Gaming Gear Tests

Razer Deathadder Test - Die zurecht beliebteste Gaming Maus

Die Razer Deathadder ist eine Topempfehlung für alle mit großen Händen: Wenn eure Handlänge bei über 19cm liegt, solltet ihr euch das Teil unbedingt ansehen. Die DeathAdder ist aufgrund der Tasten, des Sensors und der bequemen Form seit Jahren ein Favorit bei FPS und MOBA Pro-Gamern. 

Was uns gefallen hat


  • Sehr gute Preisleistung
  • Top Sensor, 1a-Technik
  • Perfekte Form, Ergonomie
  • Perfekte Mausoberfläche
  • Langlebige Switches

Was wir weniger gut fanden


  • Software verlangt Login
  • Leider nicht für Linkshänder
  • RGB nichts Besonderes
Razer Deathadder Elite Test
  • 10/10
    Sensor & Technik - 10/10
  • 9/10
    Preisleistung & Features - 9/10
  • 8/10
    Software & Anpassung - 8/10
  • 10/10
    Design & Ergonomie - 10/10
  • 10/10
    Verarbeitung & Qualität - 10/10
9.4/10

Kurzfassung

Unser Razer Deathadder Test hat es gezeigt: Diese Maus ist immer noch eine der besten Gaming Mäuse auf dem Markt. Wer sich mit der Synapse-Software anfreunden kann, der wird es nicht bereuen.


Anmerkung: Dieser Test ist Teil unseres großen Gaming Maus Test. Dort findet ihr weitere Top Gaming Mäuse als Alternative.


Preisleistung & Features

Folgende Tabelle fasst die wichtigsten Merkmale der Deathadder Mäuse zusammen. Kurz vorweg: Wir haben für unseren Test die Deathadder Chroma verwendet, die Mäuse unterscheiden sich aber in den wichtigsten Merkmalen (Sensorqualität, Ergonomie) nicht, auch wenn sie unterschiedliche Sensoren verwenden!

Razer Deathadder Elite/Chroma Gaming Maus: Die wichtigsten Eckdaten im Überblick

  • Sensor: Optisch, PMW Pixart 3389/3989
  • Maus-Switches: Omron D2FC-F-7N (50/20 Mio Klicks)
  • Ergonomie: Nur Rechtshänder
  • Für Handgrößen: Groß
  • Beleuchtung: Komplett RGB
  • Anschluss: Über USB 2.0
  • Genres: FPS, MOBA, RTS
  • Polling-Rate: 1000 Hz (1 Millisekunde)
  • Kompatibilität: Windows / Mac
  • IPS (Max. Beschleunigung): 450
  • Programmierbar: Ja
  • Tastenanzahl: 7/5
  • Max. DPI: 16.000/10.000
  • Maße (cm): 13,0 (Länge) x 6,9 (Breite) x 4,0 (Höhe)
  • Gesamtgewicht: 97g
  • Tuning-Gewichte: Nein
  • Preis: Ab 61€
  • Garantie: 2 Jahre

Aufgrund der enorm guten Preisleistung rangiert die Deathadder derzeit auf Platz 1 unseres Gaming Maus Tests. Wenn ihr einfach eine Maus wollt, die einen perfekten Sensor hat und einfach "funktioniert", dann ist die Deathadder perfekt für euch.

Die Chroma RGB-Beleuchtung

Bei der Beleuchtung für die DeathAdder ist Razer wirklich minimalistisch vorgegangen. Sowohl Modelle wie Mamba als auch Diamondback verfügen über beeindruckendere Lichteffekte. Aber gut, war schaut schon während dem Zocken auf seine Maus?

Bei der DeathAdder leuchten lediglich das Mausrad und das Logo in RGB-Farben auf. 

Razer lässt euch Beleuchtungs-Stil und Farbe des Logos sowie des Mausrads unabhängig voneinander einstellen.

Jedoch ist keines der Beleuchtungsschemata besonders aufregend: Statisch, Spektrum-Zyklus oder einen "Atmen"-Effekt stehen euch zur Auswahl.

Zudem ist die Beleuchtung im Vergleich zu anderen RGB-Mäusen nicht ganz so hell, im Dunkeln aber trotzdem gut erkennbar.


Sensor & Technik

Das Kernstück der Razer Deathadder ist der optische Pixart PWM 3389 Sensor bei der Elite, oder der PMW 3989 bei der Chroma. Beide Mäuse haben einen perfekten, fehlerfreien Sensor. Die Lift-Off-Distanz liegt mit 1mm bei einem sehr niedrigen, guten Wert. 

Zudem funktioniert der Sensor auf allen gängigen Mauspads (egal ob Stoff, Hartplastik) und sogar Glas sollte gehen (obwohl wir das weniger empfehlen).

Die Deathadder Chroma hat einen 10.000 DPI Pixart Sensor - der Sensor der Deathadder Elite ist nur minimal besser

Mit dem Tool MouseTester haben wir den Sensor der Chroma, im Speziellen das Tracking getestet. Das Ergebnis: Einwandfreies Tracking bei konstanter Polling-Rate.

Das Streudiagram zeigt: Das Tracking ist bei der Razer Deatheradder einwandfrei - keine großen Ausschläge

Auch beim Jitter- und Angle-Snapping Test schlägt sich der Deathadder Sensor sehr gut - keinerlei Probleme oder Beanstandungen. Es wird zudem auch nichts begradigt und keine Pixel geskippt.

Die Razer Deathadder hat keinerlei Probleme mit Angle Snapping, Jitter oder Begradigung

Auch beim Test auf Input-Lag haben wir keine Probleme gefunden. Die "hohen" 246ms kommen nur durch die lahme Ente Sascha zustande - das Tool testet eure eigene Reaktionsfähigkeit. Im Vergleich mit anderen Mäusen lag Sascha's Durchschnitt immer um die 200ms was bedeutet, dass die Deathadder keinen Input-Lag hat.

Fazit Technik: 

Als Gamer kann man in Punkto Technik keinen negativen Punkt bei der Maus finden. Sie ist buchstäblich in jeder Hinsicht perfekt. Beide Modelle verfügen über einen der besten Sensoren auf dem Markt und die Hardwareleistung ist insgesamt auch perfekt.


Design und Ergonomie

Kein Schnickschnack – so könnte man die Razer Deathadder am besten beschreiben. Die Chroma hat nur fünf Tasten - linke, rechte und mittlere Maustaste / Mausrad, sowie zwei Daumentasten. Bei der Elite kommen noch zwei kleine DPI-Switch Buttons dazu.

Das wars auch schon! Es ist eine einfache Maus mit einfachen Zielen und das muss nichts schlechtes sein. Wenn ihr eine Gaming-Maus haben möchtet, die einfach nur funktioniert, ist die DeathAdder wohl eure beste Wahl.

Die Razer Deathadder ist eine der bequemsten Gaming Mäuse

Vor allem, weil sie verdammt bequem ist. Es gibt einen Grund, warum die DeathAdder trotz ihres scheinbar einfachen Designs zu einer Legende wurde: Sie ist einfach sehr gut geformt und verfügt vor allem für Palmgripper über sehr bequeme Konturen auf der rechten Seite.

Die Razer Deathadder ist perfekt für Palm-Gripper

Claw-Grip ist eine andere Geschichte. Ihr könnt die DeathAdder zwar mit Claw-Grip nutzen, aber es ist nicht so einfach. Die Rückseite der Maus (der Buckel) ist leider recht hoch, wodurch es schwer wird, zwischen eurer Hand und der Maus genügend Platz zu haben.

Die Vorderseite der Maus ist in eine konkave, natürliche "W" -Form geformt. Somit wird ein perfekter Fingerabstand ermöglicht und die Handfläche unterstützt, ohne das Handgelenk zu ermüden.

Zusammenfassend lassen sich wesentliche Designpunkte festhalten:

  • Alles hat Übergröße
  • Mittelgroßes Scrollrad (könnte taktiler sein – ist etwas matschig)
  • Breite Maustasten, wodurch eure Fingerspitzen viel Platz haben
  • Große Daumentasten
  • Dennoch keine Übergröße und "relativ" leicht
  • Texturiertes Hartplastik mit gummierten Seitenflächen für sehr guten Grip

Unterschiede Deathadder Chroma vs Elite

Die Deathadder Elite hat im Vergleich zur Chroma einige Verbesserungen und Änderungen erhalten:

  • leicht besserer Sensor
  • hinzugefügte DPI-Switch Tasten
  • flexibleres Mauskabel
  • leicht hellere Beleuchtung
  • langlebigere Switches (50>20 Mio Klicks)
  • etwas anderes Mausrad

Lohnt sich ein Upgrade von Deathadder Chroma zu Deathadder Elite?

 Nein, wenn ihr schon eine Chroma habt sind die Unterschiede einfach zu gering. Außer falls ihr unbedingt die DPI-Buttons wollt, oder generell eine Razer Maus kaufen wollt. Dann holt euch die Elite anstatt die Chroma.

Verarbeitung & Qualität

Die Razer Deathadder ist exzellent verarbeitet. Selbst wenn wir die Maus ordentlich schütteln hören wir keine Geräusche. Alles sitzt hier bombenfest und nicht mal das Mausrad schlackert!

Oberfläche

Die Oberfläche der Razer Deathadder Chroma ist relativ einzigartig, denn sie ist leicht ungeraut und fühlt sich trotzdem nicht kratzig an. Außerdem gibt es dadurch keine unschönen Fettflecken oder Kratzer.

Das gesamte Gehäuse ist sehr stabil und exzellent verarbeitet. Selbst wenn wir die Maus ordentlich schütteln hören wir keine Geräusche. Alles sitzt hier bombenfest und nicht mal das Mausrad schlackert! Auch wenn man die Maus etwas drückt hören wir kein Knarzen und das Material gibt nicht nach. 

Switches / Maustasten

Die verbauten Omron-Switches der Deathadder haben einen guten Druckpunkt und Klicks gegen ohne Probleme von der Hand. Hier fühlt sich nichts schwammig an und wir hatten auch nach über 1,5 Jahren Nutzung KEINE Doppelklickprobleme. Hier wurde Qualität verbaut.

Die verwendenten Omron-Switches haben bei der Chroma eine Lebensdauer von 20 Millionen Klicks, die Elite hat hochwertigere spendiert bekommen. Die Elite-Switches halten euch 50 Millionen Klicks.

Die Seitentasten sind dezent gehalten, gut erreichbar, beim Zocken nicht störend und von sehr guter Qualität. Knackiges Feedback und nicht zu glatt, daher sehr angenehm zu verwenden.

Mauskabel

Das zwei Meter lange Mauskabel ist textilummantelt und wirkt ebenfalls sehr stabil. Mit einem Knickschutz ist es an der Deathadder Chroma befestigt, wodurch das ganze nochmal hochwertiger wirkt. Kabelbruch oder sonstige Probleme stehen also außer Frage.

Zudem ist das Kabel auch ausreichend flexibel, weshalb es beim Zocken nie stört. Das Kabel ist auch nicht zu dick und sollte für jedes Maus Bungee passen.

Mausrad

Das Mausrad der Deathadder ist perfekt in Punkto Größe - nicht zu groß und nicht zu klein. Zudem ist es angenehm leicht zu drücken, gibt jedoch genügend taktiles Feedback. Bei der Elite-Version wurde das Mausrad leicht angepasst, um es noch taktiler zu machen. Welche Version ihr lieber mögt, ist Geschmacksache - viele Leute mögen das alte Mausrad der Chroma mehr.

Darüber hinaus ist das Mausrad bei beiden Varianten leicht gummiert und fühlt sich dadurch sehr gut an. Surfen und Scrollen geht leicht von der Hand. Es gibt kein Schlackern oder nervige Nebengeräusche bei der Nutzung.

Wie bereits erwähnt: Das Mausrad ist mit der Chroma RGB-Beleuchtung versehen. Auf dem folgenden Bild seht ihr das gummierte Mausrad der Deathadder Chroma.


Software & Anpassung


Leider ist die Software nicht das Gelbe vom Ei bei der Deathadder - aber niemand ist perfekt.

Obwohl die Maus selbst großartig ist, kann die Software von Razer (obwohl sie einfach zu bedienen ist) manchmal recht langsam werden. Außerdem braucht ihr eine Email-Adresse und einen nervigen Login, damit ihr die Software verwenden könnt – absolutes No-Go für uns!

Sobald ihr diesen Drops aber geschluckt habt, ist die Synapse-Software nicht die schlechteste auf dem Markt.

Die Maus benötigt außerdem nicht unbedingt die proprietären Razer-Treiber, die braucht ihr nur, falls ihr mit Synapse rumspielen wollt. Denn Synapse selbst ist eine recht robuste Software und bietet euch zahlreiche Optionen um eure Deathadder anzupassen:

Makros & Profile

Synapse wird auch verwendet, um Makros festzulegen, die beliebige Tastenkombinationen oder Mausklicks enthalten und einer der beiden anpassbaren Seitentasten zugewiesen werden können.

Zeigereinstellungen

Im zweiten Tab "Leistung" stellt ihr eure Sensorempfindlichkeit (DPI), Zeigerbeschleunigung (immer auf 0 stellen!) und Polling-Abfragerate (125, 500 oder 1000) ein. Außerdem wählt ihr hier eure Profile aus.

RGB-Einstellungen

Jede LED kann entweder mit dem gleichen Schema, oder unabhängig voneinander eingestellt werden. Die Beleuchtung könnt ihr entweder im "Spektrum Wechsel" (RGB-Spektrum wird durchlaufen, sieht cool aus), "atmend", statisch (nur eine Farbe) oder gar ganz ausschalten. Zur Vereinheitlichung könnt ihr die Beleutung auch optional mit anderen Razer Chroma-Endgeräten synchronisieren.

Oberflächen-Tuning

Synapse kann auch dazu verwendet werden, um den optischen Sensor der Maus so zu kalibrieren, dass er für eine bestimmte Oberfläche optimiert wird. Das geht für ein Razer-Mousepad oder eine andere Oberfläche, damit bietet Razer die gleichen Einstellungsmöglichkeiten wie Logitech. 

Unter "Kalibrierung" gibt es dann sogar noch die Möglichkeit, eure Lift-Off-Distance (Sensorabstand) zu ändern. Wir empfehlen 1mm, aber ihr könnt ja mal damit rumspielen und testen.


Gaming (und sonstige ) Performance


Sascha hat die Deathadder Chroma nun seit über 1,5 Jahren im Dauerbetrieb und in sämtlichen Genres getestet.

Nachdem man die Deathadder-Chroma einige Stunden verwendet merkt man schnell, dass sie sowohl für Spiele, als auch alltägliche Anwendungen eine sehr gute Maus ist. Selbst nach stundenlangem Zocken mit der Deathadder-Chroma wird eure Hand nicht müde.

Die wichtigsten Gaming-relevanten Punkte: 

  • Der Sensor ist wirklich top – präzise, keine Aussetzer, keine Begradigung oder sonst was. Punktgenaues Tracking
  • Die Switches sind langlebig mit knackigem Auslösepunkt - das Klicken macht Spaß
  • Sehr bequem und liegt gut in der Hand (Palmgrip)
  • Keine überflüssigen Knöpfe, Anordnung der Tasten sehr gut
  • Angenehmes Gewicht für schnelle Flicks in Shootern

Getestet wurde die Maus mehrere Stunden im Shooter Overwatch, Path of Exile und dem MOBA Heroes of the Storm. Es traten keinerlei Probleme auf, egal in welchem Genre und bei welchen DPI-Einstellungen - das Tracking war stets einwandfrei.


Fazit zum Razer Deathadder Test


Die Razer DeathAdder gehört egal ob als Chroma oder Elite zu den besten Gaming Mäusen auf dem Markt. Derzeit für einen super Preis zu bekommen (quasi dauerhaft reduziert) ist sie perfekt für alle, die eine großartige Barebones-Maus suchen.

Eine Gaming Maus ohne Schnickschnack mit sehr hoher Qualität, hohem Komfort und Genauigkeit fürs Zocken.

Alles in allem ist die DeathAdder eine fantastische Gaming-Maus im mittleren Preissegment mit hervorragender Preisleistung und allem was man braucht. Solltet ihr eine Maus mit vielen Zusatzbuttons für MMOs suchen, ist das natürlich nicht die beste Wahl für euch.


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