RTX 2070 Vergleich Bestenliste
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RTX 2070 VERGLEICH 2019 (KAUFBERATUNG): DIE 7 BESTEN MODELLE FÜR GAMER

Die RTX 2070 (manche nenne sie auch GTX 2070) ist zweifelsohne in einer komischen Position zwischen GTX 1080 TI und GTX 1080. Umso mehr fragt ihr euch sicherlich, ob sich eine RTX 2070 tatsächlich lohnt und wo die Unterschiede liegen.

Falls ihr in dem unglaublich großen Angebot an Partnerkarten auf der Suche nach der besten RTX 2070 seid, dann seid in unserem RTX 2070 Vergleich GENAU richtig.

Wir zeigen euch die 7 besten Modelle im Detail und klären sämtliche Fragen, die ihr zur neuen Grafikkarten-Reihe von nVidia haben könnt. Dazu gibt's in der Kaufberatung alle wichtigen Benchmarks. Lasst uns direkt eintauchen und loslegen!

Die 7 besten RTX 2070 Grafikkarten im Überblick

Die insgesamt beste RTX 2070

Platz 1: MSI RTX 2070 GAMING Z

Das Gesamtpaket von MSIs Premium Gaming Z überzeugt uns am meisten: Sehr gute Gaming Performance, leise und gute Kühlung vereint mit hoher Verarbeitungsqualität. Das Ganze hat aber natürlich seinen Preis.

38 Bewertungen

RTX 2070 mit bester Kühlung

Platz 2: ASUS ROG STRIX RTX 2070 OC

Die ROG Strix Reihe von Asus ist bewährt für ihre Qualität und Leistung. Auch bei der RTX 2070 OC ist das nicht anders: Eigentlich müsste sie sich den Platz 1 mit der MSI-Karte teilen, denn in Punkto Kühlung kommt nichts an die 2070 OC ran. Eine sehr geile Grafikkarte, jedoch nicht günstig.

50 Bewertungen

RTX 2070 mit niedrigstem Stromverbrauch

Platz 3: Palit GeForce RTX 2070 Dual

Die RTX 2070 Dual von Palit überzeugt mit guter Preisleistung und geringem Stromverbrauch. Alles andere stimmt hier auch, leistungstechnisch kann sie jedoch nicht ganz mit den großen Jungs mithalten.

2 Bewertungen

Beste RTX 2070 für Übertaktung

Platz 4: EVGA RTX 2070 XC Gaming

Die XC Gaming von EVGA ist der Übertaktungskönig in unserem RTX 2070 Vergleich. Alles in allem eine sehr solide RTX 2070 von EVGA, die leider nicht ganz so günstig wie das Palit-Modell ist. Falls ihr alle Features wollt, müsst ihr jedoch zur Ultra-Version greifen.

12 Bewertungen

Beste RTX 2070 für kleine Gehäuse

Platz 5: ZOTAC Gaming RTX 2070 Mini

Die Zotac Gaming Mini ist die klare Empfehlung für alle, die ein kleines ITX-System bauen wollen und trotzdem nicht auf die Power einer RTX 2070 verzichten möchten. Gleichzeitig "spart" ihr hier im Gegensatz zu den anderen Modellen noch was.

11 Bewertungen

Bester Top-Blower Kühler

Platz 6: Asus GeForce RTX 2070 Turbo

Die Asus Turbo ist die einzige Karte in unserem Vergleich mit Gebläse-Kühler. Sie eignet sich sehr gut für Gehäuse mit schlecht optimiertem Luftstrom und ist zudem etwas günstiger, als die Premiumkarten aus dem Hause Asus.

5 Bewertungen

Einstiegskarte mit guter Preisleistung

Platz 7: GIGABYTE RTX 2070 WINDFORCE

Die Gigabyte Windforce ist eine "günstigere" Einsteigerkarte für alle, die mit etwas weniger Leistung leben können. Dennoch bietet dieses Modell eine sehr solide Gaming Performance mit wenigen Kompromissen. 

28 Bewertungen

Auch interessant

Doch nicht sicher, ob ihr wirklich eine RTX 2070 wollt? Dann checkt unseren großen Grafikkarten Vergleich.

Ist AMD bei den Grafikkarten in 2019 eine Alternative? Findet's raus im Artikel AMD oder nVidia.

Doch lieber eine GTX? Dann schaut in unsere Vergleiche zur GTX 1080 und GTX 1070.


RTX 2070 Vergleich 2019: Die Modelle im Detail

Zunächst möchten wir euch die besten RTX 2070 (GTX 2070) Grafikkarten im Detail vorstellen. Wir haben für euch sämtliche Tests und Vergleiche im Netz durchforstet und haben schließlich diese Modelle gefunden. Hier gibt's alle wichtigen Eckdaten, Infos und eine Bewertung zu jeder Grafikkarte.

MSI GeForce RTX2070 Gaming Z

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1830 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 15,5x30,7cm, 2,75-Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 225 W
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Die MSI RTX 2070 Gaming Z gehört definitiv zu den besten RTX 2070 Grafikkarten, in unserem Vergleich schließt sie sogar als DIE beste ab. Denn diese Karte vereint alles: Leistung, geringe Lautstärke, gute Kühlung und eine coole Optik. Was will man mehr?

Durch eine gebürstete Aluminium-Rückplatte mit versteckten Wärmeleitpads und RGB-LEDs entlang der Oberfläche macht die MSI Gaming Z echt was her. Nettes Gimmick: Mit der Mystic Light-Software von MSI könnt ihr die RGB-Beleuchtung euren Wünschen entsprechend anpassen.

Kühlung und Features

Bei der Kühlung setzt die Karte auf das Twin Frozr 7-Design, wobei zwei Lüfter und ein komplexer Kühlkörper zum Einsatz kommen. Die TORX 3.0-Lüfter haben speziell geformte Rotorblätter und laufen über eine hochwertige, kugelgelagerte Konstruktion nahezu geräuschlos (siehe die dbA-Werte unten). Außerdem verfügen diese Lüfter laut MSI über  eine lange Lebensdauer und optimierten statischen Druck. Darüber hinaus aktiviert die Zero Frozr-Technologie von MSI das Lüfterpaar nur, wenn die Temperatur der Karte über 60 ° C steigt – sehr praktisch wie wir finden.

Die wichtigsten Performance-Daten:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 67° C
  • Lautstärke: Idle 29 dBA, unter Last 33 dBA
  • Übertaktung: Guru3D hat die Karte auf 2010 Mhz raufgejagt, Leistungssteigerung um die 5% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8971

Vorteile

  • Extrem leise beim Zocken
  • Sehr gute Preisleistung
  • Killer-Performance

Nachteile

  • Kein DVI-Port
  • Nicht ganz günstig
  • Hoher Stromverbrauch bei Multi-Monitor-Einsatz

Unterschiede der MSI RTX 2070 Grafikkarten

MSI bietet eine ganze Reihe an unterschiedlichen RTX 2070 Modellen an, die sich jedoch recht ähnlich sind. Im Wesentlichen unterscheiden sich die MSI-Karten in der Kühlungslösung sowie den Taktraten:

  • MSI RTX 2070 Gaming Z: Einzige RTX 2070 mit TORX 3.0 Lüftersystem, zudem mit höchstem OC-Potenzial
  • MSI RTX 2070 Duke: Hat 3 Lüfter anstatt 2, geringerer Turbotakt als Gaming Z ("nur" 1755 Boost-Takt)
  • MSI RTX 2070 Aero: Einsteigermodell mit Topblower-Kühlung, eher für kompaktere Systeme geeignet, sehr leicht, "günstig"
  • MSI RTX 2070 Armor: Weniger zu empfehlen da schlechte Preisleistung und Downgrade zu Gaming Z (nur Torx 2.0 Kühlung, schlechteres RGB und geringere Taktung als Duke)!

ASUS ROG STRIX GeForce RTX 2070 OC

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 3 Lüfter
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1815 MHz
  • I/O: 2xDP; 2xHDMI
  • Maße: 11,8x30,5 cm, 2,75-Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 250 W
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Wenn ihr einfach nur nach der RTX 2070 mit der besten Kühlung sucht, dann schaut euch die ASUS ROG STRIX GeForce RTX 2070 OC an. Aber die Karte von Asus kann noch weitaus mehr, als nur kühlen: Extrem gute Benchmark-Werte, sehr leise und jede Menge Extras – eine Topwahl.

Kühlung & Features

Drei Lüfter und ein großer Aluminium-Kühlkörper sorgen dafür, dass die ASUS ROG STRIX GeForce RTX 2070 eine sehr gute Kühlung hat. Der Wärmeverteiler am Kühlkörper basiert auf der exklusiven MaxContact-Technologie von ASUS. Dadurch soll laut Asus im Vergleich zu anderen Heatspreadern ein besserer Kontakt realisiert werden. Dass das Konzept aufzugehen scheint, zeigen die Zahlen als vielen Tests.

Zudem verfügt die Strix OC über einen verstärkten Rahmen, der aus drei Metallstreben besteht. Hierdurch wird die Leiterplatte verlässlich vor Schäden geschützt. Dieser verstärkte Rahmen schützt vor Verdrehen und Verbiegen der Leiterplatte.

Darüber hinaus bietet die ASUS ROG STRIX GeForce RTX 2070 weitere nette Extras. Zum Einen gibt es einen dualen BIOS-Modus auf der Platine, mit dem ihr zwischen Silent- und Performance-Modus umschalten könnt. Zudem gibt’s wie gewohnt Aura Sync-Kompatibilität für die LED-RGB-Beleuchtung, sowie ASUS FanConnect II Unterstützung. Letzteres bietet euch zwei hybrid-gesteuerte Lüfterheader für eure PWM- und DC-Gehäuselüfter.

Die wichtigsten Performance-Daten:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 56° C
  • Lautstärke: Idle 29 dBA, unter Last 39 dBA
  • Übertaktung: Overclock3D hat die Karte auf 1960 Mhz raufgejagt, Leistungssteigerung um die 5% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8825

Vorteile

  • Beste Kühlung unter den RTX 2070 Karten
  • Sehr robuste Verarbeitung
  • Super Benchmark- und Performancewerte

Nachteile

  • Etwas teurer
  • Recht klobig
  • Andere Karten sind leiser unter Last

ASUS Dual GeForce RTX 2070 vs. Strix OC

Die Hauptunterschiede zwischen diesen beiden Asus Karten sind Taktung, der Kühler sowie das Aussehen. Um es kurz zu machen: Die Strix hat einen besseren Kühler (ist dadurch aber auch größer), wodurch sie kühler und ruhiger läuft. Die Dual hat im Gegensatz zur Strix nur 2 Lüfter, die Strix hat 3. Die Strix OC Variante knallt euch dann noch eine bisschen bessere Boost-Taktung um die Ohren.


Palit GeForce RTX 2070 Dual

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1620 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI, 1x DVI
  • Maße: 11,2x23,5 cm, 2 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 175 W
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Die Palit RTX 2070 Dual gehört auch zu den „Einsteigermodellen“ unter den RTX 2070 Grafikkarten. Hier bekommt ihr Leistung satt mit wenig Stromverbrauch, ein gutes Kühlsystem, niedrige Lautstärken und sehr gute Gaming Performance zu einem guten Preis.

Kühlung

Die Kühlung der Palit RTX 2070 Dual erfolgt mittels 2x 90-mm-Lüftern mit einzigartigem Design und gutem Luftstrom. Eine große Kupferbasisplatte ist direkt mit der GPU und den Heatpipes verbunden, wodurch Wärme effizient von der Grafikkarte abgeleitet wird. Das Prinzip scheint zu funktionieren, denn die Palit RTX 2070 Dual kann laut Guru3D bessere Temperaturwerte aufweisen, als die MSI- oder EVGA-Karten aus unserem RTX 2070 Vergleich.

Die wichtigsten Performance-Daten:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 61° C
  • Lautstärke: Idle 31 dBA, unter Last 37 dBA
  • Übertaktung: Guru3D hat die Karte auf 1980 Mhz raufgejagt, Leistungssteigerung um die 10% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8688

Vorteile

  • Geringer Stromverbrauch
  • Günstiger als vergleichbare Konkurrenz-Karten
  • Gutes OC-Potenzial, super Benchmarks

Nachteile

  • Etwas lauter als andere Karten
  • Kein Silent-Modus für Lüfter
  • Biedere Optik

Palit GeForce RTX 2070 Modelle im Überblick (und warum wir euch die Palit "Dual" empfehlen)

Die Palit RTX 2070 Karten verwirren uns am meisten (wir fragen uns, warum Palit da so viele Modelle rausgebracht hat). Sie unterscheiden sich in der Boost-Taktung, der Optik, dem Kühlsystem und den RTX-OPS (Kennzahl von nVidia zur Bewertung der allgemeinen GPU-Performance). Im Folgenden findet ihr alle Modelle von Palit:

ModellName

Kennzahlen

Boost-Takt: 1815 MHz; RTX-OPS: 48T

Boost-Takt: 1740 MHz; RTX-OPS: 46T

Boost-Takt: 1725 MHz; RTX-OPS: 45T

Palit GeForce RTX 2070 GamingPro (OC)

Boost-Takt: 1650 MHz (1710); RTX-OPS: 43T (45T)

Palit GeForce RTX 2070 JetStream

Boost-Takt: 1620 MHz; RTX-OPS: 42T

Palit GeForce RTX 2070 Dual

Boost-Takt: 1620 MHz; RTX-OPS: 42T

Wie ihr seht sind die Unterschiede hier marginal und rechtfertigen häufig den Preisunterschied nicht. Wir empfehlen euch deshalb die „Dual“ Variante von Palits' RTX 2070 Karten. Trotzdem bekommt ihr bei den Premium-Karten von Palit natürlich etwas mehr Leistung geboten, sowohl beim Boost-Takt als auch bei den RTX-OPS. Falls ihr hier ein Schnäppchen für die GameRock Premium findet, könnt ihr natürlich zuschlagen - die Preise müssen sich erst noch einpendeln.


EVGA GeForce RTX 2070 XC Gaming

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1710 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 11,1x27 cm, 2 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 220 W
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Die EVGA RTX 2070 XC Gaming wurde für die neue Generation von Grund auf redesigned (leider kaum das optische Redesign nicht so gut an): Neuer Kühler (der effektiver ist), neue Rotorblätter, andere Kuegllagertechnologie und die neue EVGA Precision X1 Software für Overclocking-Freaks. Dennoch handelt es sich bei dem XC-Modell um die Einstiegskarte von EVGA, welche allerdings durch eine gute Preisleistung überzeugt.

Kühlung & Features

EVGAs neue Kühlungstechnologie bietet Doppellüfter mit 23,8 Prozent mehr Oberfläche, woduch der Luftstrom verbessert werden soll. Dass das nicht nur Marketing-Blabla seitens EVGA ist, seht ihr an den Temperaturzahlen unten – die Karte bleibt wirklich kühl. Zudem rennt das Ding leistungstechnisch mal satte 15% schneller, als nVidias Founder-Edition.

Beachtet  jedoch: Die RTX 2070 XC ist zwar mit dem iCX2-Kühlerdesign ausgestattet, verfügt aber nicht über die Schutz-Sicherung und zusätzlichen Temperatursensoren. Diese Zusatzfeatures findet ihr nur bei EVGAs größeren Premium-RTX-Grafikkarten, die 2,75 Steckplätze belegen.

Für alle die gern Tüfteln und ihrem System eine persönliche Note verleihen möchten: Die Verkleidung rund um die Lüfter kann bei der EVGA RTX 2070 mit verschiedenen Farboptionen ausgetauscht werden, allerdings kosten diese Kits extra.

Die wichtigsten Performance-Daten:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 63° C
  • Lautstärke: Idle 29 dBA, unter Last 35 dBA
  • Übertaktung: LegitReviews hat die Karte auf 2100 Mhz übertaktet, Leistungssteigerung um die 10% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8676

Vorteile

  • Exzellente Kühlleistung
  • Viel Spielraum für’s Übertakten
  • Anpassbares RGB und wechselbare Verkleidung

Nachteile

  • Fragwürdiges optisches Redesign
  • Preislich nur im Mittelfeld
  • Zusatzfeatures nur bei Ultra-Version

Unterschiede zwischen den EVGA RTX 2070 Modellen

Auch EVGA hat einige unterschiedliche RTX 2070 Modelle auf den Markt geworfen. Hier kurz die wichtigsten Infos dazu:

RTX 2070 XC vs XC Ultra

Die XC Ultra belegt im Vergleich zur XC Gaming 2,75 Slots anstatt 2. Zudem verfügt sie über bessere Thermosensoren, einen größeren Kühlkörper und minimal höherer Boost-Taktrate (15 Mhz).

Beide Karten von EVGA geben euch quasi die gleiche Gaming-Performance. Für ein paar Euro mehr gibt’s bei der XC Ultra einen geringfügig höheren Boost-Takt und einen deutlich größeren Kühler als bei der XC Gaming. Falls ihr generell mit Hitzestau in eurem Gehäuse mit weniger Luftstrom habt, wird die XC Ultra wahrscheinlich die bessere Wahl für euch sein.

In einem Gehäuse mit einem guten Luftstrom rund um die GPU wird die XC Gaming jedoch praktisch die gleiche Leistung wie sein teurerer Bruder bringen. Mit dem zusätzlichen Vorteil, dass die XC weniger Steckplätze beansprucht.

RTX 2070 XC Gaming vs XC Black

Die XC Black ist eine abgespeckte Version der XC Gaming: Geringere Boost-Taktrate, Texturfüllung sowie eine andere Kühlung. Wenn ihr die Black Edition für einen guten Preis ergattern könnt, ist das eine Überlegung wert.


ZOTAC Gaming GeForce RTX 2070 Mini

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 2 Lüfter
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1620 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI, 1x DVI
  • Maße: 12,9x21,1 cm, 2 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 175 W
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Nur weil ihr ein kleineres Gehäuse habt bedeutet das nicht, dass ihr euch keine GeForce RTX 2070 gönnen könnt. Denn die Zotac Gaming GeForce RTX 2070 Mini passt mit ihrer kurzen Länge quasi in jedes Gehäuse. Dennoch werdet ihr hier mindestens ein 550W-Netzteil und einen 8-Pin-Stromanschluss brauchen, belegt werden aber nur 2 PCIe-Slots.

Kühlung & Features

Obwohl die Zotac RTX 2070 Gaming Mini klein ist, verfügt sie trotzdem über einen 90-mm und einen zweiten 100-mm-Lüfter. Einen Aluminium-Kühlkörper sowie zwei RGB-LED-Streifen bekommt ihr auch, mit der Active Fan Control-Technologie von ZOTAC könnt ihr außerdem die Lüftergeschwindigkeit einstellen. Wenn man sich die Temperaturwerte einiger Tests ansieht kann man nur sagen, dass die Kühlung der Zotac Mini ordentlich ist. Abstriche muss es bei dieser Größe ja auch irgendwo geben und das ist in dem Fall die Lautstärke der Lüfter: Nicht super laut aber dennoch lauter als die Konkurrenz.

 Wenn ihr einen standardmäßigen Midi-Tower-Desktop habt, dann holt euch lieber eine andere RTX 2070 (da bekommt ihr meist etwas mehr Leistung für euer Geld). Falls ihr aber mit einem kleinen Gehäuse AAA-Titel zocken wollt ,oder sogar ein tragbares ITX-System für LAN-Events bauen möchtet, dann schlagt zu.

Die wichtigsten Performance-Daten:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 65° C
  • Lautstärke: Idle 34 dBA, unter Last 42 dBA
  • Übertaktung: 1775 Mhz, Leistungssteigerung um die 7% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8394

Zotac RTX 2070 Gaming Mini oder Mini OC?

Holt euch auf jeden Fall die Non-OC Variante. Die beiden Grafikkarten sind hinsichtlich Aufbau, Größe und Kühlung exakt identisch. Der einzige Unterschied besteht darin, dass das OC-Modell mit einem um 30 MHz schnelleren Basistakt geliefert wird. Diese paar Mhz rechtfertigen einen Preisaufschlag von 70 € gegenüber seinem geringfügig langsameren kleinen Bruder auf keinen Fall.

Vorteile

  • Bessere Benchmark-Werte als manch größere Modelle
  • Sehr kompakt, perfekt für kleine Systeme
  • Gute Kühlung

Nachteile

  • Ziemlich laut
  • Schwaches Overclocking
  • Minimal schwächer als größere Karten in Games

Was ist mit der ZOTAC GAMING GeForce RTX 2070 AMP Extreme?

Wenn es unbedingt Zotac für euch sein soll, ihr aber mehr Power wollt als die Mini hat, dann sollet ihr euch die AMP Extreme anschauen. Das Ding hat eine Boost-Taktung von krassen 1860 Mhz, hat einen zusätzlichen Lüfter, ist wesentlich leiser (nur 36 dBA unter Last) und übertaktet bis zu 2085 Mhz. Definitiv eine geile RTX 2070, nur rund 150€ teurer als die Zotac Mini.


Asus GeForce RTX 2070 Turbo

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: Gebläse
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1650 MHz
  • I/O: 2xDP; 1xHDMI
  • Maße: 11,3x26,8 cm, 2 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: k.A. 
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Die ASUS GeForce RTX 2070 Turbo greift die traditionelle Gebläse-Kühlung wieder auf und führt die warme Abluft an der Rückseite eures Gehäuses aus. Daher können wir die Asus Turbo für alle empfehlen, die über eine weniger gute interne Gehäusekühlung verfügen (zum Beispiel durch nicht optimierte Luftströme oder viel Kabelwirrwarr).

Kühlung & Features

Laut ASUS führen die abgewinkelte Rückseite der Grafikkarte und die leichte Erhöhung in der Nähe des Lüftereinlasses zu einem besseren Luftstrom für den Lüfter. Der staubgeschützte und IP5X-zertifizierte 80-mm-Lüfter läuft über eine Kugellagermechanik, die (laut Asus) im Vergleich zu Standardlüftern die doppelte Lebensdauer haben.

Klar, die Asus Turbo ist jetzt nicht die schickste RTX 2070, für alle mit Kühlproblemen im Gehäuse aber sicherlich eine Option. Laut Guru3D erreicht die Karte folgende Werte:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 76° C
  • Lautstärke: Idle 36 dBA, unter Last 44 dBA
  • Übertaktung: 1900 Mhz, Leistungssteigerung um die 10% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8167

Vorteile

  • Recht günstig im Vergleich zur Konkurrenz
  • Gut für wärmere Gehäuse mit schlechtem Luftstrom
  • Belegt nur 2-Slots

Nachteile

  • Nicht die beste Kühlung für größere Gehäuse
  • Etwas lauter unter Last
  • OC-Potenzial eingeschränkt

GIGABYTE RTX 2070 WINDFORCE

Technische Spezifikationen

  • Lüftung: 3 Lüfter
  • GPU Takt: 1410 MHz
  • GPU Boost: 1620 MHz
  • I/O: 3xDP; 1xHDMI
  • Maße: 11,6x28,0 cm, 2 Slots
  • Speicher: 8 GB
  • Stromverbrauch: 245 W 
  • Netzteil Empfehlung: 550 W

Die Gigabyte RTX 2070 Windforce gehört ganz klar zu den Einsteigerkarten unter den RTX 2070 Partnerkarten, ist aber dennoch ein gutes Upgrade zur Referenzkarte von nVidia (Founders Edition). Trotz des günstigen Preises hat Gigabyte die RTX 2070 Windforce mit einer individuellen Kühllösung ausgestattet (der Namensgeber der Karte).

Kühlung

Die Kühlung der Windforce basiert auf drei Lüftern, die auf dem Plastikgehäuse der Karte sitzen. Die Lüfterflügel selbst sind aus Kunststoff und überzeugen im Vergleich zu anderen Modellen weniger, was sich insbesondere bei schwächeren der Kühlleistung bemerkbar macht. Trotzdem nett: Die Lüfter kommen zum Stillstand, wenn ihr eure GPU nicht beansprucht, ein Feature das nicht alle RTX 2070 Karten in unserem Vergleich haben.

Wenn ihr also eine der günstigeren Einsteigerkarten sucht, könnte die Windforce von Gigabyte für euch in Frage kommen.

Die wichtigsten Performance-Daten:

  • Maximal gemessene Temperatur unter Last: 70° C
  • Lautstärke: Idle 28 dBA, unter Last 38 dBA
  • Übertaktung: 1900 Mhz, Leistungssteigerung um die 10% in Games
  • 3D Mark Time Spy Benchmark (Non-OC): 8150

Vorteile

  • „Günstig“ für eine RTX 2070
  • Ähnliche Performance wie teurere Modelle
  • Leicht niedrigerer Stromverbrauch

Nachteile

  • Etwas schwächer in den Benchmarks
  • Nicht die beste Kühlung
  • Nicht die beste fürs Übertakten

Was ist mit den anderen GIGABYTE GeForce RTX 2070 Karten?

Auch Gigabyte hat es sicht wie immer nicht nehmen lassen, jede Menge RTX 2070 Modelle rauszubringen. Hier eine Übersicht der Unterschiede im Vergleich zur Windforce:

Wenn ihr die Windforce mit der Gaming OC vergleicht werdet ihr bis auf die minimal höhere Taktung keinen Unterschied feststellen – die Karten sind davon abgesehen identisch.

Anders ist es bei der RTX 2070 Aorus-Serie von Gigabyte, denn das ist definitiv das Premium-Produkt. Wesentlich mehr Features, anderes Kühlsystem und besseres Übertakten klar, aber das hat seinen Preis.

Laut Techrevolutionist ist die Aorus Xtreme in den Benchmarks allerdings nur geringfügig stärker, ergo empfehlen wir euch eher die Gaming PC oder die Windforce von Gigabyte. In der Gaming-Performance konnte die Gaming OC die Aorus Xtreme sogar teilweise schlagen. Ein weiterer Grund GEGEN die Aorus-Reihe.

Ergo: Wenn es eine Gigabyte RTX 2070 werden soll, holt euch entweder die Windforce oder die Gaming OC – da bekommt ihr die beste Preisleistung!


Kaufberatung: Ist die RTX 2070 die richtige karte für euch?

Da ihr jetzt wisst welche RTX2070 Modelle die derzeit besten auf dem Markt sind, möchten wir euch natürlich noch erklären, worauf ihr vor dem Kauf achten solltet. Zudem geben wir euch einige Benchmarks an die Hand, die euch die Entscheidung wesentlich erleichtern können.

Für wen lohnt sich eine RTX 2070 überhaupt?

Die für euch wichtigste Frage ist, wann sich eine RTX 2070 überhaupt für euren Build lohnt und was sie kann. Deshalb direkt Tacheles:

Wann lohnt sich der Kauf einer RTX 2070?

Wenn ihr nach einer guten Grafikkarte für 1440p-Gaming mit hoher Bildwiederholrate sucht, dann  holt euch eine RTX 2070. Die RTX 2070 ist auch eingeschränkt für 4K-Gaming geeignet, falls ihr einige Grafikoptionen auf „Hoch“ runterstellt. Falls ihr jedoch nur mit 60 FPS auf 1440p und NICHT auf „Ultra-Speccs“ zocken wollt, könnt ihr euch die RTX 2070 sparen. Dafür lohnt sich eine GTX 1070 oder GTX 1070 Ti der letzten Generation eher.

Außerdem wichtig: Wenn ihr derzeit noch eine GTX 1080Ti oder AMD Vega 64 verwendet, lohnt sich eine RTX 2070 überhaupt nicht und kann oft sogar zu einem Leistungsabfall führen. Dementsprechend solltet ihr euch gut überlegen, ob ihr euch tatsächlich eine RTX 2070 holen wollt. Beachtet die obigen Punkte und ihr seid auf der sicheren Seite.

Behaltet allerdings im Hinterkopf, dass die RTX 2070 (oder generell die gesamte Turing-Reihe) definitiv ein verborgenes Zukunftspotenzial hat (dazu weiter unten mehr).


Offen oder geschlossenes Kühlerdesign für eure RTX 2070?

Laut Techbuyersguru und How-to-Geek sind Grafikkarten mit Gebläse-Luftkühlern (sogenannte Top-Blower) nur in kleinen bis mittleren Gehäusegrößen effektiv, die eine schlecht optimierte Luftzirkulation haben.

Eine schlecht optimierte Luftzirkulation in eurem Gehäuse kann durch zu viele lose Kabel oder zu wenig (und falsch installierte) Gehäuselüfter entstehen. Falls das bei euch der Fall ist oder ihr ein kleines ITX-Gehäuse habt, sind RTX 2070 Karten wie die Asus Turbo eine gute Wahl für euch.

Wenn ihr jedoch ein großes Gehäuse mit optimiertem Luftstrom und Gehäuselüftern habt, fahrt ihr mit einer „offen gekühlten“ RTX 2070 immer besser. Für die meisten von euch dürfte die Wahl zwischen geschlossen oder offener Kühlung jedoch keinen Unterschied machen.


Welche Features machen die RTX 20-Reihe so besonders?

Falls ihr euch fragt, was die RTX 20-Reihe überhaupt neues an den Tisch bringt, haben wir für euch alle wichtigen Punkte zusammengefasst:

  1. Raytracing: Raytracing bezieht sich im Wesentlichen auf das Simulieren von Licht. Diese Technologie konnte in der Vergangenheit auf Grund zu hoher Intensität nicht in Echtzeit umgesetzt werden, die spezialisierte Hardware von RTX-Grafikkarten macht es jedoch möglich. Die Echtzeit-Raytracing-Funktion ist in Spielen wie Battlefield 5 vor allem bei günstigeren RTX 2070 Karten immer noch mit einem erheblichen Leistungsnachteil verbunden, bietet jedoch realistischere Licht- und Schatteneffekte. Falls Raytracing von den Entwicklern gut unterstützt wird und die Leistungseinbußen durch DLSS gemindert werden, könnte die Technologie zu einem wesentlichen Feature werden.
  2. Deep Learning Super Sampling (DLSS): Während das Echtzeit-Ray-Tracing der RTX-Serie ihren Namen gibt, könnte das Deep Learning Super Sampling (DLSS) für die Zukunft des Gamings die wichtigere Neuerung sein. DLSS hat das Potenzial, die Frame-Raten in Games erheblich zu steigern, insofern das jeweilige Spiel die Technologie unterstützt. RTX-Karten könnten damit ihre GTX-Kontrahenten übertreffen.
  3. Neue Shader-Technologien: Shader-Technologien wie Mesh-Shading wurden bei RTX-Karten hinzugefügt. Dadurch wird es ermöglicht, sowohl CPU- als auch GPU-Ressourcen freizuräumen, ohne die Grafikqualität zu beeinträchtigen. Andere haben das Potenzial, die Frame-Raten erheblich zu verbessern.
  4. USB-C VirtualLink: Die RTX 2070 bietet einen USB-C-VirtualLink-Anschluss, der VR-Headsets der nächsten Generation unterstützt, ohne dass separate Kabel erforderlich sind. Zukünftige 8K-Displays können auch über ein einzelnes DisplayPort 1.4-Kabel bei 60 Hz an eine RTX 2070 angeschlossen werden. Das war bei Karten der GTX 10-Serie nicht möglich.
  5. Verbesserungen für Streamer: Streamer und Youtube-Kreationisten könnten sich über den effizienteren NVENC-Encoder freuen. Die neue Version unterstützt eine breitere Palette von Videostandards, ermöglicht höhere Auflösungen und belastet den Prozessor nicht so sehr wie die Vorgängerversion. Zusammengenommen bedeuten diese Verbesserungen, dass 4K-Streaming ohne extrem teure Hardware möglich wird.

All diese Technologien sind zwar nicht unbedingt für sich alleine wirkungsvoll, doch in Kombination legen sie nahe, dass RTX-Karten in Zukunft wahrscheinlich nur noch leistungsfähiger werden. Es bleibt abzuwarten, inwiefern Spieleentwickler das wahre Potenzial von RTX-Karten ausschöpfen können.


RTX 2070 Benchmark: So schneidet sie gegen andere Karten ab

Allgemein betrachtet liegt die RTX 2070 leistungstechnisch zwischen der GTX 1080 und GTX 1080 TI, je nachdem wie gut sie gekühlt und getaktet wird. Wir haben für euch alle wichtigen RTX 2070 Benchmarks zusammen getragen.

RTX 2070 Partnerkarten Benchmarks

Wir haben für euch extra die Werte für den 3D Mark Time Spy Benchmark für alle RTX 2070 Grafikkarten in unserem Vergleich recherchiert. Damit habt ihr einen guten Überblick und seht auch direkt, dass die Werte meist ziemlich nah beieinander liegen.

MSI GeForce RTX 2070 GAMING Z: 8971 Punkte
ASUS ROG STRIX GeForce RTX 2070 OC: 8825 Punkte
Palit GeForce RTX 2070 Dual: 8688 Punkte
EVGA GeForce RTX 2070 XC Gaming: 8676 Punkte
ZOTAC Gaming GeForce RTX 2070 Mini: 8394 Punkte
ASUS GeForce RTX 2070 Turbo: 8167 Punkte
GIBABYTE GeForce RTX 2070 Windforce: 8150 Punkte

Dennoch gibt es kleine Unterschiede und einen Grund dafür, warum wir beispielsweise die MSI Gaming Z als „beste RTX 2070“ getauft haben. All diese Werte wurden übrigens für bessere Vergleichbarkeit im Non-OC-Modus ausgelesen. Uns ist bewusst, dass der 3D Mark Time Spy nur einer von vielen Benchmarks ist und dass nicht alle Tests mit dem gleichen System durchgeführt wurden, trotzdem geben euch die Werte einen guten Orientierungspunkt.

RTX 2070 vs. RTX 2080 Benchmarks

Die RTX 2080 bringt in Punkto Gaming gut und gerne ein paar mehr FPS auf die Straße, allerdings auch zu einem wesentlich höheren Preis.

Die nackten Fakten sprechen für sich: Laut outperformt eine Asus RTX 2080 unseren RTX 2070 Gewinner (die MSI Gaming Z) nur in einigen Games um bis zu 20%! In anderen Games rechtfertigte sich der weitaus höhere Preis der RTX 2080 manchmal nicht.

Diese Ergebnisse gehen auch konform mit den aggregierten Werten auf , wo von einem Leistungsunterschied von rund 13-15% gesprochen wird.

Aber jetzt kommts: Die Asus ROG Strix RTX 2080 kostet mal eben geschmeidige 220€ MEHR - da muss man es sich dann schon genauer überlegen. Auch die Grafik von Tomshardware zeigt, dass die RTX 2070 eine leicht bessere Preisleistung hat. Wir überlassen euch die Entscheidung!

FPS pro Dollar für aktuelle Grafikkarten in der Übersicht - die RTX 2070 spielt vorne mit! (Quelle: TomsHW)

Für alle die Ingame-Material sehen wollen - Die Testing-Games Kollegen helfen uns allen wieder aus mit einem 1440p-Vergleich in 9 Spielen:

RTX 2070 vs. RTX 2080 - Lohnt sich die RTX 2080?

Hier entscheidet ganz klar euer Budgetrahmen: Die RTX 2080 hat zweifelsohne bis zu 15% mehr Power als eine RTX 2070, aber eben auch nur in manchen Games und nicht allen! Das Ganze verkompliziert sich durch einen Preisaufschlag von rund 30% bei der RTX 2080

RTX 2070 vs. GTX 1080 Benchmarks

Da die Performance einer RTX 2070 meistens mit einer GTX 1080 verglichen wird, wollen wir euch diese Benchmarks ans Herz legen. Zuerst schauen wir uns die Gaming-Performance an, schließlich ist das für uns Zocker am wichtigsten. Im folgenden Video seht ihr die beiden Karten Kopf-an-Kopf in 7 verschiedenen Games:

Es wird hier schnell ersichtlich: Die RTX 2070 KANN minimale FPS-Vorteile bringen (5-7 FPS), diese sind aber marginal. Grund dafür: Viele Spiele können die Vorteile der neuen Technologien der Turing-Architektur noch nicht verwenden. Dennoch gibt es hier zukünftig sicherlich mehr Potenzial für die RTX 2070.

Ergo: Diese Ergebnisse sind nicht wirklich beeindruckend. Schauen wir uns weitere Benchmarks an.
Laut outperformt die RTX 2070 die GTX 1080 in allen durchgeführten Benchmarks im Bereich von 5 bis 15 Prozent. Interessanter sind hier vielleicht die Analysen von . Die Kollegen haben die RTX 2070 und GTX 1080 im 3D Mark Time Spy Benchmark und einigen Games verglichen. Im Schnitt hat die RTX 2070 eine 7-10% bessere Performance, als die GTX 1080 (außer in Far Cry 5 – warum auch immer). Je nach Modell kann die RTX 2070 sogar eine Leistungssteigerung bis zu 20% erreichen.

Die RTX 2070 schlägt die GTX 1080 in den Benchmarks leicht (Bild: PCGamesn)

Darüber hinaus konnte feststellen, dass die RTX 2070 rund 5% weniger Strom verbraucht, als eine GTX 1080. Nicht wirklich beeindruckend, aber immerhin etwas.

Das die RTX 2070 eine gute Grafikkarte und eine echte Alternative zur GTX 1080 darstellt, sollte jetzt klar sein. Auf Basis der Benchmarks und unter Berücksichtigung des Zukunftspotenzials der Turing-GPUs ist das naheliegend.

RTX 2070 vs. GTX 1080 - Was sollte man sich in 2019 holen?

Wenn die RTX 2070 und GTX 1080 zu ähnlichen Preisen erhältlich sind, ist die RTX 2070 unser offensichtlicher Favorit. Insbesondere unter dem Aspekt der Zukunftssicherheit sind RTX 2070 Grafikkarten definitiv eine sinnvolle Wahl.

Das Zukunftspotenzial der RTX 2070 im Vergleich zur GTX 1080

Zieht man in Betracht, dass die RTX 2070 noch recht neu am Markt ist, sind ihre Treiber logischerweise nicht so ausgereift sind, wie die der GTX 1080. Demnach kann man zukünftig weitere Leistungsschübe für die RTX 2070 erwarten.

Zweitens könnte die Unterstützung der DLSS-Technologie im Vergleich zum herkömmlichen Anti-Aliasing in unterstützten Spielen mit der RTX 2070 weitere FPS-Zuwächse bedeuten.  Dadurch würde die Leistungsdifferenz zwischen diesen beiden Karten erheblich vergrößert werden. Man kann sich ziemlich sicher sein, dass Spieleentwickler die neuen Shader-Modelle und andere architektonische Verbesserungen zukünftig besser nutzen können.

Schlussendlich heißt das für euch: Eine RTX 2070 ist (unter Berücksichtigung der weiter oben genannten Punkte) definitiv eine sinnvolle Investition im Direktvergleich mit der GTX 1080.

RTX 2070 vs. GTX 1080 TI Benchmarks

Derzeit hat eine RTX 2070 gegen eine GTX 1080 TI nur übertaktet eine Chance. Falls ihr eure GTX 1080 TI dann aber übertaktet, lasst ihr die RTX 2070 aber im Staub. Bedeutet: Wie oben schon erwähnt lohnt sich eine RTX 2070 NICHT, wenn ihr eine GTX 1080 TI euer Eigen nennt. Dennoch zeigt dieser Fakt das verborgene Potenzial der RTX 2070 (und der TU106 GPU) einmal mehr.

Schauen wir uns trotzdem mal ein paar Benchmarks dazu an. Zuerst mal unsere Kollegen von Testing Games – die schauen sich die Performance einer übertakteten (!) RTX 2070 vs. eine nicht übertaktete (!) GTX 1080 TI an:

Das Video zeigt: Selbst übertaktet hat die RTX 2070 Schwierigkeiten, mit der rohen Kraft einer GTX 1080 TI mitzuhalten.

Ein Test von bestätigt dasselbe deutlich: Hier konnte unsere Top-Karte MSI RTX 2070 Gaming Z im Vergleich mit einer MSI GTX 1080 Ti GAMING X TRIO nicht mithalten. Die GTX 1080 TI outperformte die RTX 2070 in sämtlichen Tests 10-20%.

Zusammenfassend ist die Tendenz also klar: In Punkto reiner Leistung hat die GTX 1080 TI (noch) ganz klar die Nase vorn. Da die Preise und Verfügbarkeit von GTX 1080 TI Karten aber immer bedenklicher werden, könnte eine RTX 2070 für manche von euch dennoch die bessere Preisleistung bringen.

Vor allem da die meisten RTX 2070 Karten günstiger sind, als ihre GTX 1080 TI Brüder. Eine RTX 2070 kann definitiv mit einer GTX 1080 TI mithalten (siehe die Performance-Benchmarks von ), wodurch sie für viele von euch zur ersten Wahl wird.

RTX 2070 vs. GTX 1080 TI - Was sollte man sich in 2019 holen?

Wer pure Leistung will kommt an der GTX 1080 TI nicht vorbei. Problematisch sind hier nur Verfügbarkeit und Preis der GTX 1080 TI, welche die Entscheidung wegen der besseren Preisleistung wohl doch zugunsten der RTX 2070 ausfallen lassen könnten. 

RTX 2070 vs. GTX 1070 Benchmarks

Dieser Vergleich ist ein leichter Sieg für die RTX 2070. Im Video von Testing Games sehen wir klare 20-30 FPS Unterschiede:

Hierzu gibt es nicht mehr viel anderes zu sagen, da der Vergleich doch sehr einseitig und klar ausfällt.

RTX 2070 oder GTX 1070 - Was sollte man sich in 2019 holen?

Unter dem Gesichtspunkt, dass viele GTX 1070 Grafikkarten weiterhin über 400€ kosten ist diese Entscheidung einfach. Für 50€ mehr könnt ihr euch schon die von uns hier vorgestellte Zotac RTX 2070 Mini holen. Eine GTX 1070 lohnt sich in 2019 nur, falls ihr einen echten Schnapper findet.

RTX 2070 vs. GTX 1070 TI

Zu guter Letzt und der Vollständigkeit halber. Hier ist der Vorsprung der RTX 2070 nicht mehr ganz so deutlich:

Was dabei interessant ist: Je höher die Auflösungen werden, desto geringer ist der Leistungsunterschied der beiden Karten. Wenn ihr auf 1080p zockt, dann ist die RTX 2070 klar vorne, auf 4K-Auflösungen ist dieser Unterschied aber marginal. Soll heißen:

RTX 2070 oder GTX 1070 TI - Was sollte man sich in 2019 holen?

Falls ihr einen guten Deal für eine GTX 1070 TI findet, schlagt zu. Andernfalls macht die Anschaffung einer GTX 1070 TI mittlerweile wenig Sinn, zumal die Preisdifferenz beziehungsweise der Preisvorteil der GTX 1070 TI zu gering wird.


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