt für 1440p Gaming
  • Zukunftssicher
  • Nicht die leiseste Karte
  • Nur 2 Lüfter
  • Nur 6 GB VRAM

Highend (4K / 2160p): Grafikkarten Empfehlungen ab 600€ 

Im Highend-Bereich sind wir in der Champions League angekommen. Zocken in 4K mit Ultra Details ist der Traum jedes Gamers. Wer sich diesen Traum erfüllen möchte, kommt in den Genuss einer Auflösung, welche sage und schreibe 4x so hoch ist wie Full HD. Und es ist ja nicht so, als sähen AAA Titel in Ultra auf Full HD schäbig aus!

Aber seien wir realistisch - die Karten in diesem Segment kosten so viel wie manches Komplett-System. Will heißen: Das Geld sollte hier nicht zu knapp sitzen, denn eine passende CPU, Mobo und RAM verursachen zusätzliche Kosten.

AMD hat im High-End Segment aktuell leider (noch) keine Alternative parat. Die Vega GPUs sind einfach nicht günstig genug, um wirklich mit nVidia zu konkurrieren. Wir können nur hoffen, dass sich das bald mit der Radeon VII ändern!

Also: Für 4K Gaming kommt ihr an NVIDIA nicht vorbei und was das Budget angeht müsst ihr ordentlich reinbuttern. Dafür habt ihr natürlich auch eine ganze Weile Ruhe und könnt euch in den nächsten 2-3 Jahren sicherlich jeden Titel in höchsten Auflösungen mit vollen Details gönnen.


MSI GeForce RTX 2070 GAMING Z

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Hiermit betreten wir das 4K Terrain. Wie ihr in unserem RTX 2070 Vergleich sehen könnt, ist die RTX 2070 eine Topwahl für QHD-Gaming auf 144 Hz Monitoren mit Ultra-Details.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1410 MHz

Boost Takt

1830 MHz

Speichertyp

GDDR6

Speichergröße

8GB

Speichertakt

14 Gbps

Speicherinterface

256 Bit

Anschlüsse

3x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0b

Eine RTX 2070 ist sogar ein kleines Upgrade gegenüber der GTX 1080 (5-10% schneller), weshalb sie derzeit in dieser Preisregion am meisten Sinn macht. Von den ganzen zukünftigen Vorteilen der Turing-Architektur mal ganz abgesehen.

Das Gesamtpaket von MSIs Gaming Z überzeugt uns am meisten, denn sie zählt zu den schnellsten RTX 2070 Karten auf dem Markt. Dazu kommen eine sensationelle Kühlung und ein sehr leiser Betrieb gepaart mit hochwertiger Verarbeitung - alles was man braucht.
  • Schneller als die GTX 1080
  • Weniger Stromverbrauch als 1080
  • Zukunftssicher
  • Kein SLI
  • Vorteil von Turing-Technologien noch unklar
  • Nur geringes Upgrade zur GTX 1080

Zotac GeForce GTX 1080 Ti Mini

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Ok, jetzt wirds ernst. Bevor ihr euch ein solches Monster in euren PC schraubt, braucht ihr unbedingt einen 1440p oder sogar 4K-Monitor, alles andere ist sinnlos. Die ehemalige Referenzkarte der Grafikkartenwelt und unserer Grafikkarten Rangliste ist immer noch ein Volltreffer. Zudem sind mit den jetzt erhältlichen RTX-Karten die Preise (zum Teil) gesunken.

Die satten 11GB Speicher sorgen dafür, dass die Karte auch bei 4K nicht in die Knie geht und konstant um die 60 FPS liefert. Weiterhin ist der optimierte GDDR5X-Speicher optimal, um Bottlenecking zu vermeiden. Auch ist der Speicher mit geschmeidigen 11 GHz wesentlich höher getaktet als bei vielen anderen Karten. Also alles perfekt? Nicht ganz.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1506 MHz

Boost Takt

1620 MHz

Speichertyp

GDDR5X

Speichergröße

11GB

Speichertakt

11000 MHz

Speicherinterface

352 Bit

Anschlüsse

3x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0b, 1x Dual Link DVI

Das Hauptproblem der GTX 1080 Ti ist, dass sie nicht alle neuen Features der neueren RTX-Karten besitzt. Im Wesentlichen liegt die Leistung der 1080 Ti auf dem Niveau der RTX 2080 was die Gaming-Leistung angeht. Allerdings sind bereits mehr als 25 Spiele angekündigt, die den neuen DLSS-Algorithmus von nVidia nutzen können, andere Spiele werden Ray-Tracing unterstützen.

Ein Upgrade von einer 1080 Ti auf eine RTX 2080 lohnt sich dennoch nicht. Die Zotac-Karte die wir euch hier empfehlen ist perfekt geeignet für kleinere ITX-Systeme, die trotzdem eine rasend schnelle Grafikkarte verbauen möchten.

  • Gleich schnell wie eine RTX 2080
  • Kann günstiger als Turing-Karten sein
  • Immer noch exzellente Performance
  • Schlechte Verfügbarkeit
  • Nicht mehr die schnellste Karte
  • Zukunftssicherheit fragwürdig

Enthusiasten (4K max.): Grafikkarten Empfehlungen ab 800€ 

Unsere neu hinzugefügte Kategorie stellt euch Gaming Grafikkarten vor, die wirklich das Non-Plus-Ultra sind. Hier find ihr die mit Abstand leistungsstärksten Modelle die jegliche Herausforderung in 4K meistern. Aber das hat natürlich seinen Preis. Wer sich einen absolut kranken Highend-Rechner zusammen bauen will, der sollte sich die folgenden Grafikkarten zu Gemüte führen.

MSI GeForce RTX 2080 Gaming X Trio

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Sicher, die RTX 2080 Ti ist die derzeit schnellste Grafikkarte und verfügt über alle möglichen coolen und potenziell nützliche Funktionen, aber bei den aktuellen Preisen macht das ganze keinen Spaß.

Wenn ihr euch allerdings eine RTX 2080 holt, bekommt ihr immer noch eine hervorragende Leistung: Die zweitschnellste Grafikkarte auf dem Markt um genau zu sein, die auch die GTX 1080 Ti überholt. Zudem spart ihr zwischen 400 und 500€ im Vergleich zu einer 2080 Ti, was einfach nur heftig ist.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1515 MHz

Boost Takt

1860 MHz

Speichertyp

GDDR6

Speichergröße

11GB

Speichertakt

14000 MHz

Speicherinterface

256 Bit

Anschlüsse

3x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0b

Nichtsdestotrotz erhaltet ihr immer noch dieselben Features (Ray-Tracing, Deep-Learning-Funktionen) wie beim großen Bruder.

Jedenfalls empfehlen wir euch die Gaming X Trio von MSI, zumal das Teil einfach erstklassig ist: Laut guru3d läuft das Teil bei 63°C unter Last, ist flüsterleise (nur 35 dBA unter Last, wtf?) und ballert 10600 Punkte im 3DMark Timespy raus.

Der einzige große Nachteil bei der RTX 2080 im Moment ist derselbe wie bei der gesamten Turing-Reihe: Wir warten immer noch auf mehr Spiele, die Raytracing-Effekte und DLSS unterstützen.

Wird die RTX 2080 jedoch stark genug sein, um die neuen Funktionen im vollen Umfang nutzen zu können? Höchstwahrscheinlich nicht bei maximaler Auflösung und Detailstufe, aber hoffentlich können wir mit einem reduzierten Ray-Tracing-Modus arbeiten.
  • Schneller als GTX 1080 Ti
  • Ray-Tracing und Deep-Learning
  • Gute Verfügbarkeit
  • Unklar wie Ray-Tracing gewuppt wird
  • Oft teurer als eine 1080 Ti
  • Kein DVI-Port mehr

EVGA GeForce RTX 2080 Ti FTW3 Ultra

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Die GeForce RTX 2080 Ti von Nvidia ist im Moment unangefochten im Bereich Leistung. Es ist die leistungsstärkste Grafikkarte für 4K-Gaming, Ray-Tracing und alles andere. Aber das Teil ist auch enorm groß: Die Turing TU102 GPU ist 60 Prozent größer als die Pascal GP102 in der 1080 Ti (mehr Transistoren und Cuda-Kerne). Für das Zocken bedeutet das: Konstante 65+ FPS in 4K-Auflösung mit Ultra-Details in fast allen Spielen.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

Testvideo: RTX 2080 in 10 Spielen auf i7 8700k Setup

Das alles ist ja schön und gut, aber es hat natürlich seinen Preis: Die „günstigsten“ RTX 2080 Ti Karten liegen bei satten 1.100€. Falls ihr also nach guter Preisleistung sucht, dann vergesst die 2080 Ti ganz schnell wieder. Wenn ihr aber unbegrenztes Budget habt, einen 4K-144Hz-HDR-G-Sync Monitor benutzt und die absolut schnellste Grafikkarte haben möchtet, dann ist das genau was ihr braucht.

Unsere RTX 2080 Ti der Wahl ist die EVGA 2080 Ti FTW3 Ultra (geht’s noch länger?). Dieses Premium-Modell läuft mit leisen 38 dbA und 64°C unter und schlägt sich damit im Vergleich zur Konkurrenz sehr gut. Mit einer Standardtaktung von 1755 MHz (die locker auf 1976 MHz hochgeht) zählt sich zu den schnellsten RTX 2080 Ti Modellen auf dem Markt.

Würden wir die RTX 2080 Ti für den derzeitigen Preis generell empfehlen? Nicht wirklich, zumal sie für 99% von euch Overkill sein wird. Dennoch hat das Teil seinen Reiz. Denn es ist unwahrscheinlich, dass wir für mindestens ein Jahr lang etwas wesentlich schnelleres auf dem Grafikkarten-Markt sehen werden. Demnach hättet ihr mit dem Kauf eines solchen Monsters wohl für die nächsten 5 Jahre locker ausgesorgt (wenn nicht länger).

  • Schnellste Grafikkarte auf dem Markt
  • Exzellente Temperaturen
  • Energieeffizient
  • Sündhaft teuer
  • Features werden noch kaum genutzt
  • Riesig

Tabelle - Grafikkarten Preisklassen & Performance

Bonus: Casual Gamer ohne Kohle - Grafikkarten um die 100€

Wer anständig zocken will und dabei nur ein äußerst schmales Budget zur Verfügung hat steht meist vor der verzweifelten Frage, ob es überhaupt Gaming taugliche Karten in diesem Preissegment gibt. Als waschechte Zocker müssen wir sagen, dass alles unter dem Entry Level nicht wirklich das Gelbe vom Ei ist. Wer sich jedoch wirklich auf Games wie CS:GO, LoL etc. beschränkt und hier ggf. noch mit ein paar Detaileinbußen leben kann, sollte einen Blick auf die folgenden zwei Optionen werfen. Von uns (mit Einschränkungen) empfohlen:


MSI Radeon RX 550 Aero (2GB)

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Die MSI Radeon RX 550 Aero mit 2GB Arbeitsspeicher ist die Empfehlung für Gamer mit richtig schmalem Budget. In Verbindung mit einem Intel Pentium G4560 bietet die Karte eine ansprechende Lösung für eSport Titel bei kleinem Kostenaufwand. Die Karte fürs kleine Geld in unserer Grafikkarten Rangliste.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

Testvideo: RX 550 auf Ryzen 1400 mit 16 GB RAM

Wie viele andere Karten besitzt diese Version der Radeon RX 550 nur einen einzigen HDMI-Port, einen einzelnen Display-Port und einen DVI-D-Adapter. Dadurch bekommt ihr zwar Optionen, jedoch nur für einen Bildschirm. Multi-Monitor-Setups können ohne den gleichen Port etwas kompliziert werden.

Aufgrund der kompakten Maße ist das auch die perfekte Karte für ITX-Builds. Natürlich ist die Radeon RX 550 auch mit ihren 50 Watt TDP sehr vorteilhaft dafür, denn weniger Energie bedeutet weniger Wärme und weniger Wärme bedeutet einfachere Kühlung.

Falls ihr also von einer Intel HD 530 upgraden wollt, dann ist die RX 550 genau richtig für euch. Wenn ihr Spiele wie Civilization, StarCraft, Dota 2 und WoW zockt, ist die günstige RX 550 ausreichend. Im Vergleich zu Ryzen’s Raven Ridge Vega 11 APUs (zum Beispiel im Ryzen 5 2400G) macht die Karte aber nur bedingt Sinn.

  • Mehr Leistung als die GTX1030
  • Reicht für eSport-Titel
  • Kompakte Maße
  • Wenig Anschlüsse
  • Selbst in 1080p nicht perfekt
  • Im Vergleich zu neuen APUs fast nicht mehr relevant

MSI GeForce GT 1030 (2GB)

FullHD (1080p)2K (1440p)4K (2160p)

Eine NVIDIA Karte mit 2GB für Anfängerbuilds, nicht mehr nicht weniger. Erwartet hiervon nicht viel, selbst in FullHD-Auflösungen werdet ihr bei einigen Games Probleme bekommen. Falls ihr wirklich gar keine Kohle habt aber dennoch eine gute Option.

  • Spezifikationen
  • Leistungscheck

GPU Takt

1265 MHz

Boost Takt

1518 MHz

Speichertyp

GDDR5

Speichergröße

2GB

Speichertakt

6000 MHz

Speicherinterface

64 Bit

Anschlüsse

1x DisplayPort 1.4, 1x HDMI 2.0b, 1x Dual Link DVI

Die GeForce GT 1030 mit 2GB ist wirklich nur etwas für Einsteiger. Auch hier eignet sich die Kombination mit dem Pentium G4560. Was uns gefällt ist die Bauform, denn die Karte ist schön flach. Auch die Lautstärke hält sich natürlich in Grenzen, da entsprechende Low-Profile Karten nur kleine Kühler benötigen.

Games wie LoL, Dota und Rocket League sind flüssig spielbar, bei Sachen wie Battlefield 1 wird es aber schon eng. Bei eSports-Titeln kann die günstige Karte mit der RX 550 mithalten, zudem ist sie etwas stromsparender.

  • Günstiger als die RX 550
  • Stromsparender als die RX 550
  • Kühler als die RX 550
  • Rund 20% weniger Leistung als die RX550
  • Spiele in DX12 laufen nicht rund
  • Nur 2 GB VRAM

Kaufberatung - Grafikkarten Vergleich 2019

Welche Grafikkarte ist die richtige für mich?

Diese Frage stellt sich jeder Gamer vor dem Kauf des neuen Grafikaggregats. Wie bereits eingangs erwähnt hängt die Wahl der richtigen Karte davon ab, welche Titel ihr zocken wollt und ob ihr bereit seid, Abstriche in Detailstufe und Auflösung zu machen, um ein wenig Geld zu sparen.

Denn eines steht fest: Grafikkarten haben hinsichtlich des Kostenfaktors der CPU schon lange den Rang abgelaufen und sind nicht selten das teuerste Bauteil in Eurem Build.

Folgende spezifische Fragen müsst ihr euch vor dem Kauf eurer neuen Grafikkarte stellen:

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Welchen Monitor habe ich / möchte ich mir zulegen?

Die Wahl der besten Grafikkarte für Euer System kann schon durch den vorhandenen bzw. gewünschten Monitor beantwortet werden. Denn hier kommen zwei unterschiedliche Technologien zum Abgleich der Bildwiederholraten zum Einsatz, welche nicht kompatibel sind. Besitzt Ihr einen Free-Sync Monitor solltet Ihr tatsächlich bei AMD Karten bleiben, auch wenn Ihr hinsichtlich Leistung eher mit einer GTX liebäugelt. Könnt Ihr einen G-Sync Monitor Euer Eigen nennen, sind die NVIDIA Karten natürlich genau das richtige für Euch. Ihr könnt selbstverständlich auch eine NVIDIA Karte auf einem Free-Sync Monitor verwenden, jedoch schlichtweg die Technologie nicht verwenden ... macht halt irgendwie keinen Sinn.

Kleine Randnotiz: Die Free-Sync Monitore sind oftmals etwas günstiger als die G-Sync Modelle. Wenn Ihr auf der Suche nach Eurer neuen Grafikkarte seid und nicht bodenlose Taschen habt, ist also auch der Preis für einen neuen Monitor in die Entscheidung mit einzubringen.

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Welche zusätzliche Hardware besitzt Ihr bzw. werdet Ihr verwenden?

Hier ist insbesondere auf das Netzteil zu achten, welches nicht nur die nötige Power bieten muss, sondern ebenfalls alle notwendigen Anschlüsse vorweisen sollte. Gerade bei etwas älteren Netzteilen kann man hier ganz schnell auf die Nase fallen. Wer hier auf Nummer Sicher gehen will, kommt nicht an unserem Netzteil Test vorbei, in dem Sascha einmal mehr alles zusammengetragen hat, was Ihr zum Thema PSU wissen müsst.

Auch beim Gehäuse kann es schnell problematisch werden. Wer schon einmal eine 1080 Ti in der Hand gehabt hat, weiss sicherlich wovon ich rede. Die Dinger sind richtig groß und passen dahingehend nicht problemlos in jedes Gehäuse. Das hängt natürlich auch davon ab, welche zusätzlichen Komponenten verbaut sind und wie Ihr Euer Kabelmanagement im Griff habt. Ihr solltet daher einfach sicherstellen, dass die Traumkarte auch in Euer Gehäuse passt oder ein paar zusätzliche Euros in ein neues Gehäuse investieren.

Auch die CPU kann eine Rolle spielen. Wer im Besitz eines älteren i5 oder i7 (z.B. Haswell) ist, muss und will nicht unbedingt aufrüsten. Die CPUs bringen nach wie vor ordentlich Leistung, insbesondere wer über ein k-Modell verfügt, welches ordentlich übertaktet wurde. In einem solchen Fall macht die 1080 Ti beispielsweise eher wenig Sinn, denn Ihr könnt damit rechnen, dass diese nicht ihre volle Leistung entfalten wird.

Prinzipiell ist aber klar: Wer "nur" in FullHD zocken will ist mit der GTX 1060 bestens bedient, wer Richtung QHD bzw. 4K geht, sollte sich eh schleunigst einen Coffee Lake zulegen.

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Was ist die Anforderung an meine Grafikkarte? Auf welcher Auflösung will ich zocken?

Das führt uns auch direkt zur nächsten Frage. Was will ich mit meiner neuen Graka eigentlich so alles machen? Wer auf eSport aus ist und mit FullHD bestens leben kann, braucht keine Top Range Karte. Wer jedoch AAA Titel in Ultra auf 4K suchten möchte, braucht eigentlich schon die 1080 / 1080 Ti bzw. die Vega (wenn sie denn mal endlich released wird und auch wirklich hält, was sie verspricht).

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Wie wichtig ist mir die Geräuschkulisse?

Aktuelle High End Grafikkarten kommen nicht selten mit drei Lüftern daher. Die machen nicht nur ordentlich Wind, sondern unter Volllast unter Umständen auch ordentlich Krach. Wer nicht auf die Leistung verzichten will und dennoch vergleichsweise leise Karten bevorzugt, ist mit den ASUS Strix, den Gigabyte Windforce und auch den Pallit JetStream ganz gut beraten. Hier immer etwas vorsichtig mit den Custom Designs sein und sicherheitshalber noch einmal etwas für das jeweilige Wunschmodell recherchieren. Glücklicherweise passen sich die Lüfter auf modernen Karten an und rotieren somit nicht dauerhaft auf maximaler Geschwindigkeit. Bei normaler Nutzung sind auch die Top Karten somit nahezu geräuschlos.

Eines sollte Euch bewusst sein: Wer richtig Leistung will, muss damit leben, dass die Karte nicht geräuschlos ist. Passiv gekühlte Lösungen eignen sich nicht für Gaming- sondern lediglich für herkömmliche Desktop PCs.

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Brauche ich wirklich die 8GB Speicher?

Die Frage fällt auch wieder etwas in die Kategorie "Was ist die Anforderung an meine Karte?". Wir fanden schon bei Release die 3GB Version der 1060 durchaus merkwürdig, denn prinzipiell solltet Ihr immer auf mindestens 4GB Speicher gehen. Bei einigen Tests schnitt die 1050 Ti hinsichtlich Performance sogar besser ab als die 1060, denn wenn der Speicher der Karte ausgelastet ist, gehts an die Reserven Eures Rechners ... und das ist nicht unbedingt performant.

Kurz zusammengefasst: 4GB reichen für FullHD und Ultra meistens aus, Für QHD ist die GTX 1060 mit 6GB Pflicht und wer heute und auch in absehbarer Zukunft in 4K zocken möchte, sollte sich ein Grafikaggregat mit 8GB Speicher zulegen.

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Wie viele Moneten stehen Euch  zur Verfügung?

Der Preis spielt natürlich immer eine Rolle. Meist fehlt das nötige Kleingeld, um sich die beste Grafikkarte auf dem Markt in den eigenen Rechner zu schrauben. Wie bereits mehrfach angedeutet ist dies jedoch auch nicht immer unbedingt nötig.

Also: Voller Budget Overkill und wieder ein Jahr nur von Tütensuppen ernähren oder eher Sparfuchs mit Blick auf bestes Preis-Leistungs Verhältnis?

FAQ Grafikkarten Vergleich - Alle Begriffe und Fragen geklärt

Warum habt ihr hier keine GTX 1070 Ti drin?

Was ist die Schnittstelle PCIe 3.0 16x?

Was bedeutet Taktfrequenz (Speicher & GPU)

Was ist ein Shader Model?

Was sind Streamprozessoren?

Was habe ich unter Fertigungsprozess (14nm, 16nm) etc. zu verstehen?

Was ist der Unterschied zwischen GDDR5 und GDDR5X?

Was ist DirectX und wo liegen die Unterschiede zwischen DX11 und DX12?

Was ist OpenGL?

Was genau bedeuten FullHD, QHD/WQHD und 4K?

Was ist SLI (NVIDIA) und Crossfire X (AMD)?

G-Sync oder Free-Sync?

Die Frage aller Fragen - AMD oder NVIDIA?

Eine Frage, die sich Gamer immer wieder stellen und welche niemals gänzlich zufriedenstellend beantwortet werden kann. Zwar hat NVIDIA durch die Veröffentlichung der GeForce 10 Serie insbesondere im hochpreisigen Segment aktuell die einzige Antwort, jedoch punktet AMD in der Regel insbesondere im Niedrigpreissektor.

Update zur Preisentwicklung: Auch wenn AMD eigentlich eine sehr aggressive Preispolitik fährt und gerade für Einsteiger immer kostengünstige Lösungen parat hat, sind die aktuellen AMD Karten relativ teuer. Dies hat vermutlich nicht zuletzt mit der Beliebtheit der Karten für das sogenannte Bitcoin Mining zu tun. Für Gamer heißt das aktuell, dass nur sehr wenige AMD Grafikkarten wirklich interessant sind.

Neben der Tatsache, dass die Wahl immer ein bisschen Frage des eigenen Geschmacks und der eigenen Erfahrung mit Grafikkarten ist, sind zwei Aspekte zu nennen.

Fakten - AMD oder NVIDIA?

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Im Niedrig- und Mittelpreis Segment bietet AMD in der Regel die kostengünstigeren Lösungen

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NVIDIA Karten bieten aktuell ganz klar die besseren Performance Werte

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Aktuelle NVIDIA Karten haben eine geringere Stromaufnahme (bedenkt: Netzteil- und Stromkosten!)


Beide Chiphersteller bieten die Möglichkeit, Karten im Mehrfachbetrieb laufen zu lassen. Während AMD mit Crossfire X Gamern die Möglichkeit bietet, zwei Karten parallel zu schalten, schimpft sich das äquivalente Feature bei NVIDIA SLI.

Marktanteile NVIDIA und AMD

Wie nicht anders zu erwarten hält NVIDIA mit ca. 70% den Löwenanteil des Marktanteils für Desktop Grafikkarten. Die Daten, welche durch John Peddie Research zur Verfügung gestellt und auf anandtech.com einzusehen sind, beziehen sich allerdings auf das Q2 2016, also vor Launch der neuen 10er Serie. Während NVIDIA insbesondere seit Mitte 2014 durch den großen Absatz der 900er Serie bis Anfang 2016 den Markt mit bis zu knapp 82% Marktanteil noch stärker dominierte, konnte AMD zumindest wieder etwas Fahrt aufnehmen. Dies hängt insbesondere mit der aggressiven Preisstrategie und dem damit verbundenen starken Abverkauf der älteren AMD Generationen zusammen. Wie unserem Grafikkarten Vergleich 2019 zu entnehmen, ist die 10er Serie immer noch richtig stark und hat dahingehend das Marktgefüge vermutlich weiter Richtung NVIDIA geshiftet. Betrachten wir dann noch, dass AMD die Radeon RX Reihe mit den 500er Modellen nur leicht verbessert und das Release des VII-Chips noch auf sich warten lässt, sieht es für AMD da wirklich düster aus. Ohne Mining wäre da vermutlich schon der Ofen aus 🙂

NVIDIA 7​2.8%
AMD 2​7,​2%

Quelle: GPUs Discrete Desktop GPU Market Trends Q​3 201​7 - ​wccftech.com

Noch mehr zum Thema gibt's übrigens in unserem Artikel Radeon oder nVidia.

​Welches Netzteil brauche ich?

Wer sich eine neue Grafikkarte zulegen möchte muss natürlich auch auf den Stromverbrauch schauen. Denn je nachdem, für welches Modell Ihr euch am Ende des Tages entscheidet, muss das passende Netzteil in den hauseigenen Rechner geschraubt werden. Wir haben daher den Stromverbrauch im Idle Modus und unter Vollast für die wichtigsten Grafikkarten ermittelt. Doch schaut selbst:

Grafikkarte

​Idle

​Vollast

​GeForce GTX 750 TI (2GB)

7.5 W

65 W

​GeForce GTX 1050 Ti (4GB)

GTX 1050 Ti (4GB)

5.1 W

59 W

​GeForce GTX 1060 (6GB)

GTX 1060 (6GB)

6.5 W

118.3 W

​GeForce GTX 1070 (8GB)

GTX 1070 (8GB)

8.5 W

147.7 W

​GeForce GTX 1080 Ti (8GB)

GTX 1080 Ti (8GB)

12.5W

227.5 W

​Radeon RX 460 (2GB)

Radeon RX 460 (2GB)
GIGABYTE Radeon RX 580

10 W

70 W

​Radeon RX 470 (4GB)

Radeon RX 470 (4GB)

14 W

145 W

Radeon RX 480 (8GB)

15 W

1​58.3 W

​Radeon RX 550 (2GB)

Radeon RX 550 (2GB)

8 W

55 W

​Radeon RX 560 (4GB)

Radeon RX 560 (4GB)

10 W

90 W

​Radeon RX 570 (4GB)

Radeon RX 570 (4GB)

14 W

155 W

​Radeon RX 580 (8GB)

Radeon RX 580 (8GB)

1​5 W

1​65 W

​Wie der Tabelle zu entnehmen ist, sind gerade die Einsteigerkarten super effizient, was die Stromaufnahme angeht. Doch auch die GTX 1060 und die GTX 1070, welche in unserer Grafikkarten Rangliste mit ​starken Performancewerten glänzen, verbrauchen unter Vollast ​maximal 150 Watt. Das kann sich durchaus sehen lassen und erspart den Kauf eines teuren Netzteils und auch etwas Knete beim täglichen Gebrauch. Wer sich eine 1080 Ti gönnen möchte, muss damit leben, dass die Karte schon ein echter Stromfresser ist. Das war jedoch bei der 980 Ti in der Vorgängerversion auch der Fall (13W / 236W).

Die Radeons verbrauchen, wenn Ihr die Karten hinsichtlich Performancekategorie vergleicht, mehr Strom als die NVIDIA Karten. Bitte beachtet bei der Liste, dass wir für die aufgebohrte 500er Serie keine exakten Daten ermitteln konnten. Hier sind Schätzwerte angegeben, welche auf dem Verbrauch der 400er Serie basieren. Betrachten wir die Tatsache, dass beim Upgrade lediglich leicht an den Taktraten gedreht wurde, die Grafikkarten an sich jedoch nahezu baugleich sind, sollten die angegeben Werte jedoch gut passen.

Tipp: Wer selbst mal schauen will, was der eigene Build verbraucht bzw. verbrauchen wird -> checkt unseren hauseigenen Netzteil Rechner hier aus.


Achtung: Bottlenecking!

Natürlich ist es auch wichtig, dass euer Gaming-PC keine Bottlenecking-Probleme bekommt.

Bottlenecking tritt dann auf, wenn eure Grafikkarte beispielsweise durch eure CPU in der Leistung eingeschränkt wird, obwohl sie besser performen sollte. Daher ist es essenziell, dass ihr eure Grafikkarte insbesondere mit einer entsprechend leistungsfähigen CPU und RAM kombiniert.

o4g-Spezialtipp: So findet ihr raus, ob eure CPU „bottlenecked“

Überwacht während dem Gaming die Auslastung eurer CPU und Grafikkarte (am Besten mit GPU-Z). Wenn die CPU-Auslastung sehr hoch (etwa 70 Prozent oder mehr) und deutlich höher als die Auslastung der Grafikkarte ist, dann führt die CPU definitiv zu einem Engpass in eurem System und ihr solltet Anpassungen durchführen.

Passender Arbeitsspeicher für die Grafikkarte

Im Allgemeinen empfehlen wir ein absolutes Minimum von 8 GB RAM, wobei 16 GB sind ein lohnendes Upgrade sind. Wenn ihr eine AMD Ryzen- oder eine Mainstream-Intel-CPU verwendet, führt die Verwendung von zwei RAM-Modulen im Zweikanalmodus zu einer besseren Leistung.

Prozessorwahl für eure Grafikkarte

Die Wahl des Prozessors ist auch entscheidend für den Bau eines funktionierenden Systems. Mit den aktuellen AMD Ryzen 5 und den Intel Core i5 CPUs bekommt ihr die Preisleistungs-Champions für 60 FPS-Zocken. Wenn ihr jedoch die neuesten Spiele mit den höchstmöglichen Frameraten zocken möchtet (vor allem auf einem Monitor mit hoher Bildwiederholfrequenz), empfehlen wir euch den Intel Core i7 8700K oder seine Nachfolger.

Wenn ihr weitere CPU-Empfehlungen (für alle Preisklassen) sucht, dann schaut doch mal in unsere CPU-Rangliste rein.

Benchmarks als Orientierungshilfe – Was sagen sie aus?

Wer sich mit dem Kauf einer Grafikkarte befasst, kommt um das Vergleichen nicht herum. GPU / Grafikkarten Benchmarks bieten hierbei einen guten Anhaltspunkt, da sie Performance Werte der verschiedenen Modelle auflisten und so einen Leistungsvergleich ermöglichen. Selbstverständlich gibt es verschiedene Benchmarks, welche zur Beurteilung herangezogen werden können. Wir von o4g.de bedienen uns an den Daten zweier Benchmarks. Um die Aussagekraft besser zu verstehen, erläutern wir Euch die Vorgehensweise beider Benchmarks.

Futuremark – Grafikkarten Benchmark

Der Futuremark Benchmark listet aktuell knapp 200 verschiedene Modelle. Die Daten basieren auf den Resultaten von PC Gamern, welche den 3DMark auf Ihren Rechnern laufen lassen haben. Die Resultate werden zusammengefasst und in regelmäßigen Abständen (1x pro Woche) aktualisiert zur Verfügung gestellt. Gelistet werden die Ergebnisse der letzten 30 Tage, um ein möglichst realistisches Abbild der Leistungsdaten zu erzielen. Änderungen an Treibern können z.B. Einfluss auf die Performance von Karten nehmen, was sich letztendlich im Benchmark widerspiegeln wird.

Passmark – GPU Benchmark

Passmark listet ebenfalls hunderte von Modellen und basiert auf den Ergebnissen des G3D Mark Benchmarks. In den Datenpool fließen über 600.000 Bewertungen. Der Benchmark wird täglich geupdated und bietet für uns eine wunderbare Ergänzung zum Futuremark.

So nutzen wir die Benchmarks für Euch

Die Kombination aus beiden Benchmark Scores ist für uns geradezu ideal, um Euch ein aussagekräftiges Bild über die verschiedenen Grafikkarten Modelle zu geben. In unserem Grafikkarten Vergleich addieren wir beide Benchmark Werte und dividieren durch 2.

Beispiel GTX 1080: (22170 (Futuremark) + 11982 (Passmark)) / 2 = 17076

Beispiel GTX 1060: (12890 (Futuremark) + 8769 (Passmark)) / 2 = 10830

Diesen Wert stellen wir Euch in unseren Vergleichstabellen unter dem Punkt Leistungsscore zur Verfügung und ersparen Euch somit den Blick und Abgleich verschiedener Benchmarks und bieten eine durchaus aussagekräftige Performance Einschätzung.

AMD Specific – Upgrade auf RX 550, RX 560, RX 570 & RX 580

AMD hat seine 400er Reihe, welche in unserem Grafikkarten Vergleich insbesondere wegen der sehr guten Preis-Leistung eigentlich einen festen Platz hatte, eingestellt und auf die 500er Reihe geupgraded. Es handelt sich hierbei jedoch nicht um eine neue Grafikkarten Generation aus dem Hause AMD (das wird mit dem Release der Vega Modellserie geschehen), sondern lediglich um dezent "aufgebohrte" Modelle basierend auf den alten Chipsätzen.

Um es etwas zu verdeutlichen, können wir uns die AMD RX 570 4GB etwas genauer anschauen. Im Vergleich zu der AMD RX 470 4GB hat sich nicht viel Grundlegendes geändert. Die Karte läuft wie gesagt auf dem gleichen Chip (Ellesmere) und bietet mit 2048 Stream Prozessoren und dem 256 Bit Interface die gleichen Rahmenbedingungen, wie die Vorgängerkarte. Lediglich an den Taktfrequenzen hat AMD etwas gedreht.


Radeon RX 470

Radeon RX 570

GPU

Ellesmere

Ellesmere

Streamprozessoren

2048

2048

Pipelines

32

​32

Transistoren

5.700.000.000

5.700.000.000

Speicherinterface

256 Bit

256 Bit

Speichergröße

4GB

4GB / 8GB

GPU Taktfrequenz

1270 MHz

1​300 MHz

​Speicher Taktfrequenz

1650 MHz

​1700 MHz

Stellt sich also die Frage: Wozu das Ganze? So eine richtig befriedigende Antwort darauf haben wir selbst auch nicht. Sicherlich schließen die Karten durch das Upgrade etwas zur NVIDIA 10er Serie auf, doch in unseren Augen ist insbesondere die Preisentwicklung mehr als fatal. Waren sowohl die RX 470 als auch die RX 480 noch für wirklich kleines Geld zu haben und somit gerade für Budget Builds attraktiv, sind sowohl die RX 570 als auch die RX 580 wesentlich teurer. Wir erinnern uns an Anfang des Jahres, als es die MSI 470 GAMING X für einen absoluten Schnäppchenpreis zu ergattern gab. Die RX 570 liegt preislich momentan auf dem Niveau der GTX 1060. Und wie die Entscheidung dann ausfällt ist uns allen klar!

Insgesamt enttäuscht uns AMD hier doch ziemlich und abgesehen von der RX 560, welche für Sparfüchse als angemessene Einsteigerkarte empfehlenswert sein kann, ist in unserer Grafikkarten Rangliste nur noch die RX 580 mit 8GB vertreten. Preislich nicht wesentlich höher als die RX 570 und somit auf dem Niveau der GTX 1060 mit 6GB, stellt die Karte somit eine Alternative für das Mittelsegment dar. Gerade bei speicherintensiven Titeln kann die Karte dank der zusätzlichen 2GB interessant sein. Wobei wir jetzt auch nicht wirklich häufig davon hören würden, dass die 6GB auf der 1060 zu knapp bemessen wären.

Stellt sich also die Frage: Wozu das Ganze? So eine richtig befriedigende Antwort darauf haben wir selbst auch nicht. Sicherlich schließen die Karten durch das Upgrade etwas zur NVIDIA 10er Serie auf, doch in unseren Augen ist insbesondere die Preisentwicklung mehr als fatal. Waren sowohl die 470 als auch die 480 noch für wirklich kleines Geld zu haben und somit gerade für Budget Builds attraktiv sind sowohl die RX 570 als auch die RX 580 wesentlich teurer. Wir erinnern uns an Anfang des Jahres, als es die MSI 470 GAMING X für rund 200€ zu ergattern gab. Die RX 570 liegt momentan mit einem Preispunkt von ca. 300€ auf dem Niveau der GTX 1060. Und wie die Entscheidung hier ausfällt ist uns allen klar!

Insgesamt enttäuscht uns AMD hier doch ziemlich und abgesehen von der RX 560, welche für Sparfüchse als angemessene Einsteigerkarte empfehlenswert sein kann, ist in unserer Grafikkarten Rangliste nur noch die RX 580 mit 8GB vertreten. Preislich nicht wesentlich höher als die RX 570 und somit auf dem Niveau der GTX 1060 mit 6GB, stellt die Karte somit eine Alternative für das Mittelsegment dar. Gerade bei Speicherintensiven Titeln kann die Karte dank der zusätzlichen 2GB interessant sein. Wobei wir jetzt auch nicht wirklich häufig davon hören würden, dass die 6GB auf der 1060 zu knapp bemessen wären.

NVIDIA Specific – Lohnt das Upgrade von 900er auf 10er Serie?

Klare Antwort – absolut! Wir haben einen Blick auf die Leistungswerte der 900er Reihe geworfen und dem Leistungs-Score ist zu entnehmen, dass die meistverkauften Modelle GTX 960, GTX 970, GTX 980 und GTX 980 Ti in Sachen Leistung immer noch ordentlich abschneiden. Dennoch ist ebenfalls sehr schnell ersichtlich, dass die 10er Reihe wesentlich höhere Performance und FPS Werte liefert. Wer also z.B. seine GTX 960 mit einer GTX 1060 ersetzt, erhält in Battlefield 1 mal eben geschmeidige 40 FPS Leistungsschub.

Ähnlich verhält es sich bei den 970er und den 980er Karten, jedoch muss man hier ganz klar sagen, dass die gerade für FullHD noch bestens ausgesattet sind. Ob es am Ende 79 FPS oder 126 FPS sind wird man als Gamer mit dem bloßen Auge kaum bemerken. Natürlich sollte Eure Entscheidung hier auch immer davon abhängen, welche Titel Ihr zockt und wie euer restliches Setup so aussieht. Wenn Ihr ein etwas älteres Build Euer eigen nennt kann es natürlich immer sein, dass eine 1070 Ti z.B. anfängt zu bottlenecken und bei Weitem nicht die volle Performance liefert. Und das ist bei einer entsprechenden Investition sehr schmerzhaft!

Passmark Score

FUTUREMARK SCORE

FPS WITCHER 3 1920*1080 ULTRA

FPS BF 1 - 1920*1080

FPS BF 1 - 4K

GTX 960

5850

7740

32.9

55

20

GTX 970

8594

11930

52.2

79

30

GTX 980

9634

14100

61.8

97

37

GTX 980 TI

11407

18740

77.3

118

50

GTX 1060

8770

12890

60.8

94

37

GTX 1070

10965

18440

82.1

126

52

GTX 1080

11980

22170

100.3

151

65

Wem Full HD fürs Gamen ausreicht, ist mit der etwas älteren 900er Reihe nach wie vor bestens bedient. Viele der beliebten AAA Titel sind selbst mit der GTX 960 noch mit hohen Details/Ultra flüssig spielbar. Die GTX 970 und GTX 980 machen in Full HD noch richtig Wind und können auch in QHD bei dem einen oder anderen Titel noch ausreichend sein. Schauen wir Richtung 4K wird schnell ersichtlich, dass unter der 980 Ti in der 900er Reihe nicht genügend Power zur Verfügung steht.

o4g.de Ratschlag

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  1. Börni 15. April 2018

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