Wir sind unabhängig und unsere Tests finanzieren sich über Affiliate-Links zu externen Shops. Kauft ihr ein Produkt über diese markierten Links (*), erhalten wir ggf. eine kleine Provision. Mehr erfahren.

Bestes Intel Mainboard 2020 (für 10900K): Welchen Chipsatz braucht ihr - Kaufberatung 10. und 9. Generation

eines der besten intel mainboards

Die neueste 10. Generation von Intel Core-CPUs ist zusammen mit den neuen Z490-Mainboards auf den Markt gekommen. Unglaublich, es gibt über 50 Intel Z490-Mainboards - was die Aufgabe, das beste Intel Mainboard zu kaufen, ziemlich entmutigend macht.

Obwohl die Z490- und Z390-Chipsätze sowie die CPUs der 10. Generation den Vorgängern sehr ähnlich sind, hat sich Intel erneut für einen neuen Sockel (LGA1200) entschieden. Obwohl die meisten LGA115x-Kühler mit den neuen Sockeln funktionieren, braucht ihr für die neuesten Intel Prozessoren ein neues Mainboard. Doch welcher Intel Chipsatz macht Sinn? Z490, H470, B460, H410, oder doch eher Intel Chipsätze der 9. Generation (Z390, B360)?

Diese Kaufberatung soll euch die Auswahl eines neuen Intel Mainboards vereinfachen und vor Fehlkäufen bewahren. Egal ob ihr das beste Intel Mainboard für die 10. Generation oder 9. Generation sucht, hier werdet ihr fündig.


Beste Intel Mainboards 2020 im Überblick

Zunächst geben wir euch einen schnellen Überblick zu unseren Topempfehlungen, angefangen bei den aktuellen Intel Chipsätzen für die 10. Generation, gefolgt von Intel Mainboards für CPUs aus der 9. Generation (welche immer noch mehr als empfehlenswert sind - vor allem durch die im Moment stark fallenden Preise für CPUs wie den i9-9900K oder i7-9700K!). Weiter unten findet ihr dann noch mehr Einzelinfos zu den Modellen, sowie eine kurze Kaufberatung mit häufig gestellten Fragen zum Thema Intel Mainboards.

Beste Intel Mainboards für Sockel LGA 1200 (neueste 10. Generation - Comet Lake)

MSI MAG B460M Mortar*

Solides B460 m-ATX Einsteigerboard mit 12 Leistungsphasen ideal für alle neuen Intel- CPUs. Wer sparen muss greift hier zu und bekommt trotzdem Qualität.

Bestes günstiges Intel Mainboard

MSI MAG Z490 TOMAHAWK*

Wer die beste Preisleistung in der Mittelklasse sucht, der ist hier genau richtig. Hiermit könnt ihr schon einen i9-10900K betreiben und habt zudem viele Features.

Preisleistung unter 200€ für LGA 1200

ASUS ROG Strix Z490-G Gaming WiFi*

Das beste micro-ATX Intel Mainboard kommt von ASUS. Extrem gutes 12-Phasen VRM mit genügend Saft für einen übertakteten i9-10900K, dazu noch sehr viele Features. 

Bestes micro-ATX

Gigabyte Z490i Aorus Ultra*

Ihr wollt einen kleinen, aber flotten Intel-PC bauen? Dann ist dieses Brett eure Wahl. OC-Potenzial, Intel-LAN, Wifi, RGB und jede Menge mehr bekommt ihr hier für euer Geld.

Bestes mini-ITX

ASUS ROG Strix Z490-E*

Falls ihr einfach das beste noch bezahlbare ATX Mainboard für Intel sucht, dann ist dieses Teil eure Wahl. Top-VRM, viele USB-Ports und genügend andere nette Features für einen Preis von oft unter 300 Euro.

Bester ATX-Allrounder

ASUS ROG Maximus XII APEX*

Wenn ihr wirklich NUR Übertakten im Sinn habt, dann ist DAS euer Board. Hier gibt es alles, was ein Übertakter will und mehr. Leider ist das Teil sündhaft teuer.

Bestes Intel-Mainboard fürs Übertakten

MSI MEG Z490 Godlike*

Wer wirklich ALLES will, der bekommt es hier. Nur sind hier nicht nur die Features gottgleich, sondern auch der kranke Preis.

Bestes Highend Intel Mainboard

Beste Intel Mainboards für Sockel LGA 1151 (vorherige 9. Generation - Coffee Lake)

ASRock H370M Pro4*

Für um die 100 Euro bekommt ihr hier eines der besten Intel Mainboards für einen Budget-Build. Für einen i7-9700K reicht es euch trotzdem knapp.

Bestes günstiges Intel Mainboard für 9. Gen

Gigabyte Z390 AORUS MASTER*

Unser Tipp für die Mittelklasse in der 9. Intel- Generation gibt euch genügend Spielraum fürs Übertakten sowie starke Features.

Mittelklasse LGA 1151 Intel Mainboard

ASRock Z390 Taichi Ultimate*

10GB-LAN und Dual Intel-GB-LAN auf einem Z390-Board? Das und mehr gibt's hier. Top-VRM & Kühlung sowie viele OC-Features kommen obendrauf . Leider recht teuer.

Highend LGA 1151 Intel Mainboard

Nicht das passende Intel-Mainboard für euren neuen Build dabei? Dann schaut mal in unsere anderen Kaufberatungen rein:


MSI MAG B460M Mortar

  • Günstiger Preis
  • Starke Spannungswandler mit 12 Phasen (reicht für i9-10900K)
  • Super I/O, viele Anschlüsse
  • 2x M.2-Slots
  • Nur Realtek-LAN
  • Nur 4 Lüfter-Header
  • Eingeschränkt beim RAM durch B460-Chipsatz
  • Wenig OC-Potenzial

Wer sagt, dass ihr für die neuen Intel-CPUs der 10. Generation unbedingt ein Z490-Mainboard braucht? Die meisten von uns werden mit einem hochwertigen B460-Mainrboard wie dem MSI MAG B460M Mortar mehr als zufrieden sein.

Wenn ihr die RAM-Beschränkungen in Kauf nehmen könnt und nicht die Absicht habt zu übertakten, dann ist ein B460-Mainboard wie dieses hier genau die richtige Wahl für euch. Es erfüllt die meisten wichtigen Kriterien und ist mit einem Preis um die 100€ dazu noch günstig, obwohl die Konkurrenz in diesem Bereich hart ist.

Das MSI MAG B460M Mortar ist ein Micro-ATX-Board und kommt dennoch mit reichlich Features daher. Obwohl die Optik offensichtlich Geschmacksache ist denken wir, dass es mit seinen massiven Metallkühlkörpern dazu noch gut aussieht. Es gibt keine RGB-LEDs auf der Platine selbst, aber ihr bekommt RGB- und ARGB-Anschlüsse, wenn ihr unbedingt was leuchtendes braucht.

Trotz seiner Größe kann es so gut wie alle Funktionen eines ATX B460-Mainboards abdecken: Zwei M.2-Steckplätze (von denen einer durch einen passiven Kühlkörper gekühlt wird), einen USB-Typ-C-Header, 2,5-G-LAN, ALC1200-Audio und sechs SATA-Anschlüsse. Es gibt jedoch nur vier Lüfter-Header, was bestenfalls ausreichend ist.

Obwohl wir dieses Board nicht unbedingt mit einem i9 10900K kombinieren würden (eher ein 10600K), könnt ihr das durch ein beeindruckend leistungsfähiges 12 + 1 + 1-Phasendesign trotzdem tun. Dennoch braucht ihr hier einen guten Luftstrom im Gehäuse. Unterm Strich ist das MSI B460M Mortar ein ausgezeichnetes B460-Motherboard, das großartige Funktionen zu einem attraktiven Preis bietet.


MSI MAG Z490 TOMAHAWK

  • Top Preisleistung
  • 20 Gbit/s USB 3.2 2x2 ist zu diesem Preis selten
  • Integrierte I/O-Blende
  • Zwei LAN-Ports (2,5 GB und 1 GB)
  • Solide Verarbeitung
  • Nur leichtes Übertakten möglich
  • Nur mittelmäßige VRM-Kühlung
  • Kein WLAN-Modul

Wenn ihr ein bisschen Geld drauflegt, dann könnt ihr schon ein extrem gutes und bezahlbares Z490-Mainboard für euren Intel-Build kaufen. Die MSI MAG-Serie bietet euch Z490-Funktionen zu einem fairen Preis und spart trotzdem nicht an der Qualität. Daher ist es nicht verwunderlich, warum das Tomahawk für viele die erste Wahl ist: Hervorragende Funktionen, robustes und übersichtliches Design sowie eine großartige Software bringen euch hier einen wirklichen Preisleistungsknaller ins Haus.

An Konnektivität mangelt es euch mit 6 x SATA-Anschlüssen sowie zwei M.2-Slots (mit Kühlkörpern) auch nicht, dazu gibt es einen verstärkten PCIe-Steckplatz - dennoch unterstützt das Board nur Crossfire und kein SLI. Ungewöhnlich wird es bei der Kombination aus Intel 219V Gigabit UND einem Realtek 2,5Gb LAN-Port. Wer also volle Netzwerk-Konnektivität braucht, der wird mit diesem Brett glücklich. Dank des Realtek ALC1200-VD1-Chipsatzes, der mit Chemicon-Kondensatoren ausgestattet ist, bekommt ihr zudem eine gute Auswahl an USB-Anschlüssen und hervorragendes Audio.

Bei der Stromversorgung hilft die 12 + 1 + 1 VRM-Konfiguration in Kombination mit 8 + 4 CPU-Headern dabei, die neuesten Intel-CPUs ohne Probleme zu betreiben und intensive Workloads zu bewältigen. Die großen Kühlkörper geben euch Raum zum Übertakten, allerdings nur eingeschränkt.

Schlussendlich ist das MSI MAG Z490 Tomahawk jedoch ein beeindruckendes Board für diejenigen, die einen neuen Intel-Build zusammenstellen. Einzig das fehlende WLAN-Modul und das etwas eingeschränkte OC-Potenzial sind hier Nachteile, aber für den Preis und die Leistung ist es eine gute Wahl für jedes Intel-Gaming-Rig.


ASUS ROG Strix Z490-G Gaming WiFi

  • Bestes m-ATX Intel Mainboard
  • Kompakt und trotzdem extrem gute Leistung
  • Übertakten von i9-10900K möglich ohne guten Airflow
  • Viele Premium-Features
  • Etwas teurer
  • "Nur" 1 GB-LAN

Wenn ihr unbedingt ein m-ATX Mainboard für die neuesten Intel-CPUs haben müsst, dann holt euch dieses Teil hier. Denn das ROG Strix Z490-G ist mit Abstand das beste mATX für euren nächsten Intel-Build, zumal die Alternativen alle schlechtere Spannungswandler haben. Mit diesem Biest könnt ihr sogar einen i9-10900K übertakten und das sogar ohne großartigen Airflow. Das Board bekommt mit einem Dutzend 45A-Leistungsphasen daher und kombiniert das mit einigen ziemlich großen Kühlkörpern.

Aber auch bei der Ausstattung gibt es wenig zu meckern. Ihr bekommt sechs USB 3.2-Anschlüsse (einschließlich eines USB-Typ-C-Ports) sowie eine BIOS-FlashBack-Taste. Dazu gibt es noch zwei M.2-Steckplätze, zwei PCIe x16-Steckplätze, sechs SATA-Ports und vier RAM-Slots. Obendrein gibt es eine geile Optik mit RGB, WLAN, Intel Gigabit-LAN sowie einen hochwertigen SupremeFX Audio-Codec.

Außer dem etwas höheren Preis kann man hier keine Negativpunkte finden. Wenn ihr also ein extrem hochwertiges und kühles mATX-Board für aktuelle Intel-Prozessoren sucht, dann kommt ihr um dieses Ding nicht rum. Es kann wirklich ALLES, was ein mATX bringen kann.


Gigabyte Z490i Aorus Ultra

  • Perfekt für kleine ITX-Builds
  • Viele Features
  • 2,5 GB Intel LAN
  • Bestes VRM auf einem Intel ITX-Board
  • Recht teuer
  • Spannungswandler können etwas wärmer werden
  • Guter Airflow empfohlen für Highend-CPUs
  • Hoher Stromverbrauch

Für alle Fans von ultrakompakten Mini-Builds ist das Z490i Aorus Ultra von Gigabyte genau richtig. Bei den mini-ITX Boards für den LGA 1200 Sockel gibt es zwar ein paar Alternativen, allerdings bietet das Z490i Aorus Ultra das beste Boardlayout, sowie die I/O-Blende mit vielen USB-Anschlüssen. Zudem stimmen der Preis sowie das Layout rund um den CPU-Sockel, wodurch Platzprobleme für Kühler vermieden werden.

Hinzu kommen nette Features wie Q-Flash für BIOS-Updates, RGB, Wifi6, 2,5GB Intel-LAN sowie ein extrem starkes VRM. Letzteres bietet euch Übertaktungspielraum durch ein 90A 8+1 Setup, welches dennoch einen guten Airflow braucht um nicht zu warm zu werden. Dennoch hält das kleine Board problemlos mit ATX-Kollegen mit und performt laut den Benchmarks von Kitguru hervorragend in allerlei Benchmarks. Zudem kann hier auch ein übertakteter i9-10900K betrieben werden.

Alles in allem vereint das Z490i Aorus Ultra viele tolle Features auf einem performten Board und bietet euch ordentlich Leistung für euer Geld. Was Performance und Übertaktung angeht, bekommt ihr im ITX-Bereich bei Z490 Mainboards keine wirkliche Alternative. 


ASUS ROG Strix Z490-E Gaming

  • Sehr gutes 16-Phasen VRM und Kühlung
  • Solides OC-Potenzial
  • Sehr gute Allrounder-Features
  • Tolle Optik
  • Nur 1 LAN-Port
  • Nur 2 M.2-Slots
  • Nicht günstig

Ihr wollt einfach ein sehr gutes und verlässliches Z490 ATX-Mainboard für euren Intel-Build? Dann schaut euch das E-Gaming von Asus an. Denn hier bekommt ihr eines der besten Intel Allrounder-Mainboards auf dem Markt.

Das ASUS ROG STRIX Z490-E Gaming verfügt über eine robuste VRM-Kühllösung mit einem optionalen aktiven Lüfter, die mit nicht weniger als 16 Leistungsphasen ausgestattet ist. Ein BIOS-Flashback sowie das hervorragende ASUS-BIOS tragen noch mehr zu einem optimalen und stressfreien Übertakten bei. So konnten in den Tests von Techpowerup sehr gute Werte beim CPU- sowie RAM-Overclocking erzielt werden (mit einem i9-10900K).

Außerdem bekommt ihr hier eine hervorragende Konnektivität mit zahlreichen USB-Optionen an der hinteren Blende und intern am Board selbst. Hinzu kommen praktische Features wie ein Postcode, Fehler-LEDs, Wifi6 und 2,5GB Intel-LAN.

Unterm Strich ist das ASUS ROG STRIX Z490-E Gaming ein großartiges Allround-Board mit toller Ästhetik, Leistung und Raum für Übertaktung. Obwohl es über kein extravagantes Feature verfügt, bietet es für diesen Preis das beste Gesamtpaket.


ASUS ROG Maximus XII APEX

  • Bestes Intel-Mainboard für Übertakter
  • Extrem hochwertige Komponenten und kühles VRM
  • Trotz des hohen Preises bekommt ihr viel für das Geld
  • Lohnt sich nur für Übertakter
  • Extrem teuer
  • Nur 2,5GB-LAN (5GB hätten wir erwartet)

Ihr wollt noch mehr Übertaktungsspielraum, als beim Gaming-E? Dann schaut euch dieses Monster an. Definitiv nur für Enthusiasten gedacht und deshalb auch extrem teuer, bietet euch das ROG Maximus Apex alle Übertaktungsoptionen die man sich vorstellen kann. Aber auch Funktionen für Gamer bleiben nicht auf der Strecke.

Zu den bemerkenswertesten Funktionen des ASUS ROG Maximus XII Apex gehört die Unterstützung von bis zu drei PCIe 3.0 x4 M.2-SSDs. Dazu kommen acht SATA-Anschlüsse, die ein benutzerfreundliches V-förmiges Design verwenden, um die Installation von SATA-Laufwerken zu vereinfachen. Obwohl das Maximus Apex ein ATX-Brett ist, gibt es hier nur zwei RAM-Steckplätze mit Unterstützung für bis zu 64 GB DDR4-4800-Speicher, was die Latenz und die Leistung beim Übertakten verbessert. Das VRM zählt zu den besten auf dem Markt und ist leicht in der Lage, euren Intel Core i9 10900K voll auszureizen (das bestätigt vor allem der Test von PCGamer).

Auf der Rückseite befinden sich zahlreiche USB-Anschlüsse mit vier USB 3.2 Gen2 Typ A, einem USB 3.2 Gen2 Typ C und fünf USB 3.2 Gen1 Typ A-Anschlüssen. Dazu gibt es 2,5GB Intel-LAN und eine Intel Wi-Fi 6-Schnittstelle, die auch Bluetooth 5.1-Geräte unterstützt. Das Board enthält außerdem einen SupremeFX S1220A HD-Codec mit fünf 3,5-mm-Audiobuchsen und einem einzigen optischen S / PDIF-Ausgang auf der Rückseite.

Allerdings ist das Board sehr teuer und lohnt sich nur für Übertakter. Wer einfach nur einen i9 betreiben und loszocken will, der kann das auch mit einem günstigeren Modell. Für alle, die wirklich den letzten Tropfen Leistung aus der CPU kitzeln wollen, ist das Apex das richtige Mainboard.


MSI MEG Z490 Godlike

  • Null Kompromisse
  • Extreme Features
  • 2x Thunderbolt
  • Beste Performance beim Gaming und Videobearbeitung
  • Wie viel kostet das Teil noch gleich?

Falls ihr einfach nur das Beste vom Besten wollt und unendlich Budget habt, dann schaut euch das Godlike MEG von MSI an. Dieses Biest ist eines der extravagantesten und hochwertigsten Modelle auf dem Markt - ohne Zweifel. Hier bekommt ihr Features wie zwei Thunderbolt 3 Type-C-Anschlüsse, bis zu fünf PCIe 3.0 x4 M.2-Steckplätze, sowie eine kräftige 16-Phasen-Stromversorgung mitsamt OLED-Panel. Dazu gibt es 10GB-Aquantia LAN, Wifi6, 2,5GB-LAN, eine aktive Kühlung der Spannungswandler sowie 8-Kanal-Audio.

Das MSI MEG Z490 Godlike unterstützt offiziell DDR4-5000-Speicher mit einer Gesamtkapazität von bis zu 128 GB in vier Speichersteckplätzen. Hinzu kommt eine beeindruckende Speicherunterstützung, da jeder der drei PCIe 3.0 x4 M.2-Steckplätze über einen eigenen Kühlkörper verfügt und zwei weitere über einen Xpander-Z Gen4-Dual-M.2-Steckplatzadapter hinzugefügt werden können.

Kurzum: Es bleiben hier keinerlei Wünsche offen, allerdings ein Loch in eurem Bankkonto. Denn das Teil ist sündhaft teuer und lohnt sich wirklich nur für alle, die nicht wissen wohin mit dem Budget. Obwohl das Godlike nicht in allen Benchmarks immer ganz vorne liegt (siehe der Test von Tweaktown), kann es definitiv mit der gleichpreisigen Konkurrenz mithalten oder diese sogar schlagen. Wir denken jedoch, dass das Godlike im Enthuasisten-Bereich das beste Gesamtpaket liefert und keine Kompromisse eingeht.


ASRock H370M Pro4

  • Sehr günstig
  • Intel Gigabit LAN
  • Viele Features für ein Budget-Board
  • Solides VRM
  • Nur abgespeckter Audio-Codec
  • Eingeschränkte RAM-Nutzung
  • Kein RGB-Controller

Falls ihr einfach ein günstiges Intel-Mainboard für eine CPU aus der 9. Generation sucht (die Preise fallen gerade), dann ist das H370M Pro4 von ASRock perfekt für Einsteiger-Builds mit einem i5-9600K (obwohl ihr hier auch einen i7-9700K zum Laufen bekommt). Das Asrock H370M Pro4 bietet unserer Meinung nach mehr Preisleistung, als jedes andere H370-Board. Daher ist es für uns eines der besten H370-Mainboards, die derzeit erhältlich sind. 

Doch es ist nicht nur ein übersichtliches Motherboard mit allen Funktionen, die man zu diesem Preis erwarten kann - es sieht auch noch gut aus. Darüber hinaus bringt die Platine ein solides VRM mit hochwertigen 45-Ampere-Drosseln auf einer hochdichten Glasgewebe-Leiterplatte an den Start. Mit Unterstützung für Prozessoren mit bis zu 95 Watt, sollte es beispielsweise auch für den Core i7-9700K reichen (trotzdem empfehlen wir hierfür eher einen i5-9600K).

Ein echter Bonus ist die Tatsache, dass das Board vier DIMM-Steckplätze bietet, wodurch zukünftige Speicher-Upgrades wesentlich kostengünstiger werden. Dazu gibt es auch ordentliches Audio, Intel-LAN, 6 SATA 6 Gbit / s-Anschlüsse und ein zwei M.2-Steckplätze. Insgesamt ist das ASRock H370M Pro4 ein hochwertiges Motherboard, das zu diesem Preis nicht zu übertreffen ist.


Gigabyte Z390 Aorus Master

  • Großartiges CPU-OC
  • Gute Spannungswandler und Kühlung
  • Viele gute Features
  • Gute Software
  • Teuer
  • Nur mittelmäßige RAM-Übertaktung

Der Preissprung von unserem Spartipp zu diesem Mainboard scheint recht groß, allerdings machen die Boards dazwischen einfach wenig Sinn. Wer aber eine Schippe obendrauf legen und einen i9-9900K problemlos betreiben will, der fährt mit dem Aorus Master von Gigabyte super.

Um den Betrieb von Highend-CPUs wie dem 9900K zu garantieren und auch noch Übertaktung zu ermöglichen, wurde das Z390 Aorus Master genau dafür optimiert: Ein Kühlkörper mit Lamellen dient als Kühlfläche für einen 14-Phasen-Spannungsregler, dazu sind zwei von drei M.2-Steckplätzen mit Wärmeverteilern ausgestattet.

Auch bei den Anschlüssen und den Funktionen an der Rückblende überzeugt das Aorus Master. Man bekommt hier Wifi-Antennen, einen Clear CMOS-und Power-Button, massig USB-Anschlüsse sowie Intel Gigabit-LAN. Dazu kommen einige Lüfter-Header, RGB und hochwertiges Audio mit dem ALC-1220 Codec sowie einem integrierten Verstärker.

Unterm Strich könnt ihr mit diesem ATX-Mainboard schon jede Menge anstellen. Mit Sicherheit ist es ein großes Upgrade zum ASRock von oben, allerdings hat das eben auch seinen Preis.


ASRock Z390 Taichi Ultimate

  • Aquantia 10GB-LAN
  • Sehr gute Spannungswandler und Kühlung
  • Viele gute Features
  • Perfekt für Highend-CPUs und Übertaktung
  • Sehr teuer
  • Wenig Onboard-RGB

Wer nochmal um die 100 Euro drauflegt, bekommt mit dem ASRock Z390 Taichi Ultimate alles was das Herz begehrt - zumindest für Intel-CPUs aus der neunten Generation für LGA 1151 v2. Es ist zwar nicht das absolut beste Z390 Mainboard das es gibt (das wäre das Gigabyte Z390 Aorus Xtreme*), aber wir denken ihr könnt hiermit schon alles tun, was man mit einem i9-9900K(S) machen kann. Warum also noch mehr Geld ausgeben? Außerdem: Solltet ihr euch ein Mainboard wie das Aorus Xtreme leisten können, dann empfehlen wir euch eher ein Z490 Mainboard gepaart mit einer aktuellen CPU aus der 10. Generation.

Jedenfalls ging ASRock hier bei den Kühlkörpern aufs Ganze, um die 12 Leistungsphasen für den Betrieb mit hungrigen CPUs zu optimieren. Für die Übertakter unter euch hat ASRock einen Hyper-BCLK-Chip hinzugefügt, um euch mehr Optionen beim Ändern der Taktfrequenzen zu bieten. Das ist eine nette Sache auf einem Gaming-Mainboard wie dem Z390 Taichi.

Bei der hinteren I/O-Blende findet ihr jede Menge Konnektivität: Eine WIFI-Antenne, drei USB 3.1-Typ-A-Anschlüsse, einen USB 3.1-Typ-C-Anschluss, vier USB 3.0-Anschlüsse, Clear CMOS, DisplayPort, HDMI, 10G LAN, zwei 1G LAN-Ports und vergoldete 7.1-Audioausgänge mit S / PDIF. Dazu gibts 8x SATA, 8x Lüfter-Header und 3x M.2-Slots - wir sagen ja, alles was man braucht.

Wer das Geld investieren will, kann mit diesem Z390 Mainboard nicht viel falsch machen. Vorausgesetzt ihr nutzt die ganzen Funktionen auch.


Intel-Mainboard & Chipsatz Kaufberatung: Alle Fragen geklärt

Jetzt da wir wissen, welches die besten Intel-Mainboards sind wollen wir noch fix klären, welche Chipsätze sich lohnen und was die Unterschiede zwischen diesen sind. Dadurch wisst ihr schnell, welches Intel-Mainboard ihr braucht.

Z490, H470, B460 oder H410 für LGA 1200 und die 10. Generation in 2020?

Die aktuellen Intel-CPUs der zehnten Generation benötigen Mainboards für den Sockel LGA 1200 (auch als 400er-Reihe bekannt). Dabei habt ihr einige Chipsätze zur Auswahl, wovon sich aber für uns Gamer nicht alle lohnen und manche total irrelevant sind für Desktop-PCs. Deshalb gehen wir kurz auf wichtigsten Intel-Chipsätze für die aktuelle Generation ein und erklären euch die Unterschiede. Sinnlose Chipsätze in dieser Generation sind die folgenden:

  • W480: Nur für XEON-CPUs die in Workstations oder Server eingesetzt werden
  • Q470: Eher für Arbeits-PCs und Enterprise-Anwendungen und keine guten Mainboards verfügbar
  • H410: Extrem schlecht im Vergleich zu B460-Boards (man verliert viele Features und die VRMs sind grottig) und kaum günstiger

Z490-Mainboards: Für Übertakter und Enthusiasten

Die besten Intel-Mainboards bekommt ihr bei diesem Chipsatz. Hier gibt es alle Premium-Features sowie Overclocking-Support, ergo sind diese Mainboards sehr relevant für alle Übertaktungsfreunde. Aber auch ansonsten empfehlen wir euch diesen Chipsatz am ehesten, zumal die Preisunterschiede zu den günstigeren Chipsätzen nicht sonderlich groß sind. Warum also nicht gleich ein Mainboard mit dem zukunftssicheren Z490-Chipsatz nehmen?

H470-Mainboards: Komisches Mittelding

Das ASRock Steel Legend ist ein gutes H470-Mainboard, nur leider recht teuer wodurch es seinen Reiz verliert

H470-Mainboards sind in einer komischen Preislage und zudem gibt es nur wenige wirklich gute Modelle. Außerdem ist unser Spartipp (das MSI MAG B460M Mortar) einfach zu gut, als das sich ein H470-Mainboard in diesem Preisbereich lohnen würde. Wenn man dann 50€ drauflegt bekommt man schon ein extrem gutes Z490-Mainboard (unser Tipp Nr.2 von oben), warum dann also ein H470-Mainboard kaufen?

Soviel sei dennoch zu diesem Chipsatz gesagt: Von den drei sinnvollen Alternativen ist der H470-Chipsatz dem Z490-Chipsatz am nächsten und dabei nur minimal günstiger. Grundsätzlich bekommt ihr hier vier PCIe 3.0-Lanes sowie zwei USB 3.2 Gen 2x1- und USB 3.2 Gen 1x1-Ports weniger. Zudem habt ihr bei H470-Mainboards nur auf einigen Modellen von MSI und ASUS die Möglichkeit zum Übertakten.

Abgesehen davon behält der H470-Chipsatz den größten Teil der Funktionen des Z490 bei - zum Beispiel die Intel Wi-Fi 6 AX201-Funktionalität und die Unterstützung von Intel Optane oder Smart Sound.

B460-Mainboards: Günstig und gut

Obwohl der B460-Chipsatz eher für Business-Zwecke gedacht ist, gibt es einige gute Gaming-Mainboards zu einem interessanten Preis. Der Unterschied zum H470-Chipsatz ist minimal: Im Wesentlichen verzichtet ihr auf drahtlose Konnektivität und USB 3.2 Gen 2x1-Anschlüsse (auch nicht bei jedem Modell!), spart aber dafür etwas Geld. Wie gesagt wir denken, dass B460 die einzige richtige Alternative für günstige Intel-Mainboards der 10. Generation sind.

Z390, H370 oder B360: Welcher Intel-Chipsatz für Coffee-Lake?

Der Z390 Chipsatz von Intel ist nach wie vor relevant

Falls ihr gerade die immer noch sehr starken Intel-CPUs der Coffee-Lake Generation verwenden wollt, dann habt ihr auch hier einige verschiedene Chipsätze (die 300er-Serie) zur Auswahl. Hier gilt wieder das gleiche wie oben: Wir gehen nur auf die relevanten Sockel 1151 (v2) Intel-Chipsätze für diese Generation ein und ignorieren den Rest. Dazu gehören:

  • Z370: Veraltet und kaum mehr zu bekommen
  • Q370: Überteuert und nicht optimal fürs Gaming
  • B365 und H310: In allen Belangen schlechter als B360 und oft nicht mal günstiger

Z390-Mainboards: Optimal für Highend-CPUs der 9. Generation

Für den Vorgänger des Z490-Chipsatzes gilt das Gleiche wie für seinen großen Bruder. Hier bekommt ihr die beste Kühlung, das höchstes Übertaktungspotenzial und Premium-Features. Das alles bekommt ihr auf anderen Mainboards nicht, ergo wenn ihr CPUs wie den i7-9700K oder i9-9900K verbauen wollt, dann ist das eure Wahl.

H370 und B360-Mainboards: Preisleistung

Falls ihr nach günstigeren Mainboards für eure Coffee-Lake CPU sucht, dann bieten euch diese Intel-Chipsätze genau das.

  • H370-Mainboards liegen nur eine Stufe unter Z370 und Z390. Sie sind perfekt für Leute, die nicht gerne basteln. Diese Boards unterstützen kein Übertakten, Multi-Grafikkarten-Setups oder einige der exotischeren Funktionen der Intel Rapid Storage Technology. Abgesehen von diesen Nischen-Enthusiasten-Funktionen und einigen Unterschieden in der USB 3.1-Unterstützung spiegelt H370 weitgehend Z370 wider.
  • Bei B360-Motherboards bekommt ihr weniger Features: Weniger USB-Anschlüsse, weniger HSIO- und PCI-E-Lanes und kaum RAID-Unterstützung. Dennoch bieten sie weiterhin schnelle USB 3.1 Gen. 2-Anschlüsse und Unterstützung für Optane Memory, um die Festplattengeschwindigkeit auf nahezu SSD-Geschwindigkeit zu steigern. Ergo sind diese Mainboards dennoch eine Option.

Jetzt weitere spannende Artikel zum Thema lesen: